Zu guter Letzt: Google Street View nimmt Stellung zur Datenschutz-Beschwerde

Nachdem in den ersten Tagen von Googles Street View Schweiz sind bereits über 300 Beschwerden eingegangen. Datenschützer Hanspeter Thür drohte gar mit dem Gang vors Bundesverwaltungsgericht. Google nimmt Stellung.

Seit Beginn dieser Woche können mit Google Street View nun auch Schweizer Städte virtuell erkundet werden. Doch bereits sind zahlreiche Bilder mit leicht zu identifizierenden Gesichtern und Autonummern aufgetaucht. Nun wehren sich nicht länger nur Datenschützer, sondern immer häufiger auch Bürger gegen den Onlinedienst. Trotz der bereits 300 Beschwerden, die in den letzten Tagen eingegangen sind, spricht man bei Google von Einzelfällen. Der oberste Schweizer Datenschützer Hanspeter Thür hatte den Dienst zwar vorläufig zugelassen, droht nun aber dem Internetkonzern mit dem Gang ans Bundesverwaltungsgericht, falls Google die Auflagen zum Schutz der Privatsphäre nicht erfüllt.
Google Street View: Beschwerden häufen sich
Nun erhält Google eine Gnadenfrist. Nach dem zweitägigen Treffen mit dem eidgenössische Datenschützer Hanspeter Thür habe der Google zugesichert, innerhalb einer Woche abzuklären, wie und ob Verbesserungen umgesetzt werden können, wie Tagesschau.sf.tv schreibt. Das Unternehmen verpflichtete sich ausserdem, vorläufig keine weiteren Gebiete aufzuschalten.
Auch Google nimmt Stellung zu den Beschwerden. In einem aktuellen Statement vom Dienstag sagte ein Google-Sprecher: «Wir hatten gestern und heute konstruktive Gespräche mit dem Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten Hanspeter Thür und freuen uns darauf, den Dialog fortzusetzen. Wir haben uns verpflichtet, mit dem Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten zusammenzuarbeiten, um ihm die Wirksamkeit unserer Verwischungstechnologie zu zeigen und seine weiteren Bedenken zu besprechen. Seit dem Launch in der letzten Woche haben wir einen Anstieg des Nutzungsvolumens von 80 Prozent erlebt, was die Popularität dieser Funktion bei der Schweizer Bevölkerung zeigt.» Google versichert bereits online, dass zur Entfernung von Bildern auf Street View aufgefordert werden könne. Man ermutige nun jedermann, der ein Bild finde, in dem er weitere Verwischungen für nötig halte, Googles leicht zugängliches Reporting-Tool zu benutzen. Dafür muss weder eine Gratis-Nummer angerufen werden, noch nimmt eine nerven-zermürbende Tonband-Stimme die Beschwerde auf. Nein, man muss lediglich auf den Button «Ein Problem melden» am unteren linken Rand des Street View-Bildes klicken und schon könne man ein kurzes Formular ausfüllen. Unangenehm klingen lediglich die letzten zwei Sätze zum Thema Beschwerde bei Google Street View: «Das war es auch schon. Wir werden Ihre Meldung baldmöglichst bearbeiten.»

www.google.ch
tagesschau.sf.tv

BSSM entwickelt Neuauftritt von Helveting

Das Technologieunternehmen Helveting liess von der BSSM Werbeagentur einen kompletten Neuauftritt entwickeln. Dabei wurden Corporate Design, Claim, Website und Drucksachen auf die neue Positionierung abgestimmt.

