Facebook kauft Twitter-Konkurrent Friendfeed

Facebook übernimmt den Twitter-Konkurrenten Friendfeed und wird damit noch aktiver in der Echtzeitkommunikation. Der Kaufpreis liegt Schätzungen zufolge bei knapp 50 Millionen Dollar.

Facebook übernimmt den Onlinekommunikationsdienst Friendfeed. Mit dem Kauf wird des Netzwerk noch aktiver in der Echtzeitkommunikation. Durch die Integration der zwölf Friendfeed-Mitarbeiter holt sich die Kommunikationsplattform aber vor allem technisches Know-How. Friendfeed ist wie sein Konkurrent Twitter ein Content Sharing-Dienst in Echtzeit. Friendfeed ist jedoch mit geschätzt einer Million Nutzern längst nicht so populär wie Twitter, das rund 45 Millionen Nutzer zählt. Der Kaufpreis liegt laut dem Wall Street Journal bei knapp 50 Millionen Dollar, davon 15 Millionen in bar und der Rest in Facebook-Aktien.

Media Focus Kreationen: Neu mit den Mediengruppen Kino und Plakat

Media Focus hat sein Archiv für Werbekreationen erweitert. Neu können auch Kreationen aus den Mediengruppen Kino und Plakat analysiert werden.

Media Focus hat sein Archiv für Werbekreationen erweitert. In den letzten Monaten wurden die Mediengruppen Kino und Plakat in die Datenbank integriert. Die Internetapplikation ermöglicht eine crossmediale Analyse von Werbekreationen und -daten. Dabei kann zu jeder Kreation ein Belegungs- oder Streuplan angezeigt werden. Auf Mediafocuskreationen.ch stehen Kunden über 200‘000 Werbemotive zur Verfügung.

Bleiben Onlineinhalte der Tageszeitungen gratis?

Seit geraumer Zeit überlegen sich grosse ausländische Medienkonzerne, die Kostenpflicht für Zeitungsinhalte im Internet einzuführen. Wie aber stehen Schweizer Verleger und Medienhäuser dazu? Während sich die NZZ überlegt, für spezielle Onlineinhalte Geld zu verlangen, halten Tamedia und Ringier vorerst am Gratis-Onlinejournalismus fest.

Geht der Gratisjournalismus im Internet dem Ende zu? Seit geraumer Zeit überlegen sich grosse Medienkonzerne wie die New York Times oder der weltweit grösste Medienkonzern News Crop. von Robert Murdoch, die Kostenpflicht für Zeitungsinhalte im Internet einzuführen. Wie aber stehen Schweizer Verleger und Medienhäuser dazu? Bei der NZZ überlege man sich, künftig für Spezialinhalte wie Finanzdienstleistungen, spezifische Wirtschaftsthemen oder einzelne Kommentare Geld zu verlangen, wird NZZ-CEO Albert Stäheli auf Newsnetz.ch zitiert.
Anders sieht es bei den übrigen grossen Schweizer Medienunternehmen aus. Die Nachrichtenportale von Tamedia sollen vorerst kostenlos bleiben. Die Erfahrung mit 20 Minuten Online und dem Newsnetz habe gezeigt, dass sich Onlineinhalte «grundsätzlich über Werbung finanzieren lassen», so Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer. Mit dieser Strategie soll eine möglichst hohe Reichweite erzielt werden, um den Fortbestand zu gewährleisten. In den nächsten Monaten werde sich vermutlich entscheiden, welche Portale sich durchsetzten, erklärt Res Strehle, Co-Chefredaktor vom Tagesanzeiger und Mitglied des Newsnetz-Beirates. Bei Ringier ist man sich indes uneinig. Für Blick.ch stelle sich die Frage nach kostenpflichtigen Modellen nicht, so Marc Walder, Chef von Ringier Schweiz. Michael Ringier erklärte vor einiger Zeit hingegen, es sei unsinnig, alle Inhalte gratis anzubieten. Das werde sich ändern.

Angebotsvielfalt erschwert Umstieg auf Bezahlinhalte
Die hohe Dichte an Printmedien in der Schweiz erschwert die Einführung von bezahlten Inhalten, denn der Leser kann bei der Angebotsvielfalt auf kostenlose Inhalte ausweichen. Durch den Verlust von Lesern müssten die Verlage die Preise für Werbeplätze erhöhen, um rentabel zu bleiben. Damit laufen sie Gefahr, Werbekunden an Konkurrenten wie Bluewin zu verlieren, die Werbung zu attraktiveren Preisen anbieten können, meint Stephan Suter, Chef des Onlinevermarkters Adlink. Dies sei in den USA, wo kein einziger klassischer Printtitel unter den zehn meistbesuchten Websites ist, bereits heute der Fall.

