Tamedia bringt dänischen Mobile-Flohmarkt Tradono in die Schweiz

Tamedia hat am dänischen Mobile-Flohmarkt Tradono eine Minderheitsbeteiligung von 25 Prozent erworben. Mit einem Joint-Venture laniceren die Mediengruppe und das Startup aus Kopenhagen den Mobile-Marktplatz in der Schweiz. 

Tradono wurde 2014 in Dänemark gegründet und wächst seither stark. Der Marktplatz verfolgt eine konsequente Mobile First-Strategie und ist eng mit Social Media-Kanälen verknüpft, was die Reichweite der Inserate vergrössert. Die Nutzer loggen sich via Facebook-Account ein und können einfach und effizient via Mobile ihre nicht mehr verwendeten Kleider, Schuhe, Spielsachen, Sofas und vieles mehr verkaufen. Interessierte Käufer können in ihrer unmittelbaren Umgebung nach Schnäppchen in verschiedenen Kategorien stöbern. Alle Nutzer laden ein Profilbild hoch, was das gegenseitige Vertrauen von Käufern und Verkäufern stärkt. Die Apps für iPhone und Android stehen ab sofort auf Deutsch und Französisch in den jeweiligen App-Stores zum Download bereit.

Christoph Brand, Leiter Digital bei Tamedia, in einer Mitteilung zur Investition bei Tradono: «Wir freuen uns, dass wir mit Tradono einen Mobile-Flohmarkt in die Schweiz bringen, der eine sehr junge und urbane Zielgruppe anspricht. Das ist die ideale Ergänzung zu unserem Kleinanzeigen-Portal Tutti.ch, welches in der Deutschschweiz und im Tessin marktführend ist.»

Geschäftsführer des neuen Joint-Ventures von Tradono in der Schweiz wird Patrick Biehle. Der 34-Jährige stösst von der Saxo Bank, bei der er seit 2011 als stellvertretender Verkaufsleiter tätig war, zum Start-up. 2008 gründete der Wirtschafts- und Umweltwissenschaftler das Onlineportal für Weinhandel Winexpress.ch, welches er 2011 an die Weinkellereien Aarau verkaufte. Patrick Biehle ist verantwortlich für den Aufbau eines Teams, die Adaptierung der Apps und des Portals auf die Schweiz sowie begleitende Marketingmassnahmen.

Zu guter Letzt: Sendepause

Mit Hilfe von Zulu Alpha Kilo versucht Kanada wieder, die Kinder weg von den Bildschirmen zu locken.

Participaction ist die kanadische Organiation, die Bewegung und sportliche Aktivität in der Bevölkerung fördern will. Besonders gross scheint der Handlungsbedarf bei den Kindern zu sein – die versauern lieber vor den Bildschirmen, statt in der echten Welt zu spielen. In der Schweiz scheinen diese Probleme übrigens nicht so dramatisch zu sein, wie eine Studie im vergangenen September zeigte: Die Generation Touchscreen sei ein Myhtos, deckte die ZHAW auf. Kinder und Jugendliche würden Spiel und Sport den Bildschirmen vorziehen, so das Fazit. Auch wenn der Alltag manchmal einen etwas andere Eindruck vermittelt – Studie ist Studie.

In Kanada wird das Problem mit Hilfe einer von Zulu Alpha Kilo kreierten Kampagne angegangen. Eine weitere Emoji-Kampagne – aber eine gute. Mit Emoji-Berechtigung und so.

Die Agentur hat für die Organisation übrigens schon die letztjährige, sehr gelungene Kampagne umgesetzt – inklusive der schönen Aufforderung «Don't visit our Website». (hae)

Four.: Privera erhält einen neuen Markenauftritt

Die Agentur Four. hat für den unabhängigen Schweizer Immobiliendienstleister Privera eine neue Markenstrategie und ein umfassendes Rebranding entwickelt.

