Marken-Analyse: Rolex brilliert auf Facebook

Unter den wertvollsten Uhrenmarken der Welt sind Rolex, Cartier und TAG Heuer die Champions im Social Web: So kommuniziert Rolex auf Facebook mit Abstand am besten, Twitter ist die Domäne von Cartier und Tag Heuer führt den Video-Kanal Youtube an.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Markenanalyse von Webguerillas. Die deutsche Agentur untersuchte die Social-Media Präsenzen der neun wertvollsten Uhrenmarken der Welt: Breitling, Cartier, Chopard, IWC Watches, Longines Watches, Omega, Rolex, TAG Heuer und Vacheron Constantin.

Dabei wurden 35 verschiedene Leistungskennzahlen wie Response Rate oder relatives Wachstum für die drei wichtigsten Social Media-Plattformen Facebook, Twitter und Youtube ausgewertet und zu vier Kernwerten verdichtet: «Brand Punch» zeigt die eigenen Aktivitäten der Marke im Social Web auf. «Brand Awareness» gibt Auskunft über die Grösse und Aktivität der Marken-Community. «Brand Applause» steht für die Zustimmung der User – zum Beispiel durch Likes oder Shares. «Amplification» bezeichnet die Viralität des Contents, also wie schnell oder leicht sich die jeweiligen Markeninhalte im Netz verbreiten. Untersucht wurden die Plattformen von 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015.

Rolex ist nicht nur die wertvollste Uhrenmarke der Welt, sondern kommuniziert laut Webguerillas-Analyse auch am besten auf Facebook. Auf einer normierten Skala von -1 bis +1 erreicht die Marke einen Wert von +0,71 und lässt damit IWC Watches (+0,07) und Vacheron Constantin (+0,01) weit hinter sich. Mit rund 4,6 Millionen Likes hat Rolex weltweit die grösste Fangemeinde im Check – auch wenn die Facebook-Seite von Longines mit einem Plus von 53 Prozent in den letzten zwölf Monaten am stärksten wuchs (Rolex: +27 Prozent). So kommt Rolex auf Facebook auf den mit Abstand höchsten Awareness-Wert im Check (+0,96). Und das, obwohl der Luxusuhrenhersteller verglichen mit seinen Wettbewerbern weniger aktiv auf Facebook ist. Dies ist besonders im Hinblick auf den hohen Amplification-Wert (+0,94) interessant: Wenn Rolex auf Facebook postet, generiert die Marke im Vergleich zu ihren Mitbewerbern die meisten Kommentare.

«Rolex zeigt, wie Content Marketing funktioniert. Dass es nicht darauf ankommt, möglichst viele, sondern die richtigen Inhalte zu posten. Obwohl der Uhrenhersteller verglichen mit seinen Wettbewerbern weniger aktiv im Social Web agiert, erfahren seine Inhalte eine hohe Aufmerksamkeit von den Usern. Gleichzeitig erzielt Rolex auf Facebook die höchste Engagement-Rate im Check», so David Eicher, Geschäftsführer der Webguerillas.

Den besten Durchschnittswert für Twitter (+0,47) erreicht Cartier. Die Marke liegt hier sowohl bei der Awareness (+0,86) als auch dem Applause (+0,46) vorn. Mit mehr als 300'000 Followern besitzt sie den populärsten Twitter-Kanal im Ranking und das stärkste Follower-Wachstum (+125 Prozent). Verglichen mit den Wettbewerbern erstellt Cartier dafür auch die meisten Admin-Tweets auf Twitter. Diese wiederum werden besonders oft geteilt. Nur bei der Viralität des Contents (+0,16) muss sich die Marke auf Twitter dem Konkurrenten Breitling (+0,85) geschlagen geben.

Ergänzend erklärt David Eicher: «Cartier erreicht auf allen drei Kanälen Bestwerte bei der Awareness. Das heisst: Die Marke hat besonders viele Fans auf Facebook, Twitter und YouTube.»

