Aufgefallen

Aufgefallen ist der Werbewoche die Homepage von Orsay mit einer Zauberbackmischung für den ganz persönlichen Mr. Right. Ausserdem aufgefallen: der nun schon 40-jährige Pritt Stick von Henkel.

Backen Sie sich Mr. Right
Was Frauen wollen? Sich einen Mann backen! Und zwar den richtigen. Denn den trifft man in der Realität doch eher selten. Um dem Leid endlich ein Ende zu machen, bietet das deutsche Modeunternehmen Orsay auf seiner Homepage nun die Zauberbackmischung für Sie an: Quirlen Sie sich in der Orsay-Lounge Ihren ganz persönlichen Mr. Right zusammen. Selbst ist die Frau. Vier Köpfe, Rümpfe und Beinpaare stehen für die Komposition von Mr. Lover-Lover zur Verfügung. Und so wird fast jeder Traum Wirklichkeit: vom Präsidentenanwärter über den Waschbrettbauchhärter-Casinogewinner-Kaltduscher-Nassrasierer bis zum Schwiegermutterschwarm. Und wenn die Backmischung stimmt, haben Sie sogar alles gleichzeitig. Das Ganze fühlt sich an wie im wirklichen Leben – denn auch dort wundert «frau» sich regelmässig, wie dieser Kopf auf diesen Körper passt. Insgesamt stehen 64 Kopf-Körper-Fahrgestell-Kombinationen zur Wahl. Kann man sich auf diese Weise auch einen (hübschen) cleveren Präsidenten oder einen (hübschen) netten Hausverwalter backen? Das wäre doch noch was!
Doch wer den frisch angerührten Mann schliesslich für den sofortigen Verzehr knusprig abbacken will, kriegt die Klatsche: Auch bei Orsay gibts nur halbgare Herren. Denn die Geschichte vom Traumprinzen ist nur ein Märchen! Verhext noch mal! Und dafür habe ich zwei (hübsche) Stunden lang die schönste Körperteilkombination evaluiert und nichts anderes gebacken gekriegt? Superlustig.
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Klebriger Lippenstift
Ganze 40 Jahre ist er schon alt – der Pritt Stick von Henkel. 1969 kam er als erster Klebstoff in der handlichen Stiftform auf den Markt. Heute ist er aus vielen Büros und Haushalten in 121 Ländern nicht mehr wegzudenken. Pritt war sogar schon mal im Weltraum bei einer Expedition mit dabei. Seine praktische Form verdankt der Kleber übrigens dem Lippenstift.

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Gift für die Gattung Regional-TV

Mit dem Ausschluss von Tele Top aus dem TeleNewsCombi beginnt nun auch im Bereich Regional-TV ein politisches Ränkespiel, das der Gattung mehr schaden als nützen wird. Wie zuvor bei den Privatradios.

