Reach frischt Pistors Corporate Design auf

Die Zürcher Agentur für Markenentwicklung und Markenführung Reach hat nach einem Auswahlverfahren mit Konkurrenzpräsentationen den Zuschlag für die Überarbeitung des Corporate Designs der Luzerner Firma Pistor erhalten. Das neue Erscheinungsbild wird seit Anfang August schrittweise im Markt eingeführt.

Die Zürcher Agentur für Markenentwicklung und Markenführung Reach hat nach einem Auswahlverfahren mit Konkurrenzpräsentationen den Zuschlag für die Überarbeitung des Corporate Designs der Luzerner Firma Pistor erhalten. Das neue Erscheinungsbild wird seit Anfang August schrittweise im Markt eingeführt.
Den Verantwortlichen bei Pistor waren die Kontinuität und die Erkennbarkeit ihrer Markenwerte wichtig. Der von Reach entwickelte Auftritt berücksichtigt einerseits Pistor’s Tradition und die auf das Jahr 1916 zurückgehende Geschichte. Im neuen Claim «schneller ist frischer» wird das Markenversprechen von Pistor kurz auf den Punkt gebracht. Das neue Firmenlogo wird nun auf Pistor’s Kommunikationsinstrumenten, wie die grosse LKW Flotte oder Kunden- und Mitarbeitermagazine umgesetzt.
Reach ist eine inhabergeführte Agentur für Markenentwicklung und Markenführung. Die Agentur wurde im Jahr 2003 gegründete. Sie ist spezialisiert auf die Konzeption, Entwicklung und Umsetzung von Marken- und Kommunikationsstrategien.
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Die Frau für die Extrameile

Shannon Mildon ist bei Manifesto Films verantwortlich als Produzentin und eine treibende Kraft für den internationalen Ausbau der zürcherisch-kanadischen Filmfirma.

