Daniel Pünter gibt Leitung von «Schweiz aktuell» ab

Daniel Pünter, 47, will sich beruflich neu orientieren. Er gibt die Redaktionsleitung von «Schweiz aktuell» auf eigenen Wunsch ab. Er wird im Frühling 2016 bei den SBB die Leitung der Medienstelle übernehmen.

Nach seinem Studienabschluss in Geschichte, Germanistik und Publizistik war Daniel Pünter bei Tele Züri/Tele 24 als Reporter, Redaktionsleiter und schliesslich als Programmleiter tätig. Er begann seine Laufbahn beim Schweizer Fernsehen 2001 als Ausbildner und Redaktor/Reporter in der Sendung «Rundschau». Ab 2004 verantwortete Daniel Pünter die Entwicklung eines neuen täglichen People-Formats von SRF. Als Redaktionsleiter von «Glanz & Gloria» und «G&G Weekend» etablierte er die Sendungen als Marke.

Nach vier Jahren übernahm er 2008 die Redaktionsleitung von «Schweiz aktuell». Neben der täglichen Sendung, die aus allen Sprachregionen und Kantonen berichtet, realisierten er und sein Team mehrere Sommerserien mit Sabine Dahinden als Moderatorin. Ebenso erfolgreiche Themenschwerpunkte, die mitunter öffentlich kontrovers diskutiert wurden, waren: «Die Alpenfestung – Leben im Réduit» (2008), «Anno 1914» (2014) oder zuletzt «A1 – Die Raststätte» (2015).

Nach insgesamt 15 Jahren Tätigkeit bei SRF verlässt Daniel Pünter das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Er wird im kommenden Frühling bei den SBB die Leitung der Medienstelle übernehmen.

Daniel Pünter: «Ich blicke mit Freude und Stolz auf meine Zeit bei SRF zurück. Ich war Teil eines Unternehmens, das Werte vertritt, die ich uneingeschränkt teile, und Sinninhalte produziert, die unabhängig, bunt und relevant sind. Trotzdem ist es für mich an der Zeit, bei den SBB eine neue Herausforderung anzunehmen, einem Unternehmen, das ebenfalls täglich einen zentralen Service public leistet.»
 

Direktorin verlässt den Verband Schweizer Medien

Direktorin Verena Vonarburg hat sich entschieden, den Verband Schweizer Medien zu verlassen und bei Ringier eine neue Herausforderung anzunehmen.

Verena Vonarburg leitet den Verband Schweizer Medien seit März 2014. Sie wird ihn auf Frühjahr 2016 verlassen. Grund für den Wechsel an der Spitze des VSM sind unterschiedliche Auffassungen zu den Zielen und der strategischen Ausrichtung der Verbandsarbeit, insbesondere seit der Bekanntgabe des Joint Ventures SRG/Swisscom/Ringier und dem darauf folgenden Austritt vom Ringier aus dem Verband. Vonarburg in einer Mitteilung: «Nach meinem Dafürhalten täte der Verband gut daran, stärker nach Verbündeten Ausschau zu halten und konstruktiv-innovativ zu Gunsten des Medienplatzes Schweiz unterwegs sein. Ich möchte hierbei ausdrücklich den Präsidenten Hanspeter Lebrument ausnehmen, der mich jederzeit und mit grösstem Einsatz unterstützt hat.»

Die positiven Worte gibt Lebrument gegenüber Werbewoche.ch zurück: «Mit der Direktorin Vonarburg habe ich gut zusammengearbeitet. Der Grund der Kündigung liegt in den unterschiedlichen Auffassungen des Präsidiums und der Direktion bei der geplanten Werbeallianz». Interimistisch leitet Andreas Häuptli die Geschäftsstelle. Er ist seit 2014 beim Verband tätig und verantwortet den Bereich Marketing.

Im Frühjahr 2016 wechselt Vonarburg zu Ringier. Sie übernimmt dort die neue Position Head of Public Affairs Ringier Group und rapportiert in dieser Funktion direkt an das Group Executive Board von Ringier. Sie ist direkt CEO Marc Walder unterstellt. Walder: «Ich freue mich sehr über die Verpflichtung von Verena Vonarburg. Sie ist eine ausgewiesene und bestens vernetzte Public Affairs-Expertin und wird Ringier sowohl auf nationaler Ebene wie auch im Rahmen unserer internationalen Tätigkeit tatkräftig unterstützen können.»

