Impact Check: Best of 2015

Jeden Monat zeigt die Werbewoche in Zusammenarbeit mit Marketagent.com Schweiz, wie aktuelle Anzeigen beim Konsumenten abschneiden. Welche Kampagnen 2015 in den einzelnen Kriterien die höchsten Werte erzielten, verrät das «Best of 2015».

TV-Spots:

Top Ten: Awareness

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Top Ten: Uniqueness

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Top Ten: Brand Fit

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Top Ten: Likeability

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Sujets:

Top Ten: Awareness

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Top Ten: Uniqueness

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Top Ten: Brand Fit

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Top Ten: Likeability

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Die Top Ten des Impact Check 2015 können Sie im PDF-Format unter diesem Link herunterladen. Den Impact Check finden Leserinnen und Leser der Werbewoche auch 2014 jeden Monat in der Printausgabe.

Über den Impact Check:

Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI).
Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com-Research-Plattform.
Zielgruppe: webaktive Personen aus der Deutschschweiz zwischen 14 und 65 Jahren.

Verfasser der repräsentativen Studie «Werbelieblinge der Schweiz» ist die auf Online-Marktforschung spezialisierte Firma Marketagent.com Schweiz, die über ein registriertes Panel von 44'000 befragungswilligen Personen in der Deutsch- und der Westschweiz verfügt.

Blue Spirit und der krumme Adventskalender

Wer zwischen dem 1. und 24. Dezember die Website von Blue Spirit besucht, trifft auf krumme Dinger.

Denn täglich grüsst dort die Online-Banane. Mal schön, mal gruselig, mal heiter, mal philosophisch, mal anstössig, mal anspielend, mal verballhornend, mal zitierend. Für erste Aufregung sorgte die No.1 «Ganz schön versaut.»

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Bananen sind also Alleskönner und Verwandlungskünstler. Was wirklich gut zu einer Agentur passt.

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Die ganze Chose gibt es auch in analog. Um sich ein gedrucktes Bananenblau-Postkartenset zu ergattern, teilt man einfach eine Karte auf Facebook – weitere Infos dazu auf Bluespirit.ch.

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Und weshalb ist nun eigentlich die Banane krumm? Na, weil sie sich von den anderen Früchten differenzieren soll.

Zur Sache: Traue keiner Studie…

Die Debatte über die Zukunft der Medien ist ein Dauerbrenner. Umso mehr, weil niemand ein Rezept dafür hat, wie Medien in digitalen Zeiten alles richtig machen können – weniger um zu reüssieren, sondern mehr um zu überleben.

Weil derzeit alle, die mit Medien zu tun haben, nach Lösungen für das bekannte und unbekannte Kommende suchen, darf auch jeder, der sich mit dem Thema «Mediennutzung in der Zukunft» beschäftigt, auf offene Ohren zählen. Ein tolles Spielfeld für Selbstvermarktung also. Und es ginge ja mit dem Teufel zu, wenn nicht irgendeine Consultingfirma dieses für sich entdeckte.

Die internationale Managementberatung Bain & Company (von der ich offen gestanden noch nie etwas gehört habe – aber das wird der Grund für ihren Versuch sein, das Thema zu besetzen, s.o.) gibt nun die Losung aus, jeder Zweite bevorzuge originäre digitale Inhalte, deshalb müsse man jetzt wie die Generation Hashtag denken. Ihre Befragung von 7000 Verbrauchern aus zehn Ländern habe gezeigt, dass bereits die Hälfte aller Medienkonsumenten Inhalte favorisiert, die ausschliesslich digital konzipiert und angeboten werden – und zwar bevorzugt über mobile Geräte. Das glaube ich nicht. Denn welcher Nutzer, sprich: Leser, Rezipient, weiss schon genau, wie der Inhalt, den er liest, sieht oder hört, konzipiert wurde? Und welcher interessiert sich dafür?

Wahr ist wohl, dass Rezipienten Inhalte präferieren, die in dem Kanal, in dem sie übermittelt werden, hundertprozentig funktionieren. Ein Inhalt, der gedruckt perfekt daherkommt, kann sehr gut auch Mobile fesseln, wenn man ihn entsprechend portioniert, kleinteilig erfassbar macht und mit Zusatzmaterial anreichert. Darum muss der Beitrag nicht «digital konzipiert» sein. Er muss einfach ein tolles Erzähloder Informationsstück sein. Dann funktioniert er – eingedenk der Spezifika des Sendekanals – von ganz allein.

