Wolfram Weimer bereits ab März bei Focus

Wolfram Weimer, designierter Chefredakteur von Focus neben Uli Baur, tritt sein Amt schon im März an. Noch im Dezember hatte der Ringier-Verlag mitgeteilt, dass Weimer, der Ende Dezember bei Cicero aufgehört hatte, noch bis 31. Mai gebunden sei.

Der scheidende Focus-Chefredakteur Helmut Markwort glaubt an eine gute Zusammenarbeit der Redaktion mit seinem Nachfolger, dem ehemaligen Cicero-Chefredakteur Wolfram Weimer. Die Redaktion werde Weimer «positiv erwartungsvoll» unterstützen, sagte Markwort am Donnerstagabend bei der Preisverleihung «Journalisten des Jahres» in Berlin, auf der er für sein Lebenswerk geehrt wurde.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur DDP steigt Weimer bereits ab März bei Focus ein und wird zunächst von Markwort und Co-Chef Uli Baur eingeführt, ehe er ab September wie geplant Markworts Nachfolge antritt. Dies bestätigte Helmut Markwort am Donnerstagabend gegenüber Kress.de.
Noch im Dezember hatte der Ringier-Verlag mitgeteilt, dass Weimer, der Ende Dezember bei Cicero aufgehört hatte, noch bis 31. Mai gebunden sei, sodass er nicht vor Juni 2010 beim Focus anfangen könne. Zum 1. Februar wird Zeit-Herausgeber Michael Naumann neuer Cicero-Chefredakteur.

ONZ: Finanzielle Beteiligung der künftigen Leser

Die Initianten der Obwalden Nidwalden Zeitung (ONZ) streben zur Mittelbeschaffung eine finanzielle Beteiligung der künftigen Leser an.

Das Beteiligungsangebot richte sich in erster Linie an diejenigen, die an einer lokal lebendigen Medienlandschaft interessiert seien, heisst es gemäss SDA in einer Mitteilung. Herausgegeben würden maximal 5790 Namenaktien zum Nennwert von je 500 Franken.
An der ONZ beteiligt sind die Gesellschaft Nidwaldner Volksblatt, Obwaldner Unternehmer und die Brienzer Gossweiler Media AG, Herausgeberin der Jungfrau Zeitung. Nun soll das Kapital zur Finanzierung der Lancierung der ONZ von 105‘000 Franken auf 3 Millionen Franken erhöht werden, wie laut SDA am Freitag mitgeteilt wurde. Geplant ist eine Medienplattform, die sich auf lokale Inhalte aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport beschränkt. Während sieben Tagen die Woche werden kostenlos online und mobil Nachrichten angeboten. Am Dienstag und Freitag erscheint eine Bezahlzeitung auf Papier.

Bald neue Content-Partnerschaft zwischen AP und Yahoo?

Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) und Yahoo stehen kurz vor Abschluss einer Content-Partnerschaft. Wie Personen aus informierten Kreisen verlauten lassen, sieht der Deal sowohl strengere Beschränkungen als auch höhere Preise für AP-Artikel auf Yahoos Newsseiten vor.

Laut einem Bericht des Wall Street Journal könnte der neue Vertrag bereits in wenigen Wochen unter Dach und Fach sein. Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass Google News keine neuen AP-Inhalte mehr zeigen wird, da sich die beiden Seiten bisher offenbar auf keine neue Partnerschaft einigen konnten. In einer Stellungnahme sagte Google, AP erlaube zwar weiterhin Inhalte auf Google-Seiten zu zeigen, es würden derzeit jedoch keine neuen gelistet.
Was die laufenden Verhandlungen betrifft, werde kein Kommentar abgegeben, heißt es von AP auf Nachfrage von Pressetext. Auch in den USA, wo die Gespräche laufen, haben sich bis dato weder Yahoo noch AP öffentlich geäußert. Von Yahoo war allerdings zu vernehmen, dass «AP einer der wichtigsten Contentpartner ist und Yahoo die langjährige Beziehung wertschätzt und davon ausgeht, dass diese in den kommenden Jahren fortgesetzt wird».

Cognita und SDA lancieren Kooperation

Die Schweizerische Depeschenagentur SDA und die Medienbeobachterin Cognita gehen eine Zusammenarbeit ein: Ab sofort bietet Cognita über ihr Informationsinstrument Bluereport einen direkten Zugang zu den SDA-Meldungen.

