MTV startet Schweizer Kindersender

Während das Schweizer Fernsehen sich kürzlich gegen einen Kindersender entschieden hat, startet MTV Networks nun den ersten Schweizer Kindersender Nick Schweiz.

Während das Schweizer Fernsehen sich kürzlich gegen einen Kindersender entschieden hat, startet MTV Networks nun den ersten Schweizer Kindersender Nick Schweiz. Das Programm mit international erfolgreichen Serien und wenigen Schweizer Eigenproduktionen soll am 1. April starten. Der Sender Nick wird über Werbung finanziert und übernimmt den bisherigen Sendeplatz von Viva Schweiz. Der Kindersender startete in Deutschland im Jahr 2005 und erreiche dort bereits 10 Prozent Marktanteil, wie die Sonntagszeitung schreibt.
Auch das Programm des Musiksenders MTV wird sich verändern. Ab dem1. April soll das bisher deutsche Programm mit Schweizer Werbeunterbrechungen auf das Schweizer Publikum zugeschnitten werden.

Zu guter Letzt: Facebook – Persönliche Daten fürs Personalbüro

Nachdem heute viel für den Datenschutz getan wird, spriesst gleichzeitig die Freigiebigkeit von persönlichen Daten auf Kontaktnetzwerken wie Facebook. Interesse an Inhalten und Daten bekundet unter anderen die Werbewirtschaft, aber auch Personalabteilungen und Geheimdienste.

Neuerdings sollen sich nicht nur Politiker von der Facebook-Welle mitreissen lassen, sonder auch Geheimdienste. Bei dem Kontaktnetzwerk lagern Unmengen von persönlichen Daten. Ebenso beim Internetportal Google, dessen Service auch Speicherplatz für Dateien, eine Agenda, ein E-mail-Konto und ein personalisiertes Benutzerprofil umfasst. Analyse-Software können daraus durchaus sehr präzise Persönlichkeitsprofil erstellen, wie der eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür gegenüber der NZZ am Sonntag sagt. Der Zugriff auf Daten sei laut Thür auch von Schweizer Behörden möglich. Ein Verdacht in Bezug auf eine Straftat genüge für die Herausgabe solcher Informationen. Zudem nutzen auch Personalverantwortliche solche Informationen, um sich über Bewerber zu informieren. Nach Schätzungen von Datenschützer würden bis zu zwei Drittel der Personalabteilungen das Internet für Zusatzrecherchen heranziehen. Und nicht zuletzt haben auch staatliche Stellen Interesse an den fast uneingeschränkten Rechten für die Verwendung, Bearbeitung und Weitergabe der Inhalte und Daten, wie die NZZ am Sonntag weiter schreibt.
Doch das Facebook-Fieber greift weiter um sich. Bis heute haben bereits ein Viertel der 200 Nationalräte ein eigenes Profil auf dem Portal erstellt, wie der Sonntag schreibt. Und dies mit nicht geringer Resonanz – Lukas Reimann (SVP) und Christian Levrat (SP) zählen bereits über 1000 Profile zu ihren Facebook-Freunden.

UBI: Forellen in SF-Sendung als Spielzeug missbraucht

In der Sendung «SF bi de Lüt - Heimspiel» von August 2008 sind lebende Forellen als Spielzeug missbraucht und instrumentalisiert worden. Dies entschied die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI).

In der Sendung «SF bi de Lüt – Heimspiel» von August 2008 sind lebende Forellen als Spielzeug missbraucht und instrumentalisiert worden. Dies entschied die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI). Gerügt wurde in der gutgeheissenen Beschwerde ein Fangspiel mit Zuchtforellen. Mit 5 zu 2 Stimmen erachtete das Gremium dies als unsittlich und damit programmrechtswidrig.
Ebenfalls als unsittlich stufte die UBI das auf Schweiz 5 gesendete Programm «Erotic Nigth» vom November ein. Die Beschwerde des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) wurde einstimmig gutgeheissen. Drei weitere Beschwerden hat die UBI abgelehnt. Die Begründungen werden in den nächsten Wochen im Internet veröffentlicht.

