Retarus verstärkt Verkaufs- und Marketingteam

Retarus, ein Anbieter professioneller Messaging-Lösungen, vergrössert sein Team in der Schweiz. Sandra Keller übernimmt die Sales- und Marketing-Assistenz, Martina Bolognini wurde zum Account Manager Electronic Marketing ernannt.

Retarus, ein Anbieter professioneller Messaging-Lösungen, vergrössert nach einem Betriebswachstum von über 80 Prozent in den letzten zwölf Monaten sein Team in der Schweiz. Sandra Keller übernimmt ab sofort die Sales- und Marketingassistenz. Die 27-Jährige bringt Erfahrung aus der Reise-, Finanz- und Beratungsbranche mit und wird sich vorwiegend mit dem Ausbau der Vertriebs- und Marketingaktivitäten befassen. Martina Bolognini übernimmt die neu geschaffene Stelle des Account Managers Electronic Marketing. Die 25-Järhige arbeitet seit drei Jahren im Marketing bei Retarus.

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(Bildlegende v.l.n.r.: Sandra Keller und Martina Bolognini.)

Advico Y&R: Den Senioren Fertigmenus schmackhaft gemacht

Adivco Young & Rubicam hat die Fertiggerichte von Menu and More neu verpackt. Das Design wurde dabei speziell für Senioren entwickelt.

Die Agentur Adivco Young & Rubicam hat für Menu and More neue Verpackungsdesigns kreiert. Das Unternehmen versorgt unter anderem Pro Senectute, die Spitex sowie Alters- und Wohnheime mit fixfertigen Menüs. Das Design der neuen Verpackung sollte daher nicht nur Lust auf Essen machen, sondern auch auf Leute zugeschnitten sein, die älter als 85 Jahre alt sind. So sind die Verpackungen extra gross beschriftet und mit verständlichen Anweisungen zur Zubereitung versehen. Klare Farbcodes zeigen zudem die unterschiedlichen Kategorien an: «Activ Menü», «Care Menü», «Vegetarisches Menü», «Diabetes Menü», «Abendessen gewürzt» und «Abendessen süss». Die Farben sollen helfen, dass bei der Auslieferung keine Verwechslungen passieren.

Verantwortlich bei Menu and More: Frank Forster (Marketing & Verkauf Care and Business), Markus Daniel (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Advico Y&R: Markus Gut (CCO), Isabelle Hauser (AD), Annik Weber (Grafik), Julia Brandstätter (Text), Julia Kull, Sandro Breu (Beratung).

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News: Einstellung in Basel und Bern – Konzentration auf Zürich

Nur wenige Monate nach der Einstellung der Gratiszeitung .ch wird nun die Pendlerzeitung News kleiner: Die beiden Ausgaben News Basler Zeitung und News Berner Zeitung werden eingestellt. Das Blatt konzentriert sich ab Ende August auf die Zürcher Ausgabe. Diese soll vor allem zusätzliche Leser für den Medienverbund «Tagesanzeiger» gewinnen.

Die Pendlerzeitung News konzentriert sich ab dem Montag, 31. August 2009 auf die Ausgabe News Tagesanzeiger. Die Ausgaben News Basler Zeitung und News Berner Zeitung werden eingestellt und erscheinen letztmals am Freitag, 28. August 2009. Die Basler Zeitung Medien haben ihre Beteiligung an der NP News Print AG im Rahmen der Kostenüberprüfungen neu beurteilt und sich entschieden, ihre Anteile an Tamedia zu übertragen. Espace Media tritt die Beteiligung an der NP News Print AG ebenfalls an Tamedia ab. Durch die Weiterführung der Tageszeitung Der Bund ist Espace Media in Bern bereits mit zwei Tageszeitungen vertreten. Gemeinsam erreichen Berner Zeitung und Der Bund in der Region Bern eine hohe Reichweite von über 45 Prozent, wie Tamedia in einer Pressemitteilung vom Montag schreibt.