Indem Cognita die Meldungen direkt in ihre Quellenbasis integriert, ist ein Zugriff auf die Meldungen der SDA in Echtzeit möglich, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Mit der Erweiterung um die SDA-Agenturmeldungen erschliesst Bluereport ein neues Feld in der Medienbeobachtung, so Cognita- Geschäftsführer Denis Nordmann im Communiqué.
«Viele PR-Agenturen und Unternehmen erkennen gerade in Zeiten der Krise und des wirtschaftlichen Wandels den Wert eines Informationsvorsprungs gegenüber ihrer Konkurrenz», wird SDA-Geschäftsführer Markus Schwab in der Mitteilung zitiert.
Die SDA ist die nationale Nachrichtenagentur der Schweiz. Sie verbreitet jährlich rund 200’000 Meldungen zu Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Cognita entwickelt und betreibt aufbereitete Mediendienstleistungen von täglichen Kurzberichten bis zu auf Firmenkunden zugeschnittenen Anwendungen.

APG: Olivier Chabanel löst Bernard Develey ab

Die Geschäftsleitung der APG hat Olivier Chabanel per 1. Februar 2010 zum Regionenleiter Akquisition West gewählt. Er löst den bisherigen Leiter der Region Léman, Bernard Develey, ab.

Develey geht nach über 30 Jahren in den Ruhestand. Vor seiner Wahl hat Chabanel unter anderem beim Staatssekretariat für Wirtschaft Seco und Pricewaterhouse Coopers in der Managementberatung gearbeitet. Zuletzt hat er bei Service Industriels de Genève SIG das Segment Kundenlösungen erneuerbare Energien verantwortet. Chabanel hat unter anderem ein Studium in Wirtschaftswissenschaft, politischen Wissenschaften sowie ein Masterdiplom in europäischer und internationaler Politik absolviert.

Standing Ovation verstärkt Geschäftsleitung

Alexandra Elser verstärkt seit dem 4. Januar 2010 die Geschäftsleitung und das Projektmanagement der Eventagentur Standing Ovation.

Auf dem Weg vom klassischen Marketing mit Trademarketing- und Productmanagementerfahrung ging Elser 1995 weiter in die Welt des Messebaus und Events, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Als Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungsmitglied unterstützte sie den Aufbau und die Entwicklung der Firma Creaworld in Bellach mit. Mit dem Wechsel nach Zürich entschied sie sich voll und ganz in die Live-Kommunikation einzutauchen. Mit den Aufgaben als stv. Geschäftsführerin und Senior-Projektmanagerin war sie fast 10 Jahre massgeblich am Aufbau von x-act in der Schweiz beteiligt. In einer weiteren Ausbildungsphase entschied sie sich im Bereich Coaching und schliesslich in der Kinesiologie weiterzubilden. Diese Ausbildungen helfen ihr heute interne und externe Teams in ihren Funktionen wertvoll zu unterstützen.

China ist nicht bereit, sich Google zu beugen

Nachdem Google gestern ankündigte, sein Angebot in China nicht mehr zensieren lassen zu wollen, reagierte heute die chinesische Regierung.

Ein Sprecher gab laut Netzwoche.ch bekannt, dass China nicht vorhabe, für Google seine Politik zu ändern. Vielmehr sei es Aufgabe des Staates, die Meinungsbildung im Netz zu steuern, wo Dinge wie Pornografie, Hacker-Angriffe und Onlinebetrug grosse Gefahren für die Gesellschaft darstellten.
Dass China nicht bereit ist, sich Google zu beugen, überrascht nicht. Dies zumal Google in China nie wirklich auf einen grünen Zweig gekommen ist und ein Rückzug des Konzerns wenig Auswirkungen für das Internet im Reich der Mitte haben dürfte. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass viele Beobachter Googles Richtungswechsel eher als Publicity-Aktion denn als Bekenntnis zum hauseigenen Slogan «Don’t be evil» werten, der in letzter Zeit eher gelitten hatte. Dennoch dürfte die Aktion nicht ohne Konsequenzen bleiben. Denn nicht nur Google stand seit Jahren aufgrund seiner Zusammenarbeit mit der chinesischen Regierung in der Kritik. Das gleiche gilt für Cisco, Microsoft und Yahoo. Googles Richtungswechsel dürfte den Druck auf diese Unternehmen erhöhen.

