Autor: admin
Google erhält vom eidgenössischen Datenschützer grünes Licht für Street View
Google darf für seinen neuen Dienst Street View ab sofort Schweizer Städte ausfotografieren. Mit einer auf einem Autodach montierten 360-Grad-Kamera wird alles und jeder aufgenommen. Der eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür hat gemäss Sonntagszeitung seine Zustimmung erteilt.
Google darf für seinen neuen Dienst Street View ab sofort Schweizer Städte ausfotografieren. Mit einer auf einem Autodach montierten 360-Grad-Kamera wird alles und jeder aufgenommen. Der eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür hat gemäss Sonntagszeitung seine Zustimmung erteilt. Das Vorgehen stösst bei Schweizer Datenschützern auf Kritik. Dass Google vor der Publikation der Bilder Gesichter und Autokennzeichen per Software unkenntlich macht, reicht ihnen nicht aus. Das Problem von Street View bestehe darin, dass die Anonymisierung erst nachträglich geschehe, so Beat Rudin, Datenschutzbeauftragter des Kantons Basel-Stadt, gegenüber der Sonntagszeitung. Die nicht anonymisierten Rohdaten speichert Google auf seinen Servern, auch im Ausland – laut Sprecher Matthias Meyer, um die Anonymisierungs-Software zu verbessern.
Der Dienst Street View ist eine Erweiterung für die Kartendienste Google Earth und Google Maps und wird von Google in der Schweiz zur Zeit vorbereitet. Er bietet den Nutzern die Gelegenheit, Städte aus der Fussgängerperspektive zu erkunden. Im Mai 2009 wurde Street View in den USA lanciert, seither breitet sich der Dienst stetig aus. Quasi flächendeckend erfasst sind die USA, Australien und Neuseeland. In Frankreich, England, Italien, Spanien, Japan und den Niederlanden sind gestochen scharfe Bilder der grössten Städte online. In elf weiteren Ländern, so auch in der Schweiz, werden derzeit Aufnahmen gemacht.
Der Dienst Street View ist eine Erweiterung für die Kartendienste Google Earth und Google Maps und wird von Google in der Schweiz zur Zeit vorbereitet. Er bietet den Nutzern die Gelegenheit, Städte aus der Fussgängerperspektive zu erkunden. Im Mai 2009 wurde Street View in den USA lanciert, seither breitet sich der Dienst stetig aus. Quasi flächendeckend erfasst sind die USA, Australien und Neuseeland. In Frankreich, England, Italien, Spanien, Japan und den Niederlanden sind gestochen scharfe Bilder der grössten Städte online. In elf weiteren Ländern, so auch in der Schweiz, werden derzeit Aufnahmen gemacht.
Leuenberger: Radio und TV müssen publizistisch unabhängig bleiben
Medienminister Moritz Leuenberger verlang von der SRG, dass sie den Plan eines gemeinsamen Radio- und TV-Direktors beerdigt. «Ich bin gegen eine gemeinsame publizistische Direktion von Radio und Fernsehen. Die Qualität beider Medien darf nicht verschlechtert werden», sagte er im Interview mit dem Sonntagsblick.
Medienminister Moritz Leuenberger verlang von der SRG, dass sie den Plan eines gemeinsamen Radio- und TV-Direktors beerdigt. «Ich bin gegen eine gemeinsame publizistische Direktion von Radio und Fernsehen. Die Qualität beider Medien darf nicht verschlechtert werden», sagte er im Interview mit dem Sonntagsblick. TV und Radio müssten in einem Wettbewerb zueinander stehen und die publizistische Vielfalt dürfte nicht gefährdet werden. «Aber ich bin für eine bessere Koordination bei den Gebäuden oder im technischen Bereich», so Leuenberger weiter. Damit könne Geld gespart werden.
Während er dem Walpen-Plan eines gemeinsamen Radio- und TV-Direktors eine Abfuhr erteilt, kann sich der Medienminister vorstellen, der SRG zu neuen Einnahmen zu verhelfen. Heute ist es dem Konzern untersagt, in seinem Online-Angebot Werbung zu schalten. Auf die Frage, ob das Werbeverbot bleiben soll, sagt Leuenberger im Sonntagsblick-Interview: «Nichts bleibt für immer. Ich kann mir vorstellen, dass die SRG eines Tages die Erlaubnis erhalten wird, Werbung zu schalten.»
