Basler & Hofmann unterstützt Öko-Kompass und Energie-Coaching

Die Agentur Basler & Hofmann hat vom Umwelt- und Gesundheitsschutz der Stadt Zürich das Mandat für die Kommunikation von Öko-Kompass und Energie-Coaching gewonnen. Die Agentur hat den Auftrag erhalten, die neue Umweltberatung Öko-Kompass bei den KMU der Stadt Zürich zu etablieren.

Die Agentur Basler & Hofmann hat vom Umwelt- und Gesundheitsschutz der Stadt Zürich das Mandat für die Kommunikation von Öko-Kompass und Energie-Coaching gewonnen. Die Agentur hat den Auftrag erhalten, die neue Umweltberatung Öko-Kompass bei den KMU der Stadt Zürich zu etablieren. Gleichzeitig sollen Hausbesitzende für die Sanierung ihrer Liegenschaften sensibilisiert und für ein Energie-Coaching gewonnen werden, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Die Stadt Zürich will mit diesen Angeboten in zwei wichtigen Bereichen dem Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft ein Stück näher kommen.

Publikumsrat wertet SF-Kindertagesschau-Experiment als Erfolg

In der zweiten September-Woche wurde auf Schweizer Fernsehen SF um 18 Uhr eine Kindertageschau ausgestrahlt. Sie erhielt vom Publikumsrat gute Noten.

In der zweiten September-Woche wurde auf Schweizer Fernsehen SF um 18 Uhr eine Kindertageschau ausgestrahlt. Sie erhielt vom Publikumsrat nun gute Noten. Die von Schülern aus Dübendorf ZH produzierten Sendungen seien alles andere als ein Schülertheater gewesen.
Der Rat wertete das Experiment insgesamt als Erfolg. Die Schüler hätten die im Vorfeld geäusserten Bedenken und Befürchtungen entkräften können, heisst es in einer Mitteilung des Publikumsrat vom Donnerstag. Sie hätten unter professioneller Anleitung professionelle Beiträge produziert und ihre Affinität zu den Medien unter Beweis gestellt. Die Informationsleistung von SF sei wegen der Kindertagesschau «nicht oder zumindest nicht gravierend» beeinträchtigt worden.

Strafverfolgung wegen Amtsgeheimnisverletzung gegen BZ eingestellt

Die Strafverfolgung wegen Amtsgeheimnisverletzung und Veröffentlichung amtlicher geheimer Akten gegen die Berner Zeitung BZ wurde vom Untersuchungsrichteramt wieder eingestellt. Laut dem Entschied überwiege das öffentliche Interesse an den publik gemachten Fakten.

Das Untersuchungsrichteramt III Bern-Mitteland hat entschieden, gegen die Berner Zeitung BZ und namentlich den Journalisten Adrian Zurbriggen auf eine Strafverfolgung wegen zwei Amtsgeheimnisverletzungen in Zusammenhang mit der Sozialhilfe-Diskussion in der Stadt Bern zu verzichten. Laut dem Entschied überwiege das öffentliche Interesse an den publik gemachten Fakten. Der Entscheid sei allerdings noch nicht rechtskräftig, da noch eine Rechtsmittelfrist laufe, erklärte Untersuchungsrichter Philip Karnusian am Freitag auf Anfrage der SDA.
Im Juli 2008 hatte die BZ aus dem noch unveröffentlichten Bericht des Ausschusses Sozialhilfe der stadträtlichen Kommission für Bildung, Soziales und Kultur SBK zitiert. Im Februar 2009 publizierte die BZ Auszüge aus dem vertraulichen Protokoll eines Hearings der SBK mit dem städtischen Finanzinspektor Beat Büschi. In beiden Fällen ging es um die Debatte über Missstände in der Stadtberner Sozialdirektion. Das Büro des Stadtrates hat in beiden Fällen Strafanzeigen wegen Amtsgeheimnisverletzung eingereicht.
Nach dem Bekanntwerden des «BMW-Falles» im Sommer und der seither geführten Debatte über Sozialhilfemissbrauch wäre es für die Öffentlichkeit von grossem Interesse zu wissen, wie die städtische Sozialdirektion funktionierte und wie die Steuergelder bei der Sozialhilfe eingesetzt werden, zitiert Espace Media in einem Pressecommuniqué den Entscheid. Demgegenüber würden die Interessen der Geheimhaltung des Berichts und des Sitzungsprotokolls «deutlich» in den Hintergrund treten. Die Berner Zeitung nehme den Entscheid für die Pressefreiheit und eine kritische Berichterstattung im Interesse der Öffentlichkeit mit Befriedigung zur Kenntnis, schreibt der Medienkonzern Espace Media, zu dem die Berner Zeitung gehört, am Freitag in einer Mitteilung.

