APG: Reorganisierte Filialstruktur führt zu Stellenabbau

Die Allgemeine Plakatgesellschaft APG reorganisiert ihre Filialstruktur. Sie baut in diesem Zusammenhang schweizweit 20 Vollzeitstellen, bei insgesamt 540 Beschäftigten ab.

Der Umbauprozess wird per Anfang November eingeleitet und ist im Frühjahr 2010 abgeschlossen. Für die vom Stellenabbau betroffenen Mitarbeitenden ist ein Sozialplan ausgearbeitet worden. Die APG bedauere den Stellenabbau sehr, heisst es in einem Communiqué vom Montag. Gleichzeitig sei man überzeugt, mit den neuen Strukturen die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit auch in einem volatilen Umfeld sicherzustellen. Mit der Anpassung reagiere das Unternehmen auf den anhaltend kriselnden Werbemarkt und die zurückhaltenden Erwartungen für das Jahr 2010.
Die bisherigen Filialgebiete werden zu den vier Regionen West, Mitte, Ost und Süd zusammengeführt. Für jede Region zeichnet neu je ein Regionenleiter Verkauf und je ein Regionenleiter Akquisition verantwortlich. Mit Ausnahme der Region Süd, wo beide Verantwortungsgebiete auf einen Regionenleiter gebündelt werden.

Bundesgericht: UBI-Beschwerde gegen Rundschau bestätigt

Das Schweizer Fernsehen hat mit dem Beitrag «Skandal um Pflegekind» in der Sendung «Rundschau» das Gebot der sachgerechten Berichterstattung verletzt. Das Bundesgericht hat den Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) bestätigt.

Im Beitrag der «Rundschau» vom 2. April 2008 wurde über den Fall eines Kindes berichtet, das 1996 und 1999 bei zwei Pflegemüttern platziert wurde, die im Sexgewerbe tätig waren. Kritisiert wurden das Verfahren und die Ergebnisse einer aufsichtsrechtlichen Abklärung der Vormundschaftskammer des Obergerichts Aargau. Diese war zum Schluss gekommen, dass die beiden Pflegeplatzierungen weder unsachgemäss noch gesetzeswidrig gewesen seien. Auf Beschwerde des Präsidents der Vormundschaftskammer kam die UBI 2008 zum Schluss, dass der Beitrag das Gebot der Sachgerechtigkeit verletzt habe.
Der Vorwurf der UBI bleibe damit bestehen, dass die Berichterstattung in wesentlichen Punkten unvollständig und einseitig gewesen sei, so die Lausanner Richter. Allerdings handle es sich nicht um ein krasses Beispiel der Verletzung journalistischer Sorgfaltspflichten, sondern eher um einen Grenzfall.

JobScout 24: Starbetreuer für Placebo-Konzert gesucht

JobScout 24 sucht in einer crossmedialen Kampagne einen Starbetreuer für das Placebo Konzert vom 1. Dezember 2009 im Hallenstadion Zürich. Der Gewinner erhält die Chance, für einen Tag in die Haut eines Starbetreuers zu schlüpfen und das Konzert von Placebo hautnah mitzuerleben.

Um den besten Kandidaten für diesen Traumjob zu finden setzt die Stellenplattform auf eine crossmediale Kampagne mit Printanzeigen, Radiospots und Onlinebanner. Herzstück ist eine Microsite auf Jobscout24.ch. Die Bewerber müssen ihre Eignung als Starbetreuer in einem Quiz beweisen. Wer die erste Runde übersteht, muss am Schluss des Wettbewerbs drei Finalgegner bezwingen. Der Sieger wird von der Internet-Community gewählt. Zusätzlich zum Einsatz als Starbetreuer von Placebo erhält der Gewinner des Wettbewerbs 5‘000 Franken. Als weitere Preise sind Musikanlagen und Einkaufsgutscheine zu gewinnen.

Verantwortlich bei JobScout24: Sabrina Candita (Marketing Manager), René Maeder (Head of Product Management). Verantwortlich bei Ringier: Cécile Blösch (Planerin Media-Marketing), Thomas Kords (Leiter Anzeigenmarketing Zeitschriften). Verantwortlich bei Laufbild-Werkstatt: Andrea Geissler (Diplomdesignerin), Christian Schmelcher (Diplomingenieur).

