Zurich von der Direct Marketing Association zum Marketer of the Year ausgezeichnet

Das globale Versicherungsunternehmen Zurich Financial Services Group (Zurich) erhielt heute von der Direct Marketing Association DMA die Auszeichnung Marketer of the Year. Als DMA Marketer of the Year werden Einzelpersonen oder Unternehmen ausgezeichnet, die in den vergangenen 12 Monaten einen herausragenden Beitrag im Direktmarketing geleistet und gleichzeitig unternehmerisches und ökologisches Verantwortungsbewusstsein bewiesen haben.

Der Preis wird seit 1968 verliehen und anerkennt Leistungen, Innovation und Leadership von Unternehmen, deren Tätigkeiten sich im Direktmarketing durch Spitzenqualität auszeichnen. Empfänger der Auszeichnung Marketer of the Year müssen auf die Marketingwelt bedeutenden Einfluss ausüben, indem sie innerhalb dieser Branche durch die Einführung neuer Produkte, Dienstleistungen, Prozesse oder auch durch persönliches Engagement Leadership beweisen.
Zurich Help Point wurde im September 2008 lanciert und zählt zu den grössten durchgeführten globalen Marketinginitiativen. Die Kampagne ist in über 140 Ländern präsent und wird in mehreren hundert unterschiedlichen Ausführungen in über sechs Medienkanälen kommuniziert. Die Kampagne basiert auf umfangreicher Marktforschung, um ein genaues Verständnis der Wünsche und Bedürfnisse von Versicherungskunden zu ermöglichen. In die Marktforschung wurden insgesamt über 39’000 Kunden in 12 Ländern miteinbezogen. Die Marketing- und Kommunikationsmassnahmen zielen darauf ab, das Image, die Wahrnehmung und die Marke von Zurich zu verändern. Durch einen leicht verständlichen Ansatz mit hohem Wiedererkennungswert steht der Begriff «Zurich Help Point» für das Versprechen des Unternehmens, da zu sein, wenn es darauf ankommt.
Im Rahmen dieser 360 Grad-Marketing-Initiative führt Arun Sinhas Team auch eine globale, interne Help Point-Informationskampagne durch, um allen Mitarbeitern aufzuzeigen, welche individuelle Rolle sie bei der Erbringung von Leistungen für Kunden spielen, wenn es darauf ankommt. Diese interne Kampagne umfasst verschiedene Initiativen, darunter auch Massnahmen wie ein Tool-Kit, das Manager dabei unterstützen soll, Teams zu engagieren, aktive Schritte einzuleiten und im Interesse des Kunden zu handeln. Im Einklang mit den technischen und innovativen Aspekten der Kampagne wurde für Mitarbeiter auch ein interaktives, 20-minütiges E-Learning-Modul zu Help Point geschaffen, das bereits von über 30’000 Mitarbeitern absolviert wurde. Zusätzlich veranstaltete Zurich erst kürzlich intern einen Monat zu Ehren des Kunden, um Mitarbeitern das Verständnis und die Achtung vor den Kunden noch näher zu bringen.

www.the-dma.org

Fünf Projektbeiträge 2009 für Design und Gestaltung

Die Bernische Stiftung für angewandte Kunst und Gestaltung vergibt 2009 fünf Projektbeiträge des Kantons Bern für Design und Gestaltung an professionelle bernische Gestalterinnen und Gestalter. Die prämierten Projekte stammen aus den Bereichen Glas-, Mode-, Schmuck- und Produktdesign.

