Austrittsformalitäten

Ihr Mitarbeiter hat gekündigt? Als Arbeitgeber müssen Sie Ihren Mitarbeiter über seinen Versicherungsschutz nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses aufklären! Von Hansjürg Reber, Bankfach-Experte, Finanzplaner, Sozialversicherungsfachmann und Redaktor beim Beobachter mit Spezialgebiet Altervorsorge.

Es macht keinen Unterschied, ob Sie Ihrem Mitarbeiter gekündigt haben oder ob er den Arbeitsvertrag aufgelöst hat. In beiden Fällen sind folgende Versicherungen betroffen: Pensionskasse, Unfallversicherung und gegebenenfalls die Krankentaggeldversicherung. Informieren Sie Ihren Mitarbeiter noch während der Kündigungsfrist über seine Versicherungsdeckung und zeigen Sie ihm die Möglichkeiten auf, diese über das Arbeitsverhältnis hinaus weiterzuführen.
Pensionskasse
Der Arbeitnehmer ist noch einen Monat nach Stellenaustritt in der bisherigen Pensionskasse gegen Tod und Invalidität versichert. Stirbt er in der Nachdeckungsfrist, so erhalten seine Hinterbliebenen eine Witwen-, Witwer oder Waisenrente. Erkrankt er noch innerhalb des Monats nach Stellenaustritt so schwer, dass seine Krankheit zu einer dauernden Erwerbsunfähigkeit führt, so erhält er eine Pensionskassen-Invalidenrente. Weisen Sie Ihren Mitarbeiter darauf hin, falls er nicht schon nach einem Monat wieder eine neue Stelle antritt oder sich beim Arbeitsamt anmeldet, er solle sich bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG (www.aeis.ch) allenfalls freiwillig versichern.
Hat die Pensionskasse vom Versicherten die Instruktion erhalten, wohin das Freizügigkeitsguthaben überwiesen werden soll, muss diese das Guthaben innerhalb von 30 Tagen überweisen, ansonsten schuldet die Kasse Verzugszinsen.
Unfallversicherung
Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist der Mitarbeiter noch während 30 Tagen gegen Unfall versichert. Tritt er erst später eine neue Stelle an oder meldet er sich nicht innerhalb der 30 Tage beim Arbeitsamt an, entsteht eine Deckungslücke. Weisen Sie ihn darauf hin, dass er eine Abredeversicherung abschliessen kann oder aber die Unfalldeckung bei seiner Krankenkasse einschliessen muss. Informieren Sie den Mitarbeiter noch während der Anstellung und veranlassen Sie, dass die Prämienzahlung für die Abredeversicherung ebenfalls noch während seiner Anstellung erfolgt.
Krankentaggeldversicherung
Als Arbeitgeber sind Sie gemäss Obligationenrecht verpflichtet, Ihrem Mitarbeiter den Lohn für eine beschränkte Zeit zu entrichten, wenn der Mitarbeiter wegen Krankheit seine Arbeit nicht ausführen kann. Haben Sie für Ihre Mitarbeiter eine Kollektiv-Kran-kentaggeldversicherung abgeschlossen, dann kann ein Mitarbeiter, der Ihr Unternehmen verlässt, aus der Kollektiv- in die Einzel-Krankentaggeldversicherung übertreten. Machen Sie den Mitarbeiter in diesem Fall auf den Übertritt aufmerksam. Überreichen Sie ihm das notwendige Übertrittsformular und sorgen Sie dafür, dass der Taggeldversicherer dieses auch erhält. Denken Sie daran, dass ein Übertritt in der Regel noch während 1–3 Monaten nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses möglich ist.
Als Arbeitgeber haben Sie eine Informationspflicht zum Versicherungsschutz nach Auflösung eines Arbeitsverhältnisses. Es empfiehlt sich deshalb, ein Merkblatt mit allen wesentlichen Versicherungsinformationen Ihren Mitarbeitern schon bei Stellenantritt zu überreichen.

Buchtipp
Arbeitsrecht von Irmtraud Bräunlich Keller
Dieses neue Handbuch der Beobachter-Arbeitsrechtsspezialistin verschafft den Durchblick. Was gehört in einen Arbeitsvertrag? Wie kündige ich korrekt? Wie läuft es mit Überstunden? Was tun bei einer Lohnkürzung? Das neue Standardwerk beantwortet alle Fragen, enthält leicht verständliche Informationen, konkrete Beispiele, Tipps sowie rechtliche Grundlagen und wegweisende Gerichtsurteile.
272 Seiten, broschiert, 10., aktualisierte Auflage 2009, Beobachter-Buchverlag, ISBN 978-3-85569-412-9, Fr. 36.–.

