SRG und Schweizer Sportfernsehen verlängern Partnerschaft

Die SRG und das Schweizer Sportfernsehen (SSF) haben vertraglich vereinbart, ihre Zusammenarbeit um vier Jahre bis Ende 2012 zu verlängern. Das SSF startete im Herbst 2007.

Die SRG verlängert die Kooperation mit dem Schweizer Sportfernsehen (SSF) um vier Jahre bis Ende 2012. Das SSF ist seit Herbst 2007 auf Sendung. Die SRG und SSF arbeiten sowohl auf programmlicher Ebene als auch auf Produktions- und Distributionsebene zusammen. Beide Seiten profitierten davon, ebenso die Fernsehzuschauer, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Dienstag.
Über die Fortsetzung der Kooperation schreibt SRG-Generaldirektor Armin Walpen, das SSF ergänze mit seiner Berichterstattung über Schweizer Mannschafts- und Randsportarten die SRG-Sportsendungen, welche den Fokus mehr auf Top-Events richteten. Für das SSF hingegen garantiert die Zusammenarbeit mit der SRG den Randsportarten höhere Aufmerksamkeit bei einem breiten Publikum.

Nationalratskommission verlangt Bericht über Billag

Die Fernmeldekommission (KVF) des Nationalrates will über das Inkassosystem für Radio- und Fernsehgebühren genau Bescheid wissen. Sie hat beim Bundesrat bis Ende Jahr einen Bericht bestellt.

Die Fernmeldekommission (KVF) des Nationalrates will über das Inkassosystem für Radio- und Fernsehgebühren genau Bescheid wissen. Sie hat beim Bundesrat bis Ende Jahr einen Bericht bestellt, der unter anderem auch Alternativen zur Billag aufzeigen soll, wie Präsident Andrea Hämmerle (SP/GR) am Dienstag mitteilte.
Die KVF hatte sich mit einer parlamentarischen Initiative von Natalie Rickli
(SVP/ZH) zu befassen, die den Entscheid des Bakoms rückgängig machen will, ab dem 1. September 2009 auch für den Radio- und Fernsehempfang via Handy und Internet Gebühren zu erheben.

BAG sucht Agentur für Tabakkampagne 2010 – 2012

Das Bundesamt für Gesundheit BAG schreibt die Tabakpräventionskampagne für den Zeitraum 2010 bis 2012 neu aus. Das Werbebudget für die gesamte Kampagne beläuft sich auf rund 10'500'000 Franken.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG schreibt die Tabakpräventionskampagne für den Zeitraum 2010 bis 2012 neu aus. Sie fusst auf dem Nationalen Präventionsprogramm Tabak NPT 2008 – 2012, das der Bundesrat am 16. Juni 2008 verabschiedet hat. Das Werbebudget für die gesamte Kampagne beläuft sich auf rund 10’500’000 Franken.
Für das Mandat wird eine Agentur gesucht, «welche den optimalen innovativen strategischen Ansatz präsentiert, damit Nichtrauchen weiterhin als selbstverständlich angesehen wird und damit die Ziele des NPT 2008 – 2012 optimal unterstützt werden», wie das BAG in einer Mitteilung schreibt.
Die bisherigen Agenturen By Heart und CR Kommunikation werden dieses Jahr die laufende Bravo-Kampagne in optimierter Form weiterführen. Ab 2010 soll dann aber eine komplett neue Kampagne laufen, welche die Ziele des Nationalen Programms unterstützt, wie Albert Gemperle, Projektleiter Tabakpräventions-Kampagne, auf Anfrage der Werbewoche mitteilte.
Nach neun Jahren Tabakkampagne mit der gleichen Agentur müsse das Amt eine neue Ausschreibung in Betracht ziehen, so Gemperle weiter. Denn das Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen verlangt, den Wettbewerb zu stärken, den wirtschaftlichen Einsatz der öffentlichen Mittel zu fördern sowie die Gleichbehandlung aller Anbieter zu gewährleisten.

Der Einsendeschluss für Agenturbewerbungen ist der 23. März 2009.
Ausschreibung (PDF)

1290581987_img090217_bravo1
1290581987_img090217_bravo2

Ringier bringt monothematische Cicero-Erweiterung

Das Politikmagazin Cicero aus dem Ringier-Verlag erfährt Ende Februar eine Markenerweiterung. Ab dem 26. Februar liegt der neue Titel Cicero Portfolio erstmals am Kiosk.

