Schweiz erhält Sportzeitung

Ab Frühling 2010, rund zehn Jahre nach der Einstellung der Wochenzeitung Sport, gibt es in der Schweiz wieder eine Sportzeitung. Die Sportverlag Europa Medien, Herausgeberin des Fussballmagazins Eurosoccer, realisiert unter dem Arbeitstitel «Sportwoche» ein wöchentlich erscheinendes Magazin in einer Auflage von 75‘000 Exemplaren.

Die Erstausgabe soll am Donnerstag, 4. Februar 2010 erscheinen, wie es auf der Website des Verlags heisst. Die über 80-seitige Zeitschrift will sich einerseits dem Spitzensport mit den Sportarten Fussball, Hockey, Tennis und Ski widmen. Andererseits soll aber auch dem Breitensport eine Plattform geboten werden. Damit will der Verlag auch Hobbysportler ansprechen.
Chefredaktor ist Marcel Siegenthaler, zuvor Sportchef bei Blick und Sonntagsblick, zuletzt Mitglied der Chefredaktion von .ch. Seit Anfangs Monat werde bereits an der Nullnummer gearbeitet, teilt der Verlag mit. Die Art Direction hat der Italiener Massimo Colonna übernommen, der aus Stuttgart zum Redaktionsteam stösst.

20 Minuten Friday: Gesteigerte Auflage zum ersten Geburtstag

Das Peoplemagazin 20 Minuten Friday steigert zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Auflage. Mit dem Erscheinen der Jubiläumsausgabe wird die Auflage von aktuell 155'000 Exemplaren um 11 Prozent auf neu 172'000 Exemplare erhöht.

Durch die Auflagensteigerung rechnet der Verlag mit einem Leserzuwachs von rund 50’000 Personen. Zurzeit erreicht 20 Minuten Friday über 412’000 Leser. Das kostenlose Peoplemagazin liegt freitags in rund 900 Boxen von 20 Minuten sowie in diversen Geschäften innerhalb der Deutschschweiz auf.

Tele Bärn weitet Sendegebiet aus

Ab sofort ist der Regionalsender Tele Bärn auch im französischsprachigen Teil des Kantons Freiburg empfangbar. Ermöglicht wurde die Aufschaltung durch die neue Konzession.

Nach der im vergangenen Herbst in Kraft getretenen neuen Konzession von Tele Bärn sind nun die für die Erschliessung der Region technischen Arbeiten abgeschlossen worden. Auf den Kabelnetzen von Cablecom und Gruyère Energie werden – von Bulle bis Château-d’Oex – neu rund 18’000 Haushalte in insgesamt 26 Gemeinden mit dem Programm des Regionalsenders versorgt.

New York Times streicht 100 Redaktionsstellen

Die traditionsreiche New York Times, das Flaggschiff der US-Medien, streicht bis Ende des Jahres 100 Redaktionsstellen. Das entspricht einem Abbau von acht Prozent des gesamten Nachrichtenpersonals.

In einer Mitteilung an die Mitarbeiter bot das Blatt am Montag Abfindungen an. Sollten dadurch nicht genügend Stellen frei werden, seien auch Entlassungen nötig, erklärte Chefredaktor Bill Keller laut der Internetausgabe der Zeitung. Die New York Times hat wegen zurückgehender Anzeigeneinnahmen und sinkender Abonnentenzahlen schon im vergangenen Jahr zahlreiche Stellen gestrichen, allerdings vorwiegend im nicht-journalistischen Bereich. Zudem hatten die Mitarbeiter auf fünf Prozent ihres Lohns verzichtet, um einen weiteren Stellenabbau zu vermeiden.
Keller sagte, auch mit den neuen Sparmassnahmen bleibe die Zeitung das Blatt mit dem grössten und ambitioniertesten Journalistenteam der USA, wenn nicht der Welt. Derzeit hat die New York Times eigenen Angaben zufolge rund 1‘250 Mitarbeiter im journalistischen Bereich. Keine andere US-Zeitung habe mehr als 750, hiess es.

