Havas: Tibet brennt aus Verzweiflung

Zum Tag der Menschenrechte macht Havas Worldwide Zürich für die Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) auf Selbstverbrennungen aufmerksam.

Am 10. Dezember wird weltweit der Tag der Menschenrechte begangen. Zu diesem symbolträchtigen Datum ruft Havas Worldwide Zürich für die GSTF in Erinnerung, dass Menschenrechtsverletzungen in Tibet zum traurigen Alltag gehören. 143 Selbstverbrennungen seit 2009 zeigen auf tragische Weise, wie verzweifelt die Lage im Land ist. Mit einem intelligenten Sujet greift die Agentur die Problematik auf. Zu sehen ist darauf die Zündfläche einer Streichholzschachtel. Wer etwas genauer hinsieht, entdeckt zahlreiche betende Mönche. Das verblüffende und starke Trompe l’oeil gelangt in einer Plakatkampagne schweizweit zum Einsatz. Begleitend ist ein Kurz-Spot in zahlreichen Kinos in allen grösseren Städten zu sehen.

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Die GSTF führt am 10. Dezember zudem in mehreren Städten eine Standaktion durch, an welcher Postkarten mit dem Motiv verteilt werden. Der Adressat ist Bundesrat Didier Burkhalter. Mit einer grossen Zahl an Zusendungen soll der Aussenminister daran erinnert werden, den Besuch bei seinem chinesischen Amtskollegen Wang zu nutzen, um eine baldige Visite des UNO-Hochkommissars für Menschenrechte in Tibet anzumahnen.

Verantwortlich bei Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF): Chodar Kone (Koordination), Thomas Büchli (Finanzen). Verantwortlich bei Havas Worldwide: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Folker Wrage (CCO), Michael Kathe (CD), Mathias Bart (Text), Denis Schwarz (Art Direction), Jonas Brändli, Ladina Scholz (Beratung), Toni Gadza (Print Produktion). Film/Foto/Produktion: Jonathan Heyer (Foto), Fluxif (Film + Bildbearbeitung), Dhondup Tersey/All in Production (Fotoproduktion), Damaris Eigenheer (Styling), Jeannette Müller (Prop), Jingle Jungle (Sprachaufnahmen), Patrick Andersen (SFX und Mix), Setaprint (Plakatdruck), Neidhart + Schön, Scanwork (Druck div. Kommunikationsmittel).

Christina Stent und Christina Spindler neu bei Standing Ovation

Das Zehn-Jahre-Jubiläum ist für Standing Ovation kein Grund zum Ausruhen. Der Schweizer Eventdienstleister verstärkt sein Team mit zwei renommierten Fachfrauen.

Mit Christina Stent und Christina Spindler erweitert Standing Ovation das Team um zwei erfahrene Spezialistinnen im Bereich Live Kommunikation. Beide Fachfrauen verfügen über einen beachtlichen Leistungsausweis. So hat Christina Stent in den letzten Jahren zahlreiche Grossprojekte konzipiert und umgesetzt, unter anderem für ABB und Orange/Salt. Zuletzt war sie bei Habegger für die Projektentwicklung zuständig.

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Christina Stent (l.) und Christina Spindler

Christina Spindler bringt sowohl Erfahrung auf Agentur- wie auf Kundenseite mit. Sie betreute vor allem Accounts in der Finanzindustrie und hat unter anderem den Börsengang der Deutschen Telekom in Frankfurt und New York organisiert.

«Wir freuen uns, unser Team mit so viel Kompetenz und Erfahrung im Projektmanagement und in der Kundenberatung auszubauen. Die Marktentwicklung zeigt, dass Events als Instrument der Markenkommunikation immer stärker in den Fokus rücken. Das steigerte die Komplexität in der Beratung enorm, da sich Event-Formate nahtlos in die Marketing- und Kommunikationsstrategien unserer Kunden einfügen müssen. Mit Christina Stent und Christina Spindler haben wir zwei Spezialistinnen an Bord, die über die notwendigen Schlüsselkompetenzen verfügen: strategisches Know-how und Management-Power», so Michael Dancsecs, Gründer und Inhaber von Standing Ovation.

