Emmi Gruppe mit neuer Marketing- und Verkaufsleitung
Die Emmi Gruppe besetzt die Marketing- und die Verkaufsleitung neu. Robin Barraclough wird per 1. Juni 2009 Leiter Marketing, Marc Heim übernimmt per 1. September die Leitung Verkauf.
Redaktion
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26. März 2009
Die Emmi Gruppe besetzt die Marketing- und die Verkaufsleitung neu. Robin Barraclough (Foto links) wird per 1. Juni 2009 Leiter Marketing. Der 41-jährige in der Schweiz aufgewachsene Brite ist zurzeit bei Kraft Foods zuständig für das Kaffeegeschäft im deutschsprachigen Europa. Zuvor war er bei Masterfoods Schweiz als Geschäftsleitungsmitglied verantwortlich für den Bereich Tierfutter und anschliessend leitendes Mitglied des europäischen Marketing Leadership Teams in der europäischen Masterfoods Zentrale in Verden. Marc Heim (Foto unten) wird per 1. September 2009 Leiter Verkauf der Emmi Gruppe. In dieser neu geschaffenen Funktion ist er verantwortlich für alle Verkaufsaktivitäten weltweit innerhalb der Gruppe. Der ebenfalls 41-Jährige Zentralschweizer ist gegenwärtig Geschäftsführer von Halter Bonbons. Zuvor war er Leiter Marketing und Verkauf sowie Mitglied der Geschäftsleitung bei Kambly.
Marc Heim.
Maxomedia: Weltweites Gewinnspiel für Schweiz Tourismus realisiert
Die Agentur Maxomedia hat für Schweiz Tourismus ein Online-Gewinnspiel auf Myswitzerland.com realisert. Beworben wird der Wettberb weltweit und crossmedial.
Redaktion
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26. März 2009
Die Agentur Maxomedia hat für Schweiz Tourismus eine Präsentationsplattform für typische Schweizer Hotels kreiert. Bei einem Online-Gewinnspiel auf Myswitzerland.com können Besucher ihr Glück versuchen: Stoppt der einarmige Bandit bei drei identischen Hotelfotos, hat man gewonnen. Wer das Spiel seinen Freunden weiterempfiehlt, erhält zusätzliche Gewinnchancen. Beworben wird die Slotmachine weltweit und crossmedial. In einer europaweit aufgelegten Broschüre von Schweiz Tourismus weist ein Inserat auf das Gewinnspiel hin. Online wird der Wettbewerb iin Newslettern der New York Times und Schweiz Tourismus sowie via Banner in Slotmachine-Optik gepusht. Zu gewinnen gibt es unter anderem Ferien in typischen Schweizer Hotels und Swiss-Flüge von Europa und den USA in die Schweiz.
Zu guter Letzt: Fredi Büches mutiger Kampf gegen die Arbeitslosigkeit
Fredi Büche ist arbeitslos. Doch dies soll nicht so bleiben. Deshalb kreiert er kurzerhand zwei Plakate. Lassen Sie mich nicht so hängen, geben Sie mir einen Job, steht da neben Büches Kopf geschrieben. Und seine Handynummer.
Redaktion
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26. März 2009
Fredi Büche ist arbeitslos. Doch dies soll nicht so bleiben. Deshalb kreiert er kurzerhand zwei Plakate. Lassen Sie mich nicht so hängen, geben Sie mir einen Job, steht da neben Büches Kopf geschrieben. Und seine Handynummer. In einer selbst verfassten Pressemitteilung in der Er-Erzählform macht er auf seine Aktion aufmerksam. Fredi Büche habe am eigenen Leib zu spüren bekommen, dass nicht leicht sei, in der heutigen Situation einen Job zu bekommen, schreibt er. «Es wurde ihm bewusst, dass in solch schwierigen Zeiten einfache Bewerbungen nicht mehr viel bei den Arbeitgebern auslösen.» So habe Büche beschlossen, grosse Strassenplakate in Zürich aufhängen zu lassen, um sich den potenziellen Arbeitgebern zu präsentieren. «Er entwarf an seinem Computer eine Vorlage, liess die entsprechenden Plakate drucken und diese durch eine Verteilerfirma aufhängen.» Das Ganze sei ziemlich kostspielig gewesen, insgesamt habe Fredi Büche für diese Aktion 1’000 Franken bezahlen müssen. «Ob die Aktion mit Erfolg belohnt wird, ist noch offen. Die Zeit wird zeigen, ob Fredi Büche dadurch eine Stelle finden wird. Zu gönnen ist es ihm, bei soviel Engagement», schreibt er abschliessend. Dem können wir uns nur anschliessen – möge er durch diese Aktion seinen Traumjob finden. Go Fredi go!
