ZHAW sucht Gesundheitsexperten mit Biss

Die Ausbildung zum Bachelor für Gesundheitsförderung und Prävention ist ein neues Ausbildungsangebot der ZHAW. Gestalten hat dazu eine Kampagne kreiert.

Der Lehrgang an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften richtet sich in erster Linie an ein jüngeres Publikum. Neben einem breiten Portfolio an Fachkenntnissen – das Spektrum reicht von Epidemiologie über Projektmanagement bis zur Lehre von gesellschaftlichen Veränderungsprozessen – müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlussendlich auch genügend Charisma und Energie mitbringen, um einer breiteren Öffentlichkeit das Bewusstsein und die Werkzeuge für ein gesünderes Leben ans Herz zu legen.

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Dies aufmerksamkeitsstark und positiv darzustellen, war die Aufgabe, die sich die Agentur Gestalten vorgenommen hat. Um mit den vorhandenen Möglichkeiten einen möglichst raschen und direkten Effekt zu erzielen, kreierte sie einen Gesundheitsexperten mit Biss. Auf Strassenplakaten, in Verkehrsmitteln und Online wird er künftig dafür sorgen, dass die neue Ausbildung in Winterthur auch Gesundheitsexperten mit kurzen Ohren bestens schmeckt.

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Studio Schoch: Schokolade und Gourmetkaffee

Studio Schoch erarbeitete in Zusammenarbeit mit Chocolat Frey das Markendesign der Marke Branches und gestaltete die neuste Delizio Limited Edtion Nepal.

Ziel beim Branches-Markendesign war es, anlässlich einer Produkterweiterung ein neues Verpackungskonzept zu erstellen. Dieses soll übergreifend für die ganze Dachmarke anwendbar sein und den Markenauftritt von Branches neu definieren. Bunte Bänder umwickeln optisch die Verpackungen und die leuchtenden Farben sowie der geschwungene Schriftzug vermitteln ein Gefühl von Spass und Leichtigkeit. Zudem symbolisieren diese die beiden Komponenten des Produktes; die knackige Hülle und der cremige Kern. Bei den beiden Produkten Branches Cream Milk und Cream Banana wird die Milchfüllung zusätzlich über die weisse Grundfarbe sowie dem Milch-Splash, in dem der Schriftzug steht, ausgelobt. Die neuen Branches sind in den Sorten Classic, Noir, Cornflakes, Bicolor sowie als Cream Milk und Cream Banana erhältlich.

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Studio Schoch gestaltete zudem die neuste Delizio Limited Edtion Nepal. In Anlehnung an die Herkunft des Kaffees, dem Himalaya-Gebirge, nimmt das Design die nepalesischen Mandalas auf. Das Mandala ist in den bunten, kräftigen Farben Nepals gehalten. Durch den Druck in Metallicfarben, den partiellen Einsatz von Glanzlack sowie der grossflächig, goldenen Heissfolienprägung bekommt die Limited Edition Nepal Himalaya ein exklusives Erscheinungsbild.  Pro verkaufte Verpackung Delizio Nepal Himalaya gehen 50 Rappen an die Erdbebenopfer Nepals.

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Verantwortlich bei Studio Schoch: Dominik Schoch (Creative Director), David Moore (Design Branches); Anna Schobinger, Vera Loher (Design Delizio Nepal Himalaya), Tina Fuchs (Beratung).

 

Beni Thurnheer zurück am Mikrofon

Beni Thurnheer kehrt zu seinen Wurzeln zurück und wird ab dem 7. Dezember 2015 seine eigene Sendung auf Radio Top moderieren.

Seit über 40 Jahren moderiert Beni Thurnheer beim Schweizer Fernsehen, reiste als Sportreporter um die ganze Welt und erlebte auch manch historisches Ereignis live und hautnah mit.
Als Moderator verbrachte er seinen Arbeitsalltag mit Stars wie Tina Turner, Shakira, Joe Cocker, Pink oder auch Celine Dion. Diese Erlebnisse, viele weitere Geschichten und Anekdoten teilt Beni Thurnheer jetzt mit den HörerInnen von Radio Top. In seiner neuen Sendung «Vo A bis Z mit em Beni» bringt er aber auch seine Meinung zu aktuellen Themen ein, natürlich immer schön dem Alphabet nach. Umrahmt wird das Ganze von Musikstücken, welche Thurnheer selber auswählt. «Bei Radio Top habe ich ein Heimspiel!», begründet Thurnheer seinen Entscheid, zum führenden Ostschweizer Privatradio zu gehen.