Der Bund mit neuem Layout

Seit Anfang September ist beim Tages-Anzeiger und dem Bund eine gemeinsame Bundeshausredaktion operationell. Ab dem 15. Oktober wird die Zusammenarbeit nochmals intensiviert: die beiden Blätter bekommen ein kongruentes Layout.

Bereits seit dem Mai dieses Jahres werden Inhalte zwischen dem Tages-Anzeiger und dem Bund ausgetauscht. Seit Anfang September ist beim Tages-Anzeiger und dem Bund eine gemeinsame Bundeshausredaktion operationell. Ab dem 15. Oktober wird die Zusammenarbeit nochmals intensiviert: die beiden Blätter bekommen ein kongruentes Layout.
Das Layout wurde von den Zürcher Designer Tom Menzi und Daniel Stähli entworfen – zusammen mit Bund-Layouterin Anita Pascarella und Barbara Birchler von der Espace-IT-Abteilung. «Dass eine solche Symbiose nur lebbar ist, wenn die beiden Blätter ein kongruentes Layout bekommen, war schon früh im Projektierungsprozess klar», schreibt Der Bund online. Der Tamedia-Verwaltungsrates habe für das Layout den Auftrag gegeben: Die Layouts der beiden Zeitungen sollen sich so weit gleichen wie nötig und so weit unterscheiden wie möglich.
Der Tagi kommt nun Anfang nächster Woche im neuen Kleid auf den Markt und der Bund am 15. Oktober. Beide werden sich derselben Schriftenfamilie «Publico» bedienen. Ausserdem wird der Bund wieder fünf-spaltigem Umbruch erscheinen. Ausserdem haben die Designer und Grafikerinnen eine Reihe individueller Elemente eingebaut, welche nur der einen oder nur der andern Zeitung zu eigen sin, so Derbund.ch weiter. Eine Bund-blaue Linie werde sich durch das ganze Blatt durchziehen und sich bei monothematischen Seiten zu einem Balken in derselben Farbe ausweitet.

Südostschweiz Medien: Bis 2010 Kosteneinsparungen von zwei Millionen geplant

Die Herausgeberin der Tageszeitung Die Südostschweiz will bis Ende 2010 zwei Millionen Franken Kosten einsparen. Eine der Massnahmen ist die Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit von 40 auf 42 Stunden ab dem kommenden Jahr.

Die Herausgeberin der Tageszeitung Die Südostschweiz will bis Ende 2010 zwei Millionen Franken Kosten einsparen. Eine der Massnahmen ist die Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit von 40 auf 42 Stunden ab dem kommenden Jahr. Gemäss Verleger Hanspeter Lebrument hätten sich die Bedingungen verschlechter, Einnahmen wie etwa in der Werbung seine weggefallen. Dies teilte er am Freitag dem Regionaljournal Graubünden von Schweizer Radio DRS mit.
Betroffen von den Sparplänen sind jene 50 bis 60 Prozent der rund 1‘000 Angestellten mit Arbeitszeiterfassung. Ausserdem sollen auch gewisse Stellen nach Abgängen nicht mehr besetzt werden. Zu den weiteren Massnahmen zählt unter anderem die Übernahme der Hälfte der Prämie für die Krankentaggeld-Versicherung durch die Beschäftigen, die bisher vollumfänglich von der Firma bezahlt wurde.
Die Firma verzichtet jedoch auf Kurzarbeit, da das Medienunternehmen ohne staatliche Hilfe auskommen will, wie Lebrument weiter sagte. Die Südostschweiz Medien setzten vergangenes Jahr laut SDA 133 Millionen Franken um und erzielten 4.1 Millionen Franken Gewinn.