Stadtanzeiger Olten: René Rindlisbacher ist neuer Verlagsleiter

René Rindlisbacher hat per 1. Januar 2010 die Verlagsleitung des zur AZ Medien Gruppe gehörenden Stadtanzeigers Olten übernommen. Er rapportiert direkt dem Geschäftsführer Anzeiger/Zeitschriften/Bücher der AZ Medien Gruppe, Dietrich Berg.

Der 48-jährige dipl. Marketingleiter war seit Dezember 2008 bei der Publicitas Mittelland für die Anzeigenleitung der Aargauer Zeitung verantwortlich und vormals Verlagsleiter der Limmattaler Zeitung in Dietikon. Zuvor war René Rindlisbacher Verlagsleiter beim Oltner Tagblatt der Dietschi AG, nachdem er über mehrere Jahre für Ofa und Publicitas als Anzeigenleiter tätig war.
Der Stadtanzeiger ist laut Mitteilung die auflagen- und reichweitenstärkste Zeitung in der Region Olten. Jeden Donnerstag wird er in alle Haushaltungen verteilt und ist damit ein wichtiger Treffpunkt für Anbieter und Nachfrager in der Region Olten.

Euro RSCG Zürich: Für Myhandicap.ch Inserat mit Bill Clinton realisiert

Euro RSCG Zürich hat für das Internetportal Myhandycap.ch ein Anzeigenmotiv realisiert. Es zeigt Bill Clinton mit einem Bild, auf dem ein Amtsvorgänger zu sehen ist: Franklin D. Roosevelt, der auf einen Rollstuhl angewiesen war.

Myhandicap.ch ist ein Internetportal, das Menschen mit Behinderung zusammen bringt und ihnen mit vielen nützlichen Informationen hilft. Joachim Schoss, einst erfolgreicher Internet-Unternehmer, gründete nach einem schweren Verkehrsunfall die Stiftung. Als Schirmherrn konnte er Bill Clinton gewinnen. Ende 2009 nahm der ehemalige US-Präsident die Einladung an, das Center for Disability and Intergration an der HSG persönlich einzuweihen, welches unter der Führung von MyHandicap.ch und der Universität St.Gallen entstanden ist.
Euro RSCG Zürich entwickelte als langjähriger Agenturpartner ein Anzeigenmotiv mit dem Ehrengast und organisierte ein Fotoshooting, für das aus Sicherheitsgründen nur wenige Minuten zur Verfügung standen. Das Anzeigenmotiv zeigt Bill Clinton mit einem Bild, auf dem ein Amtsvorgänger zu sehen ist – Franklin D. Roosevelt, der auf einen Rollstuhl angewiesen war. Erschienen ist es in der Sonntagspresse.
Verantwortlich bei Myhandicap.ch: Joachim Schoss (Gesamtverantwortung), Dominik B. Domnik (Marketingleitung). Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Axel Eckstein (CD), Marietta Albinus (AD), Nemi Gajic (Text), Anna Colby (Art Buying), Dan Cermak (Fotografie), Niklaus Huwyler, Christine Leitl (Beratung).
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Contexta: Kampagne zum Jubiläum von Swiss Lotto entwickelt

Am 10. Januar 1970 rollten die Kugeln für die allererste Ziehung des Schweizer Zahlenlottos. Contexta hat runden Jubiläum eine crossmediale Kampagne realisiert.

