Relaunch Bern.ch mit Supertext-Support

Seit 8. Dezember 2015 ist die überarbeitete Website der Berner Stadtverwaltung online. Ein besonderes Augenmerk beim Relaunch richteten die Projektverantwortlichen der Stadt Bern auf die Texte der über 2500 Inhaltsseiten.

Sie sollten sich noch stärker an den Bedürfnissen und Kenntnissen der Besucher orientieren sowie den Anforderungen für Webtexte gerecht werden. Verständlichkeit und Lesefreundlichkeit sollten gesteigert, Inhalte übersichtlich strukturiert und der Weg zu den gewünschten Informationen verkürzt werden. Gesucht war Hilfe zur Selbsthilfe: Das Text-Know-how der Personen, welche die Inhalte texten, sollte verbessert werden. Ausserdem sollten sie mit Leitfäden ausgerüstet werden. Alles mit dem Ziel, dass die Textverantwortlichen für den Relaunch – und den Zeitraum darüber hinaus – fähig sind, die geforderten Ziele bei der Erstellung von Webtexten zu erreichen.

Supertext setzte sich in einem mehrstufigen Evaluationsverfahren Ende 2014 durch. «Erfahrung sowie die notwendige Manpower, um ein Projekt dieser Art zu stemmen, waren natürlich zwingend. Uns überzeugte besonders, wie Supertext die gestellte Aufgabe löste: Nämlich alle beteiligten Personen so zu schulen und zu motivieren, dass sie den Anforderungen an die Texte gerecht werden konnten» so Roland Brechbühl, Programmleiter E-Government der Stadtverwaltung Bern und Gesamtprojektleiter des Relaunches von Bern.ch

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In enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Projektleitung wurden folgende Milestones erarbeitet, finalisiert und eingesetzt:

– Workshops zur Inhaltsausrichtung, mit Vertretern aller betroffenen Amtsbereiche
– Workshops zu Barrierefreiheit, mit den dafür verantwortlichen Interessensvertretern
– Mustertexte
– Praxishilfen
– Styleguide Webtexte
– Schulungsunterlagen
– Vorlagen zur Inhaltserfassung
– Text-Schulungen

«Wir hatten uns vorgenommen, mit unseren Internetbesucherinnen und –besuchern stärker als bisher einen Dialog zu führen und ihre Anliegen konsequent in den Mittelpunkt der Webseiten zu stellen. Das ist unseren Autorinnen und Autoren mit Unterstützung von Supertext gelungen», so Karsten Querfurth, Projektleiter Online-Kommunikation des Informationsdienstes der Stadtverwaltung Bern.

Bevor die neu getexteten Internetseiten online gingen, wurden häufig nachgefragte einer Qualitätskontrolle durch Supertext unterzogen und mit Kommentaren versehen, wo noch nachgebessert werden sollte. Hier bewährte sich das Supertext Online-Auftrags- und Verteilsystem, das eine übersichtliche Abwicklung ermöglichte inkl. totaler Kostentransparenz zu jedem Zeitpunkt.

UZH: Neue Professorin für Publizistikwissenschaft

Eszter Hargittai wird neue Professorin für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Zürich. Sie tritt am 1. August 2016 die Nachfolge von Heinz Bonfadelli an. Damit wird die internationale Ausrichtung des IPMZ gestärkt.

Zurzeit ist Hargittai, die die US-amerikanische und die ungarische Staatsangehörigkeit besitzt, Professorin an der Northwestern University in Evanston, USA. Sie hat Soziologie studiert und wurde 2003 an der Princeton University promoviert, wie die Universität Zürich (UZH) am Dienstag mitteilte. Hargittais Interesse gilt der soziologisch orientierten Ungleichheitsforschung. Sie untersuchte beispielsweise die Zusammenhänge zwischen Nutzung digitaler Informationstechnologie und sozialem Status. In Zürich wird sie die Themen Mediennutzung, Medienrealität und Medienwirkung vorrangig aus einer mediensoziologischen Perspektive behandeln. Hargittai geniesse internationale Wertschätzung und sei auch in internationalen Medien als Expertin präsent, heisst es in der Mitteilung. Erfahrungen über die Schweizer Medienlandschaft habe Hargittai während ihres Studiums bei einem Aufenthalt in Genf sowie als Gastprofessorin in St. Gallen gesammelt.