Aus insgesamt 12 eingereichten Bewerbungsdossiers hat der Fachausschuss der Bernischen Stiftung fünf Projektideen von professionellen bernischen Gestalterinnen und Gestaltern mit den Projektbeiträgen 2009 des Kantons Bern für Design und Gestaltung im Gesamtbetrag von 32’500 Franken. Ausgezeichnet. Einen Beitrag von 10’000 Franken erhält der Glasdesigner Thomas Blank. 7’500 Franken gehen an die Schmuckdesignerin Linda Pieri. Die Produktdesignerinnen Kathrin Eggimann/Yi Salomo sowie die Modedesignerinnen Beatrice Bührer und Elif Gedik erhalten je 5’000 Franken. Die fünf Projektbeiträge werden am 14. Januar 2010 an der Vernissage der Ausstellung BESTFORM 10 im Stadtsaal des Berner Kornhauses übergeben.
– Der 36jährige Glasdesigner Thomas Blank aus Bern wird für die Projektidee „Lapidosus“ ausgezeichnet. Er experimentiert beim Herstellen von Glasschalen mit innovativen Oberflächenstrukturen, die an Keramik oder Metall erinnern. Es entstehen Gefässe mit einer glatten, glänzenden Innenseite, die mit einer faszinierenden matten, rauen Aussenseite kontrastieren.
– Die Bieler Schmuckdesignerin Linda Pieri erhält einen Beitrag, um illustrative Elemente zu tragbarem Schmuck umzugestalten und eine spezielle Wechselwirkung zwischen Bild, Schmuckstück und der tragenden Person herzustellen. Pieri wendet dabei unter anderem den Siebdruck auf Linoleum an.
– Das Designduo Kathrin Eggimann und Yi Salomo aus Bern, beschäftigen sich mit der Wabenstruktur von Papier in Kombination mit Licht. Das Ziel ihres Projektes ist die Herstellung einer Kleinserie von Papierleuchten, die mittels Analyse verschiedener Papiere, Leuchtmittel und Farbe entsteht.
– Beatrice Bührer hat ihre Ausbildung als Modedesignerin 2008 an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel abgeschlossen. Mit dem Projektbeitrag wird ihre erste Kollektion unterstützt, deren Leitmotiv die Seemannskutte ist. Bührer experimentiert mit dem Modellieren an der Büste und mit hand bedruckten Stoffen.
– Die 24jährige Modedesignerin Elif Gedik aus Aarberg erhält einen Projektbeitrag für die Weiterführung ihrer Kollektion „Marais Girl“. Sie legt dabei besonderen Wert auf den Stilmix von Pariser „Chic“ und der Einfachheit ihrer femininen Schnitte.
Die Übergabe der fünf Projektbeiträge erfolgt am Donnerstag, 14. Januar 2010 um 18.00 Uhr im Rahmen der Vernissage der Ausstellung Bestform 10 im Stadtsaal des Berner Kornhauses. In dieser Ausstellung präsentiert die Stiftung das Beste im Bereich Design und Gestaltung aus dem Kanton Bern. Neben den fünf Projektideen der Preisträger 2009 werden auch die umgesetzten Projekte der letztjährigen Preisträgerinnen und Preisträger sowie die aktuellen Ankäufe des Kantons Bern ausgestellt. Zudem wird ein grafisches Panoptikum der Berner Grafikkollektive Büro Destruct und BlackYard zu sehen sein, die mit dem Berner Design Preis 2009 ausgezeichnet wurden.

www.angewandtekunst.ch

Edition Renteria übernimmt das Handbuch Schweizer Media-Daten

Der Zürcher Medien-Fachverlag Edition Renteria SA übernimmt von der Springer Business Media Schweiz AG das Handbuch Schweizer Media-Daten, welches zweimal pro Jahr in gedruckter Form erscheint. Zudem sind die darin enthaltenen Verlagsdaten sämtlicher Schweizer Medien auf der Website www.media-daten.ch auch online abrufbar.

Die Edition Renteria SA ist auf die Suche und Publikation von Redaktionsdaten von Schweizer Medien sowie Angaben zur Unternehmenskommunikation spezialisiert, jährlich gibt sie das «Schweizer PR- und Medienverzeichnis», «Top 150 der Schweizer Medien» sowie das «Handbuch für Corporate Communications» heraus. Sämtliche Daten können auch in digitaler Form von der Web-Plattform www.renteria.ch bezogen werden. Dieser Zusammenschluss zahlt sich insbesondere für den Kommunikationsprofi aus: Er kann ab sofort sämtliche Verlags- und Redaktionsdaten sowie die Eckwerte zur Unternehmenskommunikation am selben Ort zu vorteilhafteren Bedingungen beziehen.
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Kunsthaus Zürich: Magazin-Redesign mit Crafft

Das Kunsthaus Zürich entwickelt mit dem Erweiterungsbau Dynamik für die Zukunft, dasselbe gilt für sein Magazin. Die Agentur Crafft hat deshalb den Auftrag erhalten, das Periodikum komplett neu zu gestalten. Auch neue Inhalte sind Teil des Redesigns.

