TBWA für McDonald’s: Drei neue Spots für die Schweizer Wochen

TBWA\Zürich hat für die Schweizer Wochen von McDonald’s eine Spot-Trilogie entwickelt. Diese nimmt kleine Problematiken im Zusammenhang mit Schweizer Gerichten auf.

So kann es im täglichen Leben immer wieder passieren, dass einem eine Rösti anbrennt. Oder dass das Raclette-Öfeli zusammen mit andern eingesteckten Elektrogeräten der Sicherung einer alten Wohnung den Rest gibt. An solch Missgeschicke erinnern sich auch die Darsteller in den Spots. Sie essen bei McDonald’s ein McRaclette, ein McRösti oder ein McFondue und freuen sich darüber, dass sie beim Fastfood-Riesen vor solchen Pannen verschont bleiben.

Zum Spot McRaclette
Zum Spot McRösti
Zum Spot McFondue

Verantwortlich bei McDonald’s Schweiz: Thomas Truttmann (Marketing & Communications Director), Jan De Schepper (Marketing Manager), Sébastien Dubey (Marketing Consultant), Sonja Milici (Marketing Coordinator). Verantwortlich bei TBWA\ZÜRICH: Remo Christen, Léonie Kelly (Beratung), Urs Schrepfer (CD), Martin Friedlin (AD), Magnus Sambo, Simon Smit (Text), Christina Hengstmann (Agency Producer), Caroline Breitenmoser (Strategische Planung), Adrian Egger, Dominique Magnusson, Lisa Mosimann (Grafik). Simona Mink (DTP), Toni Rubera (Bildbearbeitung), Raphael Brugger (Online), Agnes Meier (Produktion Print), Martin Haerlin (Regie), Michael Saxer (Kamera). Produktionsfirma: Pumpkin Film, Producer: Sonja Brand, Caro Büchel, Claudia Brand (Post.) Media: OMD Schweiz, Leo Vogl, Andy Bartneck.

3+: Marktanteil im September erneut gestiegen

3+ konnte auch im September weiter zulegen. Mit einem Marktanteil von 5,3 Prozent lag der grösste Privatsender der Schweiz zum ersten Mal auf Platz 4 der meistgesehenen Sender und gleichauf wie Pro7.

Der vor drei Jahren gegründete Sender erreichte in den ersten neun Monaten 2009 über 40 Prozent mehr Zuschauer als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Damit liegen die aktuellen Zahlen von 3+ gemäss eigenen Angaben vor denen der internationalen Konkurrenz wie SAT1, ORF1, RTL2, ARD, ZDF, Kabel1 oder VOX. Im September nun konnte 3+ zum ersten Mal mit 5,3 Prozent Marktanteil mit Pro7 gleichziehen und liegt damit hinter SF 1, SF 2 und RTL.

1290581381_img091005_3plus2

Die steigende Beliebtheit von 3+ bestätigt auch die Brand Asset Valuator (BAV), eine Studie der Young & Rubicam-Gruppe. In der internationalen Markenstudie, welche die Veränderung der Markenvitalität von über 40‘000 Marken in den Jahren 2000 bis 2009 analysiert hat, belegt das junge Schweizer Fernsehen Platz 26 bei den Aufsteigern des neuen Jahrtausends in der Schweiz.

Migros macht TV: Instore-Media am Verkaufspunkt

Melectronics hat unter dem Namen Mel-TV einen neuen Kommunikationskanal lanciert. Künftig werden alle 108 Filialen mit einem einheitlichen TV-Programm versorgt. Das neue Format soll den Verkaufspunkt beleben und dem Kunden die Angebotspalette in bewegten Bildern präsentieren.

Bislang war auf den Fernsehwänden der Melectronics-Filialen jenes Programm zu sehen, das die jeweilige Verkaufsstelle ausgesucht hatte. Nun geht es dem Wildwuchs an den Kragen. Mit Mel-TV will der Elektronikfachmarkt der Migros eine nationale Identität schaffen. Im Vordergrund stehen Produkteinformationen. Die unterschiedlichen Programmteile wie Brand Visuals, Home Entertainment, Partnerwerbung oder lokale Inhalte wie beispielsweise Wettbewerbe oder Aktionen werden durch Kapitel-Intros und kurze Werbeclips voneinander getrennt. Eingestreute Beruhigungsblocks sollen zudem verhindern, dass das Programm zu hektisch wird.
Für den lokalen Inhalt stehen den Filialleitungen unterschiedliche Templates zur Verfügung. So kann jede Filiale bei Bedarf zusätzlich zum gesamtschweizerischen Sendeprogramm ihren eigenen Inhalt produzieren. Änderungen und Ergänzungen des Programms sind jederzeit möglich. Es können zum Beispiel Spots von Produkten, die ausverkauft sind, sofort entfernt werden. Gesendet wird national in drei Landessprachen, alles produziert und ausgestrahlt in Full HD. Monatlich wird der Programminhalt kritisch hinterfragt und überarbeitet.