Mit einem skalierten Wert von +0,14 geht Tag Heuer aus der Gesamtwertung bei Youtube als Sieger hervor. Die Marke postet dort mit Abstand die meisten Videos – im untersuchten Zeitraum wurden insgesamt 59 Videos hochgeladen. Neben Omega (+0,85) und Rolex (+0,55) bespielt TAG Heuer (+0,54) damit seinen YouTube-Kanal am aktivsten. Dies schlägt sich jedoch nicht direkt auf die Grösse der Marken-Community, die Zustimmung der User oder die Viralität der Inhalte nieder: Bei Awareness (+0,08), Applause (0,46) und Amplification (-0,07) erreicht Tag Heuer nur Werte im Mittelfeld. In Summe erzielt die Marke jedoch den besten Durchschnittswert im Check.

rolex
cartier
tag-heuer

 

Kreativranking 2015: Jetzt einreichen

In der Werbewoche vom 18. Dezember 2015 erscheint das alljährliche Kreativranking. Agenturen oder Agenturgruppen können ihre gewonnen Auszeichnungen bis 4. Dezember 2015 eintragen.

Unter diesem Link können Sie ein Excel-File downloaden, in dem die gewonnenen Auszeichnungen pro Agentur oder Agenturgruppe eingetragen werden können.

Das ausgefüllte Excel-File muss bis 4. Dezember 2015 bei der Werbewoche eingereicht ([email protected]) werden. Auf dem File finden Sie auch die 2012 aktualisierten Regeln. Eurobest, der letzte zählende Wettbewerb des Jahres, findet vom 1.-3. Dezember statt – die Resultate sind ab Freitagmorgen online (falls Sie mitgemacht haben und Sie sie noch nicht vorher erfahren haben). Es reicht, wenn Sie das Formular bis am Abend zurücksenden.

Hinweis: Verschiedenen Agenturen wurde das Ranking-Formular bereits per Mail zugestellt. Dieser Aufruf soll sicherstellen, dass keine punktenden Agenturen «vergessen» gingen oder über einen ungültigen Kontakt angeschrieben wurden.

Ein PDF des letztjährigen Rankings finden Sie unter diesem Link.
 

«Freud schänke»: Coop lanciert neue Weihnachtskampagne

Havas Worldwide Zürich setzt die neue Weihnachtskampagne von Coop in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden und anderen Agenturen multimedial in Szene. In den Hauptrollen: ein Mädchen und ein Rentier.

«Freud schänke» ist das Motto der grossen Weihnachtskampagne 2015 von Coop, für die sich Havas Worldwide Zürich eine liebevolle und emotionale Story hat einfallen lassen. In vier Episoden lernt die kleine Amélie ein Rentier kennen, das im Laufe der Geschichte zu ihrem besten Freund wird. Gemeinsam erleben sie festliche Abenteuer und schenken dabei vielen anderen Menschen Freude.

Für die vier 40-Sekunden-TV-Spots konnte mit Maurus vom Scheidt ein Regisseur gewonnen werden, der vielfach bewiesen hat, dass er hoch emotionale Inhalte gekonnt umsetzt. Unterstützt wurde er hinter der Kamera von Frank Griebe, der vor allem durch seine Arbeit mit Tom Tykwer in «Das Parfum» und «Cloud Atlas» bekannt ist.

Begleitet wird die TV-Kampagne von einer gross angelegten POS-Initiative sowie einer Printkampagne, für die der Fotograf Per Kasch hinter der Kamera stand. Während die POS-Motive das Thema «Freud schänke» in den Coop-Supermärkten inszenieren, geben die Printsujets wie die TV-Spots Hinweise auf das Geschenk, das die Kundinnen und Kunden in der jeweiligen Woche bei jedem Einkauf gratis erhalten. So verschenkt Coop in der ersten Kampagnenwoche ab Montag, 30. November eine CD mit 15 eigens dafür komponierten Weihnachtssongs der Schwiizergoofe, dem erfolgreichsten Kinderchor der Schweiz. Es wurden nicht weniger als 4 Millionen Weihnachts-CDs in den drei Landessprachen produziert. Der Wunsch: der ganzen Schweiz an den Festtagen eine Freude zu bereiten.

