Joiz: Neue Chefredaktorin und neuer Programmchef

Joiz verstärkt die Programmgestaltung und schafft zum ersten Mal in der Geschichte von Joiz Schweiz den Posten eines Chefredaktors. Marguerite Meyer wird Chefredaktorin, Sam Bolliger neuer Programmchef.

Joiz CEO Alexander Mazzara erklärt: «Es ist unsere erklärte Absicht, mehr Mittel in das Programm von Joiz Schweiz zu investieren und es weiter zu entwickeln. Die Aufgabe von Chefredaktorin Marguerite Meyer und Programmchef Sam Bolliger ist es, das Programm aktueller zu gestalten und es konsequent auf die Bedürfnisse der Nutzer mobiler Medien auszurichten.»

Marguerite-Meyer

Chefredaktorin wird Marguerite Meyer. Die 30-Jährige begann ihre journalistische Karriere bei der Nachrichtenagentur AWP in Zürich, arbeitete zwei Jahre für die APA (Austria Presse Agentur) in Wien, wo sie auch einen Master in Journalismus und Neuen Medien an der FH abschloss. Seit 2014 war sie als Multi-Media-Redaktorin bei SRF News in Zürich tätig, wo sie nebst der Arbeit im Newsroom auch Teil des Social-Media- Teams war und neue, crossmediale und interaktive Rubriken entwickelte. Marguerite Meyer beginnt bei Joiz im März.

Sam-Bolliger

Sam Bolliger ist seit Januar Programmchef bei Joiz Schweiz. Der 26-Jährige arbeitete zuerst für Radio 105 und DJ Antoine. Bei Joiz Schweiz begann er 2011 als Head of Music, baute 2013 für Joiz Germany die Musikabteilung auf und war in den letzten zwei Jahren Senior Producer von Joiz Schweiz, wo er unter anderem für Produktionen wie die Swiss Music Awards oder «Wer’s Glaubt» verantwortlich war.

No-Billag-Initiative ist zustande gekommen

Das Stimmvolk wird über die Billag-Gebühren entscheiden können. Die Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)» ist formell zustande gekommen.

Die Prüfung der Unterschriftenlisten habe ergeben, dass von insgesamt 112’876 eingereichten Unterschriften 112’191 gültig seien, teilte die Bundeskanzlei am Freitag mit. Nach dem Willen der Initianten soll der Bund in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen betreiben und diese auch nicht subventionieren dürfen. Dafür sollen regelmässig Konzessionen an Private versteigert werden. Hinter dem Volksbegehren stehen Vertreter der Jungen SVP und der Jungfreisinnigen. Es ist bereits die zweite Volksinitiative, die die Abschaffung der Empfangsgebühren fordert. Die Initiative «Radio und Fernsehen – ohne Billag» war aber nicht zustande gekommen. (SDA)

Fumetto: Wechsel im Leitungsteam

Andrea Leardi wird Fumetto nach dem Jubiläumsfestival 2016 verlassen. Nach dreijähriger Leitung der Kommunikation und des Marketings von Fumetto sucht sie eine neue berufliche Herausforderung.

Die Stelle wird laut Mitteilung unverändert ausgeschrieben und neu besetzt werden. Unter der Leitung von Leardi konnte sich das Festival im Bereich Kommunikation und Fundraising entscheidend weiterentwickeln. Leardi stiess im Mai 2013 zum Fumetto-Leitungsteam (Werbewoche.ch berichtete).

Zur Sache: Könige auf der Suche

Was in der öffentlichen Debatte schon länger spürbar ist, zeigte die Dreikönigstagung 2016 in aller Klarheit: Die Medien sind auf der Suche.

Auf der Suche nach Wegen, zukünftig noch Geld zu verdienen – durch neue Konzepte für Print und die Monetarisierung von Online-Inhalten –; auf der Suche nach Wegen, junge neue Leser zu gewinnen und einst gewonnene dennoch zu halten; auf der Suche nach Munition gegen Ad-Blocker und Argumenten gegen schrumpfende Werbeausgaben; und vor allem sind die Medien und Medienmacher auf der Suche nach sich selbst: Wer sind wir? Welche Rechte haben wir? Welche Aufgaben müssen wir erfüllen? Wer unterstützt uns dabei? Die Politik, Private, Crowdfunder, wir einander gegenseitig, nur wir uns selbst, niemand?