Das Technologieunternehmen Helveting liess von der BSSM Werbeagentur einen kompletten Neuauftritt entwickeln. Dabei wurden Corporate Design, Claim, Website und Drucksachen auf die neue Positionierung abgestimmt. Unter dem neuen Begriff «Cross-Engineering» positionierte BSSM das Unternehmen. Damit soll die Denkstrategie der Ingenieure auf den Punkt gebracht werden, so die Agentur in einer Mitteilung. Ein klassisches Beispiel für das so genannte Cross-Engineering sei der Raumanzug. Seine Entwicklung ermöglichte später die Erfindung der PET-Flasche. Was auf dem Sujet des Neuauftritts zum Ausdruck kommt.
Verantwortlich bei Helveting Hünenberg: Ugur Bastas (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei BSSM, Basel: Urs Schneider (CD), Hans Peter Brugger, Hannes Müller (Text), Eveline Spitz (Grafik), Markus Binggeli (Beratung). Fotografie: Emanuel Ammon (Archiv). Programmierung: Zephir, Münchenstein.
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Jenni Kommunikation übernimmt Medienarbeit für die Digicomp Academy

Die Digicomp Academy hat sich im Bereich Medienarbeit für die Zusammenarbeit mit Jenni Kommunikation entschieden. Die auf Unternehmen aus dem ICT-Umfeld fokussierte Agentur übernimmt das Mandat per sofort.

Die Digicomp Academy hat sich im Bereich Medienarbeit für die Zusammenarbeit mit Jenni Kommunikation entschieden. Die auf Unternehmen aus dem ICT-Umfeld fokussierte Agentur übernimmt das Mandat per sofort.
Digicomp bietet für jährlich 14’000 Kursteilnehmende öffentliche Kurse, Lehrgänge und Firmenkurse in allen Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologie an. Hauptaufgabe von Jenni Kommunikation ist die Medienarbeit für Digicomp Academy.

www.digicomp.ch
www.jeko.com

Willisauer Bote erweitert Online-Angebot

Der Willisauer Bote baut sein elektronisches Angebot aus. Die zwei Mal wöchentlich erscheinende Regionalzeitung schaltet am Dienstag ein Informationsdienst mit laufend aktualisierten regionalen News auf. Auch der Internet-Auftritt wird erneuert.

Der Willisauer Bote baut sein elektronisches Angebot aus. Die zwei Mal wöchentlich erscheinende Regionalzeitung schaltet am Dienstag ein Informationsdienst mit laufend aktualisierten regionalen News auf. Auch der Internet-Auftritt wird erneuert. Der der von der Redaktion produzierte Informationsdienst wird an neun verschiedenen Standorten wie Läden, Cafés oder Fitness- Zentren auf Bildschirmen zu lesen sein. Ausserdem soll demnächst ein Dienst für internetfähige Mobiltelefone folgen, wie das Medienunternehmen am Montag
mitteilte.
Dabei soll nicht nur die Bevölkerung besser über das lokale Geschehen informiert werden. Ziel ist es, auch neue Möglichkeit für den Inserenten zu bieten, für ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben.

www.sda.ch

www.willisauerbote.ch

Emex 09: Fachesse öffnet am Dienstag ihre Tore

Die grösste Schweizer Marketing- und Eventfachmesse öffnet am Dienstag ihre Tore. Rund 400 Aussteller präsentieren vom 25. bis 27. August 2009 ihre Produkte und Businesslösungen.

Am Dienstag startet die SuisseEMEX’09. An der grössten Schweizer Marketing- und Eventfachmesse präsentieren vom 25. bis 27. August 2009 rund 400 Aussteller in vier Hallen der Messe Zürich ihre Produkte und Businesslösungen. Im Mittelpunkt stehen Fachwissen, Trends und ein Messeerlebnis für neue Ideen und Geschäftskontakte. Zudem finden zahlreiche Fachwissensforen sowie das Emex-Forum by Swiss Marketing (SMC) statt. Erwartet werden über 12’000 Fachbesucher.

Die aktuellen Informationen finden Sie auf Suisse-emex.ch.

Walker: Gesamtetat von Richner und Getaz gewonnen

Walker kommuniziert neu für die zur CRH Getaz Group gehörenden Unternehmen Richner und Getaz. Die Werbeagentur hat beide Mandate im Rahmen einer Agenturevaluation gewonnen.