IT-Rangliste des Wef: Schweiz verliert zwei Ränge
Die Schweiz ist bei der Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologie laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums (Wef) vom 3. auf den 5. Rang zurückgefallen. An der Spitze liegt wie im Vorjahr Dänemark, gefolgt von Schweden, den USA und Singapur.
Redaktion
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26. März 2009
Die Schweiz ist bei der Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologie laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums (Wef) vom 3. auf den 5. Rang zurückgefallen. An der Spitze liegt wie im Vorjahr Dänemark, gefolgt von Schweden, den USA und Singapur. Die Schweiz rangiert damit in der Liste der technologisch innovativsten Länder wieder an gleicher Stelle wie 2007. Die USA und Singapur seien auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie seit dem letzten Bericht schneller vorangeschritten als die Schweiz, heisst es. Die Nachbarländer Österreich (Rang 16), Frankreich (Rang 19), Deutschland (Rang 20) und Italien (Rang 45) liegen aber weiter hinten. Die am Donnerstag in Genf publizierte Studie beurteilt, wie sich die IT auf die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Länder auswirkt. Die Innovationen der Informations-Kommunikationstechnologien sind laut Wef in Krisen wichtige Wirtschaftsmotoren. Die Entwicklung der am stärksten vernetzten Länder sei eng mit dem hohen Stellenwert verknüpft, den diese Nationen in Ausbildungsmöglichkeiten, Innovationskraft und einem breiten Zugang zu Netzwerken beimessen.
Web2com lanciert Online-Werbepool
Web2com lanciert einen Online-Werbepool mit 30 Schweizer Websites. Der Pool zielt auf ein kostengünstiges Angebot mit grosser Reichweite.
Redaktion
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26. März 2009
Web2com lanciert einen Online-Werbepool mit 30 Schweizer Websites. Die Seiten im sogenannten «Budget-Pool» seien allesamt gut frequentiert und qualitativ hochstehend, schreibt die Online-Vermarkterin der Publicitas. Der Pool zielt auf ein kostengünstiges Angebot mit grosser Reichweite. Zur Anwendung kommen Werbeformen wie Leaderboard, Skyscraper und Rectangle.
AY&R: Die Alternative zum Zürcher Stadtpräsidium
Die Zürcher Agentur Advico Young & Rubicam hat für Sportplausch Wider in Wallisellen ein Plakat kreiert. Als attraktive Alternative zu den Kandidatinnen für das Zürcher Stadtpräsidium bietet das Sportfachgeschäft seine Bikes zum Zusammenstellen nach eigenem Geschmack an, so die Message.
Redaktion
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26. März 2009
Die Zürcher Agentur Advico Young & Rubicam hat für Sportplausch Wider in Wallisellen ein Plakat kreiert. Als attraktive Alternative zu den Kandidatinnen für das Zürcher Stadtpräsidium biete das Sportfachgeschäft seine Bikes zum Zusammenstellen nach eigenem Geschmack an, so die Agentur in einer Mitteilung. Laut Claim ist Sportplausch Wider die richtige Adresse für alle, die das Standard-Angebot unattraktiv finden. Verantwortlich bei AY&R, Zürich: Julia Brandstätter (Text), Isabelle Hauser (AD), Annik Weber (Grafik), Markus Gut (CCO).