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Präpotenz und Hybris

Italiens Premier Berlusconi ist immer gut für eine Geschichte. Sei sie politisch oder gesellschaftlich, ernsthaft oder skandalös. Punkto Medienpäsenz schlägt Berlusconi alle europäischen Staatsmänner um Längen. Gastkommentar von Stephan Russ-Mohl, Leiter des Europäischen Journalismus-Observatoriums der Universität Lugano.

Wenn es für Medienpräsenz eine Goldmedaille gäbe, dann wäre Silvio Berlusconi neben Barack Obama fraglos ein ernsthafter Anwärter. Der italienische Premierminister und Medienmogul sorgt nahezu täglich für «zuverlässige Überraschungen», wie sie der Medienforscher Klaus Schönbach von Zeitungen erwartet. Berlusconi ist allgegenwärtig. Die Scheidungsklage und der Rosenkrieg mit seiner Frau Veronica, die angeblich zwei Milliarden Euro fordert, die Affäre mit einem minderjährigen Mädchen, die Paparazzi-Fotos von den Feten, die auf seinem Landsitz in Sardinien gefeiert wurden, und die Prostituierte, die sich öffentlich über das Stehvermögen des 72-Jährigen ausliess, haben weltweit wohl für mehr süffisante Schlagzeilen gesorgt als der G8-Gipfel von Aquila.
Interessant ist indes, womit der omni- und präpotente Premierminister in den Medien Aufsehen erregt – und welche Geschichten wie gespielt bzw. nicht gespielt werden. Die Schlüsselrolle beim Blick durchs Schlüsselloch kommt nicht den italienischen Medien zu, die ja entweder Berlusconi gehören oder von ihm mehr oder minder erfolgreich eingeschüchtert wurden. Die kompromittierenden Fotos hat die spanische Zeitung El País veröffentlicht, und weitere Details über Berlusconis Privatleben breitete vor allem Rupert Murdochs britische Tabloid-Presse genüsslich aus. Es waren auch beileibe nicht etwa der Corriere della Sera oder Il Sole 24 Ore, welche die handzahme Berichterstattung des italienischen Fernsehens zu Berlusconis Skandalgeschichten mit dem DDR-Fernsehen zu Honeckers Zeiten verglichen. Das besorgte vielmehr der britische Guardian. Auf dem Umweg über die Auslandspresse griffen dann allerdings auch italienische Blätter gierig nach solchen Vergleichen, während Il Giornale, die überregionale Tageszeitung des Berlusconi-Clans, ihrerseits Murdoch heftig attackierte.
Das Perfide ist indes, dass die Schamlosigkeit Berlusconis im Umgang mit Minderjährigen und Prostituierten als Medienthema seinen nicht minder schamlosen Umgang mit der Macht zu verdrängen droht: Missliebige Journalisten verlieren ihre Posten, Gesetze werden so zurechtgebogen, dass sie strafrechtliche Ermittlungen verunmöglichen, und Berlusconis Firmenimperium wird immer wieder vom Gesetzgeber bevorzugt.
Immerhin hat das Nachrichtenmagazin L’Espresso jüngst in einer Titelgeschichte herausgearbeitet, wie Berlusconis Regierung – eher hinter den Kulissen – neuerlich parlamentarisch Weichen stellt, die sein Medienimperium gegenüber dem Wettbewerber Murdoch privilegieren. Vom linken Lager, dem auch La Repubblica zuzurechnen ist, wird der Cavaliere eifrig skandalisiert, aber diese Angriffe werden rechts der Mitte nicht aufgenommen, obschon das Mass längst übervoll ist und eigentlich gerade Konservative (einschliesslich der katholischen Kirche) allen Grund hätten, zu Berlusconi auf Distanz zu gehen. Freiwillig wird der Premier, der mehr und mehr zum von Hybris geplagten Potentaten mutiert, indes seinen Posten kaum räumen. Geniesst er nicht mehr politische Immunität, hätte er nämlich neuerlich Strafverfolgung zu befürchten. Einmal vom Sockel gestürzt, könnte ihn die politisierte und ihrerseits unberechenbare italienische Justiz die letzten Jahre seines Lebens hinter Gitter befördern. Schon diese Aussicht dürfte ihn dazu verleiten, mit Zähnen und Klauen an der politischen Macht festzuhalten.
Längst droht Italien an seiner Gerontokratie zu ersticken. Dass Berlusconi 2008 wiedergewählt wurde, ist angesichts seiner Medienübermacht sowie des Zerfalls und der Zerstrittenheit der italienischen Linken kein Wunder. Eher gibt es schon Rätsel auf, wie er die Wahl zwei Jahre zuvor überhaupt verlieren konnte.
Unter italienischen Intellektuellen wird das alles verschämt als «italienische Anomalie» umschrieben. Von aussen betrachtet, ist das ein Euphemismus. Die Pressefreiheit ist seit Langem eingeschränkt. Es ist kein Zufall, dass sich Berlusconi und Putin offenbar bestens verstehen. Aber auch die Bedrohungsszenarien der Mafia verfehlen ihre Wirkung auf Journalisten nicht, was die Fachzeitschrift Problemi dell’informazione soeben neuerlich in einem umfangreichen Sonderheft dokumentiert hat. Italien verliert immer mehr den Anschluss an Europa.

