Gian Ramming wird Chefredaktor von Radio e Televisiun Rumantscha

Gian Ramming wird neuer Chefredaktor von Radio e Televisiun Rumantscha (RTR). Gleichzeitig wird Erwin Ardüser Leiter der neu geschaffenen Abteilung Programmdienste. Die beiden treten ihre Stelle anfangs Mai an.

Gian Ramming wird neuer Chefredaktor von Radio e Televisiun Rumantscha (RTR). Gleichzeitig ist als Leiter der neu geschaffenen Abteilung Programmdienste Erwin Ardüser berufen worden. Die beiden Wahlen erfolgten an der Sitzung des SRG-Verwaltungsrates Svizra Rumantscha am Mittwoch. Ramming folgt auf Mariano Tschuor, der als Nachfolger von Bernard Cathomas zum neuen Direktor von RTR berufen wurde. Ramming und Ardüser treten ihre neuen Stellen anfangs Mai an.
Gian Ramming ist seit 2003 bei RTR tätig, zunächst war er Tagesverantwortlicher für die Wortsendungen von Radio Rumantsch, seit einem Jahr ist er stellvertretender Chefredaktor. Er studierte an der Universität Zürich Germanistik, Rätoromanisch und anthropologische Psychologie. Danach arbeitete er als Delegierter des IKRK. Vor seinem Wechsel zu RTR war er als Redaktor beim Bündner Tagblatt und der Südostschweiz beschäftigt.
Ardüser leitet als Chef der Abteilung Programmdienste das Programmsekretariat, das Marketing, die Archivdienste sowie die Produktion von Ton- und Bildträgern. Zu seinen Aufgaben gehören auch Programmanalysen und die Hörerforschung. Ardüser ist seit 1993 bei RTR als Redaktor, Korrespondent und Moderator tätig. 1999 übernahm er die Leitung von Radio Rumantsch und wurde zum Mitglied der Geschäftsleitung berufen.

Coca-Cola verärgert Pepsi mit Sportdrink-Werbung

Coca-Cola hat in einer Werbung für Powerade Ion4 angeblich die Wirkung von Gatorade, dem Sportgetränk von Pepsi, falsch dargestellt. Nun ist zwischen den beiden Getränkekonzernen ein Gerichtsstreit entbrannt.

Coca-Cola hat in einer Werbung für Powerade Ion4 angeblich die Wirkung von Gatorade, dem Sportgetränk von Pepsi, falsch dargestellt. Nun ist zwischen den beiden Getränkekonzernen ein Gerichtsstreit entbrannt. In der Werbekampagne von Powerade werde laut Pressetext.ch behauptet, dass im Getränk Gatorade Kalzium und Magnesium fehlten.
Die Powerade-Werbung schädige die 44 Jahre alte Marke Gatorade, so die Anklageschrift von Pepsi. Ausserdem gebe keinen Beweis dafür, dass Powerade ein besserer Sportdrink wäre, so ein Pepsi-Sprecher. Der Getränkekonzern verlange nun die sofortige Einstellung der Kampagne.
In den USA ist dies nicht der erste Gerichtskampf zwischen den beiden Getränkeriesen. Bereits 2006 hatte Pepsi laut Pressetext.ch wegen eines TV-Spots gegen Coca-Cola geklagt. Im Jahr darauf hatte Coca-Cola gegen Pepsi eine Klage eingereicht, wegen eines angeblichen Verstosses gegen das Patentrecht.

Publicitas und Star TV brechen Zusammenarbeit ab

Die Vermarkterin Publicitas und der Schweizer Fernsehsender Star TV haben ihre Media-Zusammenarbeit abgebrochen. Zu den Hintergründen wurde Stillschweigen vereinbart.

Die im Februar angekündigte Exklusivvermarktung von Star TV durch Publicitas Cinecom kommt nicht zustande. Die beiden Vertragsparteien haben sich entschlossen, die Zusammenarbeit abzubrechen, nachdem wesentliche, für einen Vertrag vorgesehene Voraussetzungen nicht erfüllt werden. Zu den abgebrochenen Verhandlungen sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte die P am Mittwoch mit. Beide Seiten bedauerten diese Entwicklung. Das Ende der Zusammenarbeit bedeutet, dass ab sofort alle Spots wieder über den Sender gebucht werden können. Bereits bei der Publicitas Cinecom & Media getätigte Buchungen behalten ihre Gültigkeit und werden wie gebucht abgewickelt.