Reichweite im Grossraum Zürich steigern
News soll in Zürich vor allem zusätzliche Leser für den Medienverbund «Tagesanzeiger» gewinnen. Die Pendlerzeitung wird in einer Auflage von 100’000 Exemplaren im Kanton Zürich sowie in den zentralen Bahnhöfen des S-Bahnnetzes in den angrenzenden Kantonen verteilt. Mittelfristig strebt der Verlag 150’000 bis 200’000 Leser an. Gemäss der Leserschaftsforschung der Wemf AG für Werbemedienforschung erreichte News in den ersten Monaten nach der Lancierung mit allen drei Ausgaben 276’000 Leser (Mach Basic 2009-1).
Die Konzentration auf News Tagesanzeiger hat keinen Abbau in der Redaktion zur Folge. Chefredaktor bleibt Stefan Regez. Anfang September 2009 zieht die Redaktion der Pendlerzeitung wie angekündigt in einen gemeinsamen Newsroom mit der Redaktion des Newsnetz. Die Zusammenarbeit der weiterhin eigenständigen Redaktionen soll anschliessend schrittweise ausgebaut werden.

Zuvo-Streit: Gewerkschaften kündigen Streikaktionen an

Die Gewerkschaften Comedia und Kommunikation haben Streitaktionen gegen die Zustellorganisation Zuvo angekündigt. Hintergrund des Konflikts sind Verhandlungen über neue Verträge mit niedrigen Löhnen.

Die Gewerkschaften Comedia und Kommunikation haben für die kommenden Tage Streitaktionen gegen die Zustellorganisation Zuvo angekündigt. Die Geschäftsleitung der Zustell- und Vertriebsorganisation, die zu gleichen Teilen zur Tamedia und zur NZZ-Gruppe gehört, habe ernsthafte Verhandlungen abgelehnt, teilten die Gewerkschaften am Montag mit. Konkret geht es um Verhandlungen über neue Verträge mit niedrigen Löhnen. Vergangene Woche hatte die Zuvo mit der Arbeitnehmendenvertretung ein Abkommen über eine Einmalzahlung von 450’000 Franken an die von der Lohnkürzung Betroffenen vereinbart. Bei dieser Summe bekämen die mehr als 1’300 Betroffenen Personen nur je 342 Franken. Dieser Betrag sei mickrig und verletze die Verträger in ihrem Stolz, heisst es im Communiqué.
Die Gewerkschaften appellieren an das Verständnis und die Solidarität der von den Streikaktionen betroffenen Abonnenten. Eine Lohnkürzung bis zu 20 Prozent könne gerade in der heutigen wirtschaftlichen Krisensituation für Personen in einem Tieflohngebiet zu ernsthaften Problemen führen.

Publigroupe: Schwerste Krise seit 50 Jahren

Publigroupe befindet sich in der schwersten Krise seit 50 Jahren. Der Umsatz bricht im ersten Halbjahr um fast ein Drittel ein. Für das schlechte Resultat verantwortlich ist vor allem das Segment Media Sales-Publicitas, das einen Umsatzrückgang von 28,8 Prozent verzeichnete.

Die Waadtländer Werbevermittlerin Publigroupe befindet sich in der schwersten Krise seit 50 Jahren und schreibt weiter Verlust. Im ersten Halbjahr 2009 hat sie einen Umsatzrückgang von 28 Prozent auf 798,4 Millionen Franken hinnehmen müssen. Unter dem Strich verzeichnete das Unternehmen einen Verlust von 8,5 Millionen Franken nach einem Gewinn von 43,9 Millionen Franken in der Vorjahresperiode. Die Konjunkturentwicklung treffe die Werbemärkte immer härter und beschleunige deren strukturellen Veränderungen, heisst es in einem Pressecommuniqué vom Montag.
Der Betriebsverlust (EBIT) betrug 3,5 Millionen Franken nach einem Plus von 61,9 Millionen Franken im Vorjahr. Damals habe Publigroupe von einem Gewinn vor Steuern von 42,5 Millionen Franken aus einem Immobilienverkauf profitiert, wie es weiter heisst.