 

Dass die Medienbranche im Umbruch ist, ist keine Neuigkeit. Beim ein oder anderen Medienunternehmen kristallisieren sich aus der grossen Ratlosigkeit langsam erste Lösungsansätze heraus: 20 Minuten spielt gnadenlos alle Meldungen, so schnell es geht, online aus. Am Ende jedes Tages gibt es ein Best-of, das dann die Printausgabe des nächsten Tages füllt. Im besten Fall hat 20 Minuten so alle Meldungen als Erstes online. Im schlechtesten Fall hat der Leser alles, was im Print kommt, online bereits gelesen. Noch kann 20 Minuten so die Verluste, die Print schreibt, online wettmachen. Aber wann macht 20 Minuten den Tagi überflüssig, wenn das Pendlerblatt Führungskräfte als seine Zielgruppe definiert? Und wenn die wichtigste Anforderung an Journalisten ist, jung zu sein?

Die NZZ begibt sich auf dem Weg in die Zukunft auf die Suche nach dem Leser und dem Kern der Zeitung, dem Journalismus. Beides habe man in den vergangenen Jahren aus den Augen verloren. Für Medien sei der Nutzer lange ein unbekannter, zum Teil unerwünschter Faktor gewesen, heisst es aus dem Bauch der alten Tante. Hier führt der Weg ins digitale Jahrtausend also zur Wiederentdeckung des bereits Gehabten, zur Rückkehr zu den Wurzeln. Nicht der schlechteste Weg – aber auch nicht der beste.

Aber was hat sich eigentlich wirklich verändert? Wir uns? Nicht im Geringsten. Der Leser sich? Auch nicht. Er will weiterhin schnell, gut und unterhaltsam informiert werden, wie schon vor 100 Jahren. Geändert haben sich das mediale Angebot und die Vielfalt der Kanäle, auf denen es konsumiert werden kann. Und damit ist für jedes Medienhaus auch die Konkurrenz gewachsen – vor allem im Kampf um Leser und Werbeeinnahmen.

Noch ist die Zeit nicht reif für fixfertige Lösungen, die den Würgegriff wieder lösen, in dem eine Vielzahl der Medienunternehmen sich seit Jahren befindet. Noch sind wir mitten in der Phase des Ausprobierens, stehen am Beginn einer neuen Zeit, von der wir nicht wissen, wohin sie uns genau tragen wird. Darum müssen wir im Moment ausprobieren, mit wachem Kopf und klarem Herzen experimentieren, was das Zeug hält. Wir müssen unsere Leser mit klugen Angeboten locken und überzeugen, nicht Funktionierendes schnell verwerfen und neue Anknüpfungspunkte für Leserbegeisterung bieten. Denn der Leser, der in Zukunft wieder für mediale Dienstleistungen zahlt, sucht ein Angebot, das sein ganz persönliches Informationsbedürfnis zuverlässig stillt, auf das er sich verlassen kann, das ihm eine mediale und – wie Eric Gujer sagt – intellektuelle Heimat bietet. Der Leser der Zukunft will keine Zeitung mehr oder ein Onlineportal. Er wünscht sich eine Medienmarke, die hundertprozentig zu ihm passt, die ihm gefällt, Spass macht und ihn mit Wissen versorgt.

Jeans von Levis passen nicht auf jedes Hinterteil. Wem sie nicht passen, der trägt lieber Wrangler. Oder Replay oder Gap. Doch wem eine Levis passt, der wird immer Levis tragen – schon weil sie nicht jedem passt. Was ich damit sagen will: Im medialen Evolutionsprozess seiner Persönlichkeit kommt jeder Mensch mit ganz unterschiedlichen Medienangeboten in Berührung. Und irgendwann in diesem Prozess fällt die Entscheidung, das eine Angebot zu nutzen und das andere nicht. Wer sich einmal entschieden hat, ist nicht besonders wechselfreudig. Oder lesen Sie von Montag bis Freitag den Tagi und am Wochenende die NZZ am Sonntag? Und in der darauffolgenden Woche den Blick? Medienangebote können es sich leisten, von manchen Leuten nicht gelesen zu werden – wenn die, die sie rezipieren, treu sind und es bleiben. Auf ein solches klares Profil muss jede Medienmarke hinsteuern, die in diesen Zeiten überleben will.

Medien müssen nicht dahin, wo ihre Leser sind. Wenn eine Medienmarke einen klaren Platz besetzt, werden ihre Leser sie dort finden.

