Zeitungsverträger streiken erneut in Zürich

Am Donnerstagmorgen haben in Zürich haben erneut rund 50 ZeitungsverträgerInnen gestreikt. Sie protestierten gegen Lohnsenkungen von bis zu 20 Prozent.

Am Donnerstagmorgen haben in Zürich haben erneut rund 50 ZeitungsverträgerInnen gestreikt. Sie protestierten gegen Lohnsenkungen von bis zu 20 Prozent. Erneut mussten deshalb etwa 3000 Abonnenten auf ihre Zeitung verzichten oder zumindest länger auf die Zustellung warten.
Dies war nach dem 26. August in Zürich und dem 11. September in St. Gallen der dritte Streik der Verträger der Zustellorganisation Zuvo. Sie versammelten sich ab 3 Uhr im Zürcher Volkshaus. Zum Streik hatten die Gewerkschaften Kommunikation und Comedia aufgerufen. Sie fordern die Zuvo-Geschäftsleitung auf, die im März angekündigten Lohnsenkungen von bis zu 20 Prozent zurückzunehmen und mit den beiden Gewerkschaften zu verhandeln. Mit dem Festhalten an den Lohnsenkungen zeige Festhalten ihr «kaltes und unsoziales Gesicht», teilten sie am Donnerstag mit. Sie drohen mit weiteren Streiks im Zustellungsgebiet der Zuvo, sollte die Geschäftsleitung an ihrer Haltung gegenüber Personal und Gewerkschaften festhalten.
Am Donnerstagmorgen wurden zusätzlich zum Streik gemäss SDA 290‘000 Flugblätter durch die Post in alle Haushaltungen in den Städten Zürich und St. Gallen verteilt. Darin wird unter anderem für Verständnis für den Streik geworben.
Gemäss Zuvo machten nur etwa 30 ZeitungsverträgerInnen am Streik mit. Rund 3000 Abonnenten bekamen deshalb ihre Zeitung nicht wie gewohnt am Morgen, wie Zuvo-Sprecherin Sonja Levy auf Anfrage der SDA sagte. Spätestens bis 13 Uhr hätten aber alle ihre Zeitung.
Man will nun rechtliche Schritte prüfen, wie Levy weiter sagte. Der Streik sei unverhältnismässig. Die Zuvo habe zusammen mit der Zuvo-Arbeitnehmervertretung im August eine Vereinbarung getroffen. Damit sei dies abgeschlossen, es bestehe kein Handlungsbedarf.

LZ Medien Holding übernimmt Beagmedien

Die LZ Medien Holding übernimmt 97 Prozent der Beagmedien in Emmenbrücke. Die Übernahme hat keine personellen Veränderungen zur Folge.

Seit einigen Jahren ist die LZ Medien Holding mit 49.6 Prozent an der Beagmedien beteiligt. Nun haben die LZ Medien weitere Aktienpakete verschiedener Aktionäre per 1. September 2009 gekauft und so die Beteiligung auf 96.8 Prozent erhöht. Die zur Beagmedien gehörende Wochenzeitung Region hat ihren Standort im August 2009 ins LZ-MedienZentrum in Luzern verlegt, die personelle Zusammensetzung ist gleich geblieben. Die beiden Geschäftsbereiche Beagdruck und Hellermeier verbleiben am bisherigen Standort in Emmenbrücke.
Die Beagmedien bietet ein Dienstleistungsspektrum vom klassischen Druck bis zum modernen Datenbank- und Web-gestützten Publishing. Die Wochenzeitung Region informiert rund 18’000 Leserinnen und Leser über das Neueste aus der nördlichen Stadtregion Luzern. Ergänzt wird das Angebot von der Kommunikationsagentur Hellermeier, welche unter anderem auf Geschäftsberichte und Corporate-Design-Entwicklung spezialisiert ist.

