Zu guter Letzt: My Space kauft iLike

Das Internet-Netzwerk My Space kauft den Online-Musikdienst iLike. Angeblich zahlt die My Space-Mutter News Corp 20 Millionen Dollar für iLike. Aber bei dem Deal geht es wohl gar nicht so sehr ums Geld, sondern darum, einen großen Konkurrenten zu ärgern.

Das Internet-Netzwerk My Space kauft den Online-Musikdienst iLike. Angeblich macht die My Space-Mutter News Corp 20 Millionen Dollar für iLike locker. Aber bei dem Deal geht es wohl gar nicht so sehr ums Geld, sondern darum, einen großen Konkurrenten zu ärgern, wie der Mediendienst Kress schreibt: iLike ist vor allem bei Usern des My Space-Rivalen Facebook außerordentlich beliebt – 50 Millionen Nutzer sollen es ungefähr sein. Mit iLike kann man sich vom Musikgeschmack anderer User inspirieren lassen: Unter anderem wird anderen Mitgliedern gezeigt, welche Musik jemand gerade hört. Auch Bands können mit dem Dienst ihre Musik einfacher verbreiten – ganz nach dem Gusto von My Space mit seinen zahlreichen Musiker-Mitgliedern also.
Die Zukunft wird zeigen, ob Facebook die Anwendung nun streicht. Wie auch immer, eins ist sicher: 20 Millionen Dollar, nur um einen Konkurrenten zu ärgern, ist und bleibt ein teurer Spass.

Wirtschaftskrise fördert Schmuddelwerbung

Die Wirtschaftskrise hat in den vergangenen Monaten zu einer deutlichen Zunahme an fragwürdigen Werbekampagnen geführt. Wie der Deutsche Werberat laut Pressetext mitteilt, ist die Zahl der Beschwerden aus der Bevölkerung an kommerziellen Werbekampagnen im ersten Halbjahr dieses Jahres um ein Viertel auf 147 Beanstandungen gestiegen.

Die Wirtschaftskrise hat in den vergangenen Monaten zu einer deutlichen Zunahme an fragwürdigen Werbekampagnen geführt. Wie der Deutsche Werberat, das Selbstkontrollorgan der Werbebranche, laut Pressetext mitteilt, ist die Zahl der Beschwerden aus der Bevölkerung an kommerziellen Werbekampagnen im ersten Halbjahr dieses Jahres um ein Viertel auf 147 Beanstandungen gestiegen. Die Beanstandungen durch den Werberat haben sich im Vergleich zum Vorjahr um knapp ein Drittel von 30 auf 39 erhöht. Die Zahl der letztendlich ausgesprochenen Rügen stieg von drei im Vergleichszeitraum 2008 auf fünf im ersten Halbjahr 2009.
Als Ursache der Zunahme an sogenannter Schmuddelwerbung macht der Werberat den gestiegenen Leistungsdruck auf den Märkten verantwortlich. Allerdings sei dies kein Grund, in der Werbung über die Grenzlinie gesellschaftlich akzeptierter Marktkommunikation zu gehen, betont man beim Werberat. Insbesondere kleinere Unternehmen würden derzeit damit auffallen, ihre Werbung möglichst nur an der Produktion von Aufmerksamkeit auszurichten.
Zu aggressive Kampagnen können Kundenbeziehungen zerstören
Aufsehen allein kann jedoch selten Ansehen für Marken schaffen und wecke auch nur wenig Sympathien für die jeweils angebotenen Waren und Dienstleistungen. So kehren laut Werberat zu aggressive Kampagnen häufig als negativer Bumerang zurück, der die Kundenbeziehungen stören und auch völlig zerstören kann. «Die Grenzüberschreitungen geschehen tatsächlich vorwiegend bei kleinen Firmen, die sich meist nicht professionell beraten lassen. Dort denkt sich dann häufig der Chef oder die Chefin irgendetwas aus und meint allein durch Aufsehen etwas positives erreichen zu können», erklärt Volker Nickel vom deutschen Werberat gegenüber Pressetext. Bei großen Unternehmen komme so etwas nur ganz selten vor. «Die größeren Firmen provozieren zwar auch gezielt, wissen aber fast immer genau, dass bestimmte Grenzüberschreitungen sich nur als Bumerang auswirken», so Nickel.
Rügen seitens des Werberats gab es in Fällen, wo mit Gewalt, mit demütigender und frauenverachtender Propaganda sowie grundlegend sexistisch geworben wurde. So wurde etwa ein Unternehmen gemahnt, weil es für einen Laptop mit einem blutbespritzten boxenden Mann mit blutgetränkten bandagierten Fäusten und der Überschrift «Unschlagbar» geworben hatte und laut Werberat zunächst nicht einsehen wollte, weshalb dies für einen Laptop unpassend sei.
Nicht jeder Protest aus der Bevölkerung muss jedoch automatisch eine Grenzüberschreitung darstellen. So erteilte der Werberat im ersten Halbjahr 2008 im Fall von 108 Kampagnen einen Freispruch. Gängige Abbildungen von Models in Dessous auf Flächen von Straßenbahnen etwa qualifizierte der Werberat nicht als «anstößig, aufreizend und Frauen diskriminierend».
(Bild: Keystone)

