Zu guter Letzt: Volkswagen mit Anhang

Dank Volkswagens Anhänger-Assistenten können Volkwagen gut mit Anhängern. Um das zu demonstrieren, hat die norwegische Agentur Try ein Gespann ziemlich verblüffend präpariert.

Mit dem nötigen Assistenten muss ein Anhänger nicht mehr eine mühsame, unübersichtliche Last für Autofahrer bedeuten. Und mit der richtigen Präparierung durch die richtige Agentur kann er sogar richtig Spass machen. Voraussetzung: Eine gute Idee – viel Arbeit. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=mxr83Vkrh00

https://www.youtube.com/watch?v=iWfKj187-4A

Franz & René rollt Adelboden-Lenks Pisten aus

Mit dem Ziel vermehrt auch mehr Westschweizer auf seine Pisten zu locken, hat das Skigebiet Adelboden-Lenk die Realisation seiner neuen Plakatkampagne in Fribourg und Bulle der Agentur Franz & René anvertraut.

Die Kampagne rückt die geographische Nähe zwischen dem Skigebiet im Berner Oberland und den zwei Freiburger Hauptstädten in den Vordergrund. Zwei Rollen unterschiedlicher Grösse symbolisieren einerseits die mehr als 200 Kilometer langen Skipisten in Adelboden-Lenk und andererseits die kurze Distanz zwischen Bulle oder Fribourg über den Jaunpass bis zum Skigebiet. Die Agentur hat einen einfachen und effizienten Ansatz gewählt, welcher die Weite des Pistengebiets mit dem kurzen Weg zur Skistation vergleicht.

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Die Plakate wurden, je nachdem ob die Distanz zum Zielort eher 60 oder 90 Kilometer beträgt, nach einem präzisen Verteilplan zwischen den zwei Städten platziert und liefern den zwei Regionen eine persönlich angepasste Nachricht.

Verantwortlich bei Lenk Bergbahnen: Matthias Werren (Leiter Marketing & Verkauf). Verantwortlich bei Franz & René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction), Luciano Gerber (Client Service Direction), Yoann Cosson (Copywriter), Marco de Albuquerque (Junior Art Director), Clémentine Girardeau (Grafik Designer), Sven Jungo (Grafik Designer). Bildcomposing: Mécanique Générale, Paris (Frankreich).
 

Promokant und Lauris koooperieren

Im Zuge der Weiterentwicklung von Promokant geht das 10-jährige Unternehmen eine Kooperation mit der Westschweizer Agentur Lauris ein.

Lauris, die führende Westschweizer Agentur für operationelles Marketing, ist zukünftig für die Betreuung und zur Verfügungstellung von Promotionspersonal in der Romandie und dem Tessin verantwortlich. Im Gegenzug stellt Promokant dem neuen Partner Personal für die Deutschschweiz zur Verfügung. Die eingegangene Kooperation ermöglicht laut Mitteilung beiden Agenturen, ihr Kompetenz- und Dienstleistungsradius zu erweitern und sich territorial auf konzeptionelle und beratende Funktionen zu konzentrieren. Darüber hinaus bieten sich namhaften Brands nun sogenannte «glocale» Lösungen an – ein globales strategisches Management begleitet durch lokale operative Effizienz. Zusammen beschäftigen beide Agenturen 30 Festangestellte, verteilt auf vier Büros (Zürich, Basel, Lausanne und Lugano) und betreuen einen Personalpool von knapp 3000 PromoterInnen, Host/essen, Barkeeper und Logistiker.
 

Joiz zeigt neu Wrestling

Ab dem 28. Januar 2016 wird Joiz erstmals in der Schweiz das weltweit erfolgreiche Wrestling Programm «RAW» vom amerikanischen Medienunternehmen World Wrestling Entertainment (WWE) ausstrahlen.

