Cmsbox gewinnt Red Dot Design Award

Das Schweizer Jungunternehmen Cmsbox wurde mit einem Red Dot Design Award ausgezeichnet. Die Entwickler erhielten den Designpreis für das Interface-Design ihres Web Content Management System.

Das Web Content Management System Cmsbox hat den Red Dot Design Award 2009 gewonnen. Das Team des Schweizer Jungunternehmens Cmsbox konnte die internationale Jury mit seinem Interface-Design überzeugen. «Unser Ziel war, eine Applikation zu entwickeln, die fast unsichtbar ist», so Simon Raess, Application Designer von Cmsbox. So bearbeitet der Benutzer seine Inhalte direkt in der eigenen Website.
Das Qualitätssiegel Red Dot wird alljährlich in einem weltweiten Wettbewerb vergeben. Eine Jury aus 18 internationalen Designexperten hatte in diesem Jahr im Rahmen des Red Dot Award: Communication Design über die Designqualität von mehr als 6‘000 Einsendungen aus 42 Ländern zu befinden. Ausgezeichnet wurden insgesamt 471 Arbeiten.

1290581499_img090818_cmsbox

Schweizer Premiere auf Google: Street View ist aufgeschaltet

In 100 Städten in 10 Ländern gibt es bereits Street View von Google. Ab sofort kann jetzt auch in den Strassen von Zürich, Bern und Genf virtuell flaniert werden. Dazu hat Google touristische Zentren vorerst mal im Berner Oberland fotografiert. Partner beim Launch sind Homegate.ch sowie MySwitzerland.com.

So schnell kann Science Fiction Wirklichkeit werden. Vor zwei Jahren hat der Suchmaschinen-Multi den Service Google Maps ins Netz gestellt. Jetzt kann man bereits dreidimensional durch die Strassen von Bern, Zürich, Winterthur und Genf navigieren. Rund um eine grosse Medienkonferenz an seinem europäischen Hauptsitz in Zürich hat Google heute den Service Street View aufgeschaltet. Nachdem in den letzten Monaten Millionen von Fotos mit den auf einem Auto montierten Spezialkameras aufgenommen wurden, können jetzt dank 360-Grad-Aufnahmen Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Hotels oder das künftige Wohnquartier mit einem einfachen Mausklick auf jeden Computer oder auch aufs Handy gebeamt werden. Zu finden ist Street View auf Maps.google.ch. Dort genügt es, das kleine orange Männchen, das sich links unter der Befehlsleiste der Karte befindet, auf eine der in Blau erscheinenden Strassen zu stellen. Wie man dort navigieren und sogar auf Details zoomen kann, wird auf der Info-Site genau erklärt. Ein simpler Trick ist auch, bei den bisherigen Maps einfach bis zum grösstmöglichen Zoom zu vergrössern, dann springt das Bild automatisch auf Street View.

1290581497_img090818_googlemaps

Für die Realisation dieser neuen Dienstleistung in der Schweiz hat Google eng mit dem nationalen Beauftragten für Datenschutz zusammen gearbeitet. In diesem Sinn wurden sämtliche Gesichter und Autonummern mit einem eigens entwickelten Tool verpixelt und damit unkenntlich gemacht. „Alles ist konform mit dem Gesetz“, konnte Raphael Leiteritz, Product Manager Europa für Google Maps, anlässlich der Einführung bestätigen. Wer sich trotzdem in seiner Privatsphäre verletzt fühlt, findet neben den Bildern den Button „Ein Problem melden“. Ein Spezialteam bei Google klärt dann den Fall umgehend ab und kann unerwünschte Bilder mit einem „sehr einfachen Tool“ entfernen. Umgekehrt können Nutzer ihre eigenen Fotos von Details oder auch historischen Aufnahmen einer bestimmten Adresse hochladen. Diese werden dann in das System integriert. „Google bietet den Basisdienst an, dann kann das Internet die Idee interaktiv weiter spielen“, ist hier die Philosophie.
Begeistert von den neuen Möglichkeiten sind auch Homegate.ch sowie Schweiz Tourismus. Die beiden Launch-Partner haben Street View ebenfalls ab sofort in ihre eigenen Websites integriert. Mit der bildlichen Ergänzung kann der potenzielle Käufer oder Mieter „virtuell die Umgebung seiner neuen Wohnung auskundschaften“, freut sich Urs Hügli von Homegate. Thomas Winkler von Schweiz Tourismus demonstrierte, wie Interessenten bereits vor dem Buchen auf www.myswitzerland.ch testen können, ob ihnen die Aussicht vom Balkon des Ferienhauses gefällt. Erschlossen sind bis jetzt die touristischen Regionen im Drei-Seen-Land, Thun, Grindelwald, und Interlaken.
Praktisch sei Street View auch, wenn man abklären will, ob es an einer bestimmten Adresse Parkmöglichkeiten, Restaurants oder Läden gibt. Für Onlinemedien gibt es die Möglichkeit, mit Street View inskünftig den Schauplatz einer Meldungen virtuell zum eigenen Recherchieren daneben zu stellen. Denn Google bietet den Service gratis zur Integration auch auf anderen Plattformen oder privaten Webseiten an, so wie Google Maps, die bereits auf 150000 Partner-Sites integriert sind. Welche Städte in Zukunft folgen und wann, wollte Google zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bekannt geben. Ebenso gibt es keine Angaben über die Kosten des gigantischen Projekts. Finanziert wird dieses über die von Google generierte Werbung.