Während er dem Walpen-Plan eines gemeinsamen Radio- und TV-Direktors eine Abfuhr erteilt, kann sich der Medienminister vorstellen, der SRG zu neuen Einnahmen zu verhelfen. Heute ist es dem Konzern untersagt, in seinem Online-Angebot Werbung zu schalten. Auf die Frage, ob das Werbeverbot bleiben soll, sagt Leuenberger im Sonntagsblick-Interview: «Nichts bleibt für immer. Ich kann mir vorstellen, dass die SRG eines Tages die Erlaubnis erhalten wird, Werbung zu schalten.»
Apart: Tobias Lang neu verantwortlich für Beratung und Strategie
Die Zürcher Agentur Apart startet verstärkt in den Frühling und baut mit Tobias Lang ihren Beratungs- und Strategiebereich aus. Lang war zuletzt als Verkaufsleiter bei Radio Energy Zürich tätig.
Die Zürcher Agentur Apart startet verstärkt in den Frühling und baut mit Tobias Lang ihren Beratungs- und Strategiebereich aus. Lang war zuletzt als Verkaufsleiter bei Radio Energy Zürich tätig. Zuvor arbeitete er im Sales bei Japan Tobacco International und im Marketing von Feldschlösschen.
Die Agentur will mit verstärktem Team gezielter auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen und diese auch kompetent in Strategiefragen beraten, wie es in einer Mitteilung heisst. Tobias Lang ist seit Anfang März 2009 bei Apart tätig.
Die Agentur will mit verstärktem Team gezielter auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen und diese auch kompetent in Strategiefragen beraten, wie es in einer Mitteilung heisst. Tobias Lang ist seit Anfang März 2009 bei Apart tätig.
Kirche im Vormarsch: Cablecom mit zwei neuen christlichen Sendern
Die Kirche geht in die TV-Offensive: Die Cablecom hat zwei neue christliche Sender aufgeschaltet. Seit 17. März sind laut der Zeitung Sonntag das deutsche Bibel-TV und das österreichische K-TV mit im Programm.
Die Kirche geht in die TV-Offensive: Die Cablecom hat zwei neue christliche Sender aufgeschaltet. Seit 17. März sind laut der Zeitung Sonntag das deutsche Bibel-TV und das österreichische K-TV mit im Programm. Sie gehören zum digitalen Grundangebot, Abonnenten müssen also nicht zusätzlich bezahlen. Religions- und Sektenexperte Georg Schmid rechnet aber nicht damit, dass die beiden neuen 24-Stunden-Sender ein Massenpublikum ansprechen werden. Bibel-TV siedelt er wie das «Fenster zum Sonntag» im freikirchlichen Spektrum an. In der Schweiz gehören laut Schmid rund 200‘000 Personen einer Freikirche an oder sympathisieren mit einer solchen Organisation. K-TV entstammt dem konservativen Flügel der katholischen Kirche. Das potenzielle Zielpublikum könnte deshalb eine halbe Million Menschen betragen. Es werde aber für beide Sender schwierig sein, Zuschauer dazugewinnen zu können.
Das religiöse TV-Angebot werde allgemein vielseitiger, so Schmid gegenüber Sonntag. Das Fernsehen nehme für die Kirchen eine immer grössere Rolle ein. Beliebt sind vor allem im TV übertragene Gottesdienste. Steigendes Interesse zeigt sich auch beim Schweizer Format «Fenster zum Sonntag», das samstags und sonntags auf SF2 ausgestrahlt wird. Beim Start im Jahr 1995 zählte man pro Wochenende durchschnittlich 30‘000 Zuschauer. Heute sind es im Jahresmittel 70‘000 bis 80‘000.
Das religiöse TV-Angebot werde allgemein vielseitiger, so Schmid gegenüber Sonntag. Das Fernsehen nehme für die Kirchen eine immer grössere Rolle ein. Beliebt sind vor allem im TV übertragene Gottesdienste. Steigendes Interesse zeigt sich auch beim Schweizer Format «Fenster zum Sonntag», das samstags und sonntags auf SF2 ausgestrahlt wird. Beim Start im Jahr 1995 zählte man pro Wochenende durchschnittlich 30‘000 Zuschauer. Heute sind es im Jahresmittel 70‘000 bis 80‘000.
