No-Billag-Initiative soll vors Volk

Die Initiative «Ja zur Abschaffung der Radio und Fernsehgebühren» kommt voraussichtlich vors Volk. Sie wurde am Freitag mit 104'053 beglaubigten Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht.

Seit der knappen Abstimmung zum revidierten Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) im Juni reissen die Diskussionen über das Programm und die Kosten des Schweizer Fernsehens nicht ab. Der ärgste Widersacher, der Schweizerische Gewerbeverband, forderte jüngst erneut eine breite öffentliche Diskussion über Inhalt und Umfang des Service Public.

Mit der «No-Billag-Initiative» kommt die SRG nun noch stärker unter Druck. Nach dem Willen der Initianten soll der Bund in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen betreiben und diese auch nicht subventionieren dürfen. Dafür werden regelmässig Konzessionen an Private versteigert. Hinter dem Volksbegehren stehen Vertreter der Jungen SVP und der Jungfreisinnigen.

Keine Anti-SRG-Initiative

Die Initiative richte sich laut Initianten nicht gegen die SRG, sondern allein gegen den Gebührenzwang. Das Unternehmen solle weiterhin existieren und Sendungen ausstrahlen können. Allerdings müsse sich die SRG in Zukunft selbst finanzieren – «wie jedes andere Unternehmen auch.» Um die Medienfreiheit zu gewährleisten, dürfe der Staat keine Medien finanzieren. Dass die SRG jährlich Milliardenbeiträge vom Staat erhält, mache sie «abhängig von den Launen des Bundesrates, der die Gebührenhöhe festsetzt», heisst es weiter.

Die Initiative muss bis Anfang 2018 umgesetzt sein. Sollte die Abstimmung später stattfinden, müsste die Initiative zu Beginn des folgenden Jahres umgesetzt werden.

Zum Komitee gehören neben Vertretern der Jungen SVP und der Jungfreisinnigen die SVP-Nationalräte Lukas Reimann (SG) und Sebastian Frehner (BS) und der mit dem Kampf gegen das Tierseuchen- und das Epidemiengesetz bekannt gewordene Daniel Trappitsch.

Es ist bereits die zweite Volksinitiative, die eine Abschaffung der Empfangsgebühren fordert. Die Initiative «Radio und Fernsehen – ohne Billag» war im Mai aber nicht zustande gekommen. Die Organisation Solidarische Schweiz (SOS) brachte nur rund 9500 Unterschriften zusammen. (SDA)

Goldbach Interactive: Social Media Tool Report 2015

Goldbach Interactive (GBI) hat zum fünften Mal den Social Media Monitoring Markt genauer unter die Lupe genommen, zahlreiche Hersteller miteinander verglichen und die zehn besten Tools evaluiert.

Die grosse Auswahl an Social Media Monitoring-Lösungen mit unterschiedlichen Stärken und einer kaum zu überblickenden Anzahl von Funktionen, macht es für Unternehmen nach wie vor schwierig, das für sie passende Tool zu finden. Dabei möchte GBI Abhilfe schaffen und evaluiert im Social Media Tool Report die besten zehn Monitoring Tools anhand von Demozugängen und einem Vergleich ihrer Resultate sowie Funktionen.

Der Tool Report der Goldbach Interactive beansprucht laut Mitteilung nicht, abschliessend zu sein, dennoch zeigt dieser Monitoring Lösungen auf, welche in bestimmten Anwendungsgebieten zu den Top Tools zählen und bei einer Evaluation in Betracht gezogen werden sollten. Damit bietet der Report sowohl eine Orientierungshilfe für Unternehmen, die ihre Bedürfnisse an ein Monitoring Tool bereits kennen, als auch für Firmen, die sich neu an das Thema Monitoring heranwagen. Alle in den Top 10 bewerteten Tools können für den professionellen Einsatz seitens GBI empfohlen werden. Unternehmen sollten grundsätzlich anhand von Bedürfnissen entscheiden, welches Tool sie spezifisch benötigen und sich nicht rein von den Funktionen der Toolhersteller leiten lassen.