In einem strategischen Prozess wurden in enger Zusammenarbeit mit Four. die Markenwerte Verantwortung, Exzellenz und Innovation neu definiert. Sie bilden das Fundament für das serviceorientierte Kundenversprechen der fünf Dienstleistungsbereiche Bewirtschaftung, Center-Management, Handel, Vermietungsmanagement und Baumanagement.

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In dem neuen Logo werden die fünf Dienstleistungsbereiche der Privera abstrahiert als schwebende Farbflächen dargestellt. Gesamthaft betrachtet zeigen sie die architektonische Form eines Baukörpers bzw. dessen Grundriss. Das Kerngeschäft Immobilien der Privera ist durch das neue Logo klar ersichtlich.

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Die fortlaufende Implementierung des neuen Corporate Designs wird bis im März 2016 abgeschlossen sein. Bereits umgesetzt wurde der neue Webauftritt Privera.ch, welcher von four. konzipiert und gestaltet wurde.

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Verantwotlich bei Privera: Dieter Sommer (CEO); Philipp Bigler (Leiter HR/Kommunikation/Organisation); Noëmi Bourquin (Fachverantwortliche Kommunikation Bewirtschaftung); Pia Kurzen-Dürig (Teamleiterin Zentrale Dienste). Verantwortlich bei bei Four.: Christian Hansen / Sandra Genge (Strategie/Beratung); Dominic Rossier (Beratung); Björn Brinkmann (CD Text/Konzept); Philipp Sträuli (CD Art).

Der «Höngger» in neuem Kleid

Die Höngger Quartierzeitung hat per 14. Januar auf Tabloid-Format umgestellt und erscheint in neuem Layout.

In der Leserumfrage, welche die Quartierzeitung anlässlich des Höngger-Wümmetfäschts letzten Herbst durchführte, befürworteten 50 Prozent die Umstellung auf das Tabloidformat. 30 Prozent gaben laut Mitteilung an, dass es ihnen keine Rolle spiele und 20 Prozent sprachen sich dagegen aus. Natürlich hofft der Höngger-Verlag, dass sich auch diese 20 Prozent der Leserschaft mit der Neuerung anfreunden kann. Der Verlag hat den Wechsel jedenfalls gewagt, nicht zuletzt deshalb, weil er Ende März auch die neue Wipkinger Zeitung im selben Format herausgeben will. Diese erscheint dann in einer Grossauflage zusammen mit dem «Höngger» und wird nebst allen Haushaltungen von Höngg auch in alle Briefkästen von Zürich-Wipkingen kostenlos verteilt.

Im Zuge des Formatwechsels wurde natürlich auch das Layout aufgefrischt. Die Seiten, die häufig nach Inserateseiten und redaktionellen Seiten getrennt werden, wirken aufgeräumt und sind Inserenten- und leserfreundlich. Die neueste Ausgabe ist als PDF verfügbar unter Hoengger.ch

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Spiess-Hegglin zeigt Philipp Gut an

Immer noch rumort es in der Zuger Sex-Affäre. Wie jetzt bekannt wird, hat die Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin den stellvertretenden Chefredaktor der Weltwoche bei der Zürcher Staatsanwaltschaft wegen Ehrverletzungsdelikten angezeigt.

Sie beanstandet einen Artikel vom vergangenen September. Es gehe um eine strafbare Handlung gegen die Ehre, bestätigte Spiess-Hegglin am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA eine Meldung der NZZ am Sonntag. «Ob der Straftatbestand eher Ehrverletzung oder Verleumdung ist, soll die Staatsanwaltschaft klären», sagte die Zuger Kantonsrätin. Konkret geht es um den am 29. September in der Wochenzeitung erschienenen Artikel «Die fatalen Folgen eines Fehltritts». Dort hatte Autor Philipp Gut unter anderem geschrieben, Spiess-Hegglin habe SVP-Kantonsrat Markus Hürlimann «planmässig falsch beschuldigt». Damit mache der Autor sich strafbar, sagte Spiess-Hegglin.

