Matter & Gretener: Gallin als Neukunde geschnappt

Matter & Gretener hat das Stiftungsmanagement-Unternehmen Gallin GmbH als Neukunde gewonnen. Im Zentrum steht die Überarbeitung des Erscheinungsbildes.

Matter & Gretener vermeldet einen neuen Kunden: Das auf die Bereiche Stiftungsmanagement und Mittelbeschaffung spezialisierte Beratungsunternehmen Gallin GmbH lässt sein Erscheinungsbild und seine Website von Matter & Gretener entwickeln. Die Umsetzungen werden schon bald zu sehen sein.

Schneiter Meier Külling gewinnt zweimal Gold mit «Die Post»

Schneiter Meier Külling hat für die neu gestaltete Mitarbeiterzeitung der Post, «Die Post», zwei Auszeichnungen erhalten: Vom Schweizerischen sowie vom europäischen Verband für interne Kommunikation.

Die von Schneiter Meier Külling neu gestaltete Mitarbeiterzeitung Die Post der Schweizeri¬schen Post erhielt zwei Auszeichnungen, eine national und eine international. Vom europäischen Branchenverband für Interne Kommunikation FEIEA wurde «Die Post» als beste europäische Mitarbeiterzeitung 2008 gekürt. Zudem wurde sie vom Schweizerischen Verband für interne Kommunikation SVIK mit der goldenen Feder als beste Schweizer Mitarbeiterpublikation 2008 ausgezeichnet.
Besonders positiv wurden dabei das Zusammenspiel der Gestaltungselemente sowie die dadurch erzielte Lesefreundlichkeit beurteilt, oder wie die Jury des SVIK festhält: «Schon nach dem ersten Durchblättern wünscht man sich, dass alle Publikationen, auf die man nicht verzichten zu können glaubt, so übersichtlich und damit leserfreundlich gestaltet wären […] Das gelungene Zusammenspiel aller Gestaltungselemente wie Schriftattribute, Farbe und Bilder kann als beispielwürdig bezeichnet werden.»

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Maxomedia: Weltweites Gewinnspiel für Schweiz Tourismus

Maxomedia hat für Schweiz Tourismus eine Präsentationsplattform für typische Schweizer Hotels kreiert. Bei einem Online-Gewinnspiel auf Myswitzerland.com können Besucher Ihr Glück am einarmigen Banditen versuchen. Beworben wird die Slotmachine weltweit und crossmedial.

Maxomedia hat für Schweiz Tourismus eine Präsentationsplattform für typische Schweizer Hotels kreiert. Bei einem Online-Gewinnspiel auf Myswitzerland.com können Besucher Ihr Glück am einarmigen Banditen versuchen. Stoppt die Slotmachine bei drei identischen Hotelfotos, hat man gewonnen. Zu gewinnen sind 15 Mal eine Woche Ferien in typischen Schweizer Hotels, Swiss Flüge von Europa und den USA in die Schweiz sowie 10%-Gutscheine im Souvenir-Shop von Myswitzerland.com.
Beworben wird die Slotmachine weltweit und crossmedial. In einer europaweit aufgelegten Broschüre von Schweiz Tourismus weist ein Inserat auf das Gewinnspiel hin. Der Wettbewerb wird auch online veröffentlicht, in Newslettern der New York Times und Schweiz Tourismus sowie via Banner in Slotmachine-Optik.
Das primäre Ziel des Online-Spiels sei die Bewerbung einer Vielfalt von typisch schweizerischen Hotels sowie die Schweiz Tourismus-Partner Swiss und Post Shop glaubwürdig ins Spiel zu integrieren, so Thomas Winkler, Leiter Portal Management, E-Marketing und Informatik von Schweiz Tourismus.
Verantwortlich für Konzeption, Kreation und Online-Realisierung der Slotmachine ist Maxomedia.