Tamedia/Edipresse: Weko stimmt der Fusion der beiden Medienhäuser zu

Die beiden welschen Pendlerzeitungen 20 minutes und Le matin bleu sollen noch in diesem Jahr fusionieren. Die Wettbewerbskommission hat dem Zusammenschluss der Schweizer Aktivitäten des Westschweizer Verlagshauses Edipresse mit Tamedia ohne Auflagen zugestimmt.

Die beiden welschen Pendlerzeitungen 20 minutes und Le matin bleu sollen noch in diesem Jahr fusionieren. Die Wettbewerbskommission hat dem Zusammenschluss der Schweizer Aktivitäten des Westschweizer Verlagshauses Edipresse mit Tamedia ohne Auflagen zugestimmt, teilten die beiden mit. Nun wollen die Medienhäuser Edipresse und Tamedia die Zusammenlegung so rasch als möglich umsetzen.
Anfang 2010 soll Tamedia in einem ersten Schritt 49.9 Prozent des Aktienkapitals der Presse Publications SR S.A. PPSR übernehmen, heisst es in einer Mitteilung. Die PPSR umfasst die wesentlichen Schweizer Medienaktivitäten von Edipresse. Tamedia wird in einem zweiten Schritt Anfang 2011 ihre Beteiligung gemäss SDA um weitere 0.2 Prozent erhöhen und 2013 dann die verbleibenden 49.9 Prozent erwerben. Die Edipresse werde sich dann an Tamedia beteiligen. Der Titel der neuen Pendlerzeitung ist noch unklar.
Wie viele Entlassungen es dabei geben wird, ist ebenfalls noch unklar, wie Tamedia- Sprecher Christoph Zimmer am Donnerstag auf Anfrage der SDA sagte. Wegen der natürlichen Fluktuation in den vergangenen sechs Monaten gebe es aber deutlich weniger Entlassungen als angenommen. Weitere Entlassungen seien nicht geplant.
Die Weko sieht im Zusammenschluss kein wettbewerbsrechtliches Problem. Die Tamedia gewinne auf den meisten Märkten mit der Übernahme keine Marktanteile hinzu, wie die Weko in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Ausserdem habe es auf dem relativ kleinen Werbemarkt in der Romandie längerfristig ohnehin keinen Platz für zwei Pendlerzeitungen. Die Prüfung habe auch gezeigt, dass kein Verleger bereit sei, Le Matin Bleu zu erwerben. Abschliessend seien somit «die Anforderungen an den Nachweis für das Vorliegen einer Sanierungsfusion erfüllt», schreibt die Weko.
Ein Zusammengehen der beiden Medienhäuser wurde bereits im März 2009 angekündigt und mit rapiden strukturellen Veränderungen im Medienmarkt begründet. Die neue Gruppe Tamedia-Edipresse wird vor allem bei den tagesaktuellen Printmedien stark sein. Sie vereint neben den Gratiszeitungen 12 bezahlte Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von 700’000 Exemplaren. Nicht einbringen wird Edipresse gemäss SDA ihr internationales Zeitschriften-Geschäft. Das rentable Westschweizer Wirtschaftsmagazin Bilan geht ans internationale Geschäft über.

Exxtra dreht neue Spots für Migros-Pflegelinie «I am»

Die Kampagne für die Kosmetikmarke «I am» der Migros geht in die zweite Runde. Mit drei neuen TV-Spots werden jetzt die Kategorien «I am Face», «I am Hair» und «I am Body» in Szene gesetzt.

