Zürcher Werber lanciert ein neues Jazzfestival

Im Zürcher Trendlokal Schmuklerski gibt es im August und September internationalen Top-Jazz sowie Soul & Blues im Rahmen eines neu lancierten «Late Summer Festival‘ 09». Hinter der Idee steckt eine Gruppe von Musikliebhabern rund um den Werber Eduard Ulli von der Zürcher Agentur Agor.

Im Zürcher Restaurant und Grand Café Schmuklerski an der Badenerstrasse 101 soll es in Zukunft regelmässig Jazz, Soul und Blues geben. Unter dem Label «on stage Schmuklerski» wollen der Wirt Thomas Bickel, der Werber Eduard Ulli und der bekannte Vibrophonist Thomas Dobler der «Live-Musik im Restaurant» wieder neuen Swing verleihen. Lanciert wird die Idee mit dem «Late Summer Festival ‘09». An zehn Abenden zwischen dem 20. August und 24. September sind hochkarätige Konzerte mit Schweizern und internationalen Musikern angesagt. Die Erfahrungen des Festivals werden die Initianten dann nützen, um anschliessend «möglichst wöchentlich» im Schmuklerski weiter Jazz zu programmieren. Unkonventionell am musikalisch hochstehenden Konzept ist, dass für diese Shows kein Eintritt erhoben wird. Es gibt nur einen Getränkezuschlag von 12 Franken auf die erste Konsumation. «Damit wollen wir für das breite Publikum offen sein. Die Leute sollen reinschauen, die Stimmung geniessen und bei Gefallen bleiben», meint Eduard Ulli, der aus dem Logo «on stage Schmuklerski» einen «Brand für genussvolles Sein mit hoher Qualität im Zürcher Nachtleben» machen will.
Eduard Ulli spielt selber kein Instrument und hört am liebsten Rockmusik. Live-Jazz ohne ideologische Scheuklappen ist für den Mitinhaber der Agor Werbeagentur «ein perfektes Stilmittel», um die Stadt Zürich kulturell bereichern zu können. «Es fehlen in dieser Stadt die Lokale mit Live-Musik», bedauerte Ulli schon 2004, als die damalige Live-Jazz-Bar «The Gig» an der Ecke Müller/Rotwandstrasse nach fünf Jahren schliessen musste. «The Gig» fand zwar noch kurzzeitig Asyl an der Fraumünsterstrasse, mit prominenter Unterstützung sogar von Freddy Burger und Elmar Ledergerber. Aber auch hier haben die Umstände anders gespielt. Deshalb suchte Ulli schon länger ein neues Lokal und ist jetzt beim Wirtepaar Dragana und Thomas Bickel auf offene Ohren gestossen.
Der Ex-Fussballstar hat vor fünf Jahren das Schmuklerski in einem ehemaligen Trödlerladen eröffnet und zu einem schnellen Erfolg geführt. Nach einem kompletten Neubau ist das Lokal jetzt seit knapp drei Monaten grosszügig erweitert und urban gestylt wieder für die Szene offen. «Unser Lokal diente schon als Zentrum für das erste Zurich Filmfestival. Jetzt hoffen wir auf einen weiteren Erfolg mit dem Jazzfestival», freut sich Bickel.
Damit das klappt, betreuen Eduard Ulli und seine Partner bei der Agor, einer renommierten 13-köpfigen Spezialagentur für Marketingkommunikation im B2B-Bereich, mit viel Goodwill den Grundauftritt, die Werbung und das Sponsoring für «on stage Schmuklerski». Aus ihrer Branche haben sie bereits Kollegen wie Oliver S. Hug von der Propaganda für die Unterstützung des Plakataushangs gewinnen können sowie die Druckerei Karl Schwegler für die Printmittel. Geplant ist, dass neben solchen Sympathie-Arbeiten in Zukunft «richtige» Sponsoring-Aktivitäten im Sinne eines Kultur-Engagements für die Reihe «one stage Schmuklerski» generiert werden können. «Die Events eignen sich ideal für Kundenanlässe», ist Ulli überzeugt. Bereits lanciert ist ein Member-Club mit entsprechenden VIP-Leistungen.
Musikalisch wird «on stage Schmuklerski» vom europaweit bekannten Zürcher Vibraphonisten Thomas Dobler beraten und programmiert. Für den Auftakt hat er «quasi über Nacht» einen Schwerpunkt mit «grossen Stimmen» auf die Bühne gestellt mit Judy Emeline, Alexia Gardner, dem amerikanischen Bluessänger Tommie Harris und als «ein Geheimtipp» die vielseitige Fernsehfrau Sandra Studer als Jazzsängerin (26.8.). Aufsehen erregen werden der US-Jazzpianist Kenny Drew Jr. und der Wiener Bassist Georg Breinschmid. Ebenfalls aus der Werberszene bekannt ist der mit dem «Swiss Jazz Award» ausgezeichnete Robi Weber. Sein Trio begleitet Lilly Martin (29.8.). Das genaue Programm findet sich auf www.schmuklerski.ch.
Andreas Panzeri
1290581504_img090814_werberjazz
1290581504_img090814_werberjazz
1290581504_img090814_werberjazz2
1290581504_img090814_werberjazz4
1290581504_img090814_werberjazz2
1290581504_img090814_werberjazz3