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Rettungsaktion für den «Bund» geht in die zweite Runde

Das Komitee «Rettet den Bund» erhält weitere prominente Schützenhilfe: ZüriWest-Sänger Kuno Lauener wirbt auf Plakaten für die Erhaltung der Berner Tageszeitung. Zusammen mit der Gründung eines neuen Trägervereins zündet das Komitee damit die zweite Stufe der Rettungsaktion und kann deshalb keine «Defaitisten» brauchen, wie gegenüber der Werbewoche gesagt wurde.

«Der ‹Bund› gehört zum Besten, was ZüriWest zu bieten hat», sagt ZüriWest-Sänger Kuno Lauener vom Plakat herab, das in Bern zurzeit an jeder zweiten Ecke hängt. Damit geht das Komitee «Rettet den Bund», das nach vier Monaten bereits 13’000 Mitglieder zählt, erneut in die Offensive. Laut den Promotoren soll das Komitee weiter wachsen und im Mai soll parallel dazu eine weitere Trägerschaft in Form eines Vereins, später eventuell in Form einer Stiftung ins Leben gerufen werden. Eine Umfrage soll zudem klären, was die Abonnenten wünschen.
Vor rund vier Monaten kündigte Tamedia an, den Bund entweder mit der Berner Zeitung zu fusionieren oder redaktionell an den Tages-Anzeiger anzuhängen. Die Entscheidung soll noch dieses Jahr fallen. Seit der Ankündigung hält sich Tamedia jedoch bedeckt. «Es gibt bisher keine Zeichen seitens des Verwaltungsrats», sagt Komitee-Koordinator Mark Balsiger gegenüber der Werbewoche, «es gab jedoch auch bereits ein langes Gespräch zwischen dem VR und einer Komiteedelegation.»
Drohender Aboverlust bei Ausverkauf des Bundes
Das Komitee sieht mehrere Möglichkeiten, die redaktionelle Unabhängigkeit des Bundes oder aber die Zeitung grundsätzlich zu retten, auch wenn keine direkte Einflussnahme auf die Entscheidung hat. «Wenn Tamedia den Bund fusioniert drohen Aboverluste im fünfstelligen Bereich, die Leute werden der Zeitung aus Verärgerung in Scharen davonlaufen», sagt Balsiger. Er rechnet für Tamedia mit 20’000 bis 30’000 Abos weniger, was bei 355 Franken im Jahr zu Einnahmeausfällen zwischen sieben und zehn Millionen Franken ausmachen dürfte. «Und aufgrund der drastisch sinkenden Werbeeinnahmen werden Aboeinnahmen zusehends wichtiger.»
Unter den Briefen von Sympathisanten gibt es Stimmen, die den Bund aus Tamedia herauslösen wollen. «Einer schlug vor, dass Tamedia den Bund für einen Franken an eine Trägerschaft verkauft», sagt Balsiger. Für das Komitee gibt es noch viel zu tun, denn wie genau mit der defizitären Bilanz des Bundes bei 55’000 Abonnenten umgegangen werden soll, ist noch alles andere als klar. Das soll unter anderem auch in einer breiten Umfrage geklärt werden. «Was wir jedenfalls gar nicht gebrauchen können sind Defaitisten, die sagen: Ringier, die NZZ und nun auch Tamedia sind mit dem Bund gescheitert, also müsst ihr auch scheitern.»
(elk)

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Der gläserne TV-Konsument rückt näher

Dank einer neuen Messmethode lässt sich Produktwerbung im TV so präzise wie nie zuvor platzieren.