Andreas Panzeri

SF: Marius Born wird neuer Redaktionsleiter von «ECO»

Marius Born übernimmt beim Schweizer Fernsehen per 1. Dezember 2009 die Redaktionsleitung des Wirtschaftsmagazins «Eco». Er tritt die Nachfolge von Kurt Schaad an, der für SF eine Afrika-Reportagereihe im Vorfeld der Fussballweltmeisterschaft realisieren wird.

Marius Born übernimmt am 1. Dezember 2009 die Redaktionsleitung von «Eco». Der 40-Jährige tritt die Nachfolge von Kurt Schaad an, der für SF eine Afrika-Reportagereihe im Vorfeld der Fussballweltmeisterschaft realisieren wird. Marius Born arbeitete als freier Mitarbeiter schon für verschiedene Redaktionen des Schweizer Fernsehens («10vor10», «Reporter», «Eco»). In dieser Funktion begleitete er im Herbst 2007 den Sendestart von «ECO» und war seither freier Autor beim Wirtschaftsmagazin.
Nach dem BWL-Studium arbeitete Marius Born als Assistent der Geschäftsleitung für IBM in New York. In den Wirtschaftsjournalismus stieg er ein als Redaktor bei Cash-TV, wo er später die Funktion des Produzenten/Aufnahmeleiters übernahm. Parallel zu seiner Tätigkeit als Journalist baute er 2003 eine eigene Produktionsgesellschaft auf. Marius Born ist zudem Dozent für Fernseh- und Fotojournalismus am Institut für Angewandte Medienwissenschaft in Winterthur und am Maz in Luzern.

Zu guter Letzt: «Big Google» – der grosser Bruder

Dank Street View hat Google nun auch das Treiben auf Schweizer Strassen genauestens im Visier. Orwell und Foucault lassen grüssen. Wer sich vollends der Beobachtung entziehen will, dem bietet das googlefreie Dorf «Opt-Out Village» eine Alternative.

Mit der Lancierung von Street View in der Schweiz kann nun auch durch hiesige Städte virtuell flaniert werden. Die Bilder sind ziemlich scharf, alles zu erkennen. Wie steht es um dem Schutz der Privatsphäre? Aha, ein Klick auf die Infoseite von Google zeigt, man hat sich auch beim Suchmaschinengiganten Gedanken darüber gemacht. «Erfahren Sei, wie Google Ihre Privatsphäre schützt», lautet die vielversprechende Botschaft auf der Homepage. Erstens: Bilder würden nicht in Echtzeit angezeigt, sondern zuerst überarbeitet. Zweitens: Personen würden dabei unkenntlich gemacht. Dass man sich da aber nicht wirklich darauf verlassen kann, zeigt auch gleich der dritte Punkt: Antrag auf Entfernung eines Bildes. Das heisst: wer sicher sein will, dass er nicht mit von der Partie ist, muss es selbst in die Hand nehmen. Ständig alle Orte abzusuchen, wo man sich in den letzten paar Monaten aufgehalten hat, scheint – um es gelinge auszudrücken – etwas umständlich zu sein.
Die einzig wahre Lösung zeigt der fiktive Nachrichtensender Onion Network News auf. Wer sich gegen Googles Daten-Sammelwut effektiv schützen will, hat die Möglichkeit, sich in den abgelegenen Ort «Opt-Out Village» verfrachten zu lassen, wo man garantiert nicht mehr ausspioniert werden kann. Der untenstehende Videobeitrag klärt darüber auf, was ein Aussteiger genau im «googlefreien Dorf» erwartet. Interessierte melden sich via Googles Startseite über die Funktion «Opt-Out», oder befolgen den Ratschlag der Nachrichtensprecherin und bitten via Email einen Freund um Hilfe – Google wird sich in Kürze melden.


