Grands Prix Design: Ausstellung der prämierten Arbeiten

Das Bundesamt für Kultur (BAK) und das Mudac (Musée de design et d'arts appliqués contemporains) zeigen die prämierten Arbeiten der Eidgenössischen Preise für Design 2009. Die Ausstellung dauert vom 21. Oktober 2009 bis zum 31. Januar 2010.

Unter der Leitung von Patrick Reymond wurden 17 von insgesamt 239 Arbeiten ausgezeichnet. Die Gewinner konnten wie bereits in den vergangenen Jahren zwischen einem Preisgeld von 25‘000 Franken, einem sechsmonatigen Atelieraufenthalt in London oder New York oder einem sechsmonatigen Praktikum in einem ausländischen Büro wählen. Dieses Jahr haben sich mehr als die Hälfte für ein Atelieraufenthalt oder ein Praktikum entschieden.

Thailand: Wirbel um Hitler-Werbeplakat

Eine thailändische Anzeigentafel, die mit einem Bild von Adolf Hitler für ein Wachsfigurenkabinett wirbt, sorgt für Empörung. Nach Protesten des deutschen und israelischen Botschafters wurde das Werbeplakat abgedeckt.

Das Anzeigensujet mit dem Slogan «Hitler ist nicht tot» wurde vor mehreren Wochen an der Autobahn zwischen Bangkok und Pattaya errichtet, wie es auf 20min.ch heisst. Das Motiv sollte auf die für November geplante Eröffnung des Wachsfigurenkabinetts hinweisen. Die Anzeige ist nicht die erst solche in Thailand. Bereit 1998 wurde eine Hitler-Figur in einem Werbefilm für Kartoffelchips gezeigt, wobei sich das Hakenkreuz am Ende in den Schriftzug des Produkts verwandelte.

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(Bild: AP Photo)

Cecchetto & Hertig: Vier Neukunden im Portfolio

Cecchetto & Hertig meldet vier neue Mandate auf der Kundenliste. Der Kommunikationsdienstleister mit Sitz im zürcherischen Urdorf wurde am 1. Januar 2009 gegründet.

Neu zum Portfolio der Agentur gehören der Vermögensverwalter Helvetic Trust (Zürich), das Elektro-Grosshandelsunternehmen Elektro-Material (Zürich), Die Schweiz, Gesellschaft für Organisation und Management (Glattbrugg) sowie Investment-Consultant Kottmann Advisory (Zürich). Cecchetto & Hertig engagiert sich in der Unternehmenskommunikation und deckt unter anderem die Bereiche PR, Marketingkommunikation oder Kundenbindungsmassnahmen ab.

Wemf: Talfahrt gebremst – 13 Prozent weniger Inserate im September

Die Flaute auf dem Werbemarkt dauert an. Der Abwärtstrend konnte im September allerdings gebremst werden. Die Inserateeinnahmen der Schweizer Presse sanken um 12,8 Prozent auf 159,4 Millionen Franken.

Von Februar bis August wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat stets Einbrüche von teilweise weit über 20 Prozent verbucht. Zusammengerechnet ergab sich in den ersten neun Monaten 2009 ein Rückgang von 21,7 Prozent, wie die Wemf AG für Werbemedienforschung am Montag mitteilte. Das kräftigste Minus verbuchte im September die Sonntagspresse, deren Einnahmen um 26,3 Prozent auf 15,2 Millionen Franken fielen. Die Finanz- und Wirtschaftspresse verlor 13,9 Prozent auf 5,5 Millionen Franken. Die Tagespresse büsste 12,4 Prozent auf 85,2 Millionen Franken ein. Dagegen steigerte die regionale Wochenpresse ihre Einkünfte um 14,7 Prozent auf 4,8 Millionen Franken.
Bei den Zeitungsinseraten machte sich insbesondere die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar: Die Einnahmen aus den Stellenanzeigen fielen um 47,9 Prozent auf 13 Millionen Franken. Die Liegenschaftsanzeigen gingen um 20,1 Prozent auf 6,2 Millionen Franken zurück. Bei den kommerziellen Anzeigen betrug das Minus 7,8 Prozent auf 127,8 Millionen Franken.