Seit 1970 wurden 2759 Ziehungen durchgeführt, 19313 Gewinnzahlen ermittelt und 523 Schweizerinnen und Schweizer zu Lottomillionären gekürt. Mit vielen Aktivitäten feiert Swiss Lotto nun das 40jährige Jubiläum. Unter dem Motto «Zum Jubiläum geht’s rund» lässt Swiss Lotto im Januar zusätzlich zum Millionenjackpot sechs weitere Kugeln rollen: Alle Lottospieler erhalten auf Ihrer Spielquittung einen Gewinncode und können damit per SMS oder im Web einen von sechs Fiat 500 gewinnen.
Als weiteres Element der crossmedialen Kampagne lässt Swiss Lotto auf Jetztgehtsrund.ch am Rad der Zeit drehen. Mit jedem Dreh haben die Teilnehmer die Chance, Guthaben für Online-Spiele und oder iPhones zu gewinnen. Ausserdem erfährt man auf der Website Einiges aus der Geschichte von Swiss Lotto – so etwa über das erste Schweizer Lottofieber, als anno 1983 damals sagenhafte fünf Millionen im Jackpot lagen. Die Jubiläumspromotion wird am POS, im Radio, im TV und im Web beworben und ist der Auftakt für weitere Jubiläumsaktionen.
Verantwortlich bei Swisslos: Markus Fischer (Leiter Produktmanagement Lottos). Verantwortlich bei der Contexta Gruppe: Nadine Borter (Gesamtverantwortung), Moritz Staehelin, Jeff Gerber (Creative Direction), Conrad Malcher (Text), Nicolas von Aarburg (Art Direction), Patrick Fawer (Grafik), Dierk Schehrer (Beratungsleitung), Jonas Steiger, Michel Sulser (Beratung), Peter Eisenegger (Geschäftsleitung atfront), Daniel Landolt (Interaction Director atfront), Tim Stockmar (Art Direction atfront), Fabian Keller (Beratung atfront), Urs Rueb (Geschäftsleitung MediaPlus), Sandra Feldmann (Mediaplanung); Filmproduktion: Condor Films, Florian Studer (Produzent).
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SRG: Suche nach «Superdirektor» gestartet

Die Suche nach dem neuen SRG-«Superdirektor» ist eröffnet. Die Stelle werde in den nächsten Tagen ausgeschrieben, teilte die SRG am Donnerstag mit.

Wahlgremium ist der Verwaltungsrat der SRG. Im Juni 2010 werde der Nominationsausschuss unter der Leitung von SRG.D-Präsident Viktor Baumeler dem Regionalvorsand SRG.D eine oder mehrere zur Wahl geeignete Personen vorstellen, heisst es in der Mitteilung. Gewählt werden soll der neue Direktor oder die neue Direktorin Ende Juni 2010. Er oder sie amtet ab 1. Januar 2011 als Chef von Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen SF. Unterstützt wird die Suche von der Agentur Amrop Executive Search.
Vorausgesetzt würden in erster Linie eine erfolgreiche publizistische Leitungstätigkeit und langjährige, nachhaltige Managementverantwortung vorzugsweise im Medienbereich, schreibt die SRG. Weiter werde unter anderem eine entscheidungsstarke und integrierende Führungspersönlichkeit mit Innovationsfreude und einem Sinn für das politisch und unternehmerisch Machbare erwartet. Wichtig seien auch ein starker Bezug zur Schweiz mit weitreichendem Netzwerk in Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft und die Bereitschaft, eine zeitgemässe Interpretation des Service public in den elektronischen Medien umzusetzen.

Teleboy Awards 2009: Die Gewinner

Die Gewinner des Schweizer Fernsehpreises Teleboy Awards stehen fest - die User des Internet-TV-Guides haben entschieden.

Mit grossem Vorsprung wurde Michelle Hunziker zur aufregendsten Moderatorin gewählt. Den zweiten Platz teilen sich Börsen-Fachfrau Patrizia Laeri und Tagesschau-Moderatorin Katja Stauber. Knapp dahinter landet Ex-Playmate Alena Gerber. Bei den Männern heisst der Sieger Nik Hartmann: Er wurde zum schönsten Moderator gewählt.
Zur spektakulärsten Sendung wurde «La Bohème im Hochhaus» gekürt, ganz knapp vor Dauerbrenner «Arena». Den Titel der blödesten Sendung muss «Music Star» entgegennehmen mit nur einem Prozentpunkt mehr als «Die grössten Schweizer Hits».
Zum bewegendsten TV-Moment wurde Daniel Albrechts Horrorsturz, gefolgt von Michael Jackson mit der Trauerfeier und der euphorischen Ankündigung seines Comebacks. In der neuen Kategorie überraschendster WebTV-Event wurde das Jugendwort «S beschte wo’s je hets gits» ausgezeichnet.
Die Teleboy-Redaktion ehrt ausserdem Frank Baumann mit einem Sonderpreis: Er ist der beste Schweizer im Ausland.
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