Mit einer Umfrage bei den Mitgliedern der Zürcher Kunstgesellschaft hat das Kunsthaus die Bedürfnisse der Leserinnen und Leser ermittelt. Mittels grosszügigem Bildeinsatz, viel Weissraum und neuen Schriften wird der Magazincharakter verstärkt.
Crafft hat für das Kunsthaus Zürich bereits verschiedene Arbeiten konzipiert und umgesetzt, wie etwa die Corporate Website, das Jahresprogramm und seit 2003 immer wieder Ausstellungsplakate. Nun darf man gespannt sein auf die erste Ausgabe des neuen Kunsthaus-Magazins im ersten Quartal 2010. Es erscheint weiterhin vier Mal jährlich in einer Auflage von rund 18‘000 Exemplaren. Mitglieder der Kunstgesellschaft erhalten es kostenlos, Nicht-Mitglieder können es im Kunsthaus-Shop erwerben.

www. crafft.ch

Yahoo verdreifacht Gewinn

Der Internetkonzern Yahoo hat im dritten Quartal einen unerwartet starken Gewinnsprung erzielt. Der zuletzt schwer kriselnde Konzern konnte seinen Überschuss auf 186 Millionen Dollar mehr als verdreifachen, nach 54 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Allerdings steigerte Yahoo den Gewinn nur durch Jobabbau, Einsparungen und Anteilsverkäufe. Der Umsatz fiel nochmals deutlich.

Der Umsatz ging angesichts der Werbeflaute nochmals um zwölf Prozent auf knapp 1.6 Milliarden Dollar zurück, wie Yahoo am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Internetkonzern strich seit dem Höhepunkt vor einem Jahr rund 2‘000 Stellen auf rund 13’200 Jobs. Wie Finanzchef Tim Morse sagte, seien aber uuletzt wie angekündigt wieder etwa 200 Leute eingestellt worden.
Yahoo übertraf mit seinen Zahlen übertraf Yahoo die Marktschätzungen. Besonders der Gewinn und die Prognose für die nächsten Monate fiel klar höher aus. Die Aktie legte im nachbörslichen US-Handel um gut sechs Prozent zu. Seit Jahresbeginn stieg sie um rund 40 Prozent auf 17.17 Dollar.
Im Kampf gegen den deutlichen Suchmaschinen-Marktführer Google hat sich Yahoo mit Microsoft verbündet. Der Erzrivale Google legte gerade erst ein weiteres Quartal mit in der Krise beeindruckendem Wachstum hin. Yahoo will die Suchtechnologie von Microsoft nutzen. Die Allianz muss noch von den Wettbewerbshütern genehmigt werden. Microsoft hatte zuvor erfolglos versucht, Yahoo ganz zu schlucken.
Der Internetkonzern Yahoo erwartet nun für das laufende vierte Quartal Umsätze zwischen 1.6 und 1.7 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis soll zwischen 135 und 155 Millionen Dollar liegen.

www.sda.ch

Direct Day: «Zukunft ist jetzt!»

Unter dem Motto «Zukunft ist jetzt!»findet am 24. November der 10. Direct Day, der Direct-Marketing-Event der Schweizerischen Post, mit vier Referenten statt. Alan Rosenspan, Roger de Weck, Holger Rust und Bertrand Piccard – sie alle bieten Ansätze für die Gestaltung der zukünftigen Welt.

Der 10. Direct Day – der grösste Direct-Marketing-Event der Schweiz – steht vor der Tür. Am 24. November 2009 führt Stephan Klapproth im Forum Fribourg durchs Jubiläumsprogramm. Nach dem Motto «Zukunft ist jetzt!», erläutern sie, welche Anforderungen die Welt von morgen an uns stellt.
Der Preis pro Person ist 275 Franken. Weitere Informationen zum DirectDay und Anmeldung unter www.post.ch/directday.

Marti & Partner lässt die Verschrottungsprämie von Ruckstuhl für sich sprechen

Nicht Modern Art, sondern eine Marketing-Idee: Nachdem die Ruckstuhl Garagen bereits im Frühling mit der ersten Schweizer Verschrottungsprämie für viel Aufsehen sorgten, geht die Aktion der Agentur Marti & Partner jetzt in eine zweite Runde.