Neues Logo, neue Website, neue Adresse, eigene Postproduktion, neue Leute und jede Menge neue Pläne: Manifesto Films hat aufgerüstet. Ein sichtbares Zeichen sind gleich mehr als ein halbes Dutzend Spots, die momentan in den Kinos und im Fernsehen auf ihre Premiere warten. Dazu hat die 2001 gegründete Filmproduktion seit Anfang Jahr neue Ateliers an der Zürcher Mühlebachstrasse bezogen. Gründer und kreativer Kopf von Manifesto ist der preisgekrönte Regisseur und Autor Reto Salimbeni. «Regie» bei der strategischen Umsetzung der zahlreichen Projekte und Zukunftspläne führt Salimbenis Ehefrau Shannon Mildon.
Die ausgebildete Produzentin ist in Kanada geboren und ab dem siebten Jahr in New Zealand aufgewachsen. Dort hat sie an der Auckland University Film & Communication studiert. Nach dem Abschluss konnte Shannon Mildon erste Erfahrungen beim nationalen Fernsehen von New Zealand sammeln. Sie wirkte als Produktionsassistentin bei verschiedenen Shows mit. «Ich war noch sehr jung und hatte neben den Fernseh-Serien auch viel Spass an musikalischen Sendungen im MTV-Stil.» Doch bald suchte Mildon nach Entwicklungsmöglichkeiten in Richtung Spielfilm und bekam ihre Chance als Assistentin bei der Company Communicado. Diese produzierte «Once we’re warriors», der erste Film aus New Zealand, der in Cannes eine Goldene Palme gewonnen hat.
Der internationale Auftritt machte auch Shannon Mildon Mut. «In New Zealand ist die Industrie nach wie vor sehr klein. Ich wollte deshalb nach Nordamerika zurück, um mich weiterzubilden.» Mit dem kanadischen Passport und dem Wissen, dass in Vancouver eine der grössten Filmindustrien wartet, kehrte sie deshalb mit 23 Jahren in ihr Geburtsland zurück. Nach drei Wochen in Kanada bewarb sie sich bei Reto Salimbenis damaligem Partner Mike Collier und seiner Yaletown Entertainment. Mildon wurde erst Production Manager und dann Producer. In den folgenden vier Jahren hat sie die Verantwortung für drei länger laufende TV-Serien für das LIVE-Network übernehmen dürfen. In dieser Phase produzierte Shannon 54 halbstündige Sendungen – pro Jahr. «Weird Homes», eine dieser Serien, gewann mehrere Preise und wurde weltweit ausgestrahlt.
In Vancouver lernte Shannon Mildon bald Reto Salimbeni kennen, weil dieser häufig mit Yaletown drehte. Die erste gemeinsame Arbeit war ein Spot für Cablecom. «Ist das nicht eine interessante Fügung?», lacht sie heute. Daniel Meier von der Zürcher Unikat – auch heute noch ein guter Kunde von Manifesto – war damals der Auftraggeber und indirekt der «Matchmaker». In den folgenden Jahren produzierte Shannon viele Werbefilme für Salimbeni – und sie verrät mit einem vielsagenden Blick, sie hätten aber privat immer noch nichts miteinander zu tun gehabt. «Natürlich versuchte ich mit dem hübschen Kerl aus der Schweiz zu flirten. Er hat das aber nicht wahrgenommen», schmunzelt sie. Dafür wurde die Produktionsgesellschaft der David-Letterman-Show auf ihre Qualitäten aufmerksam und machte ihr das Angebot, eine neue Show in Vancouver zu produzieren. Just zu der Zeit machte ihr aber auch Reto Salimbeni ein Angebot – privat wie auch beruflich – und Shannon sagte Letterman ab. Und so war schliesslich die erste Klappe gefallen für die weitere Story-Entwicklung der interkontinentalen Manifesto Films – mit Sitzen in Zürich und Vancouver. «Die Entscheidung fiel mir leicht.» Sie war überzeugt, dass Reto «simply a great director» ist und eine klare Vision verfolgt. «In unserem Beruf ist es eh das Beste, wenn man zusammenarbeitet – sonst sieht man sich viel zu wenig, weil beide immer unterwegs sind.» Zwei Tage nach Shannons Entschluss sass sie im Flieger auf die Malediven, für einen Spot für Ladival-Sonnencrème. «Reto hat mir erst nach meiner Zusage verraten, wo der erste Dreh stattfindet, es war aber eine schöne Überraschung», lacht Shannon. Sie wurde bei Manifesto die verantwortliche Produzentin und lebte mit Salimbeni die nächsten Jahre häufig aus dem Koffer, manchmal monatelang am Stück. Drehs in vielen Ländern mussten organisiert und abgewickelt werden. Inzwischen arbeiten die Produzentin und der Regisseur bereits sechs Jahre zusammen, seit fünf Jahren sind sie verheiratet. «Einfach optimal», meint Shannon Mildon.