Christina Stent wird die Teamleitung Kreation übernehmen und Christina Spindler wird als Senior Consultant und in der Projektentwicklung tätig sein.

 

Herausforderndes Umfeld für die regionalen Fernsehsender

Die regionalen Fernsehsender in der Schweiz wie auch in anderen europäischen Ländern befinden sich in einer schwierigen finanziellen Lage. Ihre Zuschauerzahlen bleiben oft bescheiden. Dies geht aus einer vom Bakom in Auftrag gegebenen Studie des Bakom hervor.

Die Autoren des Büros Wagner-Hatfield zeigen in der vergleichenden Studie aber auch beispielhafte Ansätze und Initiativen auf, wie das Regionalfernsehen künftig gestärkt werden könnte.

Die wirtschaftliche Situation der 13 konzessionierten Schweizer Regionalfernsehsender ist angespannt: Die Hälfte der Veranstalter ist unterfinanziert oder überschuldet; nur drei Fernsehstationen sind rentabel. Kein Sender wäre ohne Gebührenunterstützung überlebensfähig. Der Gebührenanteil macht derzeit bis zu 60 Prozent der Betriebskosten aus. In publizistischer Hinsicht erfüllen die Sender ihren Auftrag insofern, als die Beiträge ihrer Informationssendungen sich grösstenteils auf den regionalen Raum beziehen. Beim Publikum kommt Regionalfernsehen unterschiedlich gut an; die Zuschauerzahlen bleiben aber insgesamt bescheiden. Die Stationen erreichen in ihren Versorgungsgebieten maximale Marktanteile von 1,3 Prozent.

Rückgang der Werbeeinnahmen, Verschiebung ins Internet

Mit Blick auf die zukünftige Gestaltung des regionalen Service public interessiert sich das Bakom für die Situation des Regionalfernsehens in Europa. Daher hat das Bakom das Büro Wagner-Hatfield beauftragt, die Regionalfernsehlandschaft in ausgewählten Ländern beziehungsweise Regionen zu untersuchen, so in Deutschland (Bayern und Sachsen), Belgien (flämische und wallonische Region), Frankreich und Grossbritannien. Die Studie zeigt auf, dass sich die Regionalfernsehbranche in allen untersuchten Ländern und Regionen in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation befindet: Insgesamt ist ein Rückgang bei den Werbeeinnahmen feststellbar. Die Mediennutzung verschiebt sich tendenziell ins Internet. Fernsehen erreicht eher ältere und nur in geringem Masse junge Menschen. In allen untersuchten Regionen findet Regionalfernsehen aber politische Unterstützung und wird mit diversen Massnahmen direkt finanziell wie indirekt gefördert. Die Schweizer Veranstalter profitieren im Quervergleich von einer guten finanziellen Unterstützung.

Die Autoren der Studie kommen zum Schluss, dass sich die Regionalfernsehbranche aufgrund der aktuellen Situation mittels innovativer ökonomischer Modelle für die Zukunft neu positionieren und sich den veränderten Mediennutzungsgewohnheiten anpassen muss. In Anlehnung an konkrete europäische Beispiele nennen die Autoren entsprechende Massnahmen, die auch in der Schweiz umgesetzt werden könnten. Diese wären teils von der Regulationsbehörde, teils aber auch von der Regionalfernsehbranche selber zu treffen. Auf regulatorischer Ebene plädieren die Autoren beispielsweise für die Lockerung der im Radio- und Fernsehgesetz verankerten Begrenzung auf zwei Konzessionen pro Unternehmen oder befürworten Massnahmen, welche die Auffindbarkeit der Regionalsender im digitalen Angebot erleichtern oder sichern. Auf Branchenebene sehen die Autoren beispielweise in Kooperationen unter den Regionalfernsehveranstaltern ein Mittel, um sich gemeinsam besser im Markt zu behaupten.

