Der Impact Check der Werbewoche

Wir zeigen, wie aktuelle Kampagnen bei den Konsumenten abschneiden.

Die Kampagne für Schweizer Fleisch der Polyconsult punktete bei den Konsumenten. Bei den Kriterien Uniqueness, Brand Fit und Likeability liegt sie auf Rang 1, bei der Awareness auf Rang 4. Die Migros-Kampagne von Jung von Matt Limmat liegt bei der Awareness unangefochten auf Rang 1. Dies überrascht nicht, denn sowohl Werbedruck wie auch mediale Begleitung der neuen Kampagne war äusserst hoch. Bei Brand Fit und Uniqueness liegt sie auf Rang zwei. Beim Kriterium Uniqueness auf Rang 3. Die Kampagne von Bell der Werbeanstalt erreichte Platz 2 bei der spontanen Bekanntheit und Rang 3 beim Kriterium Brand Fit.
> Ergebnisse im Überblick
> Detaillierte Ergebnisse

Fragestellung und Methodik
Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI).
Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com-reSEARCH-Plattform.
Zielgruppe: webaktive Personen aus der Deutschschweiz zwischen 14 und 59 Jahren.
Sample-Grösse: n = 500 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten.
Erhebungszeitraum: 21.04.2009–28.04.2009, Felddauer: 7 Tage.
Fragen:
– Wir haben Ihnen zu Beginn der heutigen Befragung einige Anzeigen vorgestellt.
An welche dieser Anzeigen können Sie sich erinnern? Bitte nennen Sie uns die werbenden Unternehmen bzw. die beworbenen Marken. (Awareness)
– Inwieweit heben sich diese Anzeigen Ihrer Meinung nach von anderer Werbung in Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften ab? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= hebt sich überhaupt nicht ab) bis 6 (= hebt sich sehr stark ab). (Uniqueness)
– Inwieweit passen diese Anzeigen zu dem Bild, das Sie von den jeweiligen Marken/Unternehmen haben? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= passt überhaupt nicht zu meinem Bild von dieser Marke) bis 6 (= passt sehr gut zu meinem Bild von dieser Marke). (Brand Fit)
– Inwieweit gefallen Ihnen die folgenden Anzeigen? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= gefällt mir überhaupt nicht) bis 6 (= gefällt mir sehr gut). (Likeability)
Bei den abgedruckten Werten handelt es sich jeweils um die Top-Box-Bewertungen «hebt sich sehr stark ab» «passt sehr gut zu meinem Bild der Marke», «gefällt mir sehr gut».
Die restlichen Werte finden sich auf werbewoche.ch.
Marketagent.com Schweiz AG ist eine Beteiligung der Marketagent.com online reSEARCH GmbH, Österreichs führendem Online-Markt- und -Meinungsforschungsinstitut und Vorreiter in der Internet-basierenden Datenerhebung und -analyse. Das eigens rekrutierte Online-Access-Panel umfasst derzeit rund 20’000 Schweizer Panelisten (plus 178’000 in Deutschland und Österreich). Zu den Schweizer Referenzen gehören unter anderem Coca-Cola, L’Oréal, Nestlé, Parship.ch und Advico Young & Rubicam.

Ruf Lanz: Für Lienhardt & Partner Plakat am Paradeplatz platziert

Ruf Lanz hat für die Zürcher Privatbank Lienhardt & Partner neben der laufenden Inseratekampagne ein Plakat gestaltet und rund um den Zürcher Paradeplatz platziert. Zusätzlich wurden ausgewählte Stellen rund ums Bellevue mit dem Plakat bestückt.

Ruf Lanz hat für die Zürcher Privatbank Lienhardt & Partner neben der laufenden Inseratekampagne ein Plakat gestaltet und rund um den Zürcher Paradeplatz platziert. Auf diese Weise solle das Plakat die Zielgruppe dort ansprechen, wo sich potentielle Kunden in grosser Zahl aufhalten, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Zusätzlich wurden ausgewählte Stellen rund ums Bellevue mit dem Plakat bestückt.
Verantwortlich bei Lienhardt & Partner Privatbank Zürich: Markus Graf (CEO, Direktor Private Banking), Christian Lienhardt (Managing Partner, Direktor Risk Management & Finance). Verantwortlich bei Ruf Lanz Zürich: Danielle Lanz, Markus Ruf (Creative Direction), Markus Ruf (Text), Lorenz Clormann (Art Direction), Michael Gassler, Michèle Leibacher (Beratung).
1290581743_img090506_privatbankplakat

Mobbing vorbeugen heisst viel Geld sparen

Opfer von Intrigen und Mobbing am Arbeitsplatz leiden massiv und werden häufig krank. Die destruktiven Vorgänge schaden jedoch auch den Betrieben, welche die üblen Machenschaften nicht unterbinden. Von Irmtraud Bräunlich Keller, lic.rer.pol., Redaktorin und Arbeitsrechstsexpertin beim Beobachter-Beratungszentrum.