Google Opt Out Feature Lets Users Protect Privacy By Moving To Remote Village

McCann Erickson verstärkt sein Team – neuer CEO

Katharina Lohse wechselt von McCann Erickson Frankfurt in die Schweiz. Sie löst Beat Mühlemann als CEO ab, der die Position des Chairman übernehmen wird. Gleichzeitig wird Susanne Jungbluth zum Managing Director Zürich ernannt.

McCann Erickson Schweiz verstärkt das Management, die Beratung und die Kreation. Katharina Lohse kommt als neuer CEO an Bord und wird Beat Mühlemann entlasten, der die Position des Chairman übernehmen wird. Lohse hat zuletzt als Managing Director verschiedene internationale und nationale Kunden der McCann Erickson Frankfurt betreut – unter anderem die Credit Suisse. Weitere Stationen von Katharina Lohse waren Publicis, wo sie unter anderem Procter und Gamble verantwortet hat sowie für Draft FCB zuständig war. Gleichzeitig wird Susanne Jungbluth vom Joint Managing Director zum Managing Director Zürich ernannt.

Euro RSCG: Gemüse in den Heldentod getrieben

Fröhlich-grotesk sind die neusten Werbesujets von Euro RSCG Zürich. Die Kreativen liessen Karotten und Zwiebeln antanzen, die für das Restaurant Cantina mit Freude den Märtyrertod sterben.

Die Werbesujets, die Euro RSCG Zürich für das Restaurant Cantina gestaltet hat, zeigen Gemüse mit menschlichen Charakterzügen, das sich geradezu darauf freut, Teil eines der im Restaurant Cantina servierten Menüs zu werden. Rüebli legen sich willig unters Messer und Zwiebeln springen märtyrerhaft in den Häcksler. Die Sujets, zu sehen in Print und Kino, seien eine fröhlich-groteske Erinnerung daran, dass gerade die italienische Küche mit der Qualität der verwendeten Zutaten stehe und falle, so die Werber. Übrigens: Für die Aufnahmen musste kein Gemüse «leiden», die Bilder sind auf rein digitalem Weg entstanden.

Verantwortlich bei Commercio Piccadilly: Nicolas von Graffenried, Corinne Sutter (Werbeleitung). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Axel Eckstein (CD), Philipp Lengyel (AD), Wolfgang Bark (Text), Roswitha Brülisauer (Grafik), Anna Colby (Art Buying), Sarah Gianesi, Walter Tagliaferri (Beratung), Frank Bodin (Gesamtverantwortung). CGI-Studio: MDI Digital Ltd. Visualisation: Mat Dartford, Alex Jefferies.

1290581498_img090818_cantina2
1290581498_img090818_cantina1

BSSM für Robusta: Matratzenmarke neu positioniert

Der Bettenhersteller Robusta hat seine Produktlinie Swiss Line durch die BSSM Werbeagentur neu positionieren lassen. Die Werbung setzt dabei konsequent auf die Herkunft Schweiz.

Der Schweizer Bettenhersteller Robusta hat seine Produktlinie Swiss Line durch die BSSM Werbeagentur neu positionieren lassen. Das Sortiment umfasst Matratzen und Einlegerahmen und wird europaweit über den Fachhandel verkauft. Konsequent auf den Markennamen Swiss Line und die Herkunft Schweiz ausgerichtet, wurden Key Visuals, ein Produktprospekt, POS-Massnahmen und weitere Werbemittel entwickelt. Zudem kreierte die Agentur neue Produktname für die Matratzenlinie.