Die Kernkompetenz von Manifesto sind grosse Spots der A-Klasse mit internationalen Qualitätsansprüchen. «Wir wollen auch Märkte ausserhalb der Schweiz bedienen können», erklärt Mildon. «Wir sind eine der wenigen Firmen, die in Europa und Nordamerika eine Niederlassung haben. Unser Office in Vancouver bietet direkten Zugriff auf eine der grössten Filminfrastrukturen der Welt mit einem fantastischen Schauspielerpool. Durch unsere eigenen Ressourcen können wir Produktionen zu sehr interessanten Konditionen anbieten, was in der heutigen Zeit ein grosser Vorteil ist.» Kunden aus Deutschland, Italien, der Schweiz oder auch den USA lassen regelmässig von Manifesto Film Vancouver ihre Spots produzieren.
Shannon Mildon liebt die Produktion von Werbe-Spots. «Commercials sind extrem auf den Punkt, die Storyline muss stimmen, die visuelle Ausrichtung ist sehr wichtig, man sammelt Erfahrung mit den neus-ten Techniken der Postproduktion und man muss sich ständig mit den zukünftigen Trends vertraut machen.» Manifesto verfügt seit Anfang Jahr auch über eine In-house-Postproduktion, die alle Bedürfnisse bis zu 3D-Animationen abdeckt. In den letzten Monaten wurden unter anderem Spots für ViznerBorel, Unikat, RufLanz, Ogilvy, Büro Reinhold inhouse postproduziert. «Die eigene Technik gibt Reto als Regisseur die Möglichkeit, so lange an den Filmen zu feilen, bis er happy ist, ohne dass wir dabei auf die Uhr schauen müssen, um innerhalb eines budgetierten Aufwandes bleiben zu können. Reto ist die Postproduktion sehr wichtig, also haben wir ihm dieses Spielzeug eingerichtet», erklärt Mildon.
Dazu hat sich Manifesto das Ziel gesetzt, mindes-tens alle zwei, drei Jahre einen Spielfilm zu drehen. Nach Salimbenis Komödie «Was ist bloss mit meinen Männern los?» für ProSieben hat Shannon Mildon vor zwei Jahren erstmals die Rolle als ausführende Produzentin übernommen bei Salimbenis 12-Millionen-Dollar-Film «One Way» mit Til Schweiger. Universal International Pictures sowie Til Schweiger waren ihre Partner. Shannon Mildon war für das Cas-ting und den gesamten Dreh in Toronto, Vancouver und New York verantwortlich. Mildon: «Vom Produzenten Til Schweiger habe ich sehr viel gelernt, er lebt Film rund um die Uhr und sein Vertrauen in mich war ein grosses Kompliment.»
Zurzeit schreibt Reto Salimbeni im Auftrag von Bernd Eichingers Constantin Films an einer neuen Komödie mit Til Schweiger. Ein weiteres Grossprojekt in englischer Sprache ist in Entwicklung mit Universal International Pictures in Los Angeles. Mit den «richtig guten Leuten» zusammenarbeiten zu können, war schon immer das Ziel von Shannon Mildon. Sie will auch das Beste aus sich selber herausholen und weiss, dass man beim Film häufig mit sich selber hart sein muss. «Einen geregelten Arbeitstag gibt es nicht», erklärt sie, «ich überlege ständig, wie man etwas noch besser machen kann.» Wenn man bereit ist, «diese Extrameile» zu gehen, dann wird das später auf der Leinwand auch zu sehen sein. «Man wird belohnt, wenn man nie aufgibt und nach der 39. Location noch eine vierzigste anschaut.»
Um den grossen Arbeitsanfall zu bewältigen und auch die Werbeagenturen noch besser bedienen zu können, hatte Shannon schon lange nach einer weiteren Produzentin in der Schweiz Ausschau gehalten. Anfang Jahr gelang ihr der Coup, ein renommiertes Team für Manifesto zu gewinnen: die Produzentinnen Daniela Berther und Barbara Waldvogel für Produktion und Administration. «Wir haben in der Zwischenzeit elf Werbefilme zusammen produziert und es ist eine hervorragende Zusammenarbeit. Daniela und Barbara denken international und kennen dabei die nationale Szene in- und auswendig. Durch ihre reichhaltige Agenturerfahrung kennen sie die Spotproduktion von beiden Seiten und sind die optimale Ergänzung für unsere Teams.»
Shannon Mildon liebt das Kommunizieren auf dem Set. Sie kann sich um den Beleuchter genau so aufmerksam kümmern wie um den Finanzgeber. Und auch wenn sie schon mit Oscar-Preisträgern und anderen Stars zusammengearbeitet hat, ist sich die Produzentin immer noch nicht zu schade, bei einem Spot die ganze Crew höchstpersönlich mit dem Servieren von Kaffee bei guter Laune zu halten. «Ich habe damals in New Zealand mein Filmstudium im Nebenjob als Kellnerin verdient und ich habe keine Scheu, immer dort anzupacken, wo es grad nötig ist.»
Andreas Panzeri
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Aufgefallen

