Ronnie Grob bloggt für den Zürcher Presseverein

Der durch seine Linksammlung «6 vor 9» bekannt gewordene Medienblogger Ronnie Grob verstärkt das Team des Zürcher Pressevereins (ZPV). Ab sofort bloggt Grob auf der Website des regionalen Berufsverbands zu Themen aus Presse, TV, Radio und Neuen Medien.

Ronnie Grob war als Redaktor für den im letzten Sommer eingestellten Branchenblog Medienlese.com tätig. Seit drei Jahren veröffentlicht er täglich zu Arbeitsbeginn sechs Lesetipps zu Medienthemen.

Zu guter Letzt: Wie Heinz die Ketchup-Fans glücklich macht

Im Rahmen eines Neuauftritts hat sich Heinz für alle Ketchup-Liebhaber etwas Besonderes einfallen lassen. Über die neue Website können Fans eine Heinz-Flasche mit einem eigenen Spruch auf dem Etikett bestellen. Damit nicht genug, auf der Seite gibt es alles, was das Herz eines Saucen-Liebhabers begehrt.

Absoluter Höhepunkt bleibt, dass man dem Heinz-Klassiker einen coolen Spruch verpassen kann. «Das lässt den Puls von Ketchup-Fans höher schlagen», verspricht die Marketingabteilung des Saucenherstellers. Wer dabei selber nicht allzu kreativ sein will, findet auch gleich einige Vorschläge: Die Herzschmerz-Flasche mit «Grilling me softly», oder das Muss für jeden WG-Bewohner: «Finger weg von meinem Ketchup». Prinzipiell gilt, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Wer nicht genug kriegen kann, deckt sich auf der Seite mit Produktinformationen ein, stöbert im Merchandise-Shop, versendet E-Cards oder lädt Bildschirmschoner und vieles mehr herunter. Was natürlich nicht fehlen darf, auf Facebook ein Fan von Heinz werden. Auf jeden Fall ein Zeitvertreib für kalte Wintertage.

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Mediaforum.ch: Website und iPhone-App aufgefrischt

Das Branchenportal Mediaforum.ch hat seinen Webauftritt erneuert und präsentiert sich zum Jahresstart in neuem Kleid. Die auffälligste Änderung hat der wöchentlich erscheinende Pressespiegel erfahren. Gleichzeitig wurde das iPhone-App erneuert.

Im Pressespiegel werden neu alle Beiträge eines Themenbereiches durch Farbcodes zusammengefasst. Das soll es einfacher machen, sich zurechtzufinden oder zu einem späteren Zeitpunkt wieder einzusteigen. Zum Beispiel unterwegs. Im selben Geist wurde auch das iPhone-App erneuert. Die kostenlose Applikation steht im iTunes-Store mit dem Stichwort «Mediaforum» zum Download bereit.
Auch inhaltlich wurde der Pressespiegel ausgebaut. Neu sind neben dem Schwerpunkt auch die jeweiligen Beiträge vermehrt mit Kommentaren, Analysen und themenverwandten Artikeln ergänzt. Dauerbrenner-Themen wie zum Beispiel «Neue Geschäftsmodelle für Verlage» oder «Datenschutz/Security» sind in jeder Ausgabe als Themendossiers angelegt.

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Goldbach Media: Für Facebook in Osteuropa tätig

Goldbach Media geht über ihre Tochtergesellschaft Arbo Interactive Group in Osteuropa eine Zusammenarbeit mit Facebook ein. Die Kooperation umfasst den Verkauf und die Abwicklung von Werbung an Agenturen und Kunden in Polen und der Tschechischen Republik.

Das Hauptangebot für Facebook wird insbesondere Werbeformen umfassen, die den Einbezug der Facebook-Nutzer steigern und über den Verkauf klassischer Display-Werbung hinausgehen. So wird Arbo Interactive beispielsweise Engagement Ads vertreiben, die auf der Facebook-Homepage platziert werden. Diese ermöglichen den Nutzern eine Interaktion mit der Werbung. Geht jemand auf ein Engagement Ad ein, kann bei den Freunden dieser Person eine Notiz unter der Rubrik «Neuigkeiten» erscheinen. Durch das Weiterleiten der Information an Freunde werden die Kampagnen auf Facebook in Umlauf gebracht. Zusätzlich sollen Marketplace Ads auf anderen Facebook-Sites aufgeschaltet werden.

