Vertwittern Sie sich nicht

Zeitungen twittern, Nachrichtenagenturen twittern, Unternehmen twittern, Privatleute twittern. Grenzen zwischen Dienstleistern, Medien und Rezipienten verwischen. Jeder ist dabei, irgendwie. Für Kommunikationsprofis aber ist «irgendwie» nie gut. Twitter-Tipps für Werber und Schreibprofis.

Zeitungen twittern, Nachrichtenagenturen twittern, Unternehmen twittern, Privatleute twittern. Grenzen zwischen Dienstleistern, Medien und Rezipienten verwischen. Jeder ist dabei, irgendwie. Für Kommunikationsprofis aber ist «irgendwie» nie gut. Twitter-Tipps für Werber und Schreibprofis.
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Flop der Woche: Wird die «Tagesschau» zum Wunschprogramm?

Das Schweizer Fernsehen lancierte kürzlich ein Videoportal, auf dem sämtliche Sendungen gratis angeschaut werden können. Nebst den Videobeiträgen findet der Nutzer auch Informationen darüber, welche Sendungen am meisten angeschaut und welche am besten bewertet wurden.

Das Schweizer Fernsehen lancierte kürzlich ein Videoportal, auf dem sämtliche Sendungen gratis angeschaut werden können. Nebst den Videobeiträgen findet der Nutzer auch Informationen darüber, welche Sendungen am meisten angeschaut und welche am besten bewertet wurden. Auch die «Tagesschau» kann in Beiträge zerlegt werden, wobei für jeden einzelnen ermittelt wird, wie oft er abgerufen wurde. Wie Recherchen von Tagesanzeiger.ch ergaben, lagen in den vergangenen Tagen Wetterbeiträge und Kriminalfälle ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Auf kopflastige Themen hatten die Nutzer hingegen wenig Bock. Während die Kennzahlen für den Zuschauer zwar interessant, aber nur von begrenztem Nutzen sind, zeigt sich das Schweizer Fernsehen umso interessierter. Das Nutzerverhalten beeinflusse die Gestaltung der TV-Sendungen, gibt SF-Pressesprecher David Affentranger zu. Ganz nach dem Motto: Gib dem Publikum, was es will. Wohlgemerkt, es geht hier nicht nur darum, welche Spielfilme gezeigt werden, sondern um welche Themen sich die Nachrichtenredaktion künftig kümmern wird – und dies bei einem Sender mit öffentlichem Auftrag.

Werbeflaute: Auch RTL auf Sparkurs

Europas grösster Fernsehkonzern RTL Group reagiert auf weggebrochene Werbeeinnahmen mit einem strikten Sparkurs bei den Programmen. Da man keine rasche Erholung der Werbemärkte erwarte, bleibe es das Ziel, noch mehr als bisher bei den Programmkosten zu sparen, sagte RTL-Chef Gerhard Zeiler.

Europas grösster Fernsehkonzern RTL Group reagiert auf weggebrochene Werbeeinnahmen mit einem strikten Sparkurs bei den Programmen. Da man keine rasche Erholung der Werbemärkte erwarte, bleibe es das Ziel, noch mehr als bisher bei den Programmkosten zu sparen, sagte RTL-Chef Gerhard Zeiler. Es müsse günstiger produziert und eingekauft werden.
Im ersten Halbjahr 2009 sank der Umsatz von RTL mit seinen mehr als 70 Radio- und TV-Sendern und weltweit agierenden Produktionsfirmen von 2.86 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 2.59 Milliarden Euro. Der mehrheitlich zu Bertelsmann gehörende Konzern hatte im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt 391 Millionen Euro Gewinn gemacht.

www.sda.ch

Aufgefallen

Saatchi & Saatchi hat für ihren neuen Kunden Manor ein Kreativ-Konzept für eine integrierte Kampagne «Back to School» kreiert. Im Zentrum des Auftritts steht eine klare Idee, die im Leben von Schulkindern eine prägende Rolle spielt.