Future Connection geht für Gasser und Partner über die Bücher

Future Connection hat den Relaunch für Gasser und Partner den Gesamtauftritt des Treuhand-, Immobilien- und Vermögensspezialists gestaltet. Die Agentur entwickelte in diesem Rahmen ein neues Corporate Design.

Future Connection hat den Relaunch für Gasser und Partner den Gesamtauftritt des Treuhand-, Immobilien- und Vermögensspezialists gestaltet. Die Agentur entwickelte in diesem Rahmen ein neues Corporate Design.
Die Kommunikationsagentur Future Connection konnte Gasser und Partner Treuhand
und Immobilien als neuen Kunden gewinnen. Im Rahmen eines Relaunchs entwickelte Future Connection ein neues Corporate Design. Sämtliche Druckunterlagen sowie die Website wurden neu konzipiert und umgesetzt.
Durch den Neuauftritt sollen die drei wichtigsten Geschäftsbereiche «Treuhand», «Immobilien» und
«Vermögensverwaltung» stärker ins Zentrum gerückt werden. Zudem soll die Benutzerführung der Website verbessert werden wie auch der Informationsgehalt einzelner Kernleistungen erhöht werden.
Verantwortlich bei Gasser und Partner: Thomas Brassel und Ralph Nägeli. Verantwortlich bei Future Connection:Martina Waser (Projektleitung), Karin Gleichner (Design), Markus Kohlbrenner, Kilian Hann (Technik).
www.gasser-partnerag.ch
www.fconnection.com

Wer lügt, sitzt in der Falle

Warum es dumm ist, im Internet die Unwahrheit zu erzählen.

Ehrlichkeit ist eine Zier, doch besser lebt sich’s ohne ihr. Wirklich? OK: Lügen ist schäbig, gemein, bäh. Trotzdem tun wir’s manchmal. Weil wir uns Vorteile davon versprechen, weil die Wahrheit unbequem ist, weil wir die Wirklichkeit gern anders hätten. Schlimm? Kommt darauf an. Aber dumm ist es auf jeden Fall.
Das Internet macht vieles möglich. Zum Beispiel, dass «Tom, 55, arbeitsloser Elektrotechniker» als «Melanie, 14, suche Brieffreundin» auftritt und Übles will. Weniger dramatisch erscheint es da, sich ein paar Jahre jünger zu machen, sich einen anderen Beruf zuzulegen, Ferienerlebnisse zu erfinden und alles mit Twitterern, Facebookern und Flickrn zu teilen – einfach so in Pixeln. Aber Achtung: Aus virtuell wird schnell real. Suchmaschinen entlarven Schönungen, Schummeleien und Lügen in null Komma nichts. Der Personenschnellcheck bei Yasni serviert alles, was über einen Menschen im Internet zu finden ist, von der Bücherwunschliste bei Amazon über Beiträge in Foren bis zu Fotos vom Tennismatch des SV Duppelswil, bei dem Sie so eine schlechte Figur abgegeben haben. Selbst uraltes Zeug, das auf irgendwelchen Servern abgelegt oder in Caches gestrandet ist, kommt zum Vorschein. Es stimmt: Was einmal zehn Minuten lang im Netz war, ist darin gefangen.
Wenn jemand über all die Daten stolpert, die sich rund um Ihren Namen angesammelt haben, kann das schon peinlich genug sein. Frei erfundene Angaben zur eigenen Person machen die Blamage perfekt. Es passiert meist aus heiterem Himmel: Sie haben Ihr getuntes Profil auf der Partnersuchseite längst vergessen. Bis Ihr Wunscharbeitgeber Sie im heiss ersehnten Bewerbungsgespräch fragt: «Sie fahren Ferrari?» Blöd ist auch, wenn der Partner seinem Herzblatt im Netz nachschnüffelt. Fast die Hälfte von 3’000 befragten Yasni-Nutzern kontrolliert ihren Schatz per Internet. Traurig genug. Ärger oder Ärgeres bedeutet es, wenn die Ermittlungsergebnisse dem Schnüffler recht geben: Auf Facebook hat die bessere Hälfte den Status «Single» eingetragen, geht regelmässig joggen, lügt die Nase kürzer und die Beine länger. Na warte!
Wer meint, er müsse mit Pinocchio und Baron Münchhausen auf der Kanonenkugel reiten, sollte es wenigstens clever anfangen. Sonst fühlt sich der Entdecker des unseligen Eilands nicht nur belogen, er muss auch noch verdauen, dass man ihn für dusselig hält. Verletztes Vertrauen und verletzter Stolz sind eine explosive Mischung. Ob halb wahr, halb falsch, verschwiegen oder in Not gelogen – Lügen haben alles andere als kurze Beine: Sie holen uns immer ein. Mit langen Schritten.
Anne-Friederike Wilhelm

