Studie: Einstellungen zur Revision der Postgesetzgebung
Das Forschungsinstitut GFS Bern hat im Auftrag der Schweizerischen Post eine repräsentative Befragung durchgeführt. Diese erhebt Einstellungen der Einwohner zur anstehenden Revision der Postgesetzgebung.
Letzten Mai hatte der Bundesrat eine Botschaft zur Revision der Postgesetzgebung verabschiedet, welche die vollständige Marktöffnung vorsieht. Das Forschungsinstitut GFS Bern hat nun im Auftrag der Schweizerischen Post eine repräsentative Befragung zum postalischen Service Public durchgeführt. Dazu wurden 1‘206 Einwohner aus allen drei Landesteilen befragt. Laut Studie sind rund acht von zehn Befragten der Auffassung, dass an der postalischen Grundversorgung nicht gerüttelt werden sollte. Die geplante vollständige Öffnung des Briefpostmarktes wird von 57 Prozent für eher oder überhaupt nicht sinnvoll gehalten. Zwei Drittel schliessen sich der Argumentation an, dass die Liberalisierung die Finanzierung des Poststellennetzes schwäche. Der von der Post angestrebte Ausbau von Postfinance ist hingegen in der Bevölkerung umstritten.




