Draft/Lowe: Business Mailing für neuen Mini

Die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Agentur Lowe hat im Auftrag von Mini Switzerland ein B2B Mailing realisiert. Das Angebot unter dem Motto «Pimp your Company» richtet sich an Entscheidungsträger in Unternehmens.

Die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Agentur Lowe hat im Auftrag von Mini Switzerland ein B2B Mailing realisiert. Das Angebot unter dem Motto «Pimp your Company» richtet sich an Entscheidungsträger in Unternehmens. Dabei ist eine Firmenbeschriftung des neuen Mini Teil des Gesamtpakets.
Entwickelt wurde ein Mailing im Pimp my Ride Stil. Unternehmer werden in 6 Schritten zu ihrem neuen Business Modell geführt. Darüber hinaus finden sie die Möglichkeit, ihre Visitenkarte unter einen mit Laser ausgestanzten Mini zu schieben. So erhalten sie einen ersten Eindruck, wie ihr Firmenlogo auf 3.9 Metern Werbeflächen wirken wird. Das Mailing wird in alle drei Landesteile versandt.
Verantwortlich bei Mini Schweiz: Patrick Cupelin (Leiter Mini Schweiz), Jonas Theiler (Leiter Kommunikation Mini). Verantwortlich bei Lowe: Daniel Comte (ECD), Frédéric Nogier (AD), Nicolaj Förderer (Grafik), Boris Beuckmann (Text), Rolf Jeger, Jasmin Jost (Beratung), Reto Saluz (Produktion).
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Hardy Lussi neu im Verwaltungsrat von Sat.1 Schweiz

Hardy Lussi, Managing Director von Seven One Media (Schweiz), wurde neu in den Verwaltungsrat von Sat.1 Schweiz gewählt.

Hardy Lussi, Managing Director von Seven One Media (Schweiz), wurde neu in den Verwaltungsrat von Sat.1 Schweiz gewählt. Die weiteren Mitglieder sind Thomas Wagner (Präsident), Fibo Deutsch (Vize), Guido Bolten und Marco Castellaneta. Sat.1 Schweiz ist ein Unternehmen von Pro Sieben Sat.1 Media und Ringier.

GFS Communications gründet Beratungsunternehmen für Strategie und Marketing

Die St. Galler Agentur GFS Communications verstärkt ihre strategische Beratungskompetenz mit der Gründung der ISG Integrated Strategy Group.

Die St. Galler Agentur GFS Communications verstärkt ihre strategische Beratungskompetenz mit der Gründung der ISG Integrated Strategy Group. Die Tochtergesellschaft bietet unter der Leitung von Hendrik Godbersen und Andreas Felder Strategie- und Marketingberatung mit einer neu entwickelten Methodik. Die ISG Integrated Strategy Group verhelfe Unternehmen und Marketingverantwortlichen in vier Schritten zum mehr Markerfolg, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. . Das von Godbersen und Felder in einem vom Bund mitfinanzierten Forschungsprojekt entwickelte Integrated Marketing System sei die erste ganzheitliche Planungs- und Steuerungsmethodik für die nachfragebasierte Unternehmensführung. Um den Gewinn durch höhere Umsätze und tiefere Kosten zu maximieren, werden das Denken und Handeln des Unternehmens konsequent und stringent auf die erfolgreichsten Marktsegmente ausgerichtet. Vier aufeinander aufbauende Ebenen (Markt-Insight, Positionierung & Strategie, Brand Statement, Marketing-Instrumente) sollen zu einem konsistenten Marktkonzept führen

SE Impuls! wieder auf Sendung

Die zweite Ausgabe des hauseigenen Web-TV-Formats von SE Impuls ist online. «SE Impuls! TV» heisst die von Susanne Hueber moderierte Sendung.