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Den gesamten Social Media Tool Report 2015 finden Sie hier. Die Infografik in Originalgrösse finden Sie hier.

GBI hat insgesamt 170 Tool-Hersteller zur Teilnahme angesprochen. 40 Anbieter zeigten Interesse, wovon letztlich 23 Anbieter in der diesjährigen GBI Shortlist landeten. Die besten 10 Monitoring Tools werden im Tool Report detailliert dargestellt.

Verantwortlich bei Goldbach Interactive/ Autoren: Stephanie Wörmann (Beratungsgruppenleiterin Social Media), Dominique Lauber (Consultant Social Media), Anwar Assaad (Beratung)
 

Die visuellen Trends des Jahres 2016

Getty Images veröffentlicht einen Ausblick auf die wichtigsten visuellen Trends, die im kommenden Jahr Werbung, Design und visuelle Kommunikation weltweit prägen werden.

Getty Images, die weltweit führende Agentur für visuelle Kommunikation, hat am Mittwoch den Visual Trend Report veröffentlicht. In der Publikation beleuchtet Getty Images die wichtigsten visuellen Trends, die 2016 Werbung, Design und visuelle Kommunikation prägen werden. Die Trends werden von einem internationalen Getty Images-Team von visuellen Anthropologen und Art Directors identifiziert. Sie beschreiben die gesellschaftliche und kulturelle Bildsprache von morgen und prognostizieren, welche Bilder die Verbraucher im kommenden Jahr am stärksten ansprechen werden.

Die Trendanalyse basiert auf einer Vielzahl von Quellen, die Getty Images exklusiv zur Verfügung stehen: professionelle Auswertung von Bildern in der Werbung; lokales Know-how der Teams und der Kunden von Getty Images weltweit; Einkaufstrends, die sich aus den etwa 400 Millionen Downloads pro Jahr auf der Website von Getty Images ableiten lassen; Untersuchungen zur Populärkultur und zu den sich verändernden Verhaltensweisen der Verbraucher auf der ganzen Welt. Die Trends bieten Art Directors, Redakteuren, Fotografen und Videoproduzenten von Getty Images wertvolle Erkenntnisse. Ausserdem inspirieren, informieren und unterstützen sie Designer und kreative Köpfe auf der ganzen Welt.

Die Trends für 2016 der Experten für visuelle Trends von Getty Images (Pinnwand mit Beispielbildern zu jedem Trend):

1. Divine Living: Marken konzentrieren sich immer mehr auf Werte und bewusster Konsum spielt für die Verbraucher eine immer grössere Rolle. Vor diesem Hintergrund setzen sich Konzepte wie Tugend, Absicht und Vernetzung in der visuellen Landschaft durch. In unserer überwältigend visuellen Welt bauen Marken und Storyteller ihre Botschaften auf dem Sinn auf, den ihr Produkt verfolgt, und rühren an unseren Wunsch nach innerer und äusserer Werthaltigkeit. Pinnwand

2. Extended Human: Technik verändert die Art und Weise, wie wir unser Leben gestalten, wie wir unsere Erlebnisse und Erfahrungen mit anderen teilen und wie wir unser Umfeld wahrnehmen. Dieser Trend beschäftigt sich mit der Überlegung, wie Technik ein Teil von uns selbst wird und unsere Vorstellung davon in Frage stellt, was «Mensch sein» bedeutet, wenn Technik unseren Körper optimiert, unser Gedächtnis und unser kreatives Leistungsvermögen steigert und uns die absolute Konnektivität bietet. Pinnwand

3. Outsider In: Menschen, die an ihre Grenzen gehen, und Bilder, die mit Herkömmlichem brechen, werden immer stärker akzeptiert. Angesichts der wachsenden Flut von Massenbildern und gebündelten Artikeln steigt unsere Sehnsucht nach besonderen Bildern, die eine ungewöhnliche Perspektive einnehmen. Dieser Trend beobachtet Aussenseiter, Rebellen, Exzentriker, Nonkonformisten und Antihelden, die unkonventionell denken und uns verstören. Pinnwand

