Studie: Einstellungen zur Revision der Postgesetzgebung

Das Forschungsinstitut GFS Bern hat im Auftrag der Schweizerischen Post eine repräsentative Befragung durchgeführt. Diese erhebt Einstellungen der Einwohner zur anstehenden Revision der Postgesetzgebung.

Letzten Mai hatte der Bundesrat eine Botschaft zur Revision der Postgesetzgebung verabschiedet, welche die vollständige Marktöffnung vorsieht. Das Forschungsinstitut GFS Bern hat nun im Auftrag der Schweizerischen Post eine repräsentative Befragung zum postalischen Service Public durchgeführt. Dazu wurden 1‘206 Einwohner aus allen drei Landesteilen befragt. Laut Studie sind rund acht von zehn Befragten der Auffassung, dass an der postalischen Grundversorgung nicht gerüttelt werden sollte. Die geplante vollständige Öffnung des Briefpostmarktes wird von 57 Prozent für eher oder überhaupt nicht sinnvoll gehalten. Zwei Drittel schliessen sich der Argumentation an, dass die Liberalisierung die Finanzierung des Poststellennetzes schwäche. Der von der Post angestrebte Ausbau von Postfinance ist hingegen in der Bevölkerung umstritten.

Werber David Marsden unerwartet verstorben

David Marsden ist unerwartet verstorben. Der in den siebziger und achziger Jahren berühmt gewordene Werber brach in seinem Haus in Barbados zusammen.

Der in den siebziger und achziger Jahren berühmt gewordene Werber David Marsden ist unerwartet verstorben. Er ist in der Küche seines Hauses in Barbados zusammengebrochen und wurde von einem Nachbarn gefunden, wie sein Sohn mitteilte. David Marsden war Mitinhaber von Marsden, Hartmann, FCB – Marsden, Hartmann Leo Burnett und nur Marsden, Hartmann.

Hilfex und Screen: Gemeinsames Web2Print-Portal lanciert

Screen hat in Zusammenarbeit mit Hilfex ein Webportal für die Druckmaschine Truepress 344 eingerichtet. Der Webshop ermöglicht einfache Produktkonfigurationen.

In Kooperation mit Hilfex hat Screen, ein Hersteller und Anbieter von Systemen für die Druckvorstufe und der Druckindustrie, ein Webportal für die Druckmaschine Truepress 344 eingerichtet. Der Webshop ermöglicht eine einfache Produktkonfiguration. Dabei lässt sich ein Druckprodukt aus mehreren Einzelkomponenten zusammenstellen. Das Webportal soll zeigen, wie leicht ein Webshop integriert werden kann, wird Tim Taylor, Marketing Manager bei Screen, in einem Communiqué vom Montag zitiert. Das Angebot könne prinzipiell von jeder Druckerei genutzt werden. Über das Demoportal Webtruepress.com können Preiskalkulation, Bestellung und Daten-Upload online getestet werden.

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Zattoo Schweiz: Martin Schlenker wird Leiter Werbemarkt

Zattoo verstärkt sein Verkaufsteam. Seit Anfang August leitet Martin Schlenker den Werbemarkt Schweiz.

Die Online-TV-Plattform Zattoo verstärkt ihr Verkaufsteam. Seit Anfang August leitet Martin Schlenker den Werbemarkt Schweiz. In seiner Funktion wird er Branko Russo, Sales Manager, vorstehen. Schlenker berichtet Nick Brambring, der als Vice President die Führung der Länder verantwortet. Bis anhin war Schlenker als Leiter Werbemarkt bei .ch tätig. Zuvor arbeitete er bei IP Multimedia als Head of Sales AdScreen und Verkaufsleiter TV.

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Leone Ming: Fassade der neuen BVD-Filiale wird zum Werbeträger

BVD Druck und Verlag hat in Bendern eine neue Niederlassung eröffnet. Die Liechtensteinische Agentur Leone Ming hat dazu die Gebäudefassade durch überdimensionale Früchte zu einem Werbeträger umfunktioniert.

Leone Ming hat das Konzept für die neue Niederlassung von BVD Druck und Verlag realisiert. Die Liechtensteinische Marketingagentur hat zudem alle begleitenden Werbemassnahmen gestaltet. Die Gebäudefassade ist durch überdimensionale Früchte zu einem Werbeträger avanciert, wobei die Grossbanner und 3D-Elemente gleichzeitig die Baugerüste verhüllen. Direktmarketingaktionen, POS- und Werbemittel unterstützen den Marktauftritt. Mit der neun Filiale von BVD Druck und Verlag in Bendern sei vor allem im Bereich Visual Printing und Grossoffset ausgebaut worden, heisst es in einer Agenturmitteilung vom Montag.

Verantwortlich bei BVD Druck & Verlag: Peter Göppel und Heinz Hermann. Verantwortlich bei Leone Ming: Christine Böhmwalder (Konzeption, Gestaltung), Andreas Schenkel (DTP), Kathrin Konzett (Projektmanagement).