RAW zeigt jeweils die besten Szenen aus allen Fights des Wochenendes und erzählt die spannenden Geschichten rund um die WWE-Helden weiter. Mit einer Community von über 287 Millionen Facebook-Fans und mehr als 80 Millionen Twitter Follower gehört World Wrestling Entertainment zu den beliebtesten Sport-Programmen. Seit 1993 läuft das TV-Format und WWE-Flaggschiff «RAW» erfolgreich zur Primetime im US-Kabel Fernsehen. Mit dem Luzerner Claudio Castagnoli befindet sich unter den Superstars der Wrestling-Szene auch ein Schweizer. Besser bekannt unter dem Ringnamen «Cesaro» steht er auf der Weltrangliste der Top 20 Wrestler und hat 1,6 Millionen Facebook-Fans. Castagnoli wirkte auch im Oscar-nominierten Film «The Wrestler» mit. Ab dem 28. Januar wird Joiz die Sendung RAW jeweils Donnerstagabends und Sonntagabends in der Schweiz ausstrahlen.
 

Velvet entwickelt die Key-Visuals für Berlinale

Vom 11. bis 21. Februar 2016 finden die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin statt. In einem internationalen Pitch konnte sich Velvet durchsetzen und kreierte für das renommierte Filmfestspiel den visuellen Auftritt.

Berlinweit stimmen die Berlinale-Plakate auf das kommende Festival ein. Gemeinsam mit den Künstlern der internationalen Filmwelt erobert der Bär das Berliner Stadtgebiet. Die sechs von der Luzerner Agentur kreierten Plakatmotive erzählen von flüchtigen Begegnungen einzelner Nachtschwärmer mit den Bären in der Stadt, fotografisch festgehalten – eingeklemmt zwischen Realität und Fiktion.

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Verantwortlich bei der Berlinale: Dieter Kosslick (Festivaldirektor), Anne Marburger (Leitung Kommunikation). Verantwortlich bei Velvet Creative Office: Wolfgang Möhrle (Beratung), Peter Moser (AD), Jürg Schaffhuser (CD), Oliver Zwimpfer (Bildmontage und -bearbeitung).
 

Advico Y&R: Mit ÖKK in die Berge

Coca-Cola startet weltweite Kampagne «Taste the Feeling»

In der globalen Kampagne «Taste the Feeling» werden universelle Geschichten und alltägliche Momente gezeigt, mit denen sich Verbraucher auf der ganzen Welt identifizieren können. Die Kampagne stellt das Getränk Coca-Cola in seinen vier Varianten in den Mittelpunkt.

Damit unterstreicht Coca-Cola seine breite Auswahl an Getränken, die es Verbrauchern ermöglicht, genau die Coca-Cola wählen zu können, die ihrem Geschmack, ihrem Lebensstil und ihrer Ernährungsweise entspricht. «Es wird immer deutlicher, dass die Menschen ihre Coca-Cola in unterschiedlichen Varianten bevorzugen», so Marcos de Quinto, Chief Marketing Officer von The Coca-Cola Company. «Taste the Feeling» wird 2016 zu mehreren Zeitpunkten in allen Märkten weltweit gestartet und mithilfe verschiedener Elemente umgesetzt, darunter:

• Zehn TV-Spots
• Über 100 Kampagnenmotive
• Neue Visual Identity
• Neue «Hymne» und Audio-Signatur
• Individuell anpassbare, interaktive, digitale Plattform

Die Kampagne baut auf den Grundlagen der Marke Coca-Cola auf – dem typischen geschwungenen Schriftzug, der roten Disc und der legendären Glasflasche. Sie präsentiert diese auf moderne Art und Weise in authentischen und realen Situationen, bei denen das Produkt im Mittelpunkt steht. Coca-Cola hat für den Beginn des Entwicklungsprozesses kreative Köpfe aus zehn verschiedenen Agenturen versammelt und schliesslich die zehn TV-Spots von den folgenden vier Agenturen produzieren lassen: Mercado-McCann, 
Sra. Rushmore, Santo und Oglivy & Mather New York. Die Spots geben dem Zuschauer einen kurzen, aber doch intimen Einblick in alltägliche Geschichten, Gefühle und Erfahrungen, die Menschen erleben, während sie eine eisgekühlte Coca-Cola geniessen. Am Ende jedes Spots erscheint das Portfolio der Coca-Cola-Markenprodukte vereint unter der berühmten roten Coca-Cola Disc.

