3+-Sendung «Die 10 …» wird eingestellt

Die Anfang April 2009 mit viel Wirbel lancierte 3+-Sendung «Die 10 …» verschwindet nach sechs Folgen bereits wieder vom Bildschirm. Am 12. Mai läuft die letzte Folge. Ausserdem vermeldet der Sender eine Nomination für den Swiss Economic Award 2009 in der Kategorie Dienstleistungen.

Die Anfang April 2009 mit viel Wirbel lancierte 3+-Sendung «Die 10 …» verschwindet nach sechs Folgen bereits wieder vom Bildschirm. Am 12. Mai läuft laut Newsnetz die letzte Folge. Erst im Herbst soll entschieden werden, ob und wie es mit dem Format weitergeht. Grund für den Produktionsstop: Der Sender will in den nächsten Monaten alle Kräfte auf die Staffel von «Bauer, ledig, sucht …» konzentrieren, die diesen Sommer ausgestrahlt wird, sowie auf das neue Format «Bumann, der Restauranttester», das im Spätsommer startet.
Ausserdem wurde 3+ für den Swiss Economic Award 2009 nominiert. Der Sender schaffte in der Kategorie Dienstleistungen neben River Advice LTD. und Swiss Smile Holding den Sprung unter die letzten Drei, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Der Wirtschaftspreis zeichnet herausragende Jungunternehmen mit Sitz in der Schweiz aus. Der Award wird am 15. Mai am 11. Swiss Economic Forum verliehen.

Baumgartner und Vontobel verlassen Scholz & Friends

Unstete Führung: CEO Erich Baumgartner (Bild) und CD Nicolas Vontobel haben die Agentur Scholz & Friends bereits wieder verlassen. Sie waren erst im letzten September als neues Management-Duo angetreten.

Unstete Führung: CEO Erich Baumgartner und CD Nicolas Vontobel haben die Agentur Scholz & Friends bereits wieder verlassen. Sie waren erst im letzten September als neues Management-Duo angetreten.
Gruppenchef Frank-Michael Schmidt gab die Trennung laut dem deutschen Branchendienst Horizont Anfang der Woche intern bekannt. Er begründet den Schritt mit unterschiedlichen Auffassungen über die Ausrichtung der Agentur, weshalb man sich gemeinsam dazu entschlossen habe, getrennte Wege zu gehen. Laut Insidern habe es in der Agentur Widerstand gegen Baumgartner und seinen Führungsstil gegeben.
Die Führung von S&F Zürich haben nun Uli Geiger (Beratung) und Joerg Jahn (Kreation) übernommen. Jahn war bereits vor der Berufung von Vontobel Kreativchef bei der Agentur. Das Basler Büro von S&F, das Anfang des Jahres aus der Übernahme der Agentur Favo hervorging, ist nicht betroffen. Es wird weiterhin von Hinrik Wachsmuth geführt. Insgesamt beschäftigt Scholz & Friends in der Schweiz etwa 40 Mitarbeiter, wobei das Büro in Basel etwas grösser ist.
«Mit seiner Berufung werden wir eine neue Phase unserer Marktpräsenz einleiten, in der S&F ein eigenständiges Schweizer Profil gewinnt und ein Wachstum anstrebt, das der Bedeutung und Wirtschaftskraft des Landes entspricht», hatte Schmidt noch im August letzten Jahres zur Einstellung von Baumgartner erklärt.
Vorherige Stationen von Baumgartners Karriere waren unter anderem Neutral, Philipps, Publicis, DDB, McCann, GGK und Ogilvy.

Auch Murdochs News Corp. leidet unter Wirtschaftskrise

Rupert Murdochs News Corp. leidet schwer unter der Wirtschaftskrise. Das operative Ergebnis halbierte sich im Ende März abgeschlossenen dritten Quartal fast auf 755 Millionen Dollar. Dagegen liefen das Filmgeschäft rund um das Hollywood-Studio Twentieth Century Fox und das Kabel-TV besser als ein Jahr zuvor.