Zusammenarbeit von Sony Professional Solutions, Inhalt & Form und Ultra Images
Die Generalunternehmung für die Projektplanung, das Rollout bis hin zur Content Creation übernahm Sony Professional Solutions Schweiz. Für die Programmgestaltung und inhaltliche Kreation waren Sony Professional Solutions, die Werbeagentur von Melectronics Inhalt & Form und die Full-Service-Agentur für Bewegtbild Ultra Images zuständig. Ultra Images archiviert und verwaltet seit vielen Jahren alle bewegten Bilder des Migros-Genossenschafts-Bundes und bearbeitet seit mehr als zwei Jahren die Bildinhalte von Melectronics. Zu den weiteren Aufgaben gehören bei diesem Projekt die Programmplanung und Pflege der Inhalte.

1290581380_img091005_meltv1
1290581380_img091005_meltv2

Zu guter Letzt: Der Bauernkalender will nach Österreich

Am Dienstag kommt der diesjährige Schweizer Bauernkalender heraus. Gleichzeitig kündigen die Macher an, im kommenden Jahr nach Österreich zu expandieren. Im Nachbarland – insbesondere beim dortigen Jungbauernkalender – freut man sich über die Konkurrenz aus der Schweiz ganz und gar nicht.

Ausgerechnet in Österreich, dem Ursprungsland des Bauernkalenders, will der Herausgeber des Schweizer Bauernkalenders, Mike Helmy, nun sein eigenes Blatt herausbringen. Damit greift Helmy den österreichischen Jungbauernkalender direkt an, der ihm vor vier Jahren noch als Inspirationsquelle für den hiesigen Kalender diente. In Österreich formiert sich derweilen Widerstand. Kurz nachdem die Pläne verkündet wurden, konterte die Bauernbund-Jugend mit der Lancierung einer Jubiläumsedition und einer hippen Party anlässlich des 10. Geburtstags. Das Motto: «Knappe Lederhosen, Sixpacks und natürliche Sinnlichkeit – Jungbauern präsentieren Jubiläumsedition».
Mike Helmy rechnet sich trotzdem Chancen aus: «Ich habe den Jungbauernkalender immer bewundert, aber in letzter Zeit hat er einfach abgegeben.» Nun wünsche man sich wieder «vermehrt Qualität», da komme der neue Bauernkalender gerade richtig. Zuversichtlich stimmt Helmy auch, dass sein Kalender die Auflage binnen fünf Jahren von 5‘000 auf 18‘500 Stück steigern konnte. Heuer wurde er in den USA sogar von der Calendar Marketing Association ausgezeichnet. Es wird sich zeigen, ob es in Österreich Platz für zwei Kalender hat. Der Verleger nimmt jedenfalls ab sofort Anmeldungen österreichischer Schönheiten entgegen.

1290581379_img091005_bauernkalender

Publicis: Für Garnier die Welt auf den Kopf gestellt

Publicis hat für den neuen Haarlack von Garnier die Welt auf den Kopf gestellt. Die Plakatsujets sollen demonstrieren, dass die Haarprodukte jeder Frisur den perfekten Halt verleihen.

Die Plakatmotive seien getreu dem Leitsatz entwickelt worden, dass man in der Werbung keine Leute auf den Kopf stellen soll, um Aufmerksamkeit zu erhaschen – ausser es habe wirklich etwas mit dem Nutzen des Produktes zu tun, so die Werber in einem Communiqué.

Verantwortlich bei Garnier: Günter Hilweg (Marketingdirektor). Verantwortlich bei Publicis: Peter Rettinghausen (CD), Daniel Kobi (AD), Jan Krohn (Text), Sonja Gross (Grafik), Monika Leu und Simone Keusch (Beratung).

1290581381_img091005_garnier1
1290581381_img091005_garnier2

Weber Harbeke: Die Marken sind am Flughafen

Weber Harbeke Partners hat für Unique (Flughafen Zürich AG) eine Kampagne entworfen. Diese bewirbt die Angebotsvielfalt des Airport Shoppings.

