Zu guter Letzt: Wenn Naivität sich auszahlt
Wer alles glaubt, was ihm gesagt wird, kommt häufig unter die Räder, wird beschissen und ausgenutzt. Häufig, aber nicht immer.
Dass die Ausnahme wieder einmal die Regel bestätigt, zeigt folgende Geschichte, gelesen auf Tagesanzeiger.ch/Zweinullig.de: Die englische Werbeagentur Mother London hat ein Spam-Mail an mehrere Hundert Empfänger geschickt. In der Nachricht wurde – nach dem Vorbild der berüchtigten Nigeria-Connection – versprochen, dass dem Empfänger 10‘000 Dollar geschenkt werden, wenn dieser seine Kontodaten preisgibt. Verständlicherweise ging niemand auf das vermeintliche Junk-Mail ein. Niemand ausser Theo Delaney. Der dachte sich wohl, die Chance lass ich mir nicht entgehen, da mach ich mit. Gedacht, getan – und die Agentur belohnte ihn für seine Gutgläubigkeit prompt mit den versprochenen 10‘000 Dollar. Das Geld steckte er grosszügigerweise aber nicht in die eigene Tasche, sondern spendete es einer wohltätigen – passenderweise nigerianischen – Organisation. Wie die Agentur reagiert hätte, wenn sich mehr als bloss ein Empfänger gemeldet hätte, bleibt offen.