Der Umwelt zuliebe werden bei Ruckstuhl alte Fahrzeuge verschrottet und deren Halter mit einer Prämie belohnt. Um die interessierte Öffentlichkeit auf die Aktion aufmerksam zu machen, haben die Werber aus dem Zürcher Seefeld die Verschrottungsprämie kurzerhand sichtbar gemacht. Und zwar mit monumentalen Containern, in denen richtige Autos stecken, die auf ihre Verschrottung warten.
Zu sehen ist die Idee in Affoltern, Winterthur, Zürich und Rapperswil. Jeweils bei den Ruckstuhl Garagen. Begleitet wird die Aktion von Spots im lokalen Fernsehen und im Radio, ausserdem mit Direkt Marketing Massnahmen.
Verantwortlich bei Marti & Partner: Peter Marti (Konzept), Anita Kittel (Beratung&Media), Mia Marti (Assistenz).
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Aufgefallen

Aufgefallen ist der Werbewoche diesmal die Berner Werbezeitung sowie eiin Sujet derZürcher Agentur Prime für die Bergbahnen Engadin St. Moritz.

Eigenwerbung ist angesagt
Jeder tut, was er kann. Eine Werbeagentur zum Beispiel werben. Allerdings beteiligen sich von den rund 180 Ateliers im Grossraum Bern nach wie vor nur die wichtigsten an der Berner Werbezeitung. Der Sonderdruck der Branche erscheint als Beilage in der Berner Zeitung BZ und Der Bund in einer Auflage von 130 091 Exemplaren sowie zum Teil auch in der Werbewoche. In Kooperation mit dem Werbeclub Bern ist ein Themenheft mit Hintergründen zu aktuellen Trends und Neuigkeiten entstanden, das gezielt auch am Berner Marketingtag vom 27. Oktober aufgelegt wird.
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Dauerhoch im Engadin
Die Zürcher Agentur Prime wurde von den Bergbahnen Engadin St. Moritz beauftragt, ein Plakatsujet zu entwickeln, das rasch und klar verständlich ist und die drei Gebiete Corviglia, Diavolezza und Muottas Muragl auf der Autofahrt in Richtung St. Moritz bewirbt. Die Strassenplakate schaffen eine neue Landschaft und vereinen in der Headline «Hochgefühl hoch drei» die Bergpanoramen aller drei Gebiete.
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Schweizer Telekommarkt für ausländische Investoren nicht attraktiv

Nach Ansicht des dänischen Telekom-Konzerns TDC ist der Schweizer Telekommarkt für ausländische Investoren relativ unattraktiv. Angesichts grosser Investitionen seinen die Eintrittsbarrieren sehr hoch. Zu einem Verkauf der TDC-Tochter Sunrise gibt es derzeit keinen Anlass.


Wie der TDC-Verwaltungsratspräsident Vagn Sörensen am Dienstag an den achten Kommunikationstagen in Biel sagte, gebe es im Schweizer Mobilfunk eine sinnlose Duplizierung von Basisinfrastrukturen. Jeder Anbieter müsse sein eigenes Handynetz bauen. Das Hauptproblem seien die hohen Anfangsinvestitionen in Antennenstandorte, ohne dass dadurch der Wettbewerb gefördert werde. Der Widerstand gegen neue Antennen sei gross. Für jede neue Antenne brauche es drei Jahre Vorlaufzeit. Der grösste Teil der Investitionen im Mobilfunk fliesse in die Akquisition von neuen Standorten, Masten, Betonfundamenten Gebäuden und aufwendiger Administration, sagte Sörensen gemäss SDA. Es wäre besser stattdessen in Elektronik und Dienstleistungen zu investieren.
Die jetzige Lage führe nicht zu mehr Wettbewerb. Die Eintrittshürde für neue Wettbewerber in den Markt werde viel zu hoch. Für alternative Anbieter rechnen sich die hohen Investitionen nicht. Die Schweiz sei ein Sonderfall in Europa. Nirgendwo sei die Ex-Monopolistin nach der Liberalisierung des Marktes so stark geblieben wie hierzulande mit Ausnahme von Tschechien. Die Swisscom hatte bereits über 2 Millionen Handykunden, als Sunrise und Orange überhaupt angefangen haben. Heute halte die Swisscom etwa 60 Prozent Marktanteil, während Sunrise und Orange auf rund 20 Prozent kämen. Dieser Vorsprung sei nicht mehr aufholbar, so Sörensen weiter. Bei identischen
Netzen zu gleichen Kosten hätten Sunrise und Orange 300 Prozent höhere Kosten pro Kunde als die Swisscom.
Sunrise investiere, wegen des zunehmenden Bandbreitenbedarf, in den nächsten drei Jahren 500 Millionen nur in den Netzausbau. Die Investitionen beliefen sich im ersten Halbjahr 2009 auf 35 Prozent des Vorsteuergewinns. Auf Dauer sei diese hohe Quote nicht durchhaltbar, sagte Sörensen. Es werde unter heutigen Umständen schwierig, eine neue Mobilfunkgeneration (LTE) einzuführen. Wenn man über alle drei Mobilfunknetze gemeinsame Masten aufstellt und jeder Anbieter seine eigene Elektronik behält, kann man ein paar tausend Antennen einsparen, wie Sunrise-Chef Christoph Brand in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AWP sagte.
Beim Festnetz gebe es die gleichen Probleme wie im Mobilfunk, sagte Sörensen. Auch hier forderten die teure Verdoppelung der Basisinfrastrukturen hohe Investitionen, ohne dass dies zusätzlichen Wettbewerb bringe. Beim Glasfasernetz flössen 80 Prozent der Investitionen in Kabel und Schächte. Hier investierten nur die Swisscom und die Elektrizitätswerke, die mehrheitlich in Besitze des Staates seinen.
Sunrise habe in den letzten Monaten in allen Segmenten Marktanteile gewonnen. Es gebe daher keine direkte Überlegung, sich von Sunrise zu trennen, sagte der TDC- Präsident in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AWP.