Emex-Forum by Swiss Marketing: Wo Fachwissen in der Praxis ankommt

Drei Tage, die in jede Agenda gehören: 25. bis 27. August, wenn in Zürich die Emex über die Bühne geht. Auf dem Marktplatz der hiesigen Marketing-Szene spielt dieses Jahr das Thema Ausbildung eine grosse Rolle. Im Emex-Forum by Swiss Marketing beleuchten Profis das Thema auf eine Art, die Nutzen für alle stiftet.

Wer vorwärts kommen will, weiss es. Wer sich die Organisationsstruktur seiner Firma anschaut, auch. Und wer Augen und Ohren offen hält im Berufsleben, der ist sowieso im Bilde: Arbeitspraxis ennet der Grenzen, das Verständnis anderer Kulturen und Business-Mentalitäten öffnet neue Horizonte, lässt einen sozusagen eine persönliche «Ausland-Rendite» einfahren. Wenn man denn weiss, wie. Und wenn man Know-how darüber hat, was der eigene berufliche Abschluss im Ausland wirklich wert ist.
Genau diese Frage ist eins der brennenden Themen, die an der Emex in Zürich vom 25. bis 27. August be- und verhandelt werden. Konkreter: im Emex-Forum by Swiss Marketing (SMC). Auf dieser Marketingbühne und Fachwissensplattform steht der erste Tag ganz im Zeichen der Aus- und Weiterbildung. Alleine schon dieser Dienstag lohnt die Reise nach Zürich zur Emex, der grössten Schweizer Fachmesse für Marketing, Kommunikation, Event und Promotion. Neben vielen neuen Aspekten und Inhalten wird im Emex-Forum by Swiss Marketing dort auf Bekanntes zurückgegriffen, wo sich dieses bewährt hat. Etwa mit der Verpflichtung von SF-Moderator Stephan Klapproth, der das Forum schon letztes Jahr kompetent und begeisternd moderiert hatte.
Aus der Praxis, für die Praxis
Essenziell für das Verständnis des Schweizer Bildungssystems und dessen Stärken ist am Dienstag, 25. August, der Vortrag von Dr. Peter Petrin. Der Direktor des Schweizerischen Instituts für Betriebsökonomie (SIB) wird erläutern, welche Ansätze für die internationale Anerkennung der eidg. Fachausweise und Diplome in Marketing und Verkauf bestehen. Wo die Vorteile des Schweizer Bildungssystems liegen und weshalb das Land bei der Aus- und Weiterbildung von Leadern nicht auf blosse Akademisierung setzen darf. Zu diesem Keynote-Referat gehört ein Roundpanel, das mit Profis aus der Aus- und Weiterbildungsszene bestückt ist. Mit von der Partie sind Michèle Rosenheck, Leiterin Berufsbildungspolitik beim Kaufmännischen Verband Schweiz, Dr. Bianka Lichtenberger, Executive Master of Business Engineering, Universität St. Gallen, sowie Dr. Charles Mariauzouls, Human Capital Corporate Leader Price¬water¬house¬Coopers AG. Was hier alte Hasen – was keinesfalls despektierlich gemeint ist, sondern auf deren Kompetenz und Erfahrung gemünzt ist – besprechen, hat das Zeug, alle jungen Füchse hinhören zu lassen.
Zuerst der kompetente Redner, danach die vielstimmige Vertiefung im Roundtable-Gespräch: Was letztes Jahr im Emex-Forum by Swiss Marketing aufgegleist worden ist, erfährt 2009 eine Fortsetzung: «Fassbare Wissensvermittlung aus der Praxis», benennt dies Uwe Tännler, Präsident von Swiss Marketing. Dass der Messe-Eintritt kostenlos für die SMC-Mitglieder ist, erweist sich als zusätzliches Goodie. Nutzen für alle stiften, und dies in einer Art, die auf den praxisnahen Zugang fokussiert – so sieht Uwe Tännler diesen ersten Tag im Emex-Forum by Swiss Marketing: «Die Konkurrenz an Weiterbildungen hat ein fast unüberschaubares Mass angenommen. In dieser Situation werden Information und Überblick immer wichtiger.» Ein Thema, das selbstverständlich nicht schon in St. Margrethen endet: «Im Zeitalter der Globalisierung und der verschwindenden Grenzen ist die internationale Anerkennung unserer Abschlüsse von grosser Wichtigkeit.»