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Die erste Staffel der neuen Radiosendung «Vo A bis Z mit em Beni» startet am Montag, 7. Dezember 2015 und läuft bis am Montag, 29. Februar 2016, immer montags zwischen 19 und 20 Uhr.
 

Top Mobile-Sites legen weiter an Reichweite zu

Mit der am 30. November 2015 erschienenen Studie Net-Metrix-Profile 2015-2 legt die Branchenorganisation Net-Metrix bereits die zweite Ausgabe ihrer optimierten und erweiterten Online-Währungsstudie vor.

Auch die aktuelle Publikation enthält, neben den Reichweiten und Zielgruppendaten von 115 Schweizer Webangeboten und Netzwerken, wieder Angaben zu gut 50 Mobile-Sites, iOS- und Android-Apps.

Reihenfolge der Top 5 Webangebote unverändert

Mit dem umfangreicheren Net-Metrix-Profile-Datensatz können Zielgruppen im Internet jetzt noch genauer analysiert und Kampagnen besser geplant werden, insbesondere auch auf einzelnen Mobile-Angeboten. Die Potenziale dabei sind beträchtlich: Insgesamt 5,8 Millionen Menschen ab 14 Jahren sind in der Schweiz über das Internet erreichbar. Auch die Reichweiten der grössten Webangebote und insbesondere der top Mobile-Sites und Apps legen mehrheitlich weiter zu. Unverändert bleibt im Vergleich zur Vorwelle dagegen oftmals die Reihenfolge der Angebote innerhalb der ersten Plätze. Bei den Webangeboten ist local.ch nach wie vor mit 47,5 Prozent Reichweite die grösste Schweizer Plattform vor Search.ch auf Platz 2 und 20min.ch – D-CH auf Platz 3.

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Top 5 der Mobile-Sites, iOS- und Android-Apps

Bei den Mobile-Sites wächst bei allen der Top 5 platzierten Angebote die Reichweite. In derselben Reihenfolge wie bei der letzten Publikation der Währungsstudie liegt hier die Mobile- Site von 20min.ch D-CH mit 24,6 Prozent Monatsreichweite vor der Mobile-Site von Blick Online (21,6 %) und Local.ch (18,3 %).

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Das Ranking der grössten Apps ist ebenfalls stabil. Auf Platz 1 der iOS-Apps liegt wieder 20min.ch – D-CH mit einer Reichweite von 661 Tausend vorn. Das Feld der Android-Apps wird von local.ch mit 423 Tausend Nutzern pro Monat angeführt. Dabei fällt auf, dass bei den Android- und iOS-Apps die gleichen Marken vertreten sind: Beide Apps von 20min.ch – D-CH, local.ch, Zattoo und Search.ch sind in den Top 5 der zwei Betriebssysteme. Beim Ranking der iOS-Apps befindet sich auch die Phone-App von Blick News in der Spitzengruppe, bei den top Android-Apps nimmt die Universal-App von 20min.ch – W-CH diesen Platz ein.

 


 

Top 5 Webangebote – Unique User pro Monat

Mit einer Reichweite von 47,5 % steht Local.ch an erster Stelle der Webangebote und erreicht die meisten User in der Schweiz in einem durchschnittlichen Monat. Auf dem 5. Platz steht srf.ch. Das Angebot erreicht monatlich 37,5 Prozent der Schweizer Onlinerinnen und Onliner.
 

Webangebot Reichweite in % Reichweite in Tsd.
local.ch 47.5 2'761
search.ch 43.6 2'529
20min.ch – D-CH 42.0 2'437
Blick Online 38.6 2'239
srf.ch 37.5 2'164

 

Top 5 Webangebote – Unique User pro Tag

Betrachtet man die Tagesreichweite ist nicht erstaunlich, dass die Newsportale die vorderen Ränge belegen; erst auf dem 5. Platz kommt das Webangebot Local.ch, welches bei der Monatsreichweite ganz vorne ist. Fast eine Million User informieren sich täglich auf dem Newsportal 20min.ch – D-CH.