Die Kampagnenmotive dramatisieren die verschiedenen Leistungen des Airport Shoppings: So macht zum Beispiel «Mehr Mode, als Sie tragen können» auf die neuen Modegeschäfte aufmerksam, «Zeigen Sie dem knurrenden Magen die Zähne» bewirbt die vielen Verpflegungsmöglichkeiten und «Damit schnell alles erledigt ist, nur nicht Sie» zeigt, dass man wirklich alles unter einem Dach findet. Um die Vielfalt des Angebots noch mehr zu betonen stehen die Texte auf einem Hintergrund mit allen Logos der Marken, die im Airport Shopping präsent sind. Die Sujets sind im und um den Flughafen Zürich als Plakate und Inserate zu sehen. Flankiert werden die Printsujets durch Radiospots im Einzugsgebiet des Flughafens.

Verantwortlich bei Unique (Flughafen Zürich AG): Michael Breuer und Sibylle Koller (Manager Marketing Communication). Verantwortlich bei Weber Harbeke Partners, Zürich: Thomas Harbeke, Max Weber (CD), Christian Sidow (Text), Priska Meyer (AD), Ramon Aemmer, Pablo Scheidegger, Sibill Zellweger (Grafik), Karin Both (Beratung).

1290581380_img091005_unique1
1290581380_img091005_unique2
1290581380_img091005_unique3
1290581380_img091005_unique4

Frankreich: Junge lesen wieder Zeitung – dank Gratisabos

Seit Anfang Oktober können alle Franzosen zwischen 18 und 24 Jahren einmal pro Woche eine Ausgabe einer Tageszeitung ihrer Wahl kostenlos abonnieren. Die Zeitungen stellen die Exemplare gratis zur Verfügung, die Lieferkosten übernimmt der Staat.

Die entsprechende Entscheidung der französischen Regierung, die angeschlagene Pressewirtschaft in den nächsten drei Jahren mit zusätzlichen Subventionsgeldern in der Höhe von insgesamt 600 Millionen Euro zu unterstützen, hat in der europäischen Medienbranche für einige Kontroversen gesorgt. Seit Beginn des Jahres wird rege diskutiert, ob es gerechtfertigt sei, dass der Staat die Presse, die mit sinkenden Anzeigeneinnahmen und mit ins Internet abwandernden Lesern zu kämpfen hat, mit hohen Fördergeldern versorgt.
Gemäss World Association of Newspapers (WAN) bewährt sich das französische Konzept der Gratisabos für junge Erwachsene schon seit mehreren Jahren. So konnte beispielsweise die auflagenstärkste regionale Tageszeitung Ouest France ihre Leserzahl in der Altersgruppe 18 bis 24 in drei Jahren um 22‘000 steigern, wie es auf Pressetext.ch heisst.

Management Tools: Wemf Konsumstudie analysiert

Das Forschungsinstitut Management Tools bietet seit September mit den Daten der Wemf Mach Consumer einen neuen Service an. Das Unternehmen hat Zielgruppeninformationen der Konsumstudie neu gebündelt und miteinander vernetzt.

Ergebnisse dieser Arbeit sind zum Beispiel neue Clusters zu Themen wie Mode, Wohnen, Geld, Verwendung von Marken. Die Analysen sind für die gesamte Schweiz, für Regionen oder einzelne Wirtschaftsregionen möglich. Die Kooperation ermögliche es Unternehmen und Organisationen, ihre Massnahmen auch ohne eigene Befragung detaillierter zu planen und deren Erfolg zu messen, teilten die Unternehmen am Montag mit. Die Mach Consumer ist mit circa 11’000 Interviews die grösste Konsumentenbefragung der Schweiz. Sie gibt Erkenntnisse beispielsweise zum Konsum- und Freizeitverhalten, Gesundheit und Mobilität der Schweizer Bevölkerung.

M-Travel: Minderheitsbeteiligung an Event-Agentur

M-Travel Switzerland beteiligt sich per 1. November 2009 an der Group Worldspan. Die Zürcher Firma ist im Event-, Incoming- und Incentive-Bereich tätig.

Die Kommunikations- und Event-Agentur Group Worldspan beschäftigt zwölf Mitarbeitenden und verfügt über einen Umsatz von rund zehn Millionen Franken. Mit der Aktienbeteiligung profitiere der Reiseveranstalter vom Netzwerk und Serviceangebot der Group Worldspan, teilte das Unternehmen am Montag mit.

JvM /Limmat: Die grösste SI Style aller Zeiten

Die Werber von Jung von Matt/Limmat haben für SI Style ein überdimensionales Mailing kreiert. Eine riesige, 50x70 Zentimeter grosse Ausgabe bewirbt die Reichweite der grössten Schweizer Frauenzeitschrift bei Agenturen und potenziellen Inserenten.