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Zürich Tokio für Di Bennardo: Rebranding nach italienischem Rezept

Die Werber von Zürich Tokio haben für Di Bennardo zum Start des ersten Verkaufspunktes und der Erweiterung der Produktepalette einen neuen Auftritt erarbeitet. Das Branding wurde leicht modernisiert und ladentauglich gemacht.

Dabei wurde die Familientradition und die italienischen Herkunft des auf kulinarische Premiumprodukte ausgerichteten Unternehmens berücksichtigt. Nebst dem Logo und den diversen Produkten wurde auch eine neue Website gestaltet, die mit dem neuen Shop zusätzlich für Abverkäufe sorgen soll.

Verantwortlich bei Di Bennardo: Giovanni Di Bennardo. Verantwortlich bei Zürich Tokio: Daniel Donati (CD), Fabian Widmer (AD/Grafik) Stefan Lemberger (Beratung) Manuel Rickenbacher (Fotografie) Thomas Sturm (Programmierung).

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Zu guter Letzt: SFLB lockt Touristen mit Hüttenromantik an

Die Schweizer Tourismusbranche muss sich etwas einfallen lassen, um dem historischen Einbruch entgegenzuwirken. Nun heizen Spillmann/Felser/Leo Burnett mit einem Spot und viel Hüttenromantik ein.

Im Zentrum der Winterkampagne steht die Berghütte «als Oase der Gastfreundschaft». Um Feriengäste für diese zu begeistern haben Spillmann/Felser/Leo Burnett und Regisseur Michael Fueter einen Spot oberhalb der Lenzerheide gedreht, der verdeutlicht, was ortskundige Hüttenwarten alles tun, damit sich Gäste in den Berghütten wohl fühlen: schnell das Geweih poliert, die Fondue-Gabeln auf ihre Schärfe getestet und das Fässchen des Lawinenhundes mit Schnaps gefüllt. Die bärtigen Männer stutzen für die Touris sogar ihre Haarpracht und zupfen sich die Augenbrauen! Bei Herannahen der Gäste noch kurz das Radio auf Ländlermusik geschaltet, da kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen…

Der Spot läuft in der Schweiz, aber auch in deutschen und englischen Kinos und auf TV-Sendern in Holland, Frankreich, Italien, Spanien und Russland. Die urchige Hütte und ihre ebenso urchigen Hüttenwarte sind auch auf MySwitzerland.com sowie verschiedensten nationalen und internationalen Onlineportalen zu sehen. Zusätzlich wurden diverse weitere Online- und Printumsetzungen realisiert.

Verantwortlich bei Schweiz Tourismus: Jürg Schmid (Direktor), Rafael Enzler (Leiter Marketing), Nicole Diermeier (Leiterin Hauptkampagnen), Reto Kleeb (Produktmanager Hauptkampagnen). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Peter Brönnimann (Text), Dana Wirz (AD), Martin Spillmann, Peter Brönnimann (CD), Silvia Peter, Petra Gayko, Rolf Zimmermann (Beratung), Suzana Kovacevic (TV-Production). Regie: Michael Fueter. Kamera: Pascal Walder. Filmproduktion: Condor. Online: Maxomedia.

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Neue Verlagsleiterin bei der Südostschweiz

Das Medienunternehmen Südostschweiz hat eine neue Verlagsleiterin. Conny Moser Holdener hat den Posten per Anfang November übernommen. Der bisherige Chef Verlagsservice, Beat Ravaioli, leitet neu den Bereich Zeitschriftenverlage.