Berufungsverfahren gestoppt

Die Suche nach einen Nachfolger für Bonfadelli zog sich über mehrere Jahre hin. Das Berufungsverfahren war im März 2013 auf Eis gelegt worden, und zwar wegen «massiver Anfeindungen», wie der damalige Uni-Rektor Andreas Fischer sagte. Der Tages-Anzeiger hatte zuvor den Vorwurf erhoben, zu den Berufungsvorträgen seien nur deutsche Kandidaten eingeladen worden. Und dies, obwohl aus der Stellenausschreibung hervorgehe, «dass sich für die Vakanz fast zwingend eine Schweizerin oder ein Schweizer eignet».

Schweizer Forscher für weitere Professur

Obwohl nun also eine US-amerikanische und ungarische Staatsangehörige die Bonfadelli-Nachfolge übernimmt, soll dennoch auch ein Schweizer zum Zug kommen. Die UZH möchte als Ergänzung auf eine weitere Professur für Mediennutzung und Medienwirkung den derzeit an der Universität lehrenden Thomas Friemel berufen. Friemel hat einen entsprechenden Ruf erhalten, eine Professur an der UZH zu übernehmen, wie es in der Mitteilung heisst. Er soll unter anderem zur Nutzung und Wirkung von Schweizer Medien forschen und im Bereich Kampagnenforschung Leistungen für die Schweizer Gesellschaft erbringen. (SDA)

Asiaten retten die Sommersaison

Die Sommersaison ist für die Schweizer Hotels trotz Frankenstärke einigermassen stabil verlaufen - den Gästen aus China sei Dank. Im Winter müssen die Hoteliers nun aber vor allem auf inländische Touristen zählen und auf die Werbeoffensive hoffen.

Die Bemühungen, chinesische Touristen für Skiferien in der Schweiz zu begeistern, sind zwar gross. Die Marketingorganisation Schweiz Tourismus etwa lancierte vor zwei Jahren in acht Skigebieten ein Programm mit chinesisch sprechenden Skilehrern. Noch ist die Nachfrage aber überschaubar, die Instruktoren werden kaum gebucht. Ganz anders die Situation in den Sommermonaten. Von Mai bis Oktober verzeichneten die hiesigen Hotels 262'000 Logiernächte aus China, gut 37 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode, wie aus der am Montag veröffentlichten Beherbergungsstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht.
Insgesamt gab es in der Zeitspanne 570'000 Buchungen vom asiatischen Kontinent.

Zunehmend beliebt ist die Schweiz auch bei Gästen aus den Golfstaaten (+22 Prozent), Indien (+26 Prozent) und Südkorea (+20 Prozent). Damit haben die Gäste aus Asien für die Schweizer Hoteliers einmal mehr die Kohlen aus dem Feuer geholt. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Zahl der Logiernächte – mit einem Minus von insgesamt 0,7 Prozent auf 20 Millionen Buchungen – nicht stärker zurückging.

Einbruch bei den Buchungen aus Deutschland

Schwach war in den Sommermonaten insbesondere die Nachfrage aus Deutschland, dem wichtigsten ausländischen Markt für die Schweizer Hotels. Hier brach die Zahl der Logiernächte um gut 15 Prozent oder 97'000 Einheiten ein. Alle europäischen Herkunftsländer zusammengenommen betrug der Rückgang knapp 11 Prozent. Auch die inländische Nachfrage lag leicht unter Vorjahresniveau. Die 8,7 Millionen Logiernächte entsprechen einer Abnahme um 0,5 Prozent. Für Hotelleriesuisse liegen die neuen Zahlen im Rahmen der Erwartungen. Die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich hatte mit minus 1,0 Prozent gar eine leicht stärkere Abnahme prognostiziert. Dass der Rückgang etwas weniger stark ausgefallen ist, liegt laut Hotelleriesuisse-Sprecher Beat Waldmeier am guten Wetter im Juni und Juli, sowie der leichten Aufwertung des Euros und Dollars gegenüber dem Franken.