In Zukunft setzt Richner, ein Fachhaus für Innenausbau, auf die Ideen der Walker Werbeagentur. Auch das Schwesterunternehmen Getaz in der Westschweiz wird ab sofort von den Werbern betreut. Die Agentur hat die beiden Mandate im Rahmen einer Agenturevaluation ohne Pitch gewonnen. Erste Resultate der Zusammenarbeit sind noch in diesem Herbst zu sehen.
Richner bietet in der Deutschschweiz in rund 20 Ausstellungen eine Palette an Produkten für Bad, Küche, Parkett und Wand- beziehungsweise Bodenplatten an. Das Fachhaus für Innenausbau gehört seit Ende 2000 zur weltweit tätigen
irischen Baustoffgruppe CRH. Die CRH Getaz Group machte im 2008 in der Schweiz einen Jahresumsatz von 1,7 Milliarden Franken und beschäftigt 2’600 Mitarbeitende.

Verantwortlich bei Richner: Urban Braun (Gesamtleitung Marketing CRH Getaz Group), Bettina Eyholzer (Leitung Marketing Richner).

Hesskiss: FCZ-Fans nach St. Gallen geschickt

Hesskiss hat für den FC Zürich eine Anzeige gestaltet. Diese soll die Clubfans dazu motivieren, fürs nächste UEFA-Qualifikationsspiel nach St. Gallen zu reisen.

Hesskiss hat für den FC Zürich eine Anzeige gestaltet. Die Kreativen haben dazu eine mittelgrosse Gruppe FCZ-Fans ins 78er-Lancia Beta Coupé ihres Texters gezwängt. Das Sujet soll die Fans des Zürcher Stadtclubs zu einer Kurzreise in die Ostschweiz bewegen: Da der «Letzi» für das Leichtathletik-Meeting eingerichtet wird, spielen die Zürcher Kicker am 25. August für einmal nicht im heimischen Stadion, sondern in der Arena St. Gallen. Die Anzeige im Format 1/2-Seite erscheint dreimal im Tagesanzeiger.

Verantwortlich beim FC Zürich: Ancillo Canepa (Präsident), Christian Müller (Marketingleiter). Verantwortlich bei Hesskiss: Roland Hess (CD), Dieter Boller (Text), Meo Giger (Fotografie und Grafik), Nathalie Zeller (Beratung).

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Zu guter Letzt: Wird die Tagesschau zum Wunschprogramm?

Mit dem neuen Videoportal hat das Schweizer Fernsehen ab sofort noch mehr Möglichkeiten herauszufinden, was seinen Zuschauern gefällt. Dies gilt übrigens auch für die Tagesschau. Wird die Nachrichtensendung nun zum Wunschprogramm?

Wie bereits vermeldet, hat das Schweizer Fernsehen kürzlich ein Videoportal lanciert, auf dem sämtliche Sendungen gratis angeschaut werden können. Nebst den Videobeiträgen findet der Nutzer auch Informationen darüber, welche Sendungen am meisten angeschaut und welche am besten bewertet wurden. Auch die Tagesschau kann in Beiträge zerlegt werden, wobei für jeden Einzelnen ermittelt wird, wie oft er abgerufen wurde. Wie Recherchen von Tagesanzeiger.ch ergaben, lagen in den vergangenen Tagen Wetterbeiträge und Kriminalfälle ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Auf kopflastige Themen hatten die Nutzer hingegen wenig Bock.
Während die Kennzahlen für den Zuschauer zwar interessant aber nur von begrenztem Nutzen sind, zeigt sich das Schweizer Fernsehen umso interessierter. Das Nutzerverhalten beeinflusse die Gestaltung der TV-Sendungen, gibt SF-Pressesprecher David Affentranger zu. Der Onlinenutzer hat demzufolge eine gewisse Macht über die TV-Inhalte – ganz nach dem Motto: Gib dem Publikum, was es will. Wohlgemerkt, es geht hier nicht nur darum, welche Spielfilme gezeigt werden, sondern um welche Themen sich die Nachrichtenredaktion künftig kümmern wird – und dies bei einem Sender mit öffentlichem Auftrag. Na gut, wenn wir schon wählen dürfen, was wir von der Welt zu sehen bekommen: mehr Prominenz und noch mehr Skandale!