News Corp. bildet zentralen Mega-Newsroom

Rupert Murdochs News Corp. plant die Bildung einer neuen, zentralen Redaktion, die künftig alle Medien des Konzerns mit Nachrichten beliefern soll. Noch ist unklar, wie das Konzept konkret umgesetzt werden soll.

Rupert Murdochs News Corp. plant die Bildung einer neuen, zentralen Redaktion, die künftig alle Medien des Konzerns mit Nachrichten beliefern soll. Noch ist unklar, wie das Konzept konkret umgesetzt werden soll.
Wie der deutsche Mediendienst Meedia am Mittwoch vermeldet, richtet Murdochs News Corp., der Mutterkonzern von Medien wie dem Wall Street Journal, der britischen Boulevardzeitung The Sun, der New York Post oder dem TV-Sender Fox News, einen gigantischen Newsroom ein. Geleitet wird die neue Redaktion von John Moody, bisher Nachrichtenchef bei Fox News. News Corp. wolle effizienter in der Nachrichten-Gewinnung werden, heisst es in der Meldung.
Ausserdem sollen auch der TV-Sender Fox News sowie der Boulevardtitel The New York Post und die ehrwürdige Londoner Times an die neue Nachrichtenfabrik angeschlossen werden. Zu Murdochs Konzern gehören ausserdem das Social Network Myspace und verschiedene Pay-TV-Stationen wie BSkyB oder Sky Italia sowie der Buchverlag Harper Collins.
Der neue News-Chef Moody sagte in einer Stellungnahme, es sei noch viel zu früh, um Beispiele zu benennen, wie das Zusammenspiel der unterschiedlichen Medien funktionieren könne. Offensichtliches Ziel ist es aber, doppelte Arbeiten zu vermeiden, die Nachrichtenproduktion effizienter und damit deutlich billiger zu machen.

Swiss Digital Marketing Forum: Markenstrategien in der digitalen Kommunikation

Am 27. Mai findet das im Rahmen der Goldbach Mediarena durchgeführte Swiss Digital Marketing Forum statt. Im Mittelpunkt stehen die gesellschaftlichen, medialen und technologischen Entwicklungen, welche die Medienlandschaft prägen. Das Forum wartet mit einer illustren Gästerunde auf. Geladen sind unter anderen Bundesrat Christoph Blocher, Frank Bodin und Albert Stäheli.

Am 27. Mai findet das im Rahmen der Goldbach Mediarena durchgeführte Swiss Digital Marketing Forum statt. Im Mittelpunkt stehen die gesellschaftlichen, medialen und technologischen Entwicklungen, welche die Medienlandschaft prägen. Das Swiss Digital Marketing Forum findet im World Trade Center in Oerlikon statt. Durch den Tag führt der Verleger und Nationalrat Filippo Leutenegger.
Als Referenten geladen sind: Der Leiter der Zukunftsakademie Andreas Haderlein, die Vize-Direktorin des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Universität St.Gallen Prof. Katarina Stanoevska, der Präsident des Deutschen Marketing Verbands Bernd M. Michael und Gründer von Trend One Nils Müller. Auf die Referate folgt ein Einführungsreferat von Christoph Blocher zur anschliessenden Podiumsdiskussion, an der Frank Bodin (CEO Euro RSCG), Martin Dummermuth (Direktor Bakom), Klaus Kappeler (CEO Goldbach Media) und Albert P. Stäheli (CEO NZZ-Gruppe) über aktuelle Themen der Veränderungen in Gesellschaft, Kommunikation und Medien diskutieren.
Erstmals wird an der Goldbach Mediarena ein Workshop durchgeführt zur Umsetzung crossmedialer Werbung. Die drei Gewinner des Goldbach Crossmedia Awards, welcher am 19. Mai stattfinden wird, stellen im Workshop ihre Fallstudien vor.

Migros mit neuem Werbeauftritt

Nachdem die Migros in einer ersten Szene ihren neue Claim «Ein M besser» der Öffentlichkeit vorgestellt hat, folgen jetzt im zweiten Streich die Printsujets. Zudem werden die neuen Imagespots ab heute Abend im nationalen Fernsehen ausgestrahlt. Alle Arbeiten sind in der Kreativküche Jung von Matt/Limmat entstanden.