Seit dem 20. Januar hat Tele Top sein Sendegebiet nach Zürich ausgeweitet, so wie es die neue Konzession erlaubt. Auch das konzessionsbefreite TeleZüri begann sich in (fast) alle Himmelsrichtungen auszudehnen. Aufgrund dieser neuen Konstellation war klar, dass beim Werbepool TeleNewsCombi (TNC) eine Neuordnung nötig würde. Prompt hat sich das TNC per 1. Juli neu aufgestellt: Tele Top, neben TeleBasel das einzige Nichtverleger-TV, wurde vor die Tür gesetzt. Das Hauptargument: Die Gebietsüberlappung mit TeleZüri werde zu gross, was zu Doppelbuchungen und bei gemeinsamen TNC-Sendungen zu Parallelausstrahlungen führe.
Tele-Top-Gründer Günter Heuberger hat damit gerechnet. Er habe deshalb schon im Konzessionsgesuch das Budget ohne TNC-Einnahmen gemacht, sagt er. Ab Sommer wird er ein eigenes Kombi-Angebot lancieren: Wer Tele Top zu mindestens einem anderen Regional-TV hinzubucht, erhält auf den Top-Tarif 20 Prozent Rabatt. Ähnliches macht Heuberger bereits bei Radio Top.
Doch das neue TNC wird nicht lange Bestand haben. Noch sind drei Konzessionsentscheide offen (Aargau, Innerschweiz, Ostschweiz). Je nach Ausgang werden künftig pro Gebiet bis zu zwei Sender (weiter-)senden. Die Zukunft ist ungewiss. Mittelfristig kommt überdies das Oberwallis hinzu, das mit Regional-TV neu erschlossen wird. Schliesslich zerrt auch an den Nerven, dass fast alle Deutschschweizer Regional-TVs in ihren Kernregionen sinkende Reichweiten aufweisen. Mit Gebietsausweitungen lässt sich das nur vorübergehend kaschieren.
Wegen all dieser Unwägbarkeiten ist es nicht nachvollziehbar, weshalb das TNC schon jetzt ein Mitglied ausschliesst. Noch dazu mit fadenscheinigem Argument. Denn die Ausdehnung von TeleZüri führt – selbst ohne Tele Top – zu kräftigen Überlappungen mit TeleOstschweiz, TeleSüdostschweiz und Tele Tell. Von den bisherigen Überlappungen mit Tele M1 im Gebiet Baden gar nicht zu sprechen. Im TNC wird dies stillschweigend akzeptiert. Es wage niemand gegen Tele- Züri aufzumucken, wird gemunkelt. Wobei da natürlich auch pekuniäre Eigeninteressen mitspielen.
Doch der Top-Rausschmiss dürfte der Gattung Regional-TV eher abträglich sein. Ein Blick auf den Radio-markt genügt. Dort gingen ja weitgehend dieselben Agitatoren nach derselben Devise vor: Verlegerradios einbinden, Sender von Nichtverlegern sowie Konkurrenz auf dem Platz Zürich ausschliessen. Gattungsdenken und Kundenorientierung blieben auf der Strecke. Das Resultat: ein Desaster. Logisch, denn solche Winkelzüge sind Gift für die Gattung. Sie schüren Misstrauen. Nun scheint sich aber bei den Regional-TVs die Geschichte zu wiederholen.
Darüber will die Branche nicht reden. Rolf Bollmann, bei Tamedia Leiter Medien Zürich & Nordostschweiz, blieb tagelang unerreichbar. André Moesch von Tele Ostschweiz ebenso. Und Roland Baumgartner von den AZ Medien (Tele M1 und Tele Tell) gab nur widerwillig Antwort. Die Frage, warum er akzeptiere, dass TeleZüri in der Innerschweiz derart massiv über den Zaun fresse, wischte er mit der Bemerkung vom Tisch, der Tamedia-Sender bleibe ja nach Zürich orientiert. Deshalb sei er in der Innerschweiz eher eine Ergänzung und keine Konkurrenz für Tele Tell. Ähnliche Erfahrungen habe man in der Region Baden bei Tele M1 gemacht.
Wäre aber mit Blick auf die künftige Regional-TV-Landschaft ein modulartig aufgebauter Regional-TV-Pool für Gattung und Kunden nicht geeigneter als ein starres TNC? Auch geeigneter für die Sender der AZ Medien, wenn man bedenkt, dass ihnen im Aargau und in der Innerschweiz Konkurrenz erwachsen könnte.
Baumgartner reagiert unwirsch. Das neue TNC sei durchaus kundenorientiert, kontert er. Und Kaffeesatzlesen liege ihm nicht.
Markus Knöpfli

Sendegebiet von TeleZüri ohne Konzession ab Frühjahr 2009

Ostnews.ch: Neues Ostschweizer Nachrichtenportal

Der St. Galler Verlag Metrocomm lanciert mit Ostnews.ch eine Ostschweizer Tageszeitung im Internet. Das bisherige St. Galler Informationsportal Stadt24.ch wird ins neue Portal integriert.

Der St. Galler Verlag Metrocomm lanciert mit Ostnews.ch eine Ostschweizer Tageszeitung im Internet. Ab sofort informiert das Internetportal kostenlos und sieben Tage pro Woche über Ereignisse aus der gesamten Ostschweiz. Das bisherige St. Galler Informationsportal Stadt24.ch wird in Ostnews.ch integriert. Die beiden anderen stark lokal geprägten Seiten Appenzell24.ch und Thurgau24.ch sowie das gesamtschweizerische Medium Polizeinews.ch bleiben bestehen.
Die bisherigen regionalen Portale werden nach der Aufschaltung des neuen Angebots ein neues Design und zusätzliche Funktionen erhalten. Der Grundaufbau und die Navigation bleiben erhalten. Neu werden die beliebtesten Beiträge aufgelistet und Bereiche für Themendossiers und Hintergrundbeiträge eingerichtet. Zudem sollen interaktive Elemente wie Leserumfragen eingeführt werden. Vermehrt vorgesehen ist auch die Einbindung von Film- oder Tonbeiträgen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Produktionspartnern.
Das Medium wird vollumfänglich über Werbung finanziert. Die Anzeigenpreise seien bewusst deutlich unter denjenigen anderer Ostschweizer Seiten angesiedelt worden, um auch kleinen Unternehmen eine Präsenz zu ermöglichen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag.