Hoffnung auf Treue der Schweizer

Während der hiesige Tourismus im Sommer auf die asiatischen Gäste zählen konnte, rücken für die Wintermonate nun die Schweizer Touristen in den Fokus. Hier ist die Unsicherheit aber ungleich grösser. Eine Umfrage bei den Regionalverbänden habe ergeben, dass die Schweizer ihre Skiferien immer kurzfristiger buchten, sagte Waldmeier gegenüber der sda. Entsprechend spielten die Faktoren Wetter und Schnee eine zentrale Rolle. Dazu kommt der Druck auf die Zimmerpreise, der laut Waldmeier nach wie vor anhält: Um auch nach dem Frankenschock von Mitte Januar gegenüber dem benachbarten Ausland konkurrenzfähig zu bleiben, hätten die Hoteliers ihre Zimmerpreise auf breiter Front angepasst.

Werbeoffensive im Inland

Die Wichtigkeit der inländischen Gäste wurde auch bei Schweiz Tourismus erkannt. Die Schweizerinnen und Schweizer sind in der angelaufenen Winterkampagne das wichtigste Zielpublikum. Neben Ex-Astronaut Buzz Aldrin hat die Marketingorganisation viele Schweizer Wintersportstars wie Iouri Podladtchikov, Dario Cologna, Dominique Gisin und Fanny Smith eingespannt. Die KOF sagt dem Schweizer Tourismus für die Wintersaison insgesamt eine Stagnation bei den Hotelübernachtungen voraus. Die Zahl der Logiernächte von inländischen Gäste soll dabei um 1,1 Prozent ansteigen, diejenige der Touristen aus dem Ausland um 0,7 Prozent sinken. Den Bergbahnen prognostiziert die KOF einen Rückgang von 1,4 Prozent bei der Besucherfrequenz. (SDA)

Studie: 68 Prozent der Onliner finden Re-Targeting-Werbung unpassend

Eine von Greenadz durchgeführte Studie zur Akzeptanz von Re-Targeting und Online-Werbung zeigt: Drei Viertel der User nehmen Re-Targeting-Werbung wahr.

Wer kennt sie nicht, die Banner mit den Produktangeboten, nach denen man letzte Woche recherchiert hat: Nur 24 Prozent der Internetnutzer sind solche Re-Targeting-Banner noch nie aufgefallen, so die repräsentativen Ergebnisse einer repräsentativen Online-Nutzerstudie des Hamburger Marktforschungsunternehmens Greenadz. Im Umkehrschluss heisst dies, dass 76 Prozent der User sich durchaus über die Existenz von Re-Targeting-Werbung bewusst sind.

Schlechte Noten für Ausführung und Transparenz der Werbung

Den meisten fällt Re-Targeting-Werbung auf, weil sie schlecht ausgeführt wird: 68 Prozent meinen, dass die Werbung unpassend sei, da sie sich schon längst nicht mehr für dieses Produkt interessieren bzw. es bereits gekauft haben. 62 fragen sich, warum ihnen diese Werbung angezeigt wird, und woher der Anbieter die vermeintlichen Interessen kenne.

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Vier von zehn finden Re-Targeting hilfreich

Die gute Nachricht 41 Prozent stimmen explizit der Aussage zu, dass diese Art der Werbung hilfreich sei. Denn so könne man beispielsweise sehen, ob das Produkt mittlerweile günstiger erhältlich ist. Sandra Gärtner, Geschäftsführerin, Greenadz, erläutert die Ergebnisse: «Auch hier zeigt sich, wie wichtig ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe für eine erfolgreichen Ansprache seiner Kunden ist – dies gilt insbesondere für die werbliche Kommunikation über Display-Banner als auch über die eigene Website. Vor dem Hintergrund zunehmender Unsicherheit, wie welche Daten jedes Einzelnen genutzt werden, birgt sich grosses Potenzial, sich als Anbieter positiv abzusetzen und den Nutzern zu erklären, wie die – durchaus wahrgenommene – personalisierte Ansprache eigentlich zustande kommt.»

Über die Studie:

Die Studie wurde auf Basis von 512 Online-Nutzern im April 2015 durchgeführt, rekrutiert über das Online-Access-Panel von Lightspeed GMI, repräsentativ nach Soziodemographie, bzw. kreuzquotiert nach Alter und Geschlecht. Weitere Ergebnisse sind die beliebtesten Incentivierungen für Online-Befragungen, Akzeptanz von Online-Werbung sowie die Verbreitung von AdBlockern. Die Ergebnispräsentation der Studie kann über E-Mail an [email protected] kostenlos angefordert werden.