Schreibwettbewerb, ein «Zuckerschlecken»

Die Schreibszene Schweiz veranstaltet jedes Jahr im Frühling einen Wettbewerb für Autoren mit Wohnsitz in der Schweiz. Heuer steht dieser im Zeichen des Zuckerschleckens.

Eingereicht werden können Geschichte, die zwischen 1‘000 und 5‘000 Zeichen umfassen und das ganze Wort «Zuckerschlecken» beinhalten. Alle Genres sind erlaubt. Die Gewinnertexte werden in einer Anthologie veröffentlicht. Eine Lesung der Texte und die Buchvernissage findet im Oktober 2010 statt. Die Jury besteht aus Teilnehmern des Novemberschreibens 2009 und Fatima Vidal, Geschäftsleiterin von Schreibszene Schweiz. Wettbewerbsbeiträge sind bis zum 28. Februar 2010 zu richten an: [email protected].

Facing bewirbt Rubbelaktion von Coop Pronto

Coop Mineraloel hat in über 200 Coop-Pronto-Filialen die alljährliche Rubbelloskampagne gestartet. Mit der Headline «Für jeden ein Gewinn!» und dem Keyvisual «Daumen hoch» hat Facing einen neuen visuellen Auftritt erarbeitet.

Eine prägnante Hintergrundfarbe soll die Botschaft zusätzlich unterstützen. Für die Kampagne werden die POS-Werbeflächen von Coop Pronto, die Website Coop-pronto.ch, Online-Banner sowie Anzeigen in Printmedien genutzt. Ausserdem wird auch dieses Jahr das Mobilemarketing eingebunden.

Verantwortlich bei Coop Mineraloel: Andreas Parpart (Leiter Convenience), Markus Schultheiss (Leiter Marketing). Verantwortlich bei Facing: Lucius Leonhardt (Gesamtverantwortung), Roger Sandmeier (CD), Anthony Solenthaler (Beratung), Werner Gryffenberg und Felix von Pless (Grafik).

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Swissclick setzt auf bewegte Bilder

Die Onlineagentur Swissclick hat ihre heutigen Geschäftsfelder um den Bereich «Motion Pictures» erweitert. Dieser umfasst die Produktion und Vermarktung von Bewegtbildern, Videos, interaktiven In-Shopping Videos, Web-TV und Streaming.

Swissclick hat im Geschäftsjahr 2009 Erfahrungen in der Produktion und Vermarktung von Videolösungen gesammelt, so beispielsweise beim Projekt für Marionnaud Parfumeries. Die von der Agentur entwickelte In-Video-Shopping-Lösung kann an jede Webshop-Lösung angepasst und auch an Affiliate-Programme angebunden werden. Der Vorteil bewegter Bilder liege darin, dass Emotionen geweckt und komplexe Produkte verständlich erklärt würden, so die Werber. Dadurch werde die Besucherfrequenz auf der Website gesteigert sowie die Verweildauer verlängert.

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Etat: Ammarkt auf Einkaufstour

Die Shopping Arena St. Gallen steuert nach dem Eröffnungsjahr mit einem neuen Kommunikationspartner in die Zukunft. Bei der Konkurrenzpräsentation setzte sich die St. Galler Agentur Ammarkt gegen zwei Kontrahenten durch.