Rodolfo Echeverria, Vice President, Global Creative, Connections & Digital, The Coca-Cola Company: «Die Kampagne basiert auf der Idee, dass der einfache Genuss einer eisgekühlten Coca-Cola jeden Moment zu etwas Besonderem macht. Die in der Kampagne dargestellten universellen Momente und Geschichten wurden so konzipiert, dass sich unsere Kunden auf der ganzen Welt darin wiederfinden können. Dieselben Bilder und TV-Spots, die in Japan, gezeigt werden, sehen auch die Menschen in Italien, in Mexiko und auf der ganzen Welt.»

Zum Kampagnenstart werden sechs der zehn Spots gesendet. Der wichtigste TV-Spot, «Anthem» 
(Mercado-McCann), besteht aus einer Reihe von alltäglichen Momenten, deren gemeinsamer Nenner eine Coca-Cola ist, z.B. Eislaufen mit Freunden, das erste Date, ein erster Kuss und die erste Liebe. Der Spot läuft 2016 weltweit. Der Soundtrack zu «Anthem» ist ein eigens für die Kampagne kreierter Song mit dem Titel «Taste the Feeling».

https://www.youtube.com/watch?v=z13Hml72CEw

Beim Schreiben und Produzieren des Songs hat Coca-Cola mit der Agentur Music Dealers zusammengearbeitet. In ausgewählten Märkten stammt die Stimme zu dem Song von Newcomer 
Conrad Sewell. Sewell, ein in London geborener und in Australien aufgewachsener Sänger, war in der überaus erfolgreichen Single «Firestone» zu hören, die 300 Millionen Mal über Spotify abgerufen wurde und sich weltweit über drei Millionen Mal verkauft hat. Die Hymne enthält eine neue Audio-Signatur, die von den Geräuschen beim Genuss einer Coca-Cola inspiriert wurde – das Öffnen des Verschlusses, das Zischen der Kohlensäure und schliesslich der Klang des Geniessens. Die neue Audio-Signatur wird in der gesamten Kampagne verwendet.

«Break Up» (Santo) begleitet ein verliebtes junges Paar vom ersten Date und der anfänglichen Aufregung und Verliebtheit bis hin zu einer emotionalen Trennung und schliesslich der Versöhnung bei einer eisgekühlten Coca-Cola. Im Spot ist der neue Song des Newcomers Alexander Cardinale «Made for You» zu hören.

https://www.youtube.com/watch?v=_xp2T_TooF0

«Brotherly Love» (Santo) beschreibt die universelle Geschichte von Liebe und Konflikten innerhalb der Familie anhand der einzigartigen und schwierigen Beziehung zwischen zwei Brüdern. Der Werbespot enthält eine neue Version des Hits «Hey Brother» von Avicii.

https://www.youtube.com/watch?v=0oYlOBun8UI

Nach einer Partnerschaft, die 2014 begann, beauftragte Coca-Cola Avicii auch mit der Produktion einer Remix-Version der Hymne «Taste the Feeling» mit Conrad Sewell. Avicii wird ausserdem Versionen der Hymne für die Kampagnen zur Euro 2016 und die Olympischen Spiele in Rio 2016 produzieren.

Weitere TV-Spots zum Launch sind:

• «Under Pressure» (Ogilvy & Mather) erzählt die Geschichte des alltäglichen Drucks, unter dem wir alle stehen. Der Spot betont, wie wichtig es ist, eine Pause zu machen, Spannung abzubauen und den Moment zu geniessen.

https://www.youtube.com/watch?v=C3B1t9MbDJs

• «Supermarket» (Sra. Rushmore) erzählt die Geschichte einer jungen Verkäuferin, die von einem gutaussehenden Kunden verzaubert wird.

https://www.youtube.com/watch?v=ONOqyHV44KY

• «What is a Coca-Cola For?» (Sra. Rushmore)

https://www.youtube.com/watch?v=hlMFkdrnscM

Die neue Kampagne enthält über 100 Kampagnenmotive, die von den Modefotografen Guy Aroch und Nacho Ricci angefertigt wurden. Sie zeigen Menschen aus aller Welt, die in den verschiedensten alltäglichen Momenten Coca-Cola geniessen. Die neuen Kampagnenmotive werden in der Printwerbung, auf Reklametafeln für die Aussenwerbung und die Innenwerbung sowie in digitalen Medien verwendet.