Die Wemf hat es bestätigt: SI Style ist mit 420’000 Lesern die grösste Celebrity- und Fashionzeitschrift der Schweiz. Um diese Erfolgsmeldung Werbe- und Mediaagenturen sowie Anzeigenkunden zu übermitteln, hat Jung von Matt/Limmat für SI Style ein spezielles Mailing entwickelt. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift erscheint als «Riesen SI Style». Die Sonderedition umfasst zwar etwas weniger Seiten als das Original, der Inhalt ist aber ansonsten identisch, wie Lukas Frei, Creative Director bei Jung von Matt/Limmat, gegenüber der Werbewoche sagte. Lediglich das Editorial unterscheidet sich von der normalen Ausgabe und wendet sich direkt an potenzielle Inserenten: Die SI Style habe sich mit der Sonderausgabe sowohl speziell gross wie speziell klein gemacht, heisst es darin. Speziell gross ist mit 50×70 Zentimeter das Printformat, umso kleiner gestaltet sich dafür mit 400 Exemplaren die Auflage.
Analog zum Mailing hat die Agentur Webbanner gestaltet, in denen sich eine zusammengerollte SI Style bei der Überfahrt mit dem Mauszeiger ausrollt. Um das Mediapaket zu komplettieren, werden Anzeigen in den branchenrelevanten Titeln geschaltet. Die Anzeigen und Banner sind seit Mitte September im Einsatz, das Magazin im Riesenformat wird im Oktober ausgeliefert.

Verantwortlich bei Ringier: Thomas Kords (Leiter Anzeigemarketing), Cécille Blösch (Media Marketing Zeitschriften). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Lukas Frei (CD), David Hanselmann (AD), David Hugentobler (Text), Matthias Fürst (Grafik), Alex Schradt, David Lüscher, Wim Roelfs (Online), Martin Samsel, Dennis Busch (Beratung).

1290581380_img091005_sistyle
Bildlegende: Im direkten Grössenvergleich wirkt das «physische Format» der Werbewoche schon beinahe bescheiden.

1290581380_img091005_sistyle2

Die Deutschen in der Schweiz erhalten eine eigene Zeitung

Am 6. November erscheint die erste Ausgabe der Deutschen Wochenzeitung Schweiz. Das vom Acoma Verlag herausgegebene Blatt will integrativ tätig sein und den Deutschen zudem ihre Wahlheimat näher bringen.

Die Deutsche Wochenzeitung Schweiz erscheint jeweils freitags in einer Auflage von 25’000 Exemplaren (Startausgabe 10’000). Der Versand erfolgt an interessierte Firmen, Hotels, Vereine, Verbände und Privathaushalte. Unterlegt wird der Titel mit der Webplattform Deutschewochenzeitung.com, welche auch die BRD-News täglich zeigt und die Wochenzusammenfassung für die Printausgabe liefert. Anfang Januar gehen die Schwesterausgaben in den Niederlanden und in Dänemark an den Start.
Der neue Titel soll zusammen mit vier Redaktoren und einem Zweierteam im Marketingbüro gestemmt werden. Die Redaktion besteht aus zwei deutschen und zwei Schweizer Journalisten. Chefredaktor und Verlagsleiter ist Ole U. Glausen. Sämtliche Mitarbeiter arbeiten von zu Hause aus und nutzen die gängigen IT-Mittel zur internen Kommunikation.

Ogilvy One für Dr. Oetker: Internetseite für Backfans lanciert

Ogilvy One hat für Dr. Oetker eine neue Internetseite realisiert. Backvideos sollen dabei eine jüngere Zielgruppe fürs Backen begeistern.

Tina Valli, Leiterin Rezeptberatung bei Dr. Oetker, zeigt auf Backvideo.ch, wie Guetzli, Kuchen, und viele weitere Köstlichkeiten zubereitet und gebacken werden. Die Backvideoseite startet mit vier Rezepten und wird in regelmässigen Abständen mit weiteren Folgen zur Online-Backbibliothek ausgebaut. Die gezeigten Rezepte lassen sich als PDF downloaden und ausdrucken. Zudem werden die passenden Backhelfer vorgestellt, die im Onlineshop von Dr. Oetker gekauft werden können.

Verantwortlich bei Dr. Oetker: Tina Valli (Leiterin Rezeptberatung). Verantwortlich bei Ogilvy One: Doreen Roth, Sandra Pellny. Produktion: Lobster Studios. Ton: Jingle Jungle.

1290581381_img091005_oetker1
1290581381_img091015_oetker2
get_footer();