Die zweite Ausgabe des hauseigenen Web-TV-Formats von SE Impuls! ist online. «SE Impuls! TV» heisst die von Susanne Hueber moderierte Sendung. Mehrmals pro Jahr stellt die Luzerner Full Service-Agentur Beiträge und Interviews zu Themen aus den Bereichen Marketing und Kommunikation auf ihre Website. Zielpublikum seien in erster Linie Marketing- und Internetverantwortliche von Unternehmen, heisst es in einer Mitteilung. Die Sendungen seien aber so konzipiert, dass nicht nur Fachleute, sondern auch alle anderen Zuschauer einen Mehrwert daraus ziehen können.
Fester Bestandteil jeder Sendung sind ein Interview mit einem Fachmann zum Schwerpunktthema, ein Wettbewerb sowie ein praktischer Tipp. Die Sendungen werden in der Regel im Studio in Adliswil aufgezeichnet. Einzelne Folgen werden an Aussenschauplätzen gefilmt. Eine Sendung dauert ungefähr acht Minuten.
> Zur Sendung
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Susanne Hueber.
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Marti & Partner: Direct Marketing-Konzept für Premium Fashion Stores entwickelt

Wenn dieser Tage in über 30'000 Hauhalten ein frischer und modischer Herbstwind bläst, ist das nicht nur das Verdienst der Premium Fashion Stores, sondern auch von Marti & Partner. Für die Vereinigung unabhängiger Modehäuser hat die Agentur nämlich ein Direct Marketing-Konzept entwickelt.

Wenn dieser Tage in über 30’000 Hauhalten ein frischer und modischer Herbstwind bläst, ist das nicht nur das Verdienst der Premium Fashion Stores, sondern auch von Marti & Partner. Für die Vereinigung unabhängiger Modehäuser hat die Agentur aus dem Zürcher Seefeld ein Direct Marketing-Konzept entwickelt, das es jedem Mitglied der Vereinigung ermöglicht, seine Kunden mit einer eigenen Modezeitschrift auf die neue Modesaison aufmerksam zu machen. Dank geschickter Nutzung des gesamten Synergie-Potenzials ist es so laut Mitteilung gelungen, ein hochwertiges Modemagazin bei adäquaten Investitionen zu schaffen, das in der stolzen Gesamtauflage von 30’000 Exemplaren verteilt wird.
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Alkoholwerbung am TV: Ständerat fügt sich dem Nationalrat

Werbung für Wein und Bier am Fernsehen wird liberalisiert. Der Ständerat hat am Donnerstag dem Nationalrat nachgegeben und den Antrag der Einigungskonferenz übernommen.

Werbung für Wein und Bier am Fernsehen wird liberalisiert. Die eidgenössischen Räte haben am Donnerstag das Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) revidiert, wie die SDA meldete. Der Ständerat, der für ein Werbeverbot einstand, fügte sich dem Entscheid der Einigungskonferenz diskussionslos. Im Nationalrat warb Ruedi Aeschbacher (EVP/ZH) vergeblich für ein Nein. Die gesamte Suchtpräventionsszene sei gegen eine Liberalisierung und auch die EU werde über kurz oder lang ein Werbeverbot verhängen. Der Ablehnungsantrag wurde mit 103 zu 69 Stimmen verworfen.
Werbung für leichte Alkoholika ist zur Zeit in der Schweiz auf allen SRG-Sendern sowie in den Schweizer Werbefenstern von ausländischen Fernsehanbietern verboten, was im Widerspruch zur EU-Richtlinie «Fernsehen ohne Grenzen» steht. Gemäss dieser Richtlinie unterstehen im Ausland ausgestrahlte Werbefenster den Gesetzen im Lande des Senders. Da in Deutschland Werbung für Bier und Wein erlaubt ist, muss dies auch für deutsche Privatsender gelten, die Schweizer Werbefenster betreiben. Dies muss die Schweiz umso mehr, weil beide Räte bereits entschieden haben, am EU-Filmförderungsprogramm Media teilzunehmen. Dies bedingt, dass die Schweiz die EU-Fernsehrichtlinie respektiert. Der Bundesrat schlug deshalb vor, das Werbeverbot zu lockern – auch für die SRG-Sender.
Das Media-Abkommen und der Beitrag der Schweiz von 41 Millionen Franken mit jährlichen Tranchen von rund 10 Millionen Franken bis 2013 ist von beiden Räten gutgeheissen worden. Das Verbot religiöser und politischer Werbung sowie der Werbung für Spirituosen und Mischgetränke kann aufrechterhalten werden.
(Bild: Keystone)