Edipresse: Weniger Gewinn und Umsatz im 2008
Edipresse hat im Geschäftsjahr 2008 einen Gewinn von 30,5 Millionen Franken erwirtschaftet, das sind 5,4 Prozent weniger als im Jahr davor. Der Umsatz ging um rund zehn Prozent zurück.
Redaktion
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26. März 2009
Der Westschweizer Medienkonzern Edipresse hat 2008 einen Gewinn von 30,5 Millionen Franken erwirtschaftet. Das ist 5,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Der konsolidierte Umsatz sank ebenso um 9,4 Prozent auf 738 Millionen Franken. Den Rückgang führt Edipresse auf eingestellte Investitionstätigkeiten und Ausgliederungen von Sparten aus der konsolidierten Bilanz zurück. Um diese Effekte bereinigt, wäre der Umsatz um lediglich ein Prozent gesunken. Der operative Gewinn (EBIT) ging 2008 um 12,6 Prozent auf 51,5 Millionen Franken zurück. Der Konzern bezeichnete das Resultat von 2008 als «solide» angesichts der schwierigen Wirtschaftslage und tief greifender Veränderungen im Medienmarkt. 2009 habe schwierig begonnen, schrieb Edipresse. Eine Prognose gab der Konzern nicht ab. Er begründete dies mit dem schwer vorhersehbaren Inserategeschäft. Gewinnmargen gehalten durch Sparprogramme Knapp die Hälfte des Umsatzes – 353,4 Millionen Franken – generierte Edipresse mit Tageszeitungen und deren Internet-Portalen. Dieses Geschäft findet fast ausschliesslich in der Schweiz statt. Mit Magazinen, vor allem auch im Ausland, erwirtschaftete der Konzern 332,7 Millionen Franken. Die Edipresse-Konzernspitze zeigte sich zufrieden mit dem Abschluss: «Die Resultate sind befriedigend und solide angesichts der schwierigen Wirtschaftslage und den tiefgreifenden Veränderungen im Medienmarkt», sagte CEO Tibère Adler vor den Medien in Lausanne. Erfreut sind die Edipresse-Verantwortlichen insbesondere darüber, dass sie die Gewinnmarge halten konnten. Die Ebit-Marge (operativer Gewinn im Verhältnis zum Umsatz) sank nur leicht von 7,2 auf 7 Prozent. Grund dafür sind Kostensenkungsmassnahmen: «Die Sparprogramme des letzten Jahres haben uns erlaubt, die Margen zu halten», erklärte Adler. Edipresse hatte die Massnahmen bereits letzten Frühling eingeleitet. Bis Ende 2008 sank der Aufwand in allen Kostenarten teilweise deutlich. Der Personalaufwand etwa nahm um 5 Prozent auf 254,3 Mio. Fr. ab. Laut Adler wurde das letzten August angekündigte Abbauprogramm von rund 50 Stellen im März 2009 abgeschlossen und entfaltet nun die volle Wirkung. Angekündigtes Ziel war es, die Kosten um 20 Millionen Franken pro Jahr zu senken. Zufrieden zeigte sich Adler auch mit der Entwicklung des Internet-Geschäfts. Ohne genaue Zahlen zu nennen, sprach er von bedeutenden Fortschritten. Die Beteiligungen an Homegate.ch und Jobup.ch sollen hochprofitabel sein und die rückläufigen Einnahmen im Inserategeschäft der Tageszeitungen kompensieren. Magere Aussichten für die nächsten zwei Jahre Im Übrigen sollen die Webseiten der Tageszeitungen laut Adler noch dieses Jahr die Gewinnschwelle erreichen. Konkret heisst das aber nach wie vor nur, dass die Werbeeinnahmen die direkten Kosten (Technik, Betrieb) decken werden. Die Kosten für die Herstellung der Inhalte tragen weiterhin grösstenteils die Zeitungen. 2009 habe schwierig begonnen, sagte Verleger Pierre Lamunière zu den Aussichten. Eine genaue Prognose wagte er nicht. Er gehe davon aus, dass sich die Konjunktur und damit das Inserategeschäft nicht vor 2011/2012 wieder erhole. Die nächsten beiden Jahre würden deshalb schlechtere Resultate bringen. Eine Stärkung erwartet Edipresse vom Zusammengang mit der Zürcher Tamedia. Diese will bis 2013 das Schweizer Geschäft von Edipresse übernehmen, wie Anfang März bekannt wurde.