Jung von Matt/Limmat: Denk dran: Ruf an

Pro Senectute lanciert am 1. Oktober 2009, dem Internationalen Tag der älteren Menschen der UNO, eine Schweiz-weite Telefon-Aktion gegen soziale Verarmung und Einsamkeit. Mit dem Slogan «Denk dran. Ruf an», hat die Agentur Jung von Matt/Limmat für Pro Senectute eine Kampagne lanciert.

Pro Senectute, die Fach- und Dienstleistungsorganisation der Schweiz im Dienst der älteren Menschen, ruft zusammen mit Swisscom und Medienpartnerin Schweizer Familie am Donnerstag, 1. Oktober 2009, zu einer Schweiz-weiten Aktion für soziale Kontakte im Alter auf. Mit dem Slogan «Denk dran. Ruf an», hat die Agentur Jung von Matt/Limmat für Pro Senectute eine Kampagne lanciert.
Anlässlich des Internationalen Tages der älteren Menschen der UNO soll landesweit an die ältere Generation gedacht und eine nahe stehende ältere Person angerufen werden. Begrenzte Partizipationsmöglichkeiten bei der Beziehungspflege belasten viele betroffene ältere Menschen mehr als die materielle Unterversorgung, schreibt die Agentur in einer Meldung. Jährlich wenden sich rund 34’000 Männer und Frauen hilfesuchend an die 130 Beratungsstellen der Pro Senectute Organisationen.
Soziale Kontakte geben Sicherheit. Genau hier setzt Pro Senectute mit der Aktion und den Telefonketten für Seniorinnen und Senioren an, die im Januar 2010 in der Deutschschweiz lanciert werden. Konzipiert wurde die Aktion von Jung von Matt/Public Relations. Die begleitende Kommunikation umfasst eine Bildmarke, Medienarbeit, Banner, Social Awareness Clips sowie eine Medienpartnerschaft mit Schweizer Familie. Swisscom macht mit einer Promotion in ausgesuchten Swisscom Shops auf die Aktion aufmerksam und bietet Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, jemanden kostenlos anzurufen.
Verantwortlich bei Pro Senectute Schweiz: Werner Schärer (Direktor), Carmen Stenico, (Leiterin Marketing und Kommunikation), Katja Nanzig (Fachfrau Marketing und Kommunikation), Judith Bucher (Medienverantwortliche). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Melanie Schneider, Andrea Gnädinger, Milena Silvestri (Konzept, Beratung, PR), Tom Seinige, Lukas Frei (Creative Direction), Samuel Wicki (Text), Martin Zürcher (Grafik), Matthias Adolf, David Lüscher, Bruno Manser (Digital Media), Ilonka Galliard, Didi Knall (Art Buying), Luki Frieden (Regie), Absolutturnus Film (Filmproduktion), Kirschnermusic (Ton).
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Kuoni-Geschäftsbericht gewinnt Bilanz-Rating

Zum 22. Mal in Folge hat das Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz dieses Jahr das Rating der Geschäftsberichte Schweizer Unternehmen vorgenommen. Der Reisekonzern Kuoni gewinnt das diesjährige Rating vor Credit Suisse und Novartis.

Zum 22. Mal in Folge hat das Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz dieses Jahr das Rating der Geschäftsberichte Schweizer Unternehmen vorgenommen. Der Reisekonzern Kuoni gewinnt das diesjährige Rating vor Credit Suisse und Novartis. Das Rating entsteht in Zusammenarbeit mit dem Harbour-Club, dem Berufsverband der Schweizer Chief Communications Officers. Vier verschiedenen Jury bewerten dabei rund 240 Geschäftsberichte.
Neben der Gesamtbewertung wird ein Rating in den Einzelwertungen Gestaltung, Informationsgehalt verteilt, erstmals findet auch ein Internet-Ranking statt. Kuoni liegt auch in der Einzelwertung Gestaltungswettbewerb auf dem ersten Platz. Auf den beiden folgenden Plätzen liegen die Kantonalbank Baselland und die Migros. Im Wettkampf um das beste Ergebnis in der Einzelwertung Information siegt der Spezialchemie-Konzern Sika vor Roche und Syngenta. Der vorderste Rang für das erstmals stattfindende Internet-Ranking ging an das Schaffhauser Technologie-Unternehmen Georg Fischer, es folgen Credit Suisse und Roche.