Über Greenadz

Greenadz ist das erste deutsche Marktforschungsunternehmen, das das Branding-Potenzial von Display-Kampagnen in Echtzeit über die Kampagne selbst als Rekrutierungskanal erforscht. Das Unternehmen setzt dafür auf eine Mischung aus AdTechnology- und Marktforschungs-Expertise: Dabei werden Customer Insights und der Erfolg von Online-Kommunikation auf Basis von Nutzerbefragungen erhoben. Die Ergebnisse liefern Zielgruppeninformationen und Einblick in die Wirkungsweise ihrer Kampagnen abseits von Webanalytics und Klickraten. Zugleich bietet das Unternehmen das erste nachhaltige Incentivierungs-Konzept für Onsite-Befragungen, indem es jede Studienteilnahme mit einer Baumspende honoriert. Greenadz wurde Anfang 2015 in Hamburg gegründet.

 

CEO Andsjö verlässt Salt

Johan Andsjö, CEO, hat entschieden, Salt mit sofortiger Wirkung zu verlassen. Der Verwaltungsrat hat Pierre-Alain Allemand zum CEO ad interim ernannt.

Im Zusammenhang mit dem Eigentümerwechsel unterstützte Pierre-Alain Allemand bisher die Salt-Geschäftsleitung bei der Initiierung und Leitung von Transformationsprojekten zur Steigerung der operativen und wirtschaftlichen Effizienz. Die Suche nach einem Nachfolger von Johan Andsjö wurde eingeleitet, wie es in einer Mitteilung heisst. «Wir nehmen Johans Weggang zur Kenntnis und respektieren seinen Entscheid. Wir sind überzeugt, dass Pierre-Alain die ad interim Aufgabe, mit der vollen Unterstützung des Management Teams und der Eigentümer für eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung, erfolgreich erfüllen wird, bis ein neuer CEO nominiert wird», kommentierte Oliver Rosenfeld von NJJ den Wechsel in einer Mitteilung.

Langjähriger «Tagesschau»-Sprecher Léon Huber gestorben

Der langjährige Tagesschau-Sprecher Léon Huber ist tot. Der 79-Jährige starb nach langer Krankheit, wie Schweizer Radio und Fernsehen SRF am Montagabend mitteilte.

Huber erlag bereits am 27. November einem Nierenleiden, wie gute Bekannte des ehemaligen «Tagesschau»-Moderators gegenüber dem Schweizer Fernsehen  bestätigten. Er wurde am 3. Dezember auf einem Zürcher Friedhof beigesetzt. 33 Jahre lang war der beliebte Moderator das Gesicht der «Tagesschau», von 1963  bis zu seiner Pensionierung 1996. Oft wurde er deswegen auch «Mister Tagesschau» genannt. Typisch für den gelernten Schauspieler waren seine nahezu  perfekte Aussprache und seine ruhige Art. Legendär war etwa die Tagesschau-Ausgabe vom 3. Mai 1981. Damals stürmten maskierte Demonstranten ins Studio und zeigten ein Transparent mit der  Aufschrift «Freedom and Sunshine for Giorgio Bellini». Der Tessiner Giorgio Bellini galt als Mitglied der Zürcher Jugendbewegung. Er war damals verhaftet worden. Huber blieb ganz ruhig und las nach einer kurzen Unterbrechung die Meldungen weiter, als ob nichts geschehen wäre. Ebenfalls vielen im Gedächtnis blieb die Szene, als der Tagesschau-Moderator im August 1990 kurz vor Beginn der Sendung die Zunge herausgestreckt hatte – die Sequenz war aber bereits aufgezeichnet worden. (SDA)
 

Stämpfli: Musikhaus-Eröffnung in Luzern

Die Stadt Luzern hat ein neues Musikhaus: Mit Liveacts der Singer-Songwriter Ishantu und Damian Lynn eröffnete Krompholz Musik am 14. November 2015 eine Niederlassung in Luzern. Hinter dem Konzept und den Kommunikationsmassnahmen steht Stämpfli Kommunikation.