Gebaute Visitenkarten
Corporate Architecture ist ein wirksames, aber noch zu oft vernachlässigtes Marketinginstrument. Dabei können Firmen und Architekten gemeinsam Gebäude erschaffen, die das Unternehmen perfekt nach aussen repräsentieren.
Redaktion
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25. März 2009
Kleider machen Leute, Gebäude machen Eindruck. Für den Erfolg von Geschäften und das Image von Unternehmen sind die Geschäftsräumlichkeiten keineswegs unerheblich: Ist ein Firmengebäude gross¬zügig, hell und weitläufig, schliesst ein Kunde daraus auf die denkerische Kreativität und Innovationskraft des Unternehmens. Ist ein Büro klein, verräumt und dunkel, liegt die Vermutung nahe, dass hier etwas schrullige Chaoten am Werk sind. Auch für die Mitarbeiter eines Unternehmens ist es nicht egal, wo der Schreibtisch oder die Maschinen stehen, an denen sie arbeiten. Ein angenehmer Arbeitsplatz und eine bewusst gestaltete Arbeitsumgebung motivieren, steigern den Ideenreichtum und die Bindung an das Unternehmen. Jenseits von Feng-Shui. Kreativ¬agenturen zieht es deshalb oft in ehemalige Industriebauten auf der grünen Wiese. Dort können sie ihre geistige Offenheit nach Herzenslust auch am Bau beweisen. Banken oder Personalagenturen wählen als Platz ihres Schaffens lieber Altbauten, denn Kunden beeindruckt die seriös-erfahrene Ausstrahlung solcher Gebäude. Aus einem Guss Um eine Symbiose von Architektur und Marketing bemüht sich Corporate Architecture (CA). Das Ziel dieser Architekturdisziplin ist, Image, Ware, Botschaften und Ziele einer Firma auch mit ihren Räumlichkeiten und dem gesamten äusseren Erscheinungsbild zusammenzubringen. Symbolik, Formen, Farben und Materialien, die für die Gestaltung der Unternehmensimmobilie verwendet werden, knüpfen an das CI/CD der Marke an. So stützt der Bau den Gesamtauftritt einer Firma, repräsentiert die Firmenphilosophie nach aussen und stiftet Identität nach innen. Nicht der Firmenname am Gebäude verrät, welches Unternehmen hier wirkt, sondern das Gebäude selbst. Mehr Marketing geht nicht. Es sollte aber nicht immer die weiss gestrichene Loft mit Parkett und weissem Ledersofa sein. Genauso wenig eignet sich der modernisierte Altbau mit Möbeln aus Metall und Glas in jedem Fall dafür, eine Firma zu repräsentieren. Was passt, hängt vom Unternehmen ab. «Ich schätze, dass die Hälfte der Unternehmen beim Bau oder Umbau ihrer Immobilie inzwischen an CA denken», sagt Harald Echsle, Mitinhaber des Zürcher Architekturbüros Spillmann Echsle. «Aber die Firmen machen sich nicht die richtigen Gedanken zu diesem Thema. Sie denken an die Lage des Gebäudes in Bezug auf die Erreichbarkeit und wollen möglichst stylisch daherkommen. Dass die Wirkung ihrer Immobilie aber viel weiter reicht, dafür sind sie noch nicht sensibilisiert.» Alte Hingucker Corporate Architecture klingt zwar neumodisch, das zum Firmenimage passende Bauen und Ausstatten ist aber nichts Neues. Harald Echsle betrachtet bereits die Pyramiden der Ägypter als eine Art CA – symbolisieren sie doch zugleich die Macht der Pharaonen wie auch ihre Unterwerfung unter die Götter. Ab Beginn des 20. Jahrhunderts ist ein klarer Trend zu markenfördernder Architektur zu beobachten. Oft stammen die Entwürfe von berühmten Architekten, CA ist also alles andere als die Schmuddelecke