4. Messthetics: Messthetics steht für die Abkehr von Vorhersehbarkeit und ist eine Gegenreaktion auf die Perfektion, die uns in der Werbebranche so häufig präsentiert wird. In einem hektischen gleichförmigen Markt bietet Messthetics einen ganz anderen fotografischen Ansatz. Die Bilder sind chaotisch, schmutzig, verschwitzt, animalisch, wunderschön und hässlich. Dieser Trend entspringt unserem Drang, uns von der Reinheit und Vorhersehbarkeit des Alltags zu befreien und in der Ursprünglichkeit der menschlichen Kreatur zu schwelgen. Pinnwand

5. Silence vs. Noise: Aus stilistischer Sicht wird 2016 ein Jahr der visuellen Extreme, grossen Gegensätze und starken Widersprüche. Silence vs. Noise kann als Kontrapunkt zu Messthetics verstanden werden. Die Bilder sind einfach und minimalistisch und bieten Kunden die Chance, ähnliche Botschaften zu entwickeln – prägnant und unkompliziert, aber wunderschön, um sich von schrillen Bildern abzuheben. Sowohl die Komposition als auch die Farben folgen dem Motto «weniger ist mehr». Die Bilder sind oft ruhig und dezent. Als willkommener Kontrast zu einer visuell reizüberfluteten Welt entfalten sie sehr grosse Wirkung. Pinnwand

6. Surreality: Fotografen setzen neue Bildbearbeitungstechniken ein, um verspielte und häufig surrealistische Bilder zu schaffen. Oftmals wirken diese Bilder wie moderne Varianten der psychedelischen Darstellungen aus den 1960er Jahren und stehen zudem unter dem Einfluss von Träumen, dem Unterbewusstsein und dem ursprünglichen Surrealismus. Das Verlangen nach dem Surrealen und Unerwarteten ist gross – eine Gegenreaktion auf ein Jahrzehnt, das von Authentizität und Realismus geprägt war. Pinnwand

Andrew Saunders, Senior Vice President, Creative bei Getty Images, sagt: «Die Trends, die unser Creative-Team identifiziert hat, schaffen einen gemeinsamen Nenner für das kommende Jahr. Sie regen einen Dialog darüber an, was die Entwicklung der Kultur und unserer visuellen Sprache antreibt. Das Konsumentenverhalten, welches schlussendlich die Bildsprache in Werbung und Kultur beeinflusst, war ein besonders wichtiger Faktor zur Identifikation dieser visuellen Trends für 2016. Die Trends betonen das Paradox, dem moderne Konsumenten gegenüberstehen – einerseits das Verlangen nach Extremen und die Sehnsucht danach, ausserhalb des Mainstreams zu stehen, andererseits der Wunsch nach Gemeinschaft und Engagement zum Wohl der Gesellschaft.»

Pamela Grossman, Director of Visual Trends bei Getty Images, fügt hinzu: «Wir freuen uns jedes Jahr darauf, unseren Visual Trends Report zu veröffentlichen – und in diesem Jahr mehr denn je. Die Zukunft war noch nie so spannend und es ist fesselnd zu sehen, wohin Bildsprache sich bewegt. Wir leben in aufregenden und turbulenten Zeiten in denen Verbraucher Partner suchen, die sie auf ihrem Weg begleiten. Immer häufiger setzen sie auf Marken, die kommerziellen und sozialen oder spirituellen Mehrwert liefern. Die visuellen Trends 2016 zeigen, wo Konsumenten stehen und wohin sie blicken. Wir sind gespannt, wie sich diese Trends im nächsten Jahr in der visuellen Kommunikation ausdrücken werden.»

 

FBM übernimmt Andreas und Conrad

Freddy Burger Management wird ab 2016 neuer Eigentümer der grössten Schweizer People Agentur Andreas und Conrad. Die Verbindung steht bei beiden Unternehmen für gegenseitige Förderung sowie das Weiterentwickeln der Tätigkeitsbereiche.