Die Studie

Das Bakom hat die Experten Marc Janssen und Jean-François Furnémont des Büros Wagner-Hatfield in Brüssel beauftragt, die Situation des Regionalfernsehens in ausgewählten europäischen Ländern zu analysieren und Empfehlungen für die künftige Regulierung in der Schweiz zu formulieren. Die Autoren haben die regulatorischen Rahmenbedingungen der untersuchten Länder analysiert und dabei die publizistischen Leistungen sowie die Erfolge der Regional-TV auf dem Publikums- und Werbemarkt einbezogen. Methodisch umfasst die Studie Dokumentenanalysen wie auch qualitative Interviews mit Exponenten der ausgewählten Länder Deutschland (Bayern und Sachsen), Belgien (flämische und wallonische Region), Frankreich und Grossbritannien.

Eine Kurzfassung des Berichts liegt in Französisch, Deutsch, Italienisch und Englisch vor. Die integrale Studie «Zukunftsperspektiven des Regionalfernsehens» ist in Französisch verfügbar. Zu den Downloads

Joiz: Startup-Spezialist verstärkt Management

Das digitale Schweizer Medienunternehmen Joiz verstärkt sein Management Team und engagiert Antonius Salis neu als Chief Business Development Officer. Dieser Job wurde geschaffen, um die internationale Expansion des Unternehmens weiter voran zu treiben.

Der 35-jährige Salis hat in den letzten vier Jahren als Vice President der Berliner Start‐up Beteiligungsfirma Rocket Internet verschiedene junge Internet Firmen bei der globalen Implementierung unterstützt. Joiz hat neben den beiden digitalen TV‐Sendern in Deutschland und in der Schweiz in den letzten Monaten unter dem Brand «Joiz Global» mit der internationalen Vermarktung der selbst entwickelten digitalen Plattform begonnen und mehrere Abschlüsse mit Partnern in Holland, USA, Israel und Deutschland bekannt gegeben.

Joiz CEO Alexander Mazzara erklärt in einer Mitteilung: «Um die Expansion weiter voran zu treiben und unsere Plattformen global zu skalieren, haben wir neu den Job eines Chief Business Development Officer geschaffen. Antonius Salis ist die ideale Besetzung. Er hat bei der Start‐up Beteiligungsfirma Rocket Internet zahlreiche Projekte international implementiert.»

Der in Deutschland geborene Antonius Salis arbeitete nach seinem Studium an der HSG St. Gallen zuerst als Analyst bei der Investment Bank Morgan Stanley in London. Anschliessend leitete er ein auf erneuerbare Energien spezialisiertes Start‐Up und arbeitete seit 2011 für die Start‐up Beteiligungsfirma Rocket Internet, zuletzt als Vice President für Business Development. Unter anderem leitete er das internationale Online Marketing von Groupon, war Mitgründer der Immobilienplattform Lamudi und fungierte als Länderchef des Online‐Lieferdienstes Foodpanda.

Antonius Salis sagt: «Joiz hat ein interessantes Businessmodell aufgrund seiner integrierten digitalen Plattform. Die Technologie vereint optimale Content‐Bewirtschaftung und Kommerzialisierung der Nutzerdaten und bietet sehr gute globale Perspektiven.»

Foto: Linkedin.com

 

Adwebster integriert Direktbuchungen im PMS Programmatic Media System

Programmatic Advertising ist auf dem Vormarsch. Mit der Einführung von Single Site Bookings (Direktbuchungen) im PMS Programmatic Media System geht Adwebster den Weg zum digital optimierten Kampagnenmanagement konsequent weiter.

Seit Dezember sind bereits 300 themenspezifische Werbeplatzierungen auf über 60 Webseiten buchbar. Die Integration von qualitativen Umfeldplatzierungen ergänzt das bestehende Audience- und Datenangebot.

