Eine positive User Experience ermöglicht erste Plätze in den Suchresultaten

Imre Sinka, Senior Consultant und Partner der Zürcher Webagentur Dotpulse, über den UX Impact auf die Suchmaschinenoptimierung.

Der Einfluss der User Experience (UX) auf die Position eines Keyword in den Suchresultaten ist nicht zu unterschätzen. Ein Grund mehr, die User Experience ins Zentrum der Website-Entwicklung zu stellen. Website-Betreiber, die der Meinung sind, dass die Suchmaschinenoptimierung mit dem Abhaken der Anforderungen der Suchmaschinen (Google-Richtlinien für Webmaster) sowie der Checklisten (SEO Cheat Sheets) erledigt ist, sind falsch informiert. Mit diesen Arbeiten haben sie lediglich sichergestellt, dass die Suchmaschinen bei der Indexierung der Site keine Probleme machen.

Für gute Positionen in den Suchresultaten, gerade unter umkämpften Suchbegriffen, braucht es mehr; vor allem zufriedene User, die nach dem Aufruf lange auf der Site verweilen, in die Tiefe gehen und eine Interaktion ausführen. Hohe Absprungraten und kurze Besuchszeiten sind für Google & Co. ein deutliches Indiz einer schlechten User Experience und damit das Signal, einer solchen Site die guten Plätze in den Suchresultaten zu verweigern.

Wie ist eine User Experience zu gestalten, welche den User anspricht, sein Vertrauen gewinnt und ihn überzeugt? In erster Linie gilt es, zu antizipieren, welche Informationen (Content) der User erwartet, wenn er (über die Suchresultate) auf die Website kommt, um damit Inhalt und Form zu entwickeln:

– Lassen sich die Informationen so aufbereiten, dass sie einzigartig und relevant sind?

– Können dem User Informationen und Inhalte zur Verfügung gestellt werden, die er sonst nirgends finden kann?

Da die Suchmaschinen dem Benutzer die bestmöglichen Resultate für seine Anfrage liefern möchten, schätzen sie einzigartige relevante Informationen. Relevante Informationen entstehen nur durch die Auseinandersetzung mit den User-Bedürfnissen und Erwartungen im Rahmen des Entwicklungsprozesses einer Website. Die Erkenntnisse fliessen in die Informationsarchitektur und Inhalte der Website. Bei der Entwicklung der Texte ist schlussendlich eine Vertiefung in die Erwartungen der verschiedenen Benutzergruppen unumgänglich.

Da die Suchmaschinen nach wie vor für einen hohen Anteil des Besucher-Traffic verantwortlich sind, zahlt es sich aus, nachhaltig unter wichtigen Suchbegriffen gut sichtbar zu sein. Da die Suchmaschinen schätzen, was die User schätzen, belohnen sie die Bemühungen mit guten Positionen in den Suchresultaten.

Weiterführende Informationen:

Google Webmaster Guidelines
Anforderungen an guten Content

Dieser Artikel erschien bereits in der Werbewoche 23/2015. Schnupperabo?

Online und Mobile Marketing gewinnen weiter an Bedeutung

Das internationale Marketing- und Marktforschungsunternehmen Millward Brown hat die zentralen Digital- und Medientrends für das Jahr 2016 analysiert und geht davon aus, dass mobile Endgeräte für das Marketing weiter an Bedeutung gewinnen.

So werden Marketingverantwortliche den Fokus 2016 noch stärker auf Online und Mobile Advertising legen. «Um die Markenwahrnehmung zu stärken und neue Zielgruppen anzusprechen, müssen Unternehmen in Zukunft noch zielgerichteter kreativen Content entwickeln. Da mobile Endgeräte das Medien- und Konsumverhalten von Verbrauchern immer stärker beeinflussen, werden Marketingentscheider mehr Ressourcen dafür aufbringen müssen, Werbung an die Anforderungen von Smartphones und Tablets anzupassen», so Bernd Büchner, Geschäftsführer von Millward Brown in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Millward Brown hat insgesamt sieben Digital- und Medientrends für das Jahr 2016 identifiziert:

Content Marketing weiterhin auf dem Vormarsch: Immer mehr Unternehmen werden 2016 zu Content-Entwicklern. Mithilfe von Content Marketing können Marken in Echtzeit mit Verbrauchern in Kontakt treten und die Markenwahrnehmung verbessern bzw. neue Kunden gewinnen. Um hier jedoch erfolgreich zu sein, muss der entwickelte Content kreativ, authentisch und nicht zuletzt erlebbar sein. Im Zeitalter von AdBlocker und einem breiten Targeting in traditionellen Medien könnte Content Marketing der heilige Gral der Kommunikationsbranche werden – solange die Ergebnisse einem ROI gegenüberstehen.

Customer Journey 2.0: Konsistente Markenführung über alle Touchpoints hinweg: Marketingexperten müssen die Customer Journey neu überdenken, wenn sie das Markenwachstum vorantreiben und gleichzeitig Absatzvorgaben erreichen wollen. Da digitale Technologien und Plattformen das Konsumentenverhalten und ganze Geschäftspraktiken verändert haben, geben erfolgreiche Marketingentscheider 2016 das Silodenken auf und führen Media- und Vertriebsteams zusammen. Als Folge können detaillierte Consumer-Journey-Pfade entwickelt werden, die den Weg von der ersten Marken- oder Produktwahrnehmung bis hin zum Kauf aufzeigen. Um nachhaltiges Wachstum zu generieren, muss jedoch eine konsistente Markenführung über alle Touchpoints hinweg stattfinden.

Online und Mobile dominieren den Media-Mix: Das Prinzip «One size fits all» hat bei der Mediaplanung ausgedient. Hinzu kommt, dass Online und Mobile nicht nur zwei zusätzliche Kanäle darstellen, sondern eigenständige Medienformate sind, die spezifische Inhalte erfordern und unterschiedliche Aktivierungsgrade beinhalten. Demnach gibt es Medieninhalte, die sich gut dafür eignen, Aufmerksamkeit für eine Marke oder ein Produkt zu erreichen, während wiederum andere Formate den Verkauf fördern. Marketingexperten müssen daher zwischen der Art und Weise unterscheiden, wie und wo Verbraucher Content konsumieren – und nicht zwischen Plattformen und Technologien. Der optimale Media-Mix besteht heute nicht nur aus TV und Hörfunk, Out of Home, Print, Online und Mobile, sondern beinhaltet zudem Online-Videoinhalte, Nachrichten- und Informationsseiten, Content-Hubs, Social Media, Gaming-Elemente, Online-Handel.

Online-Videowerbung als wachstumsstärkstes Werbeformat: Aufgrund des ansteigenden Videokonsums auf mobilen Geräten bleiben Online-Videos das wachstumsstärkste Werbeformat. Untersuchungen von Millward Brown zeigen, dass Online-Ads ein kosteneffizienter Weg sind, die Reichweite und Wirksamkeit einer Marke auch jenseits der TV-Werbung zu steigern. Der Großteil des Online-Video-Traffic 2016 wird mobil sein – was zu einer Veränderung der Werbevideoformate und entsprechender Geschäftsmodelle führt, etwa im Bereich neuer Abrechnungsmodalitäten: So können Marketers zwischen Cost-per-Impression (CPM), Cost-per-View (CPV) und Cost-per-Completed-View (CPCV) wählen. Da ein Großteil der Verbraucher Non-Skippable Videos ablehnt, sollten Marketers digitale Formate bereits in die Kreationsphase mit einbeziehen und bildschirmübergreifend nutzbar machen – andernfalls werden Werbespendings unnötig verbrannt.

Mobile Werbung muss vor allem effektiv sein: Da Verbraucher täglich eine beträchtliche Zeit an mobilen Endgeräten verbringen, bleibt Mobile Advertising nach wie vor ein beliebtes Werbeinstrument. Marketingexperten werden daher auch 2016 einen hohen Anteil ihrer Werbespendings dafür ausgeben. Obwohl mobile Werbeinhalte ein effektives Mittel sind, Kunden zu erreichen, ergeben sich gleichzeitig Herausforderungen bezüglich Akzeptanz und Kreativität. So müssen Marketingverantwortliche ihre Mobile-Planungen – ähnlich wie im Online-Bereich – möglichst frühzeitig in den kreativen Entwicklungsprozess einbringen.