Ziegler Papier kommt in neue Hände

Ziegler Papier wechselt den Besitzer. Die Familie Ziegler hat die in Grellingen BL domizilierte Firma an die Familie Kuttler-Frey verkauft. Die operative Leitung wird im Verlauf des ersten Quartals 2010 an die Käufer übergeben.

Die Familie Ziegler hat die in Grellingen BL domizilierte Ziegler Papier AG an die Familie Kuttler-Frey verkauft. Die bisherigen Geschäftsführer und Delegierten des Verwaltungsrates, Bernhard und Urs Ziegler, werden im Verlauf des ersten Quartals 2010 die operative Leitung an die beiden Käufer übergeben. Beide bleiben aber in beratender Funktion weiter tätig. Eine familieninterne Nachfolgeregelung sei zwar eine Option gewesen, wurde jedoch nicht umgesetzt, heisst es in einem Communiqué vom Dienstag. Man habe sich für die Käuferfamilie entschieden, da diese in der Region verankert sei und das Unternehmen mit der gleichen Strategie weiterführen werde. Die Firma wird schuldenfrei und mit intakter Ertragslage über-geben.
Philipp Kuttler-Frey besitzt einen Hochschulabschluss in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre der Universität Basel. Der 44-Jährige war zuletzt während elf Jahren als Geschäftsleitungsmitglied in einem internationalen Unternehmen in der produzierenden chemischen Industrie. Isabel Frey Kuttler weist einen Universitätsabschluss in Wirtschaftswissenschaften auf. Die 41-Jährige arbeitete während 15 Jahren in einem internationalen Versicherungskonzern in Basel, wo sie vor allem im Bereich Human Resources in Linien- und Stabsfunktionen tätig war.

Ziegler Papier
Die Ziegler Papier-Gruppe fungiert als Nischenunternehmen in der Papierfabrikation mit einem Ausstoss von rund 72’000 Tonnen Fein- und Spezialpapieren. In den USA besteht eine Tochtergesellschaft, die aber nicht selber produziert. Im Geschäftsjahr 2008 wurde ein Umsatz von 127 Millionen Franken (Vorjahr 117 Millionen) erwirtschaftet. Der Personalbestand liegt bei 182 Mitarbeitenden.

TBS Identity: Jahresmagazin für Ernst Basler + Partner

TBS Identity hat für Ernst Basler + Partner ein neues Jahresmagazin realisiert. Dieses gibt unter dem Titel «365°» einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsfelder des Ingenieur-, Planungs- und Beratungsunternehmens.

TBS Identity hat für Ernst Basler + Partner ein neues Jahresmagazin realisiert. Dieses gewährt unter dem Titel «365°» einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsfelder des international tätigen Ingenieur-, Planungs- und Beratungsunternehmens mit Sitz in Zürich, Zollikon und Potsdam. Neben den Projektberichten werden auch gesellschaftlich und wirtschaftlich relevante Themen aufgegriffen und diskutiert. Der Magazincharakter soll dem Dokument eine Form verleihen, die der Verschiedenartigkeit der einzelnen Projekte gerecht wird und die Vielfalt in eine formale Klarheit einbindet. Die Zürcher Agentur betreut die Unternehmenskommunikation im Printbereich, konzipierte die Unternehmens-Website und gestaltete das autobiografische Werk des Firmengründers Ernst Basler, das zu seinem achtzigsten Geburtstag erscheint.

Verantwortlich bei Ernst Basler + Partner: Bruno Basler und Danielle Lalive d’Epinay. Verantwortlich bei TBS Identity: Christian Tobler (CD), Kathrin Treml (AD), Heidi Röllin (Projekt¬management), Nadia Ermert (Polygrafie), Heini Fümm, Zürich; Christian Senti, Zürich; Cornelius Zoch, Berlin (Fotografie).

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Tilllate: Guerillaaktion an der Street Parade

Das Ausgehportal Tilllate erlebte vor neun Jahren an der Street Parade seine Geburtsstunde. Die diesjährige Megaparty hat das Partyportal dazu benutzt, mit einer Guerillaaktion Werbung in eigener Sache zu machen.