Garderobenkästchen reloaded
Saatchi & Saatchi hat für ihren neuen Kunden Manor ein Kreativ-Konzept für eine integrierte Kampagne «Back to School» kreiert. Im Zentrum des Auftritts steht eine klare Idee, die im Leben von Schulkindern eine prägende Rolle spielt: Das Garderobenkästchen. Davon ausgehend wurden nicht nur «Style & Feel» entwickelt, wie CD Jürg Aemmer erklärt, sondern auch Wettbewerbsideen und interaktive Games sowie ein Stundenplan zum Downloaden. «Für ein solch integriertes Resultat vom POS über Online bis hin zu klassischen Massnahmen braucht es neue Modelle der Zusammenarbeit», ist Stratege Pascal Schaub überzeugt.
Saatchi & Saatchi und Manor haben die Lösung darin gefunden, dass Ressourcen beider Seiten von Anfang an ganz eng miteinander kooperieren, «Fluid Organisation» nennen es die Engländer. Man kann auch sagen miteinander und voneinander lernen.
Wegweisend für die Zukunft wurde für Manor der Auftritt konsequent integriert umgesetzt. Das war nur möglich, weil alle Disziplinen über die Grenzen hinweg ohne Klassendenken an der gleichen Idee zusammengearbeitet haben. Von der Visual Factory für die Schaufensterinszenierung über die Markenverantwortlichen bis zu den Spezialisten für Online. Die Beteiligten meinen: Das Modell hat die Prüfung bestanden. Weitere Umsetzungen von Saatchi & Saatchi und Manor werden folgen.
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Die Schweiz zum Selberfalten
Seit Mitte August fallen in rund 100 Zeitungs- und Zeitschriftentiteln vier neue Das-kann-nur-ein-Inserat-Sujets auf: die Anzeigen «Die Fibel», «Kurz und bündig», «Globi» und «Schweizer Brauchtum» mit einer Falzanleitung. Befolgt man die Anleitung, wird aus der halb- oder ganzseitigen Anzeige ein handliches Büchlein im Reclamformat, das für die Kraft von Inseraten wirbt. Die Idee stammt von Silvio Seiler, Wegelin & Co. Privatbankiers. Er hatte beim Wettbewerb des Verbandes Schweizer Presse Anfang des Jahres gewonnen. Zusammen mit den fünf Sujets des anderen Gewinnerteams wirbt der Verband bis Ende des Jahres mit neun Anzeigensujets in unterschiedlichen Grössen und Sprachvarianten.

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Die schweizerischen Regionalradiomärkte 2009

Werbewoche, Publica Data und Media Trend Journal präsentieren das Poster mit den schweizerischen Regionalradiomärkten 2009 im Überlick.

Nur Konzessionsgebiete mit kommerziellen Programmen, Werte: Marktanteil in % im Konzessionsgebiet, Basis 1. Halbjahr 2009. Quelle: Radiopanel der Mediapulse.
> Zum Poster als PDF
(grosses Dokument – Download kann einige Minuten dauern)

Streikaktion: Im Raum Zürich rund 5000 Abonnenten ohne Zeitung

Im Raum Zürich haben am Mittwochmorgen rund 5'000 Abonnenten ihre Zeitung nicht erhalten. Die Zürcher Zeitungsverträger protestieren laut SDA mit einer Streikaktion gegen Lohnsenkungen von bis zu 20 Prozent. Am Streik haben sich rund 2 Prozent der 2'200 von den Lohnreduktionen betroffenen Zuvo-Angestellten beteiligt.