Mediaplaner in den USA können auf neue Daten zurückgreifen, mit denen die werbungtreibende Wirtschaft hofft, die Fernsehzuschauer auf eine weitaus effektivere Art als bisher erreichen zu können: Daten, die eine genaue Analyse zulassen, wie der Return of Investment (ROI) für sie ausfällt. Das New Yorker Marktforschungsunternehmen TRA hat vor einigen Monaten neue Services gelauncht, mit denen die Kunden in den Unternehmen, Medienbetrieben und Werbeagenturen weitaus gezielter vorgehen können als bisher.
Das Neue daran ist, dass sich das TV-Nutzungsverhalten einzelner Haushalte mit ihren tatsächlichen Einkaufsgewohnheiten vergleichen lässt, so dass die Produktwerbung genau auf ihre jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden kann. TRA sammelt die Fernsehnutzungsdaten von 1,5 Millionen Haushalten, die entweder einen digitalen Videorekorder von Tivo benutzen oder einen Kabelanschluss haben. Mithilfe der entsprechenden Settop-Boxen wird genau aufgezeichnet, welche Sendungen und Werbeclips gesehen werden. Damit werden anschliessend die Einkaufsdaten von 58 Millionen so genannten Frequent Shopper Cards verglichen, das sind Microchip-Karten grosser Händler wie Wal-Mart oder A&P, die jedes einzelne Produkt aufzeichnen, das eingekauft wird. Diese Karten enthalten demografische Daten wie etwa die Postleitzahl der einzelnen Kunden, nicht jedoch deren Namen oder Adressen.
Bis zu 176 Prozent Steigerung
TRA-Kunden, die an diesem Programm teilnehmen und ihre Werbestrategie entsprechend änderten, verzeichneten laut Firmenangaben eine bis zu 176-prozentige Steigerung in der Wahrnehmung ihrer Werbeclips. Eine Käuferschicht, die die Unternehmen dabei besonders im Auge haben, sind die sogenannten Swing Purchasers, also Konsumenten, die nicht unbedingt auf ein bestimmtes Produkt festgelegt sind, sondern bereit sind, sich von einem Konkurrenzunternehmen überzeugen zu lassen.
Zu den Kunden von TRA gehören bisher die Fernseh-Networks CBS und Discovery, ein Kabelunternehmen, ein grosses Konsumgüterunternehmen sowie die Werbekonzerne Mediavest und WPP. «Settop-Box-Daten sind die Zukunft unseres Geschäfts», urteilt David Poltrack, Medienforscher bei CBS. «TRA führt die Konkurrenz in dieser Hinsicht an.» Das Unternehmen bereitet derzeit seine Expansion nach Europa vor, was auch den deutschsprachigen Werbemarkt einschliesst.
Eine Folge, die die Möglichkeit solch exakter Messmethoden mit sich bringt, ist, dass sich die TV-Veranstalter allmählich vom üblichen Fokus auf die Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen wegbewegen. Lange Zeit legte die Werbebranche besonderen Wert auf ein jüngeres Publikum, in der Annahme, dass sich in jungen Jahren die Konsumgewohnheiten formen und anschliessend auf ewig so bleiben. Doch die TV-Networks gehen allmählich zu der sogenannten «Big Tent»-Strategie über, das bedeutet, dass eine TV-Sendung ein möglichst weit gefasstes Publikum, etwa die ganze Familie, ansprechen soll. Den Weg weist dabei das führende Network CBS, das mit breitangelegten Serien wie «CSI», «The Mentalist» und «Lost» seit Jahren an der Spitze der Quotenskala liegt. «Unsere Philosophie beschränkt sich nicht auf eine einzige Zielgruppe», sagte CBS-CEO Leslie Moonves kürzlich in einem Interview. «Es ist schon ironisch, dass wir mit dieser Strategie inzwischen auf Rang eins bei jeder demografischen Zielgruppe liegen.»
Das CBS-Erfolgsrezept wird in der kommenden Fernsehsaison zur Standardformel werden, haben doch auch die Konkurrenzsender in den vergangenen Wochen zahlreiche neue Piloten bestellt, die der Machart der CBS-Ware ähneln. «Die anderen Networks nähern sich der CBS-Formel immer weiter an», sagt Joe Adalian, Fernsehkritiker beim Fachmagazin TV Week. «Es wird also haufenweise gutgemachte Sendungen geben, die jedoch wenig neue kreative Elemente enthalten.»
Gerti Schön
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Serien wie «CSI», «Lost» oder «Mentalist» haben mehrere Zielgruppen im Fokus. Auch sie profitieren von der neu entwickelten Messmethode.