Webangebot Reichweite in % Reichweite in Tsd.
20min.ch – D-CH 16.9 980
Blick Online 13.5 784
Bluewin 9.3 538
srf.ch 8.1 469
local.ch 7.4 430

Top 5 iOS-Apps

Die 20min.ch – D-CH iOS Phone App erreicht mit 661'000 die höchste Anzahl User pro Monat unter den Schweizer Apps (iOS und Android). Die iOS-App von Local.ch belegt den zweiten Platz, gefolgt von der Live-TV-App von Zattoo, die rund 360'000 Unique User pro Monat aufweist.
 

Mobile-Angebot Reichweite in % Reichweite in Tsd.
20min.ch – D-CH | App (Apple iOS, Phone) 11.4 661
local.ch | App (Apple iOS, Universal) 7.0 404
Zattoo | App (Apple iOS, Universal) 6.2 358
search.ch | App (Apple iOS, Universal) 4.5 262
Blick News| App (Apple iOS, Phone) 4.2 323

Top 5 Android-Apps

Bei den Android-Apps macht die Universal-App von Local.ch das Rennen und erreicht mit 423'000 Usern die meisten Android-App-User. 20min.ch ist doppelt vertreten in diese Rangliste: einmal das Deutschschweizer Angebot auf dem 2. Platz (5,7 %) und auf dem 5. Platz das Westschweizer Angebot mit einer Reichweite von 1,5 Prozent.
 

Mobile-Angebot Reichweite in % Reichweite in Tsd.
local.ch | App (Google Android, Universal) (UUpM) 7.3 423
20min.ch – D-CH | App (Google Android, Universal) (UUpM) 5.7 328
search.ch | App (Google Android, Universal) (UUpM) 2.2 127
Zattoo | App (Google Android, Universal) (UUpM) 1.7 101
20min.ch – W-CH | App (Google Android, Universal) (UUpM) 1.5 89

Höchstes relatives Wachstum von Mobile-Angeboten

Klein aber fein: von 12'000 Usern noch vor einem halben Jahr hat die Watson-Android-App um fast das Doppelte zugelegt und erreicht laut der neusten Publikation 22'000 User auf Phones und Tablets. Homegate.ch hat 2 Apps mit starkem Wachstum zu verzeichnen: die iOS-Phone-App, die von 29'000 auf 55'000 User angewachsen ist, und die iOS-Tablet-App, die nun neu von 12'000 User genutzt wird.
 

Mobile-Angebot Reichweite in Tsd. 2015-2 Wachstum en % Reichweite in Tsd. 2015-1
watson.ch | App (Google Android, Universal) (UUpM) 22 191 12
homegate.ch | App (Apple iOS, Phone) (UUpM) 55 187 29
bernerzeitung.ch | App (Apple iOS, Tablet) (UUpM) 18 172 11
baslerzeitung.ch | App (Apple iOS, Tablet) (UUpM) 16 169 9
homegate.ch iPad | App (Apple iOS, Tablet) (UUpM) 12. 164 7

Edeka wühlt Deutschland auf

Der neue Weihnachtsspot von Edeka hat das Netz in Rekordzeit erobert und bringt Deutschland zum Nachdenken.

Die Zahlen sind rekordverdächtig: Eineinhalb Tage nach Veröffentlichung des Clips #heimkommen zählt dieser auf Facebook 8,3 Millionen Views und 2,3 Millionen Klicks auf Youtube (Stand: 20:30 Uhr, 29.11.2015). Das treibt nicht nur vielen konkurrierenden Werbetreibenden die Tränen in die Augen, sondern vor allem auch einem grossen Teil des Publikums. Jung von Matt/Alster erzählt die Geschichte eines alten Mannes, der den eigenen Tod inszeniert, um die vielbeschäftigte Familie doch noch an einen (Weihnachts-)Tisch zu bringen.

Das kreative Team, das bereits für den Edeka-Coup «Supergeil» mit Friedrich Liechtenstein verantwortlich zeichnete, scheint mit der für einmal nicht lustigen, sondern ernsten und emotionalen Kampagnenidee erneut den Nerv eines breiten Publikums getroffen zu haben. Das gerührte Publikum darf sich danach auf Soundcloud den Titelsong «Dad» von Neele Ternes downloaden. (hae)

Syndicom kämpft gegen «Pro Service public»-Initiative

Die Gewerkschaft Syndicom wehrt sich gegen die «Pro Service public»-Initiative. Die rund 200 Delegierten haben am Samstag in Bern die Nein-Parole beschlossen. Sie kritisieren überdies die Auslagerungspolitik der Post.