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Die individuell anpassbare interaktive, digitale gemeinsame Plattform, besteht aus verschiedenen GIF-Szenen, die Gefühle im Zusammenhang mit dem Trinken von Coca-Cola darstellen, während die 
«Taste the Feeling»-Hymne zu hören ist. Dabei können die Nutzer eine Gif-Szene direkt von der Microsite abrufen, diese mit aktuellen Gefühlen personalisieren und auf sozialen Plattformen unter #TasteTheFeeling mit anderen teilen.

 

Swisscom Enterprise Customers stärkt Digitalisierungkompetenzen

Swisscom Enterprise Customers übernimmt die Hälfte der Genfer Firma Open Web Technology und gründet das Joint Venture Swisscom Digital Technology.

Swisscom Enterprise Customers begleitet Schweizer Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer digitalen Strategie. Durch den Kauf der Hälfte von Open Web Technology und die Gründung des Joint Ventures will Swisscom Enterprise Customers die Digitalisierungskompetenzen ausbauen. Das Genfer Strategie- und Technologieberatungsunternehmen ist ebenso wie Swisscom auf die digitale Transformation von Unternehmen spezialisiert.

Open Web Technology wurde 2009 vom Alleinaktionär Frédéric Weill gegründet und wird seither von ihm geführt. In den Büros in Genf und Zürich arbeiten mehr als sechzig spezialisierte Ingenieure. Unterstützt werden sie künftig durch rund dreissig Spezialisten, die von Insentia, einer Tochterfirma von Veltigroup, zu Open Web Technology wechseln. Dieses Team deckt laut Mitteilung alle Bereiche ab, die für die Digitalisierung relevant sind. Dazu gehören die Beratung für die passende Digitalisierungsstrategie genauso wie die Anwendungsarchitektur, die Entwicklung massgeschneiderter Omnichannel-Software oder Omnichannel-Marketing. Zum Kundenportfolio zählen weltweit führende Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, Bank- und Versicherungswesen, Luxusgüter oder Sicherheit.

Die Gesellschaft, die zukünftig den Namen Swisscom Digital Technology trägt, wird ihre Marke Open Web Technology behalten. Geleitet wird das Joint Venture von Frédéric Weill: «Wir durften Swisscom seit 2009 bei ihrer digitalen Transformation begleiten. Unser gemeinsam aufgebautes, einzigartiges Know-how kann anderen Industriezweigen helfen, die heute ebenfalls vor den Herausforderungen der technologischen Revolution stehen.»

Swisscom Digital Technology wird sehr eng mit der Abteilung Digital Enterprise Solutions von Swisscom zusammenarbeiten. Nicolas Fulpius, Leiter dieser Abteilung, wird zugleich Verwaltungsratspräsident der Joint Venture. Mit der Unterstützung von Swisscom und ihres Vertriebsteams will Swisscom Digital Technology insbesondere in der Deutschschweiz neue Kunden akquirieren. Über die finanziellen Eckpunkte der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
 

Glaswerk: Erweiterung der Geschäftsleitung

Agentur-Inhaber Tobias Gläser erweitert die Geschäftsleitung von Glaswerk: Melanie Müller wird Leiterin Beratung und Clovis Wieske Creative Director.

Melanie Müller hat an der ZHAW eine Kommunikationsausbildung absolviert und berät seit drei Jahren die Kunden der Agentur Glaswerk. Neben der Position als Leiterin Beratung wird sie in Zukunft auch die stellvertretende Geschäftsführung der Agentur übernehmen. Clovis Wieske prägt seit einem Jahr den kreativen Output der Agentur. Er hat sich sein Know-how in führenden Agenturen in Amsterdam und als Freelancer in Berlin angeeignet.

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Die Cola, die deinen Namen trägt

Konsumenten können Produkten eine ganz persönliche Note geben. Die Cola-Dose mit dem eigenen Namen, der Sportschuh bedruckt mit dem Foto nach Wahl oder das Müesli nach eigenem Rezept. Aber oft lassen sich die Hersteller das Mitgestaltungsrecht teuer bezahlen.

