Etat: TBS Identity gewinnt CI-Mandat für Derendinger

TBS Identity konnte sich bei einem Pitch von Derendinger durchsetzen. Die Agentur erhält das Mandat für die Konzeption eines neuen Auftritts.

Ziel ist es, die Unternehmenserscheinung des Schweizer Anbieters von Fahrzeugersatzteilen zu verjüngen. Zudem soll die Marktleistung gegenüber dem Schweizerischen Garagengewerbe auf den Punkt gebracht werden. Der Neuauftritt wird im ersten Quartal 2010 umgesetzt.

Zu guter Letzt: Zahnärzte wollen mehr Promis

Die Boulevardisierung und Personalisierung schreitet voran – und macht vor Zahnarztzeitschriften nicht Halt. Aufgrund grosser Nachfrage hat das Premium-Zahnarztmagazin Dentastic nun seinen Promi-Teil ausgebaut.

«Der Promi-Teil kommt sehr gut an bei unseren Lesern und Inserenten», erklärt Verleger Boris Etter. Deshalb erhält das Heft nun noch mehr Glamour. In der aktuellen Ausgabe verraten Miss Schweiz Linda Fäh und Vize-Miss-Schweiz Tabea Schulthess alles über ihre Zähne. Dazu trainiert Dave Dollé eine attraktive Zahnärztin. So weit, so gut. Worin unterscheidet sich das Heft denn nun von gewöhnlichen Beauty- und Lifestylemagazinen? Kommt die Fachsimpelei auf den 48 Hochglanzseiten etwa zu kurz? Der Verleger beruhigt: «Fachartikel, z.B. durch Top-Opinion-Leader […] gewährleisten medizinisch hochstehende Berichterstattung».
Ein kurzer Blick ins Heft bestätigt, selbst auf den Promi-Seiten wartet das selbsternannte «Edelmagazin» mit fachkundigen Informationen auf. In der Oktober-Ausgabe erfährt der interessierte Leser beispielsweise, wie oft sich die Miss-Kandidatinnen die Zähne putzen. Kleiner Schönheitsfehler: Auf vier von insgesamt sechs Bildern sind – trotz Lächeln – keine Zähne zu sehen. Dafür punkten alle Missen bei einem Quiz mit zahnmedizinischem Wissen (hier klicken).

Testen auch Sie Ihre Fachkenntnisse mit der Original-Fragestellung aus dem Heft. Achtung: Besonders heimtückisch ist Antwortalternative c.

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Was sich Blick-Leser vom Geburtstagskind wünschen

Die «Wunsch-Kampagne» von Scholz & Friends Zürich zum 50. Geburtstag des Blick geht in die zweite Phase. Ab sofort werden die besten Leserwünsche veröffentlicht.

Nach dem Start der crossmedialen Kampagne erhielt die Boulevardzeitung in den vergangenen Wochen über tausend Leserwünsche. «Macht den Sport wieder richtig rum», «Action und Biss» oder auch «mehr über die Nationalsportarten Schwingen und Hornussen», lauten beispielsweise einige der Wünsche, die den Blick auf Wunschzetteln oder Bierdeckeln, via E-Mails, SMS oder über die Microsite Blick.ch/wunschblick erreichten.
Veröffentlicht werden die Wünsche in TV- Spots, Plakaten, Anzeigen und auf der Kampagnen-Microsite. Insgesamt vier TV-Spots sind auf den Sendern SF, Pro Sieben, Kabel 1 und 3+ zu sehen. Anzeigen werden in überregionalen Zeitungen und Zeitschriften, unter anderem in 20 Minuten und der Schweizer Illustrierten, geschaltet. Bis zum 14. Oktober können Leser auf der Microsite nach wie vor ihre Wünsche abgeben.

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Verantwortlich bei der Blick-Gruppe, Ringier: Corina E. Schneider (Leitung Lesermarkt), Marie-Eve Aegerter (Leitung Werbung). Verantwortlich bei Scholz & Friends Zürich: Joerg Jahn, Markus Hammer, Teresa von Einem, Conrad Malcher (Kreation), Uli Geiger, Mathias Rösch (Beratung). Vorstand und Partner Scholz & Friends Group: Martin Pross, Katrin Seegers (Strategische Planung). Fotograf: Andrea Vedovo. Programmierung Microsite: Atfront, Daniel Landolt (Interaction Director), Peter Eisenegger (Beratung), Fabian Keller (Projektleitung).

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Stellenabbau bei Le Temps

Auch die Westschweizer Tageszeitung Le Temps bekommt die Krise zu spüren. Fünf Personen werden entlassen, mehrere müssen ihr Arbeitspensum reduzieren.