Wie das Parlament empfiehlt auch die Gewerkschaft der Medien- und Kommunikationsbranche dem Stimmvolk, die Volksinitiative «Pro Service public» abzulehnen, wie es in einem Communiqué vom Samstag hiess. Die Initiative kommt voraussichtlich nächsten Sommer zur Abstimmung. Trotz des verführerischen Titels des Volksbegehrens waren sich die Syndicom-Delegierten darin einig, dass die Initiative die Weiterentwicklung und Modernisierung des Service public behindern würde und  gerade in Randregionen fatale Auswirkungen hätte. Diese verlangt, dass bundesnahe Unternehmen wie Post, Swisscom und SBB in der Grundversorgung nicht nach Gewinnen streben und auf Quersubventionierung verzichten sollen. Zudem sollen die Löhne der Mitarbeitenden nicht über jenen der Bundesverwaltung liegen dürfen.

Hinter der Initiative stehen die Konsumentenzeitschriften K-Tipp, Saldo, Bon à Savoir und Spendere Meglio. Erklärtes Ziel der Initianten ist es, dass Post, Swisscom oder SBB der Bevölkerung in erster Linie einen guten und bezahlbaren Service bieten. Die syndicom-Delegierten kritisierten zudem die Auslagerung des Postsachen-Transportes. Sie verabschiedeten eine Resolution. Die Post könne es sich leisten, weiterhin selbst ihre Pakete, Zeitungen und Briefe zu transportieren. Sie erwirtschafte Gewinne in Millionenhöhe und der Postsachentransport sei nicht defizitär. (SDA)

Zu guter Letzt: Nachhelf-Nachhilfe

Gründe für einen neuen Fernseher gibt es immer. Notfalls kann man noch etwas nachhelfen – Samsung zeigt wie.

Eigentlich wäre das alte Gerät noch gut und nichts spricht dafür, es vorzeitig auszuwechseln. Fast nichts: Die neuen Modelle sind so schön gross, so schön scharf, so schön flach – und im Falle von Samsung sogar gebogen. Gesunder Menschenverstand und Vernunft verhindern, dass etwas, das noch einwandfrei funktioniert, frühzeitig entsorgt wird. Ganz anders sieht die Lage natürlich aus, wenn sich das ungeliebte alte Gerät vorzeitig verabschiedet. Zum Beispiel durch einen ärgerlichen Unfall. Die Londoner Agentur Fold 7 gibt mit «Happy accidents» Nachhilfeunterricht im Nachhelfen. So klappt's bestimmt mit dem vorzeitigen Fernseher-Ruhestand. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=PzoR0l5uMhg

Episch: Best of Epica, Teil 2

Zwölf weitere Spots aus acht Kampagnen, die bei den Epica Awards prämiert wurden und die Sie gesehen haben sollten.

Eine zweite subjektive und unvollständige Auswahl sehenswerter Spots, die bei den diesjährigen Epica Awards ausgezeichnet wurden. Die Gewinner aller Kategoiren sind unter Winners.epica-awards.com/2015 einsehbar. Teil 1 finden Sie hier.

Silver Skaters

Rekorderlig Cider ist typisch schwedisch. Und der Humor von «Silver Skaters» typisch skandinavisch: trocken und feinfühlig. Die Ästhetik der von Saatchi & Saatchi erschaffenen, grummeligen Eiskunst-Bärte schlitterte in Berlin zuoberst aufs Podest: Gold in der Kategorie «Alcoholic Drinks» – und war zusammen mit dem Grandprix-Gewinner «High School Girl?» der am besten bewertete Spot dieses Epica-Jahres.

https://www.youtube.com/watch?v=nSZtxXNjmLA

Proud Sponsors

Wenn es um Humor geht, sind die Engländer nie weit. Wenn man Pech hat, sogar sehr nah – zum Beispiel in der selben Kategorie. Deshalb vergab die Jury in «Alcoholic Drinks» zwei Spots die goldene Pyramide. McCann Central zeigt in verschiedenen Kurz-Spots, mit welcher Freude und Hingabe der australische Weinproduzent Hardy's das englische Cricket-Team sponsert. Das erfüllt selbst die Weinbauern in der weiten Ferne mit Stolz. Australien und England sind in dieser Sportart, die nur in wenigen Ländern gespielt wird, ewige (und verbitterte) Rivalen.

