.ch-Rettungsaktion: Belegschaft sucht Investoren

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Stellenabbau bei Birkhäuser+GBC – Comedia stellt Entlassungen in Frage

Das zur Basler Zeitung Medien gehörende Druckzentrum Birkhäuser+GBC baut in Folge Umstrukturierungen bis Ende Monat 55 von insgesamt 420 Arbeitsplätzen ab. Bereits im Januar hatte die Basler Zeitung 22 Stellen abgebaut und neun weitere bei Birkhäuser Ende März.

Das zur Basler Zeitung Medien gehörende Druckzentrum Birkhäuser+GBC mit Sitz in Reinach und Basel baut in Folge Umstrukturierungen bis Ende Monat 55 von insgesamt 420 Arbeitsplätzen ab. Dies hat das Unternehmen am Montag bekanntgegeben. Bereits im Januar hatte die Basler Zeitung 22 Stellen abgebaut und neun weitere bei Birkhäuser Ende März. Als Begründung für die Entlassungen wurde damals wie heute die Wirtschaftskrise ins Feld geführt.
Die Krise dürfe nicht zum Deckmantel für profitorientierte Sparpläne werden, heisst es in einer Medienmitteilung der Gewerkschaft Comedia. Noch im Oktober des vergangenen Jahres belegte der Jahresbericht 07/08 der Basler Zeitung Medien ein leicht verbessertes Geschäftsergebnis und hob auch die grösseren Gewinne des Druckzentrums hervor. Offenbar seien diese aber nicht als Reserven beiseite gelegt worden, sondern in den Taschen der Besitzerfamilie Hagemann verschwunden, schreibt die Gewerkschaft weiter.
Comedia wolle im Falle von Massenentlassungen darauf achten, dass sowohl das Mitwirkungsgesetz als auch der erst kürzlich neu abgeschlossene Gesamtarbeitsvertrag eingehalten werden.

World Press Photos: Ausstellung kommt nach Zürich

Nachdem im Februar die World-Press-Photo-Awards 2008 verliehen wurden, kommt die Wanderausstellung nun nach Zürich. Vom 8. Bis 31. Mai 2009 sind die prämierten Fotografien im Papiersaal in Sihlcity zu sehen.

Nachdem im Februar die World-Press-Photo-Awards 2008 verliehen wurden, kommt die Wanderausstellung nun nach Zürich. Vom 8. Bis 31. Mai 2009 sind die prämierten Fotografien im Papiersaal in Sihlcity zu sehen, darunter auch Bilder zweier Fotografen aus der Schweiz – Jean Revillard und Philippe Dudouit. Veranstalter ist Keystone.

EWL: Ökostrom für Luzern

EWL Energie Wasser Luzern hat eine neue Kampagne lanciert. Diese soll auf das Angebot an Ökostrom aufmerksam machen.

EWL Energie Wasser Luzern hat eine neue Kampagne lanciert, um auf das Angebot an Ökostrom aufmerksam zu machen. Ziel ist es, die beiden Stromprodukte Luzerner Wasserkraft und Luzerner Solarstrom zu fördern. Zum Einsatz kommen Plakate, Inserate sowie Banner. Das Energie-Dienstleistungsunternehmen bietet seit bald zehn Jahren lokal produzierten Ökostrom an.

Verantwortlich bei EWL: Iris Isenschmid (Leiterin Kommunikation), Cécile Berlinger (Projektleitung), Peter Raas (Grafik).

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Blick, Tages-Anzeiger und NZZ verzichten auf Verkaufsboxen

Blick, Tagesanzeiger und NZZ können seit Anfang Mai nicht mehr über die althergebrachten Verkaufsboxen bezogen werden. Das Befüllen der Boxen lohnte sich nicht mehr, da das Angebot zu wenig genutzt wurde.

Blick, Tagesanzeiger und NZZ können seit Anfang Mai nicht mehr über die althergebrachten Verkaufsboxen bezogen werden. Die Leser nutzten das Angebot zu wenig, das Befüllen lohne sich deshalb nicht mehr, sagte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer auf Anfrage der SDA.
Pro Box werde durchschnittlich gerade mal ein Tages-Anzeiger pro Woche verkauft, sagte Zimmer zu einer Meldung des Regionaljournals Zürich- Schaffhausen von Schweizer Radio DRS. Es gebe einfach zu viele andere Möglichkeiten, eine Zeitung zu kaufen. So gebe es allein im Kanton Zürich 1‘200 Verkaufsstellen, die meisten davon Kioske.
Der Zeitungsverkauf über Boxen sei seit mindestens zehn Jahren rückläufig, sagte Zimmer weiter. In diesem Frühling habe man nun zusammen mit NZZ und Blick den Entscheid gefällt, auf die Boxen zu verzichten. Die meisten der Boxen stehen im Kanton Zürich. Aus dem Strassenbild verschwinden sollen die Boxen allerdings nicht. Sonntagszeitungen werden nämlich weiterhin auf diesem Weg verkauft.