Single-Site-Bookings---Programmatic-Media-System

Mit dem personalisierten Login zum PMS erhalten Werbetreibende Zugang zur gesamten digitalen Wertschöpfungskette. Werbeinventar von relevanten Schweizer Media Brands kann ohne Umwege zu einem massgeschneiderten Mediaplan zusammengestellt werden. Der Vorteil: Alle Platzierungen werden in einer einheitlichen und übersichtlichen Statistik zusammengefasst. Nettoreichweite, Auslieferungsstand und Performance werden in automatisch generierten Reports dargestellt und sind in Echtzeit abrufbar. Kampagnenoptimierungen können platzierungsübergreifend und ohne Zeitverzögerung vorgenommen werden.

Die Integration der Direktbuchungen im PMS erleichtert Kunden und Agenturen die Planung und Umsetzung ihrer Werbekampagne. Umfelder im Premium Bereich müssen nicht mehr einzeln und aufwändig pro Publisher angefragt werden. Das intuitiv bedienbare Buchungsinterface ermöglicht den gebündelten Einkauf von Umfeld- und Zielgruppenplatzierungen. Publisher und Werbeauftraggeber profitieren in gleichem Masse von der gesteigerten Effizienz des digitalen Mediabuyings.  Die moderne End-to-End Technologie führt Agenturen und Publisher auf direktem Wege zusammen. Dies bringt für beide Parteien volle Transparenz und verhindert den unkontrollierten Abfluss von Leistung. Vereinbarte Konditionen sind im PMS hinterlegt und für Agenturen und Kunden in Form eines spezifischen Private Deals abrufbar. Mehrwert wird durch die Personalisierung gewonnen. Nur registrierte Nutzer mit einem personalisierten Zugang können auf das hochwertige Werbeinventar zugreifen und Kampagnen einbuchen. (pd)

 

Zwei renommierte Köpfe neu bei Gecko

Die Berner Agentur Gecko Communication startet eine enge Zusammenarbeit mit Susanne Sugimoto, der ehemaligen Head of Communications & Public Affairs Central Europe West von Holcim und holt den Medienprofi Nik Eugster von Radio Energy an Bord.

Mit diesem Schritt verstärkt Gecko das Know-How in den Bereichen Unternehmenskommunikation, Issues Management, Public Affairs, Stakeholder Management, elektronische Medien und Social Media.

Susanne-Sugimoto

Susanne Sugimoto-Erdös war mehrere Jahre Head of Communication & Public Affairs Central Europe West bei Holcim und kann auf etliche Jahre Erfahrung in leitenden Funktionen bei Coop und beim KV Schweiz zurückblicken. Sie startet per Anfang 2016 unter dem Namen Sugimoto Consulting am Standort Zürich mit ihrer eigenen Agentur in die Selbständigkeit. Sugimoto Consulting wird eine enge Partnerschaft mit der Berner Agentur gecko communication ag eingehen, welche dadurch auch in Zürich vertreten sein wird.

Zusätzlich engagiert sich ab Anfangs 2016 Nik Eugster bei Gecko als Spezialist für Medienarbeit, Social Media und Medien-/Kommunikationstrainings. Nik Eugster leitete in den vergangenen zwölf Jahren mehrere private Radiosender, zuletzt die beiden Energy-Programme in Bern und Basel. Bei Radio Energy tritt er ab 2016 in den Hintergrund und reduziert sein Pensum, so dass er seine Medien- und Kommunikationsexpertise neu auch für die Kunden der gecko communication ag zur Verfügung stellen kann.

Die Berner Agentur gecko, mit den geschäftsführenden Partnern Matthias Kuratli, Nicole Walker und Pascal Schütz ist seit zwei Jahren insbesondere in den Bereichen Public Relations, Sponsoring und Integrierte Kommunikationsberatung tätig.