Aufgefallen ist der Werbewoche diesmal das neue Logo vom Ackermann-Versand, die neue Website Familienleben.ch sowie ein von Wapico kreiertes Mailing.

Ackermanns neue Kleider
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – aber sie bringt die neue Herbst- und Wintermode nach Hause. Einkleiden wie im Flug. Das will der Ackermann-Versand mit seinem neuen Logo in Form einer abstrahierten roten Schwalbe vermitteln. «Per Katalog oder Internet: Die bestellte Ware ‹fliegt› direkt zu Ihnen nach Hause», erklärt Karin Müller von der Pressestelle des Ackermann-Versands die Idee. Neben dem hohen Liefertempo symbolisiert die Schwalbe auch das klare Bekenntnis des Versandhauses zur Schweiz: Sie trägt ein Schweizer Kreuz auf dem Flügel. Das Vögelchen zum Fliegen gebracht hat die St. Galler Agentur Kremer und Konsorten.
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Wer will mit mir spielen?
Plattformen sind die modernen Dorfbrunnen – und als ein solcher Treffpunkt will sich in Zukunft die neue Website Familienleben.ch etablieren. Auf der Plattform können moderne Familienmenschen gezielt Informationen, Unterstützung, Austausch und Vernetzung in ihrer Region finden, um sich den Familienalltag zu erleichtern. Das redaktionell geführte Onlinemedium mit Serviceplattform und Web-2.0-Elementen ist von Carpe Diem lanciert und hat bereits zahlreiche Partner.
Raumfahren in Fribourg
Just zum 40-jährigen Jubiläum der Apollo 11 auf dem Mond hat Wapico für ihren Kunden La Liberté ein passendes Mailing kreiert. Die Berner Agentur schickt die Gewinner eines Wettbewerbs dabei nicht nur auf den Mond, sondern gleich auf den Mars. Kein Aprilscherz mitten im Sommer, denn tatsächlich werden 15 Nächte für zwei bis sechs Personen in einer futuristischen Raumkapsel verlost. Die von der Agence d‘Architecture in Paris gebaute Kapsel wartet in einem Feld bei Fribourg auf ihre Gäste.
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Zur Sache: Heisser Herbst

Die Medienbranche steht vor einem wirtschaftlich harten, aber auch einem spannenden zweiten Halbjahr. Langjährige Geschäftsmodelle werden infrage gestellt, neue werden geplant. Alte Allianzen werden aufgekündigt, neue im Hintergrund geschmiedet. Produktionsabläufe werden unter die Lupe genommen und gestrafft. Personal wurde entlassen, man übt sich im Kostensparen. Aber nicht nur das: Redesigns und Relaunches sind angesagt.

Die Medienbranche steht vor einem wirtschaftlich harten, aber auch einem spannenden zweiten Halbjahr. Langjährige Geschäftsmodelle werden infrage gestellt, neue werden geplant. Alte Allianzen werden aufgekündigt, neue im Hintergrund geschmiedet. Produktionsabläufe werden unter die Lupe genommen und gestrafft. Personal wurde entlassen, man übt sich im Kostensparen. Aber nicht nur das: Redesigns und Relaunches sind angesagt.
Gewerkelt wird unter anderem an der Falkenstrasse, der Werdstrasse, aber auch an der Seefeldstrasse scheint sich einiges zu tun.
Die Neue Zürcher Zeitung schenkt sich im 230. Jahrgang ihres Bestehens einen neuen Auftritt. Aber nicht nur die Gestaltung soll neu werden, Änderungen wird es auch in der Blattarchitektur und in der Seitenabfolge geben. Neue Rubriken, neue Beilagen und ein aufgewerteter Börsen- und Meinungsteil sollen die Leserschaft des Traditionsblattes zufrieden- stellen. Ein ziemlich umfassender Relaunch also, vielleicht noch umfassender als der vor einem halben Jahrhundert, als die alte Tante sich von der Frakturschrift verabschiedete. Start der neuen NZZ soll am 23. September sein.
Ebenfalls im September plant der Tages-Anzeiger ein neues Konzept. Das schlingernde Flaggschiff soll mit einem 4-Bund-Konzept wieder in Fahrt kommen. Res Strehle, Co-Chefredaktor des Tages-Anzeigers, verriet in einem Interview mit der Zeitung Sonntag einige Details. Die Frontseite soll «grosszügig gelayoutet» sein, jeden Tag neu aussehen und so gestaltet sein, «dass man sie am liebsten als Poster an die Wand hängen möchte». Der Tageskommentar wird von der ersten auf die zweite Seite verschoben. Der Tagi werde dadurch aber nicht weniger politisch – im Gegenteil. Man wolle «als politische Zeitung mehr Gewicht bekommen». Der erste Bund wird anstelle von Kurzkommentaren vermehrt «leicht ironische» Kurzumfragen und kleine Geschichten enthalten. Die Meinungskolumne ist künftig auf der zweitletzten Seite des ersten Bundes zu finden. Der zweite Bund soll sowohl dem typischen Landzeitungsleser als auch dem urbanen Leser gerecht werden, so Strehle weiter. Die bisherigen Regionalausgaben werden darin integriert. Der dritte Bund umfasst die Bereiche Kultur, Leben und Wissen. Die Schlüsselressorts Sport und Wirtschaft bilden den vierten Bund.
Der neue Blick, den Ringier zum 50. Geburtstag der Boulevardzeitung im Oktober plant, soll wieder im grossen Format als Zweibundzeitung erscheinen. Härterer Boulevard und der Verzicht auf einen politisch allzu korrekten Kurs sollen nach unzähligen Relaunches endlich neue Leser und den Blick zu alter Blüte bringen.
Wir sind mal gespannt!
Pierre C. Meier, Chefredaktor
[email protected]