Erdmannpeisker gewinnt Astra-Pitch

Erdmannpeisker konnten sich in der Konkurrenzpräsentation des Bundesamts für Strassen Astra gegen vier Mitbewerber durchsetzen. Inhalt war die Entwicklung einer «Idée directrice» rund um die Sanierung und Verbesserung der Stadttangente Bern, welche in diversen Medien umgesetzt werden kann.

Erdmannpeisker konnten sich in der Konkurrenzpräsentation gegen vier Mitbewerber durchsetzen. Inhalt war die Entwicklung einer «Idée directrice» rund um die Sanierung und Verbesserung der Stadttangente Bern, welche in diversen Medien umgesetzt werden kann. Hintergrund ist die Grossbaustelle an der Stadttangente Bern. Diese
wird zwangsläufig zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen und die Gemüter strapazieren. Gesucht wurde eine Kommunikation, die nicht nur informativ ist, sondern das Thema Baustelle überraschend positiv behandelt, Verständnis schafft und Tipps vermittelt. Mit welcher kreativen Lösung Erdmannpeisker aufwartet, sehen die Berner/innen im 2010.
Verantwortlich beim Bundesamt für Strassen Astra: David Wetter (Filialchef Astra Filiale Thun), Petra Maurer Beauftragte Information & Kommunikation. Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Daniel Hesse (AD), Christina Schmid (AD), Arnd Lettmann (Text), Sonja Margot (Beratung).

Euro RSCG setzt sich gegen Verbot von Minaretten ein

Die Schweizer Stimmberechtigten entscheiden am 29. November 2009 über ein Verbot von Minaretten. Die Gesellschaft Minderheiten Schweiz lehnt die Minarettverbotsinitiative ab. Euro RSCG Zürich unterstützt die GMS unentgeltlich mit Anzeigen, Plakaten und weiteren Werbemitteln.

Die Schweizer Stimmberechtigten entscheiden am 29. November 2009 über ein Verbot von Minaretten. Die Initiative der Schweiz will den Bau von Minaretten in der ganzen Schweiz per Volksentscheid verbieten. Die Gesellschaft Minderheiten Schweiz, die sich für Lebensrecht, Kultur und Integration von alten und neuen Minderheiten stark macht, lehnt die Minarettverbotsinitiative mit aller Entschiedenheit ab.
Die Agentur Euro RSCG Zürich unterstützt die GMS unentgeltlich mit Anzeigen, Plakaten und weiteren Werbemitteln, wie es in einer Mitteilung heisst. Den Auftakt der Kampagne macht eine Idee, die mit einer positiven Botschaft auffällt. Im Gegensatz zur polemischen und vergifteten Art der Initianten. In einem freiheitlichen, demokratischen und solidarischen Land wie der Schweiz, habe es genug Platz für alle Religionen, heisst es weiter. Visuell übersetzt: Verschiedene religiöse Bauten ragen in den Himmel, der gross genug für alle ist.
Verantwortlich bei Iras Cotis/ Gesellschaft Minderheiten Schweiz: Giusep Nay (a. Bundesgerichtspräsident), Heinz Haab (Iras Cotis), Michael Chiller-Glaus (Gesellschaft Minderheiten Schweiz GMS), Ronnie Bernheim (Unternehmer), Hanspeter Ernst (Leitung Zürcher Lehrhaus), Rifa’at Lenzin (Islamwissenschaftlerin), Regula Renschler (Publizistin), Georg Vischer (a. Kirchenratspräsident Basel-Stadt). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Axel Eckstein (CD), Marietta Albinus, Emi Lehmann (AD), Marianne Sauter (Beratung), Anna Colby (Art Buying), Edi Burri (Produktion).
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Verkauft AP deutsche Tochter an DDP?

