Swisscom muss Breitbandnetz für die Konkurrenz öffnen

Die Swisscom muss der Konkurrenz ihr Breitbandnetz anbieten. Das Bundesverwaltungsgericht hat bestätigt, dass die frühere Monopolistin in diesem Bereich marktbeherrschend ist. Zeitpunkt und Bedingungen des Zugangs stehen noch nicht fest.

Die Swisscom muss der Konkurrenz ihr Breitbandnetz öffnen. Das Bundesverwaltungsgericht hat bestätigt, dass die frühere Monopolistin in diesem Bereich marktbeherrschend ist. Zeitpunkt und Bedingungen des Zugangs stehen gemäss SDA noch nicht fest.
Im April 2007 hatte das Parlament das Monopol der Swisscom auf der letzten Meile von den Ortszentralen bis zum Hausanschluss geknackt. Um die Marktöffnung zu beschleunigen, sollten die Konkurrenten, die bislang nur das Breitbandangebot der Swisscom ihren Endkunden weiterverkaufen konnten, vier Jahre lang die Swisscom-ADSL-Anlagen in den Ortszentralen mieten können. Die Eidgenössische Kommunikationskommission (Comcom) war im folgenden November auf ein Gesuch der Konkurrentin Sunrise hin zum Schluss gekommen, dass die Swisscom bei den Breitband-Datenleitungen (Bitstrom) marktbeherrschend sei und deshalb den Zugang zu gewähren habe. Diesen Entscheid hat das Bundesverwaltungsgericht nun bestätigt.
Laut Pressemitteilung der Swisscom vom Donnerstag wird sie den Bitsromzugang nun ermöglichen. Dazu seien jedoch umfangreiche technische und vertragliche Vorarbeiten nötig. Sie rechnet mit einer Realisierung des Zugangs auf November 2009.

Maz: Erfolgreicher Abschluss des Studiengangs Wissenschaftsjournalismus

Erfolgreicher Abschluss des Maz-Studiengangs Wissenschaftsjournalismus: Acht Akademikerinnen und Akademiker unterschiedlichster Studienrichtungen haben in vier Modulen gelernt, wie sie ihr Expertenwissen verständlich und publikumsnah vermitteln.

Erfolgreicher Abschluss des Maz-Studiengangs Wissenschaftsjournalismus: Acht Akademikerinnen und Akademiker unterschiedlichster Studienrichtungen haben laut Mitteilung vom Donnerstag in vier Modulen gelernt, wie sie ihr Expertenwissen verständlich und publikumsnah vermitteln. Sie haben an ihrer Sprache als Gestaltungsmittel gefeilt und sich mit Mechanismen und Kriterien, nach denen die Schweizer Medien funktionieren, auseinander gesetzt.
Der CAS-Studiengang Wissenschaftsjournalismus wird von der Schweizerischen Akademie für Naturwissenschaften Scnat unterstützt und empfohlen.

Verband Schweizer Presse setzt sich für Acap-Technologie ein

Der Verband Schweizer Presse setzt sich für den Einsatz und Verbreitung der Acap-Technologie ein. Geht es nach ihm, sollten die Websites seiner Mitglieder künftig mithilfe der Software erstellt werden.

Der Verband Schweizer Presse setzt sich für den Einsatz und Verbreitung der Acap-Technologie ein. Geht es nach ihm, sollten die Websites seiner Mitglieder künftig mithilfe der Software erstellt werden.
Der Verband Schweizer Presse setzt sich für den Einsatz und Verbreitung der Acap-Technologie ein, wie er heute, Donnerstag, schriftlich mitteilte. Acap steht für «Automated Content Acces Protocol». Dabei handelt es sich um eine Computersprache, dank welcher die auf den Sites geltenden Rechte passend definiert werden können. Der Verband fordert insbesondere seine Mitglieder auf, inskünftig mit Acap zu arbeiten.
Der Content-Inhaber hat dadurch die Möglichkeit zu bestimmen, wie Suchmaschinen und andere Internetdienste die Texte durchsuchen und sammeln. Insbesondere für Inhalte auf Newsportalen sei Acap ein einfaches Mittel, um deren Verwendung individuell nach den eigenen Bedürfnissen zu regeln.
Über Acap ist es sogar möglich, die zahlreichen Inhalte freizugeben und deren Zwischenstufen zu definieren. Wie genau die Contents eingesetzt und weiterverwendet werden dürfen, darüber sagt Acap hingegen noch nichts aus.
Rund 200 Internetportale, hauptsächlich in Europa, haben Acap bisher eingebaut. In der Schweiz werden Ringier, NZZ, LZ Medien, News1, Schaffhauser Nachrichten sowie der Verband Schweizer Presse die Acap-Technologie auf ihren Websites einsetzen. Dies teilten die Medienhäuser bisher mit. Weitere Verlage wie Tamedia und AZ Medien prüfen derzeit die Verwendung des Systems.
Entwickelt und getestet wurde der Standard vom Weltverband der Zeitungen (WAN). Das Protokoll lässt sich einfach und kostenlos beschaffen.