Tilllate hat den Massenauflauf bei der Street Parade dazu genutzt, Werbung in eigener Sache zu machen. Mit einer Guerillaaktion, bei der ausgesuchte Orte in der Innenstadt mit Türhängern zugepflastert wurden, sollte die Bekanntheit der Marke weiter gesteigert werden. Auf den Türhängern waren die Schlagwörtern «Party» und «Hangover» zu lesen. Mit diesen kann der Partyfreund mitteilen, ob er gerade an einer Party weilt – sein Zimmer aber durchwegs aufgeräumt werden darf – oder ob er etwas zu ausgiebig gefeiert hat und momentan nicht gestört werden möchte. Die Türhänger waren an Hauseingängen, Velos, Kartenständern, Hotelgängen, Schliessfächern, in Shops, S-Bahn-Abteilen, öffentlichen Toiletten zu sehen oder wurden ganz einfach den Passanten selbst angehängt.

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Schalter & Walter machen ein Büro auf

St. Gallen hat ein weiteres Werbebüro. Das neu gegründete Unternehmen Schalter & Walter, Teil der Alea Iacta-Gruppe, konzentriert sich auf Corporate Design, Marketing und Werbung. Geschäftsführende Gesellschafter sind Caroline Noser, Myriam Rohner und Nicolás Durán.

In St. Gallen wurde eine neue Agentur für Design und Markenkultur gegründet. Schalter & Walter bietet Dienstleistungen in den Bereichen Kommunikationsdesign, Corporate Design sowie Marketing und Werbung an. Zielgruppe sind Kunden aus der Region zwischen Zürich, Ostschweiz und Graubünden. Geschäftsführende Gesellschafter sind Caroline Noser, Myriam Rohner und Nicolás Durán. Alle drei verbindet eine langjährige Erfahrung und Tätigkeit bei Agenturen, zuletzt waren Noser und Durán Art Directors bei einer grossen Ostschweizer Agentur, wo Myriam Rohner als Beraterin tätig war.
Die Schalter & Walter GmbH ist ein unabhängiges Unternehmen innerhalb der neuen Alea Iacta-Gruppe von Roger Tinner, mit dem in den letzten Jahren zahlreiche integrierte Kommunikationsprojekte konzipiert, gestaltet und umgesetzt wurden. Tinner, ebenfalls Gesellschafter des Unternehmens, wird die Agentur in Zukunft in strategischer Hinsicht unterstützen.

Firmenname für Macher
Der Name Schalter & Walter umschreibe die Charaktere und Stärken der Firmengründer – Kreativität und Flexibilität, schreiben die Werber in einer Pressemitteilung vom Montag. «Wir sehen uns als Machertypen, die selbst anpacken beziehungsweise schalten und walten.». So wurden auch die Büroräumlichkeiten an der Rosenbergstrasse 85 teilweise selber umgebaut und renoviert.

Musqueteers: Architekturbüro mit neuem Webauftritt

Die Agentur Musqueteers hat für ihren langjährigen Kunden, das Zürcher Architekturbüro HZDS, eine neue Website konzipiert. Diese kommt gleichermassen als Manifest und Portfolio daher.

Das Architekturbüro HZDS in Zürich erteilte der Agentur Musqueteers den Auftrag, die Website völlig neu zu konzipieren. Die Zürcher Werber, welche die beiden Generalplaner und Architekten Heinz Zimmermann und David Sigrist seit den Gründungstagen vor mehr als sieben Jahren unterstützen, erweiterten die Internetseite um einen Navigationspunkt. Nebst den Rubriken «Arbeiten» und «Unternehmen» gibt es neu den Punkt «Haltung», der eine zentrale Position einnimmt und mit dem ersten Punkt «Arbeiten» verbunden ist. Alle Werke werden nach den drei Schlüsselkriterien Funktionalität, Nachhaltigkeit und Schönheit kommentiert. Die Ideen und die Gestaltung der Musqueteers wurden von den Code-Experten von Spoiled Milk kongenial umgesetzt.

Verantwortlich bei HZDS: Heinz Zimmermann und David Sigrist. Verantwortlich bei den Musqueteers: Michael Egloff (Gesamtleitung, Konzept und Text), Christian Eggenberger (Gestaltung). Programmierung: Spoiled Milk, Dave Luisi und Christian Vollenweider.

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Bold: Ein grosser Namen für eine kleine Agentur

Philippe Hansen, Tino Niederberger und Lindo Ganarin haben in Bern eine neue Agentur gegründet. Seit anfangs Monat sind die Tore von Bold Werbung geöffnet.