Auf dem Weg zu einer überzeugenden Medienmarke müssen viele Medienmacher aber erst einmal den Print-Online-Graben überwinden. Dass in der Schweiz so viel von Medienkonvergenz gesprochen wird deutet darauf hin, dass immer noch in den Kategorien Print und Online gedacht und gehandelt wird. Leser, die sich für eine Medienmarke entschieden haben, werden künftig je nach Stimmung und Situation das gedruckte Exemplar auf der Bank unter einem Baum in der Sonne lesen, oder mobile im Zug. Entscheidend ist, dass sie sich immer an dieselbe Adresse wenden, wenn sie etwas wissen oder loswerden wollen. Das tun sie, wenn die Qualität stimmt. Nur dann.
 

Anne-Friederike Heinrich, Chefredaktorin
[email protected]

 

 

INM erweitert Geschäftsleitung

Andreas Gentsch ist neu in der Geschäftsleitung der INM. Der Online Marketing Manager und Bera-ter wechselte 2013 als Social Media Manager zur Webagentur.

Andreas Gentsch bleibt weiterhin im Aussendienst und als Berater für unsere Online Marketing Kunden tätig. Auch als Referent bleibt das neue Geschäftsleitungsmitglied natürlich auf verschiede-nen Bühnen erhalten. Mit Andi Gentsch vergrössert sich die Geschäftsleitung der INM, neben Inhaber Philipp Sauber und dem Leiter Entwicklung Marcel Baumann, auf drei Mitglieder.
 

Media-Work verstärkt Team

Seit drei Monaten gehört Matthias Huber zum Team von Media-Work. Der studierte Lehrer und Gestalter ist bei der Luzerner Agentur für Kommunikation und Medienarbeit für den neuen Bereich Animation & Infografik verantwortlich.

Der 33-jährige Luzerner absolvierte den gestalterischen Vorkurs an der Hochschule Luzern Design & Kunst und schloss danach ein dreijähriges Studium im Bereich Animation ab. Er hat an mehreren Produktionen von animierten Kurzfilmen mitgewirkt. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich Modeling, Texturing, Animation und Filmmusik. Für Media-Work arbeitet er als Animator und Grafiker.

Die Agentur Media-Work unterstützt Unternehmen und Verbände im Umgang mit den Medien sowie Fragen der internen und externen Kommunikation. Dazu gehört das Verfassen und Redigieren von klaren und verständlichen Texten, aber auch Beratung und Konzeption, etwa in der Mitgestaltung von Konzepten, Kampagnen und Strategien für die Medienarbeit. Weiter produziert Media-Work Animationsfilme und Infografiken, gestaltet Print- und Onlineprodukte und betreut Firmen bei ihrem Online-Auftritt.
 

Swisscom-Störung in der Nordwestschweiz behoben

Die Swisscom hat die Störung ihrer Dienste in der Nordwestschweiz mit mehrere zehntausend Betroffenen behoben. Internet, Fernsehen und Festnetztelefonie über Internet funktionierten laut dem Telekommunikationsanbieter bis 22.30 Uhr bei allen Kunden wieder.

Das Problem war am Dienstagmorgen aufgetreten. Zunächst hiess es, es seien rund 4‘000 Kunden betroffen, am Mittwoch bezifferte die Swisscom die Zahl der Betroffenen dann mit «mehreren zehntausend». Unter anderen war auch der Livestream der Parlamentssitzung des baselstädtischen Grossen Rates offline.

Es sei eine provisorische Lösung umgesetzt worden, so dass die betroffenen Kunden am Mittwochabend zwischen 21.30 und 22.30 Uhr wieder online geschaltet worden seien, teilte eine Sprecherin der Swisscom am späten Mittwochabend mit. Die Arbeiten an einer definitiven Lösung liefen.

Grund für den Ausfall war eine Störung an einem Netzserver an einem Knotenpunkt. Bei der Störungsbehebung sei der Lieferant des betroffenen Netzelements involviert, hatte es bei der Swisscom weiter geheissen. Im betroffenen Gebiet liefert das Unternehmen seine Dienste nach eigenen Angaben an insgesamt rund 80'000 Kunden. (SDA)
 

HR-Wissen à la carte

HR Today übernimmt neu den Themenbereich «Beruf & Arbeit» auf Medienmonitor.ch.