Die Kampagne für die Kosmetikmarke «I am» der Migros geht in die zweite Runde. Mit drei neuen TV-Spots werden jetzt die Kategorien «I am Face», «I am Hair» und «I am Body» in Szene gesetzt.
Im Stil des Basisspots mit dem Song «I am what I am» von Gloria Gaynor hat Exxtra Kommunikation frische Szenen gedreht. Mit Streetcastings wurden die unterschiedlichsten Menschen, vom Bauarbeiter bis zur Ärztin, vor die Kamera gebracht. Die jüngst entstandenen Sequenzen wurden mit dem bestehenden TV-Spot zusammen geschnitten und ergeben völlig neue Kurzfilme für Face, Hair und Body. Die Spots sind ab sofort zu sehen.
Verantwortlich beim Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich: Ursula Künzle, Daniel Hasenfratz (Marketing Kommunikation, Marken-/Labelführung), Regina Diethalm (Leiterin Category Management), Adrian Känel, Verena Egger (Category Manager), Heike Kefer (Category Field Manager).
Verantwortlich bei Exxtra Kommunikation, Zürich: Dieter Hofmann (Creative Director), Fabienne Marcolin (Art Director), Marietta Mügge (Text), Sarida Bossoni (Agency Producer), Susan Baumgartner (Managing Director), Kathrin Steiger, Rémy Müller (Beratung); Produktion: Wiener Klappe: Begbie (Regie), Thomas Dirnhofer (Kamera).

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Wirz Corporate begleitet den Launch von Axima’s neuem Markennamen Cofely

Die Gebäudetechnik-Firma Axima tritt seit dem 1. September unter dem neuen Markennamen Cofely auf. Im Rahmen eines Agenturwettbewerbs hat sich Wirz Corporate im April dieses Jahres das Mandat für die Neupositionierung und die Einführungskommunikation von Cofely in der Schweiz gesichert.

Die Gebäudetechnik-Firma Axima tritt seit dem 1. September unter dem neuen Markennamen Cofely auf. Im Rahmen eines Agenturwettbewerbs hat sich Wirz Corporate im April dieses Jahres das Mandat für die Neupositionierung und die Einführungskommunikation von Cofely in der Schweiz gesichert. Gemäss Philip Wernli, Kommunikationsleiter Cofely Schweiz, haben die strategischen Ansätze zur Neupositionierung und die skizzierten Massnahmen für den Relaunch zum Zuschlag geführt. Auf dieser Basis wurde unter der Leitung von Wirz Corporate eine Reihe von Geschäftsleitungs-Workshops initiiert, in deren Verlauf die strategische Grundausrichtung und die Angebotsstruktur von Cofely überarbeitet wurden.
Für den Relaunch hat Wirz Corporate die Kommunikationsmittel realisiert und Cofely bei der Konzeption und Umsetzung der internen Change-Kommunikation unterstützt. In einer zweiten Phase wird die Agentur sämtliche Mittel und Medien der Marketingkommunikation auf die neue Angebotsstruktur anpassen.

Zu guter Letzt: Der Alt-Bundesrat und sein South-Park-Double

Alt-Bundesrat Joseph Deiss ist der erste Schweizer, der es in die animierte, gesellschaftskritische US-Fernsehserie «South Park» geschafft hat. Er sitzt an einem Tisch zwischen Grossbritanniens Premier Gordon Brown und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und vermittelt zwischen den USA und Kanada.

Alt-Bundesrat Joseph Deiss ist der erste Schweizer, der es in die animierte, gesellschaftskritische US-Fernsehserie «South Park» geschafft hat. Er sitzt dabei an einem Tisch zwischen Grossbritanniens Premier Gordon Brown und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und vermittelt zwischen den USA und Kanada. So weit so gut, doch was meint der CVP-Politiker zu «seinem» Auftritt? Als er die Folge sah, habe er sich zwar gefragt, ob er es wirklich sei, meint er laut A-z.ch in der Zeitung Le Matin. Dass er in der Serie vorkomme, habe ihn zugleich erstaunt und geehrt. Es sei ausserdem ein lustiger Zufall, weil er gerade aus Kanada zurückgekehrt sei. Und auch mit Blick auf seine Amtszeit als Bundesrat fühlt Deiss eine gewisse Befriedigung. In seinem Präsidialjahr hätten ihm Kritiker vorgeworfen, niemand würde ihn kennen. Dies sei nun eine schöne Gelegenheit, ihnen das Gegenteil zu beweisen.

