News aktuell lanciert mobile Version des Presseportals

Die SDA-Tochter News aktuell hat eine mobile Version des Presseportals gestartet. Damit haben die Handy-Nutzer Zugriff auf Medieninformationen in Text und Bild.

Die SDA-Tochter News aktuell hat eine mobile Version des Presseportals gestartet. Das Angebot erkenne, welches mobile Endgerät genutzt werde und optimiere selbständig die Darstellung auf dem Display, heisst es in einer Mitteilung.
Mit dem mobilen Presseportal haben die Handy-Nutzer Zugriff auf Medieninformationen in Text und Bild. Bilder und Grafiken werden als Thumbnail dargestellt. Die Meldungen sind nach Ressort und Branchen unterteilt. Über die Bildschirmtastatur kann man alle im Presseportal verfügbaren Texte und Bilder durchsuchen.
Um den neuen Service zu aktivieren, muss auf dem Handy lediglich ein Lesezeichen auf Mobil.presseportal.ch.

Auch Playboy kämpft mit Inserateeinbruch

Die Wirtschaftskrise setzt dem Verlag des Männermagazins Playboy stark zu. Die Verluste des US-Medienkonzerns vergrösserten sich im vierten Quartal deutlich. Im Gesamtjahr 2008 addierten sich die Verluste unter dem Strich auf 156 Millionen Dollar nach knapp 5 Millionen Dollar Gewinn 2007.

Die Wirtschaftskrise setzt dem Verlag des Männermagazins Playboy stark zu. Die Verluste des US-Medienkonzerns vergrösserten sich im vierten Quartal deutlich. Nach 1,1 Millionen im Vorjahr, stieg der Verlust im letzten Quartal 2008 auf 145,7 Millionen Dollar an.
Belastend wirkten sich dabei Restrukturierungs- und andere Einmalkosten von 157,2 Millionen Dollar aus, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Eine schwächere Nachfrage liess den Umsatz überraschend stark um knapp 20 Prozent auf 69,8 Millionen Dollar fallen.
Zwar verzeichnete der Playboy im US-amrikanischen TV-Segment und bei Bestellvideos laut Bilanz deutliche Zuwächse. Im klassischen Magazin-Bereich brach der Umsatz allerdings um rund elf Prozent ein. Ohne einmalige Belastungen etwa für die Sanierung wäre laut Angaben des Verlags ein kleines Plus angefallen. Zu den finanziellen Turbulenzen kommen bei dem Unternehmen derzeit auch personelle Wirren hinzu. Angesichts der Krise hatte erst kürzlich die Tochter des Playboy-Gründers Hugh Hefner, Christie, nach über 20 Jahren die Führung abgegeben. Der neue Chef Jerome Kern kündigte nun weitere Einschnitte an.
Im Gesamtjahr 2008 addierten sich die Verluste unter dem Strich auf 156 Millionen Dollar nach knapp 5 Millionen Dollar Gewinn 2007. Der Umsatz fiel um 15 Prozent auf 292 Millionen Dollar.

Assai bringt Schoolnet.ch auf den neusten Stand

Assai Dialog + Digital gewinnt den Pitch um den Relaunch von Schoolnet.ch, einer werbefreie Plattform von Swisscom für Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 12 und 15 Jahren.

Assai Dialog + Digital gewinnt den Pitch um den Relaunch von Schoolnet.ch, einer werbefreie Plattform von Swisscom für Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 12 und 15 Jahren. Mit dem Relaunch soll die Seite an die Kommunikationsbedürfnisse der jungen Zielgruppe angepasst und entsprechend erweitert werden, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. So können sich die Schüler per SMS, Pinnwand, Instant Messaging und E-Mail austauschen. Ausserdem können sie sich in virtuellen Cliquen treffen und sich auf spielerische Art mit anderen Cliquen treffen. Assai Dialog + Digital zeichnet für den Relaunch von der Konzeption bis zur Umsetzung verantwortlich.
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Gute Karten für Leckermäuler

Die Berner Agentur Amrein-Pieren macht mit Best of billet doux noch mehr Appetit auf die edlen Leckereien von Suchard.