Das Politikmagazin Cicero aus dem Ringier-Verlag erfährt Ende Februar eine Markenerweiterung. Ab dem 26. Februar liegt der neue Titel Cicero Portfolio erstmals am Kiosk. Das Heft ist als monothematische Zeitschrift konzipiert, die sich einem aktuellen politischen Thema widmen soll. Als Hintergrundmagazin ist das neue Heft darauf angelegt, von seiner Leserschaft gesammelt zu werden. Neben vertiefenden Texten soll der Titel mit Service-Elementen, Grafiken und Schaubildern angereichert werden, heisst es in einem Bericht des Branchenmagazins DWDL.
Thema der ersten Ausgabe ist der neue US-Präsident Barack Obama. Das Heft soll bis Anfang Mai am Kiosk liegen. Die Druckauflage liegt bei 50’000 Exemplaren. Bei Erfolg könnte das Heft zwei- bis viermal pro Jahr erscheinen.

Der Crossmedia Award 2009 ist ausgeschrieben

Zum vierten Mal in Folge wird von der Goldbach Media Gruppe der Crossmedia Award ausgeschrieben. Der Wettbewerb zeichnet Gesamtkampagnen aus, die sich durch ihre crossmediale Vernetzung und Innovation von klassischen Kampagnen abheben.

Zum vierten Mal in Folge wird von der Goldbach Media Gruppe der Crossmedia Award ausgeschrieben. Der im Kreativranking der Werbewoche relevante Wettbewerb zeichnet Gesamtkampagnen aus, die sich durch ihre crossmediale Vernetzung und Innovation von klassischen Kampagnen abheben. Der Award ist mit 10’000 Franken dotiert und zeichnet Kampagnen aus, die in der Zeit vom April 2008 bis zum März 2009 publiziert beziehungsweise umgesetzt wurden.
Mit der Auszeichnung sollen neue, kreative Wege in der Vermarktung von Produkten und Marken honoriert und die Nutzung innovativer crossmedialer Lösungen gefördert werden, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Bis zum 17.04.2009 können sich Interessierte auf Crossmediaaward.ch für den Wettbewerb anmelden. Ausgewählt werden die Gewinner von einer unabhängigen Fachjury, die mit Persönlichkeiten aus der Werbe- und Medienbranche besetzt ist.
Zum ersten Mal wird der Goldbach Crossmedia Award dieses Jahr am Crossmedia Award Bash vergeben, der am 19. Mai 2009 stattfindet. Zusätzlich können die drei Gewinner ihre Fallstudien im Rahmen der Mediarena am 27. Mai 2009 einem breiten Publikum präsentieren.

In der Fachjury 2009 sind:
Marco Taborelli (Marco Taborelli Consulting); Präsident der Jury
Geri Aebi (Wirz Werbung)
Regula Fecker (Rod Kommunikation)
Urs Renner (Optimedia)
Urs Schneider (Mediaschneider)
Jürg Siegrist (SWA-ASA)
Philipp Skrabal (Advico Young & Rubicam )
Walter Tagliaferri (Euro RSCG Zürich / Eurad)
Dominique von Matt (Jung von Matt/Limmat, Werbeagentur BSW)
Franziska von Weissenfluh (Berner Zeitung)
Marc Werner (Swisscom Fixnet)

Etatgewinn: WVC kreiert neue Corporate Identity für Euro Garantie

WVC Communications wurde von Euro Garantie mit der kompletten Neupositionierung betraut. Die ASW-Werber werden die gesamte Corporate Identity des Garantiespezialisten für Occasionen und Neuwagen gestalten.

WVC Communications wurde von Euro Garantie mit der kompletten Neupositionierung betraut. Die ASW-Werber aus Bubikon werden die gesamte Corporate Identity des Garantiespezialisten für Occasionen und Neuwagen gestalten. Logo, Briefschaften und Broschüren für Handel und Konsumenten sowie der Internetauftritt werden neu entwickelt. Die ersten Ergebnisse sollen diesen Frühling vorgestellt werden. In einer zweiten Phase folgen die Neugestaltung der POS und die Kreation einer Imagebroschüre.
Euro Garantie hat seinen Sitz in Pfäffikon SZ und arbeitet in der Schweiz mit über 3’000 Vertriebspartnern zusammen.

1290581989_img090217_eurogarantie1
1290581989_img090217_eurogarantie2

M&C Saatchi Genf macht den Markteintritt – «en douceur»

Categories

Allgemein

Valencia: Frisches Gemüse für Kuhn Rikon

Valencia Kommunikation hat für Kuhn Rikon pünktlich zur Messe Ambiente in Frankfurt einen neuen Kommunikationsauftritt realisiert. Dieser soll die drei neuen Produktlinien in Szene setzen.