Agentur am Flughafen: Stoffrollenmailing für Textilverband entwickelt

Die Agentur am Flughafen hat für den Textilverband Schweiz ein Stoffrollenmailing realisiert. Die DM-Kampagnen des Textilverbands gehen damit ins vierte Jahr.

Der Rollenwechsel nach der Schule ins Berufsleben ist wohl einer der schwierigsten und bedeutendsten im Leben jedes Menschen. Mit einem von der Agentur am Flughafen entwickelten Stoffrollenmailing wurden Oberstufenlehrer und -lehrerinnen aufgefordert, dieses an den Blackboards ihrer Bildungsstätten zu platzieren sowie die Ausbildungsverantwortlichen des Textilverband Schweiz zum Berufsreferat aufzubieten. Die mehrfach ausgezeichneten DM-Kampagnen des Textilverbands gehen nun ins vierte Jahr und wie Corinne Egli Ressortleiterin Bildung meldet, siehts dieses Jahr nach einem erneuten Rekordrücklauf aus.
Verantwortlich bei TVS Textilverband Schweiz, St.Gallen: Corinne Egli (Ressortleiterin Bildung). Verantwortlich bei der Agentur am Flughafen, Altenrhein: René Eugstair (CD), Dominique Rutishauser (AD), Benita Sutter (Grafik und Illustration), Patrick Linder Text).
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RSI: Impressum und Comedia fordern mehr Transparenz

Impressum und Comedia fordern mehr Transparenz beim Radio und Fernsehen der italienischen Schweiz (RSI). Über die am Dienstag angekündigten Sparmassnahmen im Umfang von über zehn Millionen Franken zeigen sich die beiden Journalistenverbände bestürzt. Und auch die Angestellten selber kritisieren ihren Arbeitgeber.

Impressum und Comedia fordern mehr Transparenz beim Radio und Fernsehen der italienischen Schweiz (RSI). Über die am Dienstag angekündigten Sparmassnahmen im Umfang von über zehn Millionen Franken zeigen sich die beiden Journalistenverbände bestürzt. Die RSI-Verantwortlichen würden untertreiben, wenn sie behaupten, von den Massnahmen seien bloss 16 Mitarbeiter betroffen. In Tat und Wahrheit würden direkt oder indirekt wesentlich mehr Personen tangiert, schreiben Comedia und Impressum am Mittwoch laut SDA in einem Communiqué mit. Sie werfen der SRG-Tochter vor, überstürzt gehandelt zu haben. «Wenn man das 10-Millionen-Loch im Budget 2010 erst am 11. September entdeckt hat, weshalb hat man dann in aller Eile derart weitreichende Entscheide getroffen?», wollen die Verbände von den RSI-Verantwortlichen wissen.
Auch RSI-intern wird heftig krisiert. Die Angestellten werfen ihren Chefs einen «unüberlegten, autoritären und unverantwortlichen Führungsstil» vor. Die RSI sei einst bekannt dafür gewesen, junge Leute auszubilden und sie dann im Unternehmen Karriere machen zu lassen, schreibt Renato Minoli, der Präsident der Luganeser Sektion des Schweizer Syndikats Medienschaffender (SSM), in einem Communiqué. Mittlerweile jedoch würden erfahrene Leute zu schlechten Bedingungen angestellt, ausgenützt und fallen gelassen, sobald sich die Prioritäten ändern würden. Den aktuellen Zustand der RSI bezeichnet Radiojournalist Minoli als «misslich».

Cosmic Bern realisiert Kampagne für Swisscom Directories, Local.ch und Gelbe Seiten

Cosmic Bern hat für Swisscom Directories, Local.ch und LTV Gelbe Seiten eine Kampagne entwickelt. Konzeptidee und Leitmotiv der ersten realisierten Sujets ist die Headline «Richtig verzeichnet. Gross rauskommen.».