Corbis lichtet Mehrgenerationen-Haushalte ab

Mit der Wirtschaftskrise geht ein Phänomen daher – junge Menschen bleiben in ihrem Elternhaus wohnen oder ziehen nach Jahren wieder zurück. Corbis hat diesen Trend in Bildern umgesetzt.

Je härter die Zeiten, desto mehr rückt man zusammen – während junge Leute früher schneller das Elternhaus verließen, verhindert die Angst um den Job oftmals die Eigenständigkeit, schreibt die Agentur für visuelle Medien ,Corbis, in einer Mitteilung. Aber auch, wer bereits eine eigene Wohnung habe und von der Arbeitslosigkeit betroffen sei, flüchte sich wieder in das «Nest» des Elternhauses. Die ehemaligen «empty nests» würden so zu «open nests». So seien Mehrgenerationen-Haushalte auf dem Vormarsch.
Corbis hat diesen Trend in zahlreichen Bildern umgesetzt, die sowohl in der Werbung als auch in den Medien Einzug halten. Der Anbieter visueller Medien für Unternehmen aus den Bereichen Werbung, Marketing und Medien, hält eine umfassende Auswahl an Fotos und Illustrationen vor. Corbis hat seinen Hauptsitz in Seattle und verfügt über Niederlassungen in Nordamerika, Europa, Asien und Australien, die Dienstleistungen für Kunden in mehr als 50 Ländern weltweit erbringen.
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Ammann: Zürcher Verlag vor dem Aus

Der Zürcher Ammann-Verlag stellt Mitte 2010 seine verlegerische Tätigkeit ein. Zurückgehende Erträge und das Fehlen eines Nachfolgers bewogen Egon Ammann und Marie-Luise Flammersfeld, die den Verlag 1981 gegründet haben, zu diesem Entscheid.

Die Verleger Marie-Luise Flammersfeld und Egon Ammann haben gestern Montag bekanntgegeben, dass sie auf Ende Juni 2010 die verlegerische Tätigkeit einstellen werden. Einerseits habe sich ein besorgniserregender Rückgang der Erträge bemerkbar gemacht, sagten die Verlagsleute in einem Gespräch mit der NZZ. Die Kraft, den Schwierigkeiten die Stirn zu bieten, habe er nicht mehr, so Egon Ammann. Andererseits sei es ihnen nicht gelungen, einen Nachfolger zu finden, der den Verlag längerfristig mit ähnlichem Engagement und in ihrem Sinne fortgeführt hätte. Einen Verkauf an einen grösseren deutschen Konzernverlag kam nicht in Frage, um eine Verwässerung des Verlagsnamens zu verhindern.
Von der Schliessung betroffen sind sieben Angestellte in Zürich sowie Autoren aus der Schweiz und Deutschland – darunter Ruth Schweikert, Matthias Zschokke und Thomas Hürlimann, Ulrich Peltzer, Navid Kermani und Ulla Lenze. Diese müssen einen neuen Verlag suchen. Die umfangreiche Backlist soll hingegen, soweit möglich, an interessierte Verlage verkauft oder weiterhin bewirtschaftet werden. Im Frühjahr 2010 wird im Verlag das letzte Programm erscheinen, darunter ein Materialienband zu Thomas Hürlimann, der zugleich die Verlagsgeschichte spiegeln werde, sowie die letzten Bände der Machado-Ausgabe und der Dostojewski-Neuübersetzung von Svetlana Geier («Der Spieler»).