Zu guter Letzt: Von Sportlern und Biertrinkern
Es war nicht anders zu erwarten: Roger Federer ist der Werbeliebling der Nation. Der Tennis-Star könnte für fast alles Werbung machen. Dies zeigt laut Sonntagszeitung eine repräsentative Umfrage der Marktforschungsfirma Marketagent.com. Um einiges düsterer sieht es für Gölä aus: Den Büetzer der Nation sehen Herr und Frau Schweizer höchstens als Werbeträger für Bier.
Es war nicht anders zu erwarten: Roger Federer ist der Werbeliebling der Nation. Der Tennis-Star könnte für fast alles Werbung machen. Dies zeigt laut Sonntagszeitung eine repräsentative Umfrage der Marktforschungsfirma Marketagent.com. Er ist nicht nur der bekannteste, sondern auch der kompetenteste, vertrauenswürdigste, seriöseste und eleganteste Promi. Nur bei wenigen Punkten kommen andere besser weg: Lara Gut ist jugendlicher, Jennifer Ann Gerber hat mehr Sexappeal, Nadeschkin verfügt über mehr Humor, und Stéphane Lambiel ist sensibler.
Anders als Werbeikone Federer, der Herr und Frau Schweizer zum Kauf der verschiedensten Produkte animieren könnte, ergeht es vielen Ex-Missen: Sie sind, wen wunderts, nur für Kosmetik- und Modewerbung einsetzbar. Skirennfahrerin Lara Gut hingegen könnte laut der Umfrage auch für Banken, Versicherungen oder Telekommunikation vor der Kamera stehen, und Didier Cuche kommt bei den Leuten auch nicht schlecht an. Allgemein gilt, dass Sportlerinnen und Sportler breiter akzeptiert werden als Promis aus der Unterhaltungsbranche. So sieht es für den Büetzer der Nation werbetechnisch eher übel aus: Gölä kann man sich höchstens als Werbeträger für Bierbrauer vorstellen. Aber auch viele andere Stars und Sternchen am Schweizer Unterhaltungshimmel sind wohl nicht für die Werbung geboren – viele fallen als potenzielle Werbestars sogar ganz durch. Nicht so Musikerin Stefanie Heinzmann und Satiriker Viktor Giacobbo (der übrigens als weniger humorvoll als Skirennfahrer Didier Cuche eingestuft wurde): Heinzmann könnte für Fielmann-Brillen werben und Giacobbo für Swisscom. Das wars dann aber auch schon – eindeutig keine Chance auf ein Dolce Vita als Werbestar.
Anders als Werbeikone Federer, der Herr und Frau Schweizer zum Kauf der verschiedensten Produkte animieren könnte, ergeht es vielen Ex-Missen: Sie sind, wen wunderts, nur für Kosmetik- und Modewerbung einsetzbar. Skirennfahrerin Lara Gut hingegen könnte laut der Umfrage auch für Banken, Versicherungen oder Telekommunikation vor der Kamera stehen, und Didier Cuche kommt bei den Leuten auch nicht schlecht an. Allgemein gilt, dass Sportlerinnen und Sportler breiter akzeptiert werden als Promis aus der Unterhaltungsbranche. So sieht es für den Büetzer der Nation werbetechnisch eher übel aus: Gölä kann man sich höchstens als Werbeträger für Bierbrauer vorstellen. Aber auch viele andere Stars und Sternchen am Schweizer Unterhaltungshimmel sind wohl nicht für die Werbung geboren – viele fallen als potenzielle Werbestars sogar ganz durch. Nicht so Musikerin Stefanie Heinzmann und Satiriker Viktor Giacobbo (der übrigens als weniger humorvoll als Skirennfahrer Didier Cuche eingestuft wurde): Heinzmann könnte für Fielmann-Brillen werben und Giacobbo für Swisscom. Das wars dann aber auch schon – eindeutig keine Chance auf ein Dolce Vita als Werbestar.
Migros wirbt nicht mehr im «20 Minuten»
Weil sie sich bezüglich den Tarifen unfair behandelt fühlt, wirbt die Migros vorerst nicht mehr in der Tamedia-Gratiszeitung 20 Minuten. Seitens Tamedia hiess es gegenüber der Werbewoche, das Angebot sei fair gewesen. Es sei die Migros, die ein weiteres Entgegenkommen bei den Preisen verlangt habe. Durch den Streit entgehen 20 Minuten gemäss den Recherchen im Blick rund 14 Millionen Franken an Werbegeldern. Welche Rolle die neue Migros-Mediaagentur OMD Schweiz in diesem Streit gespielt hat, bleibt zu klären.