Agentur Publix mit neuem Standort

Die Agentur Publix ist umgezogen und hat ihren Sitz seit 10. August 2009 an der Bürenstrasse 1 in Lyss.

Die Agentur Publix ist umgezogen und hat ihren Sitz seit 10. August 2009 an der Bürenstrasse 1 in Lyss. Nach über 20 Jahren am Marktplatz 7 sei es Zeit für eine Veränderung gewesen, schreibt Publix-Gründer und Mitinhaber Fredy Obrecht in einer Mitteilung. Zusammen mit den Liegenschaftsbesitzern sei die Idee gereift, das ehemalige Lagerhaus der Drogerie Christen AG für neue Zwecke zu nutzen. Im Zuge der Planung sei dabei der Wunsch entstanden, das Gebäude nicht nur zu renovieren, sondern auch ein klares architektonisches und künstlerisches Zeichen im Ortszentrum zu setzen.
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Forum für Integrierte Kommunikation und Preisverleihung des Award-CC

Die Preisverleihung des Award Corporate Communications findet dieses Jahr erneut im Rahmen des Schweizerischen Forums für integrierte Kommunikation am 10. September an der Hochschule für Wirtschaft der FHNW in Olten statt. Der Fokus wird dabei auf die rasanten Entwicklungen in der Kommunikation gesetzt.

Die Preisverleihung des Award Corporate Communications findet dieses Jahr erneut im Rahmen des Schweizerischen Forums für integrierte Kommunikation am 10. September an der Hochschule für Wirtschaft der FHNW in Olten statt. Der Fokus wird dabei auf die rasanten Entwicklungen in der Kommunikation gesetzt.
Die Keynote-Speakers Silvie Rundel, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verlages Die Zeit und Stefan Gürtler, Dozent für Unternehmenskommunikation an der Hochschule für Wirtschaft der FHNW sowie verschiedene Workshop-Referenten, darunter Monica Glisenti, Leiterin Kommunikation des Migros-Genossenschaft-Bund, gehen dabei auf die aktuellen Herausforderungen in der Kommunikation ein und zeigen Chancen auf für eine neue Unternehmenskommunikation.
Die besten Kommunikationsmanager 2009, deren Leistungen mit dem «Preis für integrierte Kommunikation» im Anschluss an das Forum ausgezeichnet werden, erhalten an der Preisverleihung einen starken Auftritt: Die besten Konzepte und deren Realisationen werden vom Jurypräsidenten des Award-CC, Rodolfo Ciucci, Dozent für Unternehmenskommunikation der Hochschule für Wirtschaft der FHNW, mit einer Präsentation vertieft dargestellt. Die Laudatio für den Kategorienpreis «Media Relations» wird Winfried Kösters, Jury-Vorsitzender des «Award Media Relations», stellvertretender Chefredaktor der Schweizerischen Depeschenagentur SDA Bern halten.

Kanton Luzern: Chef des Informationsdienstes geht

Der Chef des Informationsdienstes des Kantons Luzern, Urs Hangartner, verlässt die Staatskanzlei auf Ende August 2009. Er leitete den Informationsdienst seit 1992.