Puppy Love

Da soll mal einer die heutige Jugend verstehen. Eines ist klar: Probleme werden heute anders gelöst als früher. Besonders, wenn die Netzabdeckung gut und das Internet schnell ist. Telenor Norway sorgt dafür, dass Norwegen mit 4G beglückt wird. Und – einmal mehr – die Agentur Try kommuniziert das erfolgreich: Gold in der Kategorie «Telecommunication & Public Services». 

Two for One Tickets

In Dubai offerieren die Du-Kinos am Dienstag zwei Tickets zum Preis von einem. Leo Burnett liefert in einer Spot-Serie gute Gründe, wieso Kino zu zweit mehr Sinn macht als alleine. Die westlich-anmutende Kampagne richtet sich vermutlich eher an die zahlreichen Expats im Wüstenstaat. An Werbebudgets scheint es in Dubai jedenfalls nicht zu mangeln, wie auch andere eingereichte Kampagnen zeigten. Der Du-Dienstag gewann Bronze in der Kategorie «Telecommunication & Public Services» – zwei der vier Spots:

Tooth

Das Thema «Zahnhygiene» fristet in der Werbung normalerweise ein trostloses Dasein: Strahlend weisse Gebisse, Zahnpastalächeln, Schauspieler, die als Wissenschaftler und Zahnärzte verkleidet irgendwelche Pseudo-Studien zitieren… umso erfrischender der Ansatz der Agentur Forsman & Bodenfors aus Götheborg: Das Reihenhaus-Quartier wird zur Zahnreihe. Beworben wird kein spezifisches Zahnprodukt, sondern das Zahnpflege-Sortiment und die Beratung der Apotheken-Kette Apoteket Ab. Dafür gab's Bronze in der Kategorie «Health, Beauty, Cosmetics & Toiletries».

Only Ordinary by Name

John Smith's hat den vielleicht unspektakulärsten, banalsten Namen, den ein Bier haben kann. Das bedeutet aber nicht, dass das meistgetrunkene Pale Ale Grossbritanniens ebenso banal schmeckt. Und dass die Menschen, die John Smith's trinken, alles unauffällige Durchschnittstypen sind. Zeigt AdamandeveDDB und gewinnt mit dem Spot Silber in der Kategorie «Alcoholic Drinks». 

https://www.youtube.com/watch?v=gPafQfokx84

Boy raised by Goats

Dank Youtube & Co. sind Werbespots längst nicht mehr auf TV-konforme 30 oder 60 Sekunden beschränkt. Vielfach wird kritisiert, dass deswegen die Werbe-Kunst, innert kürzester Zeit grosse Geschichten zu erzählen, verloren gehe. Der von der Agentur The Sweet Shop kreierte Spot «Boy raised by Goats» dauert fast vier Minuten. Und ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch lang gut sein sein kann. In der Kategorie «Prescription and OTC Products» wurde der bedauernswerte Junge mit den herzensguten Ziegeneltern mit Gold belohnt.

Win Christmas

AdamandeveDDB zeigte in der letztjährigen Weihnachtskampagne für Mulberry, worauf es beim Fest der Liebe ankommt: Mit dem besten Geschenk alle anderen übertrumpfen. Der Spot gewann Gold in der Kategorie «Luxury & Premium Brands».

Thomas Häusermann

JvM/Impact und Swiss Life lancieren Kampagne mit Facebook Instant Articles

Im Rahmen der Swiss Life «Vorsätze»-Kampagne nutzen Jung von Matt/impact und Swiss Life die von Facebook neu lancierten In-stant Articles, um eine native Kampagne zu starten.

Seit Oktober 2015 erlaubt es Facebook ausgewählten Publishern in der Schweiz, vollständige Artikel inklusive Bild- und Videoinhalten direkt in der mobilen Facebook-App zu publizieren. Die sogenannten Facebook Instant Articles bieten eine deutlich verbesserte User Experience.

In Zusammenarbeit mit Jung von Matt/Impact nutzt Swiss Life dieses neue, optimierte Umfeld für mobile Geräte im Rahmen der «Vorsätze»-Kampagne. Als erster Schweizer Publisher erhielt Likemag von Facebook den Zuschlag, Instant Articles zu publizieren. Über die News-Plattform wurden im November Sponsored Stories zum Thema «Vorsätze» unter anderem als Instant Articles auf Facebook geshared.