Laut einer Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) aus dem Jahr 2002 leidet in der Schweiz etwa jede 13. Person unter Mobbing am Arbeitsplatz. In der Krise dürften diese Zahlen noch zunehmen. Was dabei häufig vergessen geht: Leidtragende sind nicht nur die Opfer von Schikanen und Ausgrenzung. Den Betrieben, die Mobbing zulassen, entstehen massive Kosten: für Krankheitsabsenzen, Minderleistungen und unnötigen Personalwechsel. «Fachleute schätzen, dass ein Mobbingfall etwa ein Jahressalär kostet», ist auf der Website des Seco nachzulesen. Kosten also, die sich in schwierigen Zeiten kein Betrieb mehr leisten kann.
Wie können Betriebe Mobbing wirksam vorbeugen? Wie verhält man sich, wenn Spannungen im Team zu unfairen Machenschaften und Verdrängungskämpfen führen? Hier die wichtigsten Praxistipps:
– Sorgen Sie für eine offene Gesprächskultur. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter wissen, dass sie Probleme ansprechen und auch mal Kritik äussern können, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen.
– Achten Sie auf gründliche Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Stellen Sie ihnen einen Ansprechpartner, einen «Götti», zur Verfügung, der dem neuen Teammitglied hilft, sich möglichst gut zu integrieren.
– Formulieren Sie Ihre Erwartungen an die Mitarbeitenden klar und unmissverständlich. Informieren Sie so früh und so offen wie möglich über anstehende Änderungen. Unsicherheit, Ängste und Gerüchte sind ein «idealer» Nährboden für Mobbing.
– Fragen Sie in Qualifikationsgesprächen auch nach dem Wohlbefinden der Mitarbeitenden und ihrer allgemeinen Zufriedenheit.
– Äussern Sie berechtigte Kritik an einem Mitarbeiter unter vier Augen und nicht vor versammelter Mannschaft.
– Sprechen Sie Mitarbeitende bei Anzeichen von Spannungen direkt darauf an. Zum Beispiel: «Ich habe in letzter Zeit den Eindruck, dass Sie mit Herrn X nicht besonders gut auskommen. Wie sehen Sie das?»
– Nehmen Sie Klagen wegen Mobbing, sexueller Belästigung oder anderen Schikanen ernst und sorgen Sie für eine unparteiische Untersuchung. Bezeichnen Sie eine Anlaufstelle für Betroffene.
– Lassen Sie die an Mobbing Beteiligten, Opfer wie Täter, aktiv bei der Suche nach möglichen Lösungen mitarbeiten. Sprechen Sie nicht über die Beteiligten, sondern mit ihnen. Schützen Sie Mobbingopfer vor weiterer Blossstellung und Vergeltung, beispielsweise durch räumliche Trennung oder Versetzung.
– Seien Sie ehrlich mit sich selbst, wenn es nicht gelingt, einen Konflikt zu lösen, oder wenn Sie selbst daran beteiligt sind. Ziehen Sie eine (interne oder externe) Fachperson bei.
– Nehmen Sie sich Zeit für ein persönliches Gespräch mit austretenden Mitarbeitern und ermuntern Sie sie, offen zu sprechen: Wie haben sie das Betriebsklima erlebt? Welche Probleme haben allenfalls zur Kündigung geführt?
Buchtipp
Mobbing – was tun? von Irmtraud Bräunlich Keller Dieses umfassende Handbuch informiert über die Erscheinungsformen von Mobbing, erläutert Ursachen, Folgen und rechtliche Aspekte. Es enthält zahlreiche Handlungstipps für Betroffene und Führungskräfte.
Mit vielen Links, Mustertexten und kommentierten Gerichtsurteilen.
216 Seiten, broschiert,
1. Auflage, April 2006, Beobachter-Buchverlag, ISBN: 978-3-85569-348-1, Fr. 34.?.
1290581746_img090506_buchtipp_beobachter
Neu für KMU: Rechtsberatung bei Fragen, die Ihr Unternehmen betreffen
Der neue Service des Beobachters: kompetente Rechtsberatung für KMU und ihre Mitarbeiter. 6 Monate für nur Fr. 99.– (Einführungspreis).
Sie erreichen die Rechtsexpertinnen und -experten montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 043 444 54 09. Zudem erhalten Sie vollen Zugriff auf die Beratungsplattform Helponline.ch und eine Beobachter-Zeitschrift alle 14 Tage. Im Preis inbegriffen ist auch ein Geschenk: das Standardwerk für KMU vom Beobachter-Buchverlag,
«So kommen Sie zu Ihrem Geld», im Wert von Fr. 48.–.
Bestellen Sie das Beratungsabonnement für KMU unter: www.werbewoche.ch oder per Telefon: 0800 83 0800.

