Bei SF Zwei manifestieren sich 2009 die fehlenden Sportgrossereignisse (Fussball-Europameisterschaft, Olympische Sommerspiele) am stärksten, im Ganztagesschnitt sinkt der Marktanteil verglichen mit 2008 um 0,7 Prozentpunkte auf 8,9 Prozent. SF 1 schliesst 2009 mit 22,7 Prozent Marktanteil (minus 0,4 Prozentpunkte) ab. SF Info legt seit der Lancierung 2001 jährlich leicht zu und erreicht 2009 im Ganztagesschnitt 1,6 Prozent Marktanteil (plus 0,2 Prozentpunkte).
Internetportal konnte zulegen
2009 verzeichnete Sf.tv durchschnittlich 270‘200 Visits pro Tag. Dies entspricht einer Zunahme um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Sämtliche Plattformen legten zu. Das meistbesuchte Angebot 2009 war «SF Meteo» mit 91‘000 Visits pro Tag. Die grösste Zunahme (plus 56 Prozent) weist die «Tagesschau»-Plattform auf, sie erreicht im Jahresschnitt 52‘200 Visits pro Tag. Die Anzahl der Podcast-Downloads nahm um 61 Prozent zu (22‘600 Downloads pro Tag). Die Zugriffe auf SF-Videos steigerten sich gar um 110 Prozent (129‘900 Zugriffe pro Tag), und auch die Nutzung von SF-Videos auf Youtube hat sich mehr als verdoppelt (14‘100 Videoviews pro Tag).
Dezember über Vorjahresmonat
Im Monat Dezember 2009 legte SF mit einem Marktanteil von 32,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat 0,5 Prozentpunkte zu. SF 1 erreichte mit einer Reihe von Eigenproduktionen starke Marktanteile über 33 Prozent («Happy Day», «Total Birgit», «Giacobbo/Müller», «Sports Awards», «Silvesterstadl», «St. Moritz – ein Wintermärchen»). SF Zwei steigerte den Marktanteil mit gut beachteten Sportsendungen am Tag, Vor-, Haupt- und Spätabend (Ski alpin, Skispringen, Spengler Cup, «Sportpanorama», Fussball Champions League/Europa League, Boxen) im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich und erreicht im Ganztagesschnitt 8,6 Prozent (plus 1,2 Prozentpunkte).
Neues Erhebungssystem ab 2010: keine direkten Vergleiche mehr möglich
Seit dem 1. Januar 2010 werden im TV-Messpanel diverse Neuerungen umgesetzt. Ab Januar 2010 sind darum sämtliche mittels Telecontrol erfassten TV-Zuschauerzahlen und -Marktanteile nicht mehr direkt mit Vorjahresdaten vergleichbar. Dies gilt für die gesamte TV-Nutzungsmessung in der Schweiz und betrifft sowohl Durchschnittswerte für Kanäle als auch Werte für einzelne Sendungen. Auch die monatlich publizierten Bilanzen von SF müssen ab sofort ohne direkte Vergleiche mit den Vorjahreswerten auskommen. Datenerhebung und Datenauswertung wurden modifiziert, um den Veränderungen in der Medienlandschaft (Regional-TV-Konzessionen) gerecht zu werden sowie den internationalen Standards der Medienforschung zu entsprechen.