Derzeit ist Ammarkt damit beschäftigt, die Massnahmen umzusetzen. Zu sehen sein wird der neue Auftritt ab Frühling 2010. Vom Etatgewinn profitieren auch die Agenturmitarbeitenden. Sie erhalten je einen Einkaufsgutschein im Wert von 100 Franken für die Shopping Arena – als Mitarbeitermotivation und Verkaufsförderung in einem, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Radio Basel mit neuer Co-Redaktionsleitung

Der neue Lokalsender Radio Basel baut die Redaktionsleitung aus: Die bisherige Leiterin Sandra Schiess teilt sich diese Kaderaufgabe künftig mit dem früheren Radio Basilisk-Chefredaktor Benedikt Erni. Publizistischer Leiter bleibt Christian Heeb.

Die neue Co-Leitung wird rund zweieinhalb Monate nach dem Sendestart eingeführt, wie Radio Basel am Dienstag mitteilte. Ex-DRS3-Frau Schiess bleibe derweil Inhaberin der Firma Kommunikationsart, welche Coaching und Unternehmensberatung anbietet. Bei Radio Basel ist Schiess künftig unter anderem für Moderation und Coaching zuständig, Erni für die Tagesaktualität. Beide sollen einander jeweils vertreten.

Neue Köpfe im VR
Der Verwaltungsrat wird zudem um vier Sitze aufgestockt: Neu stossen Ulrike Altig-Wilkesmann, Annette Kespohl, Martin Radtke und Peter Schmid zu den Bisherigen Hansjürg Deutsch, Christian Heeb, Karlheinz Kögel, Matthias Lüdin und Franz C. Widmer; VR-Präsident bleibt Sven Hoffmann. Die VR-Vergrösserung wird mit einem Wunsch des Bundesamtes für Kommunikation nach Widerspiegelung der Eigentumsverhältnisse begründet. Radio Basel- Eigentümerin MFE/MCC AG gehört zu je 50 Prozent Heeb und Kögel. Erste Hörerzahlen werden für Ende Januar in Aussicht gestellt.
Radio Basel war am vergangenen 24. Oktober mit einer 22-köpfigen Redaktion und einem 5-Millionen-Budget in den Äther gestartet. Bei der Konzessionsvergabe abgeblitzt, hatte der einstige Basilisk-Mitgründer Heeb der Basler Zeitung ihr Radio Basel 1 abgekauft, das auf das erste Baselbieter Lokalradio Raurach zurückgeht.

Zu guter Letzt: Wie, noch nie von Migipedia gehört?

Migipedia? Etwa ein neues Angebot von Wikipedia? Nicht ganz. Bei dem Wortmix aus Migros und Wikipedia handelt es sich um die neuste Netzoffensive der Migros. Lanciert der Detailhändler etwa eine neue Onlineenzyklopädie?

Mit einer gewöhnlichen Enzyklopädie, einem Onlinenachschlagewerk wie Wikipedia, hat das Ganze wenig zu tun. Einzige Gemeinsamkeit: Die Inhalte beider Websiten werden von Nutzern erstellt. Uneigennützig ist die neue Plattform der Migros jedenfalls nicht. Auf Migipedia sollen Kunden künftig alle 40‘000 Produkte des Grossverteilers bewerten. Dadurch will der orange Riese ein besseres Gespür für Kundenwünsche entwickeln, wie der Blick am Abend weiss. Bleibt abzuwarten, ob sich die Seite als «zuverlässiger Einkaufsberater» etablieren kann, oder ob den Besucher vor allem Produktempfehlungen und euphorische Kommentare von Migros-Fans erwarten. Es werde keine Zensur geben, versichert die Migros. Bislang steckt das Ganze noch in einer Testphase. Verläuft alles planmässig, soll das Portal noch dieses Jahr für alle Kunden geöffnet werden.

Jahrbuch der Werbung: Die Sieger stehen fest – Polyconsult ausgezeichnet

Die Preisträger des Wettbewerbes Jahrbuch der Werbung stehen fest: Ende 2009 wählte die Jury aus über 700 Arbeiten von fast 300 Agenturen 48 Arbeiten, die nun mit dem silbernen Megaphon oder als Bereichs- und Branchensieger ausgezeichnet werden. Als einziger Schweizer Beitrag wurde die Printkampagne «Stopp Stand-by» von Polyconsult für Energie Wasser Bern prämiert. Die Berner Werber gingen in der Branche «Energieversorgung» als Sieger hervor.