Vernetztes Fernsehen vertreibt traditionelle TV-Spots vorerst nicht: Internetfähige Fernsehgeräte verändern das TV-Nutzungsverhalten und die Art wie Verbraucher Werbespots konsumieren nachhaltig. Sie öffnen u.a. die Türen für On-Demand-Inhalte und damit für werbefreie Plattformen. Gleichzeitig reduziert personalisiertes Advertising Streuverluste, indem sich Werbeinhalte an die passende Zielgruppe richten und auch kleinere lokale Marken das Fernsehen als Werbeträger nutzen können. 2016 stellen Smart-TVs noch keine unmittelbare Bedrohung für traditionelle Werbeformate dar. Mittelfristig wird es aber einen Wendepunkt geben, der große Auswirkungen auf die Zukunft der Fernsehwerbung beinhaltet.

Header-Bidding treibt Wandel im Programmatic Advertising voran: Header-Bidding gewinnt 2016 weiter an Bedeutung – und trägt damit zu einer Verbesserung des Programmatic Advertising bei. Vor allem Media Buyer profitieren beim Header-Bidding, da der Prozess transparenter ist und ihnen schon vor Gebotsabgabe sowohl Platzierung als auch Zielgruppe der Webseite angezeigt werden. Doch auch Verlagshäuser kommen beim Header-Bidding auf ihre Kosten: Sie haben mehr Kontrolle über ihr Werbeinventar und können mehr Umsatz generieren. Dennoch werden Marketers vor die Herausforderung gestellt, die richtige Balance und Erfolgsformel bei der Vergabe von Anzeigen-Tags zu finden, wenn es um die Viewability im Programmatic Advertising geht. Dies benötigt neben einem großen Aufwand nämlich auch eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen den involvierten Unternehmen.

«Werbekampagnen können mittlerweile immer passgenauer auf bestimmte Zielgruppe ausgerichtet werden. Dank Technologien wie Connected TV oder Content-Marketing-Strategien wird es Marketingverantwortlichen gelingen, ansprechenden Inhalt an die entsprechenden Targets zu übermitteln und sie auf kreative und effektive Weise zu erreichen», so Büchner.

Eine detaillierte Übersicht der Digital- und Medientrends für 2016 steht auf der Website von Millward Brown zum Download zur Verfügung.

Deutsche Journalisten zunehmend Zielscheibe rechter Gewalt

Journalisten in Deutschland werden einer Studie zufolge zunehmend Zielscheibe rechter Gewalt. Im vergangenen Jahr sind 49 Angriffe auf Reporter und Kameraleute registriert worden.

Dies sagte Martin Hoffmann vom Europäischen Zentrum für Presse- und Medienfreiheit am Mittwoch vor dem Kulturausschuss des deutschen Bundestags. Der massive Anstieg der Übergriffe sei seit dem Entstehen rechtspopulistischer Bewegungen wie Pegida zu verzeichnen. Mit 30 der 49 Fälle sei Sachsen eindeutig besonders betroffen. Der Chefredakteur des Mitteldeutschen Rundfunks, Stefan Raue, sagte, die Pegida- Bewegung beschwöre mit Vorwürfen wie «Lügenpresse» eine Art geistigen Bürgerkrieg. «Wir Medien dürfen diese Kriegserklärung nicht annehmen», sagte er. Auch die Leiterin des ZDF-Landesstudios Brandenburg, Britta Hilpert, warnte vor Angst und Einschüchterung. «Wir leben Gott sei Dank in einem Land mit Medienfreiheit. Aber wir stehen am Anfang einer Entwicklung, die ich jetzt beendet haben möchte.» Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) startete am Mittwoch den Blog Augenzeugen.info, in dem Berichte von rechtsextremen Übergriffen auf Reporter gesammelt und dokumentiert werden sollen. Viele Kollegen hätten inzwischen aber schon Angst, über Zwischenfälle zu berichten, sagte DJV-Bundeschef Frank Überall im Ausschuss. «Die Hemmschwelle zur Gewalt gegenüber Journalisten ist objektiv dramatisch gesunken.» (SDA)