Media Sales-Publicitas am stärksten betroffen
Am meisten betroffen seien die Presseaktivitäten der Gruppe. Media Sales-Publicitas verzeichnete einen Umsatzrückgang von 28,8 Prozent auf 658,3 Millionen Franken. Der in der Pressewerbung erzielte Umsatz (530 Millionen Franken) geht um 27 Prozent zurück, wobei der Einbruch sämtliche Regionen und Inseratekategorien betrifft. Die kommerzielle Werbung büsst 20,3 Prozent ein. Die markantesten Verluste sind im Finanzsektor, bei den Grossverteilern, den industriellen Ausrüstungsgütern, den Stellenvermittlungen und im Luxussektor zu finden. Die von der Konjunktur und dem Arbeitsmarkt abhängigen Stellenanzeigen setzen ihre Talfahrt fort. Ende des ersten Halbjahres beträgt der Rückgang 41 Prozent.
Die von Media Sales in der Schweiz verkaufte Display-Online-Werbung – einschliesslich Rubrikinserate im Internet – geht um 8 Prozent auf 7,6 Millionen Franken zurück. Die Fernsehwerbung verzeichnet einen Rückgang von 4 Prozent auf 15,9 Millionen Franken, die Radiowerbung bleibt bei 3,1 Millionen Franken stabil. Der Verkauf von Werbung für die Kinos liegt 32 Prozent unter dem Vorjahreswert (8,1 Millionen Franken).

Fernsehwerbung: Bund will Regeln lockern

Der Bund hat am Montag einen Entwurf für eine revidierte Fernsehverordnung publiziert. Diese sieht vor, dass die in der Schweiz konzessionierten Fernsehsender die gleichen Werbemöglichkeiten erhalten wie die ausländische Konkurrenz.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hat am Montag eine Revision der Fernsehverordnung (RTVV) in eine Anhörung gegeben. Diese sieht vor, dass die Regeln für schweizerische Programme gelockert werden. Zurzeit hätten ausländische Fernsehsender der Nachbarländer Deutschland, Frankreich und Italien mehr Freiheiten als hiesige TV-Stationen, teilte das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) mit.
So sollen alle Fernsehsender mehr Unterbrecherwerbung ausstrahlen dürfen. Beim Werbe- und Sponsoringverbot im Onlineangebot der SRG und bei den Bestimmungen über Unterbrecherwerbung in den SRG-Fernsehprogrammen sollen Benachteilungen aufgehoben werden. Filme und Nachrichtensendungen – inklusive Sendungen zum politischen Zeitgeschehen – dürfen je programmierte Sendedauer von 30 Minuten einmal mit Werbung unterbrochen werden. Während der Übertragung von Gottesdiensten und in Kindersendungen bleibt Werbung untersagt.
Werbespots dürfen gemäss europäischer Regelung maximal 12 Minuten pro Stunde betragen. Die gesetzliche Beschränkung, wonach Werbung grundsätzlich nicht mehr als 15 Prozent der täglichen Sendezeit beanspruchen darf, bleibt bestehen. Die Vernehmlassung, bei der auch Varianten zur Werbung in den SRG-Fernsehprogrammen zur Diskussion gestellt werden, dauert bis zum 23. Oktober.

Google Street View: Beschwerden häufen sich

Seit der Lancierung von Google Street View vor einigen Tagen häufen sich die Beschwerden gegen den Onlinedienst. Bereits sind zahlreiche Bilder aufgetaucht, auf denen Gesichter und Autonummern identifizierbar sind. Der oberste Schweizer Datenschützer Hanspeter Thür droht Google damit, die Anwendung einzustellen, falls sich der Internetkonzern nicht an die Auflagen haltet.

Mit Google Street View können seit dieser Woche auch Schweizer Städte virtuell erkundet werden. Gemäss einer Mitteilung von Google ist das Nutzungsvolumen von Google Maps in der Schweiz dank der neuen Funktion um mehr als 80 Prozent gestiegen. In der Sonntagspresse ist hingegen der mangelnde Datenschutz das Thema: Obwohl Google versprochen hat, Personen und Autokennzeichnen mit einer Software unkenntlich zu machen, sind bereits zahlreiche Bilder aufgetaucht, auf denen Gesichter und Autonummern zu identifizieren sind. Erstes prominentes Opfer ist FDP-Nationalrat Ruedi Noser, der auf einem in Bern aufgenommen Foto erkennbar ist. Nicht nur Datenschützer, sondern auch immer mehr Bürger wehren sich gegen den neuen Onlinedienst. Rund 300 Beschwerden sind in den letzten vier Tagen eingegangen, wie der oberste Schweizer Datenschützer Hanspeter Thür gegenüber der Zeitung Sonntag sagte.
Bei Google spricht man von Einzelfällen und verweist auf die Möglichkeit, solche Bilder zu melden und entfernen zu lassen. «Das Produkt ist ganz offensichtlich nicht ausgereift», schreibt die Sonntagszeitung. Das solche «Systemfehler» bis auf Widerruf von Betroffenen geduldet werden, entspreche nicht dem Schweizer Gesetz. Hanspeter Thür hatte den Dienst zwar vorläufig zugelassen. Nun droht er dem Internetkonzern aber mit dem Gang ans Bundesverwaltungsgericht, falls Google die Auflagen zum Schutz der Privatsphäre nicht erfüllt. Warum Thür darauf verzichtet hat, sich von Google den Dienst vor der Veröffentlichung zeigen zu lassen, konnte er gegenüber der Sonntagszeitung nicht erklären.