Die junge Stimme
Am früheren Abend des gleichen Tages wird das Thema Aus- und Weiterbildung zusätzlich vertieft. Werner Herde, VR-Präsident der imBA AG, international marketing Brain academy, wird aufzeigen, wie sehr sich die Ausbildung von erfolgreichen Marketing-Fachleuten aus der Praxis nährt – um so auch Wege in der Praxis aufzuzeigen. Dieser Programmpunkt, moderiert von Pierre C. Meier, Chefredaktor der Werbewoche, bringt zudem ein Wiedersehen mit Evelyn Weber, die wir in fünf Schritten auf ihrem Weg zum eidg. Fachausweis begleitet haben. Sie repräsentiert die junge Stimme an diesem «Tag der Ausbildung» und zeigt noch einmal auf, wie der Weg verläuft, der von der ersten Idee einer vertieften Weiterbildung bis hin zu jenem Tag führt, da der Fachausweis auch wirklich in den eigenen Händen liegt. Wer sich mit ähnlichen Gedanken trägt, wer den eigenen Schulsack besser ausstatten will, der oder die wird hier mit Wissen von der Schulbank-Front ausgestattet.
Der «Tag der Ausbildung» vom 25. August ist aber nur der erste von insgesamt drei Know-how-Tagen am EMEX-Forum by Swiss Marketing. Nach dem Dienstag stehen am Mittwoch, 26. August, die Medien im Vordergrund; am Donnerstag dann wird das Thema Marketing an und für sich auf den Schild gehoben. «Marketingtrends 2010» und «Marketing in der Krise» – ein Vortrag von Prof. Dr. Stefan Michel, Professor of Marketing IMD International, Lausanne, werden dann die grossen Themen sein.
Vier «P». Und vier «F»
«Wir sind überzeugt, dass sich das Konzept ‹Wissensvermittlung innerhalb der Emex› bewährt und dabei die Formel ‹kurz und knackig› erfolgreich angewandt wird», sagt Tännler. Auf engstem Raum diskutieren können mit Leuten, die den Sprung nach vorne schon gewagt haben, profitieren von deren Tipps und Tricks und so selber neue Einsichten nach Hause nehmen – das ist einer von vielen «take-aways», die sich garantiert einstellen werden. Oder kurz: «Das ist Marketing in der Praxis.» An den Roundpanels etwa wird nicht etwa Frontalunterricht praktiziert, sondern es besteht die Möglichkeit, den Experten Fragen zu stellen. So wird nicht am Markt vorbeiproduziert, sondern man bedient die Zielgruppe sur place mit allen relevanten Informationen. Emotionen inklusive: Denn der Abend des 25. August, des «Tages der Ausbildung», wird mit der MarKom-Zertifikatsfeier beschlossen.
Womit die vier «P» aus dem Marketing-Mix am Emex-Forum by Swiss Marketing mit vier «F» ergänzt werden können: Freunde treffen. Fragen stellen. Fokussieren. Und Früchte ernten. Denn wer nach fundiertem Studium ein Zertifikat verdient hat, wird dieses wohl auch in artgerechter Form begrüssen wollen.
Wetten, dass die neuen und altgedienten Marketingprofis dem Begriff «Feierabend» an der Emex eine sinnvolle und stimmige Prägung geben werden?
Andreas Güntert
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Stephan Klapproth, der nach 2008 auch dieses Jahr wieder das Emex-Forum by Swiss Marketing moderieren wird.