Luzern wird musikalisch bereichert: Das traditionsreiche Musikhaus Krompholz, das in diesem Jahr sein 160-Jahr-Jubiläum feiert, eröffnet einen neuen Standort mitten in Luzern, an der Klos-terstrasse 11. Um diese Bereicherung auch gebührend zu feiern, wurde in Zusammenarbeit mit Stämpfli Kommunikation auf die Eröffnung der Filiale aufmerksam gemacht. Die Kommunikationsmassnahmen wurden begleitet durch ein Guerillakonzert der Innerschweizer Musikerin Ishantu, die mit ihrer Gitarre durch Luzerns Gassen zog.

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Interessenten konnten der Sängerin folgen oder sich direkt an die Klosterstrasse begeben, wo sie mit einem Apéro sowie mit einem Konzert des Luzerner Singer-Songwriters Damian Lynn empfangen wurden. Eine weitere Guerillaaktivität war die Vielzahl von Kleininseraten, die in der Innenstadt an prominenten Stellen montiert wurden.

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Die Eröffnungsfeier ist für Krompholz der ideale Startschuss für die Zukunft am neuen Standort. «Luzern und Umgebung gilt bereits heute als wichtige Region, welche bis anhin von Bern aus betreut wurde. Wir freuen uns deshalb, näher bei unseren bestehenden Kunden zu sein und neue Partnerschaften aufzubauen», hält Alexander Steinegger fest, der das Unternehmen seit 2014 als Inhaber führt. Am erfolgreichen Startschuss waren die von Stämpfli Kommunikation kreierten Kommunikationsmassnahmen massgebend beteiligt: Konzept, Booking der Artisten, Medienkooperation mit Radio 3fach, Gestaltung der Hängekarton, Flyer und Plakate, Wall of Fame sowie des Schaufensters.

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Verantwortlich bei Krompholz: Christine Schürch und Alexander Steinegger. Verantwortlich bei Stämpfli: Stämpfli Kommunikation.

 

Unerwünschte Werbeanrufe bleiben das Hauptärgernis

Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten haben sich auch im ablaufenden Jahr am meisten über unerwünschte Werbeanrufe trotz Sterneintrags im Telefonbuch und damit zusammenhängende Geschäfte geärgert.

36 Prozent der Beratungen beim Konsumentenschutz entfielen darauf. Das sind noch leicht mehr als im Vorjahr, als der Anteil 33 Prozent betrug, wie die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) am Montag zur jährlichen Ärgerliste mitteilte. Hinter den Werbeanrufen reihen sich unerlaubte Inkasso-Forderungen mit 14 Prozent in die Reihenfolge der Nervensägen ein. Dabei handelt es sich etwa um einen «Verzugsschaden», den ein Inkassobüro geltend macht, obwohl sich eine Zahlung mit der Mahnung des Büros kreuzte. Wie die SKS schreibt, könnten sich solche Praktiken im kommenden Jahr aufgrund der Verjährung von Verlustscheinen häufen. Ärgernis Nummer drei sind abgelehnte Garantieforderungen. Mit 10 Prozent der Beratungen ging ihr Anteil indessen leicht zurück. Oft werden Garantieforderungen für Handys und Kameras wegen angeblichem Selbstverschulden abgelehnt. Deutlich gestiegen ist der Ärger über die Hochpreisinsel Schweiz. Nach nur 2 Prozent der Beratungen 2014 betrafen im laufenden Jahr 7 Prozent der Klagen die hohen Preise in der Schweiz – etwa bei europaweiten Modeketten. Die SKS hält einen Aufpreis von 15 Prozent wegen Mieten, Infrastrukturkosten und Wechselkursschwankungen noch für gerechtfertigt. Verlangt aber ein Kleiderladen für einen Mantel 60 Prozent mehr als in Spanien, geht das gemäss Konsumentenschutz zu weit.

Unter dem Kapitel Transport lässt sich der Ärger Nummer fünf zusammenfassen. Fünf Prozent der Beratungen fallen darunter und damit leicht mehr als 2014. Dabei ging den Konsumenten etwa der neue Swisspass anstelle der Halbtax- und GA- Karten auf die Nerven. Dieser verlängert sich ohne Kündigung automatisch. Für rote Köpfe sorgte auch der Abgas-Skandal des Autobauers Volkswagen. (SDA)

Eine Legende mit Ecken und Kanten

Serviceplan Suisse und Plan.Net Suisse entwickeln für Ricola die internationale Jubiläums-Kampagne zum 75. Geburtstag des Kräuterzuckers.