Startbahnwest gestaltet Jubiläumskommunikation für Greenpeace Schweiz

Vor 25 Jahren sind die Umweltschützer von Greenpeace Schweiz zum ersten Mal für ihre Anliegen auf die Barrikaden gegangen. Nun hat Greenpeace Schweiz die Agentur mit dem gesamten Kommunikationskonzept für das 25 Jahre Jubiläum beauftragt.

Vor 25 Jahren sind die Umweltschützer von Greenpeace Schweiz zum ersten Mal für ihre Anliegen auf die Barrikaden gegangen. Nun hat Greenpeace Schweiz die Agentur mit dem gesamten Kommunikationskonzept für das 25 Jahre Jubiläum beauftragt. Zu den Jubiläums-Massnahmen gehören unter anderem Inserate, Ambient-Massnahmen und das Erstellen eines eigenständigen 25-Jahre-Jubiläums-Logos.
Erste Arbeiten sind im Oktober/November 2009 zu sehen.
www.startbahnwest.ch

Wave gestaltet Einführungskampagne von Botarin

Die Luzerner Agentur Wave hat für die Einführung der Gesichtspflegelinie Botarin von Access Health Care einen visuellen Auftritt kreiert. Mit dem Claim «Cremen statt Spritzen» kommen die Sujets in einer ersten Welle primär in Frauenzeitschriften, bei BTL Aktivitäten und anlässlich zahlreicher Events zum Einsatz.

Die Luzerner Agentur Wave hat für die Einführung der Gesichtspflegelinie Botarin von Access Health Care einen visuellen Auftritt kreiert. Mit dem Claim «Cremen statt Spritzen» kommen die Sujets in einer ersten Welle primär in Frauenzeitschriften, bei BTL Aktivitäten und anlässlich zahlreicher Events zum Einsatz. Als Werbemittel werden Inserate, Panelen, POS- und Wettbewerbskarten eingesetzt.
Verantwortlich bei Wave-Advertising, Luzern: Peter Frey Text/Konzept, Klaus Fiebiger (Beratung).
1290581505_img090814_wavebotarin1

Art-tv.ch verleiht Ehren-Perle

Auch dieses Jahr wurden im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Locarno die Schweizer Filmperlen übergeben. Erstmals wurde auch eine Ehren-Perle verliehen. Art-tv.ch, als Veranstalter der Filmperle, ehrte die langjährige Fernsehjournalistin Madeleine Hirsiger.

Auch dieses Jahr wurden im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Locarno die Schweizer Filmperlen übergeben. Als fünf beste Filme wurden «Home» von Ursula Meier, «Un autre homme» von Lionel Baier, «No More Smoke Signals» von Fanny Bräuning, «La forteresse» von Fernand Melgar sowie «Bergauf, Bergab» von Hans Haldimann geehrt. Die Auswahl beruht auf der Beurteilung der Schweizer Filmjournalisten und wird Ende Jahr als Mini-Festival in der Deutschen Schweiz, in der Romandie und im Tessin kostenlos gezeigt.
Erstmals wurde auch eine Ehren-Perle verliehen. Art-tv.ch, als Veranstalter der Filmperle, ehrte die langjährige Fernsehjournalistin Madeleine Hirsiger. Zum Fernsehen kam Hirsiger 1972 als Praktikantin der Tagesschau. Von 1979 bis 1984 war sie als erste Frau überhaupt Bundeshaus-Korrespondentin in Bern. Für die Tagesschau verfasste sie Reportagen über Kinofilme, die Solothurner Filmtage, die Festivals Locarno, Cannes und Venedig. 1986 wurde sie auf Vorschlag von Alex Bänninger, Leiter von Kultur und Gesellschaft beim Deutschschweizer Fernsehen zur Leiterin der Redaktion Kino ernannt. Ab 2004 war sie zuständig für die Redaktion Spielfilme, Fernsehfilme und Dokumentarfilme des Pacte de l’audiovisuel. Unter ihrer Verantwortung sind nicht nur zahlreiche Schweizer Filme entstanden sondern auch grosse Kinoerfolge wie «Die Herbstzeitlosen» von Bettina Oberli oder «Sternenberg» von Christoph Schaub. Madeleine Hirsiger erhält die Ehren-Perle für ihr Lebenswerk, das durch Fachwissen, Schaffenskraft sowie Leidenschaft und einem guten «Bauchgefühl« für Filme geprägt ist, so eine Mitteilung von Art-tv.ch.
www.art-tv.ch