Rupert Murdochs News Corp. leidet schwer unter der Wirtschaftskrise. Das operative Ergebnis halbierte sich im Ende März abgeschlossenen dritten Quartal laut SDA fast auf 755 Millionen Dollar. Der Umsatz brach um beihnahe 16 Prozent auf knapp 7,4 Milliarden Dollar ein. Für das noch bis Ende Juni laufende Geschäftsjahr rechnet Murdoch mit einem Rückgang des operativen Gewinns um fast einen Drittel. Unter dem Strich konnte der Konzern den Überschuss zuletzt allerdings durch einen Anteilsverkauf und einen Steuereffekt leicht auf 2,7 Milliarden steigern.
Das klassische Fernsehgeschäft (Fox) und die Nachrichtensparte (Times und Wall Street Journal) schrammten nur knapp an roten Zahlen vorbei. Dagegen liefen das Filmgeschäft rund um das Hollywood-Studio Twentieth Century Fox und das Kabel-TV besser als ein Jahr zuvor. Das Kino-Geschäft boome geradezu, sagt Murdoch. Der Konzern profitierte beispielsweise vom Erfolg mit «Slumdog Milionaire», und Superheld Wolverine alia Hugh Jackman stürmt gerade die Charts.
Mit dem jüngsten Ergebnisrückgang erging es der News Corp. genauso wie der Konkurrenz: Auch Walt Disney, Time Warner und Viacom erlitten im vergangenen Quartal Einbrüche. Der deutsche Bertelsmann-Konzern, Europas führendes Medienhaus, verordnete sich gerade das grösste Sparprogramm der Firmengeschichte und warnte für das laufende Jahr sogar vor einem möglichen Minus unter dem Strich.

Rückläufige Werbemärkte: RTL-Group mit Gewinneinbruch

Europas grösster Fernsehkonzern bekommt die Wirtschaftskrise zu spüren: Die RTL Group hat im ersten Quartal dieses Jahres nur noch halb so viel verdient wie vor einem Jahr.

Europas grösster Fernsehkonzern bekommt die Wirtschaftskrise zu spüren: Die RTL Group hat im ersten Quartal dieses Jahres nur noch halb so viel verdient wie vor einem Jahr. Vor dem Hintergrund rückläufiger Werbemärkte in ganz Europa ging der operative Gewinn (Ebita) um fast 54 Prozent auf 87 Millionen Euro zurück, berichtete die Gruppe laut SDA am Donnerstag in Luxemburg. Der Umsatz sank um 11,1 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro. Eine verlässliche Prognose für das Gesamtjahr 2009 sei nicht möglich, hiess es. Es sei allerdings davon auszugehen, dass das Profitabilitäts-Niveau im Vergleich zum Jahr 2008 deutlich zurückgehen werde.
Quoten-Probleme plagen die Gruppe nicht. Die Flaggschiffe der RTL Group – die deutschen TV-Sender, M6 in Frankreich und RTL 4 in den Niederlanden – hätten einen starken Start in das Jahr 2009 gehabt: «Alle Sender konnten ihre Zuschauermarktanteile in den jeweiligen Zielgruppen im Vergleich zum Vorjahresquartal steigern.»
Im Gesamtjahr 2008 hatte der Unterhaltungskonzern noch einen operativen Rekordgewinn von 916 Millionen Euro eingefahren. Die Gruppe mit 45 Fernseh- und 32 Radiostationen in elf Ländern Europas sowie dem Produktionsarm Freemantle Media setzte im vergangenen Jahr 5,77 Milliarden Euro um (plus 1,2 Prozent). Die RTL Group gehört zu rund 90 Prozent dem Medienkonzern Bertelsmann.

Schweizer Markenstudie: Google und Nespresso neu unter den 20 bekanntesten Marken

Zu den 20 bekanntesten Marken in der Schweiz gehören neu die Kaffeekapseln von Nespresso und der Internetkonzern Google, wie die repräsentative Markenstudie Brand Asset Valuator der Young & Rubicam Gruppe zeigt.