Flop der Woche: SRG mit höherem Defizit als erwartet

Mit einem Defizit von 79 Millionen Franken hat die SRG ihr Geschäftsjahr 2008 abgeschlossen. Abstriche am Programmangebot und bei den Eigenproduktionen hält sie für unumgänglich.

Mit einem Defizit von 79 Millionen Franken hat die SRG ihr Geschäftsjahr 2008 abgeschlossen. Abstriche am Programmangebot und bei den Eigenproduktionen hält sie für unumgänglich. Was gestrichen wird, soll «im Rahmen der Mittelfristplanung» entschieden werden, so die SRG. Wo, wann und wie viel in den nächsten drei bis fünf Jahren abgebaut werden müsse, werde die SRG stark beschäftigen. Eine Gebührenerhöhung steht angesichts der Wirtschaftskrise nicht zur Diskussion. Den Stellenetat will sie 2009 auf dem Niveau von 2008 plafonieren und das Sparvolumen bis 2010 auf 100 Millionen Franken erhöhen. Die Lohnsumme steigt 2009 um 2,8 Prozent. Für 2008 hatte die SRG ein Defizit von 57 Millionen Franken budgetiert, unter anderem wegen der Kosten für die Euro 2008 und die Olympischen Spiele. Die kommerziellen Einnahmen gingen 2008 zurück. Wegen der Finanzkrise geriet zudem die Pensionskasse in Unterdeckung. Das Geschäftsjahr 2007 hatte die SRG mit einem Defizit von 18,5 Millionen Franken abgeschlossen. Bis 2007 hätten die seit 2000 real abnehmenden Einnahmen mit Spar- und Effizienzmassnahmen noch weitgehend abgefedert werden können.

Eine Melone fliegt selten allein

Ruf Lanz mahnt für die Suva und Bfu: Velohelm tragen. Auch auf kurzen Strecken.

Helmtragen ist trendy. Das zeigen nicht nur die bunten Bedeckungen, die sich fitnessbewusste Freizeitradler oder Mountainbiker bei ihren Touren über Stock und Stein auf den Kopf setzen. Helmtragen ist auch sinnvoll. Das beweisen die Zahlen der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung (Bfu). Seit 1994 führt die Bfu regelmässig Erhebungen über die Tragequote in der Schweiz durch. Seither ist diese von 4 auf 38 Prozent im Jahr 2008 angestiegen. Dank des Velohelms konnten viele Menschen vor schweren Verletzungen bewahrt werden. Und dies wirkt sich auf die Kosten aus: Ein Unfall mit Kopf- und Schädelverletzung hat im Durchschnitt Versicherungsleistungen von 41’000 Franken zur Folge. Ein Unfall ohne Schädelverletzung hingegen «nur» 5’600 Franken.
Seit dem Jahr 2000 arbeiten die Suva und Bfu in der Förderung des freiwilligen Velohelmtragens eng zusammen. Seit 2002 ist Ruf Lanz für die Präventionskampagnen zuständig. Jeweils im Frühling überrascht die Agentur mit einem neuen Spot. Das Briefing in diesem Jahr lautete: Auf dem erfolgreichen Weg weiterfahren und mit verblüffender Dramatisierung dazu beitragen, dass in Zukunft noch mehr Leute einen Velohelm tragen.
Die konkrete Empfehlung in der aktuellen Kampagne: Velohelm tragen. Auch auf kurzen Strecken. Die Analyse des Verhaltens der verschiedenen Velofahr-Gruppen zeigt nämlich: Bei den Kindern hat sich dank der Eltern das Helmtragen durchgesetzt. Ebenso bei den Freizeitsportlern der mittleren Altersgruppe. Die grösste Risikogruppe bilden aber noch Jugendliche und junge Erwachsene. Hier liegt die Tragequote noch deutlich unter dem Durchschnitt. Besonders tief ist sie, wenn das Velo nur für kurze Strecken gebraucht wird. Schnell zum Einkaufen ins Quartierlädeli – da brauche ich doch keinen Helm. Das dramatisiert auch die Story im neuen Spot. Eine junge Frau fährt Velo im vertrauten Quartier. Ohne Helm, aber mit viel Glück, wie der von Ernst Wirz mit Augenzwinkern inszenierte Film zeigt.
Andreas Panzeri