Zu guter Letzt: Unerträgliche Langeweile

Warum haben wir nicht schon alle unsere sieben Sachen zusammengepackt und sind ausgewandert? Was harren wir noch aus in dieser Einöde, in diesem Loch, in dieser Tristesse, in dieser Zumutung von einer Stadt? Ist es Selbstkasteiung? – Zürich soll nach einer neuen Umfrage die zweitlangweiligste Stadt Europas sein...

Warum haben wir nicht schon alle unsere sieben Sachen zusammengepackt und sind ausgewandert? Was harren wir noch aus in dieser Einöde, in diesem Loch, in dieser Tristesse, in dieser Zumutung von einer Stadt? Ist es Selbstkasteiung? – Nachdem Zürich bereits in der Lebensqualitätsstudie der Beratungsfirma Mercer einen heftigen Stoss vor den Bug kassiert hat und von Wien auf die Plätze verwiesen wurde, kommt es nun noch dicker: Langweilig, sterbenslangweilig soll sie sein, unsere schöne Stadt. Dies hat eine Umfrage des Reiseportals Tripadvisor unter 2400 Touristen ergeben. Die zweitlangweiligste Stadt Europas! Noch einschläfernder als das gute Zürich ist nach Meinung der User nur noch die belgische Hauptstadt Brüssel. Dafür gelten London und Paris als wesentlich dreckiger. Die Baguette-Metropole wurde zudem mit dem Titel «meistüberschätzte Stadt Europas» ausgezeichnet. Bevor wir uns ins Nachtleben stürzen, fordern wir noch den Titel der «meistunterschätzten Stadt». Dann sind wir wieder einigermassen besänftigt. Sollen die Touris doch mal nach Olten, St. Gallen oder Wil!!

Sprung in höhere Gefilde

Neutral Zürich kreiert eine exklusive Kampagne für Puma International.

Werbung, die man nicht einfach überblättern soll: Neutral Zürich entwickelte zusammen mit Puma eine limitierte Produktreihe, die Reality Series, die Puma in den Top-Modemagazinen und ebensolchen Stores etablieren soll. Das Ziel war, «Puma zum Thema in der einflussreichen Mode- und Kunstwelt zu machen», wie Michelle Nicol bei Neutral erklärt. Die Reality Series sind eine Serie von Kollaborationen mit Künstlern und Designern zur Entwicklung von limitierten Editionen, die in bestehende Produktlinien integriert werden.
Der Reality Bag no. 2 wurde vom Schweizer Künstler John Armleder gestaltet, der auch für den Inhalt der Tasche zuständig ist: «A bag without content is empty.» Die Tasche wurde im Dezember 2008 an der Kunstmesse Art Basel Miami Beach in Partnerschaft mit der weltberühmten Rubell Family Collection und der Ausstellung «30 Americans» gelauncht.
Die globale Kampagne wurde von den amerikanischen Künstlern Hank Willis Thomas und Rashid Johnson fotografiert. Die Zürcher Agentur ist weiter verantwortlich für Distribution und Verkauf der limitierten Serie an ausgewählte Händler und Galerien weltweit. In der Schweiz zum Beispiel Trois Pommes und Galerie Andrea
Caratsch. pan
1290581748_img090423_puma2
1290581748_img090324_puma4
1290581748_img090423_puma3
img090423_puma1

Das kann nur Kreativität

Seit Anfang Mai wird die erste der beiden Siegerkampagnen des Wettbewerbs «Das kann nur ein Inserat» in Zeitungen und Zeitschriften geschaltet. Erstmals mussten die Jungtalente nicht nur ein Inserat, sondern eine komplette Kampagne kreieren.