Cosmic Bern hat für Swisscom Directories, Local.ch und LTV Gelbe Seiten eine Kampagne entwickelt, welche diesen Herbst startet. Konzeptidee und Leitmotiv der ersten realisierten Sujets ist die Headline «Richtig verzeichnet. Gross rauskommen.», wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. Der Kundennutzen wird visuell dramatisiert, indem ein KMU in der Häuserzeile über alle anderen hinauswächst.
Neben diversen Print- und Onlinemassnahmen wurde für die Kampagne auch eine eigene Microsite eingerichtet. Weitere Kommunikationsmassnahmen folgen.
Verantwortlich bei Swisscom Directories: Thomas Krüttli (Promotion Manager). Verantwortlich bei Local.ch: Michael Seiler (Communication Manager). Verantwortlich bei LTV Gelbe Seiten: Christiane Büring (Leitung Marketing & Business Development), Chiara Schiavarelli (Kommunikationsmanagerin). Verantwortlich bei Cosmic Bern: Thom Pfister (CD), Julien Junghäni (AD), Roland Zenger (Grafik), Isabella Jungo / Antonia Bekiaris (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Bettina Ammann (Kommunikationsplanung). Foto: Croci du Fresne, Bern. Media: Mediaschneider, Zürich; Orange 8 (Online), Zürich.
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Facebook mit monatlich 300 Millionen aktiven Nutzern

Das Social Network Facebook hat seine internationale Führungsrolle weiter ausgebaut und zählt nun monatlich 300 Millionen aktive Nutzer weltweit. Außerdem kommt die Seite nun offenbar in die schwarzen Zahlen und hat angefangen Geld zu verdienen.

Das Social Network Facebook hat seine internationale Führungsrolle weiter ausgebaut und zählt nun monatlich 300 Millionen aktive Nutzer weltweit. Außerdem kommt die Seite nun offenbar in die schwarzen Zahlen und hat angefangen Geld zu verdienen, wie das Unternehmen am Dienstag im Zuge einer Konferenz in San Francisco bekannt gegeben hat. Facebook hatte zuvor nicht erwartet, vor dem kommenden Jahr Gewinne einzufahren. «Das ist wichtig für uns, weil es Facebook zu einem starken unabhängigen Service auf Langzeitsicht macht», wird Plattform-Gründer Mark Zuckerberg auf Pressetext.ch zitiert. Es gelinge dem Unternehmen erfolgreich, Facebook nachhaltig aufzustellen. «Wir haben jede Menge Spaß und stehen wichtigen Herausforderungen gegenüber, die ein Überdenken der aktuellen Systeme für einen Online-Informationsfluss erfordern», sagt Zuckerberg.
Zu künftigen Strategien will sich Facebook derzeit nicht öffentlich äußern. Aufgrund der boomenden Nutzerzahlen rund um den Erdball, fühlen sich aber laut Unternehmen auch immer mehr Werbetreibende von dem sozialen Netzwerk angesprochen. Branchenkenner sehen einen zunehmenden Wettbewerb zwischen Facebook und Twitter. Sollte das Social Network seine Plattform weiter öffnen und Funktionen des Microblogging-Services adaptieren, könne Twitter ernsthafte Schwierigkeiten bekommen, glaubt etwa der Social-Media-Experte Ben Parr, Mitbetreiber von Mashable.com.

SDA: Stellenstopp und eingefrorene Löhne

Die wirtschaftlichen Probleme in den Medienhäuser schlagen auf die nationale Nachrichtenagentur SDA durch. Die Agentur rechnet für 2010 mit erheblichen Mindereinnahmen und einem Defizit. Aus diesem Grund wird sie ihren Leistungsauftrag überprüfen und den neuen wirtschaftlichen Gegebenheiten anpassen müssen.