Neu bei den Piraten

Die Politikerin sorgt seit über einem Jahr für Schlagzeilen. Am Morgen nach der Landammannfeier im Dezember 2014 war sie gemäss eigenen Angaben ohne Erinnerungen an den vorigen Abend und mit Unterleibschmerzen ins Spital gegangen. Ihr Kantonsratskollege Markus Hürlimann (SVP) geriet darauf in den Verdacht, sie mit K.-O.-Tropfen gefügig gemacht zu haben. Hürlimann hatte dies stets in Abrede gestellt. Es habe zwar eine Annäherung gegeben, diese sei jedoch einvernehmlich gewesen. Rechtlich ist die Affäre abgeschlossen. Das Strafverfahren gegen den SVP-Politiker wurde im vergangenen September eingestellt. Spiess-Hegglin politisiert neu bei der Piratenpartei Zentralschweiz, wie sie vor einer Woche mitgeteilt hatte. Die ehemalige Kantonsrätin der Alternativen/ die Grünen hatte Ende Dezember ihren Parteiaustritt erklärt. Die Ereignisse rund um ihre Person hätten auch die Partei sehr belastet, begründetet sie ihren Entschluss. (SDA)

Einzelbilder: Twitter.com

IAB Academy und die HWZ: Digital-Marketing-Weiterbildung für Führungskräfte

Die IAB Academy und die HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich bauen ihre bestehende Partnerschaft aus und lancieren eine Digital-Marketing-Weiterbildung für Führungskräfte.

Führungskräfte sind als Generalisten gefordert, auch im Bereich des Digital Marketing über teils komplexe neue Themenbereiche zu entscheiden. Mit einem kompakten Weiterbildungsprogramm von vier Modulen an vier Vormittagen werden von Branchenexperten praxisrelevante Einblicke in die digitale Werbewelt vermittelt. Dabei legt die IAB Academy mit dem Grundlagenprogramm «Digital Marketing Trends kompakt – Intensivkurs für Entscheider» eine Basis. Der Kurs berücksichtigt das knappe Zeitbudget von Führungskräften und findet deshalb jeweils morgens von 8.00 – 11.00 Uhr an der zentral gelegenen HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich statt. Themenschwerpunkte sind Trends bei der Vermarktung von Websites, Programmatic Advertising, Erfolgskonzepte im Digital Marketing wie Video-Advertising oder Content Marketing sowie Mobile Marketing. Der Kurs kostet CHF 800 und wird 2016 dreimal angeboten.

An der HWZ Hochschule für Wirtschaft, die ihrerseits anspruchsvolle Seminare (z. B. Digitaler Wandel) sowie Zertifikats- und Masterlehrgänge in Digital Business anbietet, ist dieser Kurs Bestandteil der neu lancierten Executive Academy. Deren Leiter, Cyril Meier, ist überzeugt, dass kontinuierliche Weiterbildung für Führungskräfte in der sich rasch digitalisierenden Arbeitswelt heute unabdingbar ist. Er betrachtet die Kooperation mit dem Branchenverband IAB Switzerland als gute Möglichkeit, das Know-how beider Partner im Digital Marketing für Firmen und Organisationen optimal zugänglich zu machen.

Die IAB Academy ist auf die Grundausbildung im Digital Marketing spezialisiert und führt ihr stets erweitertes Programm nun im fünften Jahr durch. Dank der Unterstützung von zahlreichen Partnerunternehmen kann sie ihr Programm kostengünstig anbieten. Weitere Informationen sowie die Anmeldeformulare finden Sie unter Iab-academy.ch
 

Gilli: «Experiment gescheitert»

Tele Top kämpft mit Zuschauerschwund. Da man den Konzessionsauflagen nachkommen muss, können nicht alle Zuschauerwünsche berücksichtig werden. Tele-Züri-Chefredaktor Markus Gilli findet, die damalige Konzessionsvergabe sei ein Fehler gewesen.