Verlagshaus New York Times streicht erstmals Dividende

Die börsennotierte US-Verlagsgruppe rund um die New York Times hat angesichts ihrer Finanzprobleme erstmals in vier Jahrzehnten die Dividende gestrichen. Der Schritt gebe dem Konzern angesichts der unsicheren Aussichten mehr Spielraum, wie Herausgeber Arthur Sulzberger am Donnerstagabend mitteilte.

Die börsennotierte US-Verlagsgruppe rund um die New York Times hat
angesichts ihrer Finanzprobleme erstmals in vier Jahrzehnten die Dividende gestrichen. Der Traditionskonzern bekommt die Zeitungskrise immer schärfer zu spüren und musste gerade wegen sinkender Werbeeinnahmen einen Gewinneinbruch um die Hälfte hinnehmen.
Die New York Times Company hatte im November laut SDA die Dividende bereits massiv gekürzt. Mit dem Wegfall der Ausschüttung spare sie nochmals rund 34,5 Mio. Dollar pro Jahr. Der Schritt gebe dem Konzern angesichts der unsicheren Aussichten mehr Spielraum, wie Herausgeber Arthur Sulzberger am Donnerstagabend mitteilte. Die Gruppe will sich derzeit von Beteiligungen etwa im US-Baseball trennen. Die erst kürzlich gebaute Zentrale im Herzen New Yorks soll verkauft und zurückgemietet werden.
Zum Konzern zählen unter anderem auch die Blätter Boston Globe und International Herald Tribune.

Espace Media und Tamedia: Keine kurzfristige «Therapie» für den Bund angestrebt

Die Delegation des Bund-Rettungskomitees hat sich mit den Vertretern von Espace Media und Tamedia getroffen und sie gebeten, Optionen zum Erhalt des Bundes zu prüfen. So etwa der Schritt zu einer Wochenzeitung oder einer reinen Internetzeitung.

Die Delegation des Bund-Rettungskomitees hat sich mit den Vertretern von Espace Media und Tamedia getroffen und sie gebeten, Optionen zum Erhalt des Bundes zu prüfen. So etwa der Schritt zu einer Wochenzeitung oder einer reinen Internetzeitung.
Tamedia und Espace Media zeigten sich wenig optimistisch hinsichtlich einer kurzfristigen Lösung. Sie legten dar, dass sie «keine Therapie für die nächsten zwölf Monate» anstreben würden, sondern mit einer Zeitspanne von zehn Jahren Entscheidungen treffen wollten. Nachdem die Tageszeitungen in den letzten 15 Jahren 11 Prozent der Umsätze verloren hätten, gehe der Verlag Tamedia davon aus, dass sich der Rückgang der Werbeumsätze und Leserzahlen fortsetzen werde. Dies liege vor allem an den Pendlerzeitungen und dem Internet.
Aus der Perspektive von Espace Media und Tamedia müssen alle ihre Medien für sich wirtschaftlich eigenständig sein. Doch dies sei beim Bund seit mindestens zwölf Jahren nicht mehr der Fall.

Greenpeace animiert mit Lovepeace.ch zu Umweltschutzaktionen

Greenpeace fordert mit der neu lancierten Gemeinschaftsplattform Lovepeace.ch zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auf. Das Portal soll zukünftig auch mit anderen Plattformen vernetzt werden.

Greenpeace Schweiz hat die Gemeinschaftsplattform Lovepeace.ch neu lanciert und lädt nun auf diesem Portal zu aktivem Mitmachen ein. Wöchentlich wird eine Aktion geschaltet, die an ein konkretes Ziel gekoppelt ist. Auf diese Weise will Greenpeace einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen nahe bringen. Die aktuelle Aktion fordert dazu auf, den Computer über Nacht auszuschalten. Nutzer erhalten dafür so genannte Ecco-Punkte. Wer genug Punkte gesammelt hat, erhält eine Auszeichnung.
Die wöchentlichen Aktionen werden durch Blogs und Videobeiträge gestützt. Für die weitere Entwicklung plant Greenpeace nun die Vernetzung mit anderen Plattformen. So soll in den nächsten Wochen eine Facebook-Applikation aufgeschaltet werden, wie Greenpeace in einem Communiqué bekannt gab.