In Deutschland zeichnet sich eine Neuordnung des hart umkämpften Nachrichtenagentur-Marktes ab. Die US-Agentur Associated Press (AP) spricht über einen Verkauf ihrer deutschen Tochter.

In Deutschland zeichnet sich eine Neuordnung des hart umkämpften Nachrichtenagentur-Marktes ab. Die US-Agentur Associated Press (AP) spricht über einen Verkauf ihrer deutschen Tochter, wie die SDA meldete. Seit Wochen gebe es Gespräche auf Ebene der Eigentümer, bestätigte Deutschland-Chefredaktor am Donnerstag. Zum jetzigen Zeitpunkt habe er keine Informationen, dass die Gespräche vor dem Abschluss stehen würden. Die Berliner Nachrichtenagentur DDP soll an einem AP-Kauf interessiert sein, wie Branchenkenner vermuten. Bei DDP war keine Stellungnahme zu erhalten. Ob und wann eine Einigung mit dem amerikanischen Mutterkonzern erzielt werden könne, sei aber noch nicht klar, soll eine Person, die mit den Verhandlungen vertraut ist, zu Reuters gesagt haben. Die Verhandlungen kämen aber gut voran.
Bei DDP sind 140 Journalisten fest angestellt. Das Unternehmen setzte 2008 knapp 12 Millionen Euro um. AP beschäftigt in Deutschland etwa 80 Redaktoren. Weltweit sind es knapp 4‘000.

123people wird mobil

Die Online-Personensuche 123people wird mobil. iPhone-Usern steht ab sofort die kostenlose 123people-iPhone App zum Download im Apple iTunes Store zur Verfügung.

Die Online-Personensuche 123people wird mobil. iPhone-Usern steht ab sofort die kostenlose 123people-iPhone App zum Download im Apple iTunes Store zur Verfügung. «Der Ausgangspunkt zur 123people iPhone App war die Überlegung, stets unabhängig zu sein, wenn man Adressen, Telefonnummern oder E-Mail Adressen benötigt», so Russell E. Perry, Geschäftsführer von 123people, in einer Mitteilung. «Dabei war uns besonders wichtig, dass wir bei allem Funktionsumfang keine Kompromisse bei der Benutzerfreundlichkeit machen. Sämtliche Features der 123people App können mit einer Hand per One-Click bedient werden».
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TV-Alkoholwerbung: Suchtfachstellen enttäuscht, TV-Sender erfreut

Nicht alle sind mit dem Entscheid des Ständerates, Werbung für Bier und Wein am TV zu liberalisieren, zufrieden. Die Schweizer Suchtfachstellen kritisieren den Beschluss. Die Fernsehsender dagegen zeigen sich erfreut.