www.sda.ch

Media Trend Journal: Negativtrend hält an

70'000 verkaufte Exemplare im Vergleich zum Vorjahr und über 295 000 gegenüber 2005 gingen der Tagespresse verloren. Die Sonntagspresse legt nur dank neuen Titeln zu.

70’000 verkaufte Exemplare im Vergleich zum Vorjahr und über 295 000 gegenüber 2005 gingen der Tagespresse verloren. Die Sonntagspresse legt nur dank neuen Titeln zu. Von Ueli Custer.
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Edi.09 Shortlist

Edi feiert seinen ersten Runden. Am 5. November werden im Zürcher Schiffbau zum 10. Mal die Statuetten für die besten Schweizer Auftragsfilme vergeben. Rund um die Jubiläumsgala der Swissfilm Association gibt es neu auch ein Publikums-Voting zusammen mit 20 Minuten Online. Die Werbewoche stellt dazu die Shortlist vor.

Edi ist der Schweizer Filmpreis für Werbe-, Industrie- und Unternehmensfilme. Der Wettbewerb läuft unter dem Patronat des Eidgenössischen Departements des Innern. Er ist der einzige Wettbewerb in der Schweiz, der die kommerziellen Filmproduktionen hinsichtlich ihrer professionellen Qualität bewertet und auszeichnet. Ein Edi-Gewinn kann unter den neu bestimmten frei wählbaren Awards auch für das Kreativ-Ranking der Werbewoche gewertet werden. Zugelassen beim Edi sind Auftragsproduktionen, die in den letzten zwölf Monaten vor Anmeldeschluss durch eine Schweizer Produktionsfirma produziert oder von Schweizer Filmschaffenden realisiert wurden. Die Jury setzt sich aus Fachpersonen der Sparten Film, Auftraggeberseite und Werbebranche zusammen und wechselt innerhalb der einzelnen Kategorien. Das in diesem Jahr erstmals durchgeführte Publikumsvoting in Kooperation mit 20 Minuten hat keinen Einfluss auf die bereits gefällten Entscheide der Jury. Die zusätzlich ermittelte Volksmeinung soll aber den Wettbewerb bereichern und in der Öffentlichkeit das Interesse am einheimischen Werbefilmschaffen fördern. Das Voting ist offen vom 26. Oktober bis 1. November. Abstimmen ist möglich auf www.edinet.ch/shortlist, wo man die Filme dank einer von Publisuisse entwickelten Microsite bildschirmfüllend sehen kann. Wer einen richtigen Edi-Gewinner voraussagen kann, hat selber Chancen auf die Verlosung von Kinotickets sowie fünf nano iPods mit integrierter Videokamera. Pan
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Kino: Endlich klare Reichweiten

Jahrelang liess die Kinobranche ihre Besucherzahlen auf zwei Arten erheben: Der Verband ProCinema zählte die Eintritte, und die Wemf befragte für den Kinovermarkter Publicitas Cinecom jährlich 23 500 Personen. Die Folge: unterschiedliche Währungen und völlig widersprüchliche Resultate. Mit der neuen Mach Cinema hat die Wemf nun aber eine Lösung gefunden, die auch von Publicitas Cinecom und ProCinema unterstützt wird.