der Architektur: Die Schuhleistenfabrik Fagnus in Alfeld entwarf Walter Gropius (eröffnet 1913), Le Corbusier zeichnete den Brüsseler Philips-Pavillon (eröffnet 1958); das Ricola-Produktions- und Lagergebäude in Mulhouse stammt aus der Feder von Herzog & De Meuron (eröffnet 1995), die Maison Hermès in Tokio wurde von Renzo Piano konstruiert (eröffnet 2001) und der Swiss-Re-Tower in London von Norman Foster (eröffnet 2004). Auch das New Yorker Chrysler Building, die Galéries Lafayette in Paris, das Sony Center in Berlin und der Münchner Vierzylinder von BMW sind Beispiele für gekonnte CA mit imageförderndem Gesicht. Marketing am Bau Gelungene CA-Projekte der Gegenwart prämierte die ETH Zürich im April 2008 mit dem «Award für Marketing + Architektur». Der von der Baukoma initiierte Preis soll Unternehmen für das Potenzial des höchst wirksamen Marketinginstruments CA sensibilisieren. Unangefochtener Abräumer bei der Preisverleihung war der von Spillmann Echsle entworfene Freitag-Flagship-Store in Zürich. Der Laden, in dem die Brüder Daniel und Markus Freitag ihre Taschen aus LKW-Plachen verkaufen, ist aus 17 aufeinander gestapelten Überseecontainern konstruiert. Er steht mitten im Zürcher Industriequartier, vom obersten Container aus hat man einen perfekten Blick auf die auch von LKW viel befahrene Hardbrücke. Kurz: Da passt alles zusammen. Ein markenstärkender Auftritt, urteilte die Jury aus Architekten, Unternehmern und Marketingprofis, und belohnte die Architekten mit 10’000 Franken. «Architektur ist keine Statuserklärung, sondern sollte Inhalte nach aussen transportieren», erklärt Harald Echsle sein Verständnis von CA. «Ein Gebäude muss eine Geschichte über das Unternehmen und die verkaufte Ware erzählen. Auch der Standort muss zum Ganzen passen. Ist die Immobilie stimmig ins Gesamtbild integriert, hat das nicht nur eine starke Wirkung auf die Kunden, sondern auch auf die Angestellten. Die Freitag-Mitarbeiter identifizieren sich 100-prozentig mit ihrem Arbeitgeber – übrigens nicht nur die, die im Freitag-Tower arbeiten, sondern auch die, die in der von uns umgebauten Produktionshalle beschäftigt sind.» Der Freitag-Turm ist in den letzten zwei Jahren sogar zu einer Attraktion für Touristen avanciert. Und sollte er irgendwann nicht mehr gefallen, kann man ihn einfach abbauen und die Container rezyklieren. Auch daran haben die Architekten gedacht. Begehbares Firmenimage Insgesamt wurden sechs Bauprojekte mit dem Award für Marketing + Architektur ausgezeichnet, neben dem Freitag-Store das Regent Lighting Center in Basel (Kategorie Büro- und Geschäftshäuser), die Eawag in Dübendorf (Sonderpreis Green Technology), das Setdesign des Schweizer Fernsehens (Kategorie Warenhäuser, Läden, Kundencenter), das Weinbauunternehmen Gantenbein in Fläsch (Kategorie Industrie- und Gewerbebauten) und der Hafen Lachen (Kategorie Öffentliche Gebäude, Museen, Hotels und Restaurants). Bilder, Konstruktionsskizzen und Hintergrundinformationen über die Gewinner und die zwölf anderen nominierten Projekte sind derzeit in der Ausstellung in der ETH Zürich zu sehen (siehe Kasten). Nicht für die Ewigkeit Für ein Unternehmen ist es übrigens nicht nur werbewirksam, wenn der Hauptsitz zu CI/CD und Firmenphilosophie passt. Wer es richtig macht, achtet auch bei Niederlassungen, Produktionshallen