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Top der Woche: Schweizer setzen auf Tradition und Ökologie

An der von Reader‘s Digest zum neunten Mal durchgeführten Markenumfrage European Trusted Brands haben sich Traditionsmarken wie Migros, Raiffeisen, Similasan und Swatch an der Spitze halten können. Dennoch ist die Markenlandschaft in Bewegung gekommen.

An der von Reader‘s Digest zum neunten Mal durchgeführten Markenumfrage European Trusted Brands haben sich Traditionsmarken wie Migros, Raiffeisen, Similasan und Swatch an der Spitze halten können. Dennoch ist die Markenlandschaft in Bewegung gekommen; eine immer grössere Rolle spielt der Umweltschutz in allen Produktkategorien. Erstmals hat die Studie daher auch jene Marken ermittelt, deren Einsatz für die Umwelt den besten Ruf geniesst. Auf der Liste der vertrauenswürdigsten Marken hat sich Volkswagen den Platz des Spitzenreiters in der Kategorie Automobile von Toyota zurückerobert. Helsana löst bei den Krankenkassen die CSS nach einem Jahr an der Spitze des Vertrauensrankings ab, derweil L’Oréal bei den Haarpflegeprodukten seine langjährige Spitzenposition an Nivea als vertrauenswürdigste Marke abgeben muss. Aspirin setzt sich bei den Schmerzmitteln gegen Dafalgan durch. Bezüglich ökologischem Engagement punktet Toyota bei den Autos, Raiffeisen bei Banken, Swiss bei Fluggesellschaften, Migros bei Handelsgesellschaften und Haushaltsreinigern und V-Zug bei Haushalts- und Küchengeräten. In der Schweiz wurden 1’082 Personen befragt.

Heads: Für Kia nach Spanien gefahren

Heads hat Kia Motors Iberia als neuen Kunden im Bereich des Internal Branding gewonnen. Als Auftakt unterstützt die Zürcher Agentur Kia Motors bei der Durchführung ihres Händlerevents in Madrid.

Heads hat Kia Motors Iberia als neuen Kunden im Bereich des Internal Branding gewonnen. Als Auftakt unterstützt die Zürcher Agentur Kia Motors bei der Durchführung ihres Händlerevents in Madrid mit einem Team-Motto, einem Motivations-Trailer und einem Händler-Geschenk, das den neuen Schweizer Vizepräsidenten des Unternehmens Tom Anliker einführen soll. Für das Jahr 2009 seien weitere Kommunikationsmassnahmen für Mitarbeitende und Handelspartner von Kia Motors Iberia geplant, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt.

Qualitätsoffensive in Südosteuropa

Die Krise und teils auch Unruhen bremsen derzeit das Südosteuropageschäft von Affichage. Doch weil einige Konkurrenten dort in Problemen stecken, bieten sich dem Schweizer Aussenwerber einige Chancen. Seine Kriegskasse ist jedenfalls gut bestückt.