Der grösste Schweizer Werbeauftraggeber Migros liegt im Streit mit der grössten Schweizer Gratiszeitung 20 Minuten: Der orange Riese wird bis auf Weiteres nicht mehr im Gratisblatt inserieren. In der gedruckten Ausgabe entgehen dem Tamedia-Titel damit schätzungsweise 13 Millionen und im Online-Bereich 1 Million Franken, wie der Blick in der Freitagsausgabe berichtet. Grund der vorerst abgebrochenen Geschäftsbeziehung ist ein Tarifstreit. Verhandlungen scheinen jedoch weiterhin im Gange zu sein.
Die Migros schreibt dazu, Fairness sei ein wichtiger Bestandteil ihrer Wertvorstellungen, «da wir dies zur Zeit in der Geschäftsbeziehung mit 20 Minuten nicht empfinden, haben wir uns entschieden, auf eine Zusammenarbeit bis auf Weiteres zu verzichten.» Gegenüber der Werbewoche sagte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer hingegen: «Die Migros hat ein Angebot, dass wir als gut erachteten, ausgeschlagen und ein weiteres Entgegenkommen verlangt. Unser Angebot war gut und fair. Wir bedauern, dass die Migros unser Angebot nicht angenommen hat». Die Migros wollte auf Anfrage die Angelegenheit nicht weiter kommentieren.
Anzeigen des Migros-Betriebs Denner vom Eclat nicht betroffen
Weiter sagt Zimmer, man habe der Migros ein Angebot gemacht, dass besser sei als die Angebote für alle anderen Unternehmen in der Schweiz. Denn für steigende Umsätze sind auch steigende Rabatte vorgesehen. «Wir anerkennen damit, dass die Migros als grösster Werbeauftraggeber auch die besten Konditionen erhalten soll.» Die Frage, ob vom Streit mit der Migros noch weitere Tamedia-Titel betroffen sind, verneint Zimmer. «Solche Verhandlungen sind ein laufender Prozess. Vergleichbare Fälle wie jener zwischen der Migros und 20 Minuten gibt es jedoch derzeit nicht.»
Vom Eclat zwischen der Migros und 20 Minuten nicht betroffen sind auch die Anzeigen des Migros-Betriebs Denner. «Denner plant und bucht eigenständig», so Zimmer. Die Höhe des Werbebetrags von 14 Millionen Franken, die 20 Minuten gemäss Blick entgehen sollen, kommentiert er nicht.
Unklare Rolle der Migros-Mediaagentur OMD Schweiz
In diesem Streit vorerst unklar bleibt die Rolle von OMD Schweiz, der im Dezember 2008 eingesetzten neuen Mediaagentur der Migros. Sicher ist, dass es keine direkten Verhandlungen bezüglich Werbetarifen zwischen dem Genossenschaftsbund und Tamedia gab, der Eclat sich also zwischen OMD und 20 Minuten entspannte. Ob und inwiefern OMD Schweiz Druck auf die Tarife aufgesetzt hat, oder ob dies auf Direktive der Migros hin geschah, bleibt noch zu klären.
(elk)
Die Migros schreibt dazu, Fairness sei ein wichtiger Bestandteil ihrer Wertvorstellungen, «da wir dies zur Zeit in der Geschäftsbeziehung mit 20 Minuten nicht empfinden, haben wir uns entschieden, auf eine Zusammenarbeit bis auf Weiteres zu verzichten.» Gegenüber der Werbewoche sagte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer hingegen: «Die Migros hat ein Angebot, dass wir als gut erachteten, ausgeschlagen und ein weiteres Entgegenkommen verlangt. Unser Angebot war gut und fair. Wir bedauern, dass die Migros unser Angebot nicht angenommen hat». Die Migros wollte auf Anfrage die Angelegenheit nicht weiter kommentieren.