«Tele Top in der Krise» titelt die Schweiz am Sonntag in der aktuellen Ausgabe. Die Zeitung gehört – wie Tele Züri – zu den AZ Medien (im Artikel vermerkt). Tele Züri ging 2008 bei der Konzessionsvergabe leer aus, während Tele Top vom Bundesrat den Zuschlag für die Region Zürich/Nordostschweiz erhielt. Der Sender erhält nun 1,9 Millionen Franken aus dem Gebührentopf. Im Gegenzug muss er redaktionelle Grundleistungen für die Kantone Zürich, Thurgau und Schaffhausen erbringen.

Markus Gilli, Chefredaktor von Tele Züri, hält «das Experiment für gescheitert». Tele Top sei 2008 mit dem Anspruch angetreten, das Fernsehen für Zürich und die Nordostschweiz zu sein und so die Unterstützung des Zürcher Regierungsrats und Stadtrats erhalten. Diese Absicht, so Gilli, habe sich weitgehend in Luft aufgelöst – heute würde sich der damals geblendete Regierungsrat klar für Tele Züri entscheiden. Auch, weil Tele Züri heute nicht mehr zur Marktmacht Tamedia gehöre.

Während Tele Top heute nur noch 20'000 Zuschauer im Konzessionsgebiet erreicht, schalten fünfmal mehr Menschen täglich Tele Züri ein. Die Gründe für das mangelnde und sinkende Zuschauerinteresse sieht Tele-Top-Geschäftsführer Günter Heuberger – gestützt auf eigenen- und Bakom-Studien – bei der Schere zwischen der Erfüllung des Leistungsauftrages und den Wünschen der Zuschauer. Diese möchten zum Beispiel mehr Boulevard – anstelle der Übergewichtung von Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Sport. Da man 2015 die Werbeeinnahmen aber um 14 Prozent steigern konnte, sieht Heuberger die Resonanz höher, als durch die Zahlen von Mediapulse ausgewiesen. Dies zeige sich auch in den Nutzungs-Auswertungen von Mobile, Social Media und Online.

Schwierige Zeiten für Regional-TV-Sender

Aber nicht nur Tele Top kämpft mit Zuschauerschwund. Auch die zur AZ-Senderfamilie gehörenden Tele M1 und Tele Bärn kämpfen mit sinkenden Publikumszahlen. Laut einer Bakom-Sprecherin befänden sich Regional-TV-Sender «generell in einer finanziell schwierigen Lage» – bedingt durch den Strukturwandel in der Medienbranche und das veränderte Nutzungsverhalten. Die Schweiz am Sonntag führt als möglichen Grund zudem die Tatsache auf, dass UPC die Sender auf hintere Programmplätze verschoben habe, während Tele Züri mit Platz 8 prominent vertreten sei.

Für Gilli ist klar, dass Tele Züri bei der nächsten Konzessionsvergabe berücksichtig werden müsse, da man täglich Service public erbringe und «bestens verankert» sei. Die Einschaltquoten sind aus Sicht des Konzessionsvergebers irrelevant – laut Bakom sei es aber «wünschbar», dass regionale Service-public-Angebote genutzt würden. (hae/Schweiz am Sonntag)

 

Konkurrenz nervt sich über Lidl-Werbung

Dass der Lidl Schweiz mit der Auszeichnung «Retailer of the Year» wirbt, stösst bei den Konkurrenten auf wenig Verständnis.

Stein des Anstosses ist eine Auszeichnung, mit der Lidl zur Zeit auf allen Kanälen wirbt: Mit dem Logo «Retailer of The Year Switzerland», Kategorie «Lebensmittel» schmückt der Discounter Inserate, Website und Prospekte. Wie die Schweiz am Sonntag in der aktuellen Ausgabe schreibt, löst dieser Titel bei der Konkurrenz mehrheitlich Kopfschütteln aus.