Nicht alle sind mit dem Entscheid des Ständerates, Werbung für Bier und Wein am TV zu liberalisieren, zufrieden. Die Schweizer Suchtfachstellen kritisieren den Beschluss: Die hauchdünne Entscheidung ist für die Fachstellen «enttäuschend». Das Parlament gewichte die kommerziellen Interessen der Alkoholindustrie, der TV-Stationen und der Werbebranche höher als den Jugendschutz. Dies teilte die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme, der Fachverband Sucht und das Groupement Romand d’Etudes sur l’Alcoolisme et les Toxicomanies am Donnerstag gemäss SDA mit.
Die SRG dagegen begrüsst den Beschluss. Damit würden Schweizer Veranstalter nicht länger gegenüber den Schweizer Fenstern ausländischer Programme benachteiligt, sagte Max Gurtner, Leiter Unternehmenskommunikation bei der SRG gegenüber der SDA. Ebenfalls zufrieden ist der Verband Schweizer Privatfernseher und Privatradios Telesuisse. Bei der TV-Werbung Prävention und Jugendschutz betreiben zu wollen, sei illusorisch, sagte Filippo Lombardi, Tessiner CVP-Ständerat und Präsident von Telesuisse. Der Entscheid sei «korrekt». Jugendliche konsumierten zu 80 Prozent ausländische TV-Sender – deshalb sei es «logisch», das Schweizer Gesetz an das Ausländische anzupassen.
3+ begrüsst Marktöffnung
Neben den SRG-Sendern war es auch sprachregionalen Sendern bisher untersagt, Werbung für Bier und Wein auszustrahlen. Über die Liberalisierung freut sich deshalb auch3+-Geschäftsführer Dominik Kaiser. Er würde eine weitere Marktöffnung begrüssen, da «Fernsehwerbung weiterhin wesentlich stärker reglementiert wird als andere Werbeformen wie Zeitungen.» Vom Entscheid betroffen ist auch MTV Networks Schweiz. «Wir werden unsere Verantwortung gegenüber der jugendlichen Zielgruppe wahrnehmen», sagte Berit Gründlers, Marketing Manager bei MTV. Deshalb würden Richtlinien zum Werben von Bier und Wein erstellt.

Das digitale Wohnzimmer

Ist das Wohnzimmer der Zukunft ein Multimedia-Hightechcenter? Komplett vernetzt mit der Aussenwelt? Alle Medien jederzeit abrufbar, skalierbar, kontrollierbar? Was braucht es für Technologien, damit aus diesen Theorien Fakten werden? Und – wie wird der Mensch auf diese neuen Welten reagieren? Spannende Referenten blickten in die Zukunft am Media Future Day, präsentiert vom TPC.