Die Übernahme ermöglicht der FBM Group zudem, verschiedene Geschäftsfelder auszubauen. Michael Büchel, Gründer von Andreas und Conrad, bleibt an der Agentur beteiligt. Für FBM Group ist es laut Mitteilung die ideale Gelegenheit, die strategischen Geschäftsfelder «People Management» und Vermittlung von Moderatoren und Referenten zu erweitern. Der Zusammenschluss ermöglicht Andreas und Conrad, mit den verschiedenen Abteilungen der FBM Group zu kooperieren.

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Christoph Bürge, COO FBM Group (l.) und ichael Büchel, Gründer und Miteigentümer von Andreas und Conrad

Christoph Bürge, COO FBM Group, ist überzeugt: «Andreas und Conrad passt hervorragend in unsere Gruppe und es freut mich, dass wir uns mit der Übernahme der People Agentur im Bereich Vermittlung verstärken. Wir gehen hier «back to the roots»: Freddy Burger hat den Grundstein für seine einmalige Karriere mit der Vermittlung von Künstlern vor bald 50 Jahren gelegt. Genau da knüpfen wir wieder an.» Auch Michael Büchel, Gründer und Miteigentümer von Andreas und Conrad, zeigt sich erfreut über die neue Konstellation: «Freddy Burger und seine FBM Group waren für mich immer ein grosses Vorbild und deren Professionalität hat mich stets beeindruckt. Mit der FBM Group haben wir den bestmöglichen Partner für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft gefunden.»

Die FBM Group ist seit über 40 Jahren in der Eventbranche tätig und deckt jährlich bis zu 300 Veranstaltungen ab. Die Gruppe ist in die drei Geschäftsbereiche FBM Entertainment, FBM Gastronomie und FBM Communications unterteilt. Heute besteht sie aus 20 verschiedenen Firmen und zählt 350 Mitarbeitende.

Andreas und Conrad ist die grösste People Agentur der Schweiz. Sie vermittelt und repräsentiert Moderatoren, Komiker und Referenten. Die Agentur ist zudem Ansprechpartner, wenn für eine Marke oder ein Produkt ein Werbebotschafter gesucht wird. Dabei steht Andreas und Conrad sowohl Unternehmen als auch Werbeagenturen beratend zur Seite, begleitet die Auswahlprozesse und leitet die Verhandlungen.

 

Trends der Digitalen Wirtschaft 2016

Pünktlich zum Jahreswechsel gibt der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) einen Ausblick auf das kommende Jahr und veröffentlicht die Trends, die aus Sicht der Branchenvereinigung die Digitale Wirtschaft in 2016 entscheidend prägen werden.

Im Fokus stehen neben einer immer größer werdenden Datenrelevanz der Wandel zum Internet der Services, die Automatisierung aller Segmente der digitalen Wertschöpfungskette, Connected Commerce und die durch das Wegfallen herkömmlicher Organisationsformen geprägte digitale Arbeitswelt.

Die BVDW-Trends der Digitalen Wirtschaft 2016 im Detail:

Das Internet der Dinge führt zu einem exponentiellen Anstieg an Daten

Die steigende Anzahl vernetzter Endgeräte führt zu einer stark wachsenden Datenbasis. Geschäftsmodellübergreifend werden die Erhebung, die Analyse, die Nutzung und die Verwaltung von Daten ebenso an Relevanz gewinnen wie im Zuge dessen gleichermaßen die Aspekte Datenschutz und Datensicherheit. Mit der wachsenden Datenbasis wird auch die Customer Journey, die «Reise» des Konsumenten über alle Kanäle und Endgeräte hinweg, deutlich besser abbildbar sein und allen Marktteilnehmern wie auch den Konsumenten selbst perspektivisch erhebliche Mehrwerte bieten.