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Screenshot Lidl.ch

Bei Volg weiss man nicht, ob man selbst überhaupt zur Wahl gestanden sei und kennt die verantwortliche Organisation nicht. Auch Denner ist nie kontaktiert worden und stellt folglich die Repräsentativität in Frage. Manor gibt an, von diesem «PR-Tool» keinen Gebrauch zu machen – es gewinne, wer die meisten Kunden zur Teilnahme motiviere. Lidl bestigt, über Website und Facebook die Kundschaft zur Teilnahme motiviert zu haben. Hauptkonkurrent Aldi bezeichnet das ganze Prozedere als «undurchsichtig», Abstimmungsergebnisse seien beispielsweise auch auf Anfrage nicht kommuniziert worden.

Wie die holländische Umfragefirma «Retailer of the Year» gegenüber der Schweiz am Sonntag bestätigt, reichen bei der Onlineabstimmung gerade einmal 380 Bewertungen für den ersten Rang, sofern der Händler den besten Notenschnitt erhält. Für die Werbung mit dem Titel «Retailer of the Year» bezahlt Lidl eine Nutzungsgebühr von 12'000 Euro. (hae/Schweiz am Sonntag)
 

Energy stösst Radio 24 vom Thron

Laut Sonntagszeitung verliert Radio 24, das älteste Privatradio der Schweiz, erstmals in der 32-jährigen Geschichte den Titel als reichweitenstärktes Privatradio der Schweiz.

Die Zeitung stützt sich dabei auf die noch nicht publizierten Hörerzahlen, die Mediapulse in dieser Woche veröffentlicht. Demnach erreicht Radio 24 im zweiten Halbjahr 2015 von Montag bis Freitag knapp 275'000 Menschen, während Energy, die Konkurrenz aus dem Hause Ringier, rund 286'000 Hörer ausweisen kann. Der Sender gehört seit 2011 zu den AZ Medien. (hae/Sonntagszeitung)

 

Schaerer und Partner: Neuer Auftritt für AEW Energie

AEW Energie feiert dieses Jahr den 100. Geburtstag. Die Agentur Schaerer und Partner entwickelte einen komplett neuen Markenauftritt und begleitet AEW Energie mit zahlreichen Events und kreativen Massnahmen durch das ganze Jahr.

Als moderner Energieversorger (Strom und Wärme) und Energiedienstleister geht AEW Energie mit dem Trend der Zeit und entwickelt sich ständig weiter. Diese Entwicklung der Unternehmensidentität will das Unternehmen auch der Öffentlichkeit bestmöglich kommunizieren und erkennbar machen. Mit grossem Augenmerk auf die Identität und Positionierung der AEW entwickelte die Agentur Schaerer und Partner für AEW Energie ein neues Logo und damit einhergehend einen komplett neuen Marktauftritt, der ab sofort im Einsatz ist. Am fulminanten Mitarbeitenden-Event am 14. Januar wurde das neue Logo enthüllt und das Jubiläumsjahr 2016 eingeläutet.

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AEW Energie feiert das Jubiläumsjahr mit den Mitarbeitenden, den Kunden, der Bevölkerung und mit allen Partnern. Schaerer und Partner hat zusammen mit dem Jubiläums-Team von AEW zahlreiche Events und Massnahmen konzipiert, die das Unternehmen durch sein Jubiläumsjahr begleiten: Vom Mitarbeitenden-Event über ein Zeitdokument mit über 250 Seiten bis zur Energiewanderung quer durch den Aargau. Von der eigenen Website über den Gästeanlass bis zum zweitägigen Bevölkerungsfest – AEW Energie feiert das ganze Jahr über. Und mit dem neuen AEW-Heissluftballon geht das Unternehmen auch über das Jubiläumsjahr hinaus auf Höhenflüge.

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Verantwortlich bei AEW Energie: Yvonne Kohler, Projektleitung; Silvia Geissmann und Claudia Wehrli, Projektumsetzung. Verantwortlich bei Schaerer und Partner: Andi Schaerer, (Gesamtverantwortung); Claudia Zampoli (Projektleitung); Claudia Minchau, Rebekka Schnyder und Lysa Fri (Projektumsetzung); Patrick Crivellari (Kreation und Design); Simon Schleuniger und Romana Gassmann (Grafik); David Kirchhof (Online).
 