Eines vorweg: Die Resultate der neuen Reichweitenstudie Mach Cinema, die die Wemf am 9. September veröffentlichte, sind mit den bisherigen Kino-Reichweiten der Wemf nicht mehr vergleichbar. Die neue Studie führt in der Wemf-Kinopublikumsforschung zu einem Währungsbruch.
Um den Fortschritt zu verdeutlichen, welchen die neue Studie bringt, sei an dieser Stelle ein Blick zurück erlaubt: Im Kalenderjahr 2007 zählte ProCinema insgesamt 13,8 Millionen Kinoeintritte. Die Wemf hingegen, die ihre letzten Kinoreichweiten im Rahmen der Mach Basic 2008-2 publizierte (Erhebungszeitraum April 2007 bis März 2008), kam hochgerechnet auf 17,5 Millionen Kinobesucher, eine Differenz von 26,8 Prozent. Der Unterschied war weder ein Einzelfall noch nachvollziehbar. Er war methodisch bedingt. Für die Kinobranche und insbesondere für den Kinowerbevermarkter Publicitas Cinecom stellte dies aber ein Ärgernis dar, auch weil die Wemf-Reichweiten seit 2004 stetig sanken, während ProCinema jährliche Schwankungen auswies.
Seit dem Führungswechsel bei der Wemf im März 2007 hat sich das Klima aber verändert. Schon wenige Monate nach seinem Amtsantritt als Wemf-Direktor initiierte Marco Bernasconi die neue Studie – auch, weil Publicitas Cinecom die Absicht äusserte, eine eigene Reichweitenstudie zu lancieren.
Die neue Studie Mach Cinema ist im Prinzip ein Mix aus Befragungs- und Billettverkaufsdaten. Anders ausgedrückt: Sie verbindet die Stärken der beiden methodisch unterschiedlichen Erhebungen und lässt deren Schwächen beiseite. Nina Bender, Projektleiterin Mach Cinema, erklärt es so: «Die ProCinema-Statistik nach Kalenderjahr liefert die Benchmarks, die Wemf-Befragungen mit dem zeitlich versetzten, aber ebenfalls 12-monatigen Erhebungszeitraum die Zielgruppenstrukturen.»
Als Basis für die absoluten Reichweiten dient nun also die als zuverlässig geltende Eintrittsstatistik von ProCinema, die nach Kinoleinwand, Film und Woche auswertbar ist. Da diese Statistik aber auch Kinder unter 14 Jahren sowie Personen ohne Schweizer Wohnsitz mitzählt, muss sie entsprechend «bereinigt» werden. Für letzteres führt die Wemf jeweils im grenznahen Ausland von Basel und Genf stichprobenartige Befragungen durch. Was ebenfalls rausfällt: die Besucherzahlen jener (wenigen) Kinos, die nicht bei Publicitas Cinecom unter Vertrag stehen, denn als Studienauftraggeber ist der Werbevermarkter wie bisher nur an «seinen» Reichweiten interessiert. Die bereinigten Reichweitenzahlen sind insgesamt um 16,3 Prozent tiefer als jene der ProCinema-Eintrittszählung (die übrigens weiterhin publiziert wird).
Da aber die ProCinema-Statistik keine soziodemografischen Angaben enthält, werden die Informationen über die Kinobesuchshäufigkeit einer Person, deren Soziodemografie und Konsummerkmale aus den 23 500 jährlichen Wemf-Befragungen von Personen ab 14 Jahren abgeleitet. «Die Strukturdaten der bisherigen Wemf-Kinostudien waren ja nie bestritten, nur das Resultat der Reichweitenhochrechnung», erklärt Wemf-Forschungsleiter Harald Amschler.
Die Folgen der Methodik-Kombination: Die neuen Kinoreichweiten sinken auf das Niveau der (bereinigten) ProCinema-Zahlen. Für jeden der 13 Cinecom-Kinopools stehen neu individuelle Reichweiten für die 52 Kinowochen sowie die Reichweite einer Durchschnittwoche zur Verfügung. Zum ersten Mal lässt sich somit die Schaltung von Kinowerbung saisonal planen. Was ebenfalls ändert: Kinowerbung wird teurer, selbst bei gleich bleibenden Sekundentarifen. Denn wegen den tieferen Reichweiten steigt der Tausenderkontaktpreis (TKP).
Markus Knöpfli
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