Seit diesem Monat sind die Tore von Bold Werbung geöffnet. Entgegen dem Namen, der soviel bedeutet wie markant, mutig, ja sogar dreist, ist die Grösse der Berner Agentur bislang recht bescheiden. Das Gründer-Trio besteht aus dem 33-jährigen Managing Director Philippe Hansen, dem gleichaltrigen Art Director Tino Niederberger sowie dem 38-jährigen Creative Director Lindo Ganarin. Die drei Kommunikationsprofis bringen es gemeinsam auf über 40 Jahre Agenturerfahrung, unter anderem bei Contexta, Maxomedia und Formeldrei. Das Kommunikationsunternehmen ist sowohl in klassischer Werbung als auch im Bereich der neuen Medien tätig.

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Bildlegende (v. l . n .r): Die Bold-Gründer Lindo Ganarin, Philippe Hansen, Tino Niederberger.

Stern.de mit neuem Auftritt

Der 2007 begonnene Ausbau der deutschen Nachrichtenplattform Stern.de geht weiter. Die Internetseite wurde einem Relaunch unterzogen, der die Position als bildstärkste Nachrichtenseite sichern soll.

Die deutsche Nachrichtenplattform Stern.de wurde einem Relaunch unterzogen. Mit der Neugestaltung soll die Position als bildstärkste Nachrichtenseite gestärkt werden. Kernelement bleiben verständlich aufbereitete Nachrichten. Faszinierende Bilder und die Art der Berichterstattung, «die ganz nah am Menschen dran ist», machten Stern.de zu einem «emotionalen Ratgeber» für die Nutzer, wird Chefredaktor Frank Thomsen in einer Mitteilung zitiert. Der Ausbau des Serviceformats erfolgte gemäss Presseportal gemeinsam durch die Online- und Printredaktion. So entstehe ein Komplementärangebot, das für Online- und Crossmedia-Werbung attraktiv sei. Zudem werden multimediale Angebote wie Web-TV, interaktive Infografiken und mobile Produkte für iPhone, Android und WAP weiter ausgebaut. Mit der technischen und optischen Neugestaltung wird der 2007 begonnene Ausbau weitergeführt.

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Filmfestival Locarno: Preisverleihung live auf Star TV

Star TV überträgt die Preisverleihung des 62. Filmfestivals von Locarno am 15. August live. Damit ergänzt der Privatsender seine tägliche Berichterstattung über den Anlass.

Star TV überträgt den Schlussakt des 62. Filmfestivals von Locarno am 15. August ab 20 Uhr live. Der Privatsender ergänzt damit seine tägliche Berichterstattung über den Anlass. Selim Petersen, Ressortleiter Kino, Filmjournalist Philipp Portmann und Moderatorin Melina Roshard berichten jeweils direkt aus Locarno. Die Preisverleihung wird gemeinsam mit dem Tessiner Fernsehen (TSI) live übertragen. Dies ist nach der Filmpreisverleihung Quartz im März dieses Jahres bereits die zweite Zusammenarbeit mit der SRG.

Microsoft: Businesssoftware Sharpoint in der Krise ein Erfolg

Dieses Jahr sind die Verkaufszahlen von Microsoft Windows erstmalig gesunken. Dafür sollen die Umsätze für das Business-Software-Paket Sharepoint bereits die Milliardenmarke überschritten haben.

Die Verkaufszahlen von Microsoft Windows sind dieses Jahr erstmalig gesunken. Dafür konnte der Softwareriese mit seinem Business-Software-Paket Sharepoint punkten. Genaue Zahlen will der Konzern nicht herausgeben. Die Umsätze sollen gemäss der New York Times bereits die Milliardenmarke überschritten haben. Von der Wirtschaftskrise dürfte das Produkt zusätzlich profitieren, denn das Server-Produkt richtet sich an Kunden, die durch eine Allroundlösung Geld sparen wollen. Mithilfe von Sharepoint können Unternehmen Websites erstellen und die Inhalte verwalten. Kollegen können zudem gemeinsam an Projekten und Dokumenten arbeiten. Darüber hinaus bietet die Software weitere Business-Funktionen. Gegenüber spezialisierter Software ist der Funktionsumfang jedoch deutlich geringer.

Umfangreiches Kundenportfolio
Unternehmen wie Ferrari, Starbucks oder Viacom sind gemäss Pressetext.ch Kunden von Sharepoint. Insgesamt sollen mehr als 17‘000 Firmen die Software nutzen. Bereits im kommenden Jahr will Microsoft eine neue Version mit zusätzlichen Features auf den Markt bringen und damit den Kundenkreis zusätzlich erweitern.

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