Die grossen Verlage hätten beim Verband immer wieder Kaderleute abgeworben, so Verbandspräsident Lebrument gegenüber der Werbewoche. Als Beispiele nennt er die früheren Geschäftsführer Peter Hartmeier und Hanspeter Kellermüller, die zum Tages-Anzeiger, respektive zur NZZ wechselten. «Der Verband scheint gute Leute in der Geschäftsführung zu haben, sonst würden sie uns die Zürcher Grossverlage nicht dauernd abwerben», schmunzelt Lebrument. Auch wenn eine gewisse Brisanz des Wechsels Vonarburgs zum aus dem Verband ausgetretenen Medienhaus Ringier von Lebrument nicht in Abrede gestellt wird.

Vonarburg studierte an der Universität Bern Geschichte, Staats- und Völkerrecht sowie Politikwissenschaften. Journalistische Erfahrung sammelte sie als Reporterin und Redaktorin des News-Magazins «10 vor 10» beim Schweizer Fernsehen und als SRF-Bundeshausredaktorin. Ab 2002 war sie in mehreren journalistischen Funktionen, hauptsächlich als Bundeshausredaktorin, beim Tages-Anzeiger tätig und wirkte von 2011 bis 2014 schliesslich als Senior Consultant mit Schwerpunkt politische Beratung und Kommunikation bei der Berner Public Affairs- und Kommunikationsagentur Furrer Hugi & Partner. (hae)

Baumspende schlägt Shopping-Gutschein

Mit Baumspenden gegen sinkende Responseraten – was nach Weltverbesserungs-Utopie klingt, ist laut einer repräsentativen Studie vielmehr ein attraktiver Anreiz für die Teilnehmer von Onlinebefragungen.

Laut der vom Marktforschungs-Start-up Greenadz durchgeführten Studie würden 64 Prozent der deutschen Onliner für eine Baumspende an einer Befragung im Netz teilnehmen. Mehr Anreiz verspricht nur die bereits bei Panelteilnehmern bekannte Entlohnung mit einem Euro je Befragung.

Marktforschung gibt Unternehmen einen wertvollen Einblick in die Kundensicht, sei es zum Erfolg einer Marketing-Kampagne, zur Gestaltung von Produktfeatures oder zur Bereitschaft, ein Produkt zu nutzen. Ohne belastbare Zahlen wird inzwischen nicht mehr in Produkte und Marken investiert. Doch die Nutzer sind der Befragungsflut inzwischen überdrüssig. 40 Prozent aller deutschen Onliner nehmen nicht an Online-Befragungen teil. Und auch diejenigen, die grundsätzlich gern Feedback geben, setzen ihre Online-Zeit sehr bewusst ein. Gerade einmal 22 Prozent genügt als Anreiz für eine Onsite-Befragung ein Dankeschön vom Marktforschungsinstitut. Mehr als drei Viertel erwarten für ihr Feedback eine Entlohnung in Form von Incentives.

Und auch hier haben sie klare Vorlieben. So muss eine Entlohnung nicht kostspielig sein: Ein Beitrag von einem Euro genügt. Das beliebteste Incentive ist bei acht von zehn Befragten die direkte Geldüberweisung auf ein Paypal-Konto. Auf Platz zwei steht für knapp zwei Drittel eine Baumspende – sie ist damit der beliebteste nicht-monetäre Anreiz. Auch andere spendenbasierte Alternativen wie eine 1-Euro-Spende an die SOS-Kinderdörfer oder Greenpeace finden zusammen immer noch mehr Zuspruch als monetäre Belohnungen in Form von Verlosungen, Gutscheinen oder Rabattcodes.