Komponiert und produziert wurden die Songs der CD bei Hitmill – sie stammen aus der Feder von Roman Camenzind und dessen Co-Produzenten Georg Schlunegger und Fred Herrmann. Die Schwiizergoofe sind ein Projekt, das Nikol Camenzind ins Leben gerufen hat, und in dem Kinder aus der gesamten Schweiz die Chance zum Mitmachen bekommen. Coop unterstützt die Schwiizergoofe seit 2013 als Hauptsponsorin. Alle vier bis jetzt erschienenen CDs der Schwiizergoofe haben Platinstatus erreicht und gehören zu den meistverkauften Schweizer Alben des Jahres 2014. Der Titelsong der TV-Kampagne «Es Truckli vou Liebi» ist Teil der Weihnachts-CD von Coop und kann wie die anderen Lieder unter Coop.ch/festtagegratis herunterladen werden. Die Schwiizergoofe treten auch im ersten TV-Spot auf – gemeinsam mit der Titelheldin Amélie. In den darauffolgenden Spots geht es um weitere freudige Überraschungen, ebenfalls begleitet vom Hitmill-Titelsong.

Flankiert wird die Kampagne von einer Vielzahl an Massnahmen, die von weiteren Agenturpartnern konzipiert und umgesetzt wurden. So kommt die gesamte Angebotskommunikation ebenso wie das Weihnachtssonderheft von der Basler Agentur Valencia. Die PR-Aktivitäten, das Storytelling via der mehrteiligen Weihnachtsgeschichte von Amélie und Rémy in der Coopzeitung und via Hörbuchversion sowie der Webcontent werden von YJOO verantwortet, die digitalen Werbemassnahmen von Nexum und Goldbach sowie die Mediaplanung von TW Media.

Havas-CEO Frank Bodin hat grosse Freude an der Kampagne: «Es war uns wichtig, eine Kampagne zu erschaffen, die die Kraft hat, die Menschen emotional zu bewegen. Wir wollten eine Kampagne, die das Motto «Freud schänke» nicht nur transportiert, sondern ein Teil dieser Freude ist. Ich denke, das haben wir erreicht.» Alle Filme wurden in der Schweiz gedreht, der Auftaktspot mit den Schwiizergoofe beispielsweise in Solothurn. Folker Wrage, CCO bei Havas, zu den Hauptdarstellern: «Amélie und Remy sind einfach ein Traumpaar, und man merkt den Filmen an, dass sie im Laufe der Dreharbeiten auch in echt beste Freunde wurden. Maurus vom Scheidt hat diese Freundschaft auf wunderbare Weise zum Leben erweckt.» Die Weihnachtskampagne von Coop startet am Sonntag, 29. November 2015 und läuft bis zum Ende der Weihnachtsfeiertage.

Verantwortlich bei Coop: Thomas Schwetje (Leiter Marketing/Services), Sacha Zuberbühler (Leiter Werbung), Carole Burri (Hauptprojektleitung), Cassandra Zamorano (Projektleitung Werbung Festtagsmarkt), Kathrin Wullschleger, Christof Braun (Werbung), Karin Heliopoulos (Media), Oliver Johnson (Leiter Digitales Marketing), Anja Kapust (Projektleitung Digitales Marketing). Verantwortlich bei Havas Worldwide Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Folker Wrage (CCO), Michael Kathe (CD), Magnus Sambo, Christoph Hess (Text), Sebastian Krayer, Moritz Stillhardt (Art Direction), Walter Tagliaferri (Client Service Director), Claudia Sigg, Martina Faeh, Sabina Wothe, Patrick Naef, Jonas Brändli (Beratung), Toni Gadza (Print Produktion). Film und Foto: Constantine Wrage (FFF-Produktion), Maurus vom Scheidt (Regie), Per Kasch (Foto), Pool Films (Filmproduktion). Verantwortlich bei Hitmill: Georg Schlunegger, Nikol Camenzind, Roman Camenzind (Komposition, Text), Georg Schlunegger (Producer), Roman Camenzind (Executive Producer), Fred Herrmann (Mix), Noemi Mathis (Projektleitung HitMill), Jonas Künzle (Projektleitung Schwiizergoofe), Daniel Jerosch (Grafik). Verantwortlich bei YJOO: Nina Krucker (Konzeption), Christian Nill (Redaktion), Jennifer Wagner (Projektmanagement). Verantwortlich bei Valencia: Diana Aberkane, Iraklis Hungerberg und Eliane Weisskopf (alle Beratung), Tommy Schilling (Creative Director), Jan Kempen (Art Director), Nadine Gschwend (Junior Art Director), Emanuel Plüss, Marco Fritz, Stefan Stohler, David Wangler und Marina Korth (alle Polygrafie). Fotografie Magazin: Per Kasch, Martin Graf. Styling Magazin: Karin Messerli, Claudia Schilling, Feride Dogum. Verantwortlich bei The Cover Media: Michel Zürcher, Baschi Thommen. Verantwortlich bei Nexum: Mirko Reckhard (Beratung), Fred Augstein (Konzeption), Peter Steier (Art Director), Krystel Moreno, Simon Theis (Design), Aleksandra Gulba, Lydia Heckl (Redaktion), Jonas Reindanz, Jana Börner, Stephan Pavlovic (Entwicklung), Julia van Egeren, Dominic Hirtz (Projektmanagement). Verantwortlich bei Goldbach Interactive: Andrea Dätwiler (Beratung, Projektleitung), René Schoedon (Art Direction / Konzeption), Benedict Ritschel (Screendesign / Produktion), Sandro Kohler (Motiondesign). TW Media: Stephan Küng (Geschäftsführer), Maja Fricker (Geschäftsführerin).