Mit Spannung inszeniert die Migros ihren neuen Werbeauftritt. Nachdem in einer ersten Szene der neue Claim «Ein M besser» der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, folgen jetzt im zweiten Auftritt die Printsujets. Als Schlussfeuerwerk werden dann heute Abend im nationalen Fernsehen die neuen Imagespots gezündet. Alle Arbeiten sind in der Kreativküche Jung von Matt/Limmat entstanden. Das Team um CD Alexander Jaggy hat in dem während fast einem Jahr mit viel Nervenkitzel verfolgten Pitch kurz nach Weihnachten den Zuschlag bekommen.
Die neuen Migros-Fernsehspots:
» Sujet Huhn (wmv)
» Sujet Kartoffelnase (wmv)

Migros steht für Stärke und Frische
Die neue Kampagne der Migros ist da. In TV-Spots, Online-Spiel, Anzeigen und Plakaten rückt sie die Kernwerte der Migros ins Zentrum: Frische, Regionalität, Nachhaltigkeit, Preis/Leistung und Swissness. Nach dem Motto «Wo Migros drauf steht, steckt ein Mehrwert drin», steht das orange M stellvertretend für das Plus an Leistung, das die Migros bietet. «Eben Ein M besser» . Das orange M nutzt das bestehende Markenkapital und baut die Stärke der Bildmarke weiter aus. So ordnen bereits heute 92 Prozent der Bevölkerung ein oranges M eindeutig der Migros zu.

Namhafte Regisseure und Musiker
Für die Spots konnten die preisgekrönten «The Vikings» aus Paris verpflichtet werden. Die Regisseure erlangten mit dem Film «Wind» für Epuron weltweit Bekanntheit. Der Film wurde in Cannes mit einem goldenen Löwen ausgezeichnet. Für die Kamera zeichnet eine weitere Kapazität verantwortlich: Kolja Brandt ist derzeit mit dem Film Nordwand, einem Bergsteigerdrama mit Benno Fürmann, nominiert für den deutschen Filmpreis.

Ein Tag mit einem Huhn
Der erste der beiden Filme unterstreicht die Migros Bio- und Frischekompetenz . Wir begleiteten ein Huhn auf seinem alltäglichen Arbeitsweg. Es verlässt früh morgens seinen schönen Biohof und wackelt zielstrebig in die Stadt zur nächsten Migros Filiale, wo es ein Ei direkt in die Packung legt. Der Spot wurde mit einem echten Huhn in der Schweiz gedreht. Und wo ein echtes Huhn ist, ist auch ein echtes Ei nicht weit: so hat Chocolate, so der Name der talentierten Hauptdarstellerin, tatsächlich auf dem Set ein frisches Ei gelegt.

Eine Nase, eine Kartoffel
Der zweite Film bewirbt den starken Regionenbezug der Migros. Wir beobachten eine Kartoffelbauernfamilie in ihrem Alltag. Hier konnten die Vikings ihr Talent zur skurrilen Inszenierung unter Beweis stellen. Denn die Identifikation der Bauern mit ihrem eigenhändig hergestellten Gemüse scheint so tief zu gehen, dass sich selbst Ihre Nasen den Kartoffeln angeglichen haben. Die Nasen wurden von Schwedischen Spezialisten in silikongegossen und auf die Schauspieler angepasst. Eine Geduldsprobe für die Schauspieler: rund zwei Stunden dauerte es, um aus ihren Nasen eine originale Charlotte zu zaubern.
Die beiden Filme laufen per sofort im nationalen Fernsehen.

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Schwyz: Tourismuswerbung darf nicht mehr mit Kurtaxe finanziert werden

Im Kanton Schwyz sollen die Gemeinden die Kurtaxe nicht mehr zur Finanzierung touristischer Werbung oder ordentlicher Gemeindeaufgaben verwenden dürfen. Künftig sollen nur noch Leistungen finanziert werden, die überwiegend den Gästen dienen.