Naschen kann man nie genug. Das weiss auch der zum Lebensmittelkonzern Kraft Foods gehörende Schokoladenfabrikant Suchard, der ein grosses Herz für Naschkatzen hat. Suchard veröffentlicht sogar regelmässig Liebesbriefe an seine feinschmeckenden Konsumenten: Die sogenannten Billet-doux-Broschüren mit feinen Rezept-Tipps haben sich bei Schokoladenliebhabern und Chocolatiers als beliebte Periodika etabliert.
Die 120. Ausgabe des Billet doux hat Suchard nun zum Anlass genommen, gemeinsam mit der Agentur Amrein-Pieren ein umfassendes CRM-Konzept zu entwickeln. Das Ziel: Die anspruchsvolle und heterogene Zielgruppe zeitgemäss und noch gezielter mit Kaufanreizen zu versorgen.
Um das zu erreichen, setzt Suchard ein Best-of der süssen Liebesbriefe ein, bestehend aus Postkarten, der Microsite www.billetdoux.ch, die schokoladige Rezepte in deutscher und französischer Sprache bietet, einem elektronischen Newsletter sowie weiteren süssen Promotionen und Preisaktionen.
Anne-Friederike Wilhelm

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In Güllen und auch anderswo

Medienschaffende behaupten gern und laut, dass sie die Leser umfassend informieren wollen. Aber alles hat seine Grenzen, vor allem wenn ein Millionär vergisst, seinen Wohnortswechsel zu melden. Gastkommentar von Hans Stutz, freier Journalist.