Das Internet der Dinge wird zum Internet der Services

Infolge der weiteren Verbreitung daten­verarbeitender mobiler Endgeräte und anderer vernetzter Dinge werden sich neue Geschäftsmodelle auf Basis des Prinzips «Pay what you do» etablieren. Insbesondere Angebote der «Sharing Economy» werden im Zuge dessen einen weiteren Auftrieb erleben. Durchgehend digitalisierte Prozesse sind die Grundlage für automatisch individualisierte Services, die den Bedürfnissen der Verbraucher entsprechen.

Weitere Automatisierung in allen Bereichen der digitalen Wertschöpfungskette

Während sich die datengetriebene Automatisierung im Marketing bereits etabliert hat, wird sie sich künftig auf Basis einer deutlich verbesserten Datengrundlage auch durch alle weiteren Bereiche der digitalen Wertschöpfungskette ziehen. Dabei wird die zunehmende Automatisierung besonders dem wachsenden Bedarf der Personalisierung entgegenkommen. Seien es den persönlichen Präferenzen entsprechend ausgespielte Inhalte oder eine durch automatisierte Prozesse ermöglichte Massenproduktion individuell gefertigter Produkte.

Das vernetzte Einkaufserlebnis wird real

Die Verzahnung von ehemals separat betrachteten Kontaktpunkten zwischen Händlern und Konsumenten wird besonders durch die steigende Anzahl vernetzter Endgeräte im Internet der Dinge enorm zunehmen. Die Grenzen zwischen stationärem und digitalem Handel verwischen mehr und mehr; daraus resultiert eine ineinandergreifende Nutzererfahrung. Der Einkaufsprozess wird gänzlich digital unterstützt und ermöglicht Konsumenten ein konsistentes, kontextspezifisches Nutzungserlebnis.

Die digitale Arbeitswelt durchbricht räumliche und hierarchische Einschränkungen

Die voranschreitende Digitalisierung verändert die bisherige Arbeitswelt und bricht etablierte Strukturen auf. Digitale Fachkräfte werden sich eher hochspezialisierten, firmenübergreifenden Communities zugehörig fühlen als der eigenen Firma und Ordnungs- und Hierarchiesysteme in Frage stellen. Die räumliche Verortung des Leistungserbringers verliert an Bedeutung während die Verantwortung für einen immer komplexer werdenden Aufgabenbereich wächst.
 

Zu guter Letzt: The Real Slim Republican

Jemand hat die Debatten der Republikaner zur Präsidentschaftswahl 2016 zum Rap-Song verschnippselt. Politik könnte so unterhaltsam sein...

Die auf Fox und Facebook übertragenen «Republican Party presidential debates 2016» fanden im August 2015 statt – und besagtes Remix-Video wurde bereits Ende Augsust veröffentlicht. Bis es viral Fahrt aufnahm, dauerte es aber bis im Dezember. Nämlich so lange, bis es von einer fremden Facebook-Seite namens TrapStyle hochgeladen und bisher fast fünf Millionen mal angeschaut wurde. Übrigens: Dass Facebook die Verbreitung fremder, auf der Plattform hochgeladenen Contents systematisch «toleriert», bzw. dessen Entfernung kalkuliert verzögert, um in dieser Zeit Clicks und Views «abzugrasen», wird dem sozialen Netzwerk im sehenswerten Video «How Facebook is Stealing Billions of Views» konkret vorgeworfen – vielleicht dazu später mehr. Glücklicherweise kommt nun auch noch die Originalversion des Erstellers @MikeBeas auf Youtube ins Rollen. Die republikanische Version von Eminems «The Real Slim Shady» macht Lust auf mehr – wir hätten da sonst noch eine Bundesratswahl anzubieten… (hae)
 

«Schellen-Ursli» wird zum Grosserfolg

Am Mittwoch hat «Schellen-Ursli» die Marke von 300'000 Zuschauern überschritten. Der Schweizer Bilderbuchklassiker von Selina Chönz und Alois Carigiet wurde vom Oscarpreisträger Xavier Koller auf die grosse Leinwand gebracht.