Jim & Jim: Bewegtbild- und Social-Media-Kampagne für Suissetec

Für den Verband der Gebäudetechnikbranche hat die auf 
«Youth Marketing» spezialisierte Agentur Jim & Jim eine Bewegtbild-Kampagne mit Social-Media-Elementen konzipiert und umgesetzt.

Unter dem Claim «Wir, die Gebäudetechniker» wird in zwei verschiedenen Spots die Wichtigkeit der Berufsgruppe rund um die Spengler, Lüftungs- und Heizungsmonteure sowie Sanitäre aufgezeigt. So soll das generelle Interesse an der Traditionsbranche geweckt und junge Leute zur Aus- und Weiterbildung in eben dieser bewegt werden.

Um die junge Zielgruppe möglichst punktgenau anzusprechen, setzt Jim & Jim bei der Gebäudetechniker-Kampagne hauptsächlich auf die Bespielung von Online-Kanälen. Die Spots sind zudem in drei Sprachen in Schweizer Kinos zu sehen. Die Mediaplanung verantwortete die hauseigenene, auf Hochschulmarketing und Employer Branding spezialisierte Mediaagentur Studimedia.

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Um der jungen Zielgruppe noch authentischer zu begegnen, setzt Jim & Jim zusätzlich auf ein Seeding in Zusammenarbeit mit Facebook-Star Rash Zamorano. Die Beiträge des jungen Vloggers erreichen auf diversen Social-Media-Kanälen täglich mehrere zehntausend Nutzer.

 

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Posted by Rash Sakem on Donnerstag, 26. November 2015

Im Rahmen der Kampagne wurde ausserdem die Landingpage Wir-die-gebaeudetechniker.ch/bildung überarbeitet. Die Website zeigt die beiden Videos und führt den User mit einem Klick zu den Aus- und Weiterbildungsangeboten der Branche.

Verantwortlich bei Suissetec: Annina Keller (Leiterin Kommunikation), Martina Bieler (Projektleiterin Kommunikation / Webmasterin). Verantwortlich bei Jim & Jim: Fabio Emch (Gesamtverantwortung), Tobias Bonfanti (Creative Direction), Marco Good (Mediaplanung, Konzeption), Debora Morello (Konzeption).

Evoq: Winterkampagne für Pfarrer Sieber

Evoq zeigt mit «Schaff es Dihei», der neuen Winterkampagne der Sozialwerke Pfarrer Sieber: Es braucht wenig für ein Zuhause.

Nichts Schöneres, als es sich in den kalten Wintertagen daheim auf dem Sofa gemütlich zu machen. Leider haben nicht alle Mitmenschen ein Sofa, oder ein Dach über dem Kopf. Dabei braucht es nicht viel, ein Zuhause zu schaffen.  In der neuen Winterkampagne der Sozialwerke Pfarrer Sieber (SWS) fokussiert Evoq, wie Menschen ohne Obdach einfach und wirkungsvoll geholfen werden kann. Mit «Schaff es Dihei» werden im gewohnten Stil von Möbel- und Accessoire-Prospekten die Spendemöglichkeiten überraschend inszeniert. Im Zentrum der Kampagne steht die Geschichte von Günter, einem ehemaligen Obdachlosen, dem dank der stetigen Hilfe der SWS-Gemeinschaft der Weg zurück in die Gesellschaft geglückt ist.

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Neben der Kampagnenwebsite, TV Spot und Direct Mailing wurden zahlreiche weitere Medien wie Tramhänger, Anzeigen, Banner und Flyer realisiert. Ein Wettbewerb mit
Youtube-Film und der Geschichte von Günter, runden die Aktivitäten ab.

Verantwortlich bei Sozialwerke Pfarrer Sieber: Hansueli Gujer (Fundraising-Beauftragter), Walter von Arburg (Leiter Kommunikation). Verantwortlich bei Evoq Communications: Adrian Schaffner (Mandatsleitung, Konzept, Text), Adrian Schmid (Konzept, Design), Marta Frieden (Grafik). Partner: Visual Production (Kamera, Schnitt).
 