Grösste Herausforderung ist die Komplexität der Kommunikationskanäle

An der diesjährigen Dreikönigstagung wurden erste Insights aus der Werbemarktstudie 2016 von Leading Swiss Agencies und dem Schweizer Werbeauftraggeberverband (SWA) bekannt gegeben.

Die Forschungsstelle für Customer Insights der Universität St. Gallen hat zum dritten Mal im Auftrag von Leading Swiss Agencies in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA) über 1’700 Kommunikationsverantwortliche angeschrieben und über ihre Erwartungen für das laufende Jahr befragt. 110 Manager, das entspricht einer Rücklaufquote von 6,4 Prozent, haben geantwortet. Durch die hohe Branchenvielfalt und Expertise der Teilnehmer kann laut Mitteilung von einer hohen Generalisierbarkeit und Qualität der Daten ausgegangen werden.

Trotz gedämpften Erwartungen der Schweizer Konjunktur für die nächsten ein bis zwei Jahre bewerten Auftraggeber ihre Umsatz- und Gewinnentwicklungen positiv

Trotz dem starken Franken und der schwierigen Konkurrenzsituation sind die Unternehmen mehrheitlich gut aufgestellt und schauen 2016 zuversichtlich entgegen. 54 Prozent der Befragten erwarten einen leichten Anstieg der Umsatzentwicklung und 39 Prozent einen ebensolchen Anstieg bei der Gewinnentwicklung.

Grösste Herausforderung in der Kommunikation ist nach wie vor die Komplexität der Kommunikationskanäle


Die Komplexität und die gezielte Bespielung der Kommunikationskanäle machen rund 60 Prozent der Werbeauftraggeber nach wie vor zu schaffen: Wie kann ich das alles koordinieren? Wie erreiche ich am effektivsten mein Zielpublikum? Mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten, dem starken Franken und der Gleichgültigkeit der Kunden zu trotzen, empfinden über 50 Prozent der Befragten als grösste Herausforderung für 2016.

2015 über 50 Prozent der Mediagelder in klassische Kanäle

Gemäss Werbeauftraggeber flossen im letzten Jahr 24 Prozent der gesamten Mediainvestitionen in Printmedien, 16 Prozent in TV, 9 Prozent in Outdoor und 1 Prozent in Kino. Trotz dem Trend zu den digitalen Medien sind immer noch 52 Prozent der Mediainvestitionen in klassische Kanäle investiert worden. Die digitalen Medien legen weiter zu: 35 Prozent der Mediagelder (inkl. eigene Websites) wurden in digitale Medien investiert. Am meisten wurde in Online-Werbung mit 11 Prozent, Search Engine 6 Prozent, Social Media 5 Prozent und E-Mail-Marketing 4 Prozent investiert.

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Keine Budgetkürzungen für 2016

Bei 75 Prozent der Befragten ist das Kommunikations- und Mediabudget 2016 keinen Kürzungen unterworfen. Rund die Hälfte der Auftraggeber melden keine Veränderung und knapp ein Viertel der Befragten prognostizieren sogar einen Anstieg ihrer Mediabudgets.
 

Verstärkung für Agentur am Flughafen

Rolando Zahner ist seit dem 1. Januar dieses Jahres als Senior Consultant bei der Agentur am Flughafen tätig.

Er bringt laut Mitteilung 25 Jahren Erfahrung im Bereich Marketing/ Kommunikation mit. Beratung und Coaching von sowohl nationalen wie auch internationalen Führungskräften zur Optimierung der Managementwirksamkeit gehören ebenso zu seinem Kompetenzbereich. Rolando Zahner arbeitet nach der Philosophie des Malik Managements.

