Ad Planner: Vereinfacht Google die Planung von Online-Werbung?
In den letzten Wochen hat Google in der Schweiz Street View sowie den Ad Planner lanciert. Der Ad Planner soll die Online-Werbung zugänglicher machen und die Planung vereinfachen. Von Imre Sinka, Inhaber und Geschäftsführer der Webagentur .pulse.
Planung mit 250 Schweizer Websites
Optisch ist der Ad Planner ein attraktives Tool. Die Benutzeroberfläche ist einfach, intuitiv und gut strukturiert. Für die Planung einer Online-Kampagne stehen zwei Hauptfunktionen zur Verfügung:
– Kampagnenplanung auf der Basis von Zielgruppenprofilen
– Beurteilung von Websites, die Werbung einblenden auf Grund von Leistungsdaten.
Im Ad Planner sind gegenwärtig 250 Websites für den Schweizer Markt aufgeführt, die Banner und AdWords einblenden. Zu sehen sind nur diejenigen Werbeträger, die einen minimalen Traffic erreichen und gewisse Google-Qualitätsstandards erfüllen.
Planungsfunktionen noch nicht ausgereift
Für die Mediaplanung lässt sich das Website-Universum über Zielgruppen-Parameter eingrenzen. Unter anderem über Websites, welche die Zielgruppe besucht hat, oder über Keyword-Abfragen, welche die Zielgruppe abgesetzt hat. Da die Fallzahlen bei eingegrenzten Zielgruppen für die Schweiz (noch) zu tief sind, liefert der Ad Planner oft keine Resultate. Nach der Planung lassen sich die einzelnen Websites auf Grund ihrer quantitativen und soziodemografischen Nutzungsdaten analysieren. Der Ad Planner präsentiert u. a. die Keywords, über welche die Zielgruppe auf die Website gelangt ist, sowie Websites, die von der Zielgruppe auch aufgerufen werden.
Verbindliche Angaben zu Datenquellen fehlen
Die Nutzungsdaten im Ad Planner repräsentieren einen bestimmten, nicht definierten Monat; Back-Data stehen keine zur Verfügung. Von wo die Daten genau stammen, gibt Google nicht bekannt.
Es ist anzunehmen, dass u. a. die Google Toolbar, Suchabfragen, Google Analytics und externe Konsumenten-Panels die Nutzungsdaten für den Ad Planner liefern.
Keine direkte Buchung im Ad Planner
Ein grosser Teil der Werbeplätze kann über Google gebucht werden, allerdings nicht im Ad Planner. Hierzu müssen die Mediapläne über Export-/Import-Funktionen in das AdWords Tool übernommen werden. Wer will, kann seine Banner gleich noch mit dem kostenlosen Display Ad Builder produzieren.
Der Ad Planner steckt noch in den Kinderschuhen
Über die Qualität und Verlässlichkeit der Daten des Ad Planner ist noch nichts bekannt. Die Filterfunktionen sind nicht zufriedenstellend. Sobald der Ad Planner den Qualitätsstandard von Google Analytics erreicht, wird er in Verbindung mit dem AdWords Tool und Analytics die Online-Werbung einen Schritt voran bringen. Die Verbindung der drei Tools ermöglicht dann die Planung, den Einkauf, das Controlling und die Optimierung von Online-Kampagnen.
Trotz der schönen Aussichten stellt sich die Frage, wie weit man einem Tool vertrauen kann, das von einem Unternehmen zur Verfügung gestellt wird, das beim Verkauf von Werbeplätzen Geld verdient.
Optisch ist der Ad Planner ein attraktives Tool. Die Benutzeroberfläche ist einfach, intuitiv und gut strukturiert. Für die Planung einer Online-Kampagne stehen zwei Hauptfunktionen zur Verfügung:
– Kampagnenplanung auf der Basis von Zielgruppenprofilen
– Beurteilung von Websites, die Werbung einblenden auf Grund von Leistungsdaten.
Im Ad Planner sind gegenwärtig 250 Websites für den Schweizer Markt aufgeführt, die Banner und AdWords einblenden. Zu sehen sind nur diejenigen Werbeträger, die einen minimalen Traffic erreichen und gewisse Google-Qualitätsstandards erfüllen.
Planungsfunktionen noch nicht ausgereift
Für die Mediaplanung lässt sich das Website-Universum über Zielgruppen-Parameter eingrenzen. Unter anderem über Websites, welche die Zielgruppe besucht hat, oder über Keyword-Abfragen, welche die Zielgruppe abgesetzt hat. Da die Fallzahlen bei eingegrenzten Zielgruppen für die Schweiz (noch) zu tief sind, liefert der Ad Planner oft keine Resultate. Nach der Planung lassen sich die einzelnen Websites auf Grund ihrer quantitativen und soziodemografischen Nutzungsdaten analysieren. Der Ad Planner präsentiert u. a. die Keywords, über welche die Zielgruppe auf die Website gelangt ist, sowie Websites, die von der Zielgruppe auch aufgerufen werden.
Verbindliche Angaben zu Datenquellen fehlen
Die Nutzungsdaten im Ad Planner repräsentieren einen bestimmten, nicht definierten Monat; Back-Data stehen keine zur Verfügung. Von wo die Daten genau stammen, gibt Google nicht bekannt.
Es ist anzunehmen, dass u. a. die Google Toolbar, Suchabfragen, Google Analytics und externe Konsumenten-Panels die Nutzungsdaten für den Ad Planner liefern.
Keine direkte Buchung im Ad Planner
Ein grosser Teil der Werbeplätze kann über Google gebucht werden, allerdings nicht im Ad Planner. Hierzu müssen die Mediapläne über Export-/Import-Funktionen in das AdWords Tool übernommen werden. Wer will, kann seine Banner gleich noch mit dem kostenlosen Display Ad Builder produzieren.
Der Ad Planner steckt noch in den Kinderschuhen
Über die Qualität und Verlässlichkeit der Daten des Ad Planner ist noch nichts bekannt. Die Filterfunktionen sind nicht zufriedenstellend. Sobald der Ad Planner den Qualitätsstandard von Google Analytics erreicht, wird er in Verbindung mit dem AdWords Tool und Analytics die Online-Werbung einen Schritt voran bringen. Die Verbindung der drei Tools ermöglicht dann die Planung, den Einkauf, das Controlling und die Optimierung von Online-Kampagnen.
Trotz der schönen Aussichten stellt sich die Frage, wie weit man einem Tool vertrauen kann, das von einem Unternehmen zur Verfügung gestellt wird, das beim Verkauf von Werbeplätzen Geld verdient.