Who’s McQueen: Nepals Great Himalaya Trails

Who’s McQueen Picture lockt mit einem Film Abenteurer und Aktivurlauber auf die Great Himalaya Trails in Nepal.

Die Wander- und Trekking-Wege durch das höchstgelegene Gebirge der Welt geben den Blick frei auf ein wunderschönes Land. Hier bieten sich Bilder, die sich auf die Netzhaut einbrennen und Hochgebirgsimpressionen, die einem den Atem stocken lassen – das sind die Great Himalaya Trails in Nepal.

Fast schon vergessen durch die aktuellen Dramen des Zeitgeschehens, wurde Nepal im Mai diesen Jahres von einem fatalen Erdbeben heimgesucht. Um das geschundene Land und seine Bewohner wieder zurück auf die Landkarte zu bringen, hat sich MCQ-Regisseur Jyri Pasanen auf den Weg gemacht, um die Vielfalt aufzuzeigen, die sich besonders abenteuersuchenden Bikern, Trekkies und Yoga-Enthusiasten bietet. Auch für die weiteren Beteiligten, Kameramann Ralph Beatschmann, den Drohnen Piloten von Luftruum und Produzent Philipp Petersson war dieses Projekt eine Herzensangelegenheit. Wenn auch vom nepalesischen Tourismusministerium unterstützt, war diese Produktion mit einem sehr kleinem Budget finanziert.

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«Kurz nach Sonnenaufgang setzte in den Bergen das Geklimper der Steinmetze ein und hörte erst mit dem Sonnenuntergang wieder auf.
Der auf sich allein gestellten Bevölkerung steht noch viel Arbeit bevor und der Wiederaufbau ist noch lange nicht abgeschlossen» – so Jyri Pasanen (Bild oben u. unten). «Eine genaue Planung wird dir nicht viel bringen in Nepal. Umarme das Chaos so innig wie du kannst und wenn du Glück hast, kommst du mit einem Film und tausend-und-einer Geschichte nach Hause. Unsere Herzen sind immer noch bei der Bevölkerung in den Bergen.»

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Kunde: Ministry of Tourism Nepal / Great Himalaya Trails. Verantwortlich bei Who’s McQueen Picture: Philipp Petersson (Executive Producer); Jyri Pasanen (Director); Ralph Bätschmann (DoP ); Conradin Joos / Luftruum.ch
 (
Drone Pilot); Tobias Wüthrich / Luftruum.ch (Drone Cam Operator)
 

Republica: Internationale Kampagne für BE! Tourismus und SkyWork Airlines weitergeführt

Republica setzt die gemeinsame internationale Kampagne für BE! Tourismus und Skywork Airlines mit einem saisonalen Sujet fort. Auch zur Winterzeit heisst es: «Wer nach Bern fliegt, landet im Urlaub.»

Auch für den Winterurlaub in der Schweiz gilt: nichts bringt Gäste aus ganz Europa näher zu so vielen einladenden Tourismusdestinationen wie ein Flug mit SkyWork Airlines nach Bern. Das zeigt die Berner Kreativagentur Republica im neuen Kampagnen-Visual.

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Die Kampagne streicht je nach konkret beworbener Destination innerhalb der Region Bern-Berner Oberland textlich andere Vorzüge heraus. Im Einsatz ist sie wie im Sommer in Form von Inseraten, Bannern und Promoaktionen in den Märkten Deutschland, Holland und England.

Verantwortlich bei BE! Tourismus: Harry John (Direktor), Andrea Spahr (Junior Marketing Manager). Verantwortlich bei Skywork Airlines: Martin Inäbnit (CEO), Myriam Schneider (Key Account & Sales Manager), Franziska Meyer (Marketing). Verantwortlich bei Republica: Chris Morgan (Creative Direction, Art Direction), Andreas Szentkuti (Text), Nadia Jost (Grafik), Gary Jude (Digital Artist), Daniela Zehr/Fabio Zahnd (Beratung), Eliane Clerc (Fotografie).
 

