Der Schweizer Kindersender Nick erreichte im ersten Monat einen durchschnittlichen Marktanteil von 6,6 Prozent in der Zielgruppe der 3- bis 14-Jährigen.
Redaktion
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6. Mai 2009
Der Schweizer Kindersender Nick erreichte im ersten Monat einen durchschnittlichen Marktanteil von 6,6 Prozent in der Zielgruppe der 3- bis 14-Jährigen. Der zu MTV Networks Schweiz gehörende Kindersender Nick hat bereits im ersten Monat gute Quoten aufzuweisen. Im Launch-Monat April erreichte er Tagesmarktanteile von bis zu 14,6 Prozent und einen durchschnittlichen Monatsmarktanteil von 6,6 Prozent. Damit gelang es dem neuen Kindersender die Konkurrenz von Ki.Ka in der Schweiz bereits an vier Tagen hinter sich zu lassen. Wie der Sender in einer Pressemitteilung schreibt, hätten zum Erfolg unter anderem Cartoons wie «Teenage Robot», «Avatar – der Herr der Elemente» und «Sponge Bob – Schwammkopf», aber auch Real-Life-Serien wie «Neds ultimativer Schulwahnsinn» beigetragen. Im Mai erreicht der Sender bislang einen durchschnittlichen Marktanteil von 8,9 Prozent.
E-Medien halten die Stellung
Gemäss dem Goldbach-Media-Index Gemi haben im März 2009 erneut Internet, Radio und Teletext beim Werbedruck mit Zuwachs geglänzt. Während das Medium Radio mit einem Plus von 8 Indexpunkten auf 257 aufwartet, zeigt der Goldbach-Index beim Internet eine Steigerung von 6 Indexpunkten auf 445 auf.
Redaktion
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6. Mai 2009
Gemi Gemäss dem Goldbach-Media-Index Gemi haben im März 2009 erneut Internet, Radio und Teletext beim Werbedruck mit Zuwachs geglänzt. Während das Medium Radio mit einem Plus von 8 Indexpunkten auf 257 aufwartet, zeigt der Goldbach-Index beim Internet eine Steigerung von 6 Indexpunkten auf 445 auf. Rückwirkend ist ab 1. Januar 2008 neu 20 Minuten Online erfasst. Auch Teletext steigert sich um 5 Punkte auf 165, während das Medium TV eine Reduktion um 2 Indexpunkte auf 444 hinnehmen muss. Alle E-Medien zusammen halten die Stellung auf dem Vormonatswert von 433 Indexpunkten, während der Index für alle Medien sich auf 191 Punkten hält.
Die Botschaft liegt im Fokus
Advico Young & Rubicam geht für Leica noch einmal näher ran.
Redaktion
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6. Mai 2009
Die letzte Kampagne von AY&R für Leica hat bereits fast alle wichtigen Preise gewonnen. Gold beim ADC Schweiz und beim ADC of Europe, Silber ADC New York, Silber Eurobest, Silber und Bronze in Cannes sowie als «top oft the awards» Gold beim übergeordneten Wettbewerb The Cup. Eine ziemliche Herausforderung deshalb für CD Chris-tian Bobst, hier noch einmal nachdoppeln zu können. Da er bereits bei der letzten Leica-Kampagne – noch bei der «alten» AY&R – im Team war, musste er allerdings die Welt nicht vollständig neu erschaffen. Für einmal genügte hier die Anweisung «Es werde mehr Licht!». Die neue Leica D-Lux 4 ist eine Kamera mit einer besonders lichtstarken Optik. Mit einer Stärke 1.2,0–2,8 sind helle Bilder selbst bei schlechten Lichtverhältnissen möglich. Das Kreativteam bei AY&R visualisiert das mit Plakaten, die in Leuchtkästen aufgehängt sind und deshalb Tag und Nacht eine sehr auffallende Helligkeit ausstrahlen. Für diese neue Idee hat Bobst das bisherige Grundkonzept übernommen, in dem die Plakate jeweils fotografisch bearbeitete Details ihrer direkten Umgebung aufnehmen. In der letzten Kampagne dramatisierte man diesen Effekt mit Zooms. Jetzt geht die Botschaft mehr ins Detail und in den Makro-Bereich. Neben der Lichtstärke bei der D-Lux 4 wird die rekordverdächtige Schärfe der Leica S2 kommuniziert. 