AZ Medien gehen in Eigenregie

Die AZ Medien Gruppe hat sich entschieden, die Anzeigenvermarktung für ihre Titel wieder in Eigenregie zu betreiben. Entsprechende Verträge mit der Publicitas wurden bereits Ende 2008 vorsorglich gekündigt.

Die AZ Medien Gruppe hat sich entschieden, die Anzeigenvermarktung für ihre Titel wieder in Eigenregie zu betreiben. Entsprechende Verträge mit der Publicitas wurden bereits Ende 2008 vorsorglich gekündigt. Laut einer AZ-Mitteilung wurden auch die Regieverträge für mehrere Gratisanzeiger nicht verlängert.
Es sei das Bestreben beider Parteien, bis im Sommer 2010 eine neue Zusammenarbeitsbasis zu finden, die, aufbauend auf die neuen Geschäftsmodelle der Publicitas, die Verantwortlichkeiten in den Bereichen Vermarktung, Digitalisierung, Dienstleistungen und Infrastruktur neu definiert und bedürfnisgerecht regelt. Die AZ Medien suchen mit dem Entscheid, die Anzeigenvermarktung in Zukunft in eigener Regie zu betreiben wieder den direkten Kontakt zu den Kunden. Per 1. Januar 2010 wird eine eigene Verkaufs- und Vermarktungsorganisation aufgebaut. Für die Leitung des Projektes «Eigenregie» konnte Rainer Sauser, früher Marketingleiter bei Publicitas, gewonnen werden. Christoph Marty, Geschäftsführer Aargauer Zeitung/Sonntag, ist auf Ebene Unternehmensleitung für das Projekt verantwortlich.
Der zentrale Exklusivvertrag über die Werbevermarktung der Aargauer Zeitung behält bis Ende 2012 seine Gültigkeit, wie Publicitas in einer Mitteilung schreibt. Die übrigen Titel der AZ Medien wird Publicitas ab 2010 als Vermittler anbieten. Beide Seiten wollen bis im Sommer 2010 eine neue Zusammenarbeitsform auf Basis des neuen Geschäftsmodells von Publicitas erarbeiten. Für die Werbekunden von Publicitas ändere sich bei den Titeln, die in Eigenregie gehen, nichts: sämtliche Titel seien auch weiterhin über die Vermarktungsorganisation von Publicitas buchbar. Ein Stellenabbau und die Schliessung von Niederlassungen können dabei nicht ausgeschlossen werden. Über die Ausgestaltung der künftigen Organisation von Publicitas im Mittelland wird spätestens Mitte September 2009 genauer informiert.

www.azmedien.ch
www.publicitas.ch/

Eine Extratour für Zeitungen

Die Post testet, ob sie Privatkunden erst nachmittags mit der Briefpost bedienen kann. Mit einer Ausnahme: Für Zeitungen macht sie neu eine morgendliche Extratour.

In den letzten Wochen berichteten verschiedene Zeitungen, dass die Briefpöstler in den Waadtländer Gemeinden Epalinges und Montreux sowie in drei Lausanner Stadtquartieren seit letztem August versuchsweise täglich zwei Touren drehen: Nach der Frühzustellung der Zeitungen werden am frühen Vormittag die Geschäftskunden und Postfächer bedient, am frühen Nachmittag sind dann die Privatkunden an der Reihe. Nach diesem Pilotversuch und weiteren Tests werde das Post-Management entscheiden, ob das neue Vertragungsmodell auch auf andere Regionen ausgedehnt werden soll.
Eine Frage aber wurde bei der Berichterstattung zum Westschweizer Pilot ausgeklammert: Was geschieht mit jenen Zeitungen, die bisher nicht per separate Frühzustellung, sondern mit der Briefpost im Laufe des Vormittags zu den Privatkunden gelangten? Werden Wochenzeitungen, Ferienumleitungen, Auswärtsabos oder Grossauflagen künftig auch erst nachmittags bei den Empfängern im Briefkasten liegen? «Diese Frage ist noch nicht definitiv geklärt», sagt dazu Postsprecher Oliver Flüeler, «aber im Westschweizer Pilot machen wir für Zeitungen eine Extratour, sodass sowohl Privatkunden als auch Geschäftskunden ihr Leibblatt am frühen Vormittag im Briefkasten haben.» Das gilt nicht für private Zeitschriftenabonnenten, denn Zeitschriften kommen weiterhin per Briefpost – und damit später als heute – zu den Haushalten. Um es an einem Beispiel konkret zu machen: Ein Heinwehbasler, der in Epalinges wohnt und sowohl die Lausanner Tageszeitung 24Heures, die Basler Zeitung, die Handelszeitung und die Zeitschrift Bilan abonniert hat, erhält neu gleich dreimal pro Tag Post: Bis 7 Uhr wird ihm 24Heures von der Posttochter Epsilon SA (Frühzustellorganisation) in den Briefkasten gelegt, am frühen Vormittag bringt ihm der Pöstler per Extratour die BaZ und die HandelsZeitung und am Nachmittag kommt womöglich derselbe Pöstler nochmals mit der Briefpost (inklusive Bilan). «Die Zeitungsverleger haben mit diesem Vertragungsmodell einen Vorteil: Ihre Titel sind eher früher bei den Abonnenten als heute per Briefpost», sagt Flüeler.
Doch lohnt sich das Extratouren-Modell auch aus Sicht der Post? Das sei nun eben Gegenstand von weiteren vorab technischen und organisatorischen Tests, sagt Flüeler. Denn das Modell sei nur dann in weiteren Regionen und ohne zusätzliches Personal umsetzbar, wenn dort bereits eine Zeitungsfrühzustellung angeboten werde. Zudem müsse die Sortierung der Briefpost künftig bis auf die einzelnen Botengänge nach Hausnummer (und bei Mehrfamilienhäusern nach Haushalt) maschinell erfolgen können. Heute wird die Feinsortierung noch von den Pöstlern von Hand verrichtet: Nachmittags nach dem Botengang sortieren sie die B-Post für den Folgetag und frühmorgens vor dem Botengang muss noch die A-Post verlesen werden. «Fällt das Sortieren weg, hätten die Pöstler Zeit für die verschiedenen Touren», sagt Flüeler.
Jedenfalls stehe für die Post weniger das Sparen im Vordergrund, sondern die Frage, ob und wie sie ihre Dienstleistungen den veränderten Bedürfnissen und Lebensumständen der Menschen (mehr Single-Haushalte, mehr Doppelverdiener) anpassen soll. «Ein Grossteil unserer Privatkunden will am frühen Morgen die Zeitung, sie sind aber danach tagsüber gar nicht mehr zu Hause, wenn der Zustellbote kommt», sagt Flüeler. «Ganz anders die Firmen: Sie erwarten die Post kurz nach Arbeitsbeginn.»
Diese Einschätzung scheint richtig zu sein. Gemäss einer ersten Befragung wollen jedenfalls 43 Prozent der betroffenen 17’000 Waadtländer Privathaushalte das Modell beibehalten, 23 Prozent äusserten noch keine Meinung. Im Übrigen haben 47 Prozent die Umstellung gar nicht bemerkt, obwohl sie von der Post mehrmals informiert worden waren.
Markus Knöpfli