Die wirtschaftlichen Probleme in den Medienhäuser schlagen auf die nationale Nachrichtenagentur SDA durch. Die Agentur rechnet laut Mitteilung vom Mittwoch für 2010 mit erheblichen Mindereinnahmen und einem Defizit. Aus diesem Grund wird sie ihren Leistungsauftrag überprüfen und den neuen wirtschaftlichen Gegebenheiten anpassen müssen. Der Verwaltungsrat hat der Geschäftsleitung einen entsprechenden Auftrag erteilt, der bis Ende 2011 umgesetzt werden muss.
Das Verschwinden von Gratiszeitungen, der anhaltende Auflagenrückgang, die Probleme bei der SRG und die Konzentration in der Medienlandschaft haben für die SDA die Rahmenbedingungen erheblich verschlechtert. Für 2009 rechnet die Agentur dennoch mit einem zufriedenstellenden Ergebnis. Wesentlich schlechter sieht es aber für die nächsten Jahre aus. Um das Unternehmen und damit die nationale Nachrichtenagentur längerfristig zu sichern, kommt die SDA deshalb nicht darum herum, den bestehenden Leistungsauftrag und ihre Produkte zu überprüfen. Die daraus resultierende neue Struktur der Agentur und der Dienste sollen die unterschiedlichen Teilmärkte in der Schweiz besser abbilden.
Sofortmassnahmen getroffen
Diese Strukturanpassung braucht eine gewisse Zeit und wird nicht ohne Personalmassnahmen umzusetzen sein. In welchem Ausmass bis Ende 2010 Stellen gestrichen werden müssen, steht aber noch nicht fest. Um die Situation schon 2009 im Lot zu behalten, hat die Geschäftsleitung aber gewisse Sofortmassnahmen ergriffen, wie zum Beispiel einen Stellenstopp und das Einfrieren der Löhne.
Die Geschäftsleitung ist mit der Personalorganisation in Gesprächen, wie die mittelfristigen Massnahmen am besten umgesetzt werden können. Die SDA will am Grundsatz einer nationalen, regional verankerten Vollagentur festhalten. Der neue Leistungsauftrag wird sich nach wie vor an diesen Prämissen orientieren, sich aber in der Gleichwertigkeit der Sprachdienste und der Tiefe der Berichterstattung vom heutigen Leistungsauftrag unterscheiden.
Trotz den erschwerten Rahmenbedingungen wird die SDA an der vom Verwaltungsrat verabschiedeten Strategie festhalten. Das bedeutet, dass sie den Kunden so rasch wie möglich auch neue Dienstleistungen anbieten wird.

Clus realisiert Kampagne für die Bündner Kantonalbank

Die Clus Werbeagentur aus Chur hat für die Graubündner Kantonalbank eine Kampagne realisiert, welche Bündner Erfolgsgeschichten dokumentiert: Die Sujets zeigen Unternehmerinnen und Unternehmer, die Ihre Geschäftsidee erfolgreich umsetzten und im Markt etablierten.

Die Clus Werbeagentur aus Chur hat für die Graubündner Kantonalbank eine Kampagne realisiert, welche Bündner Erfolgsgeschichten dokumentiert: Die Sujets zeigen Unternehmerinnen und Unternehmer, die Ihre Geschäftsidee erfolgreich umsetzten und im Markt etablierten. Mit Anzeigen, Plakaten, neu strukturierten Broschüren und KMU-Seminarreihen soll die Marktführerschaft im Segment der Geschäftskunden gefestigt und weiter ausgebaut werden, heisst es in einer Mitteilung der Agentur.
Verantwortlich bei der Graubündner Kantonalbank, Chur: Christine Purgly (Leiterin Werbung), Daniel Michel (Leiter Marketing), Ursina Marx (Werbeassistenz). Verantwortlich bei Clus Werbeagentur ASW, Chur: Kajo Bächle ( Beratung, CD), Olivier Chauliac ( AD), Robin Keller ( Beratung/Text). Fotografie: sfh Bildkommunikation, Bregenz, Reinhard Fasching.
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