Im Raum Zürich haben am Mittwochmorgen rund 5000 Abonnenten ihre Zeitung nicht erhalten. Die Zürcher Zeitungsverträger protestieren laut SDA mit einer Streikaktion gegen Lohnsenkungen der Zeitungsfrühzustellung in Zürich und grossen Teilen der Ostschweiz Zuvo von bis zu 20 Prozent. Dabei würden die Tieflöhne der Zusteller und Zustellerinnen gekürzt,welche brutto bei knapp um 20 Franken pro Stunde liegen. Am Mittwochmorgen haben sich ungefähr 60 Zeitungsverträgerinnen und -verträger ab 4 Uhr im Volkshaus versammelt, wie Hans-Peter Graf, Zentralsekretär der Gewerkschaft Comedia, auf Anfrage sagte. Das Personal ist entschlossen, den Streik weiter zu führen, wenn die Zuvo-GL nicht echt verhandeln will.
Zur Protestversammlung und dem Warnstreik hatten die Mediengewerkschaften Comedia und Kommunikation aufgerufen. Diese fordern die Geschäftsleitung der Zustellorganisation Zuvo – 50 Prozent Tamedia, 50 Prozent NZZ – auf, die im März angekündigten Lohnsenkungen zurückzunehmen und mit den beiden Gewerkschaften ernsthafte Verhandlungen aufzunehmen. Dazu haben sie ein Ultimatum bis nächsten Montag gestellt. Andernfalls drohen sie mit weiteren Aktionen.
Eine Lohnsenkung von bis zu 20 Prozent können in der gegenwärtigen Krisensituation zu einem ernsthaften Problem für Personen in einem Tieflohngebiet führen, wie Comedia und die Gewerkschaft Kommunikation erklärten. Sie forderten die Geschäftsleitung der Zustellorganisation Zuvo auf, die massiven Lohnsenkungen zurückzunehmen und mit den beiden Gewerkschaften ernsthafte Verhandlungen aufzunehmen. Die Zuvo sei bisher jedoch nicht auf die Forderungen eingegangen, so Graf weiter. Weiter appelierten die beiden Gewerkschaft an das Verständnis und die Solidarität der von der Streikaktion betroffenen Abonnentinnen und Abonnenten, sollte ihre Zeitung nicht im Briefkasten zu finden sein.
Für die Verlage von Tages-Anzeiger und NZZ als Gründer der Zuvo wie auch für die Post, die die Zuvo erwerben will und dabei auf eine zuvor vorgenommene Lohnsenkung hofft, sei ein solches Vorgehen menschenverachtend und schlicht eine Schande, schreibt der SGB am MIttwoch. Man solidarisiere sich mit den Streikenden und ihren Gewerkschaften und versichere diese seiner vollen Solidarität.
Rund ein Prozent der Zeitungen nicht rechtzeitig zugestellt
Die Zuvo mit rund 3’600 Angestellten ist zuständig für die Zeitungsfrühzustellung in Zürich und grossen Teilen der Ostschweiz. Am Streik vom Mittwoch früh hätten sich rund 2 Prozent der 2’200 von den Lohnreduktionen betroffenen Zuvo-Angestellten beteiligt, relativierte Zuvo-Mediensprecherin Sonja Levy auf Anfrage die Aktion.
Rund ein Prozent der Zeitungen seien nicht rechtzeitig zugestellt worden. Wie die Zuvo-Geschäftsleitung auf die Forderung nach Verhandlungen reagiert, konnte Levy noch nicht sagen. Sie verwies auf eine letzte Woche getroffene Einigung mit der Zuvo- Arbeitnehmervertretung.
Für einmalige Ausgleichszahlungen (die Gewerkschaften sprechen von «mickrigen
Beträgen») habe die Zuvo 450’000 Franken bereitgestellt. Laut Levy hat ein grosser Teil der Zuvo-Angestellten die neuen Verträge mit den tieferen Löhnen bereits unterzeichnet.

www.sda.ch

Richtigstellung

Unzutreffend ist die Aussage in der Werbewoche vom 13.9.09, das Magazin Woman in Business sei das erste unabhängige Wirtschaftsmagazin für Frauen in der Schweiz. Seit Oktober 2008 ist das Frauenwirtschaftsmagazin Business and Woman (www.businessandwoman.com) im deutschsprachigen Raum und somit auch in der Schweiz erhältlich.