McDonald’s Schweiz: Managing Director tödlich verunglückt

Martin Knoll, Managing Director von McDonald’s Schweiz, ist am letzten Freitag bei einem Mountainbikeunfall ums Leben gekommen. Der Österreicher war seit 1993 für die Fastfoodkette tätig. 2003 übernahm er als Managing Director die Geschäfte in der Schweiz.

Martin Knoll, Managing Director McDonald’s Schweiz, ist letzten Freitag bei einem tragischen Mountainbikeunfall tödlich verunglückt. Er verlor das Gleichgewicht und stürzte einen steilen Abhang hinunter. Er erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Martin Knoll hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.
Knoll begann im Jahr 1993 als Marketing Manager von McDonald’s Österreich. 1997 wurde er zum Managing Director von McDonald’s Österreich befördert. Vier Jahre später wurde der Österreicher zum Vice President Marketing Central Europe/Central Asia ernannt und trug die Verantwortung für das Marketing in 18 Ländern. Im Mai 2003 übernahm Martin Knoll als Managing Director von McDonald’s Schweiz die Geschäfte hierzulande.
Über seine Nachfolge werde unternehmensintern entschieden, teilte die Firma am Sonntag mit. Zurzeit führt das sechsköpfige Managementteam von McDonald’s Schweiz die laufenden Geschäfte weiter.

SF: Teilschuldspruch für Chefredaktor Haldimann

Das Bezirksgericht Zürich hat SF-Chefredaktor Ueli Haldimann und vier Mitarbeitende des mehrfachen Abhörens und Aufnehmens fremder Gespräche verurteilt. Es ging dabei um Kassensturz-Beiträge vom Dezember 2006 und Februar 2007, in denen die Arbeitsweise von Schönheitschirurgen mit einer versteckten Kamera dokumentiert wurde.

SF-Chefredaktor Ueli Haldimann und vier Mitarbeitende sind wegen «Kassensturz»-Beiträgen mit versteckter Kamera zum Thema Schönheitschirurgie vom Bezirksgericht Zürich des mehrfachen Abhörens und Aufnehmens fremder Gespräche schuldig gesprochen worden. Zu Freisprüchen kam es dagegen im Anklagepunkt Hausfriedensbruch.
Alle fünf Angeklagten wurden zu bedingten Geldstrafen verurteilt. Für Haldimann beträgt diese rund 8’000 Franken, wie Sprecher David Affentranger auf Anfrage der SDA sagte. Bei den übrigen vier Angeklagten liegen die Gesamtsummen laut Affentranger zwischen rund 1’000 und 5’000 Franken. Staatsanwalt Lukas Wehrli hatte bedingte Geldstrafen von 10 bis 30 Tagessätzen in unterschiedlicher Höhe sowie Bussen beantragt. Für Haldimann forderte er 30 Tagessätze à 560 Franken – eine Gesamtsumme von 16’800 Franken. Das Schweizer Fernsehen prüfe einen Weiterzug ans Zürcher Obergericht, heisst es in der Mitteilung.

Früherer Fall in Strassburg hängig
Nicht das erste Mal hatte sich Haldimann wegen heimlicher Aufnahmen vor Gericht
zu verantworten. 2006 war das Bezirksgericht Dielsdorf zu einem Freispruch
gekommen. Auf dieses kurz vor den neuerlichen Aufnahmen eröffnete Urteil
beriefen sich die Angeklagten denn auch. Der erstinstanzliche Richterspruch wurde jedoch vom Zürcher Obergericht und vom Bundesgericht umgestossen, die beide zu Schuldsprüchen kamen. Der Fall ist in Strassburg hängig.