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Lürzers Archiv ehrt Sibler-Kampagne von Ruf Lanz

Die Sibler-Kampagne von Ruf Lanz wurde von Lürzers Archiv zur «Print Ad of the week» erkoren.

Lürzers Archiv präsentiert kreativ herausragende Kampagnen aus aller Welt und geniesst hohes Ansehen in vielen Ländern. Ruf Lanz freut sich entsprechend, dass die erst im Dezember lancierte Sibler-Kampagne «Must haves für den Haushalt» von Lürzers Archiv bereits zur «Print Ad of the week» gewählt worden ist, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. In der Kampagne präsentieren elegant gekleidete Damen und Herren Teekannen, Käsereiben oder Fonduesets so stilvoll wie sonst die Must-haves aus dem Modebereich (Werbewoche und  Werbewoche.ch berichteten).
 

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Zu guter Letzt: Der mit dem Wal tanzt

Old Spice stellte vergangene Woche das neue Testimonial vor: Der «Legendary Man». Er polarisiert, aber er ist... legendär.

Der blonde Schönling tritt die Nachfolge des wandelnden Muskelberges Terry Crews an, der uns viele schöne Stunden beschert hat. Zum Beispiel diese oder diese. Auch der Legendary Man stammt aus der Feder von Wieden + Kennedy Portland. Das hätte man vermutlich auch erraten, wenn man es nicht gewusst hätte. Denn einmal mehr lautet das Verdikt: abgefahren! Im positiven Sinne. So kennt der neue Protagonist – dank Old Spice des hemmenden Schweisses entledigt – keine Grenzen. Er riecht legendär, er handelt legendär. Ohne Grenzen. Er präsentiert sich – gespielt von «Paris je t’aime»-Schauspieler Axel Kiener – mit nacktem Oberkörper auf einem dressierten Wal vor versammelter Presse. Und schlägt mit einer Hand Tennisbälle aus der Ballmaschine zurück, mit der anderen Baseballs, die der Wal aus dem Atemloch schiesst.

https://www.youtube.com/watch?v=5hteeecX1oQ

Falls Sie jetzt Lust bekommen haben auf ähnliche Wal-Erlebnisse: Klicken sie (am Desktop) zwischen ca. 0:38 und 0:45 auf das Frame im Bild. Oder direkt auf den Link Legendarywhaletours.net. Auf der Seite kann man nicht nur das Wal-Reiten buchen, sondern erfährt auch, dass es «Wifi on Board» und löblicherweise eine Myspace-Seite gibt. Eine weitere Hommage von Wieden + Kennedy an das Internet vergangener Tage (wie damals bei der grossartigen Mr. Wolfdog-Kampagne – die Seite wurde leider gelöscht, die Videos sind zumindest noch über die Youtube-Suche zu finden).

In einem weitere Spot jagt Legendary Man in «Blue Flame»-Manier mit einem Raketenauto auf dem Salzsee Geschwindigkeitsrekorde. Wow.

https://www.youtube.com/watch?v=giJxJdSuq74

Der Launch der #smelllegendary-Kampagne wird mehr als würdig abgerundet durch zwei zeitgleich veröffentlichte «Infomercials» mit Marktschreier Bob Giovanni. Wieden + Kennedy demonstriert hier erneut (und in aller Deutlichkeit) die Liebe zu vergangenen Jahrzehnten – uns soll’s recht sein. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=0lkHzmmSyAE

https://www.youtube.com/watch?v=sMnNjTARUEk

Verlegerpräsident geht mit der SRG hart ins Gericht

Die Schweizer Medien stehen laut Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument am Scheideweg. Die Schweiz müsse sich fragen, ob eine staatlich abgesicherte SRG die Medienlandschaft dominieren dürfe oder ob es künftig weiterhin Platz für privat finanzierte Verlage geben solle.