Ricola Kräuterzucker ist anders als andere Bonbons – es ist nämlich das einzige eckige auf dem Markt. Und seit 75 Jahren aus Überzeugung unverändert. Eine sprichwörtliche Legende mit Ecken und Kanten also. Und genau diese galt es zum 75. Geburtstag des Kräuterzuckers auch zu inszenieren. Die Geradlinigkeit des Kräuterzuckers inszeniert Serviceplan Suisse genauso geradlinig: mit einer plakativen Print- und POS-Kampagne, die nicht nur in der Schweiz, sondern auch in weiteren Märkten zum Einsatz kommt.

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Die Jubiläums-Website Ricolaoriginal.com, die als zentraler Kampagnenhub fungiert, wurde von Plan.Net Suisse konzipiert und umgesetzt. Dort findet man Anekdoten aus 75 Jahren Original Schweizer Kräuterzucker – samt einem Gewinnspiel, bei dem es Bonbons aus purem Gold zu gewinnen gibt.

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Verantwortlich bei Serviceplan Suisse: Ulrike Schumann, Gabriel Schuster, Günter Zumbach, Christian Sommer (Kreation), Nino Zuberbühler, Nadine Stüssi (Beratung), Christian Baertschi (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Plan.Net Suisse: Eric Markowski, Nina Martens, Thomas Lueber (Kreation), Susi Martin (Beratung); Felix Streuli (Fotografie), Felix Schregenberger (Bildbearbeitung).
 

Leo Burnett: Alpaufzug nach Sihlcity

Die Weltpremiere vom neuen «Heidi»- Film fand in den Arena Cinemas im Sihlcity statt. Um Lust auf den Film zu machen, sorgten vor der Aufführung nicht nur die zwei- sondern auch die vierbeinigen Stars der Neuverfilmung für Aufsehen.

Mit seiner Ziegenherde zog Geissenpeter-Darsteller Quirin Agrippi vom Bahnhof Enge nach Sihlcity. Begleitet von 20 Minuten und weiteren Medienschaffenden sowie zahlreichen leuchtenden Kinderaugen marschierte der Tross für einmal nicht durch steile Berghänge und felsige Halden, sondern über Zebrastreifen und vorbei an Tramhaltestellen. Nebst Quirin Agrippi und Heidi-Darstellerin Anuk Steffen wurden die Geissen auch von den Besucherinnen und Besuchern im Sihlcity umschwärmt und gaben ein beliebtes Foto- und Streichelsujet ab.

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Heute durften wir einige tierische Filmstars begrüssen: Die Geissen aus dem neuen Heidi-Film kamen pünktlich zur Weltpremiere ins Sihlcity.

Posted by Sihlcity on Samstag, 28. November 2015

Verantwortlich bei Sihlcity: Corine Maissen (Leiterin Marketing), Corinne Wiederkehr (Fachspezialistin Marketing). Verantwortlich bei Walt Disney (Verleih): Johnny Forrer (Theatrical Marketing Manager), Marco Schärer (Presseverantwortlicher). Verantwortlich bei Zodiac Pictures: Lukas Hobi. Verantwortlich bei Ferris Bühler Communications: Ennie Bertelli. Video: Justin Stoneham und Roman Hotel. Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Lukas Tauss, Cla Campell (Kreation), David Fischer (CD), Martin Stulz (ECD), Christoph Schwarz, Ingrid Zumkehr (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying)

Alexander Jaggy verlässt Jung von Matt/Limmat nach 14 Jahren

Alexander Jaggy, Executive Creative Director und Teilhaber von Jung von Matt/Limmat, hat sich nach 14 Jahren entschieden, die Agentur per Ende Mai 2016 zu verlassen. Auch ECD Samuel Christ verlässt die Agentur.

«Ich möchte ein neues Kapitel aufschlagen. Darum schubse ich mich selbst auf die grüne Wiese. Ich habe mir diesen Schritt lange und gut überlegt», begründet Jaggy seinen Weggang. Jaggy kehrte nach mehrjähriger Tätigkeit in Hamburg und London für den Start von Jung von Matt/Limmat 2001 nach Zürich zurück und ist massgeblich am Erfolg und dem digitalen Shift des Unternehmens beteiligt. Die Agentur vereint heute 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Werbung, Digital, Social Media, Public Relations, Brand Identity und datengetriebenem Online-Marketing.