und provisorischen Bauten darauf, dass alles aus einem Guss ist. Positiv aufgefallen ist der Award-Jury beispielsweise der provisorische VBSG-Pavillon auf dem St. Galler Bahnhofsplatz. Die Kunden der St. Galler Verkehrsbetriebe werden nicht in einem grauen Standardcontainer abgefertigt, sondern in einem bunten Kubus aus Holzelementen bedient. «Wer sich für CA entscheidet, muss konsequent sein», betont Harald Echsle. «Nur wenn alle Gebäude eines Unternehmens die gleiche Linie widerspiegeln, ist Auffallen garantiert. Die Raiffeisenbanken zum Beispiel haben immer die gleiche Handschrift: Sie kaufen oder mieten ältere Immobilien und bauen sie dann modern aus.» Wiedererkennung garantiert. CA ist nicht teurer als «normales» Bauen. «Es kos¬tet das Gleiche, wenn Sie eine Wand blau oder rot streichen», pointiert Echsle. «Aber die Wirkung der Farben ist völlig unterschiedlich.» Wenn die Corporate-Bauten wirklich nachhaltig geplant werden, amortisieren sie sich möglicherweise sogar eher als die klassischen. Denn sie arbeiten bereits durch ihre blosse Existenz an Image und Erfolg des Unternehmens. Bleibt die Frage, wann eine Firma am besten mit CA beginnt. Schliesslich kann ein Unternehmen, das bereits zehn Niederlassungen besitzt, nicht auf einmal alle Gebäude nach CI/CD umbauen lassen. «Bei Neubauten, die ja ohnehin ein Neuanfang sind, sollten Firmen CA auf jeden Fall berücksichtigen», meint Echsle. «Das Gleiche gilt bei Sanierungen oder Umbauten mit Erweiterung. Nachhaltige CA wird in Zukunft wegweisend sein.» Spillmann Echsle sind gerade dabei, weltweit Filialen für Freitag zu gestalten, aktuell zwei in Berlin und Köln. Dabei wollen sie zwar an den Erfolg des Freitag-Turms anknüpfen, ihn aber nicht duplizieren. «Logisch, dass wir in der Kölner Innenstadt nun keinen zweiten Containerturm bauen können», sagt Echsle. «Aber wir wollen das auch nicht. Wir haben gemeinsam mit der Marketingabteilung von Freitag CI-Richtlinien für die Shops erarbeitet und wenden diese nun auf ganz unterschiedliche Gebäude an.» Der rote Faden: das Motiv ‹Transportwesen›. Anne-Friederike Wilhelm
Der 1996 eröffnete Containerturm von Freitag wurde vom Architekturbüro Spillmann Echsle entworfen.
Frank O. Gehrys Vitra Design Museum in Weil am Rhein, fertiggestellt 1989.
Innovationen
Ostern steht vor der Tür und damit auch die Werbung mit gebrandeten Hasen. Die Give-Aways mit Schokoladenfüllung sind eine Spezialität der Firma Kalfany im deutschen Herbolzheim. Weitere Innovationen der Woche: eine Guerilla-Aktion für das Online-Reisebüro Ebookers.ch von Scholz & Friends Zürich und die Stafix-Folie, ein Druckmaterial, das die Leichtigkeit von Papier und die Vorteile eines Aufklebers hat.
Redaktion
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25. März 2009
So süss kann Werbung sein Ostern steht vor der Tür und damit auch die Werbung mit gebrandeten Hasen. Die Give-Aways mit Schokoladenfüllung sind eine Spezialität der Firma Kalfany im deutschen Herbolzheim. «Süsse Werbung» kann bei diesem Unternehmen aber auch mit erfrischenden Pastillen aus dem Hause Ferrero, mit Bio-Fruchtgummi oder diversen Bonbons gestaltet werden. Zum Angebot von Kalfany gehört ein eigenes Drucktechnologiezentrum, wo die innovativen Verpackungs¬systeme realisiert werden können. Infos auf www.kalfany-suesse-werbung.de.