«Wir integrieren neue und innovative Werbeformen bewusst früh in unseren Online-Marketingmix» sagt Patrick Comboeuf, Head of Digital Experience von Swiss Life Schweiz. «Dabei profitieren wir nicht nur von der Aufmerksamkeit, die ein solches neues Format weckt. Mit Instant Articles kreieren wir zudem eine stimmige Experience für den User» fügt Comboeuf an.

Neben hoher Awareness und grosser Reichweite konnten die Vorteile der vollständig nativen Werbeform auch in harten Performance-Zahlen nachgewiesen werden. Im Vergleich zum klassischen Facebook-Seeding konnte mit Instant Articles eine mehr als doppelt so hohe Klick-Performance realisiert werden.

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Verantwortlich bei Swiss Life: Patrick Comboeuf (Head of Digital Experience). Verantwortlich bei Jung von Matt/Impact: Benjamin Herz (Managing Partner). Verantwortlich bei Likemag: Markus Bucheli (Geschäftsführer Partner).
 

Wechsel in der Marketingleitung bei Universal

Ende Dezember verabschiedet sich Paul Fischli, Marketingleiter Universal Pictures International Switzerland, offiziell aus seinem langjährigen Arbeitsverhältnis und tritt in den Ruhestand. Auf ihn folgt Reto Philipp.

Während der vergangenen 18 Jahre hat Paul Fischli die Lancierungskampagnen der Kinofilme von Universal und Paramount Pictures verantwortet. «Mit Paul Fischli verlässt uns ein überaus kompetenter, erfahrener Marketingprofi und profunder Kenner der Filmszene. Er hat mit seinem Wirken den grossen Erfolg der Universal-Filme in den Schweizer Kinos geprägt und Blockbuster wie auch anspruchsvolle Studiofilme mit den geeigneten Kampagnen lanciert.», erklärt Managing Director Emin Soysaler zu Paul Fischlis Abschied.

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Die Nachfolge als Marketing Director bei Universal Pictures International Switzerland tritt Reto Philipp (Bild) am 1. Dezember 2015 an. Philipp startete seine Karriere in der Filmbranche im April 2004 als Catalogue Product Manager bei Universal Pictures Switzerland, dem Home Entertainment Vertrieb von Universal, und wurde 2007 zum General Manager Switzerland befördert. Seit Anfang dieses Jahres leitete er zusätzlich die Marketingabteilung von Universal Pictures Home Entertainment mit Sitz in Hamburg als Regional Marketing Director GAS.

Agentur am Flughafen: Kombi-Newsletter für Schmobi

Das Mailing, das die Agentur am Flughafen für Schmolz + Birkenbach erstellt hat, lässt sich nach dem Lesen zur Fanklatsche umfunktionieren.

Das Team und seine Leistungsfähigkeit stehen in der Kommunikation der Marke Schmolz + Bickenbach Stahlcenter – kurz: Schmobi – im Vordergrund. Die Analogien zur Welt des Mannschaftssports sind daher naheliegend. Dies gilt auch für den neuen Newsletter dem die Agentur am Flughafen multifunktionale, sportive Eigenschaften verpasst hat. Dieser informiert zweisprachig über die Schmobi-Mannschaft, deren Services sowie den Stahl. Zudem muss man ihn nach dem Lesen nicht wie gewohnt wegschmeissen, sondern kann ihn gleich (mit Gebrauchsanleitung) zur Fanklatsche falten, um beim nächsten Teamsportereignis lautstark einzusetzen. Das von der Agentur am Flughafen entwickelte Konzept sieht vor, dass künftig jeder Newsletter von Schmobi multifunktional eingesetzt werden kann.

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Verantwortlich bei Schmolz + Bickenbach Stahlcenter: Thomas Plüss (Leiter Marketing/Kommunikation), Peter Breitenmoser (Geschäftsleiter). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen, Altenrhein: René Eugstair (Creative Direction), Dominique Rutishauser (Art Direction), Valeria Hörler (Grafik), Miriam Egli (Beratung/Text), Patricia Eugster (Assistenz), Alex Bayer (Foto: Vision Studios Balgach), Adrea Forrer (Portraitaufnahmen: Zuberbühler Fotografie Zuzwil).
 