Quartett führt den ADC: Gut, Jaggy, Ruf und Spillmann

Die Nachfolge des scheidenden ADC-Präsidenten Jean Etienne Aebi ist bekannt: Das kollektive Präsidium übernehmen Markus Gut, Alexander Jaggy, Markus Ruf und Martin Spillmann. Vorstandsmitglieder mit Ressortverantwortung sind Geri Aebi, Valentina Herrmann, Daniel Krieg, Andreas Prokesch und Urs Schrepfer.

Im Zuge des Abgangs des ADC-Präsidenten Jean Etienne Aebi hat sich die Mitgliederversammlung des Art Directors Club Schweiz am 5. Mai 2009 für eine kollektive Führung entschieden. Das gemeinsame Präsidium übernehmen Markus Gut, Alexander Jaggy, Markus Ruf und Martin Spillmann. Sie sollen das Spektrum der Interessen der vielfältigen Mitglieder abdecken, von Freischaffenden bis zu Vertretern von Grossagenturen. Vorstandsmitglieder mit Ressortverantwortung sind Geri Aebi, Valentina Herrmann, Daniel Krieg, Andreas Prokesch und Urs Schrepfer. Die Geschäftsführung verbleibt bei Helen Müller.
Mehrere Personen treten aus dem Vorstand aus: David Allemann, Michael Conrad, Marion Marxer und Hanspeter Schweizer – zusammen mit dem scheidenden Präsidenten Jean Etienne Aebi. Der von ihm vor drei Jahren vorgeschlagene und übernommene Kurswechsel hin zu mehr öffentlicher Wirkung und Relevanz des ADC für alle Marktpartner wurde äusserst erfolgreich vollzogen. Aebi sieht damit seinen Turn-around-Job als erfüllt an – und hinterlässt eine nachhaltig konsolidierte Situation, was sowohl Bekanntheit und Image des Clubs als auch dessen Organisation und Struktur anbelangt.
Zu seinen Leistungen gehören auch eine Reihe für den ADC neuer Aktivitäten: Fachanlässe für Führungskräfte, ADC-Prediction by Publisuisse, Sonderauszeichnungen wie der Publicitas Pressepreis und die Wahl der Agentur des Jahres, Exklusivanlässe wie die APG-Preview zur Ausstellung «Politikerköpfe», Nachwuchswettbewerb Young Creatives Award, Kollegialmitgliedschaften für bis heute 39 Strategen, Berater, Medialeute, Realisatoren und 26 Fördermitgliedschaften namhafter Unternehmen.
Die ADC-Gemeinde hat sich wesentlich verändert. Die beiden letzten Veranstaltungen der Reihe «Backstage of Benchmark», der eine in Kooperation mit Handelszeitung und Bilanz, verzeichneten einen Rekord an Teilnehmern aus Marketing- und Medienkreisen. Dasselbe trifft auf die Preisverleihung und die ADC-Gala 09 zu, sowie auf die Echos auf das Unikat-Festmedium «Brisanz», das zum zweiten Mal in journalistisch anspruchsvollerer Form erschien. Auch in der Medienpräsenz, sowohl redaktionell als auch in durch Medienpartner ermöglichter Werbung, war das Vereinsjahr 08/09 für den ADC ein bisheriger Rekord.
Ausserhalb der traditionellen Kernaktivitäten konnte der Club eine substantielle Zusatzfinanzierung generieren, die sich überwiegend aus der Öffnungsstrategie seit drei Jahren ergibt – und im Berichtsjahr nochmals höher ausfiel. Angeführt vom Generalsponsor PubliGroupe und Multisponsor Publisuisse ergaben sich finanzielle Leistungen von 311’000 Franken aus Sponsoring, Fördermitgliedschaften und Veranstaltungsteilnahmen. Dazu kamen Gratisleistungen von 313’000 Franken aus Medien- und Realisationspartnerschaften plus Zusatzaktivitäten von Sponsoren. Dem steht ein direkter Zusatzaufwand von 123’000 Franken gegenüber. Der ADC bleibt aber von der aktuellen wirtschaftlichen Lage auch nicht unberührt. So gingen die Einsendungen zur Jurierung gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent zurück und das Insertionsvolumen im Festmedium um 15 Prozent.
(Foto: Jean Etienne Aebi / Teaserbild: Markus Gut, Alexander Jaggy, Markus Ruf und Martin Spillmann)

Michael Ringier: Kaufzeitungen haben Zukunft

Michael Ringier glaubt an die Zukunft der Zeitung. Das Gedruckte habe in der Wahrnehmung ganz klar einen Qualitätsvorsprung, im Gegensatz zum Internet, so Ringier.