37,5 Millionen Pixel bannt die¬se neue Kleinbildkamera aufs Bild. Die Kampagne zeigt diesen Effekt mit extrem vergrösserten Details – ebenfalls vom Umfeld des Plakataushangs. «Wir haben bei der Umsetzung dieser Ideen auf eine sehr dankbare Unterstützung der APG zählen dürfen», freut sich Bobst. Um die Ideen dem Zielpublikum entsprechend möglichst künstlerisch zur Wirkung kommen zu lassen, wurden auch grafisch entsprechend monochrome Umfelder gesucht. Von den «Lichtkästen» gibt es drei, von den «Vergrösserungen» fünf Unikate. Alle Plakate werden in der Stadt Zürich aufgehängt, wo man vor allem die Profis der Fotoszene ansprechen will. Die breitere Fortsetzung der Kampagne ist dann für das Netz programmiert. Bereits die erste Auflage mit den «Zoom»-Plakaten hat Einzug in unzählige Foren gefunden. Von Sites wie The Online Photographer über Adofdamonth.com bis zu Portalen in Russland oder China – alle haben über die Idee und damit natürlich auch über Leica berichtet. AY&R ist überzeugt, dass die Spekulation auch diesmal wieder aufgehen wird. Andreas Panzeri
In der ersten Auflage der Kampagne wurde die Zoomleistung ins Bild gerückt.
Mehr Lichtstärke: Die Plakate in den Lichtkästen bleiben Tag und Nacht hell erleuchtet.
Die virale Fortsetzung der Kampagne findet in unzähligen Foren und auf Fotosites im Internet statt.
Zürcher Journalistenpreis 2009 geht an WoZ, NZZ, Sonntagszeitung und Schweizer Familie
Sechs Personen in vier Kategorien wurden am diesjährigen Zürcher Journalistenpreis geehrt: Bernhard Imhasly (Bild) von der NZZ erhielt den Gesamtwerkpreis, Catherine Boss, Martin Stoll und Karl Wild von der Sonntagszeitung erhielten den Zeitungs-Preis, der Preis in der Kategorie Zeitschriften ging an Roland Bingisser von der Schweizer Familie, und Dinu Gautier von der WoZ wurde mit dem Nachwuchspreis geehrt.
Redaktion
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6. Mai 2009
Mit dem am Mittwoch in Winterthur vergebenen Zürcher Journalistenpreis wurden sechs Personen in vier Kategorien geehrt: Bernhard Imhasly von der NZZ erhielt den Gesamtwerkpreis, Catherine Boss, Martin Stoll und Karl Wild von der Sonntagszeitung erhielten den Zeitungs-Preis, der Preis in der Kategorie Zeitschriften ging an Roland Bingisser von der Schweizer Familie, und Dinu Gautier von der Wochenzeitung (WoZ) wurde mit dem Nachwuchspreis geehrt. Die Jury musste aus insgesamt 131 Zusendungen auswählen. Vor der Würdigung der sechs Preisträger referierte Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Mit dem Gesamtwerkpreis würdigte die Jury die herausragende, über viele Jahre erbrachte Leistung von Bernhard Imhasly, wie die Stiftung in ihrer Mitteilung schreibt. Als Auslandkorrespondent der NZZ am Standort in Delhi habe Imhasly mit seinen Berichten, Geschichten, Reportagen, Analysen und Kommentaren geholfen, die komplexe Region Südasien und besonders das enorm vielschichtige Land Indien einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Damit, so Jury-Präsident Fredy Gsteiger, erfülle er eine der nobelsten Aufgaben eines Journalisten: Des Vermittlers zwischen den Welten. Catherine Boss, Martin Stoll und Karl Wild hätten mit zwei Artikeln das grösste politische Beben in der Schweiz seit Jahren ausgelöst, heisst es weiter. Der «Fall Nef» sei die Story des Jahres gewesen. Hervorgehoben wurde das faire Vorgehen des Autorenteams, das die Privatsphäre der Betroffenen geschützt habe. Roland Bingisser habe mit seiner bewegenden Reportage Verständnis dafür geweckt, was es heisse, in der Schweiz Analphabet zu sein. In unaufgeregten Worten habe er das Schicksal von Betroffenen geschildert, ihr lebenslanges, oft demütigendes Tarnen ihrer Schwäche. Mit hartnäckiger, kontinuierlicher Recherche habe sich Dinu Gautier einem Thema angenommen, dessen Brisanz erst im Verlauf der Veröffentlichungen klar geworden sei, heisst es in der Mitteilung weiter. Ein