Republica: Doppelt gemoppelt für The Beef Burger und Cha Chã to go

Republica hat die Eröffnung der zwei neuen «to go»-Konzepte von The Beef Burger und Cha Chã am gemeinsamen Standort bei der Migros Marktgasse mit pointierten Doppelwörtern beworben.

Seit 16. November bieten The Beef Burger und Cha Chã in der Stadt Bern ein neues Angebot zum Mitnehmen. An der Marktgasse 44 – einer Lokalität der Genossenschaft Migros Aare – kommen an einer Adresse Freunde von Burgers genauso auf ihre Kosten wie Fans asiatischer Küche.

BEEF-Burger_Cha-Cha_Plakatsujet_Bahnhof-Bern
BEEF-Burger_Cha-Cha_2Go_A4_Plakatsujets
BEEF-Burger_Cha-Cha_A4_Plakatsujets2

Ziel der Verantwortlichen bei Republica war es laut Mitteilung, mit einer einfachen Idee auf kulinarischer Basis beide «to go»-Konzepte gemeinsam in einer Kampagne zu bewerben. Realisiert wurde dies mit geläufigen Doppelwörtern wie «Schnapp Schnapp», «Auf Auf» oder «Meins Meins» in unterschiedlicher Typologie. Eine Schrift steht für die reichhaltigen Burger von «The Beef Burger», die andere für die exotisch- leichten Gerichte des «Cha Chã». Zu lesen sind die doppelten Schlagwörter auf dem Hintergrund einer Menu-Tafel. Im Rahmen der Kampagne wurden Inserate und Plakate in den Fussgängerzonen, ein Radio- und Kinospot, POS- sowie Below-the-line-Massnahmen realisiert. Sie kommen im Vorfeld der Eröffnung und während der Startphase in der Region Bern zum Einsatz.

Verantwortlich bei Cha Chã: René Rohr, Leiter Betriebe, Nicole Schärer und Sarina Künzli, Kommunikation Gastronomie. Verantwortlich bei Sportgastro: Sven Rindlisbacher, Managing Director. Verantwortlich bei Republica: Chris Morgan, Mike Krüll (Creative Direction), Aline Windler (Grafik), Andreas Szentkuti, Lando Pfoest (Text), Gary Jude (Composing Artist), Andrea Nehls (Beratung), Bala Trachsel (Gesamtverantwortung).

Erste NZZ-Artikel als Instant Articles auf Facebook

Am Donnerstag erscheinen erstmals Artikel der Neuen Zürcher Zeitung als Instant Articles im Newsfeed von Facebook. Die NZZ nutzt die neue Partnerschaft mit Facebook unter anderem, um ein jüngeres Publikum an die Marke NZZ heranzuführen.

Seit Mitte Oktober zeigt Facebook in seinem Newsfeed sogenannte Instant Articles, interaktive Artikel, die bis zu zehnmal schneller laden als im mobilen Web üblich. Derzeit sind die Instant Articles noch in der Testphase und werden in Zusammenarbeit mit namhaften Medienhäusern aus unterschiedlichen Ländern weiterentwickelt, darunter The New York Times, National Geographic, Buzzfeed, The Huffington Post, The Guardian und BBC News. Im deutschsprachigen Raum waren Spiegel Online und Bild die ersten Partner.