Neue Vereinbarung zwischen der audiovisuellen Industrie und der SRG

Die wichtigsten Verbände der audiovisuellen Produktion in der Schweiz haben mit der SRG eine Vereinbarung zur Regelung ihrer Zusammenarbeit unterzeichnet. Diese entspricht der neuen Konzession der SRG, welche die Förderung der Konkurrenz in der audiovisuellen Industrie und deren Vielfalt vorsieht.

Die Präsidenten der wichtigsten Verbände der audiovisuellen Produktion in der Schweiz und SRG-Generaldirektor Armin Walpen haben am letzten Freitag eine Vereinbarung unterzeichnet, welche die Zusammenarbeit zwischen der SRG, ihren Unternehmenseinheiten und den verschiedenen Akteuren im Bereich der Fernsehproduktion und der technischen Assistenz regelt. Darin bekräftigen die Parteien ihre Absicht, sich für eine qualitativ hoch stehende audiovisuelle Produktion in der Schweiz einzusetzen, die Konkurrenz zwischen den unabhängigen Produzenten von Fernsehsendungen zu beleben sowie die Angebotsvielfalt zu fördern. Insbesondere haben die Parteien beschlossen, in gegenseitiger Absprache technische Produktionsleistungen sowie die Produktion sogenannt schlüsselfertiger Sendungen auszulagern und damit die audiovisuelle Branche in der Schweiz zu unterstützen, wie die SRG am Dienstag mitteilte.
Seit 1998 hat die SRG im Rahmen des Pacte de l’audiovisuel knapp 220 Millionen Franken investiert. Dieser Beitrag wird 2009 um 1,5 Millionen Franken und in den Jahren 2010 und 2011 um je 500‘000 Franken aufgestockt. Damit wird der Pacte 2011 über einen Unterstützungsbeitrag von 22,3 Millionen Franken pro Jahr verfügen.

Die Vertragsparteien
Zu den Vertragsparteien gehören der Verband Schweizerischer Filmtechnischer und Audiovisueller Betriebe (FTB/ASITIS), die Swissfilm Association (SFA), das Syndicat Suisse Film et Vidéo (SSFV), die Gruppe Autoren, Regisseure, Produzenten (GARP) und der Swiss Film Producers‘ Association (SFP). Auf Seiten der SRG sin des die Unternehmenseinheiten SF, TSR, RSI und RTR, die TV Productioncenter Zürich sowie die Organisationseinheit MSC.
Die Vereinbarung bezieht sich auf die Zusammenarbeit, die in Art. 17 der Konzession der SRG vom 28. November 2007 gefordert wird, und ergänzt Art. 16, 18 und 19, die für das schweizerische Musik- und Filmschaffen vergleichbare Leistungen vorsehen.

Schweizer Übersetzungsbüro gewinnt deutschen Werbepreis

Der Berner Übersetzungs-Service (USG) hat in Deutschland am Forum Industrie Kommunikation eine silberne «Triple A»- Auszeichnung gewonnen. Das Unternehmen erhielt den Award für die Eigeninseratkampagne «Schneewittchen & Co.».

Der Berner Übersetzungs-Service (USG) hat in Deutschland am Forum Industrie Kommunikation für seine Eigeninseratkampagne «Schneewittchen & Co.» eine silberne «Triple A»- Auszeichnung gewonnen. Die preisgekrönten doppelseitigen Anzeigen weisen dabei, wie es sich für einen Übersetzungsdienst gehört, einen hohen Textanteil auf. Das Berner Übersetzungsbüro wurde vor 30 Jahren von Adrian Peter gegründet und beschäftigt über 100 Mitarbeitende. Für mehr als 1’000 Kunden übersetzt das Team Texte in 33 Sprachen und sorgt in der BtoB-Kommunikation für werbetechnische Benchmarks.