Viktor Baumeler neuer Präsident SRG SSR

Die Delegiertenversammlung der SRG hat am Freitag Viktor Baumeler bis längstens 2017 als Präsidenten SRG gewählt und die beiden Mitglieder des Verwaltungsrats Lucy Küng und Regula Bührer Fecker für die Amtsperiode 2016-2019 bestätigt.

Einstimmig beschlossen die Delegierten die Mittelzuweisung 2016, die auch die Vorgaben des SRG-Sparprogramms berücksichtigt. Zum Ende der Amtsperiode wurden mehrere Mitglieder des Verwaltungsrats sowie der Delegiertenversammlung verabschiedet.

Die Delegiertenversammlung der SRG hat Viktor Baumeler per sofort und längstens bis 2017 zum neuen Präsidenten SRG gewählt (33 Ja, 3 Nein).

Aufgrund der knappen Frist seit dem Rücktritt von Raymond Loretan im Sommer 2015 konnte der Delegiertenversammlung noch keine längerfristige Nachfolgelösung für das Präsidium vorgeschlagen werden. Im Sinne eines guten Übergangs ist Viktor Baumeler bereit, das Amt bis zur Findung einer definitiven Nachfolgerin oder eines definitiven Nachfolgers, längstens bis 2017, wahrzunehmen. Damit ist die strategische Oberleitung der SRG in erfahrener Hand. Dies ist insbesondere in der nächsten Zeit wichtig, in der ein Sparprogramm umgesetzt werden muss und der Service-public-Auftrag der SRG zur Debatte stehen wird.

Der Luzerner Baumeler bringt als Präsident eine grosse Kompetenz und Erfahrung ein. Von 2008 bis 2015 war er Präsident der Regionalgesellschaft SRG Deutschschweiz. Seit acht Jahren ist er Verwaltungsrat der SRG und von 2012 bis 2015 Vizepräsident. Seit dem Juni 2015 leitet Viktor Baumeler den Verein und den Verwaltungsrat SRG ad interim. Er hat in diesen Jahren als Mitglied des Verwaltungsrates und als Präsident der SRG Deutschschweiz in leitender Funktion bei der Neu- und Umgestaltung des Vereins und des Unternehmens mitgewirkt.

Lucy Küng und Regula Bührer Fecker wurden von den Delegierten mit grossem Mehr für eine weitere Amtsperiode 2016-2019 bestätigt.

Mittelzuweisung an die Regionalgesellschaften 2016

Weiter hat die Delegiertenversammlung den Regionalgesellschaften für das Jahr 2016 rund 6,75 Millionen Franken zugesprochen. Die direkt dem Verwaltungsrat unterstellten Bereiche (Regionalgesellschaften, Zentralsekretariat und Interne Revision) beteiligen sich im selben Verhältnis wie die Unternehmenseinheiten am laufenden SRG-Sparprogramm. Mit diesen Mitteln werden die Vereinsorgane, die Publikumsräte, die Ombudsstellen und die zivilgesellschaftlichen Tätigkeiten des Vereins in allen Kantonen finanziert.

Verabschiedungen zum Abschluss der Amtsperiode 2012-2015

Die Delegiertenversammlung vom 27. November 2015 markierte das Ende der Amtsperiode 2012-2015. Die Delegierten haben folgende Mitglieder des Verwaltungsrats sowie Delegierte unter Verdankung ihrer grossen Arbeit für den Verein und das Unternehmen SRG verabschiedet:

Raymond Loretan, Präsident SRG 2012-2015 Hans Lauri, Mitglied des Verwaltungsrats 2008-2015 Peter Flury, Delegierter SRG.D 2007-2015 Robert Gamma, Delegierter SRG.D 2007-2015 Christine Hatz, Delegierte SRG.D 2007-2015 Dorette Kaufmann, Delegierte SRG.D 2012-2015 Arthur Oehler, Delegierter SRG.D 2007-2015 Jean-Marie Cleusix, Delegierter RTSR 2008-2015 Martine Flühmann, Delegierte RTSR 2007-2015 Renato Soldini, Delegierter CORSI 2008-2015

Die Delegierten haben zudem Kurt Nüssli, Regionalsekretär SRG Deutschschweiz, verabschiedet, der nach 28 Jahren erfolgreichem Einsatz für den Verein SRG in Pension gegangen ist.

 

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