Nur die NZZ und der Willsauer Bote erwähnten unlängst die Studie über die «Politische Kommunikationskultur in der Schweiz», veröffentlicht vom Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung an der Universität Zürich. Die Studie beruht ja auch nur auf einer Umfrage und untersucht folglich nicht die Realität, sondern nur die Vorstellungen, die die Akteure im Bundeshaus voneinander haben. Immerhin flattiert die Studie den Befragten und nennt sie «Elite», die «Entscheidungsträger/innen» (PolitikerInnen der Bundesversammlung und der Regierung), deren Mediensprecher/innen einerseits, andererseits die Chefredaktorinnen und -redaktoren, Redaktorinnen und Journalisten, insbesondere die im Bundeshaus akkreditierten. Sie alle erhielten vor einiger Zeit wieder einmal einen Fragebogen, nur rund ein Drittel schickte ihn dann auch zurück. Ein erstes Ergebnis dieser Fleissarbeit: Die Antwortenden geben mehrheitlich zu, dass sie von Meinungsumfragen nicht viel halten. Soll man sie also dafür loben, dass sie den Fragebogen trotzdem zurückgeschickt haben?
Oder soll man ihnen auf die Schulter klopfen, dass sie auf die klischierten Vorgaben der Sozialwissenschaftler überhaupt eine Antwort («trifft überhaupt nicht zu» bis «trifft voll und ganz zu») suchten, beispielsweise zur Behauptung «Die Macht der Medien wird überschätzt»? Müsste man sich nicht zuerst darauf einigen, wie gross diese Macht denn überhaupt ist? Und ist es überhaupt Macht? Oder doch nur Einfluss?
Wie auch immer, die Studie kommt zum wenig überraschenden Ergebnis: Politikerinnen und Politiker schätzen den Einfluss der Medien grösser ein als die Medienschaffenden selber. Ein in der Schweiz gerne angewandte Verhaltensweise: Sich selbst kleiner/unbedeutender zu machen. Nicht weiter überrascht auch die Einschätzung der «Medieneliten», dass die Medien die Bürgerinnen und Bürger in erster Linie umfassend informieren wollen. Oder verständlicher ausgedrückt: Die Medienschaffenden bescheinigen sich selber hehre Berufsideale. Aber wie sieht die Wirklichkeit aus?
Nehmen wir eine Stichprobe aus dem aktuellen Tagesgeschehen: Ein Mann zieht mit seiner Familie in eine andere Gemeinde, unterlässt es aber, den Wohnortswechsel zu melden. Die zuständige Gemeindeschreiberin macht ihn viele Monate später in einem Brief auf die Unterlassung aufmerksam.
Nicht nur vor dem Gesetz sollen ja alle gleich sein, sondern auch vor den Behörden.
Medien greifen den Fall jedoch auf, denn dieser Mann ist Erbe, Mitbesitzer und Direktor einer Chemiefabrik, Grossaktionär bei einem Eishockeyverein, Golfplatzbesitzer und ehemaliger Gemeindepräsident.
Loben die Journalisten nun die wackere Schreiberin, dass sie unbestechlich geblieben sei? «Gemeindepräsidentin wirft Millionär aus Dorf und verzichtet auf viel Steuergeld», titelt das Boulevardblatt. «Steueroase will Millionär in die Wüste schicken», meint eine Gratiszeitung, schreibt dann allerdings im Kleingedruckten, der Mann lebe mit seiner Familie nun in einem Stadtberner Villenquartier. Und eine Online-Redaktion knallt den schönen Titel ins Netz: «Bauernnest vertreibt Millio¬när.» Immerhin anerkennt die Solothurner Zeitung nach einigen Tagen, die Gemeindeschreiberin habe «zwar ungewöhnlich und unzimperlich, rechtlich aber absolut korrekt» gehandelt.
Von dieser real existierenden politischen Kommunikationskultur berichtet die Studie nichts. Zum Glück haben wir ja noch Friedrich Dürrenmatt selig. Güllen, Besuch der alten Dame Claire Zachanassian. Eben beschliessen die Güllener die Annahme ihrer Milliarden-Stiftung und verurteilen damit Alfred Ill, den ehemaligen Liebhaber der alten Dame, zum Tode, da hebt der Radio¬reporter an: «Andächtige Stille im Theatersaal. Nichts als einziges Meer von erhobenen Händen, wie eine gewaltige Verschwörung für eine bessere, gerechtere Welt. Nur der alte Mann sitzt regungslos, vor Freude überwältigt.» Alfred Ill liegt bald im Sarg. So hat alles seine Ordnung, die dörfliche Elite ist mit sich im Reinen und die Medienleute erhalten einen Imbiss im Säli.

Bülacher Zeitung erscheint neu auch als Printversion

Die Bülacher Zeitung erscheint ab dem 6. März auch in gedruckter Form. Dies teilte der neue Herausgeber, der Wiener Verlag Alpenmedia am Mittwoch mit. Bislang wurde die mehrsprachige Tageszeitung lediglich als PDF per Mail versandt.

Die Bülacher Zeitung erscheint ab dem 6. März auch in gedruckter Form. Dies teilte der neue Herausgeber, der Wiener Verlag Alpenmedia am Mittwoch mit. Bislang wurde die mehrsprachige Tageszeitung lediglich als PDF per Mail versandt.
Die Printausgabe wird ab März jeweils freitags in allen Hotels und Restaurants im erweiterten Erscheinungsgebiet, welches die Stadt Bülach und das Grenzland umfasst, erscheinen. Wie der österreichische Verlag am Mittwoch mitteilte, werden auch alle bisherigen Abonnenten mit der Printversion bedient.
Die Leserschaft habe nach einer Printversion verlangt, schreibt der Verlagsleiter Kurt Ulrich. Diese erscheint nun mit einer Startauflage von 40’000 Exemplaren und wird in Österreich gedruckt. Verkauf und Vermarktung liegen bei Verlagsdirektor Joachim Schwarz. Die Redaktionsleitung übernimmt wieder Ulrich Glausen Dennler.
Das bisherige Team bleibe unverändert und werde um einige Kommentatoren ergänzt, schreibt der Verlag in seiner Mitteilung weiter.