Der Impact Check der Werbewoche

Wir zeigen, wie aktuelle Kampagnen bei den Konsumenten abschneiden.

Die Lovely-Kampagne für Swissmilk der Werbeagentur Ruf Lanz liegt bei den Kriterien Uniqueness, Brand Fit und Likeability unangefochten an der Spitze. Beim Kriterium Awareness fällt sie auf den neunten Platz ab. Der Grund liegt in der neudeutschen Marke Swissmilk, an Milch können sich 51,2% erinnern, das wäre Platz 3. Platz 1 bei der Awareness belegt die Kampagne Suva von Ruf Lanz, gefolgt von Henniez (Saatchi & Saatchi) und Baccardi (Exxtra). Beim Kriterium Unique­ness kommt die Suva-Kampagne auf Platz 2, gefolgt von Tibits (Wirz). Beim Brandfit liegt Suva auf dem zweiten Platz, gefolgt von Baccardi. Auch bei der Likeability liegt Suva auf Platz 2, gefolgt von Tibits.
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Fragestellung und Methodik
Methode: Computer Assisted Web Interviews (CAWI).
Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com-reSEARCH-Plattform.
Zielgruppe: webaktive Personen aus der Deutschschweiz zwischen 14 und 59 Jahren.
Sample-Grösse: n = 500 Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten.
Erhebungszeitraum: 27. 07. 2009–04. 08. 2009.
Fragen:
– Wir haben Ihnen zu Beginn der heutigen Befragung einige Anzeigen vorgestellt.
An welche dieser Anzeigen können Sie sich erinnern? Bitte nennen Sie uns die werbenden Unternehmen bzw. die beworbenen Marken. (Awareness)
– Inwieweit heben sich diese Anzeigen Ihrer Meinung nach von anderer Werbung in Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften ab? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= hebt sich überhaupt nicht ab) bis 6 (= hebt sich sehr stark ab). (Uniqueness)
– Inwieweit passen diese Anzeigen zu dem Bild, das Sie von den jeweiligen Marken/Unternehmen haben? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= passt überhaupt nicht zu meinem Bild von dieser Marke) bis 6 (= passt sehr gut zu meinem Bild von dieser Marke). (Brand Fit)
– Inwieweit gefallen Ihnen die folgenden Anzeigen? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= gefällt mir überhaupt nicht) bis 6 (= gefällt mir sehr gut). (Likeability)
Verfasserin der repräsentativen Studie «Werbelieblinge der Schweiz» ist die auf Online-Marktforschung spezialisierte Marketagent.com Schweiz, die über ein registriertes Panel von 20 000 befragungswilligen Personen in der Deutsch- und der Westschweiz verfügt. Marketagent.com Schweiz ist ein Tochterunternehmen des führenden österreichischen Marktforschungsunternehmens Marketagent.com online reSEARCH GmbH und der Schweizer Kommunikationsagentur Contract Media AG.

Edipresse Polska übernimmt 65 Prozent an Wizaz.pl

Die polnische Tochter des Westschweizer Verlagshaus Edipresse. Edipresse Polska, übernimmt 65 Prozent am Firmenzusammenschluss mit einer der führenden polnischen Webseiten. Das Portal Wizaz.pl ist auf die Bereiche Schönheit, Gesundheit und Wellness angelegt.