Zu den 20 bekanntesten Marken in der Schweiz gehören neu die Kaffeekapseln von Nespresso und der Internetkonzern Google, wie die repräsentative Markenstudie Brand Asset Valuator der Young & Rubicam Gruppe zeigt. Auch Kellogg’s- Getreideflocken, der Brotaufstrich Nutella und Swatch-Uhren stiegen in die Bestenliste auf. Die Aufsteiger verdrängten schweizerische Traditionsmarken wie Sugus und die beiden Käsesorten Appenzeller und Tilsiter aus den Top-20.
Weil immer mehr Leute in der Schweiz digitale Medien nutzten, erreichten junge, innovative Marken wie Nespresso und Google die Aufmerksamkeit der Konsumenten, schreibt Young & Rubicam am Donnerstag in einer Mitteilung. Die Markenhierarchie komme ins Wanken.
Die Mehrheit der bekanntesten Marken stellen aber immer noch traditionsreiche Schweizer Produkte. In der Liste figurieren Emmentaler, Gruyère, Rivella, Thomy, Toblerone, Zweifel, Ragusa, Ovomaltine, Migros und Ricola. Auch M-Budget gehört dazu. Ausländischer Herkunft sind Coca-Cola, Ikea, Lego und Nivea. Je nach Landesteil existieren grosse Unterschiede: In der Romandie sind beispielsweise Cailler, Caran d’Ache, San Pellegrino oder Nestlé beliebt, während in der Deutschschweiz Zweifel, Ovomaltine und Rivella zu den Favoriten zählen.
In der Umfrage waren 55 Prozent der Befragten der Meinung, dass die wirtschaftliche Situation in der Schweiz im kommenden Jahr schlechter wird (2007: 22 Prozent). Derart pessimistisch waren die Antworten seit Messbeginn
1995 noch nie, schreibt Young & Rubicam. Was den eigenen Geldbeutel angeht, herrscht allerdings weniger Pessimismus: 83 Prozent glauben, dass sich ihre persönliche finanzielle Situation nicht verschlechtern werde (2007: 89 Prozent).

Sunrise mit gesteigertem Umsatz und Gewinn

Sunrise konnte im ersten Quartal 2009 den Umsatz gegenüber des entsprechenden Vorjahresquartals um 8,1 Prozent auf 483 Millionen Franken steigern. Der Ebitda stieg im selben Zeitraum um 13,8 Prozent auf 157 Millionen.

Sunrise konnte im ersten Quartal 2009 den Umsatz gegenüber des entsprechenden Vorjahresquartals um 8,1 Prozent auf 483 Millionen Franken steigern. Der Ebitda stieg im selben Zeitraum um 13,8 Prozent auf 157 Millionen. Gleichzeitig investiert das Unternehmen laut Mitteilung vom Donnerstag weiterhin stark ins Kundenwachstum und konnte bis im Mai gegen 70‘000 Hausanschlüsse entbündeln. Inklusive der Integration von Tele 2 erhöhte sich die Gesamtkundenbasis um 23,7 Prozent auf 2,82 Millionen. Die Zahl der Mobilfunkkunden stieg um 15,1 Prozent auf 1,78 Millionen.

«Top 150 Schweizer Medien» mit umfassender Crossmedia-Dokumentation

Die neue Ausgabe des Nachschlagewerks für die Kommunikationsbrache «Top 150 Schweizer Medien» ist erschienen. Auf einer beiliegenden CD sind alle relevanten Ansprechpartner sowohl auf Seite der Redaktion als auch im Verlag aufgeführt, ergänzt durch sämtliche technischen Angaben, Preise und Rabattmöglichkeiten im Anzeigenbereich. Ausserdem wurde der Crossmedia-Teil weiter ausgebaut.