Michael Ringier glaubt an die Zukunft der Zeitung. Das Gedruckte habe in der Wahrnehmung ganz klar einen Qualitätsvorsprung, sagte Ringier in einem Interview in der Montagsausgabe der Mittellandzeitung. Er gehe davon aus, dass die Gratiszeitungen auf die Lesegewohnheiten gerade der jungen Leute eine positive Auswirkung haben. Eine Zeitung müsse sich aber für die Jugend heute viel stärker in Szene setzen und überzeugen. Das gehe nur, wenn guter Journalismus geboten werde – besser geschrieben, exklusiver, besser recherchiert, fundierter, überraschender, fröhlicher und emotionaler. Das Internet sei dagegen eine «Wundertüte voll Schwachsinn, Trash, Chabis, Verleumdungen und Pöbeleien», sagte Ringier weiter. Im Internet sei guter Journalismus selten.
Die Zukunft gehöre aber sowohl dem Internet als auch den Zeitungen, sie liege in einer Vernetzung mehrerer Medien. Für die Verlage sei es jedoch unsinnig, alle Inhalte gratis ins Internet zu stellen. Das werde sich auch bei Ringier ändern. Ringier geht zudem davon aus, dass es in der Schweiz in Zukunft nur noch zwei, drei grosse Medienhäuser geben wird. Weiter bestehen könnten auch ganz kleine lokale Medien mit einem emotionalen Einzugsmonopol. Ganz schwierig werde es jedoch für die grösseren der mittleren Unternehmen.

(Bildquelle: Keystone)

Gratiszeitung .ch wird eingestellt – Abbau von 61 Stellen

Die Gratiszeitung .ch wird per sofort eingestellt, heute Montag erscheint die letzte Ausgabe. Der Verwaltungsrat sieht keine Möglichkeit mehr, mit der Zeitung wie geplant bis 2011 in die Gewinnzone zu kommen. Abgebaut werden 61 Stellen, betroffen sind 69 Personen aus Redaktion und Verlag. Angesichts der in letzter Zeit gestiegenen Leserzahlen sei die Betroffenheit auf der Redaktion gross, sagte Chefredaktor Rolf Leeb.