Teams: 39, Kampagnen: 85, Sujets: 368 – noch nie in den vergangenen vier Jahren musste sich die Das-kann-nur-ein-Inserat-Jury des Verbands Schweizer Presse zwischen so vielen witzigen und bestechenden Ideen entscheiden. Überzeugen konnten schliesslich Laurie Morard von Advico Young & Rubicam und Bettina Klossner von OgilvyOne mit ihrer Kampagne «Ein Inserat bringt’s immer und überall» sowie Silvio Seiler von Wegelin & Co., Privatbankiers, mit seiner Arbeit «In einer Anzeige steckt mehr als nur Werbung». Die Sieger mussten mit ihren Kampagnen die zehn Jurierungskriterien von Michael Conrad erfüllen: erschreckend, destruktiv, nicht konkurrenzfähig, Klischee, innovative Strategie, frische Idee, exzellent in der Ausführung, neuer Standard in der Kategorie, neuer Standard in der Werbung, Weltklasse. Die Belohnung für die exzellenten Arbeiten sind je 10 000 Franken Preisgeld, ein zusätzliches Honorar für die Realisierung, die Schaltung der Kampagne in rund 100 Zeitschriften- und Zeitungstiteln sowie eine Einladung zum europaweiten Kreativwettbewerb BestYet 2009* nach London. «In punkto Reichweite dürfte ‹Das kann nur ein Inserat› wieder zur grössten Kampagne des Jahres werden», freut sich Jurypräsident Andreas Prokesch.
> Die Nominierten
Die Sieger des Wettbewerbs stehen schon seit Ende Januar fest. In der Zwischenzeit wurden die Sujets der Kampagne von Laurie Morard und Bettina Klossner optimiert, die Rechte abgeklärt und die endgültige Fassung gestaltet. Die überarbeitete Kampagne wurde Anfang Mai lanciert, die Kampagne von Silvio Seiler wird bis zum Herbst überarbeitet und dann realisiert werden.
Anne-Friederike Wilhelm
> Das ganz persönliche Werbewoche-Rating
1290581750_img090506_daskannnur
Was macht ein Inserat an der azurblauen Südsee, in einem Zelt hoch oben in den Bergen oder in der Dusche? – Werbung. Mit diesem Gedanken und seiner Umsetzung ins Bild konnten Laurie Morard und Bettina Klossner die Jury überzeugen. Oben das erste Motiv der professionell aufgereiteten Kampagne. Unten vier der Entwürfe, die Morard und Klossner eingereicht haben. Sie werden derzeit überarbeitet und professionell umgesetzt.
1290581750_img090506_sieger12
1290581750_img090506_sieger13
1290581750_img090506_sieger14
1290581750_img090506_sieger15

Unten: Silvio Seiler punktete mit seiner Faltblatt-Idee. Seine These: In manch einer Anzeige steckt so viel, dass sie auch im Brockhaus, in Max und Moritz, im Knigge, in der Bibel oder sogar im Schweizer Pass platz hat.

1290581750_img090506_sieger21
1290581750_img090506_sieger22
1290581750_img090506_sieger23
1290581751_img090506_sieger24

Zur Sache: So einfach ist es

Wie die Tageszeitung der Zukunft aussehen soll, scheinen alle zu wissen. In unzähligen Präsentationen, auf Kongressen, im Internet, in Interviews mit Fachleuten oder in Artikeln von selbsternannten Medienexperten – überall tönt es gleich. Die Zeitung der Zukunft muss relevanter, emotionaler, mit mehr Hintergrund, weniger News-lastig, überraschender, erklärender, schöner, serviceorientierter, zielgruppengerechter und erst noch besser geschrieben sein. So, so!

Wie die Tageszeitung der Zukunft aussehen soll, scheinen alle zu wissen. In unzähligen Präsentationen, auf Kongressen, im Internet, in Interviews mit Fachleuten oder in Artikeln von selbsternannten Medienexperten – überall tönt es gleich. Die Zeitung der Zukunft muss relevanter, emotionaler, mit mehr Hintergrund, weniger News-lastig, überraschender, erklärender, schöner, serviceorientierter, zielgruppengerechter und erst noch besser geschrieben sein. So, so!
Wie ein Mantra werden die erwünschten Eigenschaften wiederholt. Immer wieder und überall. Eigenschaften, die vielleicht auf den ersten Blick gut tönen, aber bei näherem Hinsehen nicht mehr als banale, tradierte und abgelutschte Schlagworte sind. All diejenigen, die mit Herzblut und langjähriger Erfahrung tagtäglich Zeitungen machen, sind nicht auf den Kopf gefallen. Wenn es so einfach wäre, dann wäre die Zeitung von morgen schon lange erfunden, und der Rückgang der Leserinnen und Leser von abonnierten Tageszeitungen würde der Vergangenheit angehören. Oder noch wahrscheinlicher: Es wäre gar nie so weit gekommen.
Aber so einfach ist es eben nicht. Da gibt es einmal das Problem des Preises. Es gibt ein Marktproblem und es gibt auch ein Problem mit dem Geschäftsmodell.
Die Leute, vor allem die jungen, seien es gewohnt, im Internet alle Informationen kostenlos zu erhalten. Diese Aussage ist per se Quatsch, denn das Internet ist nicht gratis. Der Zugang muss sehr wohl bezahlt werden, was nicht bezahlt werden muss, ist der genutzte Inhalt. Das Problem ist nur, dass der Nutzer nicht realisiert, dass es ihn etwas kostet. So wurden die Gratis-Pendlerzeitungen erfunden. In vielen Ländern ein Flop, in der Schweiz ein Erfolg. Na ja, ein relativer Erfolg! Der First-Mover 20 Minuten ist ein Erfolg, Heute mutierte zum Blick am Abend, Cash Daily wurde eingestellt, .ch kurzfristig beerdigt, 20 minutes und Matin bleu werden, so die Weko zustimmt, zusammengelegt. Ob die Kosten für die Zeitung News von Tamedia noch lange getragen werden, wird sich zeigen. Dies ist eher unwahrscheinlich, jetzt wo alle Konkurrenten weg sind.
Alle diese Blätter haben oder hatten ansprechende Nutzerzahlen. Solange es der Wirtschaft gut ging, hatten auch einige genügend Einnahmen durch Anzeigen. Jetzt aber in der Krise bleiben die Erlöse aus. Das Geschäftsmodell funktioniert also nur sehr bedingt. Das gleiche Problem haben die abonnierten Tageszeitungen. Auch hier zeigt sich das Geschäftsmodell als Schönwettermodell. Doch wie könnte ein krisenresistentes Geschäftsmodell aussehen? Antworten auf diese Fragen wären interessant, doch die sind eben nicht so einfach.
Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]