Die beliebtesten Incentives im Überblick

1. Direkte Geldüberweisung von 1 Euro auf ein Paypal-Konto (80 Prozent)
2. Baumspende für ein Klimaschutzprojekt (64 Prozent)
3. 1-Euro-Spende an ein SOS-Kinderdorf (61 Prozent)
4. Teilnahme Verlosung von 5×100 Euro Amazon-Gutscheinen (54 Prozent)
5. 1-Euro-Spende an Greenpeace (52 Prozent)
6. 1-Euro-Gutschein für iTunes, Google Play, etc. (49 Prozent)
7. 10-Prozent-Rabattcodes für einen Anbieter (48 Prozent)

n=316. Frage: Für zukünftige Online-Befragungen möchten wir, ein neues deutsches Marktforschungsinstitut, die Zeit für die Teilnahme gerne entlohnen und würden gerne wissen, was Ihnen als Dankeschön für die Teilnahme am liebsten wäre. Die Umfrage dauert 3-5 Minuten und ist vollkommen anonym. Wie attraktiv wären die folgenden Optionen für Sie persönlich?
Doch warum sind spendenbasierte Incentives wie die Baumpflanz-Aktion so attraktiv? Jeden Zweiten reizt der Beitrag zum Umweltschutz, jeder Vierte findet die sinnvolle Tat, die er damit erfüllt, ansprechend.

Sandra Gärtner, Geschäftsführerin, Greenadz, erklärt den Mehrwert von Incentives für die Marktforschung: «Anreize wie Baumspenden erhöhen nicht nur die Teilnahmebereitschaft an sich und dadurch die Fallzahl. Mit einem nachhaltigen Incentivierungskonzept lassen sich auch Menschen überzeugen, die sonst nicht an Online-Befragungen teilnehmen. Dadurch nähert sich die Stichprobe noch mehr der Online-Soziodemografie und die Qualität der Studienaussagen steigt.»

Gehen attraktive Incentives mit hoher Transparenz einher, erhöht sich die Teilnahmebereitschaft weiter. So verweigern vier von zehn Befragten die Teilnahme an Online-Umfragen vor allem aufgrund mangelnder Klarheit zum Auftraggeber (81 Prozent) oder dem Umfrageziel (74 Prozent). 78 Prozent stört dazu noch die Einladung via Pop-up-Fenster.

Über die Studie: Die Studie wurde auf Basis von 512 Online-Nutzern im April 2015 durchgeführt, rekrutiert über das Online-Access-Panel von Lightspeed GMI, repräsentativ nach Soziodemographie, bzw. kreuzquotiert nach Alter und Geschlecht. Die Ergebnispräsentation der Studie kann über E-Mail kostenlos angefordert werden.

Bildmaterial:
Porträt Dr. Sandra Gärtner, Geschäftsführerin GreenAdz
www.frauwenk.de/mediaserver/Greenadz/Greenadz_Sandra_Gärtner.JPG
Porträt John Sasse, Geschäftsführer GreenAdz
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Logo, GreenAdz
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APGS: Ester Elices wird neue Präsidentin

An der diesjährigen Jahresversammlung der Account Planning Group Switzerland (APGS) wurden die Mitglieder mit einem dichten Programm konfrontiert. Ester Elices wird Präsidentin, Gordon Nemitz Vice-Präsident.

Der Abend begann mit einem Kurz-Vortrag von Peter Hogenkamp, Internetpionier (derzeit niu.ws), frisch gekürt mit dem «Digital Marketing Award» der IAB Switzerland, Ex-Digitalchef der NZZ-Mediengruppe und nun bei Niu.ws über das Spannungsfeld zwischen Medien und Marken bzw. kuratierten Inhalten und native Advertising.

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Der APGS-Vorstand setzt sich aus Ester Elices, Rainer Bühler, Marco Casile, Gordon Nemitz und Anne Langer zusammen.

Der Vorstand der APGS wird neu durch Beifall gewählt: Ester Elices wird nach Rainer Bühler Präsidentin, Gordon Nemitz Vice-Präsident. Anne Langer stösst neu dazu und ergänzt mit Rainer Bühler und Marco Casile den Vorstand. David Schäfer tritt aus dem Vorstand aus.

Rainer Bühler war während 4 Jahren Präsident der Account Planning Group. Die APGS hat sich in dieser Zeit von 35 auf 70 Mitglieder stark erweitert , zwei neue Weiterbildungs- und Veranstaltungsformate („Schnell-Lern-Reihe APGS-How-To , International Strategy Slam) und eine enge Zusammenarbeit mit den Account Planning Groups aus Deutschland und Österreich wurden etabliert.