«Die Kunden wollen individualisierte Produkte haben. Das steigert das Selbstwertgefühl. Man sticht aus der Masse heraus. Es macht mehr Spass, die Cola zu trinken, wenn der eigene Name draufsteht», sagt der Marketing-Experte Martin Fassnacht von der Wirtschaftshochschule WHU in Düsseldorf. Bei einer aktuellen Umfrage des auf Handelslogistik spezialisierten Softwareanbieters JDA bekundeten rund ein Viertel der befragten deutschen Konsumenten eine Vorliebe für personalisierte Produkte. Im Idealfall bekommt der Konsument ein Produkt, dass besser auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Und so sind bereits viele Hersteller auf den Zug aufgesprungen: Coca-Cola gibt es auf Wunsch ebenso in der individuellen Verpackung wie Nutella oder Nivea. Bei Adidas und Nike können Freizeitsportler ihre Sportschuhe ganz individuell gestalten. Und Online-Anbieter wie MyMuesli oder Chocri bieten die Möglichkeit, das Müsli oder die Lieblingsschokolade ganz nach Wunsch zusammenzustellen. «Für die Hersteller ist es eine einmalige Chance, einen direkten Draht zum Kunden zu bekommen», urteilt der Marketing-Experte Fassnacht. Dadurch werde auf Dauer die Macht der Hersteller zunehmen und die Macht des Handels abnehmen.

Allerdings sollten sich Konsumenten bewusst sein, dass die individualisierten Produkte meist teurer sind als die Standardangebote. In Deutschland kostet die 200-Milliliter-Colaflasche mit dem ausgewählten Namen auf dem Etikett im Coca-Cola-Online-Shop mehr als das doppelte im Vergleich zur Falsche ohne Aufdruck. Auch die Nivea-Creme in der 75 Milliliter Fotodose mit dem Bild der eigenen Familie auf dem Deckel ist im Nivea-Online-Shop mehr als doppelt so teuer wie die Creme in der konventionellen Dose.

Denn die Personalisierung bedeutet Mehrkosten im Herstellungsprozess. «Entscheidend ist, an welcher Stelle des Produktionsprozesses ich mit der Personalisierung ansetze», sagt der Handelsexperte Ulrich Thonemann von der Universität Köln. «Je später das geschieht, umso geringer sind die Kosten.» Bei Nutella oder Coca Cola etwa, wo es nur um das Etikett gehe, sei der Aufwand vergleichsweise gering. Deutlich grösser werde er, wenn ein Sportschuh nach individuellen Vorgaben hergestellt werde. «Das erfordert eine ganz andere Produktionstechnologie als bei der Massenherstellung», so der Experte. Das gleiche gelte für individuell zusammengestelltes Müsli oder die selbstkreierte Schokolade. Am Ende müsse der Konsument abwägen, was es ihm wert sei, seinen Namen auf einer Cola-Flasche zu sehen oder das Müsli nach seinen ganz persönlichen Wünschen gemischt zu bekommen, meint Thonemann. (SDA)

Neues und Bewährtes beim Werbewoche-Werber des Jahres

Auch Etabliertes benötigt zuweilen eine Revision. Wir haben das Jurierungs­verfahren für den Werbewoche-Werber des Jahres, der seit 1977 gekürt wird, ­modernisiert und die Jury neu aufgestellt.

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In Zukunft werden nicht mehr alle ehemaligen Werbe­woche-Werber des Jahres dazu aufgerufen sein, Vorschläge für den nächsten Preisträger einzureichen, sondern nur noch die letzten acht. Ausserdem wählen Jury und Werbewoche in jedem Jahr vier junge Köpfe der Branche aus, die bereits durch herausragende kreative Leistungen aufgefallen sind. Sie gehören ein Jahr lang der Jury an. 2016 sind das Dominique Magnusson, Sandy Pfuhl, Christian Etter und Kevin Zysset.

Da die Ernennung des Werbewoche-Werbers des Jahres 2016 im Rahmen des «Tag der Werbung» am 27. Mai in Lausanne stattfinden wird, haben wir zusätzlich zwei Vertreter der französischen Schweiz in die Jury einge­laden, Valérie Pecalvel und Gabriel Mauron. So haben wir geballte Kreativkraft zusammen, die einen würdigen Werbe­woche-Werber des Jahres 2016 finden wird.