Im Kanton Schwyz sollen die Gemeinden die Kurtaxe nicht mehr zur Finanzierung touristischer Werbung oder ordentlicher Gemeindeaufgaben verwenden dürfen. Künftig sollen nur noch Leistungen finanziert werden, die überwiegend den Gästen dienen – beispielsweise Einrichtungen, Veranstaltungen oder Dienstleistungen für Touristen. Der Regierungsrat hat einen entsprechenden Vorschlag in die Vernehmlassung geschickt, der das Kurtaxengesetz von 1970 grundlegend erneuern soll, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte.
Gemäss des aktuellen Rechts dient die Kurtaxe der Förderung des Fremdenverkehrs. Dies sei zu weit gefasst, schreibt der Regierungsrat in seiner Botschaft. In zentralen Punkten entspreche das geltende Recht nicht mehr der Rechtssprechung des Bundesgerichtes. Neuerdings soll zudem der Gast für die Kurtaxe aufkommen, nicht mehr der Beherberger. Auch Eigentümer und Mieter von Ferienwohnungen und Zeltplätzen werden nach neuem Recht abgabepflichtig.

Shortlist: Die Fotos der Feier zur neuen Migros-Dachkampagne

Das Warten hatte endlich ein Ende. Im Migros Museum wurde am Dienstagabend die neue Dachkampagne der Migros präsentiert. Selten wurde im Vorfeld so ein Hype aus einer Kampagne gemacht wie beim orangen Riesen. Oskar Sager (l.), Marketingchef MGB, hat sich über den Rummel natürlich gefreut.

Die Gäste waren gutgelaunt, als ihnen die ersten zwei Spots der Migros-Dachkampagne aus dem Hause Jung von Matt/Limmat vorgeführt wurden. Oskar Sager, Marketingchef Migros-Genossenschafts-Bund, richtete dabei ein paar Worte ans Publikum. So strich er heraus, dass die Migros trotz den Einsparungen von 20 Prozent beim Werbebudget immer noch 35 Werbefranken pro Schweizer ausgeben würden – was sehr viel mehr sei als die Werbeausgaben der anderen Grossverteiler. «Die Migros wird ein verlässlicher Partner der Medien sein», sagte Sager zudem. Im Hinblick auf die kommende Dürrezeit in der Werbebranche ein Satz, an dem wohl viele ein Wohlgefallen gefunden haben.
Grosses Kino
Mit einer Werbekampagne einen Rummel zu erzeugen, der an Kassenschlager wie «Titanic» erinnert, schafft nur die Migros. Im gleichnamigen Museum des Grossverteilers wurde dem Publikum am Dienstagabend die neue Dachkampagne präsentiert, die den Namen «ein M besser» trägt. Wilde Spekulationen machten zuvor die Runde, was die Spannung der anwesenden Gäste beinahe ins Unerträgliche steigen liess. Dabei war der Anlass letzten Endes so léger von statten gegangen wie ihre luftig-leichte Linie für kalorienbewusste Kunden.
Marketingchef Oskar Sager sprach vorher zum Publikum, ehe dieses anschliessend in einer Live-Übertragung die brandneuen Spots auf SF sehen durfte. Nach wenigen Minuten war das umjubelte Spektakel, das mit viel Applaus gewürdigt wurde, wieder vorbei, und der Apéro wurde aufgetragen. Danach war Branchentreff angesagt.
Was den überraschend vielen Ringier-Redaktoren mehr als gelegen kam, die sich gestern freundlich lächelnd unter das Volk gemischt hatten. Schliesslich konnte ihre Aufwartung nur eines bedeuten: Sie wollten Präsenz markieren. Dies wohl auch in der Hoffnung, den einen oder anderen Werbeauftrag des orangen Riesen zu ergattern. Zumal die Migros bereits schmerzhafte 20 Millionen Franken an Werbegeldern bei Ringier eingespart hatte.
(Text und Fotos: Adriana Zilic)

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Oskar Sager (l.), Marketingchef Migros-Genossenschafts-Bund (MGB), Ralph Büchi, Präsident Axel Springer Schweiz.

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Herbert Bolliger, MGB-Chef, Dominique von Matt, Mitinhaber von JvM/Limmat, Ralph Büchi, und Kurt Schaad, Chefredaktor Eco (v. l.).

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Monica Glisenti (l.), Kommunikations-Chefin MGB, Andrea Schlenker, Leiterin PR MGB.

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Susanna Heim, Limmatdruck, mit Patrik Müller, Chefredaktor Sonntag.

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Sven Guggenheim, Marketing/Kommunikation MGB, Stefania Rosati, Limmatdruck, Chiara Dörrer, Leiterin Online Redaktion MGB (v. l.).

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Hans Schneeberger, Chefredaktor Migros Magazin, Barbara Salm, Leiterin Kommunikation der Direktion Kultur und Soziales MGB, Medard Meier, Gisler.Meier.Repele.Z’Graggen (v. l.).