Je vielfältiger die Medienlandschaft wird, desto grösser ist der Wunsch von Marketingfachleuten, PR-Spezialisten und Mediaplanern nach einfachen Arbeitsgrundlagen. Unter dem Namen «Top 150 Schweizer Medien» haben deshalb die beiden Schweizer Fachverlage Media-Daten AG und Edition Renteria SA ein konzentriertes und übersichtliches Nachschlagewerk für die Kommunikationsbranche geschaffen. Auf einer beiliegenden CD sind alle relevanten Ansprechpartner sowohl auf Seite der Redaktion als auch im Verlag aufgeführt, ergänzt durch sämtliche technischen Angaben, Preise und Rabattmöglichkeiten im Anzeigenbereich. Dank diverser Such- und Darstellungsmöglichkeiten können die Daten für die tägliche Medienarbeit einfach aufbereitet werden. Mediapläne lassen sich beispielsweise mittels Grobkalkulation schnell berechnen und direkt in Officedokumente integrieren. Das userfreundliche Arbeitsinstrument verzeichnet alle relevanten Daten zu den über 100 wichtigsten Printtiteln sowie den 40 bedeutendsten elektronischen Medien der Schweiz.
Der Crossmedia-Teil wurde in der Ausgabe 2009 weiter ausgebaut: mit Vorschlägen und Kommentaren zu einer Schweizer-Crossmedia-Dokumentation. Vertreter der wichtigsten Anbieter sowie Repräsentanten der massgebenden Verbände geben an, was für Kriterien erfüllt sein müssen, um die zunehmend wichtiger werdenden Crossmedia-Kampagnen sinnvoll darzustellen. Dazu wird eine Falldatenbank vorgestellt sowie die aktuelle Sicht über die Schweizer Crossmedia-Angebote präsentiert.
Bestellen Sie das sowohl informative wie auch praxisfreundliche Hilfsmittel der Schweizer Medienbranche jetzt direkt bei der Edition Renteria SA. Mitglieder der Patronatsverbände BSW, SWA und Schweizer Presse erhalten das Buch mit integrierter CD zu einem Vorzugspreis (CHF 98 statt 148).
Edition Renteria SA, 8045 Zürich, 044/ 451 46 47, Fax 044/ 451 36 38.
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Heusser Communicates realisert den Geschäftsbericht 2008 für die SRG

Heusser Communicates hat den Geschäftsbericht 2008 der SRG mit dem diesjährigen Themenschwerpunkt «Eine Reise durch die Welt von Information, Sport, Musik, Film, Unterhaltung und Bildung» gestaltet.

Heusser Communicates hat den Geschäftsbericht 2008 der SRG mit dem diesjährigen Themenschwerpunkt «Eine Reise durch die Welt von Information, Sport, Musik, Film, Unterhaltung und Bildung» gestaltet. Doppelseitige Fotos bilden laut Mitteilung der Zürcher Agentur den visuellen Kern des Berichts. Es werden Beiträge aus dem Radio- und Fernsehprogramm sowie aus dem Online-Angebot dargestellt, so beispielsweise die Liveübertragung der Oper La Traviata im Hauptbahnhof Zürich, das Musikfestival Label Suisse in Lausanne oder das Filmfestival Locarno.
Heusser Communicates zeichnet auch verantwortlich für das Magazin Idée Suisse der SRG.
Verantwortlich bei der SRG SSR idée suisse, Bern: Max Gurtner (Gesamtverantwortung), Dominic Witschi (Projektleitung), Jürg U. Schäffler und Christian Baeriswyl (Finanzen). Verantwortlich bei Heusser Communicates, Zürich: Thomas Heusser (Beratung, CD), Gina Orsatti (AD/Grafik/Layout), Roman von Arx (Typografie/Polygrafie/Realisation), Benjamin Barmettler (Bildbearbeitung), Pablo Faccinetto (Fotografie).
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Publicis: Einführungskampagne für Gusto del Mondo von Findus realisiert

Publicis hat für Findus eine Plakatkampagne realisiert. Beworben wird die neue Produktlinie Gusto del Mondo.

Publicis hat für Findus eine Plakatkampagne realisiert. Beworben wird die neue Produktlinie Gusto del Mondo, mit der man sich laut Mitteilung bald Gerichte aus aller Welt auf den Teller zaubern kann. Findus nehme dabei die individuellen Illustrationen der Verpackungen auf und setze diese ins Tiefkühlfach, heisst es weiter. So werde das Gericht pfannenfertig und für den Kunden griffbereit präsentiert.
Die Sujets hängen vom 4. bis 17. Mai 2009.
Verantwortlich bei Nestlé: Roger Matter (Marketing Director Frozen Food), Stefanie de Buhr (Brand Manager Frozen Food). Verantwortlich bei Publicis: Sacha Moser (CD), Lori Fischer (AD), Muriel Asté, Judith Hoeck (Beratung), Vera Schmid, Deborah Herzig (Art Buying), Federico Naef (Fotografie), Patrick Rohner (Retusche), Ertugrul Edirne (Illustration).
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Ausflügler am Zug

Die Bieler Agentur Erdmannpeisker hat für die BLS, die grösste Privatbahn der Schweiz, eine Kampagne lanciert, mit der Ausflugsziele in der Lötschberg-Region und angrenzenden Gefilden vermarktet werden.