Basler Zeitung: Radio Basel 1 verkauft

Der Verkauf von Radio Basel 1 ist vollzogen. Die Medien für Erwachsene AG (MFE) hat den Sender vergangenen Freitag definitiv von der Basler Zeitung Medien erworben. Die Beschwerde gegen die Konzessionierung von Radio Basel 1 und Radio Basilisk wurde zurückgezogen.

Die Basler Zeitung Medien und die Medien für Erwachsene AG (MFE), vertreten durch Christian Heeb, haben vergangenen Freitag, 21. August 2009, den Kaufvertrag betreffend Radio Basel 1 vollzogen. Die formale Geschäftsübergabe erfolgt per 30. September 2009. Das heisst, die operative Verantwortung für Radio Basel 1 bleibt bis zum 30. September bei den Basler Zeitung Medien, wie das Medienunternehmen am Montag mitteilte. Gleichzeitig haben die MFE die Beschwerde gegen die Konzessionierung von Radio Basel 1 und Radio Basilisk zurückgezogen.

Newsnetz lokal: Mehr regionale Nachrichten

Auf den Internetseiten von Newsnetz sind seit Montag neu auch lokale Nachrichten zu finden. Um die 700 Gemeinden wurden zu insgesamt 21 Regionen zusammengefasst.

Seit Montag sind auf den Newsnetz-Websites Tagesanzeiger.ch, Bernerzeitung.ch und Thurgauerzeitung.ch neu auch Nachrichten aus den jeweiligen Regionen zu finden. Insgesamt wurden um die 700 Gemeinden in 21 Regionen eingeteilt. Das lokale Angebot des Portals soll inhaltlich laufend erweitert werden. Ein nächster Schritt soll in die städtischen Quartiere führen, wie es in einem Pressecommuniqué vom Montag heisst.
Mithilfe von Google Maps können Wohngemeinden lokalisiert werden, wobei die entsprechenden Lokalnachrichten mit einem Klick auf den gewünschten Ort angezeigt werden. Der Name der Gemeinde kann zudem direkt in die Webadresse eingegeben werden: Horgener zum Beispiel finden die lokalen Nachrichten über horgen.tagesanzeiger.ch, Burgdorfer über burgdorf.bernerzeitung.ch.

lokal.tagesanzeiger.ch
lokal.bernerzeitung.ch
lokal.berneroberlaender.ch
lokal.thunertagblatt.ch
lokal.solothurnertagblatt.ch
lokal.thurgauerzeitung.ch

Cannes: Die Löwen kommen nach Zürich

Publicitas lädt zur Ehrung der Schweizer Löwengewinner und zur Premiere der «Cannes Film Winners» ein. Der Anlass findet am 15. September 2009 in Zürich statt.

Am 15. September 2009 lädt Publicitas, offizielle Schweizer Vertretung des International Advertising Festival (IAF), gemeinsam mit ihren Partnern zur Ehrung der Schweizer Löwengewinner sowie zur Premiere der «Cannes Film Winners» ein. Die Schweizer Werber gewannen am diesjährigen Werbefestival von Cannes 5 bronzene, 1 silberne rund 1 PR-Löwen. Insgesamt schafften sie es 23 Mal auf die Shortlist. Der Anlass findet ab 18 Uhr in der Arena Filmcity im Sihlcity, Zürich statt. Anmeldungen sind unter Publicitas.ch/canneslions möglich.

Publigroupe: Schwerste Krise seit 50 Jahren

Die Publigroupe befindet sich in der schwersten Krise seit 50 Jahren. Der Umsatz bricht im ersten Halbjahr um fast ein Drittel ein. Für das schlechte Resultat verantwortlich ist vor allem das Segment Media Sales-Publicitas. Weniger stark vom Rückgang betroffen ist die Onlinewerbung. Die Sparmassnahmen gehen weiter, im Printbereich sollen 2009 mehr als 40 Millionen Franken eingespart werden.