Zwei grosse Projekte stehen im 2016 an:

In Zusammenarbeit mit der neu konzipierten ADC/BSW-Kreativschule soll im Sommer 2016 ein Strategielehrgang angeboten werden. Dieser soll im gleichen Umfang wie die Kreativschule allen strategieinteressierten Personen aus Agenturen die Möglichkeit geben, sich in der strategischen

Planung ausbilden zu lassen. Nebst gängigen Themen wie unter anderem strategisches Management, Markenpositionierung sowie Marktforschung, sollen auch Themen wie Gamification oder Innovation den Lehrplan ausmachen. Ausserdem soll die Möglichkeit bestehen, Fächer der Kreativschule zu besuchen wie auch umgekehrt. Gordon Nemitz und Ester Elices sind für die Strategieschule verantwortlich.

Nebst dem Strategielehrgang soll die beliebte How-To-Reihe im 2016 fortgeführt werden. Nach der Premiere des International Strategy Slam mit 300 Gästen und 9 Slammern im Januar 2015 in Berlin, führen Strategie Austria, Account Planning Group Germany und die APGS den zweiten Slam im März 2016 in Wien durch.
 

44 neue PR-Fachleute

Der diesjährigen Berufsprüfung stellten sich 55 Kandidatinnen und Kandidaten. Davon haben 44 den eidgenössischen Fachausweis erworben (24 aus der deutschen Schweiz und 20 aus der Romandie), was einer Erfolgsquote von 81,5 Prozent entspricht.

An der Abschlussfeier von vergangener Woche konnte die Prüfungsleiterin Barbara Forster im Rahmen einer Feier in Thun den 44 frischgebackenen PR-Fachleuten das eidgenössische Zertifikat überreichen. Traditionsgemäss wurden die Besten pro Jahr geehrt: Die höchste Note von 5,0 erzielten Karine Henchoz und Pauline Weber, 4,9 erreichten Ellen Brugger und Isabelle Koller, und mit 4,8 abgeschlossen haben Violaine Coard, Michèle Jöhr und Anna-Barbara Mertenat.
Die Qualität dieses geschützten Titels wird vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) gewährleistet. Mit ihrem Abschluss weisen sich die neuen PR-Fachleute über die notwendigen theoretischen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten aus, um in Unternehmen, Agenturen und Organisationen geplante PR-Massnahmen professionell zu planen und umzusetzen.

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Fotos der Feier finden Sie hier

Airbnb: Schweizer Angebot verdoppelt

Das Schweizer Angebot der Online-Plattform Airbnb wächst rasant. Eine aktuelle Studie des Walliser Tourismus Observatoriums zeigt, dass sich die Zahl der Objekte in einem Jahr verdoppelt hat, schreibt die Handelszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe.

Der Trend wird von der Firma bestätigt: «Gegenüber November 2014 gab es in der Schweiz ein Wachstum von 98 Prozent; es sind derzeit knapp über 15‘000 Airbnb-Objekte in der Schweiz», sagt Airbnb-Sprecher Julian Trautwein. Am meisten Schweizer Airbnb-Objekte gibt es gemäss der Walliser Studie in Genf, Zürich und Basel.

Abseits der Wachstumsdynamik hat das Walliser Tourismus Observatorium erstmals auch die gewerbliche Relevanz bei den Airbnb-Anbietern untersucht. «Neben der Verdoppelung der Objektzahl ist der hohe Anteil an professionellen Vermietern, den wir dieses Jahr erstmals ermittelt haben, besonders spannend», sagt Studienautor Roland Schegg. Dazu wurden Anbieter erfasst, die zwei oder mehr Objekte vermitteln. 19 Prozent des Angebots, also um 2500 Objekte, stuft Schegg in die Kategorie der gewerblichen Angebote ein. Airbnb selber will das nicht konkret kommentieren.

Das Walliser Tourismus Observatorium schätzt, dass dieses Jahr via Airbnb «mindestens eine Million Logiernächte» in der Schweiz angefallen sind. «Nimmt man den Schweizer Durchschnittspreis von 80 Franken pro Nacht und Bett, kommt man auf rund 80 Millionen Franken», sagt Schegg.