Die Herausgabe der Gratiszeitung .ch wird per sofort eingestellt, die letzte Nummer erscheint am Montag, 4. Mai. Das habe der Verwaltungsrat der Punkt ch AG nach intensiver Diskussion über das sehr schwierige wirtschaftliche Umfeld und die ungewissen Aussichten beschlossen, schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung vom Montag. Das Ausmass der rezessiven Entwicklung sei während der Neulancierung im Oktober 2008 nicht absehbar gewesen. Angesichts der Schwere der Wirtschaftkrise und der Ungewissheit über deren Dauer sieht es der Verwaltungsrat nicht mehr als realistisch an, dass .ch wie geplant bis Ende 2011 die Gewinnzone erreichen wird. Die Investoren müssten jetzt hohe, zweistellige Millionensummen einschiessen. Dazu seien sie nicht bereit, sagte Buob gegenüber der SDA. Der Entscheid zur definitiven Einstellung von .ch steht nun noch unter dem Vorbehalt der Mitwirkungsrechte der Mitarbeitenden, die Vorschläge zur Rettung der Zeitung einbringen können.
» Einstellung von .ch: Gewerkschaften fordern Sozialplan
Von der Einstellung sind 69 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Redaktion und im Verlag betroffen. Abgebaut werden insgesamt 61 Stellen. Die zu hundert Prozent werbefinanzierte Gratiszeitung .ch ist Mitte September 2007 erstmals erschienen. Nach einer schwierigen Anlaufphase wurde sie im Oktober 2008 neu lanciert. Das neue redaktionelle Konzept und die ausschliessliche Verteilung über Boxen und Kolporteure hätten dazu geführt, dass die Zahl der täglichen Leser innert weniger Monate auf rund 400’000 beinahe verdoppelt werden konnte, schreibt der Verlag weiter. Rezessionsbedingt unter Plan sei dagegen die Entwicklung der Anzeigen verlaufen.
Grosse Betroffenheit auf der Redaktion
Auf der Redaktion sei die Betroffenheit gross, sagte Chefredaktor Rolf Leeb auf Anfrage der SDA. Nach dem erfolgreichen Neustart sei man «gut unterwegs, zuversichtlich und voller Elan gewesen». Allerdings habe er angesichts der wirtschaftlichen Lage ein gewisses Verständnis für den Entscheid des Verwaltungsrates.
Keine Auswirkung auf den Tamedia-Gratistitel News
Auf dem Schweizer Gratiszeitungsmarkt verbleiben nach dem Ende von .ch nun noch drei überregionale Gratiszeitungen: Marktführer 20 Minuten, News und Blick am Abend. Auf News habe der Entscheid des Verwaltungsrats von .ch keine Auswirkungen, sagt Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer gegenüber der Werbewoche. «Und obwohl es oft behauptet wird, stimmt es nicht, dass News als Konkurrenz zu .ch lanciert wurde.» Ziel von News sie es, die Medienverbünde der drei Tageszeitungen Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung zu stärken. Zum Ende von .ch sagt Zimmer, als die Zahl der Titel aber immer weiter zugenommen habe, sei bald offensichtlich geworden, dass der Markt zu klein sei für so viele Pendlerzeitungen. «Vor diesem Hintergrund kommt das Ende von .ch inmitten der Wirtschaftskrise nicht überraschend.»
.ch wurde konnte sich nur etwas mehr als 1 1/2 Jahre halten
.ch erschien erstmals Mitte September 2007. Nach einer schwierigen Anlaufphase und dem Scheitern des Konzepts der Hauszustellung wurde die Zeitung im Oktober 2008 neu lanciert. Dabei hatten die Aktionäre eine Aufstockung des Aktienkapitals der alten Gesellschaft von zehn auf 18 Millionen Franken geplant. Dieses Vorhaben war aber am Willen der Investoren gescheitert. Sie bewilligten nur fünf Millionen Franken. Die Gratis-Tageszeitung erschien seit der Neulancierung in mehreren Schweizer Städten in rund 2000 Zeitungsboxen auf öffentlichem Grund.
» Letzte Ausgabe von .ch (Zürich)

JWT+H+F für Impuls Mittelschule: Die 50 hellsten Köpfe Zürichs ziehen um

Die JWT+H+F Werbeagentur hat für die Projektgruppe Impuls Mittelschule eine Anzeige realisiert. Diese soll auf die Ausstellung der 50 besten Maturarbeiten aufmerksam machen.

Die JWT+H+F Werbeagentur hat für die Projektgruppe Impuls Mittelschule eine Anzeige realisiert. Diese soll auf die Ausstellung der 50 besten Maturarbeiten aufmerksam machen. Die siebte Leistungsschau vom 6. Bis 19. Mai 2009 findet für einmal in der ETH-Zürich statt und nicht wie üblich im Stadthaus. Das Sujet verbildlicht den Umzug der hellsten Köpfe. Zum Einsatz kommen Plakate, Flyer und diverse Drucksachen.
JWT+H+F hält das Mandat der Projektgruppe, die für die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit der Zürcher Mittelschulen verantwortlich ist, seit Beginn an.

Verantwortlich für Impuls Mittelschule Zürich: Alexandra Siegrist-Tsakanakis (Leitung Ausstellung Maturitätsarbeiten). Verantwortlich für JWT+H+F: Remy Fabrikant (Gesamtverantwortung), Grischa Rubinick, Enrico Bachmann (CD), Reto Baumann, Jennifer Rimann (Beratung), Mathias Bart (Text), Sebastian Day (Grafik), Felix Streuli (Fotografie). Bildbearbeitung: Rohnerretouche.net.

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Glasfasernetz-Benützung unterschiedlich teuer

Ein Glasfaseranschluss wird in Schweizer Randregionen teurer sein als in Städten. Laut dem Chef der Kommunikationskommission Comcom, Marc Furrer, kann das Netz nicht ohne diese Unterschiede gebaut werden.

