Zu guter Letzt: Paris ist eigentlich gar nicht so

Vergessen Sie alles, was sie bisher in den Medien über US-Partygirl Paris Hilton gelesen, gehört und gesehen haben. Denn das ist alles bloss Show.

Das «dumme Blondchen» mit der Babystimme gibt es gar nicht, diese Figur hat sich Paris nur ausgedacht. «Ich bin ganz anders», soll sie laut Netzzeitung.de dem britischen Fernsehsender ITV gesagt haben. In ihrem wahren Leben, wenn sie mit Freunden abhänge oder sie sich geschäftlich mit jemandem treffe, spreche sie immer mit ihrer ganz normalen Stimme. Ausserdem sei sie sehr bodenständig, smart und wisse, was los sei. Was für ein freches Früchtchen, diese Paris. Uns so gnadenlos hinters Licht zu führen. Na, dann zeig uns doch mal dein wahres Gesicht. Wir sind gespannt.

Über 60 neue Plakatflächen für die Aussenwerbung

Die Firma Baracom bietet ab 1. Januar.2010 über 60 neue Plakatflächen im F12 Format und über 35 neue Strassen- und Bahnhof-Stellen im F200 Format in den Kantonen Bern, Solothurn und Luzern an. Weiterhin werden auch bestehende Stellen weitgehend erneuert und qualitativ verbessert.

Neben den bisherig angebotenen F4 und F12 Plakatstellen-Netze an den BLS AG Bahnhöfen (Bern – Lötschberg – Simplon), wird ab Januar 2010 neu ein F200-Netz angeboten. Es handelt sich dabei um qualitativ gut gelegene Stellen mit hohen Frequenzen. Sie können ab sofort für das Jahr 2010 gebucht werden.
Um die Plakatplatzierungen zu optimieren werden ältere Stellen laufend mit neuem Trägermaterial aufgerüstet und zur Verbesserung deren Qualität umgebaut. Somit wird das gesamte Angebot der Firma Baracom optimiert und die Werbewirksamkeit wird erhöht. Für das Kleinunternehmen Baracom mit Sitz in Gümligen bei Bern sind diese Neuerungen ein wichtiger Schritt. Gerade in der heutigen Wirtschaftslage sei es wichtig, auf Qualität zu setzen, um möglichst effektiv zu sein, schreibt das Unternehmen.
Weiterhin im Angebot bleiben wie bisher alle F4, F200 und F12 Plakatflächen der Agglomeration Bern, sowie die überregionalen Stellen, die Stellen im Insel- , VIP Kursaal- und im Kursaalparking, exklusiv die Stellen auf dem BEA EXPO-Gelände, sowie die Plakatflächen am Flughafen Bern Belp.

www.baracom.ch

Höllischer Spass mit Flitzern und Fliegern

Helldriver hat etwas gegen langweilige Firmenanlässe. Mit ferngesteuerten Flitzern und Fliegern zieht die Spielshow am klassischen Paket aus Alleinunterhalter, Speis und Trank vorbei. Flotte Käfer, Helikopter und Flugzeuge wecken das Kind in jedem Mitarbeiter – und taugen perfekt auch für Promotionen.

Er heisst Angelini, fährt aber gern zur Hölle. Vor einem Jahr gründete Manuel Angelini die Spielshow Helldriver. Was nach einer wilden Harleygang klingt, ist ein Spielfeld für kindliche Emotionen – genauer: für ferngesteuerte Autos. Angelini und sein Geschäftspartner, der Komiker Toni Caradonna, veranstalten Autorennen mit ferngesteuerten VW-Käfern. Auf einer 200 Quadratmeter grossen Fläche steuert ein Team von sechs Personen gemeinsam einen Rennwagen. Jeder darf zwei Minuten ans «Lenkrad», dann ertönt ein Signal, und die Fernsteuerung muss weitergegeben werden. Die Zeit, die jedes Team braucht, um ins Ziel zu gelangen, wird gemessen, die schnellsten Teams bekommen einen Preis. Aber nicht nur Tempo zählt: Für vorbildliches Verhalten im Rennbahnverkehr gibts Bonusrunden, mit denen schlechte Fahrleistungen kompensiert werden können. Wer rücksichtslos fährt, muss mit Punktabzug rechnen. Die Ereignisse auf der Rennstrecke und die Siegerehrung werden von Komiker Caradonna unterhaltsam moderiert.
Die gemeinsame Verantwortung für das Abschneiden im Rennen fördert die Zusammenarbeit der Teammitglieder, jeder schaut auf jeden. Deshalb eignet sich die Spielshow hervorragend für Kunden- und Mitarbeiteranlässe. «Es sind immer acht Autos parallel auf der Rennbahn, also sind 48 Leute beschäftigt», sagt Manuel Angelini. «Die anderen schauen zu oder üben auf Parcours, wie man die Wagen manövriert.» Damit denen, die gerade nicht fahren, auch ganz bestimmt nicht langweilig wird, gibt es zudem das Helldriver-Quiz: Im Hintergrund laufen Filmmelodien aus den Achtzigern – von «A-Team» über «Ein Colt für alle Fälle» bis «Dallas». Wer die Songs errät, gewinnt eine Bonusrunde.
Teamwork in der Boxengasse
«Events werden zwar immer neu inszeniert, dennoch ähneln sie einander sehr», sagt Angelini. «Vor allem werden die Gäste nicht aktiviert, sondern konsumieren nur. Dieses Schema wollte ich aufbrechen.» Das ist Angelini offenbar gelungen: Bei einem dreitägigen Event für die Mobiliar gab es vom CEO bis zur Sachbearbeiterin nur noch ein Thema: die kleinen Flitzer. «Wir haben auch Geschicklichkeitsspiele gemacht», erzählt Angelini. «Die Leute mussten einen Parcours fahren oder zu zweit die Fernsteuerung bedienen, einer gab Gas, der andere lenkte. Solche Spiele sind enorm witzig und fördern das Teambuilding. Sie wecken Emotionen und verbessern die Kommunikation.» Schwierigkeiten miteinander, Ärger bei der Arbeit und Hierarchien waren für einmal wie weggewischt.
Bei einem Anlass für rund 50 Mitarbeiter der Bank Wegelin sei es ebenso lustig und kollegial zugegangen, freut sich Angelini. Klar. An welchem Firmen-Event darf man sonst so ungeniert noch einmal Kind sein und einfach Spass haben?
Die Rennen mit ferngesteuerten Autos machen Männern und Frauen gleichermassen Spass. «Wir haben uns für VW-Käfer entschieden, damit sich auch Frauen von den knuffigen Wagen angesprochen fühlen», sagt Angelini. «Frauen haben enorme Freude an der Spielshow, vor allem in gemischten Teams. Sie reagieren zwar anders und rufen mehr ‹hui› und ‹Hilfe›, aber sie finden die Rennen genauso witzig wie die Männer. Auch die Moderation bietet gute Möglichkeiten, Frauen abzuholen und einzubinden.» Mit dem vorhandenen Equipment können die Helldriver Anlässe für etwa 250 Personen ausrichten. Plant ein Unternehmen einen Event für eine grössere Anzahl Mitarbeiter, können Angelini und Caradonna ihr Angebot aber entsprechend erweitern, zum Beispiel durch eine weitere Rennbahn, durch Flugshows oder zusätzliche Parcours, auf denen Geschicklichkeit trainiert werden kann.
Der Chef als Chauffeur
Für jeden Anlass erarbeiten Angelini und Caradonna ein umfassendes Konzept. «Wir stellen nicht nur das Equipment für die Spielshow zur Verfügung, sondern besprechen mit unserem Auftraggeber, was ihm bei dem Event wichtig ist und welches Ziel er damit erreichen will», sagt Angelini. «Das nehmen wir dann in der Moderation auf. Bei Mitarbeiteranlässen überlegen wir uns zudem witzige Preise für die Siegerehrung, zum Beispiel, dass der Chef den Sieger eine Woche lang morgens von zu Hause abholt.» Wenn das Unternehmen es wünscht, schickt Angelini die Autos auch noch in die Maske: Dann bekommen sie einen Kleber der Firma auf den Lack oder werden gleich komplett umgespritzt.
Ein verrücktes Team
Der gelernte Sekundarlehrer und Event Manager Angelini und der studierte Physiker, Entertainer, Artist, Komiker und Stuntcomedian Caradonna lernten sich bei einem Anlass kennen, für den Angelini Caradonna gebucht hatte. Um sein Publikum zu amüsieren, lässt Caradonna sich zum Beispiel von einem Helikopter eine brennende Zigarette aus dem Mund schiessen. Caradonna experimentierte bereits mit ferngesteuerten Fluggeräten und besass mehrere ferngesteuerte Helikopter, Flugzeuge sowie unbemannte Luftfahrzeuge, so genannte Drohnen. Die beiden Männer kamen auf die Idee, eine Spielshow zu kreieren, bei der die Gäste mitmachen dürfen. Sie kauften 14 ferngesteuerte Käfer und entwickelten ein Paket aus Moderation, Übungen zur Bedienung der Fernsteuerung, Fahrtrainings, Spielshow, Quiz und Siegerehrung. Dann bauten sie die mobile, 200 Quadratmeter grosse Rennbahn aus einem speziellen Teppich und Rohrstücken für die Bande. «Ich habe einige Zeit experimentiert, bis ich den optimalen Boden für die Rennwagen gefunden habe», sagt Angelini. «Die Rennbahn ist mobil, sie kann nicht nur draussen ausgelegt werden, sondern auch in einer Halle oder einem Parkhaus. Unsere Spielshow ist also auch wintertauglich.» Trotzdem haben die Helldriver sich noch eine Outdoor-Variante für Schneefreaks einfallen lassen: ein Rennen mit Schneeraupen. Diese Version ist besonders für Anlässe in Skiorten attraktiv. Sie erfordert wegen der unebenen Piste noch mehr Geschicklichkeit als das Käferrennen. Insgesamt haben Angelini und Caradonna rund 40 000 Franken in die Autos, den Bau der Rennstrecke, das Zeitmesssystem und die Musikanlage investiert.
Spiel, Spass und Emotionen
«Für die Spielshow haben wir schon einige Anfragen bekommen, zum Beispiel von Coca-Cola oder Heineken», sagt Angelini. «Aber abschliessend geplant ist im Moment noch nichts.» Verständlicherweise sind Unternehmen im Moment vorsichtig mit Ausgaben, insbesondere wenn es um vermeintliche Extras wie Kunden- und Mitarbeiteranlässe geht. Sie sollten aber nicht aus den Augen verlieren, wie zentral gerade in Krisenzeiten die Bindung von Kunden und Mitarbeitern ist. Ein Anlass, der Frauen wie Männern, Geschäftsführern wie Praktikanten in guter Erinnerung bleibt, könnte genau das richtige Motivationsinstrument sein – zumal die Investitionen für eine komplette Spielshow mit 8’000 bis 10’000 Franken überschaubar sind. Ein klassischer Firmenanlass mit Band, Moderator und Comedian übersteigt dieses Budget schnell. «Mitarbeiter sind die beste Werbung für ein Unternehmen», betont Angelini. «Überlegen Sie mal, wie viele Personen in Ihrem Umfeld positiv über ihren Arbeitsplatz reden. Die Antwort ist ernüchternd. Da müssen Unternehmen unbedingt etwas tun.»
Neuerdings bieten die Helldriver ihre Spielshow auch zur Auflockerung von Seminaren und Kongressen an: «Seminare sind extrem kopflastig, nach spätestens zwei Stunden ist niemand mehr aufnahmefähig, das belegt die Hirnforschung», sagt Angelini. «So sind Schulungen natürlich wenig effizient.» Deshalb schlagen die Helldriver vor, Seminarteilnehmer in den Pausen vom Unterrichtsstoff abzulenken, sie etwas völlig anderes machen zu lassen. Ein kleiner Parcours, im Team gefahren, bringt Spass und lädt die Energiespeicher binnen Minuten wieder auf: «Beim Fahren des Parcours wird Adrenalin ausgeschüttet», sagt Angelini. «Das aktiviert und macht den Kopf wieder frei für die nächste Lerneinheit.» Angenehmer Nebeneffekt: Durch die kleine Unterbrechung lernen die Seminarteilnehmer einander kennen, was die Arbeitsatmosphäre im Seminar verbessert.
Marketing mit Spieltrieb
Mit den Spielshows zu Teppich, Schnee und Luft sind die Helldriver aber noch nicht am Ende ihrer Ideen: Ferngesteuerte Autos eignen sich auch perfekt für Guerilla-Promotionen. Für diesen Zweck hat Angelini drei Trucks angeschafft. Einen hat er als Lautsprecherwagen für Durchsagen umgebaut, die anderen wurden so umgerüstet, dass Produkte oder Produktspender auf ihnen montiert werden können. Unternehmen können Konsumenten ihre Produkte so förmlich zu Füssen legen. «Man kann jedes Konsumgut auf Räder stellen und so mehr Neugier wecken, als mit einem Plakat», erklärt Angelini. «Unsere Trucks können mit Chipstüten oder einer neuen Schocki bestückt durch den HB oder die Fussgängerzone fahren. Der Lautsprecherwagen liefert die dazugehörigen Slogans, Informationen oder Sounds – zum Beispiel das appetitanregende Cracken von Chips.» Auch ein Livekommentar zur Reaktion der Passanten ist möglich. Wenn Sie auf der Strasse also einmal von einem Truck angesprochen werden sollten, stecken wahrscheinlich die Helldriver dahinter.
Geldregen für Züri
Auch werbende Angriffe aus der Luft bieten Angelini und Caradonna an: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Banner, von einem der Helldriver-Flieger durch den Himmel gezogen – auch perfekt für einen Heiratsantrag? Mit der Enthüllung eines neuen Automodells durch eine Drohne? Oder mit dem Abwurf von Flyern und Give-aways aus der Luft? Am 1. Advent beispielsweise wird es auf Zürich Geld regnen. Wo genau und warum die Scheine leise rieseln, verraten die Helldriver aber noch nicht.
Fehlt jetzt eigentlich nur noch eine Variante mit Booten, damit Spiel und Promo auch auf der perfekten Welle möglich sind. Doch erst einmal wollen Angelini und Caradonna die Möglichkeiten ihrer vorhandenen Fahrzeuge ausreizen. Ideen, wie man Käfer, Trucks und Flieger noch einsetzen könnte, haben sie genug.
Anne-Friederike Wilhelm
Boxenstop Angelini
Manuel Angelini (36) ist ein Tausendsassa: Er ist ausgebildeter Sekundarlehrer und hat drei Jahre als Lehrer gearbeitet, bevor er sein Geld als Event Manager für verschiedene Kommunikationsagenturen verdiente. Er setzte Mitarbeiter-Events mit 20 bis 2’000 Gästen um und realisierte diverse Musicals und Tourneen. Heute unterrichtet Angelini einen Tag pro Woche an der Gewerbeschule und ist Geschäftsführer der Event-Agentur «Angelini, Agentur für Emotion». 2008 ergänzte er sein Portfolio mit den Spielereien für das Kind in uns allen: mit der Spielshow Helldriver. Ausserdem spielt Angelini seit 20 Jahren Schlagzeug, zuletzt im Musical «Ewigi Liebi».
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www.helldriver.ch
www.agentur-angelini.ch

Boxenstop Caradonna
Toni Caradonna (37) hat in Bern und Manchester Physik studiert, anschliessend besuchte er die Zirkusschule in London. Seit 1996 arbeitet Caradonna als Entertainer, Artist, Komiker und Stuntcomedian. Er hat auf drei Kontinenten in über zehn Ländern mehr als 500 Shows gezeigt, die mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurden. Im vergangenen Jahr entwickelte Caradonna gemeinsam mit Manuel Angelini die Spielshow Helldriver, bei der er als Moderator auftritt.

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Jubiläum zum Nachdenken

Freiburghaus und Partner filmte mit Bettina Oberli für die Krebsliga.

Im kommenden Jahr wird die Krebsliga Schweiz 100-jährig. In dieser Zeit hat sie in der Krebsforschung und der Krebsbekämpfung viel bewegt und gemeinsam mit den kantonalen Krebsligen unzähligen Betroffenen und ihren Angehörigen die dringend nötige Unterstützung zukommen lassen.
Ein willkommener Anlass deshalb, im Jubiläumsjahr die Bevölkerung weiter für die Thematik zu sensibilisieren. Dazu sind verschiedene Aktionen geplant. Im Zentrum des Jubiläumsprogramms stehen ein prominent besetztes Charity-Radrennen, «race against cancer», ein schweizweiter Aktionstag unter dem Motto «Unterwegs gegen Krebs», der in einem grossen Event auf dem Berner Bundesplatz gipfelt, sowie ein «hochemotionaler TV-Spot», wie Projektleiter Markus Aerni von der Krebsliga Schweiz erklärt.
Als Regisseurin für diesen von der Berner Kommunikationswerkstatt Freiburghaus und Partner konzipierten Jubiläumsspot konnte Bettina Oberli gewonnen werden. Die Filmemacherin, welche mit «Die Herbstzeitlosen» für den grössten Schweizer Kinoerfolg der letzten 30 Jahre verantwortlich zeichnet, dreht mit dieser Produktion erstmals einen TV-Spot. Bis jetzt will die Agentur dazu nur verraten: «Wir inzenieren eine Art Reigen des menschlichen Lebens. Und machen darin klar, dass es die Krebsliga Schweiz mehr denn je braucht.» Bettina Oberli meint: «Die grosse Tragik einer Krebserkrankung und die hohe Sterblichkeit haben mich dazu bewogen, bei diesem Projekt mitzumachen. Denn als Spielfilm-Regisseurin begegne ich dem sekundenkurzen TV-Format mit Respekt.»
Andreas Panzeri

Seit 100 Jahren kämpft die Krebsliga Schweiz gegen eine schwere Krankheit. Krebs ist heute die zweithäufigste Todesursache in der Schweiz. Jährlich erkranken rund 35 000 Menschen und mehr als 15 000 sterben daran. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO wird Krebs bereits 2010 mehr Menschen das Leben kosten als jede andere Krankheit. Die 1910 gegründete Krebsliga Schweiz hat von ihren Anfängen bis heute Prävention, Förderung der Forschung, Beratung und Alltagshilfe zu ihren zentralen Aufgaben gemacht.

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Bettina Oberli – Regisseurin der Erfolgskomödie «Die Herbstzeitlosen» – bei den Dreharbeiten zu ihrem ersten Werbespot. Mit Topic Film für die Krebsliga Schweiz.
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Walker lanciert Novum für die SP Schweiz

Zum ersten Mal in der Geschichte der Schweizer Politkommunikation hat sich eine Partei für eine Kommunikation mit bewegtem Bild entschieden. Die SP Schweiz hat die Werbeagentur Walker im Rahmen ihres neuen Auftritts damit beauftragt, einen Kino-Spot zu realisieren.

Seit diesem Sommer steht das Wort «ja» für die SP Schweiz, so die Agentur in einer Mitteilung. Der Spot dramatisiere eben dieses als Anfang von allem. Die Grundhaltung der Partei wird als eine konstruktive und positive Haltung mit Szenen aus aussergewöhnlichen Lebenslagen verschiedener Personen auf den Punkt gebracht.
Der Kino-Spot wurde am Dienstag Abend im Rahmen der Vorpremiere des neuen Michael Moore-Films «Capitalism: A Love Story» im Arthouse Le Paris in Zürich vorgestellt.
Zum Spot auf Youtube
Zum Spot

www.walker.ag

Divio: neue Website für Stadler Rail aufgegleist

Für Stadler Rail hat die Zürcher Agentur Divio das Django-CMS eingesetzt, das Design aufgefrischt und kundenspezifische Module realisiert. Die Module leisten ihre Dienste insbesondere in den Bereichen Personalsuche, Web-Suchfunktion sowie Fahrzeug-Datenbank.

Das neue CMS der Firma des Unternehmers und Politikers Peter Spuhler basiert auf dem Open-Source Framework Django. Der internationaleHersteller von Schienenfahrzeugen setzte nach umfassendem Pitch auf die aufstrebende Webagentur vom Zürichsee (Wollishofen), die heute 11 Webexperten beschäftigt.
Die seit 2006 aktive Zürcher Webagentur Divio befindet sich im Besitz der Partner Christian Bertschy, Simon Zmoos und Maik Lustenberger. Das wachsende Unternehmen ist Vorreiter im Einsatz des international etablierten Frameworks Python Django und verfügt über 6 Flash-Experten.

www.stadlerrail.com
www.django-cms.org
www.divio.ch

25 Millionste Adressabfrage auf Zuri.net

Zuri.net ist eine unabhängige Internet-Plattform für die Stadt Zürich. Jetzt wurde auf Zuri.net die 25 Millionste Adressabfrage erreicht. Hinter dieser Zahl steckt die Freizeitarbeit eines Zürcher Internetpioniers.

Unter dem Motto «Mehr Zürich im Netz» ist Zuri.net seit fünf Jahren als unabhängige Plattform online. Bekannt ist Zuri.net etwa für das «Züri Slängikon», einer mittlerweile auf 16’000 Wörter angewachsenen Sammlung von Zürcher-Slang-Wörtern.
Viele der rund 200’000 monatlichen Besucher auf Zuri.net nutzen die Plattform für Adressabfragen. Mehr als 20’000 Adressen aus der Stadt Zürich sind auf der Plattform online, eingeteilt in Branchen und Kreise. Jetzt wurde die 25 Millionste Adressabfrage erreicht.
Reto Frei, der Initiant und Betreiber von der Plattform ist gelernter Radio- und Fernsehelektroniker und arbeitet im Hauptberuf seit zwölf Jahren als Mitinhaber der Web-Agentur Escapenet. Er hat die Zuri.net vor fünf Jahren als Pionierarbeit lanciert.
Rund 15’000 Kommentare und Bewertungen sowie ein Magazin mit 60 Blogs und Kolumnen sind aktuell online. Die Nutzer schätzen zuri.net vor allem auch wegen seinen Innovationen. Google Street View, eben erst von Google freigegeben, wurde am Tag der Freigabe auf Zuri.net aufgeschaltet und ist seither neben Google Maps, den Kommentaren und Bewertungen, Teil der Adressanzeige. Ebenfalls integriert sind Facebook und Twitter.
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Wenn Ideenlosigkeit zur Geschmackslosigkeit wird

Spots mit effekthascherischem Schockeffekt verstärken das Vorurteil, dass in der Kommunikationsbranche nur der Effekt um jeden Preis zähle. Gastkommentar von Kaspar Loeb, CEO der Schweizer Werbeagentur Saatchi & Saatchi Simko.

Der gute Zweck scheint alle Mittel zu heiligen. Weil es mühsam und intellektuell anstrengend ist, eine wirklich bestechende, berührende und überzeugende Idee zu finden, greifen Kreative gern einmal zum Holzhammer, um Menschen für eine noble Sache aufzurütteln.
Auch wenn zwei Beispiele noch keinen Trend machen, haben in den letzten Wochen zwei Spots von sich reden gemacht, die an Geschmacklosigkeit und effekthascherischem Schockeffekt kaum zu überbieten sind. In Deutschland fiel der zuständigen Agentur, die beauftragt war, eine Sensibilisierungskampagne für die Ansteckung durch das Aids-Virus zu entwerfen, nichts Gescheiteres ein, als nach einer deftigen Liebesszene auf den Liebhaber zu zoomen, dessen Fratze ein peinliches Double von Adolf Hitler zeigt. Man muss nicht puristisch veranlagt sein, um die Parallele zwischen dem grössten Massenmörder der Geschichte und dem zerstörerischen Aids-Virus geschmacklos, phantasielos, ideenlos und dumm zu finden.
Den tragischen Tod von Tausenden von Menschen bei den Anschlägen auf die Türme des World Trade Center am 11. September vor acht Jahren missbraucht der andere von DDB Brasil gedrehte Spot, der zuerst noch einmal die ikonisch schrecklichen Bilder der in die Türme krachenden Flugzeuge zeigt, um danach eine ganze Flotte von Passagierflugzeugen auf die Skyline von New York zurasen zu lassen. Als Auflösung wird uns dann in einem eingeblendeten Text erklärt, dass an diesem Tag rund 3’000 Menschen ums Leben gekommen seien, durch den ausbeuterischen und rücksichtslosen Umgang der Menschen mit dem Planeten aber jedes Jahr viel mehr Menschen den Tod fänden.
In beiden Fällen wurde von den Auftraggebern und den Agenturen das Argument ins Feld geführt, man wolle aufrütteln, schockieren und damit die Aufmerksamkeit auf diese brisanten Themen lenken. Diese Kolumne könnte also ein Beweis dafür sein, dass das Konzept funktioniert hat, weil tatsächlich beide Kampagnen eine Debatte ausgelöst haben. Nur drehte und dreht sich die Debatte nicht um den Inhalt, sondern um die Inszenierung.
Geschichte ist nicht tabu und sie zu instrumentalisieren, um eine subtile und relevante Botschaft den Menschen zu vermitteln, die man gemeinhin als «Zielgruppe» bezeichnet, kann assoziative Bilder wecken und aufrütteln. Das Unglück von Tausenden von Menschen kann aber nicht gegeneinander abgewogen werden, auch und besonders nicht für einen «guten Zweck».
Erschütternde menschliche Tragödien und Schicksale auf diese Art in den Kontext einer Werbebotschaft zu stellen, und sei es auch nur, um die Menschen zu einer Änderung ihres Verhaltens zu bewegen, zementiert Vorurteile gegenüber einer ganzen Branche, die wir uns nicht leisten können. Immer wieder wird der Kommunikationsbranche und ihren Exponenten Unbedarftheit, Leichtsinn und Gedankenlosigkeit vorgeworfen und kritisiert, dass nur der Effekt um jeden Preis zähle.
Jeder, der sich jeden Tag mit Kommunikation auseinandersetzt, weiss, dass dies nicht stimmt. In der selektiven Wahrnehmung der Öffentlichkeit und der Kunden genügen aber einige wenige Beispiele plumper Geschmacklosigkeit, um eine ganze Branche unter Generalverdacht zu stellen. Und dies gerade in einem Moment, wo im digitalen Zeitalter in seiner multimedialen Komplexität mehr denn je die umfassende strategische und kreative Expertise exzellenter Kommunikationsspezialisten über den wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg von Marken entscheiden.
Unterhaltung, der überraschende Effekt, die verblüffende Idee sind Kern jeder erfolgreichen Kampagne, dies wird sich auch in der digitalen Welt nicht ändern. Was sich ändert, ist die Wahl der «touch points» und die Art und Weise, wie die Idee exekutiert wird. Gleichzeitig ist Kommunikation aber mehr denn je entscheidend für Umsatz, Effizienz und Marge, und alle ernstzunehmenden Exponenten der Branche suchen den direkten Kontakt mit der obersten Etage, wo die relevanten Entscheidungsträger sitzen, auch einmal an den Marketingverantwortlichen vorbei, die in einer ungemütlichen Sandwichposition sitzen. Wir wollen auf gleicher Augenhöhe diskutieren und unsere Expertise einbringen können und uns lösen vom Image der viel versprechenden Schnellsprecher, denen der eigene Ruhm wichtiger ist als ihr Beitrag zum Erfolgsergebnis des Kunden. Wir wollen schlicht und einfach ernstgenommen werden. Gelingen wird uns das freilich nur, wenn wir uns durch Subtilität, grosse Ideen und wirtschaftlichen Sachverstand profilieren und nicht mit spektakulärer Geschmacklosigkeit, welche die eigene Ideenlosigkeit zu kaschieren versucht.

Head for the Ass

Advico Young & Rubicam persifliert für Head die neusten Technologien.

Der Grossvater hätte das Teil noch als einen ganz banalen Hosenträger bezeichnet. Doch seit man solche Gurten zum Stabilisieren der Hosen noch getragen hat, ist schon manch modischer Herbst ins Land gezogen. Save Ass Technology (Trade Mark) heisst deshalb die neueste Innovation von Head für Freestyle-Skifahrer und Snowboarder. Die Weltmarke reagiert damit auf das Risiko, dass einem schon mal die Baggy-Style-Hose runterrutschen kann, wenn man mit den neuen Head-Brettern explosiv abheben will. Save Ass stabilisiert in einem solchen Fall zuverlässig die Position der Hose. Lanciert hat Head die Technologie bei Freestyle.ch, dem Event auf der Zürcher Landiwiese. Wer hier als Hersteller auffällt, wird auch im Winter auf den Pisten nicht übersehen. Dazu sorgt AY&R. Die Agentur bewirbt die Hosenträger so, als ob es sich um eine ernst gemeinte Innovation handelt: mit einem branchentypisch gedrehten Produkte-Video mit allen seriösen Zutaten. pan
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Wer nicht mit Save Ass Technology von Head unterwegs ist, kann schnell einen roten Kopf bekommen.
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An der Freestyle.ch war die neue Mode sehr schnell akzeptiert. Die Fortsetzung folgt jetzt auf Youtube.

Trauminsel wird bei Ruf Lanz zur Hölle auf Erden

Um den Winterverkauf der Sport Factory Outlet im Bally-Areal in Schönenwerd zu eröffnen, hat die Zürcher Werbeagentur Ruf Lanz eine Kampagne entwickelt, die auf verblüffende Art mit gelernten Sehgewohnheiten bricht. Die Agentur lässt tropische Inselparadiese aus der Sicht von eingefleischten Wintersportfans beschreiben.

In den Augen von Wintersportfans wird die Trauminsel zur Hölle auf Erden. Die Sandstrände sind plötzlich unendlich langweilig, die Muscheln scharfkantig, die Fische glupschäugig, das Wasser ekelhaft salzig und die sommerlichen Temperaturen unerträglich. Das Konzept wird auf allen Werbemitteln konsequent durchgezogen: auf Inseraten mit Long-Copies, auf Plakaten und POS-Rotairs, auf 5000 Postkarten sowie in drei Radiospots. Die Kampagne läuft Ende Oktober an.
Die Sport Factory Outlet im Bally-Areal in Schönenwerd verkauft führende Wintersportmarken zu Fabrikpreisen. Unter anderem Burton, Nidecker, Lasse Kjus, Zimtstern, Alprausch, Roxy, Odlo, Craft, Rukka, Oakley, Fox, O’Neill oder Rohner. Ein wahres Paradies für alle, die Berge und Schnee lieben.
Verantwortlich bei Sport Factory Outlet: Peter Wider (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (CD), Grit Wolany, Marcel Schläfle (Art Direction), Markus Ruf, Andreas Hornung, Torsten Maas (Text), Kristina Burch (Beratung). Fotografie: Archiv.
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Top der Woche: Erste individualisierte gedruckte Tageszeitung in Deutschland

Zwei Berliner Studenten haben das Projekt einer individualisierten gedruckten Tageszeitung gestartet. Ziel sei es, den Nutzern die Möglichkeit zu geben, sich mit nur wenigen Klicks die gewünschten Inhalte aus der Print- und Online-Nachrichtenwelt zu einer personalisierten Tageszeitung zusammenzustellen, die sie dann um sechs Uhr früh im Briefkasten erwartet.

Zwei Berliner Studenten haben das Projekt einer individualisierten gedruckten Tageszeitung gestartet. Ziel sei es, den Nutzern die Möglichkeit zu geben, sich mit nur wenigen Klicks die gewünschten Inhalte aus der Print- und Online-Nachrichtenwelt zu einer personalisierten Tageszeitung zusammenzustellen, die sie dann um sechs Uhr früh im Briefkasten erwartet. Das Projekt Niiu von Hendrik Tiedemann und Wanja Sören Oberhof sei die erste individualisierte gedruckte Tageszeitung in Deutschland, erklärt der 23-jährige Oberhof im Gespräch mit Pressetext. Der Unterschied zu einem ähnlichen Produkt, welches für einige Wochen in der Schweiz getestet worden ist, liege darin, dass es sich bei dem Start von Niiu um keinen Markttest handle, sondern um einen Markteintritt. Seit dem 13. Oktober können sich Interessierte auf Niiu.de registrieren, am 16. November erfolgt die erste Zeitungsauslieferung. Bereits sind insgesamt 17 überregionale, regionale und internationale Zeitungen wie etwa die New York Times und Content von rund 500 Online-Anbietern verfügbar, aus denen man sich eine 24-seitige individuelle Zeitung zusammenstellen kann.

Prestige erhält Wemf-Beglaubigung

Das Schweizer Magazin Pestige ist nun offiziell Wemf-beglaubigt. Ausserdem baut die Prestige Media ihre Geschäftstätigkeit aus und verlegt ihren operativen Sitz ab 1. November von Basel nach Zürich.

Die Auflage des Wemf-beglaubigten Magazins beträgt 14‘642 Exemplare. Seit der Ausgabe 03/2009 beträgt die Auflage 20‘500 Exemplare, plus der Eventauflagen. Die vierteljährliche Erscheinungsweise wird beibehalten.
Mit dem Umzug nach Zürich konnte die Prestige Media folgenden personellen Zugang für das Magazin verzeichnen:
Cumi Karagülle war zuletzt vier Jahre als Key Account Manager bei der Tamedia tätig. Er übernimmt ab sofort die Stellung als Sales & Marketing Direktor. Nicole Viquerat war zuletzt zehn Jahre als Verkaufsberaterin bei der APG in der Romandie tätig. Sie wird ab sofort als Sales Managerin für die Romandie zuständig sein. Valeska Jansen wird als ehemalige Chefredakteurin von Relax & Style nun als Product Managerin Beauty für Prestige tätig sein. Ausserdem stösst Jördis Hentschel als Head of Production and Events zum Team. Yvonne Beck ist Editor in Chief.
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