Waz baut 300 Stellen ab

Die Waz Mediengruppe will rund 300 Redaktorenstellen einsparen. Der Personalabbau soll «so sozialverträglich wie möglich» umgesetzt werden, auf betriebsbedingte Kündigung hofft die Waz verzichten zu können.

Die Waz Mediengruppe will rund 300 Redaktorenstellen einsparen. Der Personalabbau soll «so sozialverträglich wie möglich» umgesetzt werden, auf betriebsbedingte Kündigung hofft die Waz verzichten zu können. Bisher soll rund 200 Mitarbeitern angeboten worden sein, in Altersteilzeit zu gehen oder einen Aufhebungsvertrag zu schließen.
Die Waz will im laufenden Jahr insgesamt 32 Millionen Euro sparen. Die überregionalen Teile der drei großen NRW-Blätter Waz, Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung (NRZ) und Westfälische Rundschau (WR) sollen ab Frühjahr von einer gemeinsamen Redaktion produziert werden.

Aroma Productions setzt Coop an der Messe Natur 09 in Szene

Vom 19. bis am 22. Februar 2009 findet die Natur Messe 09 im Messezentrum Basel statt. Aroma Productions hat den Messestand des Hauptsponsors Coop gestaltet, produziert und realisiert.

Vom 19. bis am 22. Februar 2009 findet die Natur Messe 09 im Messezentrum Basel statt. Aroma Productions hat den Messestand des Hauptsponsors Coop gestaltet, produziert und realisiert. Die Marktpräsenz wird auf einer Fläche von 50 Quadratmetern umgesetzt, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Standdesign soll sich an die Zielgruppe Lohas (Lifestyle of Health and Substainability) richten und den Besuchern auf spielerische Art und Weise aufzeigen, wie gross ihr ökologischer Fussabdruck ist und wie sie diesen mit einem verantwortungsvollen Konsumverhalten verkleinern können.
Verantwortlich bei Coop: Sibyl Anwander (Leiterin Qualität/Nachhaltigkeit), Barbara Irniger (Leiterin Public Relations), Gilbert Montavon (Projektleiter Public Relations). Verantwortlich bei Aroma Productions: Jeannette Bours, Roger Stämpfli (Konzeption/Kreation), Georg Gaukel, Marc Wiederkehr (Projektplanung, Produktion).
1290581975_img090219_coop1
1290581975_img090219_coop2
1290581975_img090219_coop3

Budgetgewinn: Transformer mit neuem Auftritt für Marke Claudia Celia beauftragt

Das Luzerner Biocosmetic-Unternehmen Hotz & Celia hat die Zürcher Agentur Transformer mit einem kompletten Relaunch der Marke Claudia Celia beauftragt.

Das Luzerner Biocosmetic-Unternehmen Hotz & Celia hat die Zürcher Agentur Transformer mit einem kompletten Relaunch der Marke Claudia Celia beauftragt. Der neue Auftritt wird schrittweise ab April 2009 eingeführt.
Hotz & Celia stellt in eigener Produktion Naturkosmetik her. Das Sortiment mit über 40 verschiedenen Produkten setzt sich aus Körper- und Gesichtspflege-Präparaten zusammen.

Zur Sache: Totstell-Reflex

Die Medienbranche – nicht nur in der Schweiz, sondern auch international – stellt sich auf ein schwieriges Jahr 2009 ein. Gewisse Auguren meinen sogar, dass auch 2010 das Elend noch nicht ausgestanden sein werde. Im Gegenteil, es könnte sogar noch schlimmer werden.