Cosmic Bern zum Designpreis 2010 nominiert

Die Grafiker von Cosmic Bern können sich bereits über mehrere Auszeichnungen freuen. Nun wurde Plakat der Agentur für den Designpreis 2010 nominiert.

Die Grafiker von Cosmic Bern können sich bereits über mehrere Auszeichnungen freuen. Über die die Jahre konnten sie bei verschiedenen ADC-Prämierungen glänzen, und kamen mehrmals unter die 100-Beste-Plakate. Jetzt wurde ein Plakat von ihnen für einen der begehrtesten Design Awards nominiert.
Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland gelte nicht umsonst als Preis der Preise, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Denn für diese offizielle deutsche Designauszeichnung kann man sich nicht selber bewerben. Werke müssen von den entsprechenden Wirtschafts- beziehungsweise Technologieministerien im Land nominiert werden und bereits national oder international prämiert sein. Erst danach findet eine Auswahl durch den deutschen Rat der Formgebung statt. Ausgelobt wird der Preis schliesslich durch den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie.

http://www.cosmic.ch

Radio 24 baut Vorabendprogramm aus

Ab Montag, 17. August baut Radio 24 sein Vorabendprogramm aus. Neu sendet Radio 24 bereits ab 16 Uhr die Infosendung Info24, mit Hintergründen zu Lifestyle und New Media.

Ab Montag, 17. August baut Radio 24 sein Vorabendprogramm aus. Neu sendet Radio 24 bereits ab 16 Uhr die Infosendung Info24, mit Hintergründen zu Lifestyle und New Media. Nach 17 Uhr wird das wichtigste Ereignis aus der Wirtschaft vertieft und eingeordnet. «Feierabend ist bereits eine Stunde früher. Da will man schon vollumfänglich informiert sein», begründet Karin Müller, Programmleiterin von Radio 24, diesen Schritt. Damit baut Radio 24 sein Programm weiter aus und richtete sich konsequent nach den Hörerbedürfnissen, so eine Mitteilung des Senders. Radio 24 feiert am 23. Oktober den 30. Geburtstag.
www.radio24.ch

Goldbach Media: Umsatz um 20,2 Prozent gesteigert

Goldbach Media konnte im ersten Halbjahr 2009 den Umsatz um 20,2 Prozent auf 139,4 Millionen Franken steigern. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäften verbesserte sich um 44,6 Prozent auf 8 Millionen Franken.

Goldbach Media hat im ersten Halbjahr 2009 den Umsatz um 20,2 Prozent auf 139,4 Millionen Franken gesteigert. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäften verbesserte sich um 44,6 Prozent auf 8 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs um 10,5 Prozent auf 6,1 Millionen Franken. Der den Aktionären anrechenbare Gewinn sank allerdings um 52,5 Prozent auf 1,6 Millionen Franken, wie das in der Werbevermarktung von elektronischen, interaktiven und mobilen Medien tätige Unternehmen am Donnerstag gemäss SDA mitteilte.
In der Schweiz, in Österreich und in Deutschland konnte Goldbach Media im wichtigen Online-Geschäft Marktanteile gewinnen. Insgesamt konnte das Unternehmen die Marktpräsenz im Online-Geschäft auch in den osteuropäischen Märkten ausbauen. In Tschechien stagnierte indessen der Umsatz, in Rumänien ging er zurück. Auch in Kroatien spürt das die Werbevermarkterin die wirtschaftliche Krise. Für das Geschäftsjahr 2009 erwartet Golbach Media gruppenweit ein zweistelliges Umsatzwachstum. Wegen Währungseffekten dürfte der Betriebsgewinn nur einstellig wachsen.