Ein Glasfaseranschluss wird in Schweizer Randregionen teurer sein als in Städten. Laut dem Chef der Kommunikationskommission Comcom, Marc Furrer, kann das Netz nicht ohne diese Unterschiede gebaut werden.
Politisch sei dies durchsetzbar: «Das Glasfasernetz gehört nicht zur Grundversorgung», sagte Furrer in einem Interview mit der Sonntagszeitung. In den Städten werde die Nachfrage allgemein grösser sein. Die Chefs der Telekom-Anbieter hätten das Mehrfasermodell mittlerweile akzeptiert, sagte Furrer weiter. «Es wird schweizweit mindestens zwei Fasern geben, und zwar auf der ganzen Strecke zwischen Steckdose und Ortszentrale.»
Die Swisscom und die Elektrizitätswerke, die parallel zueinander Glasfasernetze ziehen, müssten ihre Technik vereinheitlichen, so Furrer. Anbieter ohne eigene Infrastruktur wie Sunrise müssten ohne zusätzliche Investitionen an die Übertragungsleitungen kommen. Furrer erwartet Vorschläge dazu von einer Arbeitsgruppe.
Alternative Anbieter wie Colt und Green seien auf eine zentrale Einkaufsstelle angewiesen. So hätten die Elektrizitätswerke eine Chance, sagte Furrer. Sie müssten dazu aber technische Standards und kommerzielle Angebote vereinheitlichen.

Restriktionen für Medikamenten-Werbung im Internet

Pharmaunternehmen dürfen Ärzten und Apothekern ihre Internet-Werbung für rezeptpflichtige Medikamente nur in einem passwortschützten Bereich präsentieren. Ein blosser Warnhinweis genügt nicht, um Laien fernzuhalten. Dies entschied das Bundesgericht.

Pharmaunternehmen dürfen Ärzten und Apothekern ihre Internet-Werbung für rezeptpflichtige Medikamente nur in einem passwortschützten Bereich präsentieren. Ein blosser Warnhinweis genügt nicht, um Laien fernzuhalten. Dies entschied das Bundesgericht.
In der Schweiz darf für verschreibungspflichtige Medikamente nur bei Fachpersonen geworben werden. Um das Verbot der allgemeinen Publikumswerbung auch im Internet durchzusetzen, forderte das Heilmittelinstitut Swissmedic die Pharmabranche auf, entsprechende Werbung auf ihren Homepages mit einem Passwort zu schützen. Das Bundesverwaltungsgericht hat die dagegen erhobenen Beschwerden von zwei betroffenen Unternehmen nun abgewiesen. Sie hatten die Ansicht vertreten, dass Warnhinweise genügen müssten, um das Werbeverbot gegenüber der Allgemeinheit sicherzustellen.
Laut den Richtern in Bern stellen blosse Warnhinweise aber keine wirksame Zugangsbeschränkung dar. Internet-Inhalte, die durch einfaches Anklicken einer Zustimmungserklärung erreicht werden könnten, müssten vielmehr als allgemein zugänglich erachtet werden. Der Entscheid kann noch beim Bundesgericht angefochten werden.

Walker: Bei den D&AD-Awards nominiert und auf der Shots-Rolle

Die Ebay-Attack-Kampagne der Walker Werbeagentur wurde bei den britischen Kreativ-Awards D&AD nominiert. Zudem schaffte es der TV-Spot für die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega auf die Shots-Rolle der Britischen Emap Media Group.

Die Ebay-Attack-Kampagne der Walker Werbeagentur wurde bei den britischen Kreativ-Awards D&AD nominiert. Rund 20‘000 Einsendungen aus aller Welt wurden dieses Jahr von der internationalen Fachjury bewertet. Lediglich 0,04 Prozent der Bewerbungen schafften den Sprung in das D&AD-Jahrbuch – Walker als einzige Schweizer Werbeagentur. Der Hattrick gelang dieses Jahr in der Kategorie Direct. Die Werbekampagne für Amnesty International wurde bereits zum dritten Mal in Folge berücksichtigt. Welcher der nominierten Beiträge letztlich einen Yellow Pencil bekommt, wird am 11. Juni 2009 an der D&AD-Gala in London bekannt gegeben.

Neuer Rega-Film schafft es auf die Shots-Rolle
Der TV-Spot für die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega schaffte es zudem auf die Shots-Rolle der Britischen Emap Media Group. Der Film «Heaven Can Wait» wurde von den Britischen Journalisten in das Archiv der besten Werbefilme aufgenommen. Der Spot wird zusammen mit weiteren Filmen des vergangenen Quartals auf der Shots-DVD nächsten Monat publiziert. Der Rega-Film ist bereits der dritte Werbespot der Zürcher Agentur, welcher auf der Shots-Rolle landet.

Verantwortlich bei Rega: Walter Stünzi (Leiter Kommunikation), Maria Betschart (Kommunikation). Verantwortlich bei Walker Werbeagentur: Pius Walker (CD), Roger Beckett, Justin Barnes (Text), Andrew Smart, Benn Callis (AD), Adrian Fluri (Beratungsleitung). Produktionsfirma: Academy Films, London, Martin de Thurah (Regisseur), Simon Cooper (Produzent).

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