Verantwortlich bei BSSM, Basel: Urs Schneider (CD), Hannes Müller (Text),Pascal Rehmann (AD), Roger Berthoud, Sylvia Halbeisen (Beratung), Ralph Lehner (Fotografie). Bildbearbeitung: Detail, Zürich.

1290581497_img090818_robusta2
1290581497_img090818_robusta
1290581497_img090818_robusta3

Rhätische Bahn: Marketingleiter geht

Jacques Hefti, Marketingleiter und Geschäftsleitungsmitglied der Rhätischen Bahn, verlässt das Unternehmen auf Ende August. Bis zur Wahl eines Nachfolgers übernimmt Verwaltungsrat Piotr Caviezel seine Position.

Die Rhätische Bahn (RhB) muss einen neuen Leiter Vertrieb und Marketing suchen. Geschäftsleitungsmitglied Jacques Hefti verlässt das Bahnunternehmen auf Ende August aus persönlichen Gründen und orientiert sich neu. Der 46-Jährige übernahm den Bereich Vertrieb und Marketing, zu dem auch das Zugpersonal gehört, im September 2007. Bis zur Wahl eines Nachfolgers durch den Verwaltungsrat führt Piotr Caviezel, Leiter Verkauf Schweiz/International, den Geschäftszweig mit insgesamt 190 Mitarbeitenden, wie die RhB am Dienstag mitteilte.

Quickmail: Privater Briefzusteller startet im Oktober

Der Briefzusteller Quickmail will nun definitiv im Oktober 2009 im Briefsegment über 50 Gramm starten. Vorerst werden ausschliesslich ostschweizer Haushalte beliefert. Für das Jahr 2010 strebt das Unternehmen eine Abdeckung von 85 Prozent aller Haushalte in der Schweiz an.

Das zu MS Mail Service gehörende Ostschweizer Unternehmen Quickmail will nun definitiv im Oktober 2009 im Briefsegment über 50 Gramm in den Kantonen St. Gallen, Appenzell (AI/AR) und in Teilen des Kantons Thurgau starten. An einer am Dienstag stattfindenden Konferenz erläuterte Quickmail-Geschäftsführer Christof Lenhard das Konzept des neuen Briefzustellers. Der Dienstleister verstehe sich nicht als Konkurrent zu traditionellen Post- und Vertragungsunternehmen, sondern als Ergänzung und Alternative für Versandhändler, Detailhandelsketten, Spendenorganisationen und andere Unternehmen. Im Angebot steht die Beförderung adressierter Mailings, Kataloge und Kundenzeitschriften. Zudem gibt es die Möglichkeit der Nachverfolgung von Massensendungen. Die Zustellung konzentriert sich dabei auf die beiden Wochentage Donnerstag und Freitag.
Am Sitz von Quickmail in St. Gallen wird ein Sortierzentrum eröffnet. Das Zustellgebiet soll kontinuierlich ausgebaut werden. Ziel ist es, bis im Jahr 2010 über 85 Prozent aller Haushaltungen abzudecken. Innerhalb von drei Jahren sollen 300 Arbeitsplätze entstehen, davon 120 am Standort St. Gallen.

Scholz & Friends bewerben Gebietserweiterung von Blick am Abend

Scholz & Friends Zürich bewerben die Gebietsausweitung von Blick am Abend. Ziel ist es, die kostenlose Abendzeitung bei Pendlern als Bereicherung für den Feierabend zu positionieren.

Seit Montag ist der Blick am Abend auch in den Regionen St. Gallen, Zug und Luzern mit eigenem Lokalteil erhältlich. Anlässlich der Gebietsausweitung bewirbt Scholz & Friends Zürich die Abendzeitung auf Plakatstellen, an Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Dabei wird der 2008 entwickelte Claim «Hier steht, was geht» fortgeführt. Mit brombeerfarbenen Werbemitteln mit Headlines wie «Ab 16 Uhr wird der Abend bunter» und «Der tägliche Boxenstopp in den Feierabend» soll die kostenlose Pendlerzeitung als bunte Bereicherung für den Feierabend positioniert werden.