Zum Thema: Airbnb plant Alpen-Offensive

Nur noch ein Ladegerät für alle Handys und Tablets

Ab Sommer 2017 müssen alle auf dem Schweizer Markt vertriebenen Handys mit einem einheitlichen Ladegerät kompatibel sein. Der Bundesrat hat am Mittwoch zwei Verordnungen revidiert.

Damit werden die technischen Anforderungen in der Schweiz an jene in der EU angepasst. Mit einem einheitlichen Ladegerät müssen nicht nur Mobiltelefone, sondern auch andere mobile Geräte kompatibel sein. Dadurch werde es weniger Ladegeräte und somit weniger Elektroschrott geben, schreibt das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) in einer Mitteilung. Damit das Funkfrequenzspektrum effizient genutzt wird, werden neu die Anforderungen an die Mindestleistung der Empfangsgeräte definiert. Auch werden die Pflichten für Hersteller und Importeure klar festgelegt und die Regeln zur Rückverfolgbarkeit der Produkte präzisiert.

Damit soll die Marktüberwachung verbessert werden. Für Konsumentinnen und Konsumenten soll es künftig einfacher sein, Hersteller und Importeure zu kontaktieren. Die entsprechenden Adressen müssen dem Produkt beigelegt werden. Bei Funkanlagen müssen neben allfälligen Nutzungsbeschränkungen die Leistungen und die verwendeten Frequenzen aufgeführt werden. Funkanlagen dürfen auf dem Schweizer Markt oder dem EU-Markt nur noch in Verkehr gebracht werden kann, wenn sie in der Schweiz oder in mindestens einem EU-Mitgliedsstaat legal verwendet werden dürfen.

Schliesslich hat der Bundesrat dem Bundesamt für Kommunikation die Kompetenz übertragen, die Vorschriften für innovative Betriebsmittel genauer festzulegen. Damit stelle er sicher, dass die Bestimmungen rasch an die technologische Entwicklung angepasst werden könne, heisst es in der Mitteilung. Die revidierte Verordnung über Fernmeldeanlagen tritt am 13. Juni 2016 in Kraft. Es ist jedoch eine Übergangsphase von einem Jahr vorgesehen, damit sich der Markt an die neuen Regeln anpassen kann. Die revidierte Verordnung über die elektromagnetische Verträglichkeit tritt am 20. April 2016 in Kraft. Die Daten entsprechen jenen, die für die Änderung der EU-Gesetzgebungen festgelegt worden sind. (SDA)

Online-Spenden haben um 30 Prozent zugenommen

Schweizer spenden immer häufiger online. Innerhalb eines Jahres hat das digitale Spendenvolumen um gut einen Drittel zugenommen. Verhältnismässig machen Online-Spenden aber immer noch einen kleinen Teil aus.

Das geht aus einer Studie zum digitalen Spendenverhalten in der Schweiz hervor, die vom Anbieter für Online-Marketing Raisenow in Zusammenarbeit mit Amazee Metrics und Getunik veröffentlicht wurde. Obwohl Online-Spenden um über 30 Prozent zugenommen haben, ist der Anteil am gesamten Spendenmarkt mit 2,24 Prozent noch relativ klein. „Der positive Trend von digitalen Spenden wird sich aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche verstärken“, ist sich Marco Zaugg von RaiseNow sicher. Die Studie zeigt auch, dass das beliebteste Zahlungsmittel für Online-Spenden die Kreditkarte ist. Am liebsten spenden Schweizer von Montag bis Freitag zwischen 10 und 14 Uhr. Am Wochenende und vor allem am Samstag nimmt die Spendenfreudigkeit jedoch ab.

Mehr als 170'000 Spenden mit einem Volumen von rund 15 Millionen Franken aus den Jahren 2013 und 2014 wurden ausgewertet. Es konnten aber nicht alle Online-Banking-Spenden gezählt werden, da nur Transaktionen über das Spendenformular der Website erfasst wurden. Der Anteil der digitalen Spenden wäre also noch grösser, teilte RaiseNow mit. Schweizerinnen und Schweizer haben 2014 mehr als 1,7 Milliarden Franken an verschiedene Hilfswerke gespendet. Das ist ungefähr eine Million mehr als im Jahr 2013. (SDA)

Bild: ©Disney

Studie: Schweizer Kunden und ihre Erwartungen sind eine digitale Herausforderung

Egal, ob sie die Kosten für Krankenversicherungen vergleichen, Weihnachtsgeschenke einkaufen, gemeinsam lernen oder die Lieblingsserie online anschauen, Schweizer haben die höchsten Erwartungen an digitale Dienstleistungen in Europa.