Der Chef des Informationsdienstes des Kantons Luzern, Urs Hangartner, verlässt die Staatskanzlei auf Ende August 2009. Er leitete den Informationsdienst seit 1992. Bis die Nachfolge geregelt ist, wird der Dienst intern koordiniert.
Die Staatskanzlei bedankt sich in einer Medienmitteilung vom Donnerstag bei Hangartner für seine langjährige Tätigkeit. In seiner Amtszeit sei die Information der Öffentlichkeit durch den Regierungsrat und die Verwaltung kontinuierlich verstärkt und das Internet als Kommunikationsmedium aufgebaut worden.
Man nehme den Wechsel in der Leitung des Informationsdienstes zum Anlass, konzeptionelle Überlegungen zu den künftigen Anforderungen anzustellen, heisst es weiter. Die Stelle des Informationschefs/der Informationschefin wird öffentlich ausgeschrieben.

Publisuisse: Karin Frautschi ist neue Leiterin Key Account Management

Karin Frautschi ist seit Anfang Juli 2009 bei Publisuisse als Leiterin Key Account Management «Online-Kunden» tätig. In dieser Funktion erarbeitet sie die Kundenbearbeitungsstrategie und ist für deren konsequente Umsetzung am Markt zuständig.

Karin Frautschi ist seit Anfang Juli 2009 bei Publisuisse als Leiterin Key Account Management «Online-Kunden» tätig. In dieser Funktion erarbeitet sie, zusammen mit der Verkaufsleitung, die Kundenbearbeitungsstrategie und ist für deren konsequente Umsetzung am Markt zuständig.
Frautschi bringe aufgrund ihrer Ausbildung, ihrer bisherigen Tätigkeiten und ihrer Führungserfahrung beste Voraussetzung mit, um der anspruchsvollen Aufgabe gerecht zu werden, heisst es in einer Mitteilung von Publisuisse. Sie arbeitet seit 10 Jahren in der Medienbranche, zuletzt in leitender Position als Head of TV National bei Publicitas Cinecom & Media Zürich.

Previon überarbeitet Webauftritt von Bolero

Previon hat den Webauftritt des Schweizer Modemagazins Bolero überarbeitet. Die Website wurde graphisch komplett erneuert und benutzerfreundlicher aufgebaut.

Previon hat den Webauftritt des Schweizer Modemagazins Bolero überarbeitet. Die Website wurde graphisch komplett erneuert und benutzerfreundlicher aufgebaut, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. Ausserdem wurden die Navigation und die Struktur überarbeitet.
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Die 1818-Zwillinge sind zurück

Comeback der 1818-Zwillinge: Am Mittwoch wurde einer von drei neuen TV-Spots gedreht, die ab Herbst am TV laufen. 18 und 18 bieten darin wieder Hilfe in der Not – diesmal in neuem Outfit mit Superhelden-Maske und -Umhang.

Comeback der 1818-Zwillinge: Am Mittwoch wurde einer von drei neuen TV-Spots gedreht, die ab Herbst am TV laufen. Wie die Gratiszeitung News schreibt, bieten 18 und 18 darin wieder Hilfe in der Not – diesmal in neuem Outfit mit Superhelden-Maske und -Umhang.
Die Telefonauskunft 1818 wie auch die die Konkurrenz der Swisscom, 1811, kämpfen seit der Abschaffung der Nummer 111 mit sinkenden Anruferzahlen. 2007 gingen bei den beiden Anbietern laut News knapp ein Viertel weniger Anrufe ein als noch im 2006. In jenem Jahr stellte 111 den Betrieb ein. Seither sind auch die Preise für die Telefonauskunft stetig gestiegen.

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Getunik realisiert Kampagnen-Website für Greenpeace Schweiz

Getunik hat den ersten Auftrag für ihren neuen Kunden Greenpeace Schweiz umgesetzt. Über die von der Internet-Agentur realisierten Kampagnen-Website soll jedermann Druck für einen besseren Klimaschutz ausübern und seine Facebook-Freunde zum Mitmachen motivieren können.

Getunik hat den ersten Auftrag für ihren neuen Kunden Greenpeace Schweiz umgesetzt. Über die von der Internet-Agentur realisierten Kampagnen-Website könne jedermann Druck für einen besseren Klimaschutz ausübern und seine Facebook-Freunde zum Mitmachen motivieren, heisst es in einer Mitteilung. Unter dem Motto «You turn the earth: Gib der Welt den richtigen Dreh!» will Greenpeace möglichst viele Menschen zu einem Klimastatement einladen. Die Statements werden dann in gesammelter Form den Schweizer Teilnehmern der bevorstehenden UN-Klimakonferenz überreicht. Über die Website kann man sich anmelden und ein Portätfoto sowie ein politisches Statement veröffentlichen. Die Website sieht ausserdem vor, dass sich weitere Greenpeace-Länderorganisationen rasch und unkompliziert der Schweizer Klima-Kampagne anschliessen können.