Bild fordert Leser zum Werben auf

Die Bild-Zeitung hat diese Woche einen Wettbewerb gestartet unter dem Motto «Bild dir deine Werbung». Dabei können Leser ihre Ideen für eine Bewerbung des Boulevardblattes via Internet einsenden.

Die Bild-Zeitung hat diese Woche einen Wettbewerb gestartet unter dem Motto «Bild dir deine Werbung». Dabei können Leser ihre Ideen für eine Bewerbung des Boulevardblattes via Internet einsenden. Alle für eine Anzeige oder einen Werbefilm nötigen Materialien, wie Software, Soundtracks, Logos und das Bild-Jingle, bietet das Medienhaus auf seiner Homepage an.
Eine professionelle Jury bestehend aus fünf Verlags- und Werbefachleuten entscheidet über die Entwürfe. Den Siegern winken Honorare von insgesamt 60’000 Euro, wie die NZZ am Freitag schreibt. Ziel der Aktion sei eine Förderung der kreativen Werbeleistung. Gleichzeitig solle dabei die Bindung zwischen dem Blatt und deren Leser verstärkt werden.

Cannes Lions: Diesjährige Schweizer Vertreter nominiert

Petra Kreussler, Daniel Bruengger und Pius Walker sind die diesjährigen Schweizer Vertreter in der Jury des internationalen Werbefestivals von Cannes. Sie werden vom 21. bis 27. Juni 2009 in den Kategorien «Media», «Direct» und «Promo» Arbeiten aus aller Welt beurteilen.

Petra Kreussler, Daniel Bruengger und Pius Walker sind die diesjährigen Schweizer Vertreter in der Jury des internationalen Werbefestivals von Cannes. Sie werden vom 21. bis 27. Juni 2009 in den Kategorien «Media», «Direct» und «Promo» Arbeiten aus aller Welt beurteilen.
Petra Kreussler, CEO von the Generation Media AG, wird die Arbeiten im Bereich «Media» bewerten, Daniel Bruengger, Managing Director der Agentur Bruengger Bachmann Dialog AG, wird sich der Kategorie «Direct» annehmen und Pius Walker, Creative Director der Walker Werbeagentur, wird die Werke aus dem Bereich «Promo» beurteilen.
Petra Kreussler ist seit 2001 Inhaberin und CEO der Agentur The Generation Media AG. Davor war sie während vieler Jahre in der Media-Agentur Robert C. Baier Inc.tätig, zuletzt als CEO. Ihre Agentur gehörte in den letzten fünf Jahren immer zu den besten drei Media-Agenturen gemäss dem Ranking des Media Trend Journal.
Daniel Bruengger gründete im Jahr 2007 zusammen mit Remo Bachmann die Kommunikationsagentur Bruengger Bachmann Dialog. Zuvor war er als Geschäftsleiter bei Lowe Direct tätig. Nebenbei ist Daniel Bruengger seit 1999 regelmässig als Jurymitglied am Schweizer Dialogmarketing-Preis im Einsatz und im Jahr 2008 sass er in der internationalen Jury des John Caple Award in New York.
Pius Walker gründete 2003 die Werbeagentur Walker, davor war er in verschiedenen Unternehmen in ganz Europa tätig unter anderem in Hamburg für Jung von Matt, in Berlin für Scholz & Friends wie auch in London für Leagas Delaney. Er gewann bereits zahlreiche Preise unter anderem den D & AD, The One Show Pencil und auch vier
Cannes Lions. Im Jahr 2008 wurde er zum Werber des Jahres gewählt.

Das Werbefestival von Cannes findet dieses Jahr zum 56. Mal statt. Vergeben werden goldene Löwen in den Kategorien «Film», «Press», «Outdoor», «Media», «Cyber», «Direct», «Radio», «Titanium and Integrated», «Promo», «Design» und «PR». Offizieller Vertreter des IAF (International Advertising Festival) in der Schweiz ist die Publicitas.

SRG-Publikumsrat lobt Kassensturz und Focus

Der Publikumsrat der SRG verteilte gute Noten. Gelobt wurden der Kassensturz des Schweizer Fernsehens und die Hintergrundsendung Focus von Schweizer Radio DRS3.