Der Medienmonitor, ein Pressespiegel für die Kommunikationswirtschaft, bietet Fach- und Führungskräften aus den Bereichen Kommunikation, Medien und Marketing wöchentlich einen breiten Überblick über das Branchengeschehen. Der Themenbereich «Beruf & Arbeit» wird ausgebaut und neu redaktionell betreut von der Personalfachzeitschrift «HR Today». HR-Verantwortliche finden ein breites Spektrum an Fachinformationen in verschiedenen Themendossiers wie Leadership & Management, Employer Branding, Rekrutieren & Bewerben, Gesundheitsmanagement, Arbeitsrecht oder Organisationsentwicklung.

HR Today ist eine Fachzeitschrift für das Personalwesen in der Schweiz. Der Verlag betreibt zudem eine Online-Plattform sowie verschiedene Themenblogs und berichtet über aktuelle Trends und Neuigkeiten aus der Arbeitswelt. Mit «HR Today Academy» bietet das Magazin eine Tagungsserie mit profilierten Fachreferenten zu brisanten HR-Themen wie Personalmarketing, Recruiting, Arbeitsrecht oder Leadership.

 

Der Impact Check der Werbewoche

Wir zeigen, wie aktuelle Printkampagnen bei den Konsumenten abschneiden. Diesmal hat das PET-Sujet Anklang gefunden, das gleichzeitig in der ungestützten Erinnerung eher im Mittelfeld rangiert.

Das PET-Sujet gefällt den Befragten am besten (14,3%). Es hebt sich auch stark von anderen Anzeigen ab (8,6%). Ausserdem passt es gemäss den Befragten gut zur Marke (13,5%), rangiert in der ungestützten Erinnerung aber eher im Mittelfeld (33,5%). Am besten erinnern konnten sich die Befragten an das Mazda-Sujet (49,8%), dicht gefolgt vom Smart-Sujet (47,0). Das ZVV-Sujet landet in der ungestützten Erinnerung auf dem dritten Platz (42,6%). Den dritten Platz erzielte das ZV V-Sujet bei den Befragten auch bezüglich Uniqueness (7,4%) sowie in der Gesamt-Gefälligkeit (10,8%). Auch das Sujet von Pro Juventute erzielte gute Werte. Es hebt sich am stärksten von anderen Marken ab (10%). Einige der Befragten fanden ausserdem, dass es gut zur Marke passen würde (7,4%). Gut zum Absender passt gemäss den Nutzern das Smart-Sujet (15,9%). Im Mittelbereich findet sich Bio Suisse mit einem Brand-Fit  von 11,2 Prozent.

Die Werbewoche präsentiert in diesem Artikel die insgesamt erzielten Awareness-Werte und die Top-Box-Bewertungen der zentralen Eigenschaften. Durchgeführt wurde die Online-Befragung von Marketagent.com.

Zum detailierten Ergebnisbericht (PDF)

Die abgefragten Sujets:

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Betty Bossi: Neue Marketingleitung

Isabelle Zehnder ist neu Leiterin Marketing bei Betty Bossi Sie folgt in dieser Funktion Lars Feldmann, der seit 1. Januar 2016 CEO des Unternehmens ist.

Isabelle Zehnder, Master of Law und Executive MBA (HSG), verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung im internationalen Handel und Management. Seit 2013 war sie Leiterin Business Development der Magazine zum Globus (Globus, Herren Globus und Schild) und in dieser Funktion unter anderem für die Entwicklung und den Aufbau neuer Geschäftsfelder zuständig. Zuvor arbeitete Isabelle Zehnder bei Manor im Bereich Sourcing & Partnerschaften. Dies umfasste auch die Gesamtverantwortung für die Entwicklung und stetige Weiterentwicklung der Beschaffungsstrategien für den Bereich Non-Food.

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Isabelle Zehnder hat die Leitung Marketing Mitte Januar 2016 übernommen und trägt als Mitglied der Geschäftsleitung die Verantwortung für die Marketingaktivitäten sämtlicher Betty Bossi Geschäftsfelder. Lars Feldmann hatte diese Funktion seit 2009 inne. Seit 1. Januar 2016 ist er CEO von Betty Boss.

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Die fünfköpfige Geschäftsleitung setzt sich neu wie folgt zusammen: Lars Feldmann, CEO; Susanne Furrer, Leiterin Innovation; Wolfgang Lichti, Leiter Services, Susanne Ullrich, Leiterin Kulinarik, Isabelle Zehnder, Leiterin Marketing.
 

Aus SW Schweizer Werbung wird KS Kommunikation Schweiz

Seit 1. Januar 2016 heisst der Dachverbband der kommerziellen Kommunikation nicht mehr SW Schweizer Werbung, sondern KS Kommunikation Schweiz.