Abheben mit Ebookers.ch Ballons sind immer wieder dankbare Werbemittel. Scholz & Friends Zürich hat eine Guerilla-Aktion für das Online-Reisebüro Ebookers.ch entwickelt. Dabei versuchten sich zwei sehr realistische lebensgrosse Puppen an einem Flugmanöver der besonderen Art: Mit mehreren grossen Helium-Ballons heben sie auf ungewohnte Weise in die Ferien ab. «Einfach günstiger abheben», kommentiert die Aufschrift auf dem Koffer der Reisenden. Begleitet wurde die Guerilla-Aktion von einem Promotionsteam, das Wettbewerbsflyer an Passanten verteilte. Den Gewinnern winken Gratisflüge – mit Air France oder KLM. Der humorvolle Flugversuch wurde in mehreren Städten in der Deutschschweiz und der Romandie durchgeführt.
Preisgekrönter Kleber ohne Nebenwirkungen Die finnische Firma Stafix präsentiert mit ihrer Stafix-Folie ein Druck-material, das die Leichtigkeit von Papier und die Vorteile eines Aufklebers hat – aber nicht deren Einschränkungen und Nachteile. Die Innovation wurde dieses Jahr erstmals auch auf Messen in Deutsch¬land und Frankreich präsentiert und in Finnland mit einem Innovationspreis der finnischen Grafikindustrie ausgezeichnet. Stafix ist eine bedruckbare, statisch geladene Polypropylen-Folie, die an jeder glatten und sauberen Oberfläche haftet. Der «Aufkleber» benötigt weder Klebstoff noch sonstige Befestigungsmaterialien. Mit der einfachen Anwendung können Werbebotschaften überall kurzfristig angebracht werden, ohne später nach dem ebenso ein-¬fachen Entfernen irgendwelche Rückstände zu hinterlassen. Das ist sehr praktisch am POS oder zum «Bedrucken» von Werbe¬geschenken. Geeignet ist das Produkt auch als «zweite Haut» auf dem Titelblatt von Zeitschriften. Mehr Infos sind auf www.stafix.eu zu finden.
Zur Sache: Alle Jahre wieder
Wie jedes Jahr gibt es nach der Veröffentlichung der Mach Basic lange Gesichter auf der Verlierer- und strahlende auf der Gewinnerseite. Dazu gibt es jede Menge Erklärungen. Die Verlierer versuchen ihre Niederlage kleinzureden, die Gewinner trumpfen auf.
Redaktion
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25. März 2009
Wie jedes Jahr gibt es nach der Veröffentlichung der Mach Basic lange Gesichter auf der Verlierer- und strahlende auf der Gewinnerseite. Dazu gibt es jede Menge Erklärungen. Die Verlierer versuchen ihre Niederlage kleinzureden, die Gewinner trumpfen auf. Der Sonntag aus dem Hause Wanner konnte mit 355’000 Lesern einen Erfolg verbuchen. Doch für Patrick Müller, Chefredaktor des Titels, ist das scheinbar noch nicht genug. Im Interview mit der hauseigenen Mittelland-Zeitung lässt er verlauten: «Die Leserzahl der Sonntagszeitung wiederum scheint mir zu hoch ausgewiesen. Alles deutet auf einen Messfehler hin, weil viele Sonntag-Leser unsere Zeitung in der Wemf-Umfrage als Sonntagszeitung bezeichnen. Ich erhalte sehr oft Leserbriefe mit der Anrede «Chefredaktor Sonntagszeitung». (…) Mit anderen Worten: Effektiv hat der Sonntag sogar noch mehr als die ausgewiesenen 355’000 Leser.» So, so! Tönt nicht ganz unglaubwürdig, doch Beweise sind das keine. Der Sonntagsblick hat zwar signifikant Leser verloren, doch im hauseigenen Kommentar im Blick tönt es: «Auch am Sonntag bleibt die Marke Blick mit grossem Abstand vorne. 871’000 Leserinnen und Leser greifen zu unserem Schwesterblatt. Zählt man die Leser des Sonntagsblick-Magazins dazu, sind es weit über 1 Million.» Die Aussage ist zwar nicht ganz falsch, aber lässt zwei nicht ganz unwichtige Aspekte ausser Acht: die Entwicklung in der Zeit und die Tatsache, dass das Zusammenzählen der beiden Leserschaften höchstens eine Bruttoleserschaft ergibt. 