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Bundesrat: Botschaft zum dritten Konjunkturpaket verabschiedet

Der Bundesrat hat im Kampf gegen die Wirtschaftskrise am Montag die Botschaft zum dritten Konjunkturprogramm zuhanden des Parlaments verabschiedet. Dieses sieht vor, unter anderem den Ausbau neuer Informationstechnologien zu fördern.

Der Bundesrat hat im Kampf gegen die Wirtschaftskrise die Botschaft zum dritten 400 Millionen Franken schweren Konjunkturprogramm zuhanden des Parlaments verabschiedet. Mit dem Beschluss will der Bundesrat die nötigen gesetzlichen Grundlagen schaffen, um die am 17. Juni angekündigten Massnahmen umsetzen zu können. Das Paket soll unter anderem den Ausbau bei den Kommunikations- und Informationstechnologien fördern. Dazu gehört die Weiterentwicklung der digitalen Signatur Suisse ID als Mittel zur sicherer Authentisierung im elektronischen Geschäftsverkehr sowie die Einführung einer Unternehmens-Identifikationsnummer. EGovernment-Projekte sollen ebenfalls vorwärts getrieben werden.

Zu guter Letzt: Wird die Schweinegrippe den Gratiszeitungen zum Verhängnis?

Die Schweinegrippe – Segen oder Fluch für die Presse? Nachdem das Thema erfolgreich das Sommerloch gestopft hat, könnte es den Gratiszeitungen nun zum Verhängnis werden. Müssen Pendler aufgrund der Pandemie die Finger von den kostenlosen Blättern lassen?

Die Schweinegrippe, ein gefundenes Fressen für die Presse im Sommerloch. Oft als Panikmacherei verspottet, könnte sie jetzt den Printmedien selber – genauer gesagt den Gratiszeitungen – zum Verhängnis werden. Man staune, auch die Gratistitel können, wenn sie von Hand zu Hand gereicht werden, Erreger übertragen. Wer hätte das gedacht… Das Edelhotel Victoria-Jungfrau in Interlaken hat deshalb seinen Mitarbeitern gemäss Newsnetz.ch eine Warnung herausgegeben, vorsichtig mit den Blättern umzugehen. Selbst das Bundesamt hält diesen Schritt aber für etwas übertrieben und gibt Entwarnung. Mit auf den Weg gibt’s lediglich den hilfreichen Ratschlag, man solle sich nach der Lektüre die Hände waschen. Die Pendler müssen also auch künftig ihre Finger nicht von den Blättern lassen. Wie es im Hotel Victoria-Jungfrau aussieht, ist nicht bekannt. Eine mögliche Lösung wäre es doch, den Hotelgästen stilvolle Handschuhe zu verteilen, damit diese sorgenlos ihrem Medienkonsum frönen können.

Twitter zwitschert weiter

Twitter funktioniert seit Samstag wieder weitgehend. Der Kurznachrichtendienst war am Donnerstag nach einer Denial-of-Service-Attacke über Stunden völlig blockiert.

Der SMS-Dienst Twitter ist nach einer Internetattacke seit Samstag wieder weitgehend erreichbar. Der Mikro-Blogger-Dienst war am Donnerstagnachmittag nach einer sogenannten Denial-of-Service-Attacke über Stunden völlig blockiert. Auch das soziale Netzwerk Facebook, die Internetseite Livejournal sowie Googles Blogger-Site und Youtube waren von der Attacke betroffen.
Bei einer Denial-of-Service- oder kurz DoS-Attacke wird ein Server allein dadurch in die Knie gezwungen, dass er mit einer gezielten Aussendung von massenhaften Anfragen überlastet wird. In der Regel kapern Hacker dafür heimlich zuvor Tausende Computer, die dann für den Angriff zu einer bestimmten Zeit aktiviert werden.

Publicis kauft Microsoftagentur Razorfish

Microsoft hat seine Onlinemarketingagentur Razorfish an Publicis verkauft. Der französische Werberiese zahlte dem US-Konzern 530 Millionen Dollar in einem Mix aus Aktien und Bargeld.

Der Softwarekonzern Microsoft hat seine Onlinemarketingagentur Razorfish für mehr als eine halbe Milliarde Dollar an den französischen Werberiesen Publicis verkauft. Publicis zahlt 530 Millionen Dollar in einem Mix aus Aktien und Bargeld. Dies teilten die zwei Unternehmen am Sonntag gemeinsam mit. Microsoft hatte Razorfish 2007 im Zuge der sechs Milliarden Dollar schweren Übernahme der amerikanischen Onlinewerbefirma aQuantive bekommen. Der US-Konzern wollte sich auch wegen interner Überschneidungen mit anderen Konzerntöchtern von Razorfish trennen.

Schweizer Filmpreis: Der Bund geht auf Distanz

Das Bundesamt für Kultur (Bak) möchte mehr Distanz zum Schweizer Filmpreis. Dazu überträgt es die gesamte Koordination des Nominierungsverfahrens an die Stiftung Swiss Films. Zudem soll die Schweizer Filmakademie bei den Arbeiten der Nominationskommission eine zentrale Rolle übernehmen.