Das Megaphon für den TV-Spot des Jahres geht an die Agentur Kempertrautmann für Audi quattro «Urban Carver». Die Spezialagentur Elbkind überzeugte mit ihrer Onlinekampagne für Ritter Sport Olympia und bekommt das Megaphon in der Kategorie «Digitale Medien». Die Hamburger Kreativen von Tribal DDB verdienen sich ein Megaphon für ihre Ambient-Media-Aktion «ROF der längste Liebesbrief der Welt» für die Deutsche Telekom. In der Disziplin «Event» überzeugten die Publicis Group Austria und Saatchi & Saatchi Deutschland für T-Mobile Austria. Beide Agenturen bekommen ein Megaphon für ihre Umsetzung und Idee zu «Rain of Flowers». Die EURO RSCG erhält eine Trophäe in der Sparte «Direktmarketing» für die Quirin Bank. Die Auszeichnung «Business-to-Business-Kampagne des Jahres» geht an die Trio-group für den Kunden Art to move beuth & esser. Die Werbeagentur Heimat erhält zwei Megaphone: für die Integrierte Kampagne für Volksbanken Raiffeisenbanken und für die Kampagne des Jahres für den Hornbach. Die Newcomer-Agentur des Jahres 2009 sind die Hamburger Shooting Stars Lukas Lindemann Rosinski.
Der Gewinner des silbernen Megaphons für die Agentur des Jahres wird auf dem Megaphon-Event, der Preisverleihung des Jahrbuchs der Werbung, am 4. Februar 2010 bekannt geben. Die Überreichung der Megaphone findet im Labels Berlin 2 an der Spree statt.

Studie: Aussenwerbung in der Stadt Zürich

Stefanie Kägi hat am Sonntag ihre Masterarbeit «Der Werberaum der Stadt Zürich: Eine Analyse der Akteure, Regeln und Macht» veröffentlicht. Die Untersuchung wirft mehr Licht auf die Situation der Aussenwerbung in Zürich. Laut Studie ist das Publikum strategisch nicht handlungsfähig, die Plakatgesellschaften sind über Anliegen und Bedürfnisse nicht informiert und der Stadt sind die Hände gebunden.

Stefanie Kägi hat sämtliche relevante Akteure der Aussenwerbung – Vertreter der Plakatgesellschaften, der Stadt Zürich und der Zivilgesellschaft – befragt, um festzustellen, in welcher Form das Publikum Mitspracherecht in der Gestaltung des öffentlichen Werberaums hat. In Anlehnung an Otfried Jarren zeigt sich, dass das breite Publikum nicht Akteur und damit nicht strategisch handlungsfähig ist, sondern lediglich Rolleninhaber. Weiter hat sich gezeigt, dass die Plakatgesellschaften nicht informiert sind, was die Anliegen der organisierten Zivilgesellschaft sind und welche Bedürfnisse das Publikum hat. Sie bemühen sich auch nicht um einen Dialog – genau so wie sich die Zivilgesellschaft nicht um einen Dialog mit den Plakatgesellschaften bemüht.
Auch wenn die Stadt gemäss Stefanie Kägi heute mehr Handlungsraum hat als früher, sind ihr oft die Hände gebunden. Ist eine Plakatstelle auf Privatgrund einmal bewilligt, dann kann diese Bewilligung nicht mehr entzogen werden. Die Einnahmen für die Stadt bleiben aus, da die Bewilligungsgebühr so hoch ist wie der erforderliche Aufwand und die Stadt Zürich für die rund 75 Prozent privaten Werbeflächen keine Gebühren verlangen kann. Obwohl das neue Plakatierungskonzept in Kraft getreten ist, können Plakate, die die neuen Auflagen nicht erfüllen, nicht abgebaut werden. Neubewilligte Plakatstellen werden nicht öffentlich ausgeschrieben oder ausgesteckt und die Bevölkerung wird nicht informiert, welche Rekursmöglichkeiten sie hat.
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