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Jaggy ist für viele preisgekrönte Kampagnen verantwortlich. Für Julius Bär kreierte er mit «True to you» die meistprämierte Bankenkampagne der Schweiz, für Graubünden Ferien die beiden Kult-Steinböcke Gian & Giachen, für Migros die Markenkampagne «Ein M besser» sowie die Initiativen «Generation M» und «Migipedia» und für Pro Infirmis den Viralhit «Mannequins». Swiss International Airlines hob ab mit seinem Spot «Campari Soda» und für die SBB führte er auf charmante Weise die rauchfreien Züge ein. 2006 durfte er für die Mini-Arbeit «Size» in Cannes sogar einen Goldlöwen entgegennehmen. Während seiner Zeit bei Jung von Matt/Limmat schuf er kreative Highlights für Kunden wie Raiffeisen, Swiss Life, Blick, TCS, Rivella International, Vögele-Shoes, Swisscom, Mercedes-Benz, Smart, BMW und NZZ. 2014 wurde er von den Leserinnen und Lesern der Werbewoche zum Werber des Jahres gewählt. Alexander Jaggy hat ein EMBA in Creative Leadership, ist Mitglied im ADC Schweiz, ADC Deutschland und D&AD sowie langjähriger Juror beim Best of Swiss Web.

Samuel Christ, der die Agentur per Ende Juni 2016 verlässt, stiess 2006 als Junior Texter zu Jung von Matt/Limmat. 2012 wurde er zum Creative Director befördert und 2015 als Executive Creative Director in die Geschäftsleitung berufen. Für seine Arbeiten wurde Christ vielfach national und international ausgezeichnet. Darunter mit Cannes-Löwen in der Kategorie Film und Digital und dem Facebook Studio Award in Gold. Zuletzt gab’s Edelmetall beim Eurobest für die Kampagne «The great Escape» für Graubünden Ferien.

Roman Hirsbrunner, CEO von Jung von Matt/Limmat: «Wir bedauern den Abgang von Alexander Jaggy und Samuel Christ sehr und danken ihnen für alles, was sie für die Agentur in den letzten Jahren geleistet haben. Wir arbeiten intensiv an einer starken Nachfolgelösung und führen bereits Gespräche. Sobald diese bestimmt ist, werden wir informieren.»

 

Markus Häfliger ist Journalist des Jahres

Markus Häfliger, Chef der Bundeshausredaktion der Neuen Zürcher Zeitung, ist von den Leserinnen und Lesern des Branchenmagazins Schweizer Journalist zum Schweizer Journalist des Jahres 2015 gewählt worden. Häfliger hatte 2015 die «Kasachstan-Affäre» aufgedeckt.

Er konnte gut dokumentiert nachzeichnen, wie regimetreue kasachische Politiker über Schweizer Lobbyisten und Politiker Einfluss auf die Politik in der Schweiz nehmen konnten, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Der 45-jährige Häfliger wechselt im kommenden Jahr zum Tages-Anzeiger. Die Wahl zum Journalisten des Jahres erfolgte zum elften Mal. Insgesamt 1867 Personen gaben ihr Votum ab – eine rekordhohe Zahl. Gewählt wurden auch die Besten in mehreren Unterkategorien. Zum Chefredaktor des Jahres wurde nach 2014 erneut Hansi Voigt vom Onlineportal Watson gewählt. In der Kategorie Politik siegte der SRF-Journalist Jonas Projer, in der Kategorie Wirtschaft Philipp Löpfe (Watson). Zum Kulturjournalist des Jahres wählten die Leserinnen und Leser den freien Journalisten Lukas Bärfuss. Unter den prämierten Journalisten befinden sich zudem Christof Gertsch von der NZZ am Sonntag (Sport), Thomas Knellwolf vom Tages-Anzeiger (Rechercheur), Peter Schneider von SRF/Sonntagszeitung (Kolumne) und Constantin Seibt vom Tages-Anzeiger (Reporter). Als Newcomerin des Jahres wurde Hazel Brugger gewählt, die für Das Magazin Kolumnen schreibt. (SDA)

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