Der Verpacker

In den 1990er-Jahren wurde der Berner Ibrahim Zbat mit der Designagentur Walhalla bekannt. Nun hat er sich mit der Agentur Zeta wieder selbstständig gemacht.

Ibrahim Zbat (41) ist Gründer, Inhaber und Creative Director der Zürcher Kommunikations- und Designagentur Zeta. Sie eröffnete im September 2008 und ist auf Grafik Design, Corporate Design und Werbung spezialisiert. «Ich verstehe Zeta als Netzwerk», erklärt Zbat. «Ich arbeite mit einigen wenigen festen, gut eingespielten Mitarbeitern und ziehe je nach Projekt Art Directors, Grafiker und Illustratoren mit diversen Fachkompetenzen aus dem In- und Ausland dazu. So ist das Kreationsteam für jeden Auftrag massgeschneidert zusammengestellt und Zeta-Kunden zahlen ohne bürokratischen Mehraufwand nur für das, was sie wirklich brauchen. Ein weiterer Vorteil: Sie haben nur einen Ansprechpartner.» Bei der Entwicklung von Kommunikationsstrategien und -konzepten und der Beratung in den Bereichen Branding, Werbung und PR kooperiert Zeta mit Flowcube Communications, der PR-Agentur, mit der sich Zeta die Räumlichkeiten an der Zürcher Grüngasse teilt.
Viele Kreative, mit denen Zbat zusammenarbeitet, kennt er schon lange. «Es ist mir wichtig, dass ich schon vor Beginn eines Projekts weiss, dass die Spezialisten im Team zusammenpassen und dass sie für den Auftrag wichtige Impulse geben können», betont Zbat. Auch deswegen hat Zbat sich selbstständig gemacht: Er möchte autonom eigene Ideen verwirklichen und gönnt sich deshalb den Luxus, nur mit Personen zu arbeiten, die er selbst ausgewählt hat. Ein Luxus, der auch den Kunden von Zeta zugute kommt. Derzeit setzen das Migros-Museum für Gegenwartskunst, Eventframe, Metaversum, das Textildesignstudio Marty, die italienische Modeaccessoire-Firma EnneElle und Pink Productions auf die Einfälle von Zbat und seinem Team.
Kreativ mit Fundament
Das Fachwissen und den Erfahrungsschatz, den Zbat für seine Arbeit als Werber und Creative Director braucht, hat er nicht in einer klassischen Ausbildung erworben, sondern vor allem beim Training on the job. «Ich hatte schon als Teenager ein Faible für kreatives Arbeiten, für Werbung, Gestaltung und Design. Und ich habe gern gemalt und gezeichnet», erzählt er. «Angefangen habe ich mit Arbeiten für die Kulturszene, also dem Design von Flyern, CD-Covers, Theater- und Konzertplakaten.»
Aus den ersten Projekten entsteht die Idee, eine eigene Designagentur aufzubauen. 1993 gründet Zbat mit seinem Geschäftspartner Marco Simonetti in Bern die Agentur Walhalla. Gemeinsam entwickeln die beiden Kreativen Plakate und Kampagnen für Renault, Nidecker-Snowboards, Casio und Kangaroos Shoes. Schnell macht sich Zbat in der Branche einen Namen. Doch er gibt sich nicht mit Learning by doing zufrieden, sondern bildet sich parallel zum Job weiter: in Spezialisierungskursen an der Zürcher Hochschule der Künste und dem Central Saint Martins College of Art & Design in London. Und weil man nie auslernt, macht Zbat derzeit noch eine Nachdiplom-Ausbildung zur Höheren Fachprüfung für Graphic Design.