Die Werbewoche hat es bereits früher vermeldet: Der Schweizer Aussenwerber Affichage steigerte letztes Jahr seinen Verkaufserlös um 17 Prozent auf 451 Millionen Franken, wobei knapp ein Drittel (32,3 Prozent) davon aus dem Ausland kam, genauer aus den diversen Ländern Südosteuropas. Im Jahr zuvor lag der Auslandanteil am Gesamtumsatz noch unter 25 Prozent. Doch anders als 2007 ist das rasante Wachstum im Ausland diesmal nicht primär akquisitionsbedingt, sondern mehrheitlich organisch. Zukäufe erfolgten einzig in Rumänien und Griechenland.
Ein Grund für das starke Wachstum liegt darin, dass der Marktanteil des Mediums Plakat am gesamten Werbekuchen in diesen Ländern zum Teil sehr hoch ist. In Serbien zum Beispiel liegt er bei 15 Prozent, in Bosnien-Herzegowina gar bei 18 Prozent. Das sind komfortablere Verhältnisse, als sie der Aussenwerber in seinem Heimmarkt kennt (15 Prozent).
Auch wenn der Aussenwerber 2008 die Umsatzziele in den meisten Ländern erreichen und teilweise sogar überschreiten konnte, ist doch die Marge aus diversen Gründen in einigen Ländern tiefer als hierzulande. Zudem hatte Affichage in Südosteuropa im letzten Jahr mit einiger Unbill zu kämpfen: Zu erwähnen ist die prekäre Wirtschaftssituation von Ungarn, Serbien, Bulgarien und Rumänien – und damit einhergehend die starke Entwertung der Landeswährungen. Auch nicht zu vergessen die Unruhen in Griechenland, denen zum Teil Einrichtungen und Buswartehallen von Affichage zum Opfer fielen. Für diesen Sommer wird zudem ein Rückgang im Tourismusgeschäft erwartet.
Nichtsdestotrotz ist Affichage aber für die Zukunft gut aufgestellt. Gemäss Felix Mende, Regional Director und Head of Market Development bei Affichage International, ist das Unternehmen mittlerweile in Serbien, Bosnien-Herzegowina und Griechenland klarer Marktführer, in Rumänien liefert es sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der österreichischen Epamedia, der bisherigen Nummer eins, und in Montenegro und Ungarn ist Affichage immerhin Nummer zwei. Einzig in Bulgarien spielt Affichage seit Jahren eine untergeordnete Rolle. Man warte auf die Submission der Hauptstadt Sofia, sagt Mende. Dieser Stadtvertrag hätte eigentlich schon lange zur Ausschreibung gelangen sollen, er wurde aber unter unklaren Umständen immer wieder verlängert. «Solange dies nicht geregelt ist, lohnt es sich für uns nicht, in diesem Land weiter zu investieren», sagt Mende. In Norditalien hat Affichage einerseits in Südtirol einen Vertrag für Buswartehallen gewonnen, andererseits tastet sich der Aussenwerber vom Tessin und von Como her immer näher an die Stadt Mailand heran und hat mit seinen Produkten bereits die Vororte der Metropole erreicht.
Bei all seinen Aktivitäten im Ausland gehe es Affichage nie nur um eine geografische Ausdehnung, betont Mende. Der Aussenwerber wolle primär mit einer qualitativen Offensive überzeugen – zum einen nach dem Prinzip «weniger ist mehr», zum andern mit qualitativ hohem Trägermaterial, drittens mit zuverlässigen Dienstleistungen und viertens, indem den Kunden über das Online-Visualisierungstool InterMediaMap die Plakatstandorte buchstäblich vor Augen geführt werden – wie in der Schweiz ja auch.
Noch etwas wird Affichage für die Zukunft nützen: Der Konzern verfügt nach wie vor über eine gut ausgestattete Kriegskasse. Das unterscheidet ihn von den meisten andern internationalen Playern. Im Fokus des Schweizer Konzerns stehen deshalb Ländervertretungen von drei in Osteuropa agierenden Aussenwerbefirmen: von Ströer, Deutschlands stark verschuldeter Nummer eins, von der österreichischen Epamedia, die kürzlich von der Raiffeisenbank übernommen werden musste, sowie vom amerikanischen Grosskonzern Clear Channel Outdoor (CCO), weltweit die Nummer eins. Dieser steht vermutlich kurz vor der Aufsplittung.
Markus Knöpfli

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Schärer Partner: Schönheit der Dinge im Alltag gesucht

Schärer Partner hat für Schenker Storen einen Spot mit dem Claim «Manche Dinge sind ganz einfach schön, weil sie tagtäglich für uns da sind» konzipiert. Der 25-sekündige Werbefilm soll diese Frühjahr im nationalen Fernsehen gestartet werden.

