Wunderman setzt Messestand Design für X.Days um

Microsoft ist einer der drei Keypartner an den diesjährigen X.Days in Interlaken. Wunderman konnte für Microsoft das Standdesign umsetzen und eine visuelle Online-Welt schaffen.

Das Standdesign soll den ganzen Ausstellungsraum voll ins Zeichen der Microsoft Cloud-Services setzt, so die Agentur in einer Mitteilung. «In the Cloud» wird von Microsoft an den X.Days zusätzlich in einer Reihe von Break-out Sessions inhaltlich und visuell thematisiert: Die in diesen Sessions besprochenen Thematiken werden auf den 6×3 und 5×3 Meter grossen Wänden aufgenommen und agieren so als Teaser für das Thema.
Die X.Days in Interlaken ist eine ICT Ausstellungen und Networking Plattform in der Schweiz. Die Ausstellung findet vom 17. bis 18. März 2010 in Interlaken statt.
Verantwortlich bei Microsoft: Bettina Brandenberger (Senior Event Manager). Verantwortlich bei Wunderman: Dario Bernardi (Projektleitung), Simon Kaufmann (Projektmanagement), Daniel Schranz (Art Direction), Christoph Krummenacher (Kreation), Ruben Feurer (Kreation).
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TBWA\Zürich mit neuer Führungsriege

Seit dem 1. März sorgt bei TBWA eine neue Führungsriege für frischen Wind in der Kreation.

Neben Frederick Rossmann gesellen sich neu Martin Friedlin und ADC-Mitglied Michael Kathe ins Führungsteam von TBWA\Zürich dazu. Beide arbeiteten zuvor bereits bei der Agentur und zeichnen nun zusammen mit Rossmann für die gesamte Kreation verantwortlich. Geleitet wird die neue Kreativkonstellation von Executive Creative Director und Mitglied der Geschäftsleitung Magnus-Matthias Sambo, der bereits seit einem Jahr kreativ für Kunden wie Infiniti, Whiskas und Pedigree tätig war.
Sambo arbeitet bereits seit rund 5 Jahren in der Schweiz. Vorherige Stationen waren Texter Team/BBDO in Hamburg, Senior Copy Writer, Exec CD und Vice President International bei der ehemaligen DMB&B Hamburg in London, Executive CD bei Lowe&Partners in Frankfurt, ECD bei McCann-Erickson in Hamburg, sowie als Worldwide Exec. CD Automotive bei JWT Frankfurt in London und Detroit. Während dieser Zeit hat er zahlreiche Preise und Auszeichnungen
gewonnen: ADC Deutschland und Schweiz, Eurobest, Cannes und Effies. Einer seiner Haupttätigkeiten wird darin bestehen, die TBWA-Philosophie der Disruption – das Hinterfragen von Konventionen und Verhaltensmuster – in sichtbare, effiziente Kommunikation zu übersetzen, so eine TBWA-Mitteilung.
Unterstützt wird die neue Mannschaft zudem durch Henning von Vogelsang als Digital Planning Director. Seine Erfahrungen sollen in sämtliche kommunikative Massnahmen der Agentur einfliessen.

Cosmic Bern: Plakatserie für Schlachthaus Bern ausgezeichnet

Die «Burn out»-Sujets von Cosmic Bern schafften die Aufnahme in die Auszeichnung «100 beste Plakate».

Der länderübergreifende Wettbewerb «100 beste Plakate» zeichnet jedes Jahr herausragende Gestaltungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. Bereits zum fünften Mal in Folge hat es eine Arbeit von Cosmic Bern unter die hundert Besten geschafft. Die internationale Jury in Berlin entschied sich für die Plakatserie «Burn out» zum gleichnamigen Stück im Berner Schlachthaus Theater.
An der internationalen Ausscheidung nahmen rund fünfhundert Grafik- und Designbüros, Werbeagenturen und unabhängige Gestalter teil. Die besten hundert der über 1‘600 Einreichungen werden im Jahrbuch «100 beste Plakate 09 Deutschland Österreich Schweiz» veröffentlicht.
Verantwortlich bei Cosmic Bern: Thom Pfister (CD), Julien Junghäni (AD), Roland Zenger (Grafik), Tamara Janes (Grafik), Beat Schweizer (Fotografie).
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Benutzerrekord bei Teletext dank Winter-Olympiade

Bei Teletext wurde zwischen dem 12. und 28. Februar 25 Millionen Mal auf Neuigkeiten und Resultate der Winterspiele zugegriffen.