Zu guter Letzt: Werbepause

Kitkat spendiert englischen TV-Zuschauern 30 Sekunden Verschnaufpause mitten im Werbeblock.

Der Slogan «Have a break, have a Kit Kat» öffnet Agenturen auf der ganzen Welt immer wieder neue Werbe-Türchen. Kürzlich berichteten wir hier zum Beispiel über das kolumbianische Plakat, das dem Betrachter durch eine Rückenmassage eine Pause verschaffte. Echte Erholung statt Werbeversprechen. Das bietet nun auch JWT London und zeigt im Spot «Christmas break» 30 Sekunden lang Grau… die Produktionskosten dürften sich bei dieser Kampagne für TV-Verhältnisse in überschaubaren Grenzen gehalten haben. (hae)

Verschwenden Sie kein Geld durch schlechte Retargeting-Daten

Ein Gastbeitrag von Oliver Hülse, Geschäftsführer D-A-CH von Rocket Fuel.

Noch nie waren First-Party-Daten für Marketingverantwortliche so wichtig wie heute. Daher rührt das allgegenwärtige Bestreben die Technologien weiterzuentwickeln, die diese Daten nutzbar machen. Die Daten enthalten Online-Signale von Tags auf einer Website oder App SDK, aber auch Daten aus CRM-Systemen oder Offline-Marketing-Listen, die durch die Anbindung an eine DMP aktiviert werden. Leider nutzen viele Marketingverantwortliche First-Party-Daten häufig noch für zu naives, manuelles Retargeting und lassen somit das volle Potenzial ihrer Daten ungenutzt.

Marketingverantwortliche setzen heute sehr stark auf Retargeting – es liefert selbst bei einer weniger anspruchsvollen Nutzungsweise gute Resultate. Meiner Meinung nach wird jedoch zu viel Geld für Retargeting von potenziellen Kunden ausgegeben, die kein eindeutiges Interesse haben bzw. für solche, die die Verhaltensweisen einer Kaufabsicht zeigen, jedoch in Wahrheit keine Kaufabsicht hegen. Hiermit sind Nutzer gemeint, die eine Webseite zum Beispiel nur versehentlich geöffnet haben oder nur sehr kurz auf eine Seite gegangen sind.

Ich denke, es gibt grosse Qualitätsunterschiede bei Retargeting-Daten und habe festgestellt, dass das beste Retargeting-Inventar eine 10'000-fach höhere Conversion Rate erzielt und hunderte Male effektiver hinsichtlich der cost-per-action ist, als das schlechteste. Aber die meisten Unternehmen kaufen ihre Daten «im Blindflug», und zahlen für alle Qualitäten den gleichen Preis.

Während Retargeting für die meisten Kampagnen eine gute Performance abliefert, können fortschrittliche «machine learning»-Modelle, die auf künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Algorithmen beruhen, hingegen mindestens genau so effektiv agieren wie das beste Retargeting. Das kann ich anhand der Überschneidungen sehen, die entstehen, wenn man die Performance von auf Retargeting und Prospecting beruhendem Traffic miteinander vergleicht. Dies ist wirklich spannend: Es bedeutet, Marketingverantwortliche können eine sehr gute Retargeting-ähnliche Leistung erhalten und zusätzlich noch neue Nutzer erreichen, anstatt nur bereits bekannte anzusprechen.

Selbstverständlich erreicht man die besten Ergebnisse mit einer Kombination aus First-Party-Daten und detaillierten Third-Party-Daten. Allerdings ist es hierbei nicht praktikabel, das auf die übliche Weise zu tun, indem man anhand von Booleschen Kombinationen manuell «Composite Audiences» erstellt. Ich bin der Meinung, dass Marketingverantwortliche einen Technologie-Partner brauchen – einen, der «machine learning»- Modelle nutzen kann, um die leistungsfähigsten Kombinationen von Daten automatisch zu identifizieren und ihren relativen Wert zu bestimmen.