Neu ist auch die NZZ-Mediengruppe Partnerin von Facebook Instant Articles. Die ersten Artikel der Neuen Zürcher Zeitung wurden heute direkt im Facebook Newsfeed als Facebook Instant Articles veröffentlicht, wobei die Werbeerlöse vollständig bei der NZZ verbleiben, wie das Medienunternehmen schreibt.

Anita Zielina, Chefredaktorin Neue Produkte NZZ: «Ein zunehmender Teil unserer Nutzerinnen und Nutzer gelangt von externen Plattformen auf unsere Angebote. Wir sehen in Facebook Instant Articles nicht nur Erlöspotenzial, sondern verstehen die Partnerschaft mit Facebook auch als strategisches Experiment, um mehr darüber zu lernen, wie unsere Inhalte auf solchen Plattformen genutzt werden. Ausserdem führen wir über diesen Kanal ein jüngeres Zielpublikum an die Marke NZZ heran, das Facebook zunehmend auch für Nachrichten und Hintergrundinformationen nutzt.»
 

Smartwatches noch kaum verbreitet

Unter Schweizer Weihnachtsbäumen werden dieses Jahr eher Smartphones denn Smartwatches liegen. Tablet-PCs sind bei höher Gebildeten besonders beliebt.
 Diese Erkenntnisse gehen aus den Zahlen der MA Strategy 2015 hervor. Die Intermediastudie wurde heute publiziert.

Über Smartwatches wird zurzeit viel geschrieben, verbreitet sind sie hierzulande aber noch kaum. Erst 1 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer gibt an, eine solche Hightech-Uhr zu besitzen. Der typische Smartwatch-Träger ist männlich und unter 55 Jahre alt. Frauen, die eine Smartwatch besitzen, sind zurzeit noch eine Seltenheit. Bereits 41 Prozent der Schweizer Bevölkerung besitzen einen Tabet-PC im Haushalt. Besonders höher Gebildete legen sich gerne ein solches Gerät zu. Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung lesen Personen, die regelmässig ein Tablet benutzen, überdurchschnittlich oft Zeitungen- und Zeitschriftentitel der Wirtschaftspresse, der Sportpresse sowie der regionalen Tagespresse auf Papier. Definitiv in allen Bevölkerungssegmenten angekommen ist das Handy. 96 Prozent der Befragten geben an, eines zu besitzen. Davon haben zwei Drittel ein Smartphone. Überdurchschnittlich beliebt sind diese Geräte bei jungen Menschen und höher Gebildeten.

Apple ist die beliebteste Marke

Die Wahrscheinlichkeit, dass Schweizerinnen und Schweizer ein Smartphone unter dem Weihnachtsbaum vorfinden, ist grösser, als dass dort eine Smartwatch liegen wird. 33 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in den nächsten 12 Monaten für sich oder andere ein Mobiltelefon kaufen wollen, während nur 5% den Kauf einer Smartwatch in Betracht ziehen.

Unter den Smartphones ist Apple die beliebteste Marke. 34 Prozent der Befragten geben an, dass sie, wenn sie heute ein Mobiltelefon kaufen würden, ein Modell dieses Herstellers wählen würden, gefolgt von Samsung mit 33 Prozent.

Datengrundlage: Studie MA Strategy 2015

Die Daten wurden heute im Rahmen der WEMF-Intermediastudie
 MA Strategy publiziert. Die Studie ermöglicht Werbetreibenden, herauszufinden, mit welchen Mediengattungen beziehungsweise mit welchem Gattungsmix sie ihre Zielgruppe am besten erreichen können. Die Zielgruppe kann dabei sowohl nach soziodemografischen Merkmalen als auch nach Konsummerkmalen definiert werden.
 

Chefredaktor des Thuner Tagblatts übernimmt auch den Berner Oberländer

Ab Januar 2016 werden der Berner Oberländer und das Thuner Tagblatt von Stefan Geissbühler geführt. Der 45-Jährige übernimmt die Chefredaktion des Berner Oberländers von Bruno Stüdle, der bereits im letzten Sommer seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte.

Mit diesem Schritt wird die Tradition einer gemeinsamen Chefredaktion, wie sie bereits unter René E. Gygax bestand, wieder aufgenommen. Unterstützt wird Geissbühler von den bisherigen stellvertretenden Chefredaktoren Roland Drenkelforth und Alex Karlen.