grosser, namhafter Schweizer Industriekonzern habe eine private Sicherheitsfirma beauftragt, Kritikerinnen und Kritiker des Unternehmens und der Globalisierung, zu infiltrieren und auszuhorchen. Gautier, der den Nachwuchspreis erhält, schildere die Vorgänge des Falles detailgetreu und bleibe den Protagonisten auf den Fersen. Stellenweise würden sich die Artikel seiner Serie wie ein Krimi lesen, lobte Laudatorin Susanne Mühlemann die Beiträge des 25-jährigen Journalisten. Alle vier Preise sind mit 10’000 Franken dotiert. Der Zürcher Journalistenpreis wird seit 1981 von der Stiftung Zürcher Journalistenpreis vergeben. Die Artikel von Catherine Boss, Martin Stoll und Karl Wild zum «Fall Nef» sind am 13. und 20. Juli 2008 in der SonntagsZeitung erschienen. Der Bericht «Das dritte Mal in der dritten Klasse» von Roland Bingisser wurde am 30. Oktober 2008 in der Schweizer Familie veröffentlicht. Dinu Gautiers Artikelserie zum «Nestlégate» erschienen vom Juni bis Dezember 2008 in der Wochenzeitung.
Köpfe der Woche: Crossmedial unterwegs
Die traditionsreiche Filmproduktion Wirz & Fraefel Productions hat mit dem Unternehmensfilm- und New-Media-Spezialisten Techo fusioniert. Ernst, Stefan und Levente firmieren jetzt als WirzFraefelPaal.
Redaktion
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6. Mai 2009
Mit seinem Qualitätsanspruch in Sachen Fotografie und Look hat Wirz & Fraefel in der Schweizer Werbespotproduktion schon früh Standards gesetzt. In zwei Jahrzehnten holte das Unternehmen vier Cannes-Löwen und unzählige weitere Preise. Ausserdem sind fünf der acht bes¬ten Spots, die anlässlich der ADC-Spezialjurierung «40 Jahre TV-Werbung» prämiert wurden, bei Wirz & Fraefel entstanden. «Wenn man mit Ernst Wirz als Regisseur arbeitet, ist die Stimmung auf dem Set sehr angenehm. Ernst gehört zu den grossen Könnern, die sich nicht mehr ständig beweisen müssen. Diese Ruhe ermöglicht sehr viel Kreativität», meint Markus Ruf, der schon seit Jahren mit Wirz & Fraefel zusammenarbeitet. Ebenso grosse Achtung vor dem Doyen des Schweizer Werbefilms zeigt Matthias Freuler von Wirz Werbung. Er hat mit Ernst Wirz zusammen unzählige Spots für Die Mobiliar gedreht und damit in Cannes auch einen goldenen Löwen gewonnen. Zum Kult schliesslich hat sich eine ganze Serie von Spots für die Migros entwickelt, die Wirz & Fraefel während Jahren für Publicis realisiert hat. Auch nach dem schönsten Happy End wartet das Publikum aber auf einen neuen Film. Aus diesem Grund haben Ernst Wirz und Stefan Fraefel beschlossen, ihre Erfahrung aus über zwei Jahrzehnten Film in ein neues Kapitel überblenden zu lassen. «Wir waren schon immer von Pioniergeist und Neugier geprägt. Jetzt wollen wir auch in der Zeit der New Media mit unseren Kunden zusammen offen für alle kommenden Entwicklungen sein», erklärt Stefan Fraefel. Um auch in Zukunft einen Full Service in allen Bereichen des bewegten Bildes garantieren zu können, hat Wirz & Fraefel ausgebaut und sich jetzt mit Levente Paal von Techo zu einer neuen Firma vereint. Damit wird die Wachstumsstrategie im traditionsreichen Studio an der Zürcher Forchstrasse fortgesetzt, nachdem bereits Ende 2008 GLASS Films mit Cello Schnyder in das Unternehmen integriert worden ist. «Dass crossmediale Werbung zunehmend wichtiger wird und die Online-Werbung weiter deutlich zulegt, ist eine Tatsache, die heute niemand mehr bestreitet», erklärt Fraefel. Insbesondere jüngere Zielgruppen lassen sich über die aussschliessliche Nutzung klassischer Kanäle kaum mehr ansprechen. Gefragt ist ein innovativer Mix, das heisst spannende Ideen und Werbeformen, die quer über alle Medien wirken. «Für einen optimalen Impact sollte die klassische Werbung stets auch gezielt mit interaktiven Medien kombiniert werden», weiss