Im Gegensatz zu ihren Nachbarn in Deutschland, Frankreich oder Italien wollen sie schon heute jederzeit und an jedem Ort einen immer schnelleren Zugriff auf Informationen und Online-Services. Dies zeigt die globale Studie «Information Generation: Transforming the Future, Today» von EMC, in deren Rahmen 3‘600 Führungskräfte in 18 Ländern befragt wurden.

Für Schweizer Konsumenten hat ein schneller Internetzugang absolute Priorität. So geben in der Schweiz 71 Prozent der Befragten an, dass Kunden schnelleren Zugriff wünschen, verglichen mit nur 47 Prozent in Deutschland und 51 Prozent in Italien. Darüber hinaus sind die Tage der standardisierten Online-Services und -Produkte endgültig gezählt: 61 Prozent der Schweizer Führungskräfte bestätigen, dass personalisierte Kundenerlebnisse rasant an Bedeutung gewinnen. In Deutschland sind nur knapp zwei Fünftel (37 Prozent) und in Italien etwas weniger als die Hälfte (45 Prozent) dieser Meinung.

Der Fortschritt neuer Technologien hat auch einen Einfluss darauf, wie Konsumenten auf das Internet zugreifen: 77 Prozent der Führungskräfte geben an, dass Schweizer Kunden über unterschiedliche Endgeräte Zugang zu digitalen Dienstleistungen möchten. In Frankreich stellen 32 Prozent und in Deutschland 44 Prozent diesen Anspruch. Nach Einschätzung der Befragten wollen gleichzeitig 65 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer ohne Unterbrechung, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, surfen. Hingegen bestehen nur 45 Prozent der italienischen und 47 Prozent der deutschen Konsumenten auf einen permanenten Internetzugriff.

Über die Studie

Das «Institute for the Future» entwickelte die Studie, um die Anforderungen und Veränderungen in der neuen digitalen Welt zu identifizieren und vorherzusagen. Die Umfrage wurde von Vanson Bourne im Namen von EMC durchgeführt. Dabei wurden 3‘600 Führungskräfte in 18 Ländern aus acht grossen Branchen befragt. Die Hälfte der Befragten (1‘800) arbeitet in Firmen mit 250 bis 1‘000 Mitarbeitern, die andere Hälfte (1‘800) in Firmen mit mehr als 1‘000 Mitarbeitern. Die Umfrage wurde online vom 20. November 2014 bis zum 15. Januar 2015 durchgeführt und weist eine Fehlerspanne von 1,7 Prozent auf. Der Fragebogen basiert auf Tiefeninterviews und Workshops, die das Institut mit mehr als 40 einflussreichen Entscheidungsträgern weltweit und mit Experten aus zahlreichen Branchen, mit Akademikern, Non-Profit-Organisationen und Think-Tank-Leitern geführt hat.

Mehr zur Studie (Zusammenfassung, Report als PDF etc.)

Trimarca: Rebranding für Pius Schäfler

Die Churer Marketing- und Kommunikationsagentur Trimarca hat für das traditionsreiche Ostschweizer Unternehmen Pius Schäfler eine neue Unternehmensstrategie und ein umfassendes Rebranding entwickelt.

Seit 1965 steht der Name Pius Schäfler in der Ostschweiz für ein breites Portfolio an Produkten rund um das Büro. Pünktlich zum Jubiläum wagt das Unternehmen mithilfe von Trimarca einen Sprung nach vorn. Strategische Beratung, ein stringentes Kommunikationskonzept und ein überzeugendes Corporate Design verleihen dem Unternehmen neuen Spirit und der Marke neuen Schwung.