Die BLS verantwortet im Berner Oberland neben dem schienengebundenen Güterverkehr den regionalen Personenverkehr und die Schifffahrt auf dem Thuner- und Brienzersee. Das bekannteste Teilstück des BLS-Netzes ist die Lötschberg-Achse mit dem Lötschberg-Basistunnel. Es gibt aber auch noch die bald hundertjährige Bergstrecke mit ihrem 14,6 Kilometer langen Tunnel zwischen Kandersteg und Goppenstein. Seit Dezember 2007 fährt dort der BLS-Regio-express «Lötschberger». Um auf die Reize und spannenden Freizeitangebote entlang den Verbindungen Bern–Spiez–Kandersteg–Brig und Bern–Spiez–Zweisimmen aufmerksam zu machen, hat die BLS ein destinations- und kantonsübergreifendes Ausflugskonzept entwickelt, das nun in einer Kampagne vorgestellt wird. «Der Bau des Lötschberg-Basistunnels war der Auslöser für unser Lötschberger-Ausflugkonzept», sagt Martin Gäggeler, Projektleiter Lötschberger bei der Berner BLS. «Denn seit sich der Transitverkehr zwischen Bern und dem Wallis hauptsächlich durch den Basistunnel bewegt, hat auf der Lötschberg-Bergstrecke der Ausflugsverkehr an Bedeutung gewonnen.»
Vertiefender Wegweiser
Das Key-Visual der von Erdmannpeisker konzipierten Kampagne ist das von Felix Reidenbach im Tim-&-Struppi-Stil gezeichnete «Wimmelbild» à la «Wo ist Walter?», kombiniert mit dem Claim «Einfach tolle Ausflüge». Es erscheint ab 8. Mai als Inserat in diversen Schweizer Medien sowie als Plakat. Ausserdem gehören zur Kampagne eine Panoramakarte, ein Travelguide und die Website www.loetschberger.ch, die bereits live geschaltet ist. Die Panoramakarte wurde von Kartograf und Illustrator Arne Rohweder gezeichnet. Sie verschafft Ausflüglern einen raschen Überblick über die Region und informiert sie über die wichtigsten Ausflugsziele. Die Karte wurde in einer Auflage von 140 000 Stück gedruckt und gelangt als Streuartikel unter die Leute. Der 134-seitige Travelguide ist als vertiefender Wegweiser für eine kleinere Zielgruppe gedacht. Er wurde in einer Auflage von 30 000 Stück gedruckt. «Wo andere einen Prospekt machen, bieten wir ein Taschenbuch», erklärt Gäggeler. «Es ist ein edler und hochwertiger Reisebegleiter, der mit vielen spannenden Infos und Insidertipps echten Mehrwert bietet.» Der kostenlose Führer bietet eindrucksvolle Bilder, spannende Texte und die wichtigsten Informationen in Kürze. So können an der Region Interessierte entweder genüsslich schmökern oder schnell die für sie relevanten Aspekte zusammenstellen. Ab Mitte Mai folgen weitere Aktionen, zum Beispiel POS-Aktivitäten und ein Messeauftritt. Ab Juni wird die Kampagne ausserdem durch Banner im Internet ergänzt werden.
Herzstück Internetauftritt
Inserate, Plakate, Panoramakarte und Reiseführer machen zum einen eigenständig auf die Ausflugs¬region aufmerksam, zum anderen bewerben sie aber auch die Website www.loetschberger.ch, die von Orange8 interactive entwickelt wurde. Der Internet¬auftritt ist das Herzstück der neuen Vermarktungsplattform und auch das Zentrum der Kampag¬ne. Hinter ihr stehen neben der BLS als Koordinator Coop als strategischer Partner sowie 40 touristische Partner. «Wer ‹lötschberglern› gehen möchte, findet auf unserer Website alle notwendigen Informationen, vom Wetter über Webcams und Fahrpläne bis zu Veranstaltungen links und rechts der Strecke, und das regionenübergreifend», sagt Projektleiter Gäggeler. «Die Website ist ein informatives und einfaches Planungsinstrument für Tagesausflüge in der Lötschberger-Region zwischen Bern–Brig und Zweisimmen. Besucher müssen sich die Informationen nun nicht mehr mühsam zusammensuchen.»
Die Website gibt zum Beispiel Anregungen, was man an einem sonnigen Feiertag oder an einem verregneten Wochenende unternehmen kann, was in Begleitung des Grosis, mit Besuch aus dem Ausland oder mit einem Kleinkind im Kinderwagen auf dem Programm stehen könnte. Die BLS liefert ihren Kunden auf ihrer Firmenwebsite zwar bereits Ausflugstipps und wirbt für selbst ausgewählte Partner entlang ihren Strecken. Um den vielfältigen Angeboten in der Lötschberger-Region gerecht zu werden, wollte sie aber Freizeitempfehlungen bieten, die weder an Stadt- noch an Kantonsgrenzen halt machen – ein Novum in der Schweizer Tourismuslandschaft. «Der Internetauftritt hat eine ganz andere Qualität als unsere Ausflugstipps auf der BLS-Website», betont Gäggeler. «Unsere touristischen Partner sind nun selbst mehr in der Verantwortung und tragen das Lötschberger-Ausflugskonzept ideell und finanziell mit.»
Anne-Friederike Wilhelm
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Der Travelguide fasst in Bild und Text alle Tipps für Ausflügler in einem Taschenbuch zusammen.