Levente Paal. Und Fraefel ergänzt: «In dieser hoch spezialisierten multimedialen Umgebung sind Agenturen auf kompetente Ansprechpartner angewiesen.» Denn damit die jeweilige Zielgruppe eine Botschaft heute möglichst optimal erleben kann, muss diese exakt auf das Wiedergabemedium abgestimmt oder sogar speziell dafür konzipiert und produziert worden sein. Die volle Breite Mit der gebündelten Erfahrung kann WirzFraefelPaal jetzt ein noch breiteres Crossmedia-Leistungsspektrum anbieten. Das Unternehmen produziert Inhalte für mobile Geräte, DVD, Internet sowie für digitales TV und Kino. Ebenso berät WFP Agenturen bei der Entwicklung von interaktiven Anwendungen und konzipiert Media-Designs und Interfaces. Bereits im Jahr 2001 wurde zum Beispiel für PET Recycling eine sich selbst updatende CD-ROM entwickelt, die aktuelle Daten aus dem Internet integrierte. 2003 drehte das Team für Swisscom Fixnet in Südafrika Internet-Werbefilme, die so erfolgreich waren, dass sie in der Folge auch als TV-Spots eingesetzt wurden. 2007 folgten Internet-Portraits in extremen Bildformaten für Ikea Business und Ende 2008 das schweizweit ers¬te Alternate Reality Game für Die Mobiliar. Hinter WirzFraefelPaal stehen die beiden Executive Producer Stefan Fraefel und Levente Paal sowie 18 Mitarbeitende aus verschiedenen Fachbereichen. Dazu hat sich über die Jahre ein illustres Netzwerk an internationalen Spezialisten aufgebaut. Das Unternehmen pflegt auch eine enge Partnerschaft mit Drehbuchautor Benito Müller sowie Konzepter Daniel Boschung. Partner für Branding- und CI-Projekte ist die Zürcher Agentur Scholtysik Niederberger Kraft, die unter anderem für die Entwicklung der Markenstrategie und den Auftritt von Freitag mit verantwortlich zeichnete. Mit Cello Schnyder, Tobias Weber, Pierre Monnard und natürlich Ernst Wirz bietet WirzFraefelPaal exklusiv vier erfahrene Regisseure, die ihr Handwerk von Grund auf gelernt haben und ein breites kreatives Corporate- und Spot-Spektrum abdecken. Zudem arbeitet WirzFraefelPaal regelmässig mit internationalen Regisseuren zusammen wie Stephen Hiam (England), ¬Sebastian Alfie (Argentinien), Julien Eudes (Frankreich) sowie Jenny Allmendinger (Deutschland). Damit ist die frisch fusionierte Produktionsfirma aufgestellt, auch in Zukunft die Machart des Schweizer Werbe- und Imagefilms immer wieder von Neuem zu prägen – auf den klassischen sowie den crossmedialen Kanälen. Andreas Panzeri Stefan Fraefel arbeitete nach seiner Ausbildung zum Videotechniker und Cutter bei diversen Filmproduktionen. Er war einer der ersten Videocutter im Land – zuerst auf Betacam, dann am ersten Avid-Schnittplatz der Schweiz. Mit 23 Jahren gründete er die Spectra Films, wo er als Producer, Regisseur und Cutter im Einsatz stand. 1986 folgte die Gründung von Techo-Films. 1988 baute er zusammen mit Ernst Wirz die Wirz & Fraefel Productions auf. Gemeinsam gewannen die beiden praktisch alle wichtigen Awards der internationalen Werbefilmbranche. Fraefel ist Präsident der Tennissektion des Racing Club Zürich und auch in der Fussball- und Golfsektion des RSC aktiv. Levente Paal bildete sich nach seiner Ausbildung zum Sozialpädagogen zum Theaterpädagogen weiter. Bald darauf packte ihn das Film-Virus, und er arbeitete während mehrerer Jahre als Regisseur, Editor und Video-Techniker. Mit dem Aufkommen des Internets folgte eine Weiterbildung zum Screen Communicator. Als Geschäftsführer und Teilhaber der Techo AG produzierte er unzählige Filme für Corporate-Kunden sowie TV- und Kinospots. Heute ist er mit Stefan Fraefel Geschäftsführer des neu fusionierten Unternehmens WirzFraefelPaal. Levente ist Vorstandsmitglied der Swiss Film Association und Stürmer beim FC Wollishofen. Er liebt starke Motoren auf zwei und vier Rädern.