Walter Althaus tritt bei der Publicitas zurück

Der Inserateverkaufs- und Ausbildungsfachmann Walter Althaus tritt zur Jahresmitte als Aus- und Weiterbildungsleiter der Publicitas-Gruppe zurück. Er wird ab 1. Juli selbstständiger Berater und Trainer.

Der Inserateverkaufs- und Ausbildungsfachmann Walter Althaus tritt zur Jahresmitte als Aus- und Weiterbildungsleiter der Publicitas-Gruppe zurück. Er wird ab 1. Juli selbstständiger Berater und Trainer. Der 60-Jährige war während 19 Jahren bei der P, davon 14 Jahre in geschäftsleitender Funktion. Zuvor war er 19 Jahre war er bei Ringier, ebenfalls auf Verlagsseite. Jetzt sei genau die richtige Zeit zum Durchstarten in die Selbständigkeit, schreibt Althaus in einer Mitteilung. «In härteren Zeiten brauchen die Firmen aller Grössenordnungen Unterstützung für Projekte und bei Problemen, aber sie wollen möglichst keine Fixkosten.»
Walter Althaus verfügt über langjährige Verwaltungsratserfahrung und ist seit vielen Jahren Mitglied verschiedener Vorstände von Weiterbildungsinstitutionen der Medienbranche. Er ist Dozent und Kursleiter beim Medieninstitut des Verbands Schweizer Presse und am Sawi. Zu seinen Kerngebieten gehören Management und Führung im Anzeigenmarketing, Aus- und Weiterbildung, Training und Coaching von kaufmännischen Verlagsspezialisten sowie Projekte in den Bereichen Kaderentwicklung und Assessment.

Lorenz Keller neu bei Business Campaigning Switzerland

Business Campaigning Switzerland wird ab sofort durch Lorenz Keller verstärkt. Er betreut politische Kampagnen und Wahlkämpfe sowie Mandate an den Schnittstellen von Politik und Unternehmen.

Business Campaigning Switzerland wird ab sofort durch Lorenz Keller verstärkt. Er betreut politische Kampagnen und Wahlkämpfe sowie Mandate an den Schnittstellen von Politik und Unternehmen. Keller bringe Erfahrung aus der Bundespolitik, einer nationalen Jungwählermobilisierungskampagne und dem US-Wahlkampf 2006 mit, so die Agentur in einer Mitteilung.
Business Campanigning Switzerland ist Teil eines internationalen Campaigning-Agentur-Netzwerks.

Quo vadis, PR?

Schmalere Budgets, mehr Know-how, höhere Qualität – was PR-Agenturen in Zukunft bewältigen müssen, präsentierte der BPRA in seinem Jahresmediengespräch. Die BPRA-Marktstatistik gilt als Frühindikator für die allgemeine Wirtschaftsentwicklung.