Dies ergebe einen Tagesdurchschnitt von fast 1.5 Millionen Nutzern und eine Zunahme um 30 Prozent gegenüber Januar, schreibt Teletext in einer Mitteilung vom Freitag. Mit rund 1.83 Millionen Zugriffen wurde am 21. Februar der Rekord erreicht. An diesem Tag gewannen gleich zwei Schweizer eine Medaille: Mike Schmid gewann Gold im Skicross und Silvan Zurbriggen holte in der Superkombination Bronze.
Nicht nur die Teletext-Seiten im Fernsehen wurden von den Olympia-Begeisterten fleissig genutzt, sondern auch die Internetseite Teletext.ch. Während den Olympischen Spielen habe diese über 15.7 Millionen Page Views verzeichnet. Beim Teletext-Mobile- Portal Txt.ch gab es während der Olympia-Wochen nach Angaben des Unternehmens über eine Million Zugriffe.

USG: Kein Märchen aus 1001 Nacht

Das Übersetzungsunternehmen USG hat mit dem Druckvorstufenspezialisten Lod eine Kampagne gestartet, um auf ihre kombinierte Angebote aufmerksam zu machen.

Über eine eine virtuelle Plattform werden die Dokumente in einen grafischen Teil und einen Textteil aufgeschlüsselt. Darauf werden diemehrsprachigen Texte bearbeitet und die Übersetzungen direkt wieder ins Layout des Dokuments eingepflegt. Dass damit am Prozess gespart werden könne, wird nun in der neuen Kampagne mitgeteilt: «Kostenreduktion im sechsstelligen Bereich bei Übersetzungen».
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Metzgerlehner: Hear the World-Kampagne für Phonak weitergeführt

Die von Metzgerlehner Worldwide Partners seit 2006 für Phonak beziehungsweise für die Hear the World Foundation entwickelte Hear the World-Kampagne wird laufend weitergeführt. Neu ist auch Diane Kruger mit dabei.

Die Kampagne basiert auf den von Bryan Adams fotografierten Portraits weltberühmter Stars. Ein neues Sujet zeigt Schauspielspielerin Diane Kruger. Die Kampagne umfasst daneben eine ganze Fülle von Massnahmen. Dazu zählt auch ein der Stiftung gewidmetes Magazin, das regelmässig erscheint.
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Ehemaliger EDA-Informationschef wird Leiter Kommunikation beim Gewerbeverband

Ruedi Christen wird neuer Leiter Kommunikation und Redaktion beim Schweizerischen Gewerbeverband (SGV).

Der 58-Jährige war von 1998 bis 2002 unter den Aussenministern Flavio Cotti und Joseph Deiss Informationschef des EDA. Nach dem Beitritt der Schweiz zur UNO 2002 ging der ehemlige Journalist nach New York, wo er die Verantwortung für die Information über die Arbeit der Schweizer UNO-Mission übernahm. Zurück in der Schweiz wechselte er im Herbst 2007 in die Geschäftsleitung des Verbandes der Elektro-, Maschinen- und Metallindustrie Swissmem und zeichnete auch dort für die Information verantwortlich. Christen wird seine neue Stelle beim SGV Anfang August antreten, wie der Gewerbeverband gemäss SDA mitteilte.

JvM/Limmat: Max präsentiert Frauenschuhe

Die Agentur Jung von Matt/Limmat hat für Max Shoes neue Sujets realisiert. Beworben wird die aktuelle Frühlings- und Sommerkollektion.

Max Shoes offeriert in mittlerweile 13 Filialen in der ganzen Schweiz und einer in Österreich die Schuhtrends der jeweiligen Saison. Auf den Frühling hin zeigen Max Shoes und Jung von Matt/Limmat die aktuelle Schuhkollektion für modebewusste Frauen. Unter der Zeile «Spring/Summer presented by Max» werden die Schuhe in den neuen Sujets aber nicht wie gewohnt von einer hübschen Frau, sondern von einem männlichen Model präsentiert. Die Sujets sind seit Anfang März zu sehen.