Mobiliar Zigarre.
Suva Melone.
Ein gut vorbereiteter Neustart
In über eineinhalbjähriger Konzeptarbeit hat Axel Springer Schweiz seine Programmzeitschriften-Palette schrittweise geordnet und verändert. Mit dem neuen Auftritt von TV Star am 27. Mai kommt die Neuausrichtung nun zum Abschluss.
Redaktion
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6. Mai 2009
Mitte 2007 übernahm Axel Springer Schweiz von Ringier die TV-Zeitschriften Tele, TV2 und TVvier zusätzlich zum eigenen TV Star. Seither hat sich einiges getan: Die Redaktionen und der Anzeigenverkauf erhielten je eine gemeinsame Leitung. Tele und TV Star wurden so umpositioniert, dass sie einander weniger in die Quere kommen: Tele ist heute eine Familienzeitschrift mit breiter Themenpalette, TV Star ist auf TV- und Filmpromis ausgerichtet. Gemeinsam ist ihnen die übersichtlicher gestaltete Programmübersicht. Ferner mauserte sich TVDigital zur Tele-Beilage mit neu schweizbezogenen Inhalten, bei TV2 wurde der Abopreis erhöht, die Inseratentarife dagegen wurden bei allen Titeln per 1. Oktober 2008 massiv reduziert. All diese Schritte, über die die Werbewoche immer wieder berichtete, verstand man bei AS Schweiz immer auch als Vorbereitungen im Hinblick auf den Neuauftritt der beiden Haupttitel Tele und TV Star. Bei Tele, dem Premium-Titel im AS Schweiz-Portfolio der TV-Zeitschriften, erfolgte das Lifting schon im November, begleitet von einer breit angelegten Print- und TV-Kampagne. Nun wird am 27. Mai auch TV Star neu ausstaffiert. «Unser Ziel ist es, TV Star künftig noch deutlicher von seinem Schwestertitel abzuheben», sagt Gion Stecher, Chefredaktor TV-Zeitschriften AS Schweiz. So soll TV Star «jünger, femininer und urbaner» werden, also jenes Publikum noch konsequenter ansprechen, das er schon heute besser erreicht als Tele. Aus diesem Grund sei mit der Grafikerin Caroline Grimm auch bewusst eine Frau mit der Neugestaltung beauftragt worden, sagt Stecher. Wie schon bei Tele sind auch bei TV Star die Veränderungen schon auf dem Cover augenfällig. Das Logo, das bisher die ganze Breite der Frontseite beanspruchte, ist neu um etwa die Hälfte kleiner und lässt dem Titelbild mehr Raum. Waren bisher die Buchstaben «TV» weiss mit rotem Rand, so ist es nun gerade umgekehrt, das Wort «Star» dagegen ist ganz weiss, die Umrandung fällt hier weg. Das wirkt stringenter als bisher. Punkto Titelbildkonzept bleibt sich TV Star weitgehend treu, doch wird der abgebildete Star nicht mehr in «seiner» Umgebung gezeigt. Im Rampenlicht steht die Person selbst, mit einem klassischen Porträt, das wesentlich vom «Blickkontakt» lebt und bei dem die Farben von Haut, Augen, Kleid und Hintergrund genau aufeinander abgestimmt sind. Das gesamte Heftdesign stehe unter dem Motto «verweilen statt sich darin verlieren», sagt die Grafikerin Caroline Grimm. Doch neu erhält jede Rubrik einen eigenen Pastellton für grafische Elemente wie Infoboxen. Das verbessert die Leserführung. Im Heftinnern fällt zunächst die neue, klare Schrift auf. Auch sind die Titel einheitlich schwarz, es gibt keine reisserischen Hervorhebungen in Rot mehr. Insgesamt wird das Layout luftiger. Das bringt mehr Ruhe ins Blatt. Zugleich bekommt TV Star eine neckische Note durch kleine Elemente wie farbige «Klebepunkte» auf einer Fotoecke oder gelbe Hervorhebungen, die an Post-it-Zettelchen erinnern. «Wir haben festgestellt, dass dies Frauen wesentlich stärker anspricht als