Damit hat Bain aber noch nicht fertig. Die Leute haben Handlungsanweisungen formuliert, und wer die befolgt, macht, so scheint es, bald das grosse Geld. Also aufgepasst:

Der erste Tipp: «Inhalte digital völlig neu konzipieren. Medienkonzerne dürfen nicht länger nur die Produkte der Vergangenheit ans Internetzeitalter anpassen. Erfolgreiche Inhalte werden von den Endnutzern beeinflusst, wenn nicht sogar bestimmt.» Ich denke, das war schon immer so. Wenn Leser nicht gern sahen, hörten oder lasen, was sie sahen, hörten oder lasen, sahen, hörten oder lasen sie es nicht mehr. Das Tempo und die Vielfalt der Möglichkeiten, auf Rezipiertes und nicht Goutiertes zu reagieren, waren natürlich nicht immer so gross wie heute. Aber Leserbriefe und Beschwerdeabteilungen gab es immer schon. Und Abokündigungen auch.

Der zweite Tipp: «Die Erfolgsformel, wonach sich gute Inhalte immer verkaufen, gilt nicht mehr. Erfolg hat nur, wer seine exakt definierte Zielgruppe im richtigen Kanal zur richtigen Zeit mit wirklich erwünschten Inhalten anspricht.» Eben: gute Inhalte. Wirklich gut sind sie erst, wenn sie auch gut platziert sind. Das kennen wir aus dem 1×1 des Journalismus.

Der dritte: «Die neuen Regeln von Werbung und Marketing verinnerlichen. Werbeformen, die von redaktionellen Texten kaum zu unterscheiden sind, werden die neuen Treiber für Direktmarketing und klassische Markenkampagnen.» Und sind der Genickbruch für echten, hochwertigen Journalismus. Medienleute müssen sich entscheiden, ob sie Information und Unterhaltung machen wollen oder Geld. Aber Achtung, wer liest, ist nicht dumm. Und Marketing kann auch als Studie getarnt sein.

Der vierte Ratschlag: «Medienkonzerne müssen Anreize schaffen, damit potenzielle Käufer ihnen ihre Daten überlassen. Von den weltweit gestiegenen Ansprüchen an die Datensicherheit dürften
insbesondere vertrauenswürdige Marken der grossen Medienunternehmen profitieren.» Was denn nun? Daten abzapfen und nutzen, oder behüten? Oder unter dem Deckmäntelchen der Vertrauenswürdigkeit gnadenlos auslutschen? Ob das lang gut geht?

Tipp fünf: «Mit den Stars der
digitalen Welt wachsen. Die Über
nahme eines Start-ups erfordert
 eine besonders sensible Herangehensweise. Wie lässt sich der Wert dieses Hoffnungsträgers messen? Wie eng sollten die freiheitsliebenden Gründer integriert werden?» Easy: Schnappen Sie sich ein Startup und die Sache ist geritzt. Wenn der Gründer aber zu viele Rechte und Anteile will, klopfen Sie ihm auf die Finger. Der Laden ist jetzt Ihrer.

Haben Sie auch den Faden verloren? Geht es Bain eigentlich um Medien und deren Chancen, die Welt digital und non-digital mitzugestalten, ihren wichtigen Platz im gesellschaftlichen Ganzen zu behaupten. Oder nur um den ganz (oder mittel-) grossen Reibach? Können Sie sich vorstellen, wie eine Welt aussieht, die von Medien bevölkert wird, die agieren, wie hier empfohlen? Na dann gute Nacht.

Aber vielleicht ist alles ja auch halb so schlimm und die Sache ist eine gut gelungene Marketingaktion – immerhin wissen wir jetzt etwas mit dem Namen Bain anzufangen, oder? Dennoch: Manchmal fehlen einem 50 Pfennig an der Mark – und manchmal fehlt ein r zum Brain. Was wieder einmal zeigt: Studien haben ihre Tücken. Internationale Managementberatungen auch.