Verantwortlich bei Max Shoes: Daniel Widmer (Leiter Marketing), Edi Westphale (Leiter Kommunikation), René Minder (Leiter Vertriebsorganisation Max Shoes). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Lukas Frei, Alexander Jaggy (CD), David Hanselmann (AD), Matthias Fürst (Grafik), Martin Samsel, Jasmin Schmid, Jil Rottmann (Beratung), Ilonka Galliard, Erasmo Palomba (Art Buying), Kristian Schuller (Fotografie).

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Paron: Karin Komar neu im Verkaufsteam

Karin Komar verstärkt seit 1. März 2010 das Verkaufsteam Affichage-Tochter Paron. Zuvor hat sie während fast 16 Jahren bei der APG in verschiedenen Funktionen, zuletzt als Mediaplanerin im Key Account Management, gearbeitet.

Seit 1. März 2010 arbeitet Karin Komar zusammen mit Michèle Notz im Verkaufsteam von Paron. Zu ihrem Wechsel meint Karin Komar: «Grossformatige Plakate haben mich schon immer fasziniert. Da freut es mich umso mehr, meinen künftigen Kunden bei Paron Werbeauftritte zu ermöglichen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen.»

RTL-Gruppe 2009 mit stabilem Gewinn

Europas grösster Fernsehkonzern RTL hat den Nettogewinn 2009 trotz Umsatzeinbussen auf allen Werbemärkten auf Vorjahresniveau gehalten. Das Ergebnis stieg um 0,7 Prozent auf 298 Millionen Euro.

Hintergrund seien ein strikter Sparkurs und ein starkes Vorweihnachts-Geschäft, teilte das Unternehmen am Donnerstag gemäss SDA mit. Die Erlöse sanken aber um 6,3 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende auf Vorjahresniveau vor. Das hiesse, dass in die Kassen des Hauptanteilseigners Bertelsmann knapp 490 Millionen Euro fliessen.
Einen Ausblick gab RTL nicht. «Auch wenn sich die Umsatzrückgänge seit Herbst
2009 deutlich abgeschwächt haben, können wir nicht erwarten, dass sich die TV- Werbeumsätze schnell auf frühere Niveaus erholen», erklärte Unternehmenschef Gerhard Zeiler. Deshalb bleibe der Konzern vorsichtig.

Tamedia baut 14,3 Stellen im Druckbereich ab

Nach der Umstellung des Produktionsprozesses für das neue Vier-Bund-Konzept des Tages-Anzeigers richtet das Druckzentrum Bubenberg seine Organisation neu aus und baut 14.3 Vollzeitstellen ab.

Der Stellenabbau soll über mindestens 5 vorzeitige Pensionierungen sowie 10 Kündigungen erfolgen, wie das Unternehmen in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Als Folge des neuen Produktions-prozesses erhalten rund 50 Mitarbeitende in den betroffenen Bereichen neue Einsatzpläne. Diese Massnahme führt zu keinem Stellenabbau.
Durch das neue Vier-Bund-Konzept des Tages-Anzeigers, das bei gleichbleibender Auflage einen rascheren Druck ermöglicht, seien die Produktionszeiten in der Nacht deutlich zurückgegangen, heisst es in der Mitteilung weiter. In den letzten Monaten wurden die Prozesse und Kapazitäten deshalb schrittweise überprüft und angepasst. Die neue Aufstellung soll es dem Druckzentrum Bubenberg ermöglichen, seinen internen und externen Kunden weiterhin wettbewerbsfähige Druckpreise und Dienstleistungen anzubieten.
Um die Folgen des Stellenabbaus für die betroffenen Mitarbeitenden abzufedern, kommt der Sozialplan Tages-Anzeiger zur Anwendung. Dieser wurde im vergangenen Jahr zwischen den Sozialpartnern abgeschlossen und umfasst ausdrücklich auch den geplanten Stellenabbau im Druck- und Speditionsbereich aufgrund der schlankeren Prozesse.
Mit diesem Stellenabbau sind die Massnahmen in Folge des neuen Vier-Bund-Konzeptes vollständig umgesetzt. Der Stellenabbau wird unter Berücksichtigung des gesetzlichen Mitwirkungsverfahrens durchgeführt.
Comedia stellt Umfang des Stellenabbaus in Frage
Die Mediengewerkschaft Comedia stellt in einem Communiqué den Umfang des Stellenabbaus in Frage. Im Vordergrund stehe für Tamedia offensichtlich mehr das Renditedenken («Wir wollen weiterhin wettbewerbsfähige Druckpreise und Dienstleistungen anbieten»), als der Gesundheitsschutz und der Stressabbau für die Beschäftigten. Mit dem aktuell geplanten Stellenabbau werde der unterste Planfond eines sinnvollen Stellenplanes erreicht.
Comedia fordert von den Tamedia-Verantwortlichen, dass im Zusammenhang mit den vorgesehenen Frühpensionierungen die letztjährigen Modelle «Fix» oder «Flex» den Betroffenen zur Auswahl unterbreitet werden. Der Umfang des Stellenabbaus soll nochmals ernsthaft hinterfragt und nach kreativen Lösungen gesucht werden, um dem Gesundheitsschutz und dem Stressabbau für die Betroffenen mehr Gewicht beizumessen. Bei den geplanten neuen Einsatzplänen müsse den Mitsprache- und Mitbestimmungsrechten für die Betroffenen und ihrer Betriebskommission nach den GAV-Bestimmungen Rechnung getragen werden.
Über all diese Punkte fordert Comedia von Tamedia Verhandlungen, zusammen mit der zuständigen Betriebskommission.