Die gute Nachricht zuerst: Die Schweizer PR-Branche ist im Aufwind. Das gilt gemäss der Marktstatistik des BPRA allerdings nur für die grossen Player unter den BPRA-Agenturen: Die Top 5 Farner Consulting, Trimedia, Burson-Marsteller, Freicom und Communicators Zürich konnten 2008 ein Wachstum von 5,1 bis 7,4 Prozent verzeichnen und Nettohonorarerträge zwischen 4,4 und 14,4 Millionen Franken erarbeiten. Die Top 4 stellten im vergangenen Jahr sogar Personal ein. Insgesamt konnte 2008 aber nur noch jede zweite der 16 BPRA-Agenturen ein Ertragswachstum erzielen, und zwar zwischen 2,7 und 9,1 Prozent. Der Honorarertrag stagnierte 2008 auf hohem Niveau: 255 Beschäftigte erwirtschafteten ein Nettohonorarvolumen von 61,6 Millionen Franken (2007: 61,5 Millionen Franken). Und es wird wohl so weitergehen: Nur jede dritte Agentur erwartet für 2009 eine Steigerung ihres Honorarertrags.
Der Mittelbau bricht weg
Insbesondere den mittelgrossen BPRA-Agenturen hat die Wirtschaftsflaute einen ordentlichen Schlag versetzt. Ihre Umsätze brachen 2008 stark ein, zum Teil um zweistellige Werte. Von allen BPRA-Agenturen am schlimmsten hat es Knobel mit minus 33,5 Prozent erwischt. Eine positive Ausnahme ist die Basler Agentur Intext Communications, die 2008 mit 9,1 Prozent das grösste Honorarwachstum aller BPRA-Agenturen verzeichnete.
«Mittelgrosse Agenturen müssen sich jetzt entscheiden, ob sie gross werden oder schrumpfen wollen», sagt BPRA-Vorstandsmitglied Roman Geiser von Burson-Marsteller. «Full-Service zieht nicht mehr, denn es gibt zu viele hochspezialisierte Kleinagenturen. Mittelfristig wird es in der Schweiz nur noch wenige mittelgrosse Agenturen geben.» In der Mitte wird die Luft also dünn. Peter P. Knobel, Inhaber von Knobel und seit 2006 Präsident des BPRA, bewertet die Situation der Mittelgrossen als sehr schwierig. Er selbst steht mit seiner Zehn-Mann-Agentur vor der Entscheidung, zu wachsen oder sich mit einem kleinen Team auf eine Nische zu spezialisieren. Aus dem Bauch heraus fällt die Wahl natürlich auf Wachstum, doch das ist bei eigentümergeführten Agenturen alles andere als einfach. «Eigentümergeführte Agenturen haben eine besondere Kultur», erklärt Knobel. «Jeder arbeitet mit jedem zusammen, und vieles läuft über den Schreibtisch des Inhabers, insbesondere die Neuakquise von Kunden.» Das funktioniert natürlich nur bis zu einer bestimmten Unternehmensgrösse.
Für eigentümergeführte Agenturen bedeutet Wachsen durch Personalzuwachs, dass sie eine neue Unternehmenskultur, neue Prozesse und eventuell auch neue Hierarchien implementieren müssen. Eine Entwicklung, die das über Jahre eingespielte und an den Inhaber gebundene Kernteam nicht unbedingt mitträgt. Eine reizvolle Alternative ist deshalb auch für Knobel die Fusion mit einer anderen mittelgrossen, inhabergeführten Agentur. So entsteht ein Unternehmen mit einem Umsatz und einem nach aussen einheitlichen Erscheinungsbild, aber zwei operational relativ unabhängig voneinander funktionierenden Teams. Möglicherweise entwickelt sich eine solche Konstruktion für mittelgrosse Agenturen zum Geschäftsmodell der Zukunft.
Kleine brauchen Spezialwissen
Wie die Umsätze der mittelgrossen Agenturen stag¬nieren derzeit auch die der kleinen. Kleine Agenturen können nur noch punkten, wenn sie einen hohen Level an Fachwissen bieten und sich klar auf ein bestimmtes Thema spezialisieren, beispielsweise auf Pharma oder Energie – zwei der Branchen, denen der BPRA Wachstum prognostiziert. Dabei müssen Kleinagenturen aber in der Lage sein, die ganze Palette von Kommunikationsdienstleistungen anzubieten. Denn auch wenn Unternehmen immer mehr dazu tendieren, ihre Budgets nur noch projektweise zu vergeben, beziehen sie ihre Kommunikation gerne aus einer Hand.
Wissens- und Erfahrungsvorsprung wird bei Agenturen aller Grössen zum wichtigen Selektionskriterium. «Auf der Seite der Kunden arbeiten immer mehr Personen, die gutes PR-Know-how haben», betont Roman Geiser. «PR muss unbedingt nachziehen. Ausbildung und Professionalisierung werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen.» Weil immer mehr hochspezialisierte Kommunikationsprodukte erstellt werden, ist vor allem funktionale Expertise gefragt, zum Beispiel Wissen über Investor Relations, Change Management oder Mediatraining. Einige vom BPRA befragte Agenturen sehen sich ausserdem gezwungen, auf eine Branche zu fokussieren. Als Branchen mit sattem bis passablem Wachstumspotenzial bewerten sie die Energiebranche, Politik, die Immobilien- und Bauwirtschaft sowie Pharma, Biotechnologie, Medizintechnik und Chemie. Verluste garantieren aus Sicht der PR-Profis wenig überraschend die Finanzdienstleister und, weit abgeschlagen, die ICT.
Kampf um die Besten