Die Medienbranche – nicht nur in der Schweiz, sondern auch international – stellt sich auf ein schwieriges Jahr 2009 ein. Gewisse Auguren meinen sogar, dass auch 2010 das Elend noch nicht ausgestanden sein werde. Im Gegenteil, es könnte sogar noch schlimmer werden.
Im In- und Ausland werden deshalb Strategien überdacht, es wird Altgewohntes über Bord geworfen und Neues geplant. Man optimiert, redimensioniert und setzt den Rotstift ein. Gezwungenermassen, weil die Werbeeinnahmen auf breiter Front einbrechen.
Der Publicitas-Index fiel von 89,9 im Dezember auf 88,3 Punkte im Januar. Im Januar 2008 lag er noch bei 98,1 Punkten. Auf den ersten Blick ist das sicher dramatisch. Der Rückgang setzte aber nicht erst im letzten Jahr ein. Im Jahr 2002 lag der gleiche Index noch bei 123,7. Macht in sieben Jahren also einen Rückgang von 35,4 Indexpunkten. Ein stattlicher Wert, aber aufs Jahr umgerechnet eigentlich relativ harmlos. Aber es war ein stetiges Absinken. Man hat die Talfahrt kommen sehen. Doch niemand konnte voraussehen, wie rasant die¬se plötzlich wurde.
Momentan ist der Printbereich der grosse Leidtragende. Keiner weiss aber, ob in naher Zukunft auch andere Medien vom Rückgang betroffen sein werden. Profitieren von der gebremsten Ausgabefreudigkeit der Werbetreibenden werden Medien, die mit tieferen absoluten Kosten auftrumpfen können. Online zum Beispiel.
In den vergangenen Monaten wurden viele der geplanten Massnahmen der einzelnen Medienhäuser schon kommuniziert. Meistens in Form von mehr oder weniger klaren Absichtserklärungen oder möglichen Szenarien. Klare Informationen fehlten in den meisten Fällen. Das Buschtelefon lief heiss. Man sei am Strategien-Überprüfen, hiess es überall. Man werde zu gegebener Zeit dann schon informieren. Oft schien eine gewisse Ratlosigkeit zu herrschen. Man wusste, dass man etwas tun musste. Aber was ?
Die Zahl der medialen Baustellen ist gross. Es gibt jede Menge ungelöster Probleme. Ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit seien hier einige aufgeführt: Was geschieht mit dem Bund? Wie sieht die neue NZZ aus? Was macht der Tages-Anzeiger? Wohin entwickelt sich die Basler Zeitung? Was ist mit Le Matin und Le Matin bleu? Was passiert bei Cash? Was macht der Blick?
Momentan ist es verdächtig ruhig im Markt. Es scheint, wie wenn sich die Branche gewissermassen tot stellt. Alle scheinen darauf zu warten, dass jemand den ersten Schritt macht und nicht nur mögliche Strategien, sondern endlich auch Lösungen präsentiert. Was momentan fehlt, ist ein solcher Befreiungsschlag. Nur ein solcher kann den Totstellreflex aufheben. Hoffen wir wenigstens.

Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]

Ringier lanciert Cicero-Sonderreihe

Der Ringier Verlag erweitert die Produktlinie seines politischen Magazins Cicero: Unter dem Namen Cicero Portfolio sollen in Zukunft monothematische Zeitschriften mit vertieften Hintergrundgeschichten erscheinen. Thema der ersten Ausgabe ist Barack Obama.

Der Ringier Verlag erweitert die Produktlinie seines politischen Magazins Cicero: Unter dem Namen Cicero Portfolio sollen in Zukunft in loser Folge monothematische Zeitschriften mit vertieften Hintergrundgeschichten erscheinen. Thema der ersten Ausgabe ist Barack Obama und die neue politische Ausrichtung der USA.
Laut Verlag ist Cicero Portfolio als «Nachschlagewerk» und «Sammlerstück» konzeptioniert. Die Zeitschrift erscheint in einer Auflage von 50’000 Exemplaren und soll für den Preis von 3,90 Euro zu erwerben sein. Momentan sind laut dem Branchendienst Horizont zwei bis vier Ausgaben geplant. Die Erste erscheint am 26. Februar.
Das politische Magazin Cicero ist ein deutsches Produkt des Ringier Verlags. Es berichtet von Berlin aus monatlich über politische und gesellschaftliche Themen.

Keystone: Umstrukturierung im Fotografenteam

Um die regionale Abdeckung zu verbessern, hat Keystone ihr Fotografenteam umstrukturiert. Neu an Bord der Bildagentur sind Dominic Favre, Ennio Leanza und Patrick B. Krämer.