SR DRS macht 2009 2,1 Millionen Verlust

Schweizer Radio DRS hat 2009 2,1 Millionen Franken Verlust gemacht. Das Schweizer Fernsehen hingegen schreibt mit 6,2 Millionen Franken Gewinn schwarze Zahlen. Dies ist dem Geschäftsbericht der SRG Deutschschweiz zu entnehmen.

Im Vorjahr noch hatte das Schweizer Fernsehen gemäss SDA noch einen Verlust von 3,8 Millionen Franken erwirtschaftet. Die Anzahl Vollzeitstellen beim Schweizer Fernsehen nahm 2009 um 26 auf 971 zu. Schweizer Radio DRS hingegen schreibt das dritte Jahr in Folge rote Zahlen. 2008 betrug der Verlust 5,3 Millionen Franken. Der Personalbestand nahm um 2,2 Vollzeitstellen auf 717,5 zu.
Anzahl Beanstandungen konstant
Der Ombudsmann von Radio und Fernsehen, Achille Casanova, erhielt 2009 138 Beanstandungen – fast gleich viele wie im Jahr zuvor. 105 konnte die Ombudsstelle materiell behandeln. 87 betrafen das Schweizer Fernsehen, 18 das Radio. «Deutlich zugenommen haben die Fälle, in denen eine Verletzung religiöser oder ethischer Gefühle moniert wurde», stellt Casanova im Geschäftsbericht fest. Dabei falle auf, dass sich die Polarisierung der Schweizer Politik auch im Inhalt mehrerer Beanstandungen widerspiegle. Zum Beispiel bei Sendungen über die Minarett-Initiative oder «allgemein in Bezug auf die SVP». 18 Prozent der Beanstandungen wurden von der Ombudsstelle als mehr oder weniger berechtigt angesehen. Nicht selten seien auch bei abgewiesenen Beanstandungen journalistische Fehlleistungen festgestellt worden. Diese seien aber nicht relevant genug gewesen, um einen Verstoss gegen die Programmbestimmungen zu erkennen.
Konvergenz-Projekt gab zu reden
Zu reden gab im Jahr 2009 auch das Konvergenz-Projekt, in dessen Rahmen Radio und Fernsehen zusammengehen sollen. Über die geplante Fusion soll im Juni 2010 endgültig entschieden werden. Mit dem Projekt «Konvergenz und Effizienz» soll in allen Sprachregionen unter je einer Führung Radio, Fernsehen und Online verstärkt zusammenarbeiten. Nach der rätoromanischen Schweiz 2006, der italienischsprachigen Schweiz seit 2008 und der Westschweiz ab 2010 wird die Deutschschweiz die Medienkonvergenz ab 2011 umsetzen.
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