Moser Holdener ist zuständig für die Führung der Bereiche Verlag Graubünden, Verlag Glarus und Gaster See, Medienpartnerschaften, Abonnentendienst und Events der Südostschweiz Presse und Print AG. Zudem koordiniert sie das Marketing der Südostschweiz Medien, wie der Verlag am Montag mitteilte. Die Unterteilung des Verlags in Marketing und Service werde aufgehoben. Beat Ravaioli, bisher Chef Verlagsservice, leitet neu den Bereich Zeitschriftenverlage.
Conny Moser Holdener arbeitet seit neun Jahren bei den Südostschweiz Medien, zuerst als Assistentin des Verlegers, später als Event-Verantwortliche und Leiterin Verlagsmarketing. Unter ihrer Führung wurde die Miss-Südostschweiz-Organisation ab 2008 neu aufgebaut und erfolgreich neu positioniert. Conny Moser Holdener war vor ihrem Einstieg in die Verlagsbranche im Tourismus tätig und absolvierte in den letzten Jahren eine Ausbildung als Sport- und Eventmanagerin. Ausserdem schloss sie die Journalistenausbildung am Institut für Medien und Kommunikation (IMK) an der HTW Chur mit dem Diplom ab.

Spotlight: Countdown für Einreichungen läuft

Einreichungen für das 13. Werbefilmfestival Spotlight 2010 können ab sofort online vorgenommen werden. Einreicheschluss ist der 11. Dezember 2009.

Neben «tv & kino» sowie «web & mobile» können in der neuen Kategorie «no limits» nun auch sämtliche andere werbliche Bewegtbildformate eingereicht werden – beispielsweise iPhone-Apps, interaktive Spots oder Ambient-Werbefilme. Einzige Bedingung in dieser Kategorie: Die Beiträge/Zusammenschnitte dürfen maximal 200 Sekunden lang sein. Infos zu Einreichung, Tickets und Festival auf Spotlight-festival.de.

Verlagsleiterin Christine Rennhard verlässt AZ Medien

Christine Rennhard, seit Januar 2008 Verlagsleiterin der Aargauer Zeitung und des Sonntag, will sich neu orientieren und verlässt die AZ Medien per 31. Dezember 2009. Im Rahmen der Reorganisation des Geschäftsbereiches Aargauer Zeitung wird die Stelle in dieser Form nicht mehr besetzt.

Christine Rennhard gibt die operative Führung per sofort ab, wird jedoch noch bis Ende Jahr und auch im Jahr 2010 für die AZ Medien verschiedene Projekte im Leser- und Rubrikenmarkt leiten. Als Geschäftsführer Aargauer Zeitung/Sonntag amtiert Christoph Marty. Für das Produktmarketing verantwortlich zeichnen Ronnie Hürlimann (Aargauer Zeitung) und Tanja Laube (Sonntag, Mittellandzeitung). Sie übernehmen auch die wichtigen Koordinationsaufgaben zwischen Leser- und Werbemarkt, Redaktion, Produktion und Vertrieb. Als Verkaufsleiter Mittelland Zeitung, Aargauer Zeitung und Sonntag wird per 1. Januar 2010 Paolo Placa von der Publicitas zur Aargauer Zeitung wechseln. Die Leitung des Verkaufs-Innendienstes, Marketing-Service und a-z.ch wird per 1. November 2009 bei Roger Knabenhans liegen.
Um die Arbeiten zum Start der Eigenregie AZ/MZ/Sonntag so rasch wie möglich in den neu strukturierten Geschäftsbereichs der Aargauer Zeitung überführen zu können, habe sich Christine Rennhard entschieden, per sofort die operative Verantwortung abzugeben, teilte der Verlag am Montag mit.

Swiss fliegt mit Frame Eleven

Frame Eleven konnte sich bei einem international ausgeschriebenen Pitch von Swiss International Air Lines durchsetzen. Die Zürcher Agentur für elektronische Medien wurde mit der Kreation und Produktion des neuen Safety Movies betraut.

Ab Anfang November läuft die Produktion weltweit in sämtlichen Flugzeugen. Der komplett in 3-D produzierte Film soll für Sicherheit und Unterhaltung an Bord sorgen. Bei der Produktion galt es, nebst den vorgegebenen Safety-Standards ethnische Neutralität, klare Verständlichkeit auch für Fremdsprachige sowie die Vermittlung von Sicherheitsgefühl zu verpacken. Zudem soll der Film zu einem positiven Imagetransfer führen. Hauptdarsteller und Wissensvermittler ist eine dreiköpfige Familie, die durch die einzelnen Schritte des Instruktionsfilmes führt.