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Tessin: Werbeverbot für Tabak im öffentlichen Raum

Tabakwerbung im öffentlichen Raum wird im Kanton Tessin künftig verboten. Das Kantonsparlament hiess am Dienstag eine entsprechende Verordnung mit 58 zu 14 Stimmen gut.

Tabakwerbung im öffentlichen Raum wird im Kanton Tessin künftig verboten. Das Kantonsparlament hiess am Dienstag eine entsprechende Verordnung mit 58 zu 14 Stimmen gut. Vom Werbeverbot ausgenommen sind Sponsoring-Engagements für zeitlich beschränkte Anlässe wie etwa das Jazz-Festival in Ascona oder das Film-Festival in Locarno. Ein entsprechender Antrag der FDP wurde mit 43 zu 18 Stimmen gutgeheissen.
Ähnliche Bestimmungen gibt es mittlerweile in 15 Kantonen. Den Anfang hatte im Jahr 2000 der Kanton Genf gemacht. Ziel der Massnahme ist es, die Bevölkerung vom Rauchen abzuhalten. Denn die Werbung der Tabakindustrie sei sehr effizient, sagte Gesundheitsdirektorin Patrizia Pesenti (SP) gegenüber der SDA.
Mit dem Werbeverbot bestätigt der Kanton seine restriktive Haltung in Punkto Rauchen. Das Tessin war der erste Kanton, der ein Rauchverbot für Bars und Restaurants einführte. Dieses wurde am 12. März 2006 an der Urne mit einem Ja-Stimmenanteil von 79,1 Prozent angenommen. Nach einer einjährigen Übergangsfrist trat das Rauchverbot im April 2007 in Kraft.

Mehr Schweizer Sport bei Star TV

Star TV baut sein Sportprogramm weiter aus. Der Privatsender will künftig vermehrt dem nationalen Sport eine Plattform bieten.

Star TV baut sein Sportprogramm weiter aus. Der Privatsender will künftig vermehrt dem nationalen Sport eine Plattform bieten. Zusätzlich zu internationalen Sportereignissen wie Fresstyle-Events, Beach-Volleyball oder dem Red Bull Air Race sollen auch einheimische Anlässe während der Hauptsendezeit zwischen 20 und 22 Uhr gesendet werden. Darüber hinaus werden Hintergrundberichte zu Ereignissen und Personen in den bestehenden Magazinsendungen aufbereitet.
Der Ausbau sei seit längerer Zeit geplant, heisst es in einer Pressemitteilung vom Dienstag. Bereits seien Kooperationen für über 80 Sportanlässe abgeschlossen worden und in den kommende Wochen würden noch weitere Gespräche mit Verbänden und Sportveranstaltern geführt. Das Sportangebot soll kontinuierlich ausgebaut werden.

Flowcube kommuniziert neu für Luxaflex

Flowcube Communications wurde von Hunter Douglas Schweiz mit den Public Relations für die Marke Luxaflex beauftragt. Das Mandat beinhaltet die Medienarbeit und das Führen der Pressestelle sowie die Kommunikationsberatung der Geschäftsleitung.

Flowcube Communications wurde von Hunter Douglas Schweiz mit den Public Relations für die Marke Luxaflex beauftragt. Das Mandat beinhaltet die Medienarbeit und das Führen der Pressestelle sowie die Kommunikationsberatung der Geschäftsleitung der Hunter Douglas Schweiz, einer Tochtergesellschaft von Hunter Douglas mit Hauptsitz in Rotterdam. Hunter Douglas ist ein Unternehmen für Fensterverkleidungen und Hersteller von architektonischen Produkten. Unter dem Markennamen Luxaflex werden Innenbeschattungssysteme produziert.
Die Zürcher PR-Agentur Flowcube Communications mit Sitz in Zürich und Zweigstelle in Mailand betreut nationale und internationale Kunden aus unterschiedlichen Branchen wie Design, Architektur, Immobilien, Hotellerie, Detailhandel, Gesundheitswesen, Lifestyle, Fashion und Jewelry. Aktuell betreut die Agentur mit neun Mitarbeitenden rund 10 Pressestellen. Inhaber und Managing Partner sind Maja Amrein und Alfredo Schilirò.