Mit dem Erreichen dieser Marke positioniert sich «Schellen-Ursli» als einer der zehn erfolgreichsten Schweizer Filme der letzten 40 Jahre. Der Film kommt am 16. Dezember in der Westschweiz in die Kinos.

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Der 300'000. Zuschauer des Films Schellen-Ursli: Jan (rechts, 7 Jahre alt) sah sich den Film am Mittwochnachmittag 9. Dezember mit seinem Bruder Laurin (links, 5 Jahre alt) im Kinocenter in Chur an. Mit auf dem Bild sind die Hauptdarsteller des Films, links aussen Jonas Hartmann (Schellen-Ursli) und rechts aussen Laurin Michael (Roman). (Frenetic Films/Susi Haas). Jan erhielt eine Urkunde und einen Geschenkkorb vom Sponsor Spar.
 

Die beliebtesten Youtube-Videos 2015

Youtube hat mit dem «Youtube Rewind 2015» die Top-Trending-Videos des Jahres veröffentlicht, die am meisten angesehen, geteilt, geliked, kommentiert und besprochen wurden. Ausserdem wurden die Kanäle mit der höchsten Abo-Zunahme in der Schweiz veröffentlicht.

Ein Clip mit einer vierjährigen Tänzerin war dieses Jahr das beliebteste Video auf Youtube. Das Video, in dem Heaven King und mehrere Freundinnen in New York zu dem Song «Watch Me» von Rapper Silento tanzen, wurde weltweit 116 Millionen Mal angeschaut. Deutlich abgeschlagen auf dem zweiten Platz landete ein Werbespot für das Videospiel «Clash of Clans». Der Clip mit Hollywood-Star Liam Neeson, der beim Super Bowl gezeigt wurde, dem Finale der American-Football-Meisterschaft, wurde 83 Millionen Mal angeklickt. Dritter wurde der Youtube-Star Roman Atwood, der sein Wohnzimmer in ein Bällebad verwandelte. Das Video wurde 56 Millionen Mal geklickt – und war damit beliebter als Justin Bieber beim Auto-Karaoke und ein singender Polizist von der Dover Police im US-Bundesstaat Delaware. (SDA/hae)

1. Silento- Watch Me (Whip/Nae Nae) #WatchMeDanceOn von Tianne King

2. Clash of Clans: Revenge (Official Super Bowl TV Commercial) von Clash of Clans

3. Crazy Plastic Ball PRANK!! von RomanAtwood

4. Love Has No Labels | Diversity & Inclusion | Ad Council von Ad Council

5. Lip Sync Battle with Will Ferrell, Kevin Hart and Jimmy Fallon von The Tonight Show Starring Jimmy Fallon

https://www.youtube.com/watch?v=HvRypx1lbR4

6. Justin Bieber Carpool Karaoke von The Late Late Show with James Corden

7. 6ft Man in 6ft Giant Water Balloon – 4K – The Slow Mo Guys von The Slow Mo Guys

8. Golden boy Calum Scott hits the right note | Audition Week 1 | Britain's Got Talent 2015 von Britain's Got Talent

9. Dover Police DashCam Confessional (Shake it Off) von Dover Police

10. Mean Tweets – President Obama Edition von Jimmy Kimmel Live

Schweiz stehen auf deutsche Youtuber

Auch 2015 stand für Schweizer Userinnen und User ganz im Zeichen der deutschen Youtube-Szene. In den Top 10 der Kanäle mit dem grössten Zuwachs befindet sich lediglich ein Nicht-deutscher Youtuber: Der Franzose Cyprien auf Platz 9. Auf Platz 3 liegt die Vloggerin Melina Sophie, die sich Mitte 2015 als lesbisch geoutet und so für enormes Aufsehen (und Sympathien) in der deutschsprachigen Youtube-Szene gesorgt hat. Sie hatte in der Schweiz mehr Zuwachs als die beiden prominentesten Beauty-Bloggerinnen BibisBeautyPalace (Platz 4) und Dagi Bee (Platz 6). Die beiden Grossverdienerinnen stehen immer wieder aufgrund der hohen Anzahl von Produktplatzierungen, die sie auf ihr hauptsächlich junges Publikum loslassen, in der Kritik. (hae)    