> Zum Spot

Verantwortlich bei Swiss International Airlines: Manuela Gretener (Inflight Entertainment Management), Alex Hastings (Manager Procurement Inflight & Marketing) und Antonio Lisboa (Brand and Identity Management). Verantwortlich bei Frame Eleven: Marc Haas und Christoph Müller (Beratung/CD), Pablo Kirschke (AD/3-D), Lilian Lüthi (Projektleitung), Angelika Bühler (Beratung/Marketing).

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Draftfcb/Lowe Group: Für BMW die Freude entdeckt

Die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Lowe hat für die Lancierung der neuen BMW-Modelle X1 und 5er Gran Turismo einen Sonderbund kreiert. Auf acht Seiten werden die beiden Fahrzeuge den Lesern von Sonntags- und Wirtschaftszeitungen präsentiert.

Die Anzeigen werden in grosszügigem Format in der ganzen Schweiz zu sehen sein. Für weitere Beachtung sollen Mantelanzeigen in Zeitschriften und Magazinen sorgen. Zusätzlich soll die Freude am Fahren mit den neuen BMW Modellen schweizweit mit Radio- und TV-Spots erlebbar gemacht werden. In sämtlichen Werbemitteln sowie in den regional geschalteten Händleranzeigen wird zudem auf die «BMW Experience Days» hingewiesen.

> Zum TV-Spot
> Zum Radio-Spot

Verantwortlich bei BMW (Schweiz): Roger Calisi (Leiter Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe Group: Daniel Comte (CD), Sebastian Hugelshofer, Céline Dillier, Frédéric Nogier (AD), Boris Beuckmann, Marcel Elsener (Text), Rolf Jeger, Christina Koch (Beratung).

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Regisseur Ivan Engler wird Kommunikator des Monats

Der Schweizer Regisseur Ivan Engler wurde von der Schweizer Werbung SW zum Kommunikator des Monats gewählt. Sein Erstlingswerk «Cargo» hat die Kritiker überzeugt und Wellen bis nach Hollywood geworfen.

«Cargo» sei ein ausgesprochen bemerkenswertes Werk, schreibt Piero Schäfer von der SW in einer Mitteilung vom Montag. Zuschauer und Kritiker seien vor allem begeistert vom überwältigenden Look und dem Soundkostüm des Streifens. Man wähne sich tatsächlich in einem Raumschiff. Über ein Jahr lang hat der 38-Jährige Winterthurer zusammen mit dem Designer Matthias Noger seine Raumstation am Computer virtuell erschaffen. «Es ist diese ausgefeilte und akribische Machart, welche sogar bei den Profis in Hollywood auf positive Resonanz und grosses Interesse gestossen ist», heisst es weiter. Der Schweizer Regisseur erhalte fast täglich Anfragen von Produzenten. Das Brancheninteresse lasse sich nachvollziehen, wenn man wisse, dass Engler für die Realisierung seines Werkes lediglich drei Millionen Franken zur Verfügung hatte.

Nur wenige Jugendliche nutzen das e-Book

Momentan nutzen in der Schweiz 11 Prozent das e-Book. Den höchsten Anteil der Nichtnutzer bilden überraschenderweise die als Technik-affin geltenden Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren.

Wie eine Studie des Online-Marktforschungsinstituts Marketagent.com zeigt, lässt sich der hohe Anteil der Nichtnutzer bei Jugendlichen aber nicht dadurch erklären, dass die Jugend nicht mehr lesen würde. Der Anteil der Nichtleser lag nämlich in dieser Altersgruppe nicht höher als bei den übrigen Altersklassen. Wie die Studie weiter zeigt, ist die elektronische Buchform in der Schweiz mehrheitlich bekannt (74 Prozent). 36 Prozent der bisherigen Nichtnutzer können sich den Konsum von e-Books vorstellen, aber für praktisch die Hälfte kommt diese Option eher weniger oder auf keinen Fall in Frage. Das traditionelle Buch hat also nicht ausgedient. Im Rahmen der Studie wurden in der Schweiz im Oktober rund 500 Personen zwischen 14 und 59 Jahren befragt.

(Bild: Keystone)

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