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Zu guter Letzt: Rivella Gelb – Alles wird anders, nur der Name bleibt gleich

Einen Markennamen zu ändern oder das Erscheinungsbild eines Produktes aufzufrischen, kann neuen Elan bringen, ist aber nicht ganz unproblematisch. Um den Wert des Brands nicht zu beschädigen, wird oft versichert, dass an der Qualität des Produkts nichts verändert wurde. Ganz anders ist es bei Rivella Gelb. Das Sorgenkind von Rivella wurde nicht nur optisch aufgemotzt, auch am Geschmack hat sich einiges getan.

«Neue Form, gleicher Inhalt», damit werben viele Firmen, wenn sie ein Produktdesign oder den Namen verändern. Der Konsument will schliesslich wissen, ob sein geschätztes Produkt, da es nun anders aussieht, immer noch gleich gut ist wie bis anhin. Dementsprechend aufwändig wurde die Markenänderung der Küchenrolle Bounty zu Plenty beworben. Die Spots, in denen das Reinigungspapier auf seine Güte getestet wird, sollen die letzten Zweifel aus dem Weg räumen, dass an der Qualität des Produktes irgendetwas verändert wurde.
Einen ganz anderen Kurs fährt Rivella Gelb. Das Unternehmen aus Rothrist peppte nicht nur das Erscheinungsbild des Sprudelgetränks auf, sondern veränderte auch gleich den Geschmack. «Rivella-Fans dürfen sich freuen!», heisst es in einer Pressemitteilung. Das neue Rivella sei runder und ausgewogener, bleibe aber nach wie vor das «andere» Rivella und zeichne sich durch seinen «einzigartigen und eigenständigen Geschmack aus». Das ist bekannt. Ebenfalls kein Geheimnis ist, dass dieser «einzigartige Geschmack» nicht bei allen gut ankam. Aus welchem Grund sollte das relativ neue Rivella sonst geschmacklich verändert werden, wenn nicht deshalb, weil es bei den Konsumenten durchgefallen ist? Steckt hinter dem vermeintlichen Relaunch etwa der Versuch, ein gescheitertes Produkt möglichst unauffällig vom Markt zu nehmen und gleichzeitig, mit geringem Aufwand, das Glück mit einem Neuen zu versuchen? Es wird sich zeigen, ob Rivella-Fans dem «Gelben» von Neuem eine Chance geben und sich – wie vom Hersteller versprochen – über den optimierten Geschmack freuen.

Delémont: Ein Schweizer Film geht nach Hollywood

Dieses Jahr wird der Film, der die Schweiz an den Oscar-Verleihungen 2010 vertritt, erstmals anlässlich einer Spezialwoche bestimmt. Vom 15. bis 19. September werden in Delémont neun Kandidatenfilme gezeigt und durch eine Jury sowie das Publikum bewertet. Die Veranstaltung soll dem Schweizer Film mehr Aufmerksamkeit verschaffen.

Erstmals wird dieses Jahr der Film, der die Schweiz an den Oscar-Verleihungen vertreten soll, anlässlich einer Spezialwoche bestimmt, in deren Verlauf das Publikum insgesamt neun Kandidatenfilme bewertet. Vom 15. bis 19. September werden sie in den Kinos von Delémont laufen und auch anderswo im Jura zahlreichen Schulklassen gezeigt. Die Bewertung übernimmt eine vom Bundesamt für Kultur eingesetzte Jury aus unabhängigen Experten. Zudem kann das Publikum über Blogs und SMS sowie über die Internetseite des Quotidien Jurassien ihren Favoriten wählen.
Der neue Stadtpräsident von Delémont und ehemaliger jurassischer Regierungsrat und Nationalrat, Pierre Kohler, brachte das Projekt ins Rollen mit dem Ziel, dem Schweizer Film mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Unterstützung erhielt die Idee vonseiten der jurassischen Behörden (Republik und Kanton Jura, Stadt Delémont) sowie vom Bundesamt für Kultur, beziehungsweise der Sektion Film.

Die Filme
Sieben Spiel- und zwei Dokumentarfilme wurden zur Oscar-Teilnahme eingereicht. Dazu mussten sie zwischen dem 1. Oktober 2008 und dem 30. September 2009 in den Schweizer Kinosälen laufen und in einer Landessprache gedreht worden sein. Zu den neun Kandidatenfilme gehören Marcello Marcello (von Denis Rabaglia ), Home (von Ursula Meier), Die Standesbeamtin (von Micha Lewinsky ), Happy New Year (von Christoph Schaub), Pepperminta (von Pipilotti Rist), Dirty Money – l’infiltré (von Dominique Othenin-Girard), Luftbusiness (von Dominique De Rivaz), Nomad’s Land (von Gaël Metroz), Die Frau mit den 5 Elefanten (von Vadim Jendreyko).