IAB Schweiz: Swisscom eines der Gründungsmitglieder

Letzte Woche gab das IAB Schweiz seine offizielle Gründung sowie die Wahl der einzelnen Vorstandsmitglieder bekannt. Der Onlineverband legt grossen Wert darauf festzuhalten, dass die Swisscom, als Vertreterin der grössten Schweizer Website, ebenfalls zu den elf Gründungsmitgliedern gehört.

An der Versammlung vom 1. Oktober 2009 wurden der neue Verband IAB (Interactive Advertising Bureau) Schweiz gegründet sowie dessen Statuten offiziell verabschiedet. Nebst den bereits bekanntgemachten Gründungsmitgliedern zählt ebenfalls die Swisscom dazu. Sie wird im Vorstand ebenfalls entsprechend vertreten sein, wie der Verband am Montag mitteilte.

Etat: Hochspannung kommuniziert neu für Travel.ch

Die Zürcher Werbeagentur Hochspannung freut sich über einen Pitch-Gewinn. Das Kommunikationsunternehmen konnte sich das Mandat des in Zürich domizilierten Onlinereisebüros Travel.ch sichern.

Die Werber setzten sich im Rahmen einer Konkurrenzpräsentation unter insgesamt vier Bewerbern durch. Die Agentur überarbeitet zurzeit das Corporate Design und entwickelt gleichzeitig ein neues Kommunikationskonzept. Erste Arbeiten werden ab Anfang 2010 zu sehen sein.

Google geht für Werbung offline

Bislang war Google mit Eigenwerbung vorrangig im Web unterwegs. Nun plant der Internetriese, seine Enterprise-Lösungen künftig offline zu bewerben.

Zum einen soll Printwerbung in Zeitungen wie der New York Times, Forbes oder The Economist geschaltet werden. Zum anderen plant Google eine grossangelegte Plakatkampagne an Flughäfen und Bahnhöfen in Grossbritannien, Frankreich, Kanada, Japan Australien und Singapur, wie es auf Netzwoche.ch heisst. Seit August dieses Jahres wurde bereits in Chicago, New York und San Francisco mit Plakaten für Google Apps geworben.
Bei Google Apps handelt es sich um Unternehmensapplikationen wie E-Mail, Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation, die bei Google hauptsächlich online bezogen werden können und in direkter Konkurrenz zu den Microsoft-Lösungen stehen. Nach Angaben von Google nutzen heute bereits über zwei Millionen Unternehmen Google Apps sowie andere Geschäftslösungen des Unternehmens.

Baron on Tour: Was kommt nach den überinszenierten Scheinwelten?

Die Agentur für identitätsbasierte Markenführung Büro Baron startet eine kleine Expedition. Rolando Baron wird auf seiner Feldforschungsreise Gespräche mit Unternehmen, Trendforschern, Kreativen und mit Wissenschaftlern führen.

Im Zentrum steht dabei die Frage, was nach der Zeit der überinszenierten Scheinwelten kommt. Was müssen Marken im Post-Advertising-Zeitalter machen, damit sie mündige Kunden erreichen. Erste Station von Baron ist das Möbelhaus Ikea, eine der weltweit erfolgreichsten Power-Marken, die sich durch eine hohe Brand Authenticity auszeichnet. Rolando Baron redete dort mit Carlos Friedrich, Marketingleiter von Ikea Schweiz. Das Gespräch ist auf dem neuen Onlineblog von Büro Baron zu finden. Weitere Gespräche folgen.

Wirbst du noch oder lebst du schon? Büro Baron bei Ikea.

Blue Spirit: Für Panasonic Goldfieber ausgelöst

Die Schlieremer Agentur Blue Spirit Communications hat für Panasonic eine Gold-Promotion entwickelt. Zwischen dem 12. Oktober und 25. Dezember erhalten Kunden beim Kauf eines neuen Plasma-TVs Goldbarren à 2,5 Gramm.

Der Claim «Ihr neuer Plasma ist Gold wert» soll zudem die Wertigkeit und Qualität der neuen Plasma-TVs unterstreichen. Um das Gold zu erhalten, muss nach Erwerb des TV-Geräts eine Gutscheinkarte ausgefüllt und gemeinsam mit dem Original des Kaufbelegs an die Panasonic Generalvertretung Schweiz retourniert werden. Das Gold wird anschliessend per Einschreiben zugestellt. Die Promotion wird während ihrer gesamten Dauer mit Werbemitteln und im Internet unterstützt. Die national ausgelegte Inseratekampagne verweist ebenfalls mit einem Teaser-Element auf die Gold-Promotion hin.