Die unternehmerische, kulturelle und politische Vielfalt habe die Schweiz gross und stark gemacht, sagte Lebrument am Dienstag anlässlich der Dreikönigstagung des Verbandes Schweizer Medien in Zürich. Er richtete seine Worte nicht nur an die Vertreter der Medienbranche, sondern auch an National- und Ständeräte. Die Verleger seien längst zu Medienunternehmern geworden, die seit Jahren daran arbeiteten, auch nachwachsenden Generationen eine funktionierende Medienlandschaft zu hinterlassen. Dafür brauche es jedoch die entsprechenden Rahmenbedingungen. Das geplante Joint Venture von SRG, Swisscom und Ringier laufe dem zuwider. Käme es zustande, entstünde mit einem Schlag der grösste Werbevermarkter der Schweiz. Andere Medienunternehmen würden stark benachteiligt. Mit einer Bündelung der Angebote und personalisierten Werbeformen hätte die neue Allianz erhebliche Vorteile gegenüber allen Konkurrenten – und dies teilweise mit Gebühren finanziert. Heftig ins Gericht ging Lebrument namentlich mit der SRG. Die Kooperation der drei Partner sei der vorläufige Höhepunkt in einer Strategie, die aus dem Hinterhalt entwickelt worden sei. «Der Hinterhalt hat bei der SRG System», sagte Lebrument. Die SRG habe in den letzten Jahren trotz Schalmeienklängen immer wieder bewiesen, dass sie mit privaten Anbietern keinen Konsens finden wolle.

Knallharter Machtausbau

Vordergründig werde den Politikern und dem Volk vorgegaukelt, die SRG wolle nur das tun, was die privaten Anbieter nicht könnten. Diese These sei längstens widerlegt. Es gehe der SRG um knallharten Machtausbau. Die Verleger seien mit dieser Feststellung nicht allein. Auch SP-Nationalrat Matthias Aebischer, der früher selbst für das Schweizer Fernsehen tätig war, habe dies unlängst kritisiert. Auf offene Ohren stiess Lebrument mit seiner Kritik an der SRG bei SVP- Nationalrat und Verleger Roger Köppel. In seiner Rede sprach Köppel von einer ordnungspolitischen Verwahrlosung, die bei der SRG Einzug gehalten habe. Lebrument und Köppel versicherten, sie wollten die SRG nicht schwächen. Aber das öffentlich finanzierte Radio und Fernsehen müsse sich auf das Kernangebot beschränken. Werbeeinnahmen seien dafür nicht nötig.

Wachsende Skepsis im Parlament

Im Parlament nehme die Skepsis gegenüber der SRG zu, sagte der Verlegerpräsident. Die Einsicht wachse, dass die privat finanzierten Medien in Gefahr seien und in ihrem Kampf gegen die SRG unterstützt werden müssten. Das Parlament wolle keine Machtballungen. (SDA)

Admire: Drohnenfilm für Mini/Privera

Wie man das neue CI/CD bei seinen Mitarbeitenden bekannt macht und gleichzeitig die grösste je verkaufte Mini-Flotte bewirbt, zeigt die Agentur Admire in zwei neuen Kurzfilmen für die Onlinemedien.

Die Vorgaben waren laut Mitteilung ambitioniert: Innerhalb von acht Tagen mussten das Konzept, das Wording und die Aufnahmen erstellt werden. Ziel war es über den Erwerb der grössten je verkauften Mini-Firmenflotte ein Video zu erstellen, welches einerseits der Mitarbeitendeninfo dienen und andererseits Privera als attraktiven Arbeitgeber inszenieren sollte.

Ihr Partner, das Mini Center Bern machte das scheinbar Unmögliche möglich und lieferte innerhalb von sechs Wochen 29 komplett neue und gebrandete Minis. Ihr Video war Bestandteil einer grösseren Facebook-Kampagne. Mithilfe dieser Kampagne konnte das Mini Center Bern die Anzahl interagierende Personen um über 6000 Prozent, sowie die Gesamtreichweite um rund 180 Prozent steigern. Mit einem Budget im tiefen dreistelligen Bereich erreichte die Firma weit über 25'000 potentielle und produkt-affine Kunden.

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Verantwortlich bei Privera: Jens Nyffenegger (Leiter Einkauf). Verantwortlich bei Mini Center Bern: Nicole Platz (Marketingleiterin). Verantwortlich bei Admire: Oliver Hofer (Projektleitung, Konzept, Text), Boris Aebi (Musik), Claudio Maestretti & Dominic Beyeler (Airmotion).