Ruf Lanz outet im Orange Cinema für die VBZ Parksünder

Wer in Zürich mit dem Tram oder dem Bus an grosse Veranstaltungen kommt, spart Zeit und Nerven. Denn mit dem Auto findet man kaum je einen (legalen) Parkplatz in der Nähe. Dies dramatisiert Ruf Lanz in diesen Wochen für die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) mit einem überraschenden Live-Kinospot.

Wer in Zürich mit dem Tram oder dem Bus an grosse Veranstaltungen kommt, spart Zeit und Nerven. Denn mit dem Auto findet man kaum je einen (legalen) Parkplatz in der Nähe. Dies dramatisiert Ruf Lanz in diesen Wochen für die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) mit einem überraschenden Live-Kinospot.
Im Orange Cinema in Zürich spielt sich regelmässig folgende Szene ab: Mitten im Werbeblock wird es schwarz – und aus den Lautsprechern hört man eine strenge Polizistenstimme; «Eine wichtige Durchsage der Stadtpolizei: Das Fahrzeug mit dem Kennzeichen ZH 221 577 steht im Halteverbot. Der Lenker wird dringend gebeten, das Auto umzuparkieren. Andernfalls sehen wir uns gezwungen, es abschleppen zu lassen.» Ein im Publikum platzierter Laiendarsteller schreckt beim ausgerufenen Auto-Kennzeichen hoch – und eilt mit seinem Autoschlüssel Richtung Ausgang. Erst nach einigen Sekunden der Ungewissheit folgt die Auflösung: «Umsteigen lohnt sich. Ihre VBZ Züri-Linie.»
Der Live-Kinospot sorgte laut Mitteilung der Agentur im OrangeCinema bisher an acht Abenden für viel Aufsehen, für Zwischenrufe («Typisch Mann!» oder «Wohl ein Aargauer!») – und sogar für Applaus. Selbst der Tages-Anzeiger schrieb nach der Premièren-Aufführung: «Das Kinopublikum am See ist begeistert – von einem interaktiven Werbespot der VBZ.»
Dokumentation des Live-Spots:

Thurgauer Zeitung und Südkurier starten deutsch-schweizerischen Dialog

Eine neue Form des Gesprächs zwischen Deutschen und Schweizern findet vom 15. August an wöchentlich in der Thurgauer Zeitung und im Südkurier (Konstanz) statt: Jeweils am Samstag veröffentlichen die beiden Zeitungen die gleiche Kolumne eines Mitglieds der einen oder anderen Redaktion zum Thema Schweiz/Deutschland. Ein Woche später antwortet dann ein Journalist der anderen Redaktion.

Eine neue Form des Gesprächs zwischen Deutschen und Schweizern findet vom 15. August an wöchentlich in der Thurgauer Zeitung und im Südkurier (Konstanz) statt: Jeweils am Samstag veröffentlichen die beiden Zeitungen die gleiche Kolumne eines Mitglieds der einen oder anderen Redaktion zum Thema Schweiz/Deutschland; ein Woche später antwortet dann ein Journalist der anderen Redaktion. Die Autoren der beiden Redaktionen nehmen in ihren Kolumnen Bezug aufeinander. Die Leser und Leserinnen können sich in dieses journalistische Gespräch über die Grenzen hinweg über Thurgauerzeitung.ch direkt einbringen.
Uli Fricker, Redakteur des Südkurier, eröffnet den Dialog diesen Samstag. Eine Woche später antwortet ihm Ursula Fraefel, Chefredaktorin der Thurgauer Zeitung. Aus der Redaktion der TZ beteiligen sich neben der Chefredaktorin auch die TZ-Redaktoren Christoph Widmer, Marc Haltiner, Thomas Wunderlin und Martina Eggenberger wie auch der Verleger Peter Hartmeier an diesem Deutsch-Schweizerischen Dialog. Die Themenpalette wird bewusst breit definiert: Alltäglichkeiten aus dem Zusammenleben im Bodensee-Raum zwischen Baden-Württemberg, Bayern, der Ostschweiz und dem Grossraum Zürich werden genauso behandelt wie grundsätzliche Themen der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft.
Der Südkurier ist mit einer Auflage von 150’000 Exemplaren die führende Zeitung im Raum Bodensee und Hochschwarzwald und erscheint in der Südkurier GmbH in Konstanz – einer Tochter des Medienhauses Holtzbrinck. Die Thurgauer Zeitung ist mit einer Auflage von 40’000 Exemplaren die führende Zeitung des Kantons Thurgau und nach der Neuen Zürcher Zeitung die älteste Zeitung der Schweiz. Sie erscheint im Medienhaus Huber & Co. AG, einer Tochter des Medienhauses Tamedia

SRG: Das Uvek genehmigt die neuen Statuten

Nun steht der Reform der SRG nichts mehr im Weg. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hat die neuen Statuten genehmigt.