Stefan Geissbühler ist seit 2011 Chefredaktor des Thuner Tagblatts, das eng mit dem Berner Oberländer und der BZ Berner Zeitung kooperiert. Der Jurist stieg noch während seines Studiums bei der BZ Berner Zeitung als redaktioneller Mitarbeiter ein, war von 2006 bis 2011 News-Chef, Blattmacher sowie Reporter des Titels und moderierte zusätzlich die TV-Diskussionssendung BZ Talk.

 

Zu guter Letzt: Skittles macht die Welt für alle bunter

«See the rainbow. Taste the rainbow.» Aber wie kommen eigentlich Farbenblinde in den vollen Genuss der regenbogenbunten Bonbons? Skittles nahm sich dem Problem an.

Wer den Regenbogen nicht sehen kann, kommt nicht in den vollen Genuss von Skittles, sagte sich der Bonbonhersteller. Das Problem der Farbenblindheit betrifft weltweit rund 300 Millionen Menschen. Lange Zeit liess sich die Fehlfunktion der Farbrezeptoren nicht mit einem Brillenglas beheben. Bis die kalifornische Firma Enchroma im vergangenen Jahr die Technologie «Digital Color Boost» auf den Markt brachte, die genau das möglich macht.

Diese Technologie setzt Skittles nun für eine Kampagne ein. Der Bonbonhersteller beauftragte Enchroma damit, eine Verpackung zu entwerfen, die dank «Digital Color Boost» auch für Farbenblinde bunt ausschaut. Damit sticht die Skittles-Verpackung extrem ins Auge für diejenigen, denen die Welt sonst farblos erscheint. Für Farbenblinde sieht die Kioskauslage dann nämlich so aus:

kioskauswahl

Hier haben sich eindeutig zwei zu einem perfekten Brand Partnership vereinigt. (sis)
 

Gemi verzeichnet mehrere Rekorde im Oktober

TV- und Onlinewerbung schliessen im Oktober 2015 auf einem Höchststand. Als Konsequenz war auch der Werbedruck für die gesamten elektronischen Medien noch nie so hoch wie diesen Oktober.

Werbung am TV legte nach der kleinen Baisse im April dieses Jahres kontinuierlich zu: Nach sieben im September nun auch im Oktober um fünf Punkte. Dadurch erreichte TV den neuen Rekordstand von 665 Punkten.

Gar keine Baisse verzeichnet im 2015 der Bereich Online. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Investitionen in Online-Werbung um elf Prozent. Dazu trug auch das Wachstum von 15 Punkten allein im Oktober bei.

Digital out of Home konnte ebenfalls etwas zulegen. Die Bereiche Radio und Teletext hingegen verloren im Oktober leicht.

Mit einer Zunahme um vier auf neu 661 Punkte schliessen die elektronischen Medien als Gesamtes auf Rekordniveau. Das freut Jürg Bachmann, Kommunikationsleiter der Goldbach Group: «TV, vor allem Online, aber auch Digital out of Home konnten bei diesen nicht einfachen Marktverhältnissen seit Jahresbeginn deutlich zulegen, was zu einem erfreulichen Aufschwung der elektronischen Medien führte, während sich der Gesamtmarkt kaum veränderte.»

gemi

 
 

Was bringt Spenden?

Advico Y&R hat eine neue Sammelkampagne für Heks realisiert, die eine realitätsnahe Antwort auf die Frage gibt, ob Spenden überhaupt Sinn macht.

Armut, Krieg, Umweltverschmutzung, Ausbeutung. Der Zustand der Welt wirft bei Spendern immer öfter Fragen auf. Bringt es überhaupt etwas, zu spenden? Ist es nicht nur ein Tropfen auf den heissen Stein?

Die Heks Sammelkampagne 2015 nimmt diese Bedenken auf. Und beantwortet sie mit einem für NGO-Werbung unüblichen Realismus: Es stimmt. Niemand kann die ganze Welt retten – aber die Welt von einzelnen. Wie zum Beispiel jene des brasilianischen Kleinbauern Cido, welcher das Gesicht der diesjährigen Kampagne ist. Dank der Unterstützung des Heks hat er heute eigenes Land, ein Einkommen und eine Zukunft.