Werbung mit dem Tod

Tamás Kiss hat einen Krimi geschrieben. Seine Agentur macht die Werbung für das Buch.

Als ein «ungewöhnlicher, literarischer und düsterer Krimi-Erstling» kündet der Verlag Salis das Buch «Früher im Licht» an. Der Kriminalroman stammt aus der Feder von Tamás Kiss, «nebenbei» auch Mitinhaber, Geschäftsführer und Cheftexter der Zürcher Werbeagentur Hesskiss.
Die Ausgangslage für den zweiten Krimi in der «sel noir»-Reihe: Der junge Präsident einer Schweizer Rechtsaussen-Partei wird ermordet aufgefunden. Eine heisse Spur führt von Zürich nach Havanna. Kommissar Varga von der Zürcher Kriminalpolizei ist der Einzige, der den Fall lösen kann. Doch der Ermittler wird bereits auf der ersten Seite angeschossen und liegt fortan mit einem Locked-in-Syndrom handlungsunfähig im Krankenhaus. Beste Kritiken hat der Krimi bereits im Inflight-Magazin der Swiss bekommen. Für die Kampagne, die den Launch des Krimis begleitet, arbeitet Hesskiss mit keinem Geringeren als dem Tod als Aushängefigur auf Plakaten, Anzeigen, Flyern und Tischsets. «Früher im Licht» ist in allen Buchhandlungen erhältlich. pan

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Fahrzeugwerbung nimmt zu

Mit einem Minus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat wurde im März der freie Fall des Werbedrucks vorerst abgebremst. Noch im Februar stand er 9,5 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück.

Mediafocus Mit einem Minus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat wurde im März der freie Fall des Werbedrucks vorerst abgebremst. Noch im Februar stand er 9,5 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Weiterhin unbeeindruckt vom Negativtrend entwickeln sich die Medien Radio, Internet und Teletext, welche im 1. Quartal Zuwachsraten im zweistelligen Bereich vorzuweisen haben. Die Medien Kino, Publikums-, Finanz- und Wirtschaftspresse und Plakat bilden den Gegenpol mit Negativtrends im zweistelligen Bereich. Folgende Schlüsselmärkte zeigten ein antizyklisches Werbeverhalten: Uhren/Schmuck (+25,2 Prozent), Fahrzeuge (13,4 Prozent) und Kosmetik/Körperpflege (+23,2 Prozent).
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