Wie Chefredaktor Jean-Jacques Roth am Montag im Westschweizer Radio RSR sagte, werden insgesamt zehn Stellen abgebaut. «Alle Abteilungen sind von den Massnahmen betroffen», sagte Roth am Radio. Gegenüber der Nachrichtenagentur SDA präzisierte er: Die Hälfte der zehn Vollzeitstellen werde durch freiwillige Pensenreduktionen abgebaut, fünf Personen müssten entlassen werden. Die Sparmassnahmen werden bereits ab 1. Oktober umgesetzt. Laut Roth haben Personal und Direktion einen Sozialplan ausgehandelt. Die gesunkenen Werbeeinnahmen hätten bereits früher zu Sparmassnahmen geführt, sagte Roth.

Anstoss: Deutsches Sportfernsehen DSF vor Schweizer Comeback?

Gibt es ein Comeback des Deutschen Sportfernsehens DSF in der Schweiz? Die Macher von DSF und Star TV prüfen derzeit eine künftige Zusammenarbeit. Das bestätigten beide Sender auf Anfrage.

Star TV hatte bis Mai vergangenen Jahres eine vergleichbare Partnerschaft mit dem Schweizer Sportfernsehen praktiziert – pikanterweise genau mit dem Sender, der den analogen Sendeplatz des DSF übernommen hat und diesen damit faktisch vom Schweizer Markt verdrängte. Paul Grau, Inhaber und Geschäftsführer von Star TV, bestätigt die laufenden Gespräche: «Star TV ist tatsächlich an einer Zusammenarbeit mit dem DSF interessiert. Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass wir auch für Sportevents ein grosses Publikum begeistern können. Wichtig ist aber, dass sowohl der Inhalt, als auch auch die gezeigte Qualität unseren hohen Ansprüchen gerecht werden.»
Auch das DSF in München bestätigt, dass derzeit konstruktive Gespräche mit Star TV geführt werden. Eine weitere Stellungnahme wolle man allerdings während der laufenden Verhandlungen nicht abgeben. Ein Engagement in der Schweiz drängt sich für das DSF fast auf, denn nach der Entfernung aus dem analogen Programmangebot erhielt der Sender viele enttäuschte Reaktionen von Zuschauern aus der Schweiz.
Sollten sich die beiden Parteien einigen können, wäre ein DSF-Programmfenster auf Star TV noch in diesem Herbst möglich. Und mit Christine Surer stünde sogar schon eine DSF-erprobte Moderatorin mit Star TV-Erfahrung auf der Startbahn.
Anne-Friederike Wilhelm

SPRI: Yves Daccord wird Stiftungsrat

Das Schweizerische Public-Relations-Institut SPRI hat Yves Daccord in den Stiftungsrat gewählt. Daccord ist seit 2002 Kommunikationsleiter des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes

Das Schweizerische PR Institut SPRI hat Yves Daccord neu in den Stiftungsrat gewählt. Daccord leitet seit 2002 die Kommunikation des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der humanitären Arbeit und im Journalismus und weist als Politologe vertiefte Fachkenntnisse in den Bereichen Reputation Management, Unternehmenskommunikation, Issue- und Krisenmanagement sowie Public Affairs aus. Daccord vertrete zusammen mit Daniel Herrera die für das SPRI zunehmend an Bedeutung gewinnende Westschweiz, wie es in einer Pressemitteilung vom Montag heisst.

Publicitas Radiotele vermarktet das neue Radio Basel

Publicitas Radiotele hat die Exklusivvermarktung von Radio Basel übernommen. Die Unternehmenseinheit wird dafür eine Filiale in Basel eröffnen.

Das in Zürich situierte Team habe im langen Evaluationsverfahren voll umfänglich überzeugt, begründet Christian Heeb, Inhaber von Radio Basel, den Entscheid. Zudem habe die Ausgangslage der ganzen Pubilcitas-Gruppe in der Nordwestschweiz den Ausschlag gegeben. P Radiotele wird künftig von zwei Standorten aus operieren. In Zürich konzentriere man sich vor allem auf das nationale Vermittlungs- und Vermarktungsgeschäft, so Urs Haering, Head of Radio.
Radio Basel entsteht aus dem ehemaligen Radio Basel 1. Das Lokalradio wird per 30. September 2009 von Christian Heeb, Gründer von Radio Basilisk, und seinem früheren SWF3-Kollegen, dem deutschen Unternehmer Karlheinz Kögel, von der Basler Zeitung Medien übernommen. Publicitas Radiotele wird den Werbeplatz von Radio Basel auf den 1. Oktober ab sofort vermarkten.

Blick: Relaunch am 14. Oktober

Nun ist das Datum bekannt: Ab 14. Oktober – exakt 50 Jahre nach der Erstausgabe – erscheint der Blick wieder im grossen Broad-Sheet-Format.

Zum 50. Geburtstag erscheint der Blick mit neuem Format, neuer Konzeption und als Zweibund-Zeitung mit separatem Sportteil und im früheren, grossen Broad-Sheet-Format. Damit erfülle das Blatt einen vielfach geäusserten Wunsch seiner Leser, teilte Ringier am Montag mit. Zudem ermögliche das grössere Format den Boulevardthemen einen wesentlich besseren und kräftigeren Auftritt. Weitere Informationen wird Ringier im Vorfeld des Relaunchs publizieren.