Die Waadtländer Werbevermittlerin Publigroupe befindet sich in der schwersten Krise seit 50 Jahren und schreibt weiter Verlust. Im ersten Halbjahr 2009 hat sie einen Umsatzrückgang von 28 Prozent auf 798,4 Millionen Franken hinnehmen müssen. Unter dem Strich verzeichnete das Unternehmen einen Verlust von 8,5 Millionen Franken nach einem Gewinn von 43,9 Millionen Franken in der Vorjahresperiode. Die Konjunkturentwicklung treffe die Werbemärkte immer härter und beschleunige deren strukturellen Veränderungen, heisst es in einem Pressecommuniqué vom Montag.
Der Betriebsverlust (EBIT) betrug 3,5 Millionen Franken nach einem Plus von 61,9 Millionen Franken im Vorjahr. Damals habe Publigroupe von einem Gewinn vor Steuern von 42,5 Millionen Franken aus einem Immobilienverkauf profitiert, wie es weiter heisst.

Media Sales-Publicitas am stärksten betroffen
Hauptgrund für den Umsatzrückgang ist das Werbegeschäft in den Printmedien. Das Segment Media Sales-Publicitas verzeichnete einen Umsatzrückgang von 28,8 Prozent auf 658,3 Millionen Franken. Der in der Pressewerbung erzielte Umsatz (530 Millionen Franken) geht um 27 Prozent zurück, wobei der Einbruch sämtliche Regionen und Inseratekategorien betrifft. Die kommerzielle Werbung büsst 20,3 Prozent ein. Die von der Konjunktur und dem Arbeitsmarkt abhängigen Stellenanzeigen setzen ihre Talfahrt fort. Ende des ersten Halbjahres beträgt der Rückgang 41 Prozent.
Auch in der Internetwerbung sind die Einnahmen rückläufig – jedoch weniger stark als im Printbereich. Die von Media Sales in der Schweiz verkaufte Display-Online-Werbung – einschliesslich Rubrikinserate im Internet – geht um 8 Prozent auf 7,6 Millionen Franken zurück. Die Fernsehwerbung verzeichnet einen Rückgang von 4 Prozent auf 15,9 Millionen Franken, die Radiowerbung bleibt bei 3,1 Millionen Franken stabil. Der Verkauf von Werbung für die Kinos liegt 32 Prozent unter dem Vorjahreswert (8,1 Millionen Franken).

Fortgesetzter Sparkurs
Die Probleme im Print will die Publigroupe mit fortgesetzten Sparmassnahmen und einem neuen Geschäftsmodell in den Griff kriegen. Nachdem im Jahr 2008 der Aufwand gegenüber 2007 bereits um 22 Millionen Franken gedrückt wurde, betrugen die Einsparungen im ersten Semester 2009 nochmals 23 Millionen Franken. Das neue Geschäftsmodell soll Ende Jahr eingeführt werden. Dabei geht es darum, von den Kunden nicht mehr ausschliesslich nach Umsatz bezahlt zu werden. Je nach Dienstleistung sollen auch leistungs- oder transaktionsbasierte Tarife erhoben werden.
Die Publigroupe, die in den letzten Monaten die Grosskunden Edipresse und AZ Medien verlor, rechnet im laufenden Jahr nicht damit, dass sich die Konjunktur erholt. Im Print sollen deshalb im Gesamtjahr 2009 mehr als 40 Millionen Franken gespart werden. Bei den Segmenten «Search & Find» und «Digital & Marketing Services» sei der Rückgang nur durch die Konjunktur bedingt. Dank soliden Geschäftsmodellen sei die Gruppe hier gut aufgestellt um vom Wachstum der Online-Dienstleistungen zu profitieren.
An der Börse wurden die Zahlen negativ bewertet. Sie lagen beim Umsatz unter und bei der Rentabilität über den Analystenerwartungen. Bei tiefem Handelsvolumen und einem leicht positiven Gesamtmarkt notierten die Titel um
11.30 Uhr zwei Prozent im Minus bei 98 Franken.

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