Wer sich also fragt, ob Spenden Sinn macht, soll am besten ihn fragen. Mit dieser Aufforderung verweist der TV-Spot auf die Kampagnen-Website, wo Cido persönliche Antworten gibt. Damit geht die NGO neue Wege im Dialog und zeigt einmal mehr, wie man im Kleinen Grosses bewirken kann.

Dieses Motto gilt auch für die Umsetzung des TV-Spots: es wurde nur mit Fotos gearbeitet. Die Aufnahmen stammen vom Fotografen und Freelance Art & Creative Director Christian Bobst, der auch den Film realisiert hat. Jedes der Bilder wurde extra für den Film gemacht und hinter jedem steckt eine Geschichte, die man in der Fotoreportage auf der Kampagnen-Website erfährt.

Der TV Spot sowie ein Online-Spot und Banner sind ab sofort zu sehen.

Verantwortlich bei Heks: Hanspeter Bigler (Bereichsleiter Kommunikation). Verantwortlich bei Advico Y&R: Martin Stulz (CD, Text), Christian Bobst (CD, Fotografie, Regie), Kerstin Schnyder, Selina Egger (Beratung), Wolfgang Weigl (Schnitt), Jingle Jungle (Ton), Daniel Quadros Smith (Scouting & Aufnahmeleitung).
 

Werbewoche-Cartoonist stellt in der Foxx Galerie aus

Frederick Rossmann a.k.a. Fredinko ist Creative Director bei der Werbeanstalt und langjähriger Cartoonist der Werbewoche. Nebenbei malt er Bilder. Derzeit stellt er sie in der Zürcher Foxx Galerie aus.

An der Grafik 13 hat Fredinko bereits mit einem 3-Tage-Live-Painting für Aufsehen beim Publikum gesorgt. Die neuesten Arbeiten von Fredinko, in denen er neben seinen typischen «Wimmelbildern» auch ikonenhafte Motive im «Fredinko-Stil» umsetzt, werden jetzt in der Zürcher Pop-Art-Galerie Foxx präsentiert.

Kleinere Formate dieser neuen Motive, zahlreiche ältere Werke und Serie «Business Cards by Fredinko» (die sich laut Künstler ganz hervorragend als Weihnachtsgeschenke für Gross und Klein anbieten), können ausserdem in der Galerie Art 333, Wädenswil, bestaunt werden.

frida
fredinkobild

 

Kampagne ruft für Swisscom zum Schluss machen auf

Verschiedene Anbieter erhöhten die Preise für ihre TV-Angebote. Plan.Net Suisse forderte unzufriedene Kunden mit einer Online-Kampagne auf, mit ihrem Anbieter Schluss zu machen und zu Swisscom TV 2.0 zu wechseln.

Sich aus einer langen Beziehung zu lösen, kann ganz schön schwierig sein. Besonders schwierig wird es, wenn man einen bindenden Vertrag eingegangen ist. Derzeit kann man aber dank der besonderen rechtlichen Ausgangslage unkompliziert zu einem besseren TV-Anbieter wechseln. 

Plan.Net Suisse hat mit einer Kampagne dazu aufgerufen, den alten TV-Anbieter sitzen zu lassen und mit der neuen Liebe durchzubrennen. Ein Konzept, das konsequent von der Display-Kampagne über Youtube-Prerolls bis hin zur Landingpage durchgezogen wurde, wie die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Auf der Landingpage hatte der User die Wahl zwischen einem konventionellen Kündigungsbrief und einem Kündigungsbrief für Romantiker.

Die Kampagne ist bereits abgeschlossen. Mit den Ergebnissen zeigt sich die Agentur zufrieden: der Preroll wurde von 67 Prozent zu Ende geschaut, die Overall-Klickrate beträgt 23 Prozent.

swisscom1_7

Verantwortlich bei Plan.Net Suisse: Thomas Lüber (Creative Director), Nina Martens (Senior Art Directorin), Katharina von Wyl (Text), Ritiane Zimmerli (Junior Art Directorin), Jasmine von Niederhäusern (Screen Design), Roger Hubmann (Senior Berater). Verantwortlich bei Media Schneider: Alexandra Meyer Jans (Beratung Digital), Judith Rueter (Beratung Digital).

get_footer();