Zu guter Letzt: Alpenfestung zum Letzten

Der Publikumsrat hat das Living-History-Projekt vom Schweizer Fernsehen «Alpenfestung – Leben im Réduit» beurteilt. Gefallen hat er vor allem an der Berichterstattung über den Bauernhof gefunden. Das Leben im Bunker ist hingegen durchgefallen.

Das Living-History-Projekt vom Schweizer Fernsehen «Alpenfestung – Leben im Réduit» ist beim Publikumsrat – trotz anfänglicher Startschwierigkeiten – nicht allzu schlecht angekommen. Er beurteilte das Format als «interessant und handwerklich gut umgesetzt». Wobei, vor allem «interessant» fand der Publikumsrat die Bilder vom Bauernhof sowie die Gespräche von Moderator Oliver Bono mit Experten und Zeitzeugen. Demgegenüber kam die Berichterstattung aus der Festung Fürigen eher schlecht an. Hier sei das Projekt an seine Grenzen gestossen. Es sei nicht gelungen, überzeugend eine ernsthafte Annäherung an die Alltagsprobleme darzustellen. Grosse Überraschung: «Wirklich spannende Geschichten» hat es nicht gegeben und die «Soldaten» konnten sich halt geistig nicht wirklich in die damalige Zeit mit all ihren Bedrohungen, Ängsten und Problemen einfühlen. Offenbar braucht es dazu eben doch mehr, als nur einen Bunker sowie ein paar alte Uniformen.

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(Bildquelle: Schweizer Fernsehen)

Bankenkrise: 2 Millionen teure Imagekampagne in den USA

Der Bundesrat hat einen Extrakredit in der Höhe von rund zwei Millionen Franken genehmigt. Eine grossangelegte Kampagne soll das angeschlagene Image des Schweizer Finanzplatzes in den USA aufpolieren.

Der Bundesrat hat einen Zusatzkredit von zwei Millionen Franken für externe PR-Aufträge gesprochen, um das angeschlagene Image des Schweizer Finanzplatzes in den USA aufzupolieren. Das Vertrauen in den Bankenplatz habe unter der UBS stark gelitten, sagte Aussenministerin Micheline Calmy-Rey gegenüber der Sonntagszeitung. Deshalb werde nun eine gross angelegte Lobbyaktion und Imagekampagne durchgeführt. An der Aktion sollen sich Botschaften und alle staatlichen Vermarktungsagenturen beteiligen. Die Bundesrätin will zudem, dass die UBS-Führung rechtlich verfolgt wird. Wer sich etwas zuschulden hat kommen lassen, müsse zur Verantwortung gezogen werden, so Calmy-Rey weiter.

(Bild: Keystone)

Zuvo: Einigung auf Ausgleichszahlung

Die Zeitungsfrühzustellfirma Zuvo hat sich mit der Arbeitnehmervertretung geeinigt. Mitarbeitende mit mehr als fünf Dienstjahren erhalten eine einmalige Ausgleichszahlung. Für die Äufnung eines Fonds stellt die Zuvo 450'000 Franken zur Verfügung.

Die Arbeitnehmervertretung und die Geschäftsleitung der Zuvo Zustell- und Vertriebsorganisation haben sich nach Gesprächen auf eine einmalige Ausgleichszahlung für Mitarbeitende mit mehr als fünf Dienstjahren geeinigt. Für die Äufnung eines entsprechenden Fonds stellt die Zuvo freiwillig 450’000 Franken zur Verfügung.
Das Unternehmen hatte Ende März 2009 angekündigt, die Löhne ihrer Träger massiv zu kürzen. Das Lohnniveau soll damit künftig auf dem Niveau anderer Zustellorganisationen liegen, die in der Deutschschweiz von Verlagen sowie der Schweizerischen Post betrieben werden, wie die Zuvo am Freitag mitteilte. Die Massnahme ist Teil eines grösseren Kostensenkungspakets, das auch verschiedene Optimierungen in der Verwaltung der Zuvo umfasst.

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