Nun steht der Reform der SRG nichts mehr im Weg. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hat die neuen Statuten genehmigt, wie es am Donnerstag mitteilte. Die SRG kann ihre Strukturen definitiv straffen und die Doppelunterstellungen aufheben: Künftig wird die ganze SRG der alleinigen strategischen Leitung des nationalen Verwaltungsrates und der alleinigen operativen Führung des Generaldirektors unterstellt.
Der Bundesrat hatte im Rahmen der neuen Konzession vom 28. November 2007 von der SRG verlangt zu prüfen, ob ihre Strukturen noch den heutigen Anforderungen von Corporate Governance und Effizienz genügen. Mit der Statutengenehmigung durch das Uvek ist die vom Bundesrat verlangte Reform realisiert und definitiv verabschiedet worden.

Comedia und Kommunikation: Gewerkschaftliche Aktionen gegen Zuvo geplant

Die Zeitungsfrühzustellfirmen Zuvo und Prevag kündigten im März 2009 an, die Löhne ihrer Verträger massiv zu kürzen. Comedia und Kommunikation haben nun einen Aktionsplan erstellt und werden in naher Zukunft die ersten gewerkschaftlichen Aktionen gegen die beiden Firmen auslösen. Dabei kann es zu Unterbrüchen bei der Hauszustellung kommen.

Die Zeitungsfrühzustellfirmen Zuvo und Prevag kündigten im März 2009 an, die Löhne ihrer Verträger massiv zu kürzen. Obwohl die Gewerkschaften Comedia und Kommunikation nicht in einer direkten Sozialpartnerschaft mit Zuvo und Prevag stehen, jedoch als Branchengewerkschaften die Interessen der Betroffenen vertreten, hat man die Firmenleitungen dazu aufgefordert, mit den Gewerkschaften in Verhandlungen zu treten. Bis jetzt konnten allerdings in vier Gesprächsrunden keine für die betroffenen Verträgerinnen und Verträger befriedigende Lösung gefunden werden, wie Comedia in einem Communiqué schreibt. Die Geschäftsleitung soll sich geweigert haben, mit den beiden Gewerkschaften in echte Verhandlungen einzutreten.
Comedia und Kommunikation haben nun einen Aktionsplan erstellt und werden in naher Zukunft die ersten gewerkschaftlichen Aktionen gegen die Zuvo und die Prevag auslösen. Dabei kann es zu Unterbrüchen bei der Hauszustellung kommen.

Journal du Jura: Stéphane Devaux wird Chefredaktor

Das Journal du Jura erhält mit Stéphane Devaux einen neuen Chefredaktor. Der 49-Jährige leitet momentan das Regionalressort von L’Express und L’Impartial in Neuenburg. Er übernimmt seine neue Aufgabe am 1. Oktober 2009 und wird Nachfolger von Béat Grossenbacher.

Das Journal du Jura erhält mit Stéphane Devaux einen neuen Chefredaktor. Der 49-Jährige leitet momentan das Regionalressort von L’Express und L’Impartial in Neuenburg. Er übernimmt seine neue Aufgabe am 1. Oktober 2009 und wird Nachfolger von Béat Grossenbacher, wie der Verlag W. Gassmann AG am Donnerstag mitteilte. Grossenbacher hat bei der Schweizerischen Depechenagentur SDA eine neue Herausforderung als Stellvertreter des Chefredaktors und Chefredaktor der französischen Redaktion angenommen.
In einem für die Zeitungen schwierigen wirtschaftlichen Umfeld strebe er die Stärkung des Journal du Jura an, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem wolle er die ausgezeichnete Arbeit seines Vorgängers sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit anderen Westschweizer Regionalzeitungen in den Partnerschaften Arc Presse sowie Romandie Combi weiterführen.
(Foto: Christian Galley, SNP)
get_footer();