Verantwortlich bei John Lay Electronics: Bruno Wüst (Marketing Manager Consumer Systems), Thomas Wicki (Project Manager Marketing Communications). Verantwortlich bei Bluespirit: Alban Haas, Peter Trüb (Strategie), Eveline Stocker (Beratung), David Roth (Text), Andrea Bolliger (AD), Danny Bron (DTP), Marcel Kohler (Produktion).

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Walliser Medienpreis: Anmeldefrist läuft

Noch bis zum 10. November können journalistischen Werke für den 2. Walliser Medienpreis eingereicht werden. Dieser zeichnet Artikel und Reportagen über den Schweizer Alpenkanton Wallis aus.

Gestiftet wird die Auszeichnung von der Informationsstelle Wallis. Gewürdigt werden Arbeiten in deutscher, französischer, englischer und italienischer Sprache, die zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober 2009 publiziert wurden. Für die Auszeichnung stehen den Preisträgern in jeder Sprache 5’000 Franken zur Verfügung. Mit dem Preis für weltweit tätige und publizierende Journalisten will die Informationsstelle Wallis die Öffentlichkeit auf Tourismus, Wirtschaft und Natur des Alpenkantons aufmerksam machen. Die Auszeichnung soll zudem ein Anreiz sein, sich vertieft mit der Kultur des Alpenkantons zu beschäftigen.

Beromünster: Grosser Sendeturm unter Denkmalschutz gestellt

Der Grosse Sendeturm Beromünster wird unter Denkmalschutz gestellt – knapp ein Jahr nachdem vom Landessender Beromünster keine Mittelwellensendungen mehr ausgestrahlt werden. Ob und wie der Turm künftig genutzt werden soll, ist noch nicht klar.

Die Schutzwürdigkeit der Anlage sei aufgrund der kulturhistorischen Bedeutung des Senders und seiner Stellung in der Technikgeschichte gegeben, teilte die zuständige Dienststelle Hochschulbildung, Kultur und Sport des Kantons Luzern am Montag mit. Weniger klar konnte hingegen die Frage nach dem Schutzumfang beantwortet werden: Da die technischen Apparaturen in Zwischenzeit vom Museum für Kommunikation in Bern übernommen wurden und dort bewahrt werden, werden diese nicht unter Schutz gestellt. Dieser sei im Museum sehr gut gewährleistet, heisst es weiter.
Ebenfalls nicht unter Denkmalschutz gestellt werden soll der kleine Sendeturm. Zwar zeichne sich dieser «ingenieurtechnisch und gestalterisch durch höchste Sorgfalt und Qualität aus», heisst es in der Mitteilung. Diese Einschätzungen stünden jedoch nicht im Verhältnis zum Aufwand, der für den Erhalt zu betreiben wäre. Auch die Eigentümerin Swisscom beantragte, auf den Schutz des kleinen Sendeturms zu verzichten . Laut Mitteilung würde es die zuständige Dienststelle ausdrücklich begrüssen, wenn die Gebäude erhalten und einer neuen Nutzung zugeführt werden könnten. Die Vorsteherin der Dienststelle, Karin Pauleweit, sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA, das bislang noch keine Ideen für eine Nutzung vorliegen würden.

SF: Thomas Grond wird Leiter der trimedialen Kinderredaktion

Der bisherige Redaktionsleiter Kinderprogramme des Schweizer Fernsehens (SF), Thomas Grond, wird neu Leiter der trimedialen Kinderredaktion von SF und Schweizer Radio DRS. Die Stelle ist Teil des Konvergenzprojekts.

Thomas Grond wird am 1. November 2009 die Projektleitung und im Sommer 2010 dann die Leitung der gemeinsamen Kinderredaktion von Radio und Fernsehen übernehmen, wie die Unternehmen am Montag mitteilten. Stellvertreterin wird Susanne Eberhart, derzeit Leiterin der Fachredaktion Kinder bei Radio DRS 1. Die trimediale Kinderredaktion umfasst Fernseh-, Radio- und Internet-Angebote.
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