Scholz & Friends gewinnt Pitch um Credit Suisse

Die Agentur Scholz & Friends Schweiz gewinnt den Below-the-Line-Etat der Credit Suisse CS Private & Business Banking Division Schweiz. In einem Pitch konnte sich die Agentur mit Standorten in Zürich und Basel gegen vier Mitbewerber durchsetzen.

Die Agentur Scholz & Friends Schweiz gewinnt den Below-the-Line-Etat der Credit Suisse CS Private & Business Banking Division Schweiz. In einem Pitch konnte sich die Agentur mit Standorten in Zürich und Basel gegen vier Mitbewerber durchsetzen. Im Herbst 2009 startet die Zusammenarbeit, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Sie wird künftig die Entwicklung und Umsetzung integrierter Kommunikationsmassnahmen für alle Kundensegmente des Private- und Business Bankings der Credit Suisse übernehmen.

Solothurner Tagblatt: Abschied mit Rückblick

Nach acht Jahren erscheint das Solothurner Tagblatt am Samstag zum letzten Mal. Aus wirtschaftlichen Gründen wird die Regionalausgabe der Berner Zeitung eingestellt.

Nach acht Jahren erscheint das Solothurner Tagblatt am Samstag zum letzten Mal. Aus wirtschaftlichen Gründen wird die Regionalausgabe der Berner Zeitung von der Tamedia, der Eigentümerin der Espace Media, eingestellt. Die Redaktion verabschiedet sich mit einem Rückblick.
Auf mehreren Zeitungsseiten blicken die Redaktoren auf die wichtigsten Erlebnisse und Episoden zurück, wie Fabian Schäfer, Chefredaktor ad Interim, am Freitag auf Anfrage der SDA sagte. Die beliebtesten Kolumnisten greifen noch einmal in die Tasten. Unter anderem erscheinen Texte des Polit-Satirikers Andreas Thiel sowie des Solothurner Philosophen und Ex-Schweizer Gardisten Reto Stampfli. Dieser verfasste zwischen 2002 und 2009 die «Gedankensprünge».
Die Regionalausgabe war als Konkurrenz zur Solothurner Zeitung lanciert worden. Mit einer Auflage von rund 10‘000 Exemplaren bei 4‘500 bezahlten Abonnements fuhr das Solothurner Tagblatt rund 35 Millionen Franken kumulierte Verluste ein.

«Zukunft hat nur, was nachwächst»

Das internationale Verpackungsunternehmen Tetra Pak hat eine neue Umweltkampagne lanciert. Der Spot steht unter dem Motto «Zukunft hat nur, was nachwächst».

Das internationale Verpackungsunternehmen Tetra Pak hat eine neue Umweltkampagne lanciert. Der Spot steht unter dem Motto «Zukunft hat nur, was nachwächst». In deren Zentrum steht Bob – ein Hase. Er informiert darüber, wie durch die Verwendung von Tetra Pak Getränkekartons dazu beigeragen werden könne, die natürlichen Ressourcen der Erde zu schonen.
Der Hase vermittelt dies seit Kurzem in einem TV-Spot, der auf SF 1, SF zwei und 3+ sowie in den Schweizer Werbefenstern der grossen deutschen Privatsender zu sehen ist. Begleitend dazu werden Anzeigen in verschiedenen bekannten Pressetiteln geschaltet. Das Unternehmen wolle mit dieser Umweltkampagne sein konsequentes Engagement für einen nachhaltigen Produkte- und Klimaschutz unterstreichen, so die Agentur in einer Mitteilung vom Freitag. Getränkeverpackungen von Tetra Pak bestehe überwiegend aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Das verwendete Holz beziehe das Unternehmen aus verantwortungsvoll und umweltgerecht bewirtschafteten Wäldern. Um dabei den Rückgang des Baumbestandes zu verhindern, werde nur so viel Holz geerntet, wie durch Wiederaufforstung nachwachse. Darüber hinaus habe Tetra Pak bereits weltweit mehrere Produktionsstandorte auf erneuerbare Energien umgestellt.
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Le Matin Bleu letztes Mal erschienen

Die Pendlerzeitung Le Matin Bleu ist am Freitag ein letztes Mal erschienen. In der Westschaweiz gibt es ab kommenden Montag gibt nur noch eine Gratiszeitung. Heissen soll sie 20 minutes.