Anne-Friederike Heinrich, Chefredaktorin
[email protected]

 

«Einfach machen» mit Gerber

Unter dem Motto « Einfach machen» hat Scholz & Friends Zürich die neue Gerber Social Media-Kampagne auf Facebook gestartet.

Die Kampange beinhaltet Tipps, was man so alles machen kann rund ums Fondue – von Rezepten über Tischdekoration bis Vorbereitung. Auf letztere konzentrierte sich der erste Teil der Kampagne: Seit Juli gibt es unter dem Label «Fit für Fondue» einfache, aber umso sinnvollere Übungen, um vor der klassischen Fondue-Saison die wichtigsten Fähigkeiten zu trainieren.

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Ab sofort folgt nun eine abwechslungsreiche Serie von über 40 Video- und Bildposts, die diese Fähigkeiten noch erweitern. Indem sie helfen, einfach Fondue-Spass zu haben. Egal, zu welchem Anlass – schliesslich gilt nach wie vor: «Es git immer en Grund».

Verantwortlich bei Gerber: Sabrina Kempf (Brand Manager). Verantwortlich bei Scholz & Friends Zürich: Avsar Yildiz, Wim Lanz, Thomas Müller, Christian Vosshagen, Lukas Frei (Kreation), Petra Moser, Michèle Gutmann, Tobias Baumann und Fabian Röthlisberger (Beratung und Strategie). Verantwortlich bei Hillton Production: Patrice Gerber (Regie), Tobias Bonfanti (Kamera), Jan Wittrowski (Licht), Rachel Bredy (Hair- & Make-Up).
 

Alpha 245: Gefährliche Werbung für den Lolipop Candy Shop

Mit schweizweit über 40 Filialen verkauft die Unternehmerin Alexandra Bisaz seit 14 Jahren Süssigkeiten in allen Formen und Farben. Alpha 245 ging mit einer bedrohlichen Bärenfalle auf Kundenfang.

Für die Verteilaktion mit versteckter Kamera, wurde im Niederdorf eine grosse Bärenfalle ausgelegt und mit einem Beutel Schleckwaren als Köder bestückt. Wie die Passanten auf die süss-saure Versuchung reagieren und ob die Falle zugeschnappt hat, sieht man im Lolipop-Film «Candyfalle» auf Social Media. Eines sei jetzt schon verraten: der süssen Versuchung konnte kaum jemand widerstehen. Und auch wenn die Schleckereien gratis waren, kosteten sie doch einige Überwindung. Ganz nach dem Claim: Leider lecker.

Gefährlich geht es auch auf der neuen Einkaufstüte zu: In Anlehnung an den Filmklassiker «Der weisse Hai» greift dort ein Candy-Shark nach Hand des Tütenträgers.

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Verantwortlich bei Lolipop Candy Shop: Alexandra Bisaz (Geschäftsführerin). Verantwortlich bei Alpha 245: Patrick Senn, Patrick Beeli (CD), Balz Chen, Patrick Bucher (Text), Kathia Le Bescont, Barney Rees (AD), Dominic Häuptli (Beratung), Chavela Zink (Fotographie), Suzana Kovacevic (Art Buying), Pam Hügli, Diana Wick (Gesamtverantwortung), Jovica und Aron Marty (Film); Flurin Müller (Objektbau).
 

Kostenloses Internet bereits an 80 SBB-Bahnhöfen

Die SBB hat in den letzten zwei Jahren rund 80 Bahnhöfe mit kostenlosem Internet ausgerüstet. An Werktagen nutzen täglich über 100'000 Reisende den WLAN-Zugriff. In die Kritik geraten war der Service zu Beginn wegen der unklaren Datenschutzbestimmungen.