Anzeigen des Migros-Betriebs Denner vom Eclat nicht betroffen
Weiter sagt Zimmer, man habe der Migros ein Angebot gemacht, dass besser sei als die Angebote für alle anderen Unternehmen in der Schweiz. Denn für steigende Umsätze sind auch steigende Rabatte vorgesehen. «Wir anerkennen damit, dass die Migros als grösster Werbeauftraggeber auch die besten Konditionen erhalten soll.» Die Frage, ob vom Streit mit der Migros noch weitere Tamedia-Titel betroffen sind, verneint Zimmer. «Solche Verhandlungen sind ein laufender Prozess. Vergleichbare Fälle wie jener zwischen der Migros und 20 Minuten gibt es jedoch derzeit nicht.»
Vom Eclat zwischen der Migros und 20 Minuten nicht betroffen sind auch die Anzeigen des Migros-Betriebs Denner. «Denner plant und bucht eigenständig», so Zimmer. Die Höhe des Werbebetrags von 14 Millionen Franken, die 20 Minuten gemäss Blick entgehen sollen, kommentiert er nicht.
Unklare Rolle der Migros-Mediaagentur OMD Schweiz
In diesem Streit vorerst unklar bleibt die Rolle von OMD Schweiz, der im Dezember 2008 eingesetzten neuen Mediaagentur der Migros. Sicher ist, dass es keine direkten Verhandlungen bezüglich Werbetarifen zwischen dem Genossenschaftsbund und Tamedia gab, der Eclat sich also zwischen OMD und 20 Minuten entspannte. Ob und inwiefern OMD Schweiz Druck auf die Tarife aufgesetzt hat, oder ob dies auf Direktive der Migros hin geschah, bleibt noch zu klären.
(elk)
Blick am Abend mit grösserem Verteilergebiet
Das Angebot der Gratiszeitung Blick am Abend soll ausgeweitet werden. Die Zeitung ist ab August auch in der Zentral- und Ostschweiz erhältlich.
Das Angebot der Gratiszeitung Blick am Abend soll ausgeweitet werden. Die im Juni 2008 lancierte Zeitung ist ab August auch in der Zentral- und Ostschweiz erhältlich, wie das Bieler Tagblatt in seiner Onlineausgabe schreibt. Bisher lag das Ringier-Produkt in Zürich, Basel und Bern auf. Bei den Leserschaftszahlen MACH Januar 2009 (Sondertabelle Wemf) verzeichnete der Blick am Abend laut einer Ringier-Mitteilung 313’000 Leserinnen und Leser.
Child Guardian 2009 für vorbildliche Werbung
Zum dritten Mal wird am Tag der Werbung der Child Guardian, ein Preis für mustergültige Werbung, überreicht. Initianten sind das Kinderhilfswerk der Schweiz Terre des hommes, die Schweizer Werbung SW und erstmals auch die Fédération Romande de Publicité et de Communication (FRP).
Das Kinderhilfswerk der Schweiz, Terre des hommes, und die Schweizer Werbung SW vergeben zum dritten Mal den Preis für mustergültige Werbung mit Kindern. Die Auszeichnung Child Guardian 2009 wird am 15. Mai, am Tag der Werbung, in Chur überreicht. Die Westschweizer Werber sind in Form der Fédération Romande de Publicité et de Communication (FRP) erstmals als Initianten mit dabei. Mit dem Child Guardian solle eine Debatte über die Abbildung und Darstellung von Kindern lanciert werden, wie die Initianten in einem Communiqué schreiben.
Die prämierten Unternehmen erhalten einen symbolischen Preis, während die mit rund 10’000 Franken dotierte Preissumme in das von Terre des hommes getragene Kinderschutzprojekt «Gewaltiger Einfluss» gehe. Ein Patronatskomitee wird geleitet von Christian Kauter, CEO der APG. Die Jury besteht aus Persönlichkeiten aus Werbung und Kommunikation sowie einer Kinderrechtsexpertin und zwei 15-jährigen Kindern.
Die prämierten Unternehmen erhalten einen symbolischen Preis, während die mit rund 10’000 Franken dotierte Preissumme in das von Terre des hommes getragene Kinderschutzprojekt «Gewaltiger Einfluss» gehe. Ein Patronatskomitee wird geleitet von Christian Kauter, CEO der APG. Die Jury besteht aus Persönlichkeiten aus Werbung und Kommunikation sowie einer Kinderrechtsexpertin und zwei 15-jährigen Kindern.