Mit «machine learning» können Verbindungen in den Datenströmen aufgedeckt werden, die auf den ersten Blick nicht auffallen: Nutzer, die gerade eine Reise gebucht haben, weisen z.B. eine höhere Wahrscheinlichkeit auf, in den 4 bis 6 Wochen vor der Reise bestimmte Produkte zu kaufen. Dies hat eine Studie von Rocket Fuel ergeben, die auf der Auswertung von Kampagnen aus dem Bereich Hotel und Unterkunft beruht.

Daher hat es sich als sehr effektiv erwiesen, wenn die selbstlernenden Algorithmen dieses Verhalten als Attribut in die eigene Kampagne zu solchen Produkten mit aufnehmen. So können Retailer eine höhere Kampagnenleistung erzielen.

Viele DSPs bauen Modelle zur Ermittlung und dem Ausbau der Zielgruppen, die zuvor gut funktioniert haben und nutzen diese Modelle, um Personen in Zielgruppensegmente zu unterteilen. Dieser Schritt ist allerdings nur der erste in einer Reihe von Massnahmen, die dabei helfen können das meiste aus ihren Zielgruppen herauszuholen. Der gleiche Kunde ist je nach Kontext mal mehr und mal weniger wertvoll für eine Kampagne – abhängig von zahlreichen Kontextfaktoren wie Aktivität, aktuell besuchter Website oder App, Tageszeit, Wetter und unzähligen anderen. Durch die Ergänzung dieser Kontextdaten um entsprechende Verhaltensinformationen, demographische- und First-Party-Daten in einem einzigen Modell, können Sie effektiv jedem potenziellen Moment der Interaktion einen Wert zuweisen. Das bedeutet, dass jeder Moment aus den Learnings des vorherigen Moments schöpfen kann. Aus meiner Sicht ist dies der einzige Ansatz für die erfolgreiche Nutzung der kombinierten Leistung von einer DSP und einer DMP – und gleichzeitig der kombinierten Leistung von First-Party-Daten und Third-Party-Daten.

Wenn Sie den Sprung bisher noch nicht gewagt haben, tun Sie sich den Gefallen und umgehen Sie kostspielige Experimente. Nehmen Sie die direkte Abkürzung und kombinieren Sie Ihre First-Party-Daten mit «machine learning», Verhaltensinformationen, demographischen Daten, kontextuellen Daten und Third-Party-Daten um die bestmögliche Performance Ihrer Kampagne zu erzielen.

Über den Autor

Oliver Hülse verantwortet die Geschäftsaktivitäten von Rocket Fuel in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er ist für Kundenbeziehungen zu führenden Werbetreibenden und Agenturen verantwortlich. Zudem baut er das Hamburger Team auf und rekrutiert derzeit für die Bereiche Vertrieb und Account Management. Oliver Hülse kommt von der Adconion Media Group, wo er zuletzt als Geschäftsführer der deutschen GmbH tätig war. Der 41-jährige Hamburger begann seine Karriere vor dreizehn Jahren als Verkaufsleiter bei der Verlagsgruppe Milchstrasse und später bei Tomorrow Internet. Anschliessend fungierte er mehrere Jahre als VP International Operations bei Interactive Media CCSP.

Rocket Fuel ist ein Anbieter einer programmatischen Marketingplattform mit Moment Scoring-Technologie. Zu den Kunden zählen Marken und Agenturen, die mit Rocket Fuels zwei Säulen – Data Management Platform (DMP) und Demand Side Platform (DSP) – Performance, Awareness und Lift über alle Marketingziele, Kanäle und Endgeräte hinweg optimieren können.

 

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