Design im Museum
«Eines von vielen Highlights meiner Arbeit bei Walhalla war die Realisierung des kompletten Corporate Design für L’Atelier Renault, dem Imagezentrum des Automobilkonzerns an der Champs-Élysées in Paris», erinnert sich Zbat. «Unsere Arbeiten wurden schliesslich sogar im Musée de la Communication im Louvre und in der Kunsthalle Bern ausgestellt.»
Das erfolgreiche Walhalla-Team trennt sich 2004, denn sowohl Zbat als auch Simonetti haben Lust auf neue Erfahrungen und mehr Autonomie. Zbat lenkt seine Schritte zu ARD Design. Bei der Corporate- und Packaging-Design-Agentur betreut er als Senior Designer die Creme de la creme der Schweizer Unternehmen: Nestlé, Migros, Coop, Frisco und Granador. Ab 2004 zeigt Zbat sein kreatives Potenzial als Freelance-AD bei Publicis, Walker, Assai und Burson Marsteller. 2006 steigt er als Art Director bei Contexta ein. Hier ist Zbat an der Realisierung der Werbeauftritte für Swisscom Fixnet und die Bank Clariden Leu beteiligt.
Gut verpackt ist halb verkauft
Als Creative Director von Zeta ist Zbat eng in alle Projekte eingebunden. «Ich geniesse das dynamische Umfeld meiner Arbeit und liebe die Zusammenarbeit mit talentierten, inspirierten Leuten», sagt er. «Ich finde den Gedanken faszinierend, dass man eine Botschaft richtig verpacken muss, damit sie von den richtigen Menschen richtig verstanden wird. Und mich interessiert, warum Menschen auf bestimmte Dinge reagieren. Ich schätze es, die Kontrolle über den gesamten Arbeitsablauf zu haben. Aber natürlich haben meine Mitarbeiter alle Freiheiten, die sie für ihre kreative Arbeit brauchen. Denn sie sind hoch qualifiziert und ich vertraue ihnen.»
Weil Zbat Mitarbeiter und Kooperationspartner auswählt, die ähnlich denken und wahrnehmen wie er, gibt es bei Zeta nicht die für die Branche klassischen Reibungsverluste, die durch endlose Debatten zwischen Text- und Gestaltungsprofis, zwischen Fotografen und Layoutern entstehen. «Bei Zeta gibt es zwar Reibungen, aber keine Grundsatzdiskussionen, aus denen am Ende etwas Durchschnittliches entsteht», sagt Zbat. «Ich will Ideen in ihrer ganzen Kraft umsetzen und meine Kunden auf diesem Weg mitnehmen.»
Wenn Zbat einmal nicht an Kampagnen strickt, geht er gern auf Reisen, besucht Ausstellungen für Gegenwartskunst oder widmet sich seiner Passion: Filmen im Kino und auf DVD. Vor allem die nordischen Produktio¬nen aus Dänemark, Finnland und Schweden haben es ihm angetan. Die Filme sind eine gute Ablenkung von der täglichen Gestaltungsarbeit – und liefern gleichzeitig neue Impressionen und Impulse für zukünftige Projekte. «Es gilt nach wie vor, kluge Kommunikation für differenzierte Zielgruppen zu schaffen und mit intelligenten und überraschenden Lösungen zu überzeugen», sagt Zbat. «Produkte werden immer austauschbarer, Konsumenten immer mündiger und autonomer. Sie picken sich das heraus, was sie interessiert, belohnt und stimuliert. Auf diese Entwicklung müssen wir reagieren.» Gespannt darf man erwarten, welchem Plot Zeta folgen wird. Film ab.
Anne-Friederike Wilhelm