20 Minuten widmet seiner Erfolgsgeschichte eine halbe Seite und verkündet stolz den Anstieg um 67’000 Leser. Und um das noch zu toppen, addiert man noch die Westschweiz mit 20 minutes dazu und kommt so auf 1,853 Millionen Lesende. Ganz bescheiden gibt sich der Tages-Anzeiger. Nachdem er einen signifikanten Verlust von immerhin sieben Prozent seiner Leserschaft eingefahren hat, begnügt er sich mit einer Kurzmeldung von 13 Zeilen in der Rubrik «Unternehmen und Märkte». Hat das aggressive Online-first-Konzept des Newsnetz etwa zum Verlust mit beigetragen? Der neue Chefredaktor und das neue Konzept können es ja dann richten. Wir sind gespannt. Gar nichts verlauten lassen hat aus verständlichen Gründen Cash. Cash Daily erreichte zwar in der neuen Mach 118’000 Leserinnen und Leser, der Anstieg gegenüber dem Vorjahr betrug stolze 62 Prozent. Nur wem nützt es etwas, seit Anfang dieser Woche erscheint Cash Daily nicht mehr. Tempi passati! Pierre C. Meier, Chefredaktor [email protected]
Sport.ch: Erste Schweizer Gratis-Sportzeitung
Das Internetportal Sport.ch hat zusammen mit der Gratiszeitung .ch eine zwölfseitige Sportbeilage zum Thema Motorsport lanciert. Sie wurde der Mittwochsausgabe beigelegt. Weitere Sport-Specials sind in Planung.
Redaktion
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25. März 2009
Das Sportportal Sport.ch hat in Kooperation mit der Gratiszeitung .ch eine zwölfseitige Sonderbeilage zum Thema Motorsport lanciert. Sie wurde in einem redaktionellen Joint Venture realisiert und in der .ch-Ausgabe vom 25. März 2009 auf den Seiten 27 bis 38 gedruckt. Darüberhinaus ist sie auch als E-Paper auf www.sport.ch verfügbar. Sponsor des ersten Print-Specials von Sport.ch ist der Autohersteller Seat, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Das Print-Special erreicht insgesamt 345’000 .ch-Leser und über 450’000 Online-User. Weitere Sport-Specials sind in Planung. Die Motorsport-Ausgabe wird Interviews, Hintergrundinfos und Kurzmeldungen rund ums Thema Motorsport beinhalten. Im Fokus steht Schweizer Motorsportprominenz, darunter Christina Surer im Hintergrundinterview ebenso wie der Schweizer Nachwuchs. Daneben gibt es Wissenswertes zur World Touring Car Championship WTCC, deren Stars und den neusten technischen Highlights. Zudem wird der Waadtländer Sébastien Buemi portraitiert, der als 23. Schweizer Formel 1-Pilot kurz vor seiner ersten Saison steht.
Searchmetrics und Swissclick kooperieren
Der Suchmaschinenoptimierer Searchmetrics und das Onlinemarketing-Unternehmen Swissclick haben eine Kooperation angekündigt. Geplant sind gemeinsame Auftritte und Wissenstransfer im Bereich von Suchmaschinen.
Redaktion
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25. März 2009
Der deutsche Suchmaschinenoptimierer Searchmetrics und das in Kloten ansässige Onlinemarketing-Unternehmen Swissclick haben eine Kooperation angekündigt. Sie begann bereits Ende 2008 und soll nun in eine neue Runde gehen. So werden beide Firmen am 1. und 2. April 2009 mit einem Stand auf der «Swiss Online Marketing» in Zürich, der dieses Jahr zum ersten Mal stattfindenden Schweizer Fachmesse für Digitales Marketing, vertreten sein. Weiter soll auch im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und durch die Implementation von Searchmetrics-Software bei Swissclick zusammengearbeitet werden.