Die polnische Tochter des Westschweizer Verlagshaus Edipresse. Edipresse Polska, übernimmt 65 Prozent am Firmenzusammenschluss mit einer der führenden polnischen Webseiten. Wie die Mediengruppe am Dienstag mitteilte, werde die neue Geschäftseinheit werde unter dem Namen Edipresse Wizaz Sp. zo.o. beglaubigt. Das Portal Wizaz.pl ist auf die Bereiche Schönheit, Gesundheit und Wellness angelegt. Es verfügt gemässe Unternehmensangaben über das grösste Benutzerforum mit der Meinung von über 230’000 Konsumenten zu verschiedenen kosmetischen Produkten.

www.wizaz.pl
www.sda.ch

SRG: Drei Rücktritte aus Verwaltungsrat

Auf Ende Jahr treten gleich drei Verwaltungsräte aus dem siebenköpfigen Verwaltungsrat der SRG Deutschschweiz aus: Der Axpo-Chef Heinz Karrer, der künftige Denner-Chef Peter Bamert und SRG- Generaldirektor Armin Walpen.

Auf Ende Jahr treten gleich drei Verwaltungsräte aus dem siebenköpfigen Verwaltungsrat der SRG Deutschschweiz aus. Axpo-Chef Heinz Karrer und der künftige Denner-Chef Peter Bamert treten auf beruflichen Gründen zurück, wie Verwaltungsratspräsident Viktor Baumeler auf Anfrage der SDA sagte. Der SRG- Generaldirektor Armin Walpen scheidet aus statutarischen Gründen aus. Baumeler bestätigte einen entsprechenden Bericht der Berner Zeitung vom Mittwoch.
Im November werden die drei neuen Mitglieder durch den 25-köpfigen Regionalrat gewählt. Das Anforderungsprofil für die Bewerber soll im September formuliert werden.

www.srg.ch/
www.sda.ch

Walder, Werber gewinnt Pitch um Bank Linth – Etat

Walder, Werber hat in einem mehrstufigen Pitch den Gesamtetat der Bank Linth LLB gewonnen. Erste Kampagnen werden bereits realisiert.

Walder, Werber hat in einem mehrstufigen Pitch den Gesamtetat der Bank Linth LLB gewonnen. Die Werbeagentur mit Sitz in Uster wird zukünftig die Bank Linth an allen 23 Standorten zwischen Meilen und Bad Ragaz mit Kommunikationsmassnahmen begleiten. Erste Kampagnen werden bereits realisiert.

www.walderwerber.ch
www.banklinth.ch

Zu guter Letzt: Politische Aktion auf eBay

Im Gegensatz zu Werbekampagnen, deren Grenzen allein schon durch das Profil des Werbenden gesetzt sind, sind die Grenzen politischer Kampagnen offensichtlich teilweise ziemlich dehnbar. Nun haben Künstler vom Berliner Zentrum für Politische Schönheit eine Aktion gestartet, um nach eigenen Angaben ein Zeichen zu setzen gegen den inspirationslosen Wahlkampf und die Politikverdrossenheit in Deutschland.

Im Gegensatz zu Werbekampagnen, deren Grenzen allein schon durch das Profil des Werbenden gesetzt sind, sind die Grenzen politischer Kampagnen offensichtlich teilweise ziemlich dehnbar. Nun haben Künstler vom Berliner Zentrum für Politische Schönheit eine Aktion gestartet, um nach eigenen Angaben ein Zeichen zu setzen gegen den inspirationslosen Wahlkampf und die Politikverdrossenheit in Deutschland. Am Dienstag haben die Berliner Aktionskünstler auf der Auktionsplattform eBay eine Versteigerung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und des SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier begonnen. Doch deren Kampagne im Internet nahm ein schnelles Ende. Weniger als 24 Stunden nach Beginn die Aktion gemäss SDA sie bereits gestoppt worden. Bevor die beiden Angebote gelöscht worden seien, habe eine relativ unfreundliche Anruferin aus dem Bundeskanzleramt die Künstler aufgefordert, die Auktionen zu entfernen. Wann genau die Angebote gelöscht wurden, sei jedoch unklar. Man warte noch auf eine konkrete Begründung von eBay, wie der aus Bern stammende Aktionskünstler Philipp Ruch, einer der Mitinitiatoren sagte. In dem Telefonat mit dem Kanzleramt habe Ruch angeboten, dass sich die Kanzlerin für 5,6 Millionen Euro freikaufen könne. Daraufhin habe die Mitarbeiterin aufgelegt.
Mit den Einnahmen aus den Auktion wollten die Aktionskünstler ein Projekt zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer und das World-Food-Programm der UNO unterstützen. Nach Bekanntwerden der Auktionen hatten laut Ruch weltweit mehr als 10’000 Besucher die Auktion von Angela Merkel aufgerufen. Bis gestern Abend habe das Höchstgebot für die Kanzlerin bei 69 Franken gelegen.
www.sda.ch
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