Die Pendlerzeitung Le Matin Bleu ist am Freitag ein letztes Mal erschienen. In der Westschaweiz gibt es ab kommenden Montag gibt nur noch eine Gratiszeitung. Heissen soll sie 20 minutes.
Die neue Pendlerzeitung werde «aus den besten Elementen beider Zeitungen bestehen», sagte Tristan Cerf im Westschweizer Radio Couleur 3. So sei geplant, dass die neue Gratiszeitung die News von 20 minutes und die Magazinseiten von Le Matin Bleu vereine. Die erste Ausgabe der neuen Pendlerzeitung soll Anfang November erscheinen.
Während vier Jahren erschien Le Matin Bleu. Insgesamt gingen gemäss SDA durch die Fusion der beiden Pendlerzeitungen 20 der insgesamt 70 Arbeitsplätze der beiden Redaktionen verloren. Weil einige Angestellte die Betriebe bereits vorher verliessen, kam es schliesslich zu zehn Entlassungen. Zwischen Tamedia und Edipresse laufen Gespräche, um die Auswirkungen der Massnahmen so gering wie möglich zu halten. Ein weiteres Treffen ist für kommenden Dienstag geplant.

Weko: Gemeinsame Frühzustellung von Post, NZZ und Tamedia genehmigt

Die Wettbewerbskommission Weko hat den Zusammenschluss der Frühzustellorganisationen von Post, NZZ-Gruppe und Tamedia genehmigt. Die Verlage dürfen sich jedoch nicht an der Zustellungsorganisation beteiligen, weil sie sonst eine marktbeherrschende Stellung hätten.

Die Wettbewerbskommission Weko hat den Zusammenschluss der Frühzustellorganisationen von Post, NZZ-Gruppe und Tamedia genehmigt. Die Verlage dürfen sich jedoch nicht an der Zustellungsorganisation beteiligen, weil sie sonst eine marktbeherrschende Stellung hätten, schreibt die Weko in einer Medienmitteilung vom Freitag. Ein anderer Verteiler könne sich ohne die NZZ-Gruppe und die Tamedia als Kunden kaum etablieren.
Die Verlage müssen nun ihre bestehenden Zustellorganisationen verkaufen, können jedoch nicht Miteigentümer der gemeinsamen Frühzustellung werden. Durch die Umstrukturierung soll sich für die Verträgerinnen und Verträger nichts ändern. Die Post will beide bestehenden Verteilnetze mit dem gleichen Personal weiterführen, wie Post-Sprecher Richard Pfister auf Anfrage der SDA sagte. Für genaue Angaben sei es jedoch noch zu früh.
In einer gemeinsamen Stellungnahme sagen die Post und die beiden Verlage, dass sie die Bedingungen der Weko bedauern. Eine Beschwerde sei jedoch nicht geplant, sagte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer auf Anfrage. Die neue Zustellorganisation solle nun so rasch wie möglich umgesetzt werden.
Die Weko hat ausserdem die gleichzeitige Übertragung der Mehrheit am Internetporttal Search.ch von der Post an die Tamedia geprüft. Man sei zum Schluss gekommen, dass eine gemeinsame Kontrolle über Search.ch durch die Post und Tamedia unbedenklich sei, so die Weko weiter. Tamedia übernimmt 75 Prozent an der Räber Information Management, die das Online-Portal betreibt. Dieses erreicht nach eigenen Angaben in der Schweiz über 2.5 Millionen Kunden und ist damit die zweitmeist besuchte Website. Die Post bleibt mit 25 Prozent an Search.ch beteiligt.
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