Zu guter Letzt: Ab ins Kittchen

Um potentielle Sextouristen abzuschrecken, «enterte» eine NPO in Costa Rica Airbnb und erfand «Jailbnb». Die Guerilla-Aktion dauerte nicht lange, sorgte aber für Aufsehen.

50'000 Sextouristen besuchen jährlich Costa Rica. Prostitution wäre im zentralamerikanischen Staat eigentlich legal. Viele der ungebetenen Besucher suchen aber bewusst minderjährige Prostituierte auf. Dafür kann man in Costa Rica problemlos lebenslänglich hinter Gitter wandern. Eine Tatsache, die potentiellen Sextouristen bewusst sein – und am besten gleich von der geplanten Unsäglichkeit abhalten sollte. Leo Burnett Costa Rica hat sich für die Fundacion Rahab deshalb eine effiziente Guerilla-Aktion einfallen lassen. Auf der Plattform Airbnb.com hat die Agentur das Gefängnis La Reforma als Unterkunft registriert und beschrieben. Von einem einfachen und isolierten Ort mit 24-Stunden-Überwachung ist die Rede – für Touristen, die bereit seien, ihr Badzimmer mit dutzenden von Menschen zu teilen. «If you are thinking about visiting Costa Rica with the purpose of paying for sex with underage people you could stay in this place for years or forever since this is a felony under Costa Rica’s law», warnt der Text weiter. Glaubt man dem Case-Movie, haben Touristen, welche die unrühmliche Unterkunft von innen kennen, Bewertungen geschrieben.
 

Der «Spass» dauerte nur kurz: Die nicht-eingeweihte Plattform Airbnb löschte das Gefängnis wenige Tage nach Aufschaltung aus dem Katalog. Die Zeit reichte jedoch, um in den Massen- und sozialen Medien viel Aufmerksamkeit zu erregen – Ziel erreicht. (hae)

Netflix schränkt Zugang zu Programm aus anderen Ländern ein

Der Online-Videodienst Netflix schränkt für seine Nutzer den Zugang zu Filmen und Serien aus anderen Ländern ein. Netflix muss die Rechte für Sendungen für verschiedene Regionen einzeln aushandeln, darum unterscheidet sich das Angebot je nach Land zum Teil erheblich.

Einige Kunden umgehen das bisher zum Beispiel mit Hilfe von VPN-Diensten (Virtual Private Network), die Netflix vorgaukeln, dass der Nutzer aus einem anderen kommt. Populär ist vor allem das Programm aus dem US-Angebot. Nun kündigte Netflix an, dass der Zugang über solche Services in den kommenden Wochen blockiert werde. Die Nutzer werden dann nur das Programm ihres tatsächlichen Herkunftslandes sehen können. Es bleibe zwar das Ziel, dass Kunden in allen Ländern die gleichen Filme und Serien sehen könnten, hiess es in einem Blogeintrag am späten Donnerstag. Doch bis dahin sei es noch ein weiter Weg.

In 190 Ländern verfügbar

Netflix war vergangene Woche auf einen Schlag in 130 weiteren Ländern gestartet. Jetzt ist der Dienst in insgesamt 190 Ländern verfügbar. Als einziger relevanter Markt fehlt bislang China. Auch einige Chinesen verschafften sich bisher Zugang zu Netflix über die VPN-Services, der Konzern nahm erst vor kurzem auch Sendungen in chinesischer Sprache ins Programm auf. Netflix-Chef Reed Hastings erklärte schon häufiger, das internationale Rechte- Geflecht sei sehr verworren und das sei auch einer der Gründe dafür, dass der Dienst verstärkt auf die Produktion eigener Filme und Serien setze. Diese Inhalte könne Netflix dann überall gleichzeitig zeigen. (SDA)

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