GGK gewinnt Budget von Degewo in Berlin

Die Agentur GGK Zürich hat das Werbebudget vom Berliner Wohnbauunternehmen Degewo gewonnnen. Der Account soll dabei direkt von Zürich aus abgewickelt werden, wo auch die kreative Arbeit realisiert wird.

Die Agentur GGK Zürich hat das Werbebudget vom Berliner Wohnbauunternehmen Degewo gewonnnen. Der Account wird direkt von Zürich aus abgewickelt, wo auch die kreative Arbeit realisiert wird, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Die Einschaltungen erfolgen über eine Berliner Mediaagentur, die Produktion der Werbemittel wird ebenfalls von lokalen Firmen übernommen.
Degewo sei der erste Kunde, den GGK nach einem beinahe zweijährigen Factfinding und Netzwerkaufbau gewinnen habe können, heisst es weiter. Über die aussergewöhnliche Kampagne werde der Kunde selber bei einer Medienkonferenz Ende April informieren.
Falls andere deutsche Unternehmen wieder wie früher kreative Leistungen ursprünglich aus der Schweiz beziehen würden und auch Schweizer Unternehmen wieder einheimische, unabhängige Agenturen für Ihre Kampagnen im Ausland einsetzen würden, rücke die Eröffnung einer GGK in Berlin einen Schritt näher, so die Agentur. Sie bleibe aber abhängig von einer vorgängig durch Kundenbudgets abgesicherte Wirtschaftlichkeit.

Facebook nach Protesten wieder mit ursprünglichen AGB

Nachdem Datenschützer und Nutzer des sozialen Netzwerks Facebook in den vergangenen Tagen massiv gegen die kürzlich geänderten AGB protestiert hatten, wurde der Druck auf die Betreiber nun zu gross: Die Facebook-Betreiber krebsen zurück.

Nachdem Datenschützer und Nutzer des sozialen Netzwerks Facebook in den vergangenen Tagen massiv gegen die kürzlich geänderten AGB protestiert hatten, wurde der Druck auf die Betreiber nun zu gross: Die Facebook-Betreiber krebsen zurück, ab sofort gelten wieder die ursprünglichen Bedingungen. Die Änderungen in den AGB hätten Facebook das Recht eingeräumt, alle je eingestellten Nutzerinformationen nach Belieben weiter zu verwenden – auch wenn ein Mitglied sich längst wieder von der Plattform abgemeldet hat. Demnach wäre ein vollständiges Löschen von Facebook-Profilen unmöglich geworden.
Bis auf weiteres sollen sollen den Nutzern nun die ursprünglichen Kontrollmöglichkeiten zurückgegeben werden. Dies bestätigte auch Plattform-Gründer laut Pressetext Mark Zuckerberg im offiziellen Unternehmensblog. Während an einer neuen Version der Nutzungsbestimmungen gearbeitet werde, habe sich Facebook nach interner Diskussion dazu entschlossen, zunächst zu den früheren AGB zurückzukehren. Künftig sollen die Nutzerrechte noch stärker berücksichtigt und deutlicher artikuliert werden.

Schokolade im Herzen

Die Agentur Lowe verschickt in einer internationalen Gruppenarbeit für Cailler kostenlos Schokolade.

Ist die Laune im Keller, greifen Herr und Frau Schweizer am liebsten zu einem helvetischen Hilfsmittel – Schokolade. Und seit der Wirtschaftskrise öfters denn je. Cailler, die Schweizer Schokoladenproduzentin schlechthin, kommt die Flaute deshalb ganz gelegen. Denn für eine feine Schoggi reicht der Batzen immer.
Seit 2007 betreut die zu Draftfcb/Lowe gehörende Agentur Lowe gemeinsam mit zwei ausländischen Netzwerkpartnern den zu Nestlé gehörenden Schokoladenproduzenten Cailler. Den Stein ins Rollen brachte der TV-Spot «Emotion Factory», welcher sich grösster Beliebtheit erfreute. Lowe durfte für Cailler weiter eine passende crossmediale Werbeaktion, die Aktivierungskampagne «Emotionen verschenken», konzipieren. Lowe Zürich und Lowe Paris erarbeiteten dafür die neue interaktive Video-Website. Mithilfe einer jungen Frau stiehlt sich der User dort in die altertümliche Schokoladenfabrik rein und darf an den zahlreichen Rädern der Emotionsmaschine drehen, die so die Schokolade nach Wunsch herstellt.
Die Aktion wurde eigens für den Valentinstag konzipiert. Am Tag der Liebe wurden die Angebeteten mit der süssen Eigenkreation beschenkt und dank kostenloser Hauszustellung überrascht. Die breit angelegte Aktivierungskampagne resultierte aus der erfolgreichen Gruppenarbeit auf internationaler Basis. Lowe Zürich hatte Strategie, Konzept und Gesamtverantwortung der Aktion inne, Lowe Stratéus Paris zeichnete für die Kreation der Offline-Kommunikationsmittel und Lowe Brindfors Stockholm setzte die Online-Auftritte um.
Adriana Zilic

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Verführerisch: Via Video-Website können eigene Schokoladenkreationen hergestellt werden.