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Andi Huggel (l.), Verlagsleiter Saisonküche, mit Martin Tamas, Leiter Werbemarkt Zeitschriften Schweizer Illustrierte.

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Claude Hauser (l.), Chairman MGB, und Fredy Collioud, Publicis Werbeagentur.

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Christine Kunovits (l.), Chefredaktorin Saisonküche, mit Janine Urech, Stv. Chefredaktorin Annabelle.

Einführung der Migros-Kampagne von Guerillaaktion begleitet

Die Einführung der neuen Dachmarkenkampagne der Migros wurde von einer Guerrila-Aktion begleitet: In 57 Schweizer Gemeinden mit einem M im Namen wurde das M auf der Ortstafel durch ein oranges M ersetzt.

Parallel zum Start der neuen Migros-Dachmarkenkampagne hat die verantwortliche Agentur Jung von Matt/Limmat am Dienstag eine Guerilla-Aktion durchgeführt: In 57 Schweizer Gemeinden, die ein M im Namen haben und in denen es auch eine Migros-Filiale gibt, wurde das M auf der Ortstafel durch ein oranges M ersetzt. In diesen Ortschaften, wie auch in allen Migros-Filialen der Schweiz wurden zudem über eine Million Äpfel an Kunden verteilt.
Mit der Aktion wolle man die Bevölkerung überraschen und auf die neuen TV-Spots, Plakate und Anzeigen aufmerksam machen, heisst es bei der Migros. Die Aktion ist auf einen Tag beschränkt. Obwohl die Migros schreibt, dass dabei die Sicherheit an erster Stelle stehe und die einwandfreie Lesbarkeit der Ortstafeln absolut gewährleistet bleibe, könnte die Sache wegen Vandalismus noch ein kleines juristisches Nachspiel haben. On verra.

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Agentur am Flughafen hilft Ostschweizer Immobilienspezialist beim Start

Die Agentur am Flughafen wurde vom neu gegründeten Unternehmen Zuhause mit dem Markenaufbau beauftragt. Die ostschweizer Firma hat sich auf die Erstellung von Eigentumswohnungen und Stockwerkeigentum spezialisiert.

Die Agentur am Flughafen wurde vom neu gegründeten Unternehmen Zuhause mit dem Markenaufbau beauftragt. Die schweizweit tätige Firma mit Sitz in der Ostschweiz hat sich auf die Erstellung von Eigentumswohnungen und Stockwerkeigentum spezialisiert. Erste Massnahmen werden innert Kürze zu sehen sein, wie die Altenrheiner Agentur am Dienstag schreibt.

One Show: 22 Schweizer Arbeiten sind nominiert

Beim renommierten Kreativpreis One Show, der anfang Mai in New York vergeben wird, sind insgesamt 22 Arbeiten von Schweizer Agenturen nominiert. Die meisten Nominationen holte Advico Young & Rubicam (5), gefolgt von Walker (4).

Beim renommierten Kreativpreis One Show, der anfang Mai in New York vergeben wird, sind die Nominationen bekannt gegeben worden. Über alle Kategorien hinweg sind insgesamt 22 Arbeiten von Schweizer Agenturen im sogenannten First Cut und auf der Finalistenliste aufgeführt. Die meisten Nominationen holte Advico Young & Rubicam (5), gefolgt von Walker (4). Mehrere Agenturen wurden zweimal nominiert.