Zeitversetzte TV-Nutzung legt in allen Landesteilen zu

Die zeitversetzte TV-Nutzung liegt weiterhin im Trend und nimmt in allen Landesteilen zu. Bei der jungen Zielgruppe der 15- bis 29-Jährigen erfolgt knapp ein Fünftel der TV-Nutzung in zeitversetzter Form, wie das Mediapulse-Fernsehpanel zeigt.

Angeführt wird die Rangliste des zeitversetzten TV-Konsums von den 15- bis 29-Jährigen in der Deutschschweiz, mit einem Anteil von 18 Prozent an der Gesamtnutzung.

Immer mehr Personen in der Schweiz nutzen die Möglichkeit, Fernsehprogramme zeitversetzt (Pause, Replay, Aufzeichnungen) zu konsumieren. Das Mediapulse-Fernsehpanel erfasst die zeitversetzte Nutzung bis sieben Tage nach der Original-Ausstrahlung. Im Durchschnitt und über alle Landesteile verteilt lag der Anteil an zeitversetzter TV-Nutzung im 2. Semester 2015 bei über 11 Prozent. Spitzenreiter war in allen Sprachregionen die Zielgruppe der 15-bis 29-Jährigen, bei welcher der Anteil deutlich über 17 Prozent lag (Deutsche Schweiz 18 Prozent, Suisse Romande und Svizzera italiana 17 Prozent).

Die Nutzungsdaten des zweiten Semesters 2015 (1. Juli – 31. Dezember 2015) weisen trotz der Hitzemonate im Juli und August beachtlich hohe Werte aus. In der Deutschen Schweiz schalteten im Tagesdurchschnitt 63 Prozent aller Personen ein Fernsehprogramm ein. Die durchschnittliche Nutzungsdauer des Mediums betrug 119 Minuten pro Person. In der Suisse Romande waren es 65 Prozent, mit einem täglichen Fernsehkonsum von 142 Minuten pro Person. Als einigermassen hitzeresistent erwies sich die Svizzera Italiana. Wie oft in der Vergangenheit zeigte sich die Bevölkerung aus dem Tessin und den italienischsprachigen Tälern Graubündens als überdurchschnittlich fernsehaffin: Die Reichweite des Mediums TV lag bei 72 Prozent, die Sehdauer pro Person bei 161 Minuten.

Bild: Swisscom/Screenshot Youtube

FBM Communications: Konzept für Zücher Neubau

SRF, ORF und BR/Das Erste streichen «Stadlshow»

Nach eingehender Analyse der beiden Sendungen im September und an Silvester sind die Partnersender SRF, ORF und BR/Das Erste zu dem Entschluss gekommen, die regulären Ausgaben der «Stadlshow» nicht fortzusetzen.

Die Silvesterausgabe mit Publikumslieblingen und Stars der Branche hat jedoch gezeigt, dass das Format auf diesem Sendeplatz Potenzial hat, wie SRF in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt. Die Partnersender sind nun übereingekommen, ihrem Publikum auch in diesem und im nächsten Jahr zu Silvester eine gemeinsame Show, aufbauend auf den bisherigen Erfahrungen, zu präsentieren. Details dazu werden im zweiten Halbjahr 2016 bekannt gegeben. Die regulären Ausgaben der «Stadlshow» werden nicht fortgesetzt.

Christoph Gebel, Abteilungsleiter Unterhaltung: «Wir tragen den Entscheid, die «Stadlshow» in dieser Form nicht mehr weiterzuführen, partnerschaftlich mit. Die Erfolge in den drei Ländern waren unterschiedlich. In der Schweiz hat die Sendung funktioniert, wie die Quote von 34,4 Prozent an Silvester gezeigt hat. Umso mehr freut es uns, an Silvester 2016 gemeinsam, in ähnlichem Rahmen wie letztes Mal, eine grosse musikalische Silvestersendung zu produzieren.»

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