Zu guter Letzt: Die Pritt-Evolution

Der Pritt-Klebestift wird dieses Jahr 40 Jahre alt. Die Düsseldorfer Marke ist mittlerweile in 121 Ländern präsent und hat noch immer eine very USP.

Am 15. September 1969 gingen die ersten Exemplare über den Ladentisch, heute sind daraus mehrere Milliarden geworden. Der mittlerweile 40-jährige Pritt-Klebestift ist nicht nur ein in 121 Ländern vertriebenes Verkaufs-, sondern auch ein allbekanntes Markenwunder. Und bei vielen wahrscheinlich eine Kindheitserinnerung, vor allem der Geruch. Form und Drehmechanismus verdankt er dem Lippenstift, der bei der Entwicklung der technischen Innovation (es gab vorher keine Klebestifte) Pate stand.
Nebst Änderungen beim Klebstoff (mittlerweile ohne Erdöl) hat er seither insbesondere äussere Wandlungen durchgemacht, die ihm allerdings, man muss es leider sagen, nicht so bekommen sind. Bestechen die zwei frühen Modelle durch geometrische Klarheit und einen gewissen Retro-Chic, wird es auf der äusseren Hülle der neueren Modelle zusehends unübersichtlich. Ein Markenwunder wird das Ding aber bleiben, nur schon aufgrund seiner very USP.

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Publicitas-Index: Politische Inserate bremsen Rückgang ab

Die Bilateralen haben bereits erste positive Wirkungen gezeigt: Trotz weniger Inseraten in den Schweizer Zeitungen im Januar sank der P-Index wegen Wahl- und Abstimmungsplakaten nur um 1,6 Punkte.

Die Bilateralen haben bereits erste positive Wirkungen gezeigt: Obwohl in den Schweizer Zeitungen im Januar weniger Inserate geschaltet worden sind als im Dezember 2008, hielt sich der Rückgang dank den vielen Abstimmungs- und Wahlinseraten mit 1,6 Punkten in Grenzen. Vor allem der Abstimmungskampf über die Personenfreizügigkeit vermochte den Abschwung des Index zu begrenzen.
Der von der Publicitas erhobene Index sank im Januar von 89,9 auf 88,3 Punkte. Die einzelnen Inseratekategorien bekamen laut Publicitas-Angaben vom Montag erneut die negativen Auswirkungen der sich verschlechternden Wirtschaftslage zu spüren. Grossverteiler, Banken und Automobilimporteure haben ihre Werbeausgaben drastisch reduziert.
Der Teilindex Stelleninserate fiel um 6,8 auf 179,7 Punkte. Diese Entwicklung und die Zunahme der Arbeitslosigkeit widerspiegeln laut Publicitas die zunehmende Verschlechterung der Arbeitsmarktsituation. Der Teilindex Immobilien-Inserate verhielt sich weiterhin wenig dynamisch. Er fiel um 1,2 Punkte, von 69,0 auf 67,8.

Neue AGBs bei Facebook: Nutzer und Datenschützer rebellieren

Facebook hat mit der Änderung seiner Geschäftsbedingungen eine Welle von Kritik und Widerstand ausgelöst. Laut den neuen Nutzungsbedingungen kann das Netzwerk über jegliche Art von Daten frei verfügen, selbst wenn sich ein Mitglied längst von der Plattform abgemeldet hat.

Facebook hat mit der Änderung seiner Geschäftsbedingungen eine Welle von Kritik und Widerstand ausgelöst. Laut den neuen Nutzungsbedingungen kann das Netzwerk über jegliche Art von Daten frei verfügen und diese nach Belieben weiter verwenden, selbst wenn sich ein Mitglied längst von der Plattform abgemeldet hat.
Das Recht auf die Verwendung von Nutzerdaten hielt sich Facebook zwar bereits seit jeher vor, dass aber auch Informationen von ehemaligen Mitgliedern unbeschränkt verarbeitet werden können, erregt nun grossen Unmut bei Nutzern und Datenschützern. Bislang war es möglich gewesen, sich abzumelden und damit auch alle Profildaten zu löschen.
Die bereits am 4. Februar geänderten Bestimmungen blieben zunächst weitgehend unbemerkt. Gemäss dem Mediendienst Pressetext nahm die breite Öffentlichkeit erst Notiz davon, als eine Verbraucherschutzorganisation in den USA am vergangenen Sonntag darauf aufmerksam machte und die Nutzungsbedingungen eingehend durchleuchtete.
In kürzester Zeit haben sich Protestgruppen innerhalb des sozialen Netzwerks, aber auch ausserhalb in Internetforen und Blogs gebildet. Ähnliche Szenarien gab es, als das Community-Portal StudiVZ seine AGBs änderte, um persönliche Daten seiner Mitglieder zu vermarkten. Einziger Unterschied: StudiVZ informierte seine Mitglieder im Voraus via Email über die neuen Nutzungsbedingungen.
Der Plattform-Gründer Mark Zuckerberg versucht indes zu beschwichtigen und stellt eine Klarstellung – einfacher formulierte Nutzungsbedingungen – in Aussicht. «Unsere Philosophie, dass die Leute ihre Informationen besitzen und selbst kontrollieren, mit wem sie diese teilen, bleibt weiter aufrecht», schreibt Zuckerberg in einem offiziellen Blogeintrag.