SRG-Radioprogramme: Anteil Schweizer Musik nimmt zu
Vertreter der Schweizer Musikschaffenden und die SRG haben vor fünf Jahren eine gemeinsame Charta unterzeichnet, in der die Vertragspartner die Absicht bekräftigen, einheimische Musik und ihr Ansehen im In- und Ausland zu fördern. Als Ergebnis der freiwilligen Charta zwischen Musikschaffenden, Produzenten und Radiovertretern nimmt der Anteil Schweizer Musik in den Radioprogrammen der SRG stetig zu.
Vertreter der Schweizer Musikschaffenden und die SRG haben vor fünf Jahren eine gemeinsame Charta unterzeichnet. Die Vertragspartner bekräftigten darin die Absicht, die Schweizer Musik und ihr Ansehen im In- und Ausland zu fördern. Zu diesem Zweck wurde eine Dialogplattform geschaffen, um die Zusammenarbeit zwischen der SRG und Schweizer Musikern nachhaltig zu verbessern. Als Ergebnis der freiwilligen Charta zwischen Musikschaffenden, Produzenten und Radiovertretern nehme der Anteil einheimischer Musik in den Radioprogrammen der SRG stetig zu, heisst es in einer Mitteilung der SRG- Medienplattform. Es gebe jedoch grosse regionale Unterschiede: Im Bündnerland liege der Anteil Schweizer Musik bei über 50 Prozent, im Tessin betrage er 10 Prozent. Der Dialog habe sich bewährt und weitere Impulse nach dem Beispiel der Internet-Musikplattformen Mx3.ch und Vxm.ch würden noch folgen, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Mit der «Charta der Schweizer Musik», die am 14. Mai 2004 am Symposium in Fürigen offiziell unterzeichnet wurde, trügen die Schweizer Musikerinnen und Musiker, die Musikproduzenten und die Programmschaffenden der SRG SSR der oft geäusserten Kritik Rechnung, die Schweizer Musik sei in den Schweizer Radios unzureichend vertreten. Die Charta setze nicht auf eine starre Quotenlösung, sondern auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit, wenn es darum gehe, die einheimischen Künstlerinnen und Künstler in ihrer Vielfalt zu unterstützen.
Im Rahmen des Festivals M4Music in Zürich haben die Partner, die sich regelmässig zum Gedankenaustausch treffen, am Freitag eine positive Bilanz gezogen. Die SRG habe sich als verlässlicher Partner im Bereich der Schweizer Musikförderung erwiesen.
Mit der «Charta der Schweizer Musik», die am 14. Mai 2004 am Symposium in Fürigen offiziell unterzeichnet wurde, trügen die Schweizer Musikerinnen und Musiker, die Musikproduzenten und die Programmschaffenden der SRG SSR der oft geäusserten Kritik Rechnung, die Schweizer Musik sei in den Schweizer Radios unzureichend vertreten. Die Charta setze nicht auf eine starre Quotenlösung, sondern auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit, wenn es darum gehe, die einheimischen Künstlerinnen und Künstler in ihrer Vielfalt zu unterstützen.
Im Rahmen des Festivals M4Music in Zürich haben die Partner, die sich regelmässig zum Gedankenaustausch treffen, am Freitag eine positive Bilanz gezogen. Die SRG habe sich als verlässlicher Partner im Bereich der Schweizer Musikförderung erwiesen.
Marquard stellt Maxim ein
Der Münchner Verlag Marquard Media stellt den Männertitel Maxim mit der Mai-Ausgabe 2009 ein. Zehn Mitarbeite sind von der Einstellung betroffen.
Der Münchner Verlag Marquard Media stellt den Männertitel Maxim mit der Mai-Ausgabe 2009 ein. Die aktuelle Wirtschaftskrise habe den Anzeigenmarkt im Männersegment sehr stark getroffen, wie CEO von Marquard Media Albrecht Hengstenberg gegenüber dem Branchendienst Kress den Schritte erklärt. Für das Magazin sei keine wirtschaftliche Perspektive mehr gegeben. Zehn Mitarbeite sind von der Einstellung betroffen.
Der Brutto-Werbeumsatz von Maxim betrug laut Nielsen Media Research im Januar/Februar 2009 noch 938‘000 Euro, rund 25 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zeitschrift habe aber auch im Vertriebsmarkt nach dem Relaunch im Sommer 2008 deutlich verloren, so Kress.de. Zum Schluss verkaufte Maxim noch knapp über 100‘000 Exemplare.