Unterdessen hat die SBB auf Druck des Eidgenössischen Datenschützers die Datenschutzbestimmungen angepasst. Nach Ansicht des Datenschützers waren die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zu wenig präzis formuliert. Es gehe daraus nicht hervor, welche Daten für welche Zwecke bearbeitet werden sollten, heisst es im Tätigkeitsbericht des Datenschützers vom Juni. Theoretisch wäre es möglich gewesen, dass die SBB die Daten auch zu Marketingzwecken oder zur Analyse von Personenströmen verwenden. Dazu hätte es aber einer eindeutigen Einwilligung des Nutzers bedurft. Moniert hatte der Datenschützer auch, dass die Daten zwölf statt der vorgesehenen sechs Monate aufbewahrt werden. Insgesamt zieht die SBB zwei Jahre nach Einführung ihres «SBB-Free WiFi» eine positive Bilanz: Mehr als eine Million Reisende hätten sich seit dem September 2013 für das kostenlose WLAN angemeldet, schreibt die SBB in einer Mitteilung vom Mittwoch. Reisende können neben dem Internetzugang auch Informationen rund um den Bahnhof nutzen. Als weiteren Eckpfeiler ihrer Mobilfunkstrategie sieht die SBB den besseren Empfang während der Fahrt. Im Fernverkehr hat sie deshalb bereits alle geplanten 1083 Wagen und 51 Kompositionen mit Signalverstärkern ausgerüstet. Bis spätestens Ende 2020 sollen auch im Regionalverkehr 1700 Verstärker eingebaut werden. (SDA)

Bild: SBB

Netprofit baut Beratungskompetenz aus

Netprofit erweitert zum zehnjährigen Bestehen die Beratungskompetenz mit zwei versierten digital Experten. Neu mit an Bord sind Arend Hendriks und Sean Pfister.

Arend Hendriks ist eine erfahrene Führungskraft im Bereich Digital Marketing und Spezialist für Marketing und Vertrieb innovativer Technologien. Er versteht die Herausforderungen, welche die fortschreitende Digitalisierung an die Marketingabteilungen trägt. Zuvor hat Hendriks bei Microsoft das Online-Geschäft erfolgreich in mehreren europäischen Märkten aufgebaut und hatte in der Schweiz verschiedenen Führungsfunktionen innerhalb der Microsoft-Online-Division inne. Hendriks arbeitet derzeit mit Kunden, welche es sich zum Ziel gesetzt haben, die Chancen im Bereich Marketing, Medien und Kommunikation auszunutzen.

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Mit Sean Pfister wurde ein weiterer digitaler Profi ins Team geholt. Pfister ist Online-Marketing-Spezialist und arbeitet als Consultant bei Netprofit. Mit seinen 30 Jahren hat er bereits mehr als acht Jahre Agenturerfahrung. Vor seiner Anstellung bei Netprofit hat er fünf Jahre bei Mediaschneider im Interactive Team in der Beratung gearbeitet. Während seiner Zeit bei Mediaschneider hat Pfister berufsbegleitend einen CAS an der Fachhochschule Nordwestschweiz im Bereich E-Commerce und Online Marketing erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss an diese Weiterbildung hat er selbständig unterschiedliche E-Commerce Projekte auf die Beine gestellt. Netprofit verfügt durch seine langjährige Erfahrung in der Schweizer Medienlandschaft über ein weitläufiges Beziehungsnetz.

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Roger Baur ist als aktiver Verwaltungsrat und Investor in Start-Ups engagiert und hat zudem massgeblich zur Gründung und Entwicklung von IAB Switzerland beigetragen. Er führt den Verband seit Jahren als Geschäftsführer. Mit der IAB Academy hat er zusammen mit Kollegen des IAB eine Grundausbildung im Digital Marketing auf die Beine gestellt, welche bis heute rund 600 Personen auf verschiedenen Niveau-Stufen ausgebildet hat. Zudem ist Baur seit vier Jahren der offizielle Vertreter der Fachmesse dmexco (digital marketing exposition & conference) für den Schweizer Markt. Er engagiert sich jedes Jahr in Köln mit einem Schweizer Pavillon an der dmexco – der grössten Messe für die digitale Industrie in Europa.

Mit seiner Firma Netprofit berät Baur seit zehn Jahren nationale wie auch internationale Firmen wenn es um Fragen zum Thema digitale Vermarktungsstrategien geht. Namhafte Unternehmen vertrauen der NetProfit. Seit der Gründung ist der Anspruch der NetProfit, alle Chancen und Möglichkeiten des Online Marketings gezielt zu nutzen und fundierten Analysen und konkreten Handlungsempfehlungen abzugeben. In den nächsten zehn Jahren will Netprofit laut Mitteilung das digitale Geschäft in der Schweiz weiter mitprägen. Zum Jubiläum hat sich Netprofit zudem eine neue Website gegönnt
 

Ringier Axel Springer Schweiz zieht in den Flurpark

Der neue, gemeinsame Standort von Ringier und Axel Springer Schweiz in der Deutschschweiz steht fest: Die Geschäftsleitung, die Zeitschriften-Redaktionen und -Geschäftsbereiche sowie einige Service-Bereiche ziehen in den Flurpark in Zürich West.