Das Bundesamt für Kultur (Bak) möchte mehr Distanz zum Schweizer Filmpreis einnehmen, «damit es nicht in Entscheidungsverfahren zu Filmen einbezogen wird, die zu einem grossen Teil durch den Bund unterstützt wurden», teilte das Bak am Freitag mit. Dazu überträgt das Bundesamt die gesamte Koordination des Nominierungsverfahrens an die Stiftung Swiss Films – dies im Sinne einer Zusammenarbeit mit der Schweizer Filmakademie, heisst es weiter. Letztere werde im Rahmen der Arbeiten der Nominationskommission eine zentrale Rolle übernehmen.
Das Bak werde sich bei der Organisation des Filmpreises vermehrt auf die Stiftung Swiss Films stützen und damit eine Annäherung an die Branche und die Schweizer Filmakademie anstreben, schreibt das Bundesamt weiter. Dies soll die Legitimität des Schweizer Filmpreises stärken, «wird so doch die gesamte schweizerische Filmbranche einbezogen».
Die Nominierungen für den Schweizer Filmpreis 2010 werden am 27. Januar 2010 in der Nacht der Nominierungen an den Solothurner Filmtagen bekannt gegeben. Die Gala der Preisverleihung findet am 6. März 2010 im KKL Luzern statt.

Die Post erhält bei der Briefzustellung Konkurrenz

Die Post bekommt Konkurrenz bei der Briefzustellung. Nach der Senkung des Monopols auf 50 Gramm will nun das St. Galler Unternehmen Quickmail in vier Ostschweizer Kantonen bereits ab Herbst Briefe verteilen.

Die Post erhält Konkurrenz. Das zu MS Mail Service gehörende Ostschweizer Unternehmen Quickmail will bereits ab Herbst Briefe in vier Ostschweizer Kantonen verteilen. Momentan sei die St. Galler Firma auf der Suche nach Briefzustellern. Was MS Mail Service, die grösste Schweizer Dienstleisterin für Marketing und Versandhandel, zu diesem Schritt bewog, wollte CEO Milo Stössel gegenüber der Sonntagszeitung nicht verraten. Er verwies auf die Pressekonferenz vom 18. August. Im Fokus von Quickmail dürften aber vor allem Grosskunden mit adressierten Massensendungen stehen.
Seit dem 1. Juli 2009 – der Senkung des Monopols auf 50 Gramm – dürfen private Anbieter Briefe ab 50 Gramm versenden. Der Post bleiben damit immer noch 75 Prozent des Briefgeschäfts. Bislang hätten sich keine weiteren Firmen um eine Konzession bemüht, so Postregulator Marc Furrer gegenüber der Sonntagszeitung. Schon länger ist bekannt, dass die beiden deutschen Dienstleister DPD und DHL kein Interesse haben. Gemäss Mediensprecher Oliver Flüeler bereitet der Post der Briefvolumenrückgang von über vier Prozent allein in diesem Jahr sowieso viel mehr Sorgen als die zunehmende Konkurrenz.

Zu guter Letzt: Dubioser Sponsor für die Street Parade

Street Parade – die Demonstration für Liebe, Frieden, Freiheit und Toleranz. Die diesjährigen finanziellen Unterstützer der Megaparty scheinen es mit diesen Grundsätzen aber nicht allzu genau zu nehmen. Der Hauptsponsor passt zum Techno-Anlass wie die Faust aufs Auge.

Street Parade – die Demonstration für Liebe, Frieden, Freiheit und Toleranz. Das Motto, für echte Raver Pflicht, scheint für die finanziellen Unterstützer der Parade nur wenig relevant. Der diesjährige Hauptsponsor passt zum Techno-Anlass wie die Faust aufs Auge. «Labuyla», eine Verkaufsplattform für Unterhaltungselektronik, macht rund um die Hauptbühne am Bürkliplatz auf sich aufmerksam. Die seit Mai aktive Internetplattform erhoffte sich mit ihrem Engagement an der Raverparty den grossen Durchbruch. Neue Firma, alte Bekannte. Wie im Sonntagsblick zu lesen ist, haben die Unternehmer von Labuyla mit ihrer vorherigen Eventfirma, einer Tarnfirma für illegalen Aktienhandel, Aufsehen erregt. Denkbar ist deshalb, dass auch Labuyla nur ein Vorwand für illegale Aktienverkäufe ist.
Die Unternehmer wehren sich: Sie geben zwar zu, dass die Plattform «erklärungsbedürftig» sei, weisen jedoch jegliche Vorwürfe zurück. «Wir glauben an das Geschäftsmodell von Labuyla und stehen mit unserem Namen dahinter.». Naja, dieses Versprechen dürfte angesichts des angeschlagenen Images nicht allzu ernst genommen werden. Sicher ist jedenfalls, dass die Behörden die neue Firma genau im Auge behalten werden.

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