First Cut
Kategorie: Newspaper – Full Page or Spread – Campaign
Advico Young & Rubicam für Sonntagszeitung: The Insight Story
Kategorie: Magazine – Black and White: Full Page or Spread – Campaign
Jung von Matt/Limmat für Mercedes-Benz Schweiz: Palindrome
Kategorie: Magazine – Color: Full Page or Spread – Campaign
Krieg, Schlupp, Bürge / Springer & Jacoby für Finger Magazine: Finger Statistics
Kategorie: Outdoor – Single
Spillmann/Felser/Leo Burnett für SMP/Butter: Holed slice
Draftfcb/Lowe Group für BMW: MINI: Breaking Parachute 2
Kategorie: Outdoor – Campaign
Advico Y&R Zurich für That Suits: That Suits
Advico Y&R Zurich für Sonntagszeitung: The Insight Story
JWT+Hostettler+Fabrikant für Cleandent: Cleandent Gets out what shouldn’t be in
Publicis Zürich für Xeroprint: Xeroprint
Kategorie: Trade – Full Page or Spread – Campaign
Scholz & Friends Zürich für Boxi Mobil-WC: Relief
Kategorie: P.O.P. and In-Store – Single
Krieg, Schlupp, Bürge/Springer & Jacoby für AXA Winterthur Insurance: Crashed Cars
Kategorie: P.O.P. and In-Store – Single
Ruf Lanz für Fashion Outlet: Farmers wife
Walker für Kein & Aber: Love Scheme
Kategorie: Public Service – Newspaper or Magazine – Campaign
Jung von Matt/Limmat für Prostate Cancer Foundation: Get undressd
Kategorie: Public Service – Television – Single
Walker für Amnesty International: Cattle Market
Kategorie: Television – Under $80K Budget – Single
Advico Young & Rubicam für Sonntagszeitung: Bush
Kategorie: Cinema – Single – Maximum 3 minutes
Advico Young & Rubicam für Sonntags Zeitung: Bush
Kategorie: Innovative Media – Campaign
Walker für Amnesty International: Ebay Attack

Interactive
Kategorie: Online Branded Content – Single
Publicis Zürich für Chocolat Frey: The Unicorn
Kategorie: Public Service – Online Branded Content
Walker für Amnesty International: Ebay Attack

Design
Kategorie: Product Design – Campaign
Rod Kommunikation Zürich für Denner: Primess
Kategorie: Direct Mail – Campaign
Ruf Lanz für Freelancerportal.ch: Bad news, you’ve won a pitch

Werbeetats 2009 weltweit rückläufig – ausser fürs Internet

Die Werbeausgaben werden 2009 weltweit um sieben Prozent zurückgehen. Dies besagt der am Dienstag publizierte Bericht der Medienagentur Zenith Optimedia. Ein gegenläufiger Trend ist für das Medium Internet feststellbar, aber auch dort geht die Agentur von einem stark verlangsamten Wachstum aus.

Die Werbeausgaben werden 2009 weltweit um sieben Prozent zurückgehen. Dies besagt der am Dienstag publizierte Bericht der global tätigen Medienagentur Zenith Optimedia. Die Werbeinvestitionen weltweit sollen auf insgesamt 453 Milliarden Dollar sinken. Ein gegenläufiger Trend wird für das Medium Internet prognostiziert, aber auch dort geht die Agentur von einem stark verlangsamten Wachstum aus. Die Werbeetats werden kontinuierlich in Richtung Online Relations verlagert. Die Etats werden durchschnittlich um 8,6 Prozent anwachsen. 2008 freuten sich Werbemanager noch über ein Wachstum von über 20 Prozent.
Das Fernsehen bleibt das dominierende Medium, obwohl die Werbeeinnahmen in der TV-Branche 2009 um geschätzte 5,5 Prozent einbrechen werden. Der TV-Marktanteil wächst in Relation zu den anderen Marktsegmenten um 0,5 Prozent und soll 2009 38,6 Prozent betragen. Zeitungen sehen sich sukzessive mit rückläufigen Einnahmen konfrontiert, so der Bericht weiter. Aufgrund der Wirtschaftskrise habe die Medienagentur ihre Prognosen vom Dezember 2008 deutlich nach unten korrigieren müssen. Die Experten haben im Dezember mit einem Werbeeinbruch von lediglich 0,2 Prozent gerechnet.

Europa am stärksten betroffen
Die stärksten Einbussen sind in Zentral- und Osteuropa zu erwarten. Für den mit Abstand grössten Werbemarkt in Nordamerika wird 2009 mit Einbrüchen von 8,3 Prozent gerechnet. Noch vergangenes Jahr ging Zenith Optimedia davon aus, dass die Kontraktion des Werbemarktes durch das starke Wachstum in den Schwellenländern neutralisiert werden könnte. Laut neuster Publikation ist nun aber in den Schwellenländern mit einer Stagnation zu rechnen.
Einzelhandel und Versicherungen werden ihre Produkte auf gleichbleibendem Niveau bewerben. Automobilindustrie und Luftfahrt zählen zu den Sorgenkindern, wie es im Bericht weiter heisst. In Falle eines adäquaten Krisenmanagements sowie einer vernünftigen Schuldenpolitik der Regierungen sei eine Erholung der Märkte für 2010 und 2011 realistisch. Die Wachstumsraten wurden jedoch deutlich nach unten korrigiert.

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