Die beiden Medienunternehmen Ringier und Axel Springer weiten ihre Zusammenarbeit aus und starten per 1. Januar 2016 ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen. Eingebracht werden bekanntlich sämtliche Deutschschweizer und Westschweizer Zeitschriftentitel von Ringier inklusive deren zugehörige Online-Angebote, sowie auch die Westschweizer Qualitätszeitung Le Temps. Seitens Axel Springer eingebracht wird das gesamte Schweiz-Geschäft. Das neue Unternehmen unter dem Namen Ringier Axel Springer Schweiz  wird 29 Angebote – unter anderem Schweizer Illustrierte, Bilanz, SI Style, Tele sowie viele weitere mehr – und insgesamt mehr als 600 Mitarbeitende umfassen.

An einer gemeinsamen internen Informations-Veranstaltung in Zürich wurde am Dienstagabend auch der neue Standort des Unternehmens in der Deutschschweiz bekannt gegeben: Es wird dies der moderne Flurpark in Zürich West sein. Die Ringier Axel Springer Schweiz wird hier ab Ende 2016 drei Etagen belegen. Im kommenden Jahr wird das Gebäude gemäss den Bedürfnissen des neuen Gemeinschaftsunternehmens umgebaut und zum Einzug dann auch von Flurpark in Medienpark umbenannt werden. Zum Start verbleiben die Redaktionen vorerst an ihren bisherigen Standorten im Ringier Pressehaus an der Dufourstrasse, beziehungsweise an der Förrlibuckstrasse. Die Redaktionen in der Romandie haben ihren Standort in Lausanne.

Mit dem neuen Unternehmen wollen die beiden Partner laut Mitteilung ihre Wettbewerbsfähigkeit im Schweizer Leser- und Werbemarkt deutlich verbessern und insbesondere die Digitalisierung ihrer bekannten Marken forcieren. Durch diese Bündelung der Kräfte bauen Ringier und Axel Springer ihre bereits bestehende, erfolgreiche Partnerschaft in Osteuropa auch auf das Schweizer Geschäft aus. Verwaltungsratspräsident der Ringier Axel Springer Schweiz wird Marc Walder, als Delegierter des Verwaltungsrates fungiert Ralph Büchi.

Im Oktober wurde darüber spekuliert, ob der neue Standort Lenzburg AG sein könnte (Werbewoche.ch berichtete). Dabei soll Ringier den kostengünstigeren Kanton Aargau bevorzugt haben, während Axel Springer sich für Räumlichkeiten in Zürch stark gemacht hat. (pd/hae)

Ostschweizer Radio- und Fernsehpreis für Tobias Müller

Der Moderator des SRF-Wissenschaftsmagazins «Einstein», Tobias Müller, erhält am 16. Dezember in St. Gallen den Radio- und Fernsehpreis der Ostschweiz.

Der 32-jährige Moderator aus dem Sarganserland begann seine journalistische Laufbahn bei Radio Ri, Radio FM1 und Tele Ostschweiz. Müller stehe für eine nachrückende Generation bei SRF, heisst es in der Mitteilung von SRG Ostschweiz vom Mittwoch. Er vermittle Phänomene des Alltags oder wissenschaftliche Themen «informativ, humorvoll und glaubwürdig». Der Anerkennungs- und Förderpreis wird von den Ostschweizer Kantonsregierungen jedes Jahr mit 10'000 Franken dotiert. Die Verleihung findet am 16. Dezember in St. Gallen statt. (SDA)

ADC Awards 2016: Eingabestart

Ab sofort können dem ADC Schweiz Arbeiten für die im März stattfindende Jurierung einfach und bequem online auf Adc.ch eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 5. Februar 2016.