Verantwortlich bei der Blick-Gruppe, Ringier: Corina E. Schneider (Leitung Lesermarkt), Marie-Eve Aegerter (Leitung Werbung). Verantwortlich bei Scholz & Friends Zürich: Uli Geiger, Pascal Baumgartner, Mathias Rösch (Beratung), Joerg Jahn, Markus Hammer, Teresa von Einem, Conrad Malcher (Kreation).

1290581499_img090818_blickaa
1290581499_img090818_blickaa2

Wunderman: Phonak hebt mit Disney Pixar ab

Wunderman hat für Phonak Schweiz in Zusammenarbeit mit Disney Pixar eine Kampagne entwickelt. Diese wirbt mit Sujets aus dem Animationsfilm «Oben» für Hörgeräte des Stäfner Unternehmens.

Die Agentur Wunderman hat für Phonak Schweiz in Zusammenarbeit mit Disney Pixar eine Kampagne lanciert. Diese bewirbt mit Sujets aus dem neusten Animationsfilm «Oben» die Hörgeräte des Stäfner Unternehmens. Darauf ist der 78-jährige Hörgerät-Träger Carl Frederiksen zu sehen, der Ballone an einem Hausdach befestigt und mitsamt Haus losfliegt. Die Werbemittel sollen zeigen, dass es nie zu spät ist, eine neue Welt zu entdecken. Auch moderne Hörgeräte könnten das Alter zum Erlebnis machen und längst vergessene Klänge zurückbringen, so die Botschaft.
Potentielle Kunden werden per Direct Mailing, Anzeigen, Outdoor- und POS-Massnahmen in Fachgeschäften dazu ermutigt, einen Hörtest zu machen oder ein Gerät zu testen. Als Wettbewerbspreis gibt es einen Ballonflug. Die Kampagne wurde zentral in der Schweiz für Phonak entwickelt und global den Ländergesellschaften zur Verfügung gestellt.

Verantwortlich bei Phonak: Simon Stauber (Director Marketing Communication), Adrian Hunn (Marketing Manager), Kathrin Aebersold (Marketingleitung Phonak Schweiz). Verantwortlich bei Walt Disney Motion Pictures, Switzerland: Christian Baur (Product Manager Disney Studios). Verantwortlich bei Wunderman: Rahel Güttler (Beratung), Renato Di Rubbo (Managing Director), Michael Gallmann (AD), Nora Angstmann (Grafik), Samuel Textor/Patrick Erni (Text), Roger Rüegger (CD).

1290581498_img090818_phonak1
1290581498_img090818_phonak3
1290581498_img090818_phonak2
1290581498_img090818_phonak4

Wemf: Einnahmen aus Inseraten im Juli eingebrochen

Schweizer Zeitungen und Magazine haben mit Inseraten im Juli deutlich weniger verdient. Die Einnahmen brachen gegenüber dem Vorjahresmonat um über ein Fünftel ein. Dies zeigt die neuste Inseratestatistik der Wemf AG für Werbemedienforschung.

Schweizer Zeitungen und Magazine haben im Monat Juli mit Inseraten deutlich weniger verdient. Die Einnahmen beliefen sich insgesamt auf 79 Millionen Franken. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat einer Abnahme von 22,7 Prozent, wie die Wemf AG für Werbemedienforschung am Dienstag mitteilte. Gefehlt haben vor allem die Stelleninserate. Hier schrumpften die Einnahmen um 44,8 Prozent auf 9,8 Millionen Franken. Bei den Liegenschaftsanzeigen resultierte ein Minus von 18,5 Prozent auf 4,4 Millionen Franken.
Bei den kommerziellen Anzeigen betrug die Einbusse 17,9 Prozent auf 61,9 Millionen Franken. Es hat im vergangenen Monat auch weniger Prospektbeilagen gegeben. Hier sanken die Einnahmen um genau ein Fünftel auf 2,8 Millionen Franken. Von allen Mediengattungen musste die Sonntagspresse mit einem Minus von über 35 Prozent die grösste Einbusse hinnehmen. Glimpflich kam dagegen die regionale Wochenpresse weg, deren Inserateeinnahmen um 1,5 Prozent sanken. Das Minus der Tagespresse von 22,9 Prozent lag knapp über dem Schnitt der an der Inseratestatistik beteiligten Titel.

get_footer();