Jury

  • Frédéric Maire (Jurypräsident, Künstlerischer Leiter, Internationales Filmfestival von Locarno)
  • Philippa de Roten (Leiterin der Rubrik Kultur bei der TSR)
  • Francine Brücher (Swiss Films)
  • Beki Probst (Leiterin des European Film Market, Berlinale)
  • Céline Bolomey (Schauspielerin)
  • Christian Jungen (Filmkritiker)
  • Frank Braun (Kinobetreiber)
  • This Brunner (Kinobetreiber)
  • Nicolas Bideau (Leiter der Sektion Film, Bak)

Wirbt Kebap-Ali für die Köchlistube?

Nun ist klar, wer hinter der Plakatkampagne mit dem Kebap-Türken steht, oder doch nicht? Hesskiss hat das Rätsel um die Aktion vermeintlich gelöst. Die Zürcher Agentur nutzte die schweizweite Kampagne, um in Zürich für ein Restaurant zu werben.

Hesskiss hat das Rätsel um die Plakatkampagne mit dem Kebap-Türken gelöst. Ein schwarz-weisser Störer wurde dazu auf diverse «Ali»-Plakate in den Zürcher Quartieren 3 und 4 aufgeklebt. «Bei uns essen Sie besser: Restaurant Köchlistube» ist darauf zu lesen. Macht Ali also wirklich schweizweit Werbung für ein Zürcher Restaurant? Kaum zu glauben, meinte auch ein Kommentator auf Werbewoche.ch. Nun ist klar, die Zürcher Agentur wollte als Trittbrettfahrerin von der aufmerksamkeitswirksamen Plakatkampagne profitieren und nutzte mit dieser Guerillaaktion die Gelegenheit, mit geringem Aufwand Werbung für das Restuarant zu machen. Reaktionen auf die Werbeidee blieben bislang aus, sagte Dieter Boller von Hesskiss auf Anfrage der Werbewoche. Bei der Agentur rechnet man aber nicht damit, dass die Aktion ein Nachspiel haben wird. Es sei ja schliesslich eine kleine Geschichte, da die Aufkleber bloss im Kreis 4 gestreut wurden.

APG als Hauptverdächtige
Bislang steht die Plakatgesellschaft als Hauptverdächtige im Fokus: Diese hatte vor zehn Jahren eine Kampagne mit einer unbekannten Frau, Angie Becker, lanciert und die Plakataktion auf ihre Wirksamkeit hin untersucht. Das Fazit: 75 Prozent der Befragten konnten sich sehr gut an Angie Becker erinnern, vor allem beim jungen Publikum kam sie bestens an.

Verantwortlich für die Guerillaaktion bei Hesskiss: Roland Hess (CD), Dieter Boller (Text), Pascal Herzog (Grafik), Nathalie Zeller und Matthias Städeli (Beratung).

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SF startet neues Videoportal

Das Schweizer Fernsehen hat ein Videoportal lanciert. Darauf sind sämtliche Sendungen und Beiträge der SF-Website zu finden.

Das Schweizer Fernsehen hat ein Videoportal lanciert, auf dem sämtliche Videos, die auf der Internetseite von Sf.tv zu finden sind, gratis zur Verfügung stehen. Beiträge können einerseits via Suchfunktion ausgewählt werden. Andererseits liefert das Portal automatische Videovorschläge. Die Funktion «Das könnte Sie interessieren» schlägt den Besuchern aufgrund ihrer bisherigen Videonutzung Beiträge vor, die für sie von Interesse sein könnten. Mit einem Klick auf die Funktion «Sendung verpasst» werden Videos der letzten Tage angezeigt. Eine persönliche Abspielliste speichert ausserdem Videos, die bereits angesehen wurden. Gefundene Videos können kommentiert, via Email versendet oder per Embed-Code auf die eigene Website eingebunden werden.

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