Schärer Partner hat für Schenker Storen einen Spot mit dem Claim «Manche Dinge sind ganz einfach schön, weil sie tagtäglich für uns da sind» konzipiert. Der 25-sekündige Werbefilm wird ergänzt durch 7-sekündige Follow-up-Spots, die jeweils einem der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens gewidmet sind. Der Spot soll diese Frühjahr im nationalen Fernsehen gestartet werden. Der von Techo produzierte Film wurde unter anderen im Studio Gutenswil gedreht.
Verantwortlich bei Schenker Storen, Schönenwerd: Werner Held (CEO), Peter Hochuli (Leiter Marketing), Cristina Service (Marketing/PR). Verantwortlich bei Schaerer und Partner, Lenzburg: Andi Schaerer, (Gesamtverantwortung), Stefania Nicolini (Beratung), Patrick Crivellari (Art Direction), Gerhard Reinecke (Text/Konzept). Produktion: Techo, Zürich; Produzent: Levente Paal. Regie: Cello Schnyder. Kamera: Roli Schmid
Ton: Jingle Jungle, Zürich.
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Werben im Canale Grande

Internet-Fernsehen verzeichnet rasant wachsende Nutzerzahlen – und ist damit auch für Werber eine attraktive Plattform. Eine neue Art der Dialogwerbung haben Adlink Media und ihr Internet-TV-Partner Wilmaa entwickelt: Click&Mail.