Designalltag gleist Website der SZU neu auf

Designalltag ist von Sihltal Zürich Uetlibergbahn SZU beauftragt worden, den Internetauftritt neu zu gestalten. Ausserdem hat die Agentur eine Kampagne realisiert, welche die neue Website bekannt machen soll.

Die Agentur Designalltag ist von Sihltal Zürich Uetlibergbahn SZU beauftragt worden, den Internetauftritt neu zu gestalten. Die Struktur und Inhalte seien komplett überarbeitet worden, heisst es in einer Mitteilung. Ein Wettbewerb steigere zusätzlich die Attraktivität der Website.
Mit einer ebenfalls von Designalltag erarbeiteten Werbekampagne bestehend aus Plakaten, Postkarten, Zughänger und Tischwerbung in Bus und Bahn wird auf den neuen Auftritt aufmerksam gemacht.
Verantwortlich bei der SZU: Marja-Leena Johansson (Marketing SZU). Verantwortlich bei Designalltag Rinderer GmbH: Felix Rinderer (Beratung/Konzeption) und Adrian Roth (Grafik). Verantwortlich für die Umsetzung Internet: Cyberfactory AG, Marcel Vogel (Beratung), Jean-Claude Schmid (Umsetzung Typo 3), Beat Götz (Umsetzung Typo 3).
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Speed-Shopping

Die Werbeagentur Stahelpartner zeigt: Die Kunden von ShopVille-RailCity können 365 Tage im Jahr ihre Einkäufe superschnell erledigen.

In der Kürze liegt die Würze. Dies macht sich auch das Zürcher Einkaufsparadies ShopVille-RailCity Zürich zum Leitmotto, wo Tausende gestresste Passanten tagtäglich die unzähligen Angebote nutzen. In Windeseile werden morgens ein Gipfeli und ein Pappbecher heisser Kaffee geholt, um in letzter Sekunde noch auf den Zug zu hechten.
Die Zürcher Werbeagentur Stahelpartner stellte hierfür eine Kampagne auf die Beine, die es auf den Punkt bringt: zentrale Lage im Zürcher Hauptbahnhof mit extralangen Öffnungszeiten und einem riesigen Dienstleistungsangebot, das dem Kunden jeden Wunsch von den Lippen abliest. Kurz und bündig bringen dabei die eingesetzten Piktogramme von Ricardo Perez mit diversen Sujets die gewünschte Werbebotschaft rüber: Alles muss superschnell gehen. Ersichtlich sind dieses Jahr etwa Motive wie «Hunger?», «Pressant?» oder «Ostergeschenk?».
Bei der Umsetzung war vor allem wichtig, dass die Motive leicht verständlich und witzig zugleich sind. Um die Effizienz zu steigern, kommen ab Mitte Februar zudem Plakate auf Trams, als Baby-F12-Plakate in S-Bahnen und eine Anzeige im Gratisblatt 20 Minuten zum Einsatz. Parallel zu den Printmotiven moderiert Wetterfee Susanne Eggenschwiler auf «Radio ShopVille-RailCity» die amüsanten Werbespots und informiert die Zuhörerschaft laufend über die neus¬ten Tipps und Trends. Seit der Piktogramm-Kampagne erfreut sich ShopVille-RailCity an kontinuierlich gestiegenen Umsätzen. Die durchschnittliche Frequenz in ShopVille-RailCity Zürich beträgt täglich 300’000 Personen.
Adriana Zilic

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