Kanäle, die in der Schweiz in 2015 den grössten Zuwachs an Abonnenten erfahren haben:

1. Julien Bam
2. Made My Day
3. Melina Sophie
4. BibisBeautyPalace
5. ApeCrime
6. Dagi Bee
7. Shirin David
8. Emrah !
9. Cyprien
10. Dner

Serviceplan: Über die Gewinner der Zukunft

Das digitale Zeitalter ist da. Und mit ihm Lösungen von Swisscom für Grossunternehmen, um auch morgen zu den Gewinnern zu gehören. Die Zukunft wirft viele Fragen auf – Antworten darauf gibt Swisscom in einem von Serviceplan Suisse kreierten Film.

Die Digitalisierung verändert ganze Industrien grundlegend – in einem noch nie dagewesenen Tempo. Künftig werden all jene Unternehmen erfolgreich sein, welche die Chancen der Digitalisierung nicht nur erkennen, sondern auch gleich für sich nutzen und damit ihre eigene Zukunft neu erfinden. Wie diese Chancen und Möglichkeiten aussehen können, zeigt ein neuer Unternehmensfilm, den Serviceplan Suisse für Swisscom Enterprise Customers kreiert und umgesetzt hat.

https://www.youtube.com/watch?v=rhO9-RUuafQ

«Für uns ist es wichtig, die Positionierung von Swisscom Enterprise Customers greifbar zu machen. Das gilt für unsere bestehenden oder potenziellen Kunden genauso wie auch für unsere Mitarbeitenden, denn zusammen digitalisieren wir die Schweizer Wirtschaft», erklärt Tim Alexander, Leiter Marketing und Kommunikation Swisscom. Der Unternehmensfilm ermöglicht einen zweiminütigen Blick in die Zukunft und verdeutlicht, was alles hinter dem grossen Wort «Digitalisierung» steckt und was diese für Unternehmen und Kunden einbringen kann – nämlich viele Möglichkeiten, das Leben auf spannende Weise einfacher zu machen.

Auftraggeber: Swisscom Enterprise Customers. Verantwortliche Agentur: Serviceplan Suisse, Team Swisscom. Filmproduktion: Markenfilm Schweiz; 
Regie: Laurentius Emmelmann.
 

AZ Medien: Nächste Generation übernimmt Führungsverantwortung

Michael Wanner wird per 1. Januar 2016 Delegierter des Verwaltungsrats und Mitglied der Geschäftsleitung des Newsportals Watson. Florian Wanner wird per 1. Februar 2016 Geschäftsführer von Radio 24.

Mit diesem Schritt übernimmt die nächste Generation der Familie Wanner Führungsverantwortung innerhalb der AZ Medien, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

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Michael Wanner hat in St. Gallen law and economics studiert und ist seit 2009 Verwaltungsrat der AZ Medien. Von 2009 bis 2012 war er in verschiedenen Funktionen für das Hamburger Verlagshaus Gruner und Jahr tätig, zuletzt als Assistent des CEO. Nach einem zweijährigen MPA Studium an der Harvard Kennedy School trat der 33-Jährige im Sommer 2015 in die Wirtschaftsredaktion der AZ Aargauer Zeitung ein. «Ich freue mich auf tatkräftige Unterstützung bei Watson und auf eine noch nähere Zusammenarbeit mit Michael Wanner. Wir können ihn in der Geschäftsleitung gut gebrauchen». Hansi Voigt, Chefredaktor und Geschäftsführer Watson».