Um die regionale Abdeckung zu verbessern, hat die Bildagentur Keystone ihr Fotografenteam umstrukturiert. So erhält die Westschweiz mit Dominic Favre einen erfahrenen Pressefotografen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Zuvor bei ARC in Lausanne tätig und seit 2007 Freelancer für Keystone, stösst er mit einem 100 Prozent-Pensum zum Team Romandie. Er ersetzt Sandro Campardo, der bisher zu 60 Prozent bei Keystone angestellt war und weiterhin als Freelancer für die Agentur in der Region Neuenburg/Jura im Einsatz sein wird.
Für St. Gallen und die Region Ostschweiz steht neu Ennio Leanza im Einsatz. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiengangs Pressefotografie am MAZ absolvierte er im letzten Sommer ein dreimonatiges Volontariat bei Keystone und war bis Ende 2008 beim St. Galler Tagblatt angestellt. Er ergänzt Regina Kühne, die mit einem reduzierten Pensum von 30 Prozent weiterhin für Keystone tätig ist.
Im Raum Zürich wird das Fotografen-Team nach dem Abgang von Eddy Risch im letzten Herbst seit Anfang Jahr durch Patrick B. Krämer ergänzt, der bereits seit längerem als Freelancer für die Bildagentur unterwegs ist. Er ist in der Sportfotografie, vor allem im Bereich Schwimmen, eine feste Grösse. Vorerst wird er in einem Umfang von 50 Prozent eingesetzt.

Top der Woche: Schweizer Online-Handel boomt

Der Schweizer Handel übers Internet hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie des Gottlieb-Duttweiler-Lehrstuhls für Internationales Handelsmanagement der Universität St. Gallen.

Der Schweizer Handel übers Internet hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie des Gottlieb-Duttweiler-Lehrstuhls für Internationales Handelsmanagement der Universität St. Gallen. Allein im Jahr 2008 kauften die Schweizer Konsumenten Produkte im Wert von rund 5,87 Milliarden Franken via Internet – über 38 Prozent Steigerung in zwei Jahren. Präsentiert wird die Studie am 28. April 2009 im Rahmen des St. Galler Internettags.
Für die Studie wurden zum Jahresende 2008 zum sechsten Mal in Folge über 1’000 Personen befragt. Für das starke Wachstum machen die Verfasser der Studie insbesondere Ferienreisen (+9,6 Prozent Online-Kunden), Flugbuchungen (+7,6 Prozent), Handel von Secondhand-Produkten (+3,6 Prozent) und Elektrogeräten (+1,2 Prozent) verantwortlich. Auch schwächer nachgefragte Internet-Produkte wie zum Beispiel Lebensmittel erwerben bereits fast 100’000 Schweizer Konsumenten am liebsten über das Netz.

Axa Winterthur: Sandra Willmeroth wird Chefredaktorin des Kundenmagazins

Das Servicemagazin der Axa Winterthur Meine Firma steht neu unter der Leitung von Sandra Willmeroth. Die Wirtschaftsjournalistin zeichnet seit 1. Februar als Chefredaktorin für das Kundenmagazin verantwortlich.

Das Servicemagazin der Axa Winterthur Meine Firma steht neu unter der Leitung von Sandra Willmeroth. Die Wirtschaftsjournalistin zeichnet seit 1. Februar als Chefredaktorin für das Kundenmagazin verantwortlich, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Meine Firma erscheint vier mal im Jahr mit einer Printauflage von 100’000 und einem Internetauftritt.

Willmeroth hat Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre in Marburg studiert und leitete zwei Jahre lang das Ressort Finanz der Handelszeitung. Zuvor war sie unter anderem als Mitglied der Geschäftsleitung bei der Firma Swisscontent und als Redaktorin beim Tages-Anzeiger tätig.

Sunrise & Co.: Über 1’000 neue Antennen entlang den Zuglinien geplant

Die Mobilfunkbetreiber Orange, Sunrise und Swisscom stellen in den nächsten Monaten mehr als 1'000 neue Antennen entlang den Schweizer Zuglinien auf. So gehören Verbindungsprobleme im Zug wohl bald der Vergangenheit an.

Die Mobilfunkbetreiber Orange, Sunrise und Swisscom stellen in den nächsten Monaten mehr als 1’000 neue Antennen entlang den Schweizer Zuglinien auf. Dies berichtete die Handelszeitung gemäss Blick am Abend am Mittwoch. Die Betreiber wollen so die Funklöcher stopfen. Zugleich haben sie vor, Überlastungen vorzubeugen, damit Verbindungen nicht abbrechen. Man werde dieses Jahr zu den 5’300 bestehenden Antennen etwa 270 neue Standorte in Betrieb nehmen, wird Swisscom-Sprecher Olaf Schulze zitiert. Orange plant 400 neue Antennen, bei Sunrise sind es 2009 sogar 500.
get_footer();