Valencia Kommunikation hat für Kuhn Rikon pünktlich zur Messe Ambiente in Frankfurt einen neuen Kommunikationsauftritt realisiert. Dieser soll die drei neuen Produktlinien Kinderkitchen, Cook & Serve und Loft in Szene setzen. Knackiges Gemüse unterstreiche die kulinarische Kompetenz der Schweizer Traditionsmarke, schreibt die Agentur in einer Medienmitteilung vom Montag. Auf einem Sujet sind aufeinander gestapelte Pfannen und Töpfe zu sehen, welche die verspielte Leichtigkeit des Kochens widerspiegeln sollen.
Die Basler Werbeagentur hat neben den Produktverpackungen diverse Werbemittel wie Flyer, Booklets, Broschüren und POS-Plakate realisiert.

Verantwortlich bei Kuhn Rikon: René ab Egg (Marketingleiter), Denise Herzog (PM Loft, Ceramica, Prestige), Fabian von Selve (PM Kinderkitchen, Cook & Serve, Wok), Tabea Keil (PM Tools). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Michael Gerber (CD), Tommy Schilling (Senior AD), Carlo Tagliavini (AD), Julia Schibler (Grafik), Guillermo Garcia, Sebastian Refardt, Patricia Heyne (Text), Nicole Metz, Andreas Bornstein (Beratung).

1290581991_img090216_kr_turm
1290581991_img090216_kr_
1290581991_img090216_kr2
1290581991_img090216_kr3

Bild ruft zum Werbewettbewerb auf

Die Zeitung Bild ruft unter dem Motto «Bild dir deine Werbung» erstmals alle Leser, Werbeagenturen, Studenten und Kreative dazu auf, Werbung für das Blatt zu gestalten. Die eingesandten Arbeiten werden von einer Fachjury bewertet und die besten Vorschläge professionell umgesetzt.

Nach der erfolgreichen Etablierung der 1414-Leserreporter ruft die Zeitung Bild jetzt unter dem Motto «Bild dir deine Werbung» erstmals alle Leser, Werbeagenturen, Studenten und Kreative dazu auf, Werbung für das Blatt zu gestalten. Ab 17. Februar 2009 können alle Kampagnenideen direkt über die Internetseite Bild.de hochgeladen werden.
Die eingesandten Arbeiten werden von einer Fachjury bewertet, die sich unter anderem aus Jean Remy von Matt, Amir Kassaei und Sebastian Turner sowie aus Experten der Bild-Chefredaktion und Verlagsleitung zusammensetzt. Die jeweils drei besten Vorschläge für Print- oder Plakatanzeigen sowie für TV- oder Kinospots werden in den kommenden Monaten professionell umgesetzt. Die Sieger einer Kategorie erhalten für ihre Arbeiten ein Honorar: für den ersten Platz 15’000 Euro, für den zweiten Platz 10’000 Euro und für den dritten Platz 5’000 Euro.
Seit Beginn der Leserreporter-Aktion im Juli 2006 wurden mehr als 400’000 Leserfotos eingeschickt. Die Zeitung hat davon bis heute 9’671 Fotos gedruckt und die Leserreporter mit mehr als 1,7 Millionen Euro Honorar belohnt. Bild-Chefredaktor Kai Diekmann verspricht sich vom neuen Werbewettbewerb viel. Ein schöner Nebeneffekt des «User Generated Advertisings» sei, dass sich die Leser noch stärker mit der Marke Bild beschäftigten, wird Diekmann in einer Pressemitteilung von Axel Springer zitiert.

Premiere fährt 2008 einen Rekordverlust ein

Der Bezahlfernsehsender Premiere blickt auf ein düsteres Jahr zurück. Im 2008 verfünffachte sich der Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahr auf fast 270 Millionen Euro.