Die Laudatio auf den neuen Preisträger wird bei der feierlichen Bekanntgabe des Siegers jeweils der letztjährige Werbewoche-Werber des Jahres halten. Der Preisträger 2016 wird also von Curdin Janett gekürt werden.

Abonnenten im Boot

Natürlich haben auch unsere Abonnenten weiterhin die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben. Mit Erscheinen der Werbewoche 6/2016 sowie auf Werbewoche.ch ab dem 29. März werden wir Sie bitten, Vorschläge für den diesjährigen Preisträger einzureichen. In der Werbewoche 8/2016 sowie auf Werbewoche.ch ab dem 9. Mai werden wir Ihnen die drei für den Preis nominierten Kreativen vorstellen und Sie können schliesslich zwischen Montag, 9. Mai, 0 Uhr, und Dienstag, 10. Mai, 12 Uhr, für Ihren Favoriten stimmen. Wer den Titel Werbewoche-Werber des Jahres 2016 tragen darf, entscheidet dann die Jury am 10. Mai.

Anne-Friederike Heinrich

Die Werbewoche-Werber des Jahres-Jury 2016

Frank Bodin, Havas Worldwide, Werbewoche-Werber des Jahres 2009

Nadine Borter, Contexta, Werbewoche-Werberin des Jahres 2011

Peter Brönnimann, Freelancer, Werbewoche-Werber des Jahres 2013

Regula Bührer Fecker, Rod Kommunikation, Werbewoche-Werberin der Jahre 2010 und 2014

Christian Etter, Etter Studio

Alexander Jaggi, Jung von Matt/Limmat, Werbewoche-Werber des Jahres 2014

Curdin Janett, Publicis, Werbewoche-Werber des Jahres 2015

Dominique Magnusson, Wirz Werbung, Preisträgerin Young Lions Cyber 2015

Gabriel Mauron, Havas Genf

Valérie Pecalvel, Franz & René Freiburg

Sandy Pfuhl, Publicis, Preisträgerin Young ADC 2015 Film und Cyber

Urs Schneider, Mediaschneider, Werbewoche-Werber des Jahres 2012

Pius Walker, Walker Werbeagentur, Werbewoche-Werber des Jahres 2008

Kevin Zysset, Krieg Schlupp Partner Werbeagentur, Preisträger Young Lions Cyber 2015

Ruf Lanz für Bank Coop: Für alle, die schon immer etwas mehr wollten

Ruf Lanz bewirbt die Vorzüge des Sparkonto Plus der Bank Coop mit charmanten Rückblenden in die Kindheit von Menschen, die schon immer etwas mehr wollten.

Wer bei der Bank Coop ein Sparkonto Plus eröffnet, erhält zusätzlich zur Basisverzinsung von 0,1 Prozent einen Zinsbonus von 0,2 Prozent auf das Nettoneugeld und kommt so auf faire 0,3 Prozent Zins im ersten Jahr.

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Die Sujets erscheinen online in diversen Bannerformaten sowie offline auf Inseraten und flankierenden Plakaten im Umfeld der Bank Coop Geschäftsstellen. Zusätzlich werden potentielle Kundinnen und Kunden auf einer Microsite aufgefordert, mittels originellem Bild oder Clip zu zeigen, wovon sie schon immer etwas mehr haben wollten. Und so ein Sparkonto Plus mit 5000 Franken Startguthaben zu gewinnen.

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Verantwortlich bei Bank Coop: Markus Wittenbecher (Leiter Vertriebsmanagement), Sibylle Stutz (Projektleiterin Vertriebsmanagement). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Danielle Lanz, Markus Ruf (CD), Florian Birkner, Markus Ruf (Text), Danielle Lanz, Marcel Schläfle (AD), Dave Schellenberg (Grafik), Anita Roth (Beratung). Fotografie: Achim Lippoth. Bildbearbeitung: Stefan Kranefeld Imaging. Online-Produktion: Ultra Images.

 

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