Die Nachfrage nach Spezialwissen wirkt sich auch auf die Mitarbeiter aus, die von der PR-Branche gesucht werden. Der PR-Nachwuchs steht im Vergleich zu vorhergehenden Generationen noch mehr unter Leis¬tungsdruck: Die Eierlegende-Woll-Milch-Sau – etwas feiner PR-Allrounder genannt – war beim Nachwuchs schon immer gefragt, das ist keine Neuigkeit. Nun aber sollen junge PRler nicht nur ausgezeichnetes Wissen aus einem Fachstudium und hohe Kommunikationskompetenz mitbringen, sondern auch fundierte Erfahrung mit allen Kommunikationskanälen vorweisen können. Zudem sollen sie wegen der steigenden Zahl der Projektaufträge bereit sein, auf Abruf zu arbeiten.
Es wird sich erweisen, wie realistisch diese Forderungen sind. Auf einem Markt, auf dem Wissen wieder an Wert gewinnt, ist die Hoffnung nicht ganz unbegründet, dass Unternehmen und Agenturen irgendwann wieder Geld ausgeben, um ausgewiesene Fachleute zu gewinnen und zu binden. Denn nur so können sie sich von der Masse absetzen. Vom «War of Talents» spricht Eliane Birchmeier, Inhaberin von Birchmeier Partner und Mitglied des BPRA-Vorstands. «Hochqualifizierte Mitarbeitende, permanente Investition in das PR-Wissen und Vertrautheit mit neuesten PR-Instrumenten werden in Zukunft über das Überleben von Agenturen entscheiden.»
Tempo nimmt zu
Neben der Professionalisierung der PR hat der BPRA weitere Trends beobachtet: So bekommen Agenturen deutlich weniger Direktaufträge. Immer häufiger müssen sie sich in Pitches dem Kampf ums Budget stellen, und das mit zunehmend kürzeren Fristen. «Die Bedeutung von Beziehungen und bekannten Marktpositionen von Agenturen nimmt ab», sagt Geiser. Ausserdem schrumpfen die für PR-Massnahmen bereitgestellten Budgets infolge der Krise merklich, Geschäfte werden volatiler. Immer häufiger kaufen Unternehmen auch nur punktuell PR-Projektkapazitäten, Beratungs- oder Strategieexpertise ein. Dabei erhoffen sie sich von Marketingkommunikation, dass sie die Einbussen durch die zurückgefahrene Werbung abfedert. Ein weiterer Trend ist die Stagnation der Internationalisierung. Zwar sind 9 der 16 BPRA-Agenturen einem internationalen Netzwerk angeschlossen. «Dennoch herrschte wie bereits im Vorjahr auch 2008 kein ausgeprägter Hang zur weiteren Internationalisierung des PR-Geschäfts», betont BPRA-Präsident Knobel.
Qualität macht das beste Geschäft
Auch wenn es der gesamten PR-Branche alles andere als blendend geht: Die BPRA-Agenturen konnten 2008 eine um 26,8 Prozent höhere Wertschöpfung verzeichnen als die nicht im BPRA organisierten Marktteilnehmer. «Das ist ein klarer Hinweis darauf, dass die besonders anspruchsvollen PR-Aufgaben bevorzugt an BPRA-Mitgliedsagenturen vergeben werden», sagte Roman Geiser. Der BPRA hat 2005 in der Schweiz die Qualitätsprüfung Consultancy Management Standard CMS II eingeführt, bei der Dimensionen wie Projekt- und Kampagnenmanagement, Kundenzufriedenheit, Personalmanagement, Führung, Unternehmens- und Finanzplanung sowie die Entwicklung des Neugeschäfts erhoben werden. Alle 16 BPRA-Agenturen sind CMS-II-zertifiziert, damit kann die Schweiz die höchste Rate in Europa vorweisen. «Offenbar wird der Wert unserer Zertifizierung von Unternehmen und Institutionen als hoch eingestuft», so BPRA-Präsident Knobel. «Der Bund, die Regiebetriebe des Bundes und die Kantone fordern als Teilnahmevoraussetzung bei Ausschreibungen den Nachweis von CMS II oder eines vergleichbaren Zertifikats.» Wohl auch deshalb kann sich der BPRA regelmässig über neue Mitglieder freuen, kürzlich zum Beispiel über Jung von Matt/Public Relations und Pleon C-Matrix.
Die BPRA-Agenturen und -Dienstleister erwarten für 2009 ein zweistelliges Wachstum. «Ich halte diese Prognose für sehr sportlich», sagt Eliane Birchmeier. «Aber Optimismus tut der Branche gut.» Haupttreiber des Umsatzes wird in Zukunft die Marketingkommunikation sein, da sind sich die BPRA-Experten einig. Voraussetzung dafür sei eine vorurteilsfreie Zusammenarbeit mit der Werbung. «Je breiter PR-Agenturen in Zukunft aufgestellt sind und je mehr integrierte Kommunikationslösungen sie aus einer Hand anbieten, desto krisenresistenter werden sie auch sein», betont Birchmeier. «PR-Agenturen müssen zudem ihr Pricing hinterfragen, damit sie kleinere Mandanten nicht an PR-Dienstleister verlieren.» Noch eines verlangen Kunden in Zukunft von ihren PR-Agenturen: den Nachweis, dass ihre PR-Massnahmen wirken. Um das zu belegen, werden neue Erhebungsinstrumente gebraucht – wodurch neue Geschäftsfelder für die PR-Wirkungsforschung entstehen.
Anne-Friederike Wilhelm
BPRA-Diagramme
BPRA in Kürze
Der BPRA ist eine Vereinigung von führenden PR-Agenturen, die der International Communications Consultancy Organisation ICCO angeschlossen ist. Seit 1976 vertritt der BPRA standespolitische Anliegen, sorgt für Markttransparenz und setzt sich für Qualität in der PR ein. Der Bund bietet seinen Mitgliedern eine Honorarordnung, Musterverträge, eine Checkliste für Wettbewerbspräsentationen sowie Listen, die vor Kunden warnen, die im Umgang mit PR-Agenturen negativ aufgefallen sind. Jedes Jahr ermittelt der BPRA zudem eine geprüfte Marktstatistik, die die Trends und Entwicklungen in der Branche wiederspiegelt – und die als Frühindikator der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung in der Schweiz gilt.