Der Bezahlfernsehsender Premiere blickt auf ein düsteres Jahr zurück: Im 2008 verfünffachte sich der Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahr auf fast 270 Millionen Euro. Belastet worden sei das Ergebnis unter anderem durch Kosten zur Beseitigung von Lücken in der Programmverschlüsselung, die das Schwarzsehen ermöglichen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Zudem habe es 2008 anders als in den vergangenen Jahren viel geringere Sondererlöse durch Beteiligungsverkäufe gegeben.
Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr leicht von 937 auf 941 Millionen Euro. Gewinne stellt der Konzern erst für 2011 in Aussicht. Um in die schwarze Zahlen zu kommen, werden drei bis 3,4 Mio. Abonnenten benötigt, sagte Premiere-Chef Mark Williams. Premiere zählte Ende 2008 rund 2,4 Millionen Abonnenten. Im Schlussquartal verlor der Sender 12’000 Kunden.
Medienmogul und Grossaktionär Rupert Murdoch hat dem Sender im Dezember vergangenen Jahres eine Kapitalerhöhung von 450 Millionen Euro zugesagt. Damit könnte Premiere bald von dessen Medienkonzern News Corp kontrolliert werden.
Premiere hatte sich 2002 knapp aus den Trümmern des pleitegegangenen Film- und TV-Konzerns von Leo Kirch retten können und seitdem erst einmal einen kleinen Jahresgewinn geschrieben. Der bis 2008 grösste Jahresverlust fiel im Jahr 2003 mit 204 Millionen Euro an.

Umweltfreundlich telefonieren – Samsung machts möglich

Samsung will mit einem «Öko-Handy» neue Zielgruppen ansprechen. Das koreanische Unternehmen stellte auf dem Mobile World Congress in Barcelona ein Mobiltelefon vor, dass seine Energie aus Solarzellen auf der Rückseite gewinnen kann.

Der Handyhersteller Samsung will mit einem «Öko-Handy» neue Zielgruppen ansprechen. Das koreanische Unternehmen stellte auf dem Mobile World Congress in Barcelona ein Mobiltelefon vor, dass seine Energie aus Solarzellen auf der Rückseite gewinnen kann. Das Mobiltelefon «Blue Earth» (Blauer Planet) lässt sich mit Hilfe von natürlichem oder künstlichem Licht aufladen.
Nach einer bis eineinhalb Stunden im Licht kann der Nutzer eine halbe Stunde lang telefonieren. Um den Akku komplett aufzuladen, muss das Handy 14 Stunden lang einer Lichtquelle ausgesetzt sein, dann dürfte die Energie für vier Stunden Gespräche ausreichen. Das Mobiltelefon lässt sich aber auch ganz normal an der Steckdose aufladen. Die Hülle ist laut Samsung aus gebrauchten Plastik-Wasserflaschen hergestellt.
Das solarbetriebene Handy soll in Europa ab Sommer zu kaufen sein. Auch Konkurrent LG-Electronics kündigte ein umweltfreundliches Handy an, nannte aber keinen konkreten Zeitpunkt.

1290581990_img090216_oekohandy

Zu guter Letzt: Blogger nimmt es mit den chinesischen Medien auf

Die Funktionäre des mächtigen Chinesischen Staatssenders CCTV bestellten sich ein über 100'000 Euro teures Raketenspiel in den Fernsehturm. Sicherheitsvorkehrungen, wie bei der berühmt berüchtigten Chinesischen Zensur, wurden dabei aber keine getroffen…

Die Funktionäre des mächtigen Chinesischen Staatssenders CCTV bestellten sich ein über 100’000 Euro teures Raketenspiel in den Fernsehturm. Sicherheitsvorkehrungen, wie bei der berühmt berüchtigten Chinesischen Zensur, wurden dabei aber keine getroffen. So ging das kleine Fest im Fernsehgebäude ? von den Chinesen liebevoll «grosse Unterhosen» genannt ? sprichwörtlich in die Hosen. Ein Feuer brach aus.
Obwohl die Funktionäre alles daran setzten, den selbstverschuldeten Brand zu vertuschen, blieb der Vorfall nicht unentdeckt. Das Malheur war ein gefundenes Fressen für den populärsten Blogger Chinas Han Han. Die Einträge des für seine spöttischen Kommentare über die chinesischen Medien berühmten und von den chinesischen Medien gefürchteten Querdenkers wurden umgehend gelöscht.
Einige seiner Gedanken blieben aber erhalten, da Fans Han Hans Kommentare vervielfältigten und auf Portalen veröffentlichten. «Wie viele üble Taten hat CCTV in den vergangenen Jahrzehnten verübt, die Lüge über die Wahrheit gestellt, die öffentliche Meinung manipuliert, Intellektuelle verfolgt, Fakten verdreht, Missetaten verheimlicht, Probleme vertuscht und falsche Bilder von Harmonie gezeichnet?». Han Han ist aber zuversichtlich. Er hofft, dass das Feuer die Regierung dazu treibt, ernsthaft darüber nachzudenken, das Monopol des Zentralfernsehens über die Nachrichten aufzugeben.

get_footer();