Grosse Ideen, für welche die Kommunikationswirtschaft voller Herzblut das ganze Jahr kämpft, sind es auch wert, ausgezeichnet zu werden: an den ADC Awards 2016! Nächstes Jahr finden die ADC Awards – die Jurierung des Art Directors Club Schweiz – am 8. und 9. März statt. In 16 Kategorien werden Arbeiten, die zwischen 1.1. und 31.12.2015 veröffentlicht wurden, juriert.

Längst umfassen die ADC Awards nicht nur Werbung, sondern praktisch alle Aspekte der Kreativwirtschaft wie Digital, Design, Film, Fotografie, Illustration oder sogar auch Sound. Diskutiert und juriert wird von den Mitgliedern des ADC Schweiz mit Hilfe qualitativer Kriterien und dies nach internationalen Standards.

Als Patronatgeber lädt der ADC Schweiz die Gewinner des ewz selection swiss photo awards in den Kategorien Werbung und Fashion zur Teilnahme an die ADC Awards 2016 ein. Gesucht werden veröffentlichte Fotografiearbeiten aus dem Jahr 2015, zum Beispiel Auftragsarbeiten, die für Editorials, Dokumentationen, Corporate-Design- Programme oder Werbung aller Art produziert wurden. Der ADC lädt auch die Gewinner des Wettbewerbs Le Grand 2015 Association du grand prix romand de la création in den gleichen Kategorien zur Teilnahme an die ADC Awards 2016 ein.

Sämtliche eingereichten Arbeiten können vor der Jurierung besichtigt werden: Am Montag 7. März 2016 in der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Die Preisverleihung und ADC Gala finden am Samstag, 12. März 2016 statt.

 

BSSM bringt BLKB-Hypotheken in die Schlagzeilen

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) baut bei der Bewerbung der aktuellen Hypotheken-Angebote auf BSSM. Die Agentur aus Basel entwickelte eine Kampagne, welche die Produkte sowohl über Print- als auch über Onlinekanäle bewirbt.

Die Werbekampagne setzt auf die Wirkung von positionierenden Headlines. Den Auftakt in den Printmedien bildet der Umschlag der Montagsausgabe einer Basler Tageszeitung. Weitere Massnahmen folgen in den nächsten Tagen und Wochen.

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Verantwortlich bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank: Christoph Loeb (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei der BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD); Pascal Rehmann (AD); Hannes Müller (Text); Luca Stancheris (Junior AD); Daniela Geiser (Desktop); Claudia Paganini (Beratung); TWMedia (Mediaplanung).

Franz & René: Ein umwerfender TV-Spot

Bereits zum zweiten Mal in Folge vertraut der Tourismusverband des Kantons Waadt seine Winterkampagne der Agentur Franz & René an. Ein TV-Spot führt das Konzept der Plakatkampagne von 2014 «Mach Platz für schöne Souvenirs» weiter.

Nach einer unvorhergesehenen Begegnung auf den Waadtländer Pisten, treffen sich zwei Turteltäubchen in einem Restaurant wieder. Plötzlich wird die Szene durchgeschüttelt, alles geht drunter und drüber. Der Zuschauer lernt, dass sich die Szene in einer Schneekugel abgespielt hat, ein beliebtes Objekt, welches man gerne als Souvenir aus den Ferien mit nach Hause bringt. Die Agentur bedient sich des Konzepts der Kampagne des vorherigen Jahres: Eine Erinnerung und ihr Schauplatz. Dies verleiht der Kampagne einen emotionalen Charakter. Das verschneite Waadtland, endlose Pisten und ein Hauch von Romantik geben einen ersten Eindruck von den vielfältigen Erlebnissen und den unvergesslichen Erinnerungen, die man aus dem Kanton Waadt mitbringen kann. Auf der Webseite Myvaud.ch sind alle Winterangebote auf einen Blick zu finden. Der TV-Spot erscheint mit fünf verschiedenen Enden, so werden mehrere Destinationen mit ihrem Angebot bekannt gemacht.

https://vimeo.com/147587778

Verantwortlich bei Franz & René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction), Luciano Gerber (Client Service Direction), Vincent Eichenberger (Campaign Manager), Marco De Albuquerque (Junior AD), Sven Jungo (Grafik Design). Film-Produktion: Freestudios.
 

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