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Nach einem Studium der Betriebswirtschaft in St. Gallen trat Florian Wanner im August 2013 in die Vermarktungsfirma Belcom als Mediaberater ein. Seit Sommer 2014 ist Florian Wanner als Key Account Manager beim Newsportal Watson tätig. Seit 2014 ist er Verwaltungsrat von Radio 24. «Mit der Wahl von Florian Wanner zum Geschäftsführer von Radio 24 stärken wir die Eigenständigkeit des Radiosenders in einem hart umkämpften Markt. Von seiner Erfahrung im Digitalgeschäft wird Radio 24 zusätzlich profitieren». Roland Baumgartner, Geschäftsführer Radio Medien. Für Radio 24 wird weiterhin zusätzlich ein neuer Programmleiter gesucht.

Leo Burnett Schweiz: Süsse Geschenke

Leo Burnett Schweiz hat für Chocolat Frey eine neue Weihnachtskampagne umgesetzt.

Die beliebteste Schokolade der Schweiz ist auch an Weihnachten sehr gefragt. Und das nicht nur im Herkunftsland: Der neue, von Leo Burnett kreierte Weihnachtspot der Migros-Tochter erzählt von einem brasilianischen Ehepaar, welches den Adoro-Kugeln aus dem Hause Frey einfach nicht wiederstehen kann. Unterstützt wird der Film von Plakaten und Inseraten, die weitere der süssen Weihnachtsgeschenke vorstellen.

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Frey-2_Metallsternenkugel
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Frey-4_PET-Rentiere

Verantwortlich bei MGB/Chocolat Frey: Marc Engelhard (Leiter Marketing-Kommunikation), Jürg Spring (Leiter Eigenmarken-Führung), Alexander Herrmann (Leiter Sortimentskommunikation), Sandra Ammann (Projektleiterin Sortimentskommunikation) Lara Rohrer (Trainee), Simone Blaser (Projektleiterin Media). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Pablo Schencke, David Fischer, Barbara Hartmann, Vanessa Mermoud, David Hugentobler, Cla Campell (Kreation), Johannes Raggio, Martin Stulz (ECD), Michael Gassler, Fernando Gort, Tiffany Gaggia (Beratung), Suzana Kovacevic (Agency Producer), Michael Downing (Regie), Marcelo Durst (Kamera), Wanda Germany (Filmproduktion), Jingle Jungle (Ton), Linsi Vogel (Fotografie); OMD (Media). (pd)
 

Zattoo steigt in Video on Demand-Markt ein

Der Internet-TV-Anbieter Zattoo ergänzt sein Live TV-Angebot von mehr als 200 Sendern durch ein eigenes VoD-Angebot. Zattoo setzt dabei auf Fernseh-Inhalte.

Direkt zum Start des neuen Services sind Titel von Spiegel TV, Studio Hamburg und Fashion TV verfügbar. In den nächsten Wochen werden Inhalte weiterer Partner wie zum Beispiel Prosieben Sat.1 aufgeschaltet. Einige der Videos werden erstmals in der Schweiz «on demand» zu sehen sein.
Das neue Angebot ist werbefinanziert und für Zattoo-Nutzer gratis. Derzeit wird der VoD-Service auf Zattoo.com sowie innerhalb der Windows 10 App angeboten. Die Ausweitung auf die Zattoo-Apps für iPhone, iPad und Android Smartphones und Tablets erfolgt im ersten Quartal 2016. Daneben wird der Service auch in den Zattoo Applikationen für connected TV (z.B. Amazon Fire TV, Apple TV, Android TV) ausgerollt.

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«Das Streaming von TV-Inhalten auf Abruf spielt eine zunehmend wichtige Rolle. Bisher verteilen sich die Inhalte fragmentiert über die verschiedenen Angebote der Sender», beschreibt Nick Brambring, CEO von Zattoo, die aktuelle Marktsituation. «Unser Ziel ist es Live- und On Demand-TV Angebote möglichst vieler Sender anzubieten. Gerne würden wir die Inhalte aller Mediatheken bei uns zusammenführen und den Nutzern dadurch einen bequemen Zugang zu dem umfangreichen Angebot hervorragender TV-Sendungen bieten.»

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