Ist das Wohnzimmer der Zukunft ein Multimedia-Hightechcenter? Komplett vernetzt mit der Aussenwelt? Alle Medien jederzeit abrufbar, skalierbar, kontrollierbar? Was braucht es für Technologien, damit aus diesen Theorien Fakten werden? Und – wie wird der Mensch auf diese neuen Welten reagieren? Spannende Referenten blickten in die Zukunft am Media Future Day, präsentiert vom TPC.
Nicht in die klare Form der Kristallkugel sondern in die flüssigen und damit auch schwerer fassbaren Kristalle der Flachbildschirme versuchten die Referenten letzte Woche am traditionellen Future Day des TPC zu blicken. Nachdem Gastgeber und CEO Alexander Krombholz zuerst den Begriff «Digital Nativs» in den Raum setzte – das ist die Generation, die schon als Baby online ist – und die Problematik aufnahm, dass die multimediale Zukunft uns nicht nur mit technischen sondern auch sozialen Aspekten fordern wird, präsentierte der Chef des TPC, wie und wo die Fiktion in den nächsten Jahren Tatsache werden soll.
Sicher werden rund um die Fussball WM in Südafrika ein paar wichtige Veränderungen im Bereich Hardware anstehen. Der Fernsehmarkt ist gerüstet. Dazu kann man mit neuen Geräten demnächst in der Küche oder im Schlafzimmer drahtlos den Content vom PC im Wohnzimmer abrufen. 250 und damit alle namhaften Unternehmen der Herstellerbranche haben sich bereits weltweit für einen gemeinsamen Standard einigen können. Dem Slogan «connect and enjoy» dürften demnach bald keine normierten Barrikaden mehr im drahtlosen Netz das Spiel verderben. Weiter wurde orakelt, dass im nächsten Jahr das Bravia Internet Video auf den Markt kommen wird. Dass immer mehr TV-Angebote zusätzlich und zeitverschoben im Internet angeboten werden, ist inzwischen allen klar. Neu zeigt sich konkret, dass 3D zu einem grossen Thema wird. Für Gamer sicher ein Tor zum Paradies. Playstation wird im Internet in Zukunft mit einem 3D-Signal bedient, natürlich in voller HD-Qualität. Aber auch im Bereich Kino sind in den USA bereits 7000 Häuser in Planung für dieses ultimative Filmerlebnis.
Wohin sich die Entwicklung verschieben wird, verraten auch einige Zahlen. 3 Milliarden TV-Geräte, 1 Milliarde PC und 4 Milliarden Handy sind heute weltweit in Betrieb. Sie werden immer mehr multifunktionale Dienste leisten. «In Zukunft schauen wir TV mit dem Handy und telefonieren mit dem Computer», ist eine der Prognosen.
Roger Pitton, Programm Director Microsoft TV, Video and Music Business, hatte zwar noch ein kleines Problem, als er mit der Fernbedienung seine Powerpoint-Präsentation starten wollte. Als der richtige Knopf gefunden war, durften die Interessierten im Studio 1 dann hören, dass in Zukunft der Kanalwechsel beim Fernseher mit nur noch einer Handbewegung in der Luft funktionieren könnte. Beruhigend auch zu hören, dass Microsoft gemäss dem Slogan «Enabling Technologies» hart daran arbeitet, dass die neuen Technologien «auch im Haushalt funktionieren», wo dem normalen User kein IT-Support zur Seite steht.
Welche Geräte in Zukunft zu unserem Glück beitragen, präsentierte anschliessend Frank Biernat, Business Development Manager Pro Markets, Apple Schweiz. Er zeigte auf, wieso Apple sein Geld zu 50 Prozent in Hardware und 50 Prozent in Software investiert. Viel verspricht man sich von iTunes, weil über dieses System in Zukunft alles mit den gleichen Codes verwaltet wird, also auch Termine und Kontakte. Dazu stehen für Consumer auf iTunes heute bereits 11 Millionen Songs, 55‘000 Hörbücher oder 150‘000 Podcasts bereit. Ebenfalls das Schweizer Fernsehen bietet über den iTunes-Store eine Zweitverwertung seiner Programme an. 27’000 U-Kurse machen das Wissen hochkarätiger Universitäten wie zum Beispiel Harvard oder auch Epul Lausanne für jedermann zugänglich.
Insgesamt weiss Appleauf seinem Portal von weltweit 85 Millionen Kaufkunden – «weil wir von denen die Infos der Kreditkarten haben». Generiert wird ein Teil dieses Umsatzes über 30 Millionen iPhones weltweit. Interessant ist auch die Zahl von 65‘000 Applikationen. Hier kann nämlich jeder, der irgend ein sinnvolles Programm entwickelt hat, dieses über den iTunes-Store anbieten. 30 Prozent vom Verkaufspreis geht an Apple, 70 Prozent an den Entwickler.
Verkaufsrenner in der Schweiz sind zum Beispiel die digitalisierte Bahnhofsuhr aufs Handy für 99 Rappen oder das helvetische Telefonbuch für 11,99. Insgesamt sind bei iTunes bis heute 1,8 Milliarden Applikationen herunter geladen worden, wobei sich allein in den letzten 12 Wochen die Nachfrage bereits verdoppelt hat.
Spannende und kompetente Informationen zur bereits existierenden Zukunft in der Gegenwart konnte auch Markus Hollenstein vermitteln. Der Leiter Marketing bei Publisuisse präsentierte eine Neuauflage der Studie «Medien der Zukunft», auf welche die Werbewoche noch detaillierter eingehen wird.
Andreas Panzeri
Einige Referate des Media Future Day werden demnächst auch auf www.tpcag.ch aufgeschaltet.
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Spannende Blicke in die Zukunft im Studio 1 des TPC.
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Roger Pitton von Microsoft Schweiz.
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Frank Biernat, Apple Schweiz.
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Markus Hollenstein, Publisuisse.
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