Männer», sagt Gion Stecher. Die Blattstruktur bleibt dreiteilig: Mantel, Programm und Rätsel. Auch inhaltlich gibts keine wesentlichen Änderungen. Das Heft bleibt auf TV-Promis und Filmstars ausgerichtet. Der Anteil von Kurzmitteilungen wird aber erhöht. Auf den Relaunch hin ist auch eine Inseratenkampagne der Zürcher Werbeagentur Spillmann Felser Leo Burnett vorgesehen. Bald kommt zudem die Website von TV Star in neuem Look und vor allem «mit dem schnellsten Programm-Guide der Schweiz» daher. Das Vertriebskonzept des Hefts bleibt dagegen wie bisher: Etwa 40 Prozent seiner Auflage (2008: 169 761 Exemplare) werden über Kombiabos mit NZZ, Basler Zeitung und diverse Regionalzeitungen vertrieben, der Rest über direkte Abos und Einzelverkauf. Das beschert der Programmzeitschrift eine recht stabile Reichweite (285 000 Leser). Schon jetzt steht aber fest, dass TV Star dieses Jahr eine tiefere Auflage beglaubigen wird. «Wir haben im Bereich ‹Sonstiger Verkauf›, also bei Abos, die um mehr als 50 Prozent vergünstigt sind, Bereinigungen vorgenommen, um unsere verkaufte Auflage zu stärken», sagt Marie-Anne Cobigo, stellvertretende Verlagsleiterin TV-Zeitschriften. Bei den Vertriebspartnerschaften mit Zeitungen sieht sie dagegen «Ausbaupotenzial». Man werde künftig den Kontakt mit weiteren Verlagen intensivieren, sagt sie. Den Relaunch betrachtet sie als Türöffner, auch im Anzeigenbereich. «Die Aussichten im Werbemarkt sind gut», sagt Cobigo. Zwar habe TV Star wie viele andere Titel im ersten Quartal 2009 deutlich an Werbevolumen eingebüsst. «Aber im April liegt der Titel wieder über dem Vorjahr.» Markus Knöpfli
Notizen zu Namen
Wirz macht das Migros-Restaurant zum Promi-Treff.
Redaktion
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6. Mai 2009
In Sendungen wie «Glanz & Gloria» oder auf den People-Seiten der Schweizer Illustrierten kann man regelmässig sehen, in welchen In-Lokalen die Schweizer Prominenz am liebsten verkehrt. Wer aber hat gewusst, dass Michelle Hunziker regelmässig in einem Migros- Restaurant ihren Lunch einnimmt – und dort auf Sepp Blatter trifft? Genau so treue Fans vom populären M-Beisel an der Ecke sind Ueli Maurer und Thomas Bucheli. «Diese Testimonials sind nicht frei erfunden. Wir haben bei allen Beteiligten die Bewilligung eingeholt», schmunzelt Matthias Freuler. Natürlich hat der CD von Wirz Werbung nicht die echte Michelle Hunziker oder gar Bundesrat Ueli Maurer für diese augenzwinkernde Kampagne von Migros angefragt. Im Telefonbuch hat die Agentur nach «berühmten» Doppelgängern geforscht. Diese würden gelegentlich im Alltag unter ihrem «Name-alike» leiden. Für diese Idee von Wirz haben aber alle Angefragten sofort mit grossem Spass «ihren» Namen hergegeben. Die Protagonisten bringen es nun auf unterhaltsame und verblüffende Art auf den Punkt, was die Migros-Restaurants eigentlich sind: nämlich Gastbetriebe, in denen die ganze Schweiz einfach gern ist und isst. Und die man übrigens auch überall findet. Denn mit fast 250 Betrieben repräsentieren die M-Restaurants die grösste Gastrokette der Schweiz. Das Budget für diese Sparte ist losgelöst von der Dachmarkenkampagne, die soeben bei Jung von Matt/Limmat vorgestellt wurde. Wirz betreut den Etat bereits im zweiten Jahr. In der vorgängigen Kampagne wurde nach dem Konzept «daily fit» geworben. In den Migros-Restaurants wird gesund gekocht, deshalb können die Gäste «mit gutem Gewissen zuschlagen». Die Idee, dass