Bakom: Firmen für die Qualitätsevaluation regionaler Sender bestimmt

Die konzessionierten UKW-Radios und Regionalfernsehen müssen künftig ihre Qualitätssicherungssysteme regelmässig prüfen lassen. Das Bakom hat nun vier externe Firmen anerkannt, die diese Evaluationen vornehmen werden.

Gemäss dem neuen Radio- und Fernsehgesetz müssen die konzessionierten UKW-Radios und Regionalfernsehen künftig ihre Qualitätssicherungssysteme regelmässig prüfen lassen. Das Bakom hat nun vier externe Firmen anerkannt, die diese Evaluationen vornehmen werden: Certimedia (Genf), Media Quality Assessment MQA (Zürich), Mediaprocessing (Zürich) und Publicom (Kilchberg ZH). Erste Evaluationsergebnisse sollen ab Herbst 2009 vorliegen.
Das Anerkennungsverfahren wurde im September 2008 eröffnet. Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist Mitte November 2008 gingen beim Bakom insgesamt sechs Bewerbungen ein.

Kulturpool neu auch in Liechtenstein

Der Kulturpool wird um eine Zeitschrift erweitert: Zu den vier Kulturzeitschriften Programm-Zeitung, Berner Kulturagenda, Das Kulturmagazin und Saiten ist neu das Liechtensteiner KuL gestossen.

Der Kulturpool wird um eine Zeitschrift erweitert: Zu den vier Kulturzeitschriften Programm-Zeitung (Basel), Berner Kulturagenda, Das Kulturmagazin (Luzern), Saiten (St. Gallen) ist neu das Liechtensteiner KuL gestossen. Der Kulturpool erscheint in einer Gesamtauflage von 196’874 Exemplaren und informiert rund 260’000 Leser mit einer umfassenden Ausgehagenda der jeweiligen Region.
Das Inserate- und Werbeangebot der Zeitschriften richtet sich an Kulturanbieter, die überregional ausstrahlende Veranstaltungen organisieren – Museen, Ausstellungen, Festivals, Konzerte oder Theateraufführungen. Zudem sollen auch national tätige Unternehmen angesprochen werden, die mit ihren Produkten in den Regionen Basel, Bern, Zentral- und Ostschweiz sowie im Fürstentum Liechtenstein in einem kulturellen Umfeld präsent sein wollen. Die Werbung muss einmal gebucht werden und erscheint in allen fünf Kulturpublikationen.
Alles über den erweiterten Kulturpool findet man auf der neuen Infoseite Kulturpool.biz.

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Hohe Einschaltquoten bei der Ski-WM

Die Direktübertragungen von den Ski-Weltmeisterschaften in Val d’Isère stiessen dank den Schweizer Medaillenerfolgen auf ein grosses Publikumsinteresse. Mit bis zu 974‘000 Personen und einem Marktanteil von 75,7 Prozent war die Abfahrt der Männer das meist gesehene WM-Rennen.

Die Direktübertragungen von den Ski-Weltmeisterschaften in Val d’Isère stiessen dank den Schweizer Medaillenerfolgen auf ein grosses Publikumsinteresse: Mit bis zu 974‘000 Personen und einem Marktanteil von 75,7 Prozent war die Abfahrt der Männer das meist gesehene WM-Rennen. Durchschnittlich verfolgten 415‘000 Personen die Rennen auf SF Zwei. Dies entspricht einem Marktanteil von 58,3 Prozent. Insgesamt berichtete das Schweizer Fernsehen während mehr als 42 Stunden über die 14 Tage dauernden Alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Val d’Isère.

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