Agence Trio gewinnt «Verbier – St-Bernard» als Neukunden

Die Agence Trio hat sich im Pitch gegen drei Konkurrenten durchgesetzt und das Mandat für «Verbier - St- Bernard» gewonnen. In Zukunft zeichnet die Agentur für die Kommunikationskampagne und die Unternehmensidentität der Schweizer Feriendestinationen verantwortlich.

Die Agence Trio hat sich im Pitch gegen drei Konkurrenten durchgesetzt und das Mandat für «Verbier – St- Bernard» gewonnen. In Zukunft zeichnet die Agentur für die Kommunikationskampagne und die Unternehmensidentität der Schweizer Feriendestinationen verantwortlich. «Verbier – St- Bernard» wählte die Agentur für eine zentrale Kommunikation, nachdem die drei Walliser Regionen Verbier/Val de Bagnes, La Tzoumaz und Pays du St-Bernard fusioniert hatten. Erste Arbeiten der Agentur sind ab Sommer 2009 zu sehen.

UNO wird in der Medienkrise als Nachrichtenquelle wichtiger

Wenn die Medien sparen, wird die UNO als Nachrichtenquelle um so wichtiger. Diesen Standpunkt vertrat die Schweiz vor dem UNO-Informationskomitee in New York.

Wenn die Medien sparen, wird die UNO als Nachrichtenquelle um so wichtiger.
Diesen Standpunkt vertrat die Schweiz vor dem UNO-Informationskomitee in New York. Von der grössten Wirtschaftskrise seit der Gründung der UNO seien auch die Medien betroffen, sagte Simon Pidoux von der Politischen Abteilung III im Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Dienstag am Hauptsitz der Vereinten Nationen der UNO in New York. Wo man hinsehe, müssten Medienunternehmen Personal entlassen, kürzen und sparen.
Vielerorts seien Zeitungen – Rückgrat einer offenen pluralistischen Demokratie – vom Aussterben bedroht. Pidoux sagte, die bekannten Wege, Nachrichten zu sammeln, zu bearbeiten und zu verbreiten würden durch neue Technologie auf eine Weise verändert, die noch nicht ganz verstanden werde. «Wir schreiten in ein neues Informationszeitalter, das zusätzliche Verwirrung stiftet und Lücken auf der Weltkarte des Wissens und Verstehens schafft», sagte Pidoux. Die UNO-Abteilung für Information müsse deshalb besonders darum bemüht sein, die qualitativ besten Nachrichten direkt zu liefern.
An humanitären Katastrophen wie im Kongo, in Darfur, Burma, Georgien oder Sri Lanka messe die Öffentlichkeit, wie zeitgerecht, fair und vollständig die UNO über die Vorgänge berichte. In solchen Krisen müsse die Organisation ihre Glaubwürdigkeit als globale Nachrichtenquelle beweisen.
get_footer();