Unzutreffend ist die Aussage in der Werbewoche vom 13.9.09, das Magazin Woman in Business sei das erste unabhängige Wirtschaftsmagazin für Frauen in der Schweiz. Seit Oktober 2008 ist das Frauenwirtschaftsmagazin Business and Woman (www.businessandwoman.com) im deutschsprachigen Raum und somit auch in der Schweiz erhältlich. So wird die Ausgabe Ende September 2009 auch von der Schweiz geprägt. Im Titelinterview stellt sich Giselle Rufer, Gründerin und Inhaberin der Uhrenmanufaktur Delance den Fragen von B&W. Seit Mitte des Jahres fliegt B&W als das Magazin mit dem Konzept auch in der First- und Business-Class ausgewählter Flüge der renommierten Fluggesellschaft Swiss International Airlines Limited mit. Verlag ist die Pantheon Media Limited aus Köln. Mit einer Gesamtauflage von 20 000 Exemplaren erscheint B&W vierteljährlich. B&W ist eine Mischung aus Businessthemen, Ratgeber, Lifestyle, Trends in Gesundheit, Management und Kultur, und natürlich von Erfolgsgeschichten: Hier findet man Portraits von und Interviews mit Frauen in Führungs- und Schlüsselpositionen. Alles aus der Feder eines Teams aus Fachfrauen und Expertinnen (Steuerberaterinnen, Juristinnen, Betriebswirtinnen, Ärztinnen, Psychologinnen usw.). B&W wird in der Schweiz exklusiv repräsentiert von der Werbeagentur proud Mary GmbH in Zürich. Die Women in Business ist somit nicht das erste unabhängige Wirtschaftsmagazin für Frauen. Die Aussage ist unrichtig. Unzutreffend ist auch die Aussage, dass alle anderen Verlage mit derartigen Magazinen gescheitert sind: Business and Woman existiert bereits seit einem Jahr.

Die Nominierten für den Award CC 2009 stehen fest

Für den Award Corporate Communications und für den Award Media Relations haben die Jurys dieses Jahr insgesamt sieben Projekteingaben nominiert. Das ganztägige Forum steht unter dem Titel «Das Ende der klassischen Kommunikation».

Für den Award Corporate Communications und für den Award Media Relations haben die Jurys dieses Jahr insgesamt sieben Projekteingaben nominiert. Auf die Shortlist des Award-CC und Award Media Relations geschafft haben es folgende Organisationen: Brandpulse Zürich mit Victorinox, cR Werbeagentur bsw Basel mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, die Agentur erdmannpeisker Biel mit der Bergsportmarke Mammut, Erklärung von Bern Zürich mit dem Projekt „Ilisu Staudamm in der Osttürkei“, Heads Corporate Communications Zürich mit der Universität Zürich, Weisse Arena Gruppe Laax mit der Vermarktung des Winterresorts LAAX sowie Syngenta International Basel mit dem Kommunikationsprojekt «Grow more from less».
Die Verleihung des Award Corporate Communications und Award Media Relations findet dieses Jahr am Donnerstag, 10. September 2009, 17.30 Uhr, erneut im Rahmen des Schweizerischen Forums für integrierte Kommunikation, an der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten statt. Das ganztägige Forum beginnt um 09.00 Uhr und steht unter dem Titel «Das Ende der klassischen Kommunikation».

www.award-cc.ch
www.forum-kommunikation.ch

Top der Woche: Bundesrat gegen Gratis-Spots der Parteien

Der Bundesrat stellt sich gegen ein Projekt der Staatspolitischen Kommission (SPK) des Nationalrates. Dieses sah vor, dass Parteien vor eidgenössischen Abstimmungen mit Gratis-Spots in Radio und Fernsehen werben dürfen. Die Landesregierung meint gemäss SDA, dass der Eingriff in die Freiheit der Programmveranstalter nicht zur Parteienförderung tauge.

Der Bundesrat stellt sich gegen ein Projekt der Staatspolitischen Kommission (SPK) des Nationalrates. Dieses sah vor, dass Parteien vor eidgenössischen Abstimmungen mit Gratis-Spots in Radio und Fernsehen werben dürfen. Die Landesregierung meint gemäss SDA, dass der Eingriff in die Freiheit der Programmveranstalter nicht zur Parteienförderung tauge. Zudem widerspreche das Vorhaben dem Beschluss der Räte, im Radio- und Fernsehgesetz am Verbot religiöser und politischer Werbung festzuhalten.
Die SBB haben laut Bundesrat den Parteien angeboten, vor Volksabstimmungen in den grösseren Bahnhöfen ein gemeinsames Plakat mit einem Parolenspiegel zu den Vorlagen aushängen zu lassen. Von diesem Angebot hätten die Parteien aber noch nie Gebrauch gemacht. Die SPK möchte mit den Gratis-Spots der Parteien sowie der Referendums- und Initiativkomitees mehr Fairness in den Abstimmungskampf bringen. Die Kommission muss nun entscheiden, ob und in welcher Form sie die Gesetzesänderungen dem Plenum vorlegen will. Ansonsten bleibt nur zu raten, wie lange die Schweizer Parteien mit einer Alternative zu Teleblocher auf sich warten lassen.