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In einem Workshop zur Unternehmensentwicklung hat Trimarca-Inhaber Martin Hilzinger gemeinsam mit der Geschäftsleitung die künftige Strategie des Unternehmens erarbeitet. Richtungsweisend für den Aufbau der neuen Marke ist der Entscheid, die Unternehmensbereiche «Print Solutions», «Papeterie» und «Interior Design» wieder stärker zusammenzuführen. Eine gemeinsame Identität schafft echten Mehrwert und ermöglicht intelligentes Cross-Selling. Erster Beweis dafür ist die frisch umgebaute Filiale in Gossau: Hier kann man einen Vitra Lounge Chair begutachten, während man auf seine Spiralbindung wartet, und im Atelier gleich neben einem bereits die neusten Kreativbeton-Techniken ausprobiert werden. Die Marke Pius Schäfler wird damit zum Erlebnis – und zu einer Welt der Kreation.

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Das Corporate Design übersetzt die Markenkernwerte hoher Standard, etabliert, lokal verwurzelt, und persönlich. Das neue Logo, bestehend aus Wort- und Bildmarke sowie kommunikativem Zusatz, verbindet den Namen des Firmengründers mit der Tradition des Unternehmens und einem starken Symboltier: dem Widderbock. Er steht für das Progressive, das Vorwärtsdenken.

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Neben einem detaillierten Corporate Design Manual sind zahlreiche Anwendungen umgesetzt worden. Die neue Marke und das neue Image transportieren zahlreiche Printerzeugnisse, ein eigenes Magazin, Briefschaften, Beschriftungen, Verpackungen und Berufsbekleidungen, ebenso wie die neue Website, ein Newsletter und ein Image-Spot. Der Image-Spot erzählt die Geschichte des Unternehmens und setzt die Markenkernwerte audiovisuell in Szene. Für die Erstausgabe des Magazins hat Fotografin Dolores Rupa zeitlose Designklassiker in einer Scheune als Bildstrecke in Szene gesetzt. Das aufwändige Shooting hat logistisches Geschick erfordert. Das Magazin vermittelt die neue Wertigkeit der Marke und erzeugt Kundenbindung durch echten Content.

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Im Rahmen eines «Inspiration Days» ist die Marke am 27. Oktober in Gossau (SG) präsentiert worden. Anwendungen werden laufend eingeführt. Trimarca begleitet das Unternehmen weiterhin bei seiner strategischen Entwicklung und der kommunikativen Inszenierung.

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Verantwortlich bei der Pius Schäfler: Patrick Ammann-Schäfler (Leiter Marketing und Fachhandel), Remo Waldburger-Streule (Leiter Interior Design), Armin Würth (Leiter Print Solutions, Vorsitzender der Geschäftsleitung), Roger Ziltener (Leiter Interior Design), Markus Keller (Leiter Finanzen, Mitglied GL/VR). Verantwortlich bei Trimarca: Martin Hilzinger (Inhaber, strategische Beratung), Hardy Hemmi (Creative Director), Vera Fetz und Silvana Venzin (Projektleitung), Raphael Müller und Nicolin Pfister (Art Director). Fotografie: Dolores Rupa. Website: Webstobe.
 

Wirz Corporate: Foto-Spende-App zum Reformationsjubiläum

Serranetga holt Fabian Habisreutinger als neuen Director Media

Mit der Verpflichtung von Fabian Habisreutinger als Director Media investiert Serranetga weiter in den Kompetenzausbau im Media- und Analytics-Bereich. Der 29-Jährige bringt Erfahrung sowohl auf Kunden- als auch Vermarkterseite mit.

Vor Serranetga war Habisreutinger bei Sunrise Communications im Bereich Online Marketing & Sales tätig, wo er den Projektlead für diverse Online-Kampagnen und Produktlancierungen in den Bereichen Paid, Owned und Earned Media innehatte. Zu seinen Aufgaben gehörten zudem der Aufbau verschiedener KPI-Frameworks und die Einführung diverser Performance Tools. Davor arbeitete er als Online Business Analyst & Supervisor Online Retailing bei Swiss International Air Lines und zeichnete dort für die Analyse und Optimierung globaler Vertriebskanäle verantwortlich. Habisreutinger besitzt einen Bachelor of International Management. Vermarkterefahrung sammelte er bei der Adconion Media Group in München.

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