Der Publikumsrat hat am Freitag die Sendung des Schweizer Fernsehens Kassensturz und Focus von Radio DRS3 gelobt. Breite Anerkennung erhielten die journalistische Arbeit und die Moderation. Jedoch würden im Kleinen noch Optimierungsmöglichkeiten bestehen.
Den Kassensturz stufte der Rat als « wichtige Sendung mit hohem Alltagsnutzen für Konsumentinnen und Konsumenten» ein. Eine Mehrheit im Publikumsrat ist der Ansicht, dass das Schweizer Fernsehen die Sendung brauche, welche sich mit Konsumthemen, Alltagstipps und Produktetests befasse. Die formale journalistische Umsetzung der Sendung überzeugte eine Mehrheit des Rates. Besonders beeindruckend sei die Moderation. Auch der Internetauftritt wurde als sehr gut bewertet. Geldthemen, beziehungsweise Tarife und Preise, dominierten für einzelne Ratsmitglieder jedoch zu stark.
Die Hintergrundsendung Focus ist beim Publikumsrat besonders durch eine Breite der Gästeauswahl, vertiefte Gespräche und eine gute Moderation auf ein positives Echo gestossen. Die Sendelänge von 60 Minuten wird mehrheitlich als vernünftig angesehen. Den Internetauftritt, welcher zurzeit überarbeitet und verbessert werde, beurteilte der Rat als noch etwas spartanisch.

Neuer Texter im Team von Evoq Communications

Die Zürcher Agentur Evoq hat den gelernten Typografen Tobias Kaspar als neuen Texter eingestellt.

Die Zürcher Agentur Evoq hat Tobias Kaspar als neuen Texter eingestellt. Der gelernte Typograf hat sechs Jahre bei TUI Suisse, bei Wirz Identity und bei Schweiz Tourismus gearbeitet. Davor studierte er während sieben Semester Journalismus, war gleichzeitig als freier Mitarbeiter beim Tages-Anzeiger tätig und verfasste als Freelancer PR-Texte.
Die Evoq zählt unter anderen Ringier Print, die SBB Schweiz und die Universität Zürich zu ihren Kunden.

Petraea Heynike neue Marketingleiterin bei Nestlé

Petraea Heynike steigt bei Nestlé zur Generaldirektorin auf. Die 60-Jährige verantwortet beim Schweizer Lebensmittelkonzern künftig die Bereiche Marketing und Verkäufe sowie Nespresso. Sie folgt auf Lars Olofsson.

Petraea Heynike steigt bei Nestlé zur Generaldirektorin auf. Die 60-Jährige verantwortet beim Schweizer Lebensmittelkonzern künftig die Bereiche Marketing und Verkäufe sowie Nespresso. Damit zieht erstmals eine Frau in die oberste Konzernführungsetage von Nestlé auf.
Heynike arbeitet seit 36 Jahren für den Konzern. Derzeit ist sie für das Süsswarengeschäft verantwortlich. Davor war sie unter anderem CEO von Nestlé Kanada.
Ihr Vorgänger Lars Olofsson war im November zum französischen Handelskonzern Carrefour gewechselt.

Alpenmedia neuer Herausgeber des «Hotelspiegel»

Der in Wien und London ansässige Verlag Alpenmedia übernimmt am 1. März 2009 die Wochenzeitung «Hotelspiegel». Mit diesem Schritt würden Synergien genutzt und die Präsenz im Tourismusbereich weiter ausgebaut.

Der in Wien und London ansässige Verlag Alpenmedia übernimmt am 1. März 2009 den «Hotelspiegel». Verlagsdirektor, Joachim Schwarz, erklärte, dass man durch die Titel «Swissgazette» und «Bülacher Zeitung» bereits direkten Bezug zur Schweiz habe. Mit diesem Schritt würden Synergien genutzt und ihre Präsenz im Tourismusbereich weiter ausgebaut. Neu erscheine der Hochglanz-Hotelspiegel nicht mehr wöchentlich, sondern monatlich.
Unterstützung erhält die «Hotelspiegel»-Crew von der vereinigten Alpenmedia-Redaktion, in welcher auch Marketing und Logistik eingegliedert werden. Arbeitsplätze werden keine abgebaut, wie der Verlag in einer Mitteilung weiter bekanntgab.
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