die Migros Verantwortung tragen will für ihre Kunden, wird auch weiterhin kommuniziert. Neu sollen aber die Migros-Restaurants zusätzlich mit dieser Imagekampagne beworben werden. Diese ist stilistisch «nicht an die Vorgaben der neuen Lead-Kampagne gebunden», wie Freuler erklärt. Die Porträts der «prominenten» Gäste wurden stilgerecht vom prominenten Fotografen Alberto Venzago aufgenommen. Beworben haben sich viele der Testimonials mit aufwändig gestalteten Fotos, die sie bereits selber «mit viel kreativer Fantasie» in einem Migros-Restaurant aufgenommen hatten. «Auf dieser Basis machte die Arbeit mit den Laienmodels sehr viel Spass», freut man sich bei Wirz. Andreas Panzeri
Lowe macht für BMW Fahrfreude sichtbar
Die Agentur Lowe hat für BMW die Internationale Lancierungskampagen für den BMW Z4 auf den Schweizer Markt angepasst und crossmedial umgesetzt. Ein Werk des südafrikanischen Künstlers Robin Rhode, das mit roten, blauen und gelben Reifenspuren die Fahrfreude des neuen Wagens darstellen soll, diente der Agentur als Sujet für die Kampagne.
Redaktion
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6. Mai 2009
Die Agentur Lowe hat für BMW die Internationale Lancierungskampagen für den BMW Z4 auf den Schweizer Markt angepasst und crossmedial umgesetzt. Ein Werk des südafrikanischen Künstlers Robin Rhode, das mit roten, blauen und gelben Reifenspuren die Fahrfreude des neuen Wagens darstellen soll, diente der Agentur als Sujet für die Kampagne. In Direct Mailings, auf Plakaten, in Radiospots und an einer expo am Zürcher Flughafen kommen die Sujets zum Einsatz. Verantwortlich bei BMW (Schweiz): Roger Calisi (Leiter Marketing Kommunikation). Verantwortlich bei Lowe: Daniel Comte (ECD), Roland Jäggi, Celine Dillier (AD), Boris Beuckmann (Text), Rolf Jeger, Alessandra Ira, Christina Koch (Beratung), Jasmin Keiser (DTP).
Brüngger Bachmann Dialog: Für Toshiba mit Bauklötzen gespielt
Brüngger Bachmann Dialog hat für ihren Kunden Toshiba Tec eine crossmediale Kampagne entwickelt. Die Sujets der Kampagne sollen das Zusammenstellen einer individuellen Druckerlösung als Kinderspiel präsentieren.
Redaktion
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6. Mai 2009
Brüngger Bachmann Dialog hat für ihren Kunden Toshiba Tec eine crossmediale Kampagne entwickelt. Im Zentrum stehen individuell zusammenstellbare Kopier- und Drucksysteme. Zur Kommunikation von Toshiba als Anbieter von multifunktionalen Geräten hat die Agentur Aktions-Flyer, Produkte-Broschüren, Anzeigen, POS und eine Website entwickelt. Die Sujets der Kampagne sollen das Zusammenstellen einer individuellen Druckerlösung als Kinderspiel präsentieren. Unterlegt sind die Sujet mit dem Slogan «Created by you». Verantwortlich bei Toshiba Tec Schweiz: Hans Schild (Geschäftsleiter), Simone Bachmann (Marketing), Stefan Jüngling (Product Management). Verantwortlich bei Brüngger Bachmann Dialog: Remo Bachmann (CD), Manuela Eigenmann (Art / Webdesign), Jakob Schmid(Text), Christina Lipp / Margot Vögele(Strategie & Beratung). BYJLD (Litho). Toshiba-Kampagne Übersicht
Rechtsschutzversicherung für Urheberrechte der Kreativschaffenden lanciert
In Kooperation mit Coop Rechtsschutz hat die neu gegründete Firma Copyright Control die erste Rechtsschutzversicherung für die Urheberrechte der Kreativschaffenden lanciert. Die Anlaufstelle für das Urheberrecht bietet Dienstleistungen im Bereich der Prävention und der Intervention an.