Immer mehr Menschen schauen via Internet in die Röhre: Zwölf Prozent der Deutschschweizer sitzen regelmässig vor dem Web-TV. Besonders beliebt ist Internet-Fernsehen bei den 15- bis 49-Jährigen. Sie schauen während der Arbeit oder unterwegs auf dem Laptop im Internet fern oder nutzen das Angebot, wenn ihr normales TV-Gerät daheim besetzt ist. Viele haben auch gar keinen Fernseher mehr und holen sich News und Unterhaltung ausschliesslich aus dem Netz.
Im Dezember 2008 schaltete Gartenhof Media, eine Tochtergesellschaft der Solutionpark AG, ihr browserbasiertes Fernsehen Wilmaa live. Unter der Adresse Wilmaa.com kann sich schweizweit jedermann kostenlos registrieren und dann über seinen Rechner 22 Fernsehkanäle empfangen. Das Werbeangebot von Wilmaa wird von den Tochterunternehmen der Goldbach-Media-Gruppe IP Multimedia und Adlink Media vermarktet. Sie entwickeln gemeinsam mit Wilmaa auch neue Werbeformate. Seit dem 24. Dezember 2008 registrierten sich bei Wilmaa mehr als 137’000 User.
Neues Werbeformat
Wo Rezipienten sind, ist auch Werbung nicht weit. «Wir bieten bei Wilmaa vier Werbeformen an», sagt Martin Radelfinger, Chief Business Development Officer bei Goldbach Media. «Welcome-Ads, Channel-Switch-Ads, Reminder und unser neues Format Click&Mail. Mit Click&Mail vermeiden wir einen Medienbruch: Informationen über das im Spot beworbene Produkt werden dem User auf Verlangen via E-Mail übermittelt, ohne dass er den Programmfluss unterbrechen muss.»
Am Welcome-Spot kommt kein User vorbei. Wer Wilmaa aufruft, landet auf einem alleinstehenden Bewegtbild im Breitbildformat, das solange bleibt, bis die Website geladen ist – bis zu 30 Sekunden. Der Welcome-Spot kostet 90 Franken TKP. Der Channel-Switch-Spot erscheint bei jedem Senderwechsel. Er ist maximal 15 Sekunden lang und kostet 80 Franken TKP. Der Reminder ist eine Kombination von Welcome- und Channel-Switch-Ad. Seine sequenzielle Schaltung wie bei einem TV-Reminder garantiert dem werbenden Unternehmen höchste Aufmerksamkeit. Die Investition für die Kombination des Welcome-Ad mit einem Reminder: 120 Franken TKP.
Gezielt und gewollt
Die drei klassischen Werbeformate hat Wilmaa durch eine neue, interaktive Form ergänzt, die in Kombination mit dem Channel-Switch-Ad buchbar ist: Click&Mail. Bei dieser Werbeform erscheinen zusätzlich zum Channel-Switch-Ad zwei Sprechblasen am oberen Bildschirmrand. Der User wird mit seinem Namen angesprochen und gefragt, ob er weitere Informationen zu dem im Channel-Switch-Ad beworbenen Thema erhalten möchte. Dann kann er zustimmen oder ablehnen. Ein Beispiel: Im Channel-Switch-Film wird eine Automobilwerbung gezeigt, beim Click&Mail wird der Zuschauer dann gefragt, ob er eine Probefahrt mit dem beworbenen Fahrzeug machen möchte. Klickt er auf «ja, ich will eine Probefahrt unternehmen», bekommt er das entsprechende Angebot per E-Mail zugeschickt.
«Alle unsere User sind bei Wilmaa angemeldet», erklärt Radelfinger. «Wir haben von jedem also nicht nur E-Mail-Adresse und Postleitzahl, sondern auch ein Interessenprofil. Auf dieser Basis können wir gezielt Werbung versenden – und haben dafür auch das explizite Einverständnis unserer Kunden, nämlich durch ihren Klick auf die Sprechblase, in der mehr Informationen angeboten werden.» Bei Click&Mail handelt es sich laut Radelfinger um eine ganz neue Werbeform, die im Zusammenhang mit Web-TV noch nirgendwo angeboten wird. Der Channel-Switch-Spot mit Click&Mail kostet 100 Franken TKP, für das Mailhandling fällt ausserdem eine Pauschale von 1000 Franken an.
Im Vergleich aller bei Wilmaa angebotenen Werbeformen kann sich vor allem die Klickausbeute der Welcome-Ads sehen lassen: Sie erreichen stolze 15 Prozent. «Das Kommunikationsziel sollte die Wahl der Werbeformate bestimmen», sagt Radelfinger. «Möchte ein Kunde zum Branding noch eine Interaktion, eignet sich die Kombination des Channel-Switch-Ad mit dem Click&Mail-Format.» Das Paket kostet 120 Franken TKP.
Auf dem Laufenden
Wilmaa läuft Flash-basiert in einer flexiblen Entwicklungsumgebung. Das ermöglicht Wilmaa, sein Angebot permanent zu optimieren. «Für uns spielt auch die Community eine grosse Rolle», sagt Thomas Gabathuler, Geschäftsführer von Wilmaa. «Die Zugriffe unserer User verraten uns exakt, welches Angebot ankommt und welches nicht. Diesen Input setzen wir 1:1 um.» Anfang der Woche hat Wilmaa ein neues Feature aufgeschaltet: die «Sender-Hitparade». Der User kann, während er ein Programm sieht, am Bildschirmrand verfolgen, bei welchen Sendern die Zuschauerzahlen aktuell stark zunehmen. Sie werden mit einem Stern gekennzeichnet. So erkennt der Zuschauer sofort, ob irgendwo vielleicht noch ein spannenderes Programm läuft oder – falls beispielsweise Nachrichtensendungen stark frequentiert werden – ob ein aktuelles Ereignis die Welt bewegt.
Anne-Friederike Wilhelm

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Click&Mail: Wer auf Wilmaa einen Channel-Switch-Film über Peter Fox gezeigt bekommt, erhält kurz darauf via Sprechblase das Angebot für weitere Informationen zum neuen Album des Sängers. Die Antwort «Hallo Wilmaa. Ja, gerne. Bitte per Mail» generiert eine Infomail, in der der Zuschauer nicht nur weitere Details über den Künstler findet, sondern auch einen Link zu Exlibris, über den er das Album direkt herunterladen kann.
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