Sportmoderator Hüppi wurde unfreiwillig zur Werbefigur

Derzeit läuft auf SF ein Werbespot der Publisuisse, in dem Sportmoderator Matthias Hüppi auf die Schippe genommen wird. Darin wird er parodiert von Kabarettist David Bröckelmann.

Derzeit läuft auf SF ein Werbespot der Publisuisse, in dem Sportmoderator Matthias Hüppi auf die Schippe genommen wird – parodiert von Kabarettist David Bröckelmann. Eine offizielle Anfrage, ob Hüppi mit diesem Einsatz einverstanden sei, gab es aber laut den Fernseh-Zeitschriften Tele und TV-Star nie. «Ich wurde einfach darüber informiert, dass dieser Spot laufen werde, und dachte: Jä guet, denn halt.» Er könne damit leben, so der 51-Jährige diplomatisch, denn indirekt kämen «die Einnahmen auch SF Sport zugute».

www.publisuisse.chf
www.tele.ch
www.tvstar.ch

Aus Lokalradio Basel 1 wird Radio Basel

Das bisherige Lokalradio Basel 1 wird ab Oktober zu Radio Basel mit Studios in Basel und Liestal. Von den 16 Mitarbeitenden erhielten acht die Kündigung, wie die Medien für Erwachsene von Radio- Basilisk-Mitgründer Christian Heeb bekanntgab.

Das bisherige Lokalradio Basel 1 wird ab Oktober zu Radio Basel mit Studios in Basel und Liestal. Von den 16 Mitarbeitenden erhielten acht die Kündigung, wie die Medien für Erwachsene von Radio- Basilisk-Mitgründer Christian Heeb bekanntgab. Gleichzeitig seien weitere 14 Redaktionsmitglieder neu verpflichtet worden, heisst es in der Mitteilung. Das Team soll bis zum Sendestart weiter ausgebaut werden. Insgesamt habe Radio Basel aber bereits mehr Mitarbeitende unter Vertrag als bisher Basel 1.
Am 21. August hat die Medien für Erwachsene MFE hat Basel 1 definitiv von der früheren Eigentümerin Basler Zeitung Medien übernommen. Die MFE von Lokalradio-Pionier Christian Heeb und des deutschen Unternehmers Karlheinz Kögel gab am Mittwoch des Neustarts Einzelheiten bekannt. Als neuer Name vorgesehen ist Radio Basel. Verwaltungsratspräsident ist Sven Hoffmann, Delegierter Christian Heeb. Zudem gehören dem Gremium Hansjürg Deutsch und Franz C. Widmer an. Weiter zur Wahl vorgesehen ist der Verleger der Basellandschaftlichen Zeitung, Mathis Lüdin. Heeb ist auch CEO und hat die publizistische Leitung inne. Zum Kader gehören zudem Widmer (Qualität/Ausbildung), Alexandra Parisi (zentrale Dienste), Sandra Schiess (Redaktionsleitung), Markus Vogt und Frank Linhard (Chefs vom Dienst) sowie Nick Schulz (Head of Music).

www.sda.ch

Media Trend Journal: Alle verlieren massiv

Im ersten Halbjahr 2009 hat die Schweizer Presse gegenüber dem Vorjahr rund 176 Millionen Franken Netto-Anzeigenumsatz verloren. Im Vergleich zu 2007 sind es rund 204 Millionen. Von Ueli Custer.

Anzeigenentwicklung Im ersten Halbjahr 2009 hat die Schweizer Presse gegenüber dem Vorjahr rund 176 Millionen Franken Netto-Anzeigenumsatz verloren. Im Vergleich zu 2007 sind es rund 204 Millionen. Von Ueli Custer.
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