Mit der Namensänderung verbunden sind eine neue Organisation und ein neuer visueller Auftritt. Die Umfirmierung bringt gemäss dem Verband für KS Kommunikation die gesamte Kommunikationsbranche gewichtige Vorteile:

Breite Interessenvertretung: Mit dem Namen «Kommunikation Schweiz / Communication Suisse / Comunicazione Svizzera / Communication Switzerland» signalisieren wir, dass wir uns als Interessenvertretung aller Disziplinen der kommerziellen Kommunikation verstehen und nicht allein für die klassische Werbung.

Grössere Schlagkraft auf politischer Ebene: Anstelle von SW Schweizer Werbung und PS Publicité Suisse tritt ein einziger gesamtschweizerischer Verband mit drei sprachregionalen Sektionen. Damit erlangen wir mehr Schlagkraft auf politischer Ebene und erhöhen die Effizienz unserer Entscheidungsprozesse. Geleitet wird die Dachorganisation vom bisherigen SW-Präsidenten Ständerat Filippo Lombardi und den Vizepräsidenten Christian Merk (Präsident Sektion Deutschschweiz), François Besençon (Präsident Sektion Französische Schweiz, ehem. Präsident PS Publicité Suisse) und Maria Luisa Bernini (Vizepräsidentin Sektion Italienische Schweiz).

Neues Sprachrohr für die Branche: Ein neuer Kommunikationsrat ersetzt die bisherigen Vorstände; seine 23 Mitglieder widerspiegeln die Breite und Vielseitigkeit der Branche. Der Kommunikationsrat bestimmt die Verbandsstrategie und fungiert als Sprachrohr der kommerziellen Kommunikation.

Fachkompetenz besser nutzen: Verschiedene Kommissionen werden es dem Verband erlauben, einzelne Themenbereiche vertieft zu behandeln und die Kompetenz der hochkarätigen Mitglieder in den verschiedenen Gremien von KS Kommunikation Schweiz besser zu nutzen.

 

Suissedigital geht Partnerschaft mit HWZ Zürich ein

Suissedigital, der Wirtschaftsverband der Schweizer Kommunikationsnetze, geht eine dreijährige Partnerschaft mit dem Center for Digital Business der HWZ ein. Hauptziel der Kooperation ist der gegenseitige Wissensaustausch in der Digitalisierung.

Dazu gehört auch die Durchführung einer Studie zum Stand der Digitalisierung bei den Schweizer KMU. «Die Zusammenarbeit mit der HWZ wird unsere Kompetenzen in der Digitalisierung substanziell erweitern; davon können auch unsere Mitglieder profitieren», so Simon Osterwalder, Geschäftsführer von Suissedigital. Zentraler Punkt der zukünftigen Zusammenarbeit ist die gemeinsame Durchführung einer Studie. Diese wird sich mit den Voraussetzungen sowie Treibern und dem Stand der Digitalisierung bei den kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz beschäftigen und baut auf der letztjährigen «Studie Digital Switzerland 2015» auf. Auch Manuel P. Nappo, Leiter des Center for Digital Business an der HWZ, ist überzeugt: «Die Zusammenarbeit mit Suissedigital hilft uns, das Ziel – die digitale Transformation der Schweizer KMU voranzutreiben – zu erreichen.»

Präsentation der Ergebnisse am Suissedigital Day

Die Ergebnisse der Studie werden am 28. April 2016 anlässlich des Suissedigital Day präsentiert. Eingeladen an die öffentliche Veranstaltung im Kursaal in Bern sind alle, die sich für die konkreten Auswirkungen der Digitalisierung in der Schweiz interessieren. Von besonderem Interesse dürfte die ganztägige Veranstaltung für KMU sein, da nebst den Studienergebnissen auch Fallstudien aus dem KMU-Umfeld präsentiert werden.

Das Center for Digital Business an der HWZ ist Anlaufstelle für anwendungsorientiertes digitales Wissen. Es betreibt Forschungsprojekte, bietet Studiengänge an, unterstützt KMU mit Beratungs- und Projektdienstleistungen und stellt kostenlos Wissen über digitale Themen zur Verfügung.
Weitere Informationen

Suissedigital ist der Wirtschaftsverband der Schweizer Kommunikationsnetze. Ihm sind 200 privatwirtschaftlich wie auch öffentlich-rechtlich organisierte Unternehmen angeschlossen, die rund 2.6 Millionen Haushalte mit Radio, TV, HDTV, Internet, Telefonie und weiteren Angeboten versorgen.
 

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