Gemi: Internet wächst im September weiter

Gemäss Goldbach Index (Gemi) nimmt der Werbedruck von Internet im September um 9 Indexpunkte zu. Alle von Media Focus erfassten Medien halten sich wie im Vormonat auf 184 Indexpunkten.

Der Goldbach Index (Gemi) weist im September 2009 über die E-Medien einen weiteren Zuwachs des Werbedrucks um einen Indexpunkt auf 441 (440) aus. TV hält sich auf 446 Indexpunkten, während Radio 2 Indexpunkte auf 255 (253), Teletext um 3 Indexpunkte auf 145 (148) und digitale Werbeflächen um 3 Indexpunkte auf 187 (190) an Werbedruck einbüssen. Internet setzt auch im September mit einem wachsenden Werbedruck um 9 Indexpunkte von 512 auf 521 die Krone auf.

Wir Eltern nimmt Anzeigenverkauf in die eigenen Hände

Die Zeitschrift Wir Eltern beendet die Zusammenarbeit mit der Agentur Publimag. Ab sofort kümmert sich das Elternmagazin des Verlagshaus AZ Medien in Eigenregie um den Anzeigenverkauf.

Beim Verlag für die Vermarktung zuständig ist Anzeigenleiter Roger Müller. Nicole Schwab unterstützt bei kaufmännischen und technischen Belangen, Adrian Zangger ist seit Mai der Ansprechpartner für Onlinekampagnen. Chefredaktorin ist Monika Zech.

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Nachdem im Mai AZ Medien das Solothurner Verlagshaus Vogt-Schild-Medien übernommen hat, wurden die Zeitschriftenverlage beider Häuser unter dem Dach der AZ Medien integriert. 2009 stiegen die Leserzahlen von Wir Eltern um 4,8 Prozent auf 304’000 Lesende im Jahr.

ROG-Rangliste: Verschlechterung der Pressefreiheit in Europa

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat am Dienstag die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit veröffentlicht. Diverse europäische Länder – unter anderem Frankreich, Italien und Bulgarien – sind um einige Plätze abgerutscht. Die Organisation warnt deshalb davor, dass Europa seine langjährige Vorbildfunktion verlieren könnte.

«Es ist beunruhigend festzustellen, dass demokratische Staaten wie Frankreich, Italien oder die Slowakei jedes Jahr weitere Plätze in der Rangliste verlieren», wird Jean-François Julliard, ROG-Generalsekretär, in einer Mitteilung zitiert. So hat beispielsweise Frankreich (43.) im Vergleich zum vergangenen Jahr acht Ränge verloren, Italien (49.) ist um fünf Plätze abgestiegen und die Slowakei (44.) sogar um 37 Plätze abgerutscht. Auch Bulgarien (68.) zeigt einen Abwärtstrend. Dieses Mal ist das südosteuropäische Land um weitere neun Ränge gefallen und bleibt damit Schlusslicht unter den EU-Staaten. Der EU-Beitrittskandidat Türkei sinkt um 20 Plätze im Ranking und steht damit auf Rang 122. Damit werden eine Reihe von EU-Staaten in diesem Jahr von Staaten mit parlamentarischem System in Afrika – Mali (30.), Südafrika (33.) und Ghana (27.) – sowie in Lateinamerika – Uruguay (29.) und Trinidad und Tobago (28.) – überholt.
Trotz bedeutender Abwärtsbewegungen besetzten europäische Staaten nach wie vor die Mehrheit der ersten 20 Plätze. Angeführt wird die Liste von Dänemark, Finnland, Irland, Norwegen und Schweden. Die Schweiz befindet sich auf Rang 7. Deutschland verbesserte sich um zwei Plätze auf Platz 18. Europa sollte eine Vorreiterrolle bei der Gewährung von bürgerlichen Freiheiten spielen, fordert Julliard.

Aussereuropäische Staaten
Bei der Betrachtung der Entwicklung aussereuropäischer Staaten fallen insbesondere die grossen Rangverluste des Irans sowie Israels ins Auge: Der Iran (172.) gehört zu den Schlusslichtern auf der Liste, hinter ihm folgen nur noch Turkmenistan (173.), Nordkorea (174.) und Eritrea (175.) – alle drei Staaten belegten bereits im vergangenen Jahr die hintersten Ränge. In Eritrea werden immer noch keine unabhängigen Medien zugelassen. Israel verzeichnet einen Absturz um 47 Positionen und liegt nun auf Platz 93. Dahingegen konnten sich die Vereinigten Staaten (20.) seit Barack Obamas Amtsantritt im Januar 2009 in diesem Jahr um 16 Plätze verbessern.