Gemi: Internet macht keine Sommerpause

Gemäss Golbach Index macht Internet beim Werbedruck mit einer weiteren Steigerung um 10 Indexpunkte keine Sommerpause. Die E-Medien gewinnen 5 Indexpunkte dazu, während der Gesamtmarkt sich auf Vormonatsstand hält.

Der Goldbach Index (Gemi) weist im Juli 2009 über die E-Medien einen Gewinn um 5 Indexpunkte auf 437 aus. Der Werbedruck im Offline nimmt bei TV mit 6 Indexpunkten auf 443 zu, Radio verliert 2 Indexpunkte auf 251 Teletext sinkt um 7 Indexpunkte auf 150 und digitale Werbeflächen büssen 9 Indexpunkte auf 202 ein. Internet verzichtet auf Sommerferien und avanciert mit 10 Indexpunkten auf den Stand von 499. Alle durch Media Focus publizierten Medien verbleiben mit 184 Indexpunkten auf dem Vormonatsstand.
Bei der Beurteilung des Index ist zu beachten, dass in der Kurzzeitbetrachtung jeweils die 12 vergangenen Monate saisonal geglättet werden.

Neuorganisation bei Bachmann Medien

Rückwirkend per 1. Juli 2009 ändert die Agentur Bachmann Medien die organisatorische Form. Die bisherige Einzelfirma wird eine Aktiengesellschaft mit Geschäftssitz in Basel.

Rückwirkend per 1. Juli 2009 ändert die Agentur Bachmann Medien die organisatorische Form. Die bisherige Einzelfirma wird eine Aktiengesellschaft mit Geschäftssitz in Basel. Zum Team der Agentur gehören Ivo Bachmann (Geschäftsführer), Robert Bösiger (Verlagsleiter), Petra Geissmann (Grafik), Beat Grossrieder (Produktion) und Annina Bachmann (Administration).
Bachmann Medien, die Agentur für Medienberatung, Medienproduktion und Kommunikation, gibt es seit zwei Jahren. Die Firma wurde von Ivo Bachmann, dem ehemaligen Chefredaktor des Beobachters und der Basler Zeitung, gegründet. Von den Standorten bei Zürich und in Basel unterstützt sie Redaktionen und Verlage, Stiftungen und Verbände, Verwaltungen und Behörden, Unternehmen und Privatpersonen. Bachmann Medien erstellt Produktanalysen, optimiert organisatorische Prozesse und entwickelt Neukonzeptionen. Zu den Dienstleistungen des Unternehmens gehören ferner die Produktion gedruckter und elektronischer Medien sowie Verlagsgeschäfte.

Suchmaschinen: Bing bald Nummer Zwei?

Der Marktanteil der Suchmaschine Bing wird sich bei zehn bis 15 Prozent einpendeln. Zu diesem Ergebnis kommen mehrere Media- und Suchmaschinenexperten. Sie haben im Auftrag von Horizont.net die Stärken und Schwächen der neuen Suchmaschine analysiert.

Der Marktanteil der Suchmaschine Bing wird sich in Deutschland bei zehn bis 15 Prozent einpendeln. Zu diesem Ergebnis kommen mehrere Media- und Suchmaschinenexperten. Sie haben im Auftrag von Horizont.net die Stärken und Schwächen der neuen Suchmaschine analysiert, die Microsoft vor rund zwei Monaten gestartet hat. Dass Bing den Markführer Google von der Spitze verdrängen kann, glauben die Befragten nicht. Wenn es jedoch einer schaffen könne, eine ernstzunehmende Nummer Zwei aufzubauen, dann sei es Microsoft mit Bing, wird Lothar Prison von der Mediaagentur Zed Digital auf Horizont.net zitiert.
Der deutsche Ableger von Bing ist vorerst als Testversion verfügbar. Wann die Vollversion startet, ist noch nicht bekannt.
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