Redaktion
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6. Mai 2009
In Kooperation mit Coop Rechtsschutz hat die neu gegründete Firma Copyright Control die erste Rechtsschutzversicherung für die Urheberrechte der Kreativschaffenden lanciert. Die Anlaufstelle für das Urheberrecht bietet Dienstleistungen im Bereich der Prävention und der Intervention an. Die Kosten für eine Mitgliedschaft hängen von der Betriebsgrösse ab. Das Berner Unternehmen bietet im Bereich Prävention eine Erstberatung durch Anwälte sowie weiterführende Urheberrechtsberatung an. Mit Hilfe eines elektronischen Mediums können Mitglieder der Rechtsschutzversicherung Ideen, Konzepte, Designs hinterlegen und damit den zeitlichen Prioritätsnachweis erbringen. Ausserdem bietet das Unternehmen in Kooperation mit Coop Rechtsschutz eine Rechtsschutzversicherung im Bereich Urheberrecht an. Hinter Copyright Control stehen drei Rechtsanwälte, die in den Bereichen Medien-, Werbe- und Kommunikationsrecht sowie Verwaltungs- und Finanzierungsaufgaben tätig waren.
Die drei Initianten von Copyright Control: Emanuel Zloczower, Rena Zulauf, Sven Oeschger.
Illustres Design
JWT+H+F arbeitet im 3. Jahr für Teo Jakob.
Redaktion
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6. Mai 2009
Das exklusive Einrichtungshaus Teo Jakob setzt weiter auf die 2007 lancierte Kampagne «Hall Of Fame». JWT+H+F hat neue Anzeigenmotive geschaffen, die wieder herausragende Protagonisten aus der Welt des Designs vorstellen. Diese illustren Namen sollen den Anspruch repräsentieren, den Teo Jakob auch an sich selbst hat. Für die dritte Runde konnten wieder Schweizer mit internationalem Renommee gewonnen werden. Nach Alfredo Häberli, Mario Botta und Aurel Aebi sind nun Rino Brodbeck, Trix & Robert Haussmann, Kurt Thut und Hannes Wettstein dazugekommen. Die Zusammenarbeit profitiert von einer langen und erfolgreichen gemeinsamen Geschichte. «Es war für die grossen Namen des Designs selbstverständlich, für die Instanz unter den exklusiven designorientierten Einrichtungshäusern zu werben», freut sich Remy Fabrikant. Die Aufnahmen wurden alle 2008 gemacht. Fotografiert hat Marc Wetli. Die Kampagne ist laufend in diversen Printtiteln schweizweit im Einsatz. pan
Klangwelten für alle
Metzgerlehner betreut für Phonak die Initiative Hear the World.
Redaktion
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6. Mai 2009
In der Welt leiden 16 Prozent der Bevölkerung an Hörverlust. Diese Betroffenen erhalten technische Hilfe dank den modernsten digitalen Hörsystemen und High-End-Hörgeräten von Phonak. Die Phonak-Gruppe mit Sitz in Stäfa engagiert sich aber nicht nur in Forschung und Technik für das Schicksal von Hörgeschädigten. Mit der von Phonak ins Leben gerufenen Initiative Hear the World soll auch auf dem Gebiet der Aufklärung das Bewusstsein für das Thema Hören und die Konsequenzen von Hörverlust in die Welt getragen werden. Unterstützt wird die Initiative von Plácido Domingo, Annie Lennox, Lenny Kravitz und weiteren weltweit bekannten Musikern. Diese sind für verschiedene Kommunikationsmassnahmen von Bryan Adams fotografiert worden. Nach der erfolgreichen Lancierung von Hear the World im Jahre 2006 wurde die Agentur Metzgerlehner Worldwide Partners in Erlenbach inzwischen von Phonak auch mit der Weiterentwicklung der Kampag¬ne auf Distributionsebene beauftragt. Die Kampagne fordert die Öffentlichkeit zu einem kostenlosen Hörtest auf. Sie umfasst nebst Anzeigen und einer Broschüre für die Fachhändler auch diverse Werbemittel für den POP. Eine wichtige Plattform für die Initiative ist das Magazin Hear the World. Dieses erscheint viermal pro Jahr zu Themen rund um Hörkultur. Der Nettoerlös aus den Abos wird der Hear the World-Foundation zur Verfügung gestellt. Diese unterstützt Projekte für Menschen mit Hörminderung. pan
Der Musiker und Multimedia-Künstler Bryan Adams hat für die Phonak-Kampagne Hear the World Weltstars beim Zuhören fotografiert.