Etat: Agence Trio kommuniziert für Physioswiss

Physioswiss hat anlässlich des 90-Jahr-Jubiläums die Vergabe der landesweiten Kommunikation auszuschreiben. Agence Trio konnte sich beim mehrstufigen Pitch durchsetzen.

Nach einem Wettbewerb in mehreren Runden hat Trio das Mandat des Schweizer Physioverbands gewonnen. Dieses erstreckt sich auf die gesamte Schweiz und ist langfristig ausgelegt. Die Agentur wird sich von jetzt an um das Markenimage und die Strategie des Verbands kümmern. Erste Arbeiten werden in Kürze sichtbar sein. Bereits bekannt ist der neue Claim: «Unsere Leistung bewegt alle».

Verantwortlich bei Physioswiss: Kristina Ruff (Projektleiterinn Kommunikation). Verantwortlich bei Agence Trio: Olivier Pasche (Projektleitung), Guido Masson (CD), Réa Christ (Grafik), David von Ritter (Text).

Ferrero: Schokolade und Milch beim Speed-Dating

Ab sofort erscheint der Kinder-Riegel-Spot im Schweizer Fernsehen auf Mundart. Ferrero liess den für Deutschland konzipierten Werbefilm für die Deutschschweiz synchronisieren.

Entstanden ist eine Animationsgeschichte, die zeigt, wie alles begann. Bei einem Speed-Dating treffen sich Schokolade und Milch und merken auf Anhieb, dass sie wie füreinander geschaffen sind. Der Film wurde für den Schweizer Markt adaptiert und in der Tradition bekannter Trickfilmsynchronisationen in Mundart synchronisiert. Der TV-Spot ist ab sofort auf allen reichweitenstarken Sendern im Schweizer Fernsehen zu sehen.

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Verantwortlich bei Ferrero: John Vetterli (Junior Product Manager). Tonstudio: Jingle Jungle.

Schweizer Restauranttester auf 3+

Am 15. Oktober 2009 startet die neuste Eigenproduktion von 3+. Spitzenkoch Daniel Bumann bringt in Schieflage geratenen Restaurants wieder auf Vordermann.

Nach der dritten Staffel der Dokusoap «Bauer, ledig, sucht…» folgt diesen Herbst mit «Bumann, der Restauranttester» die nächste Schweizer Eigenproduktion des jungen Schweizer Fernsehens. Die Sendung startet am 15. Oktober um 21.35 Uhr. Spitzenkoch Daniel Bumann gibt in Schieflage geratenen Restaurants kulinarische, ökonomische und zwischenmenschliche Tipps. Der 50-Jährige ist mit 18 Gault-Millau-Punkten und zwei Sternen im Guide Rouge ausgezeichnet.

Archi: Tessiner Architekturzeitschrift in neuen Händen

Die Verlags-AG der akademischen technischen Vereine übernimmt per Januar 2010 die Fachzeitschrift Archi. Damit ist die Tochtergesellschaft des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein nun in allen drei Sprachregionen präsent.

Die 1998 gegründete, zweimonatlich erscheinende Zeitschrift Archi hat sich in den letzten Jahren als Publikation der italienischen Schweiz zu den Themen Architektur, Ingenieurwesen und Städtebau etabliert. Seit ihrer Gründung ist sie das offizielle italienischsprachige Publikationsorgan des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA). Zuvor hatte die Rivista Tecnica diese Funktion inne.
Die Übernahme erfolge im besten Einvernehmen aller Beteiligten, wie es in einem Pressecommuniqué vom Montag heisst. Die fachlich eigenständige Redaktion bleibt im Tessin. Der bisherige Verlag, die Edizioni Casagrande in Bellinzona, ist weiterhin für den Druck der Zeitschrift verantwortlich. Die SIA-Sektion Tessin nimmt Einsitz im Verwaltungsrat der Verlags-AG.

Publikationsorgane des SIA in allen drei Sprachregionen
Die Verlags-AG der akademischen technischen Vereine mit Sitz in Zürich ist Herausgeberin der deutschsprachigen Wochenzeitschrift Tec21 sowie des französischsprachigen, zweiwöchentlich erscheinenden Tracés. Mit der Übernahme wird der Verlag schweizweit in den drei grösseren Landessprachen aktiv und vereinigt alle offiziellen Publikationsorgane des SIA. Die Vereinigung aller drei Zeitschriften unter einem Verlagsdach ermögliche einen wertvollen fachlichen Austausch über die Sprachgrenzen hinweg, wie es weiter heisst.
Die Verlags-AG wird Archi anlässlich der Messe Swissbau am Mittwoch, 13. Januar 2010 in Basel vorstellen und die erste Ausgabe unter der neuen Herausgeberschaft präsentieren.

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