Zur Rangliste 2009

Scholz & Friends: Wettbewerb für Nachwuchskreative

Mit «Zeig uns, was du kannst! » fordert Scholz & Friends Nachwuchskreative zu einem Art-Contest auf. Die Einsender der besten Arbeiten nehmen an einem Workshop mit Kreativen aus dem Agenturnetzwerk teil. Bewerbungsschluss ist der 23. November 2009.

Bewerben können sich Studierende ab dem vierten Semester und Absolventen der Fachrichtungen Grafikdesign, Kommunikationsdesign, Visuelles Design und vergleichbarer Studienfächer. Eine Jury von Scholz & Friends-Kreativen wählt die besten Ideen aus und lädt die Gewinner zu einem zweitägigen Workshop in die Hamburger Agentur ein. Hier erhalten die Nachwuchskreativen eine neue Aufgabenstellung, die sie gemeinsam mit den Kreativen des Agenturnetzwerks umsetzen und am Finaltag einer Jury präsentieren.
Scholz & Friends unterstützt die drei besten Teilnehmer des Workshops mit einem Preisgeld von 500, 300 und 200 Euro. Der Workshop findet am 4. und 5. Dezember 2009 in Hamburg statt. Eine spätere Mitarbeit bei Scholz & Friends sei nicht ausgeschlossen, heisst es in einem Communiqué vom Dienstag. Man wolle über diesen Wettbewerb auch gezielt Nachwuchstalente für die eigenen Reihen kennenlernen. Der Scholz & Friends Art-Contest ist neben dem Texterwettbewerb und dem Strategy Weekend eine Initiative der Nachwuchsförderung des Agenturnetzwerks.
Detaillierte Informationen sowie die Aufgaben zum Download gibt es auf S-f.com/artcontest.

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Zu guter Letzt: Sind iPhone-Nutzerinnen resistent gegen Werbung?

Der Prototyp des iPhone-Nutzers ist ein kauffreudiger, moderner und stilbewusster Handybesitzer. Eine ideale Zielgruppe also für moderne Werbemassnahmen, oder doch nicht? Die Werbeaffinität scheint sich zumindest bei den weiblichen iPhone-Nutzern in Grenzen zu halten. Diese sind über mobil verschickte Werbeanzeigen weitaus schlechter zu erreichen als Nutzerinnen eines herkömmlichen Mobiltelefons.

Zu diesem ernüchternden Ergebnis kam eine aktuelle Studie des US-amerikanischen Mobilfunk-Marketingunternehmens Brand in Hand, die insgesamt mehr als 60 verschiedene mobile Werbekampagnen der vergangenen zwei Jahren untersuchte. Die Post-Click-Rate bei weiblichen iPhone-Nutzern zwischen 19 und 49 Jahren erreichte im Durchschnitt nur einen Wert von 1,3, während bei herkömmlichen Handys bis zu 3,5 mehr Seitenaufrufe generiert wurden.
Eine umfassende Erklärung für das schlechte Abschneiden der iPhone-Nutzerinnen liefert der Bericht indes nicht. John Hadl, Mitgründer von Brand in Hand, hat aber eine Theorie bereit. Er vermutet, dass die Frauen ihr Smartphone aufgabenorientierter nutzen als andere Zielgruppen. Folglich liessen sie sich nur schwer von ihrer jeweiligen Tätigkeit ablenken. Aha, tolle Theorie. Eine alternative Erklärung wäre aber auch, dass iPhone-Nutzerinnen ohnehin einer regelrechten Flut von Angeboten und Werbung ausgesetzt sind und deshalb weniger auf einzelne Werbeanzeigen ansprechen. Oder, sie mit anderen Handy-Tools oder irgendwelchem Krimskrams beschäftigt.

Radio DRS: Rolf Hieringer wird Leiter der Regionalredaktionen

Der Verwaltungsrat der SRG Deutschschweiz hat Rolf Hieringer, den Leiter der Nachrichtenredaktion von Schweizer Radio DRS, zum Leiter der Abteilung Regionalredaktionen gewählt. Der 41-Jährige übernimmt per 1. November 2009 die Nachfolge von Iso Rechsteiner, der seit Anfang dieses Monats Walter Rüegg als Direktor von SR DRS abgelöst hat.

Rolf Hieringer wird seine neue Aufgabe befristet bis zur Zusammenlegung von SR DRS und dem Schweizer Fernsehen ausüben, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. In dieser Funktion ist er für die publizistische, personelle und finanzielle Führung der Regionalredaktionen verantwortlich. Diese produzieren die Regionaljournale von SR DRS und beliefern DRS 1, DRS 2, DRS 3 und die Informationssendungen von SR DRS mit regionalen Informationen. Die Abteilung umfasst rund 80 Mitarbeitende. Dem Leiter Regionalredaktionen sind die Leiter der sechs Regionaljournale unterstellt.
Hieringer hat in Zürich Geschichte studiert und in St. Gallen die Journalistenschule absolviert. Seit 1993 arbeitet er bei Schweizer Radio DRS. Zuerst war er während sechs Jahren Redaktor beim Regionaljournal Ostschweiz, dann zwei Jahre Produzent beim Rendez-vous in Bern. Zwei Jahre lang berichtete er als Auslandkorrespondent aus dem Nahen Osten. Später leitete er wieder in Bern die neue Sendung Info3. Seit 2005 ist er Leiter der Nachrichtenredaktion von SR DRS.

Gurtenfestival: Cardinal und Gurten Bier werden Hauptsponsoren

Die Vertreter des Gurtenfestivals und des Unternehmens Feldschlösschen haben am Montag einen Sponsoringvertrag über fünf Jahre unterzeichnet. Die Partnerschaft umfasst neben dem klassischen Sponsoring auch Getränke- und Festmateriallieferungen.

«Das Gurtenfestival mit seiner einzigartigen Atmosphäre ist für uns eine ideale Plattform, um den Festivalbesuchern die sympathische Cardinal-Welt zu vermitteln», so Ivo Frei, Projektleiter Sponsoring beim Unternehmen Feldschlösschen, zu dem die beiden Biermarken Cardinal und Gurten gehören. Die Marke Cardinal engagiert sich seit vielen Jahren im Musik- und Festivalbereich und unterstützt zahlreiche Musikveranstaltungen in der ganzen Schweiz, darunter die Open-Air-Festivals Paléo in Nyon und Rock Oz’Arènes in Avenches.

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Bildlegende (v.l.n.r.): Ueli Reinhard (Feldschlösschen-Verkaufsleiter für die Region Bern), Simon Haldemann und Philippe Cornu (beide Appalooza Productions), Ivo Frei (Projektleiter Sponsoring Feldschlösschen).

Lesch + Frei: Für Pastorini die Fantasie spielen lassen

Lesch + Frei Zürich hat für Pastorini Spielzeug eine neue Plakatkampagne realisiert. Die Sujets zeigen, dass Spielzeug aus Holz die Fantasie anregt und aus kleinen Kindern grosse Baggerführer, Älplerinnen und SBB-Direktoren macht.

Die drei Sujets werben ab sofort in und um Zürich für die beiden Pastorini Spielzeugläden in Zürich und Dübendorf. Ebenfalls unter dem Motto «Wir bringen Fantasie ins Spiel» hat die Agentur den Internetauftritt neu gestaltet und ein vorweihnachtliches Mailing an bestehende Kunden realisiert.

Verantwortlich bei Pastorini Spielzeug: Christa Pastorini, Felix Schumacher, (Inhaber). Verantwortlich bei Lesch+Frei, Zürich: Peter Lesch und Thomas Lüber (CD/Text), Matthias Kadlubsky (AD), Susanne Fürst, Darina Meier (Beratung